»Der Faschismus sagt den Menschen: Du bist perfekt, unsere Nation ist die beste der Welt, und schuld sind immer die anderen.«

Wer hat's gesagt? Nicht schum­meln, die Antwort ergibt sich aus dem Schluß.

»ZEITmagazin: Was kri­ti­sie­ren Sie?

X: Üblicherweise erzäh­len wir, dass die Nazis Monster waren. Aber wenn sie so schreck­lich gewe­sen sind, war­um unter­stütz­ten so vie­le Menschen sie? Das bleibt oft unbe­ant­wor­tet. Leider…

ZEITmagazin: Woran liegt das?

X: Man erkennt kei­ne Verbindung zur Gegenwart, weil wir alle das Bild der häss­li­chen, teuf­li­schen und dum­men Nazis im Kopf haben. Aber Menschen, die sich zu natio­nal­so­zia­lis­ti­schen oder faschis­ti­schen Ideen hin­ge­zo­gen füh­len, sehen kein Monster, wenn sie in den Spiegel schauen.

Der Faschismus sagt den Menschen: Du bist per­fekt, unse­re Nation ist die bes­te der Welt, und schuld sind immer die ande­ren. Wer sich uns anschließt, wird Teil von etwas Großem, Wunderbarem, nicht von einer Art dunk­len Macht. Unseren ver­zerr­ten Blick sieht man übri­gens auch bei Harry Potter. Ich mag die Geschichte sehr, mit einer Ausnahme: Voldemort ist extrem häss­lich und gemein, selbst gegen­über sei­nen engs­ten Unterstützern. Die Voldemorts im wirk­li­chen Leben aber sind oft lie­bens­wert und sehr freund­lich zu ihren Leuten…

ZEITmagazin: Dann ver­wan­deln Sie sich zum Schluss doch noch in Harari Potter: Wenn Sie magi­sche Kräfte hät­ten, was wür­den Sie für die jun­ge Generation verändern?

X: Ich wür­de ihnen die Macht ver­lei­hen, eine kla­re und genaue Vorstellung davon zu bekom­men, wer sie wirk­lich sind: Was sie antreibt, was sie wol­len – damit sie nicht so leicht auf die vie­len gro­ßen Märchen her­ein­fal­len, die alle mög­li­chen Bewegungen und Weltenlenker uns erzäh­len. Zu wis­sen, wer man ist, schützt vor vie­len Gefahren, die von ande­ren Menschen aus­ge­hen.«
zeit​.de (14.9., Bezahlschranke)


Lauterbach ist kein Faschist. Aber was sieht er, wenn er in den Spiegel blickt? Wissen die Kinder, wel­che Gefahren von ande­ren Menschen aus­ge­hen?

twit​ter​.com (8.9.)

18 Antworten auf „»Der Faschismus sagt den Menschen: Du bist perfekt, unsere Nation ist die beste der Welt, und schuld sind immer die anderen.«“

  1. Ich habe auch eine fes­te Überzeugung dahin­ge­hend, dass

    - KL der bei wei­tem schlech­tes­te Gesundheitsminister aller Zeiten ist,

    - wenn jemand die schlech­tes­te Leistung aller Zeiten bringt und meint, grot­ten­schlecht sei dann „noch nie so gut vor­be­rei­tet“ jeg­li­chen Sachverstand ver­mis­sen lässt und

    - jemand wie er behaup­tet, er wis­se wer er ist, von einer Überheblichkeit zeugt, die auch wei­ter­hin dazu bei­tra­gen wird, dass gesun­de Menschen durch eine voll­kom­men fal­sche Gesundheitspolitik krank­ge­macht werden!

  2. Ich hat­te vor eini­gen Monaten hier geschrie­ben, dass mich Karl Lauterbach hin­sicht­lich sei­ner Physiognomie stark an Joseph Goebbels erin­nert. Aa gefiel das über­haupt nicht. Würde ich Karlchen malen, dann wür­de ich ihn nicht mit einem Klumpfuss ( wie Goebbels) aber mit einem Pferdefuss ( wie Lucifer) darstellen.
    Die außer­halb der rei­nen Physiognomie vor­han­de­nen Parallelen zu Goebbels sind den­noch vor­han­den: der Wille zur Macht, die Demagogie, die Lügen, die Eitelkeit, die Skrupellosogkeit und die Verblendung.

    1. @Archimedes:
      Der Vergleich mit die­sem ande­ren Rheinländer ist nicht nur bzgl. der Monstrosität unan­ge­bracht: KL ist defi­ni­tiv der wesent­lich schlech­te­re Redner. Lediglich in punk­to des als Überlegenheit getarn­ten Minderwertigkeitskomplexes und des Sendungsbewusstsein könn­te ich mir Gemeinsamkeiten vorstellen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Minderwertigkeitskomplex#Ursachen_und_Auswirkungen_des_Minderwertigkeitsgef%C3%BChls
      ("Meist wird Arroganz als gesi­cher­tes kom­pen­sa­to­ri­sches Zeichen eines Minderwertigkeitskomplexes gesehen.").

      Aber es wird viel­leicht in ande­rer Hinsicht noch spannend:
      https://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​p​o​l​i​t​i​k​/​i​n​l​a​n​d​/​k​a​r​l​-​l​a​u​t​e​r​b​a​c​h​-​z​e​i​g​t​-​a​f​d​-​a​b​g​e​o​r​d​n​e​t​e​-​b​e​a​t​r​i​x​-​v​o​n​-​s​t​o​r​c​h​-​a​n​-​1​8​3​1​9​6​7​5​.​h​tml
      Welche Beweisanträge die Anwälte der Störchin wohl vor Gericht stel­len werden?
      Riskiert KLauti tat­säch­lich, dass ein­schlä­gi­ge Gutachter coram publi­co eine hohe Wahrscheinlichkeit dia­gnos­ti­zie­ren, dass der so Beschimpfte tat­säch­lich (kli­nisch betrach­tet) "irre" ist?
      Was nur noch die Frage in den Raum stellt, ob man "Irre" belei­di­gen darf, indem man sie als sol­che bezeichnet.
      (Als Indiz wür­de ich da u.a. sei­nen jüngs­ten Auftritt im Bundesrat anfüh­ren: von der demons­tra­ti­ven Masken-Show, bei unsach­ge­mä­ßer Handhabung, bis zu dem dort gleich zwei­mal geäu­ßer­ten "FÜR oder WEGEN", mglw. eine Art Freudscher Fehlleistung; das mut­maß­li­che Original: "FÜR oder GEGEN" lässt ‑imho- eben­falls gewis­se Rückschlüsse zu
      https://de.wikipedia.org/wiki/Paranoia#%C3%9Cberblick ).

      Ich tip­pe aller­dings, dass er (trotz der zeit­ge­mä­ßen Willfährigkeit der Justiz) intel­li­gent genug ist, die Anzeige recht­zei­tig zurück­zu­zie­hen. Beim Tempo der Berliner Justiz hat er mehr als genü­gend Zeit.
      Sein eigent­li­ches Anliegen war wohl ohne­hin nur, dass die Story vor dem Inkrafttreten sei­nes erbärm­li­chen Impfwerbungspflichtgesetzes (aka: "Infektionssschutzgesetz") noch schnell in die Presse kommt.
      Auftrag ausgeführt.

    2. Mich erin­nert Ka-El hin­sicht­lich sei­ner Physiognomie viel eher an
      Gollum. Und auch, was er so von sich gibt. "Mein Schatzzzzzzzz…gollum, gollum…"

  3. Harari betreibt Neusprech.
    https://​hpd​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​g​r​o​s​s​e​-​h​a​r​a​r​i​-​v​e​r​w​i​r​r​u​n​g​-​1​4​664
    "Als sei all dies nicht schon abson­der­lich genug, schießt Harari mit sei­ner Charakterisierung des "evo­lu­tio­nä­ren Humanismus" dann end­gül­tig den Vogel ab: Denn der Autor lässt uns sowohl in "Eine kur­ze Geschichte der Menschheit" (S. 281) als auch in "Homo deus" (S. 337) wis­sen, dass der evo­lu­tio­nä­re Humanismus eine "Sekte" ist, "des­sen bekann­tes­te Vertreter die Nationalsozialisten waren". Ja, Sie haben rich­tig gele­sen: Für Yuval Noah Harari war Adolf Hitler nicht nur Diktator, Nationalist, Rassist und Massenmörder, son­dern in Personalunion auch noch einer der füh­ren­den Vertreter des evo­lu­tio­nä­ren Humanismus!
    Adolf Hitler – ein "huma­nis­ti­scher" Massenmörder?
    Wie kommt der Autor auf die­sen ver­we­ge­nen Gedanken? Nun, Harari zufol­ge tei­len alle huma­nis­ti­sche Konfessionen die Gemeinsamkeit, dass sie den "Glauben an Gott" durch einen "Glauben an den Menschen" erset­zen – was zunächst ein­mal nicht zu bean­stan­den ist (selbst wenn man Hararis Formulierung, Humanisten wür­den den Menschen "anbe­ten", schwer­lich fol­gen kann). Im Hinblick auf die­sen "Glauben an den Menschen" – meint Harari wei­ter – müs­se man den Nationalsozialismus als eine beson­ders kon­se­quen­te Variante des Humanismus betrach­ten, da er sich "als ein­zi­ge huma­nis­ti­sche Sekte" vom "tra­di­tio­nel­len Monotheismus los­ge­sagt hat". Dies klingt schmis­sig (und erin­nert an Predigten katho­li­scher Hardliner wie Dyba, Meisner und Müller), hat aber mit der geschicht­li­chen Realität wenig zu tun. Denn die NS-Ideologie war kei­nes­wegs von einer dies­sei­tig-huma­nis­ti­schen Weltsicht geprägt, son­dern vom Konzept der "hei­li­gen Führung", dem sich jeder Teil des "Volkskörpers" unter­wer­fen muss­te. Es hat­te sei­nen Grund, dass die deut­schen Soldaten "mit Gott und dem Führer" in den Krieg zogen und dass Hitler bei jeder Gelegenheit die "gött­li­che Vorsehung" her­bei­zi­tier­te. Nazideutschland war einer der weni­gen Staaten im 20. Jahrhundert, in denen es "Gottlosigkeit" offi­zi­ell gar nicht geben durf­te. Wer nicht Mitglied einer Religionsgemeinschaft war, wur­de von den Nazis in der amt­li­chen Kategorie "Gottgläubiger" geführt, denn "Atheismus" galt als Ausdruck einer "kul­tur­zer­set­zen­den, jüdisch-bol­sche­wis­ti­schen Gesinnung", die in kei­ner Weise gedul­det wurde.
    Harari ver­kennt aller­dings nicht nur den the­is­tisch-reli­giö­sen (mit­un­ter auch okkul­ten) Charakter der NS-Ideologie, sehr viel gra­vie­ren­der ist, dass er sämt­li­che Kriterien unter­läuft, mit­hil­fe derer sich huma­nis­ti­sche von anti­hu­ma­nis­ti­schen Weltanschauungen sinn­vol­ler­wei­se unter­schei­den lassen."

    "Evolutionärer Humanismus" ist Hararis Euphemismus für Eugenik.
    Da er mit Evolution wohl Darwin und den "Kampf ums Dasein" meint, hat er das Konzept "Humanismus" offen­bar nicht wirk­lich ver­stan­den. Die Nazis auch nicht. Da müss­te er bei Nietzsche nach­se­hen. Das will er aber nicht – aus ver­ständ­li­chen Gründen.
    https://​dajo​lens​.de/​b​l​o​g​/​n​i​e​t​z​s​c​h​e​-​u​e​b​e​r​m​e​n​s​ch/
    "Der Übermensch bei Nietzsche ist ein erstre­bens­wer­ter Zustand. Nietzsche nennt den »Übermenschen« in einem Atemzug mit Göttern und Heroen, also Helden. Schon Götter haben wir, Nietzsche zufol­ge, selbst erfun­den. Und eben­so sei der Übermensch ein Zustand, den ein Mensch selbst errei­chen könnte.
    Wie kann man ein Übermensch werden?
    Man kann ein Übermensch wer­den, indem man alle Vorurteile abstreift. Dazu gehört die gel­ten­de Moral, also unse­re christ­lich gepräg­te Vorstellung davon, was Gut und Böse sei. Für Nietzsche ist dies bloß eine »Sklavenmoral«, die dazu dient, alle Menschen auf dem Niveau von Herdentieren zu halten.
    Die Moral des Übermenschen nennt Nietzsche hin­ge­gen eine »Herrenmoral«.
    Wer Werke von Nietzsche gele­sen hat, mag nun an den »Immoralismus« den­ken, oder an die »Umwertung aller Werte«. Nietzsches Vorstellung vom Übermenschen steht auch im Zusammenhang mit der von ihm beschwo­re­nen »ewi­gen Wiederkehr des Gleichen«."

    Auch Harari
    https://​www​.spie​gel​.de/​s​p​i​e​g​e​l​/​z​u​k​u​n​f​t​-​d​e​s​-​m​e​n​s​c​h​e​n​-​y​u​v​a​l​-​n​o​a​h​-​h​a​r​a​r​i​-​u​e​b​e​r​-​d​e​n​-​h​o​m​o​-​d​e​u​s​-​a​-​1​1​3​9​6​4​1​.​h​tml
    "Wann erreicht der Mensch die nächs­te Evolutionsstufe? Sehr bald, glaubt der Historiker Yuval Noah Harari. Dank neu­er Technologien wird der gott­glei­che Homo Deus den Homo sapi­ens verdrängen. "
    "Harari: Möglich. Vielleicht wer­den Homo Deus und Homo sapi­ens gleich­zei­tig leben. Das wäre eine Art bio­lo­gi­sches Kastensystem, in dem die unte­re Kaste eine ande­re Spezies ist. Die Vorstellung mag man schreck­lich fin­den, aber so unge­wöhn­lich ist das nicht. Vor etwa 200.000 bis 100.000 Jahren leb­ten ver­schie­de­ne Menschenarten gleich­zei­tig auf der Erde, Neandertaler, Homo erec­tus, Homo den­i­s­o­va, Homo sapi­ens. Bis nur noch eine übrig blieb."
    Er ver­gisst nie, dazu zu sagen, dass er ja bloß warnt. Ich ver­mu­te, dass er die Risikokapital-getrie­be­ne Schwurbelei des Silikon Valley wie­der­gibt. Und das alles ein "Sales-Pitch" ist.

    Die Nazis waren tat­säch­lich "art­ge­mäß gottgläubig".
    "https://​hpd​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​n​a​t​i​o​n​a​l​s​o​z​i​a​l​i​s​m​u​s​-​u​n​d​-​g​o​t​t​g​l​a​e​u​b​i​g​k​e​i​t​-​1​6​461
    "Von Adolf Eichmann etwa, dem Chef­logistiker des Holocausts, sind als letz­te Worte vor sei­ner Hinrichtung über­liefert: "Gottgläubig war ich im Leben. Gottgläubig ster­be ich." Ähnliche Äußerungen wur­den nach 1945 auch von ande­ren aus dem Kriegs­verbrechergefängnis Landsberg überliefert."
    Natürlich hiel­ten die Nazis sich für "die Guten". Allerdings im Glauben an Gott. Der hat seit jeher auf jeder Seite gekämpft.

    1. @b.m.buerger:
      Klaus Schwab hat sich afa­ik nie von der Nazi-Vergangenheit sei­nes Vaters distanziert.
      https://web.archive.org/web/20220911063400/https://unlimitedhangout.com/2021/02/investigative-reports/schwab-family-values/

      Da wun­dert es nicht, dass auch in sei­nem enge­ren Umfeld ent­spre­chen­de Sympathisanten zu fin­den sind.
      Jemand, der sich regel­mä­ßig mit Königen, Präsidenten, hoch­ran­gi­gen Ministern und Multimilliardären trifft, kann sich leis­ten, bei der Wahl sei­ner Maulhuren und Berater wäh­le­risch zu sein.

      Zum Thema Humanismus:
      Schau dir "Geschichten aus Wikihausen" zum Thema Satanismus an. Laut Psiram sind Satanisten ganz harm­lo­se Humanisten.
      Einschließlich Michael Angelo Aquino, der mit sei­nen Nazi-Sammelstücken prahlt.

      Satanismus ist ein Kampfbegriff für die als "Gnosis" bekann­te Glaubensrichtung, abge­lei­tet von den "anci­ent meso­po­ta­mi­an mys­te­ry reli­gi­ons", zu wel­cher auch die Okkultisten unter den Nazis gehör­ten. Also die SS (Stichwort "Schwarze Sonne"), die Thule- und Vril-Gesellschaft, Himmler und über­haupt fast alles von Rang und Namen in der NSDAP.
      Bei der Gnosis geht es dar­um, Apotheose zu errei­chen, also dass der Mensch zu einem Gott wird.

      Was ich damit sagen will: Humanismus hat für Eugeniker und Gnostiker eine Bedeutung, die eher in Richtung Georgia-Guidestones und "Homo Deus" geht.

      Dass Bevölkerungsreduktion und gelenk­te Evolution etwas huma­nis­ti­schen sein soll, hört man öfter. Etwa von dem Pseudowissenschaftler Paul Ehrlich (https://​www​.cor​bett​re​port​.com/​m​e​e​t​-​p​a​u​l​-​e​h​r​l​i​c​h​-​p​s​e​u​d​o​s​c​i​e​n​c​e​-​c​h​a​r​l​a​t​an/ , hat nichts mit dem Institut zu tun, das war ein ande­rer Eugeniker), vom Club of Rome, von den Klimafanatikern und natür­lich von den Nazis und ihrem Märchen von der Volksgesundheit.

      1. @anon: Alle denk­ba­ren poli­ti­schen Gegner in einen Sack zu packen und drauf­zu­hau­en scheint mir nicht erfolg­ver­spre­chend zu sein. "Klimafanatiker" und "natür­lich Nazis" sind so glei­cher­ma­ßen Eugeniker. Die sind abzu­leh­nen so wie jeder, der sich (Schwab, Gates) nicht von sei­nem Vater distanziert.
        So wie man es von der "Gegenseite" ver­langt, soll­ten auch hier Menschen gemes­sen wer­den an dem, was sie sagen und tun, und nicht dar­an, wen sie schon mal getrof­fen haben ("Kontaktschuld").

        1. aa
          In der Tat. Eugenik hat weder etwas mit der Reduzierung der Bevölkerung zu tun, noch mit Umweltschutz. Es war auch kein rei­nes Elitenprojekt oder eine Besonderheit der Nazis.

          https://www.demokratie-goettingen.de/blog/eugenik-und-der-plan-vom-%E2%80%9Eneuen-menschen%E2%80%9C
          "Auf den Tagungen sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Ärzte ging es in jener Zeit eben­falls ganz und gar euge­nisch zu. Man war schon damals um den Volksbestand besorgt, plä­dier­te für kin­der­rei­che Familien, glaub­te mit der Eugenik über eine vor­züg­li­che gesell­schafts­ver­bes­sern­de Methode zu ver­fü­gen, um beim mensch­li­chen „Artprozess“ durch ärzt­lich-hygie­ni­sche Überwachung die Aufzucht kör­per­lich und geis­tig hoch­wer­ti­ger Individuen sys­te­ma­tisch för­dern und die Fortpflanzung weni­ger gesun­der Familien eben­so plan­mä­ßig ver­hin­dern zu können. "

          Harari ist ein Dummschwätzer. Bei Eugenik geht es um die gegen-huma­nis­ti­sche Anwendung von Wissenschaft. Bei der Dystopie, die Harari kon­stru­iert (angeb­lich als Warnung, eigent­lich als Sales-Pitch für Pharma und Militär), auch.

          1. Irgendwas stimmt mit der Webseite hier nicht, manch­mal kann ich kei­ne Kommentare pfostieren.

            "Eugenik hat weder etwas mit der Reduzierung der Bevölkerung zu tun, noch mit Umweltschutz"
            Doch, und das ist gut dokumentiert.

            Von Rockefellers "Population Council" (vor dem Rebranding: "Eugenics Society") über Julian Huxleys UNESCO, IUCN und WWF bis zu Maurice Strongs IPCC und den Rio Earth Summit (https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​1​9​9​2​_​E​a​r​t​h​_​S​u​m​mit).
            Die Rothschilds hin­gen auch von Anfang an in den Eugenik-Societies mit drin.

            Frank Stoner hat oft dar­über gespro­chen, aber hier fin­dest du ab Minute 35 alles, was du brauchst:
            PART TWO: WHY BIG OIL CONQUERED THE WORLD
            https://​www​.cor​bett​re​port​.com/​b​i​g​o​il/

            Aus dem Gründungsdokument der UNESCO:
            "At the moment, it is pro­bable that the indi­rect effect of civi­li­sa­ti­on is dys­ge­nic ins­tead of euge­nic; and in any case it seems likely that the dead weight of gene­tic stu­pi­di­ty, phy­si­cal weak­ness, men­tal insta­bi­li­ty, and dise­a­se-pro­neness, which alrea­dy exist in the human spe­ci­es, will pro­ve too gre­at a bur­den for real pro­gress to be achie­ved. Thus even though it is qui­te true that any radi­cal euge­nic poli­cy will be for many years poli­ti­cal­ly and psy­cho­lo­gi­cal­ly impos­si­ble, it will be important for UNESCO to see that the euge­nic pro­blem is exami­ned with the grea­test care, and that the public mind is infor­med of the issu­es at sta­ke so that much that now is unt­hin­ka­ble may at least beco­me thinkable."
            http://​unesdoc​.unesco​.org/​i​m​a​g​e​s​/​0​0​0​6​/​0​0​0​6​8​1​/​0​6​8​1​9​7​e​o​.​pdf

            1. @anonwtf: Die Antwort geht auf das Argument nicht ein. Eugenik umfaßt oft­mals den meist eben­so ras­sis­ti­schen Ansatz, den Anteil posi­tiv bewer­te­ter Erbanlagen zu ver­grö­ßern. Sie spiel­te des­halb auch bei zahl­rei­chen Immigrationsdiskussionen eine Rolle. Auch bei der Erzählung einer "Umvolkung" kommt das heu­te noch zum Tragen. Wo Umweltschutz bevöl­ke­rungs­re­du­zie­rend ver­stan­den wer­den soll, ist mir wei­ter­hin schleierhaft.

          2. …umge­kehrt wird ein Schuh draus:
            Umweltschutz _sollte_ nichts mit Eugenik zu tun haben.

            Aber dafür müs­sen wir nun­mal auf­hö­ren, den fal­schen Führern zu fol­gen. Oder über­haupt irgend­wel­chen Führern. Einfach weni­ger Müll machen und gut ist.

  4. "Wir kön­nen hin­schau­en wo wir wol­len, in allen west­li­chen Ländern, ob in Amerika oder Europa, gewin­nen die Faschisten immer mehr Macht (und die Linken hel­fen ihnen dabei) und ver­wan­deln die Länder in Überwachungs- und Polizeistaaten. Der Faschismus von heu­te hat äußer­lich nichts mit dem aus der Vergangenheit zu tun. Keine Uniformen, Stechschritt und erho­be­ner Gruß. Nein, er ist modern, raf­fi­niert ver­packt und wird mit PR ver­kauft … aber der Geist der dahin­ter steckt, die tota­le Kontrolle und Ausbeutung, die Zensur, die Mediengleichschaltung, die Lügen, der selbst­ge­mach­te Terror, der Sicherheitswahn, die Unterdrückung von Andersdenkenden, die Militarisierung der Gesellschaft und die Angriffskriege … die Resultate sind die selben.
    Die meis­ten Menschen sehen das nicht und sind durch die Propaganda völ­lig geblen­det.
    "

    Umberto Eco

    Ich glau­be, Umberto Eco wür­de Karl Lauterbach als Faschisten sehen. Was all die "jun­gen glo­ba­len Führer" (WEF) betrifft, die uns der­zeit ter­ro­ri­sie­ren, bin ich mir ganz sicher.

  5. Interessant und rich­tig ist aller­dings der letz­te Paragraf:

    „Ich wür­de ihnen die Macht ver­lei­hen, eine kla­re und genaue Vorstellung davon zu bekom­men, wer sie wirk­lich sind: Was sie antreibt, was sie wol­len – damit sie nicht so leicht auf die vie­len gro­ßen Märchen her­ein­fal­len, die alle mög­li­chen Bewegungen und Weltenlenker uns erzäh­len. Zu wis­sen, wer man ist, schützt vor vie­len Gefahren, die von ande­ren Menschen ausgehen.“

    Ernst genom­men wür­de eine sol­che Erkenntnis tat­säch­lich auch vor Ideen und Menschen/ Gruppen wie Harari& Co schüt­zen, weil dass was die­se pro­pa­gie­ren ist nichts ande­res als ein gro­ßes Märchen von Gruppen, die ger­ne als Weltenlenker fun­gie­ren. Es ist fast so, als wür­de Harari durch die Blume vor Menschen wie sich selbst, nebst Apologeten warnen. 

    Scito te ipsum“, „Erkenne dich selbst steht als Aufforderung zur Selbsterkenntnis über der Geschichte der euro­päi­schen Philosophie. Gemeint ist frei­lich nicht, schon gar nicht in der Antike, Selbsterkenntnis als Menschenkenntnis (vgl. Hegel: Bd. 10: 9–11). In sol­cher Verkürzung wird der Mensch als Mensch bereits vor­aus­ge­setzt, der sich doch erst erken­nen soll. »Kenne dich!« kann des­halb in die Frage »Was ist der Mensch?« ver­wan­delt wer­den. Diese Frage hat Kant als die – alle ande­ren Grundfragen der Philosophie: »1) Was kann ich wis­sen? – 2) Was soll ich tun? 3) Was darf ich hof­fen?« – über­grei­fen­de Frage aus­ge­zeich­net. So gilt ihm die Anthropologie als Zentrum und Fundament von Metaphysik, Moral und Religion (Bd. VI: 448). (…)

    Ist der Mensch nicht vor­aus­ge­setzt, so kann er sich nur in sei­nem Verhältnis zur Welt erken­nen. Die Selbsterkenntnis des Menschen setzt die­sen als Subjekt und Objekt der Erkenntnis ineins, for­dert des­halb, daß der Erkennende sich imma­nent und zugleich von außen betrach­tet, sich also erkennt, als ob er sich in einem Spiegel (spe­cu­lum) betrach­te­te: Selbsterkenntnis ist Reflexion, Spekulation. Selbsterkenntnis impli­ziert Welterkenntnis, Erkenntnis der Innenwelt durch Spiegelung in der Außenwelt: Philosophie, nicht Psychologie.

    Identität ist daher eine phi­lo­so­phi­sche Geschichte der gesell­schaft­li­chen Identität. Im Unteilbaren – dem ›in divi­du­um‹ – spie­geln sich die gesell­schaft­li­che Welt und die Welt der Natur; in der gesell­schaft­li­chen Welt und in der Welt der Natur spie­gelt sich das Individuum. Dieses ist mit sich iden­tisch nur in einer auf­ge­klär­ten, ver­nünf­ti­gen gesell­schaft­li­chen Identität: bei­des ist eine ver­nunft­ge­grün­de­te Utopie.

    »Kenne dich!« setzt mit­hin vor­aus, daß der Mensch nicht unmit­tel­bar sich sei­ner selbst bewußt, son­dern bewußt­lo­ses Subjekt einer bewußt­lo­sen Gesellschaft ist. Selbsterkenntnis soll die Bewußtlosigkeit in Selbst-Bewußtsein und Welt-Bewußtsein trans­for­mie­ren. Ist die Selbst- nur durch die Welterkenntnis zu erlan­gen, so impli­ziert der anti­ke Imperativ die Utopie eines Menschen, der sich sei­ner selbst und sei­ner gesell­schaft­li­chen Verhältnisse bewußt ist: das ist die Idee der Aufklärung, der Vernunft.

    Nun setzt die­se Aufklärung des Menschen über sich und sei­ne gesell­schaft­li­che Welt vor­aus, die Bewußtlosigkeit ent­hiel­te die Möglichkeit des Bewußtseins: das Potential ihrer Selbstüberschreitung und Selbstverwandlung. »Kenne dich!« sup­po­niert, das sei­ner selbst und sei­ner Verhältnisse bewußt­lo­se Ich ent­hiel­te in sich immer schon die uto­pi­sche Idee, Subjekt sei­nes Denkens und Handelns zu sein, sei­ner selbst und sei­ner Verhältnisse bewußt zu sein und nicht deren bewußt­lo­se Marionette. So impli­ziert jener Imperativ das Wissen vom Widerspruch zwi­schen Sein und Schein: das Wissen, daß der Mensch in einer Selbsttäuschung lebt, die uto­pisch über sich hin­aus­weist. »Kenne dich!« ist ein kri­ti­scher, jenen Widerspruch for­mu­lie­ren­der Imperativ, ein Widerspruch gegen das Widersprüchliche.

    Selbsterkenntnis ist indes so wenig ein rein intel­lek­tu­el­ler Vorgang, wie der Mensch ein rei­nes Denken – ego cogi­to – ist. Die Frage: »Wer bin ich?«, »Was ist der Mensch?«, setzt eine Krisis vor­aus. Nur wenn dem Ich sei­ne Welt nicht län­ger selbst­ver­ständ­lich, wenn dem Ich sei­ne Identität frag­lich gewor­den ist, ver­mag es der Forderung nach Selbsterkenntnis zu fol­gen (vgl. Hegel: Bd. 20: 484f., 506–509). Selbsterkenntnis setzt ein Leiden des Menschen an der von ihm selbst bewußt­los geschaf­fe­nen Welt vor­aus. Im Leiden erscheint die eige­ne Welt als frem­de, bedroh­li­che Macht. Aufklärung ver­spricht Einsicht in die­se Macht, in die bewußt­lo­se Konstitution die­ser Macht, in die Bewußtlosigkeit des Ich selbst. »Kenne Dich!« drückt das Leiden an undurch­schau­ten Mächten und die Forderung aus, die Welt ver­nünf­tig ein­zu­rich­ten: Das Vernünftigwerden des Menschen und sei­ner Welt ist ein Akt »des Änderns der Umstände und der mensch­li­chen Tätigkeit oder Selbstveränderung« durch »revo­lu­tio­nä­re Praxis« (Marx: 3. These ad Feuerbach).

    Diese Aufklärung des Menschen über sich und sei­ne Welt setzt bei­de als bewußt­los vor­aus und hat des­halb retro­spek­tiv zu erfol­gen: von der gegen­wär­ti­gen Bewußtlosigkeit ist auf die Genesis im uto­pi­schen, prak­ti­schen Interesse zurück­zu­fra­gen – »die Eule der Minerva beginnt erst mit der ein­bre­chen­den Dämmerung ihren Flug.« (Hegel: Bd. 7: 28). (Entnommen aus Stapelfeldt G. 2014. Aufstieg und Fall des Individuums. Kritik der bür­ger­li­chen Anthropologie) Absolute Leseempfehlung !!!! weil er auf ca 800 Seiten den Weg zu Harai und Co nachzeichnet.

    Also es bleibt viel zu tun um Menschen wie Harari & Co die Stirn zu bieten.

  6. „Lauterbach ist kein Faschist“ Ich möch­te mir nicht anma­ßen, das Gegenteil zu behaup­ten. Aber was genau macht denn einen „Faschisten“ heu­te aus. Lauterbach schürt mas­siv Ängste, hetzt noch immer auf uner­träg­li­che Weise gegen Menschen ohne Impfung, stig­ma­ti­siert die­se Gruppe als die Schuldigen und wür­de sie sofort wie­der aus­schlie­ßen, wenn es die Situation sei­ner Meinung nach erfor­dert. Eine gro­ße Mehrheit folgt angst­ge­steu­ert sei­nem grö­ßen­wahn­sin­ni­gen Schwachsinn, obwohl er doch so ein­deu­tig psy­cho­tisch ist. Zwar brö­ckelt der Kult um sei­ne Person, aber noch immer lässt man ihn rela­tiv unge­hin­dert und im Alleingang geweh­ren. Für die gro­ße Sache, für die ver­meint­li­che „Solidarität“ ist er erneut bereit, die Kinder unter Masken zu ste­cken, opfert ohne Notwendigkeit – weil er es will und weil er es kann- ihre psy­chi­sche wie phy­si­sche Gesundheit- und Widerstand regt sich nur wenig. Was genau unter­schei­det ihn in sei­nem Handeln und Denken von einem Faschisten? Er ist nicht offen­sicht­lich rechts, er äußert sich nicht laut­stark gegen AusländerInnen oder Homosexuelle, er hat sich eine ande­re Gruppe aus­ge­sucht. Wenn er kein Faschist ist, was ist er dann? Und ist er mensch­lich betrach­tet etwas bes­se­res als ein Faschist?

    1. Wie wäre es mit "nar­ziss­ti­scher, extrem kom­plex­be­la­de­ner und auf den eige­nen Vorteil bedach­ter will­fäh­ri­ger Erfüllungsgehilfe"?
      Denn es sind ja genau sol­che Gestalten wie L., die unser völlig
      kran­kes, kaput­tes und durch und durch kor­rup­tes 'System' am
      Laufen hal­ten. Der macht m.E. auch nur das, was man ihn machen
      lässt bzw. wofür er aus­ge­sucht wur­de (eine Marionette in 'die­nen­der Führungsrolle'…); sobald er nicht mehr gebraucht wird oder die Rolle des Sündenbocks aus­fül­len soll, wird er raus­ge­kickt. Ich wür­de ihn übri­gens nicht – wenn über­haupt – mit
      einem Herrn G. ver­glei­chen, son­dern viel eher mit einem Herrn E.
      (ja, ich weiß, der Vergleich hinkt gewal­tig). Auch wenn sich auf­grund der Monströsität der dama­li­gen 'Ereignisse' jegliches
      direk­tes Nebeneinanderstellen ver­bie­tet, so haben bei­de doch
      vom Prinzip her gewis­se Ähnlichkeiten. So sind bei­de doch eher
      blas­se Figuren (gewe­sen), gin­gen bzw. gehen für den eige­nen Vorteil buch­stäb­lich über Leichen, lie­ßen jeg­li­che Empathie ver­mis­sen, sind bzw. waren stu­re Bürokraten, gei­len sich an ihrer
      schein­ba­ren Macht und der Aufmerksamkeit, die Ihnen zuteil wird, auf, etc. Die Liste der Ähnlichkeiten lies­se sich noch um eini­ges erweitern.
      Und mal ganz abge­se­hen davon, als was man ihn jetzt am Besten
      bezeich­net : für mich ist er ein­fach nur ein völ­lig gestör­tes, kran­kes A.….….

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