Drostens letzter Podcast? "Teststrategie wird eine starke Betonung von positiven Befunden ergeben"

Die kon­ge­nia­le Korinna Hennig hat­te sich das letz­te Mal am 10.11. mit Christian Drosten zur Plauderstunde Podcast getrof­fen. Natürlich geht es um die tol­len neu­en Impfstoffe. Wir hören und lesen:

»Christian Drosten
Man sieht im Moment eine Effizienz, einen Schutz gegen die Infektion, die beein­dru­ckend ist. Das sind 90 Prozent. Wenn die Studie wei­ter­läuft, kann sich die­se Zahl natür­lich auch kor­ri­gie­ren, auch durch­aus nach unten. Damit muss man rech­nen. Aber prin­zi­pi­ell ist es eine gute Schutzwirkung, die die­se Vakzine hat. Das ist des­we­gen berich­tens­wert, weil man bei die­ser Art von Impfstoffen, die eine neue Technik dar­stellt, gar nicht wuss­te, was man erwar­ten kann. Das ist schon sehr ermutigend…«

Man weiß nichts, aber gut ist er bestimmt

»Das hat man jetzt hier sta­tis­tisch ermit­telt. Man hat jetzt noch nicht nach der Wirkung im Schutz vor einer schwe­ren Erkrankung geschaut. Also die­je­ni­gen, die trotz Impfung erkran­ken, haben die dann viel­leicht eine mil­de­re Erkrankung? Mit so was kann man auch rech­nen. Das ist jetzt noch nicht genau ermit­telt wor­den. Das heißt aber nicht, dass die­ser Impfstoff das nicht auch kann.

Korinna Hennig
Welche wei­te­ren Fragen sind noch offen, also zum Beispiel, wie der Impfstoff bei älte­ren Menschen sich verhält? 

Christian Drosten
Da sind wohl auch Mitglieder von Risikogruppen dabei gewe­sen. Aber alles, was da im Moment an Informationen ver­füg­bar ist, bleibt auf der Ebene einer Presseerklärung. Natürlich gibt es da auf der wis­sen­schaft­li­chen Ebene noch ganz vie­le ande­re Dinge, die ver­öf­fent­licht wer­den, auf die man gespannt ist. Wie zum Beispiel: Wie hoch ist jetzt der Titer, wie wir sagen, also die Stärke der Antikörperbildung? Wie sieht es mit zel­lu­lä­rer Immunität aus? Also bil­den sich auch T‑Zellen? Wie sieht es aus mit einem Schutz an der Schleimhaut? Und bei denen, die sich infi­zie­ren, ist es dann viel­leicht so, dass das Virus weni­ger repli­ziert? Also kann das Virus viel­leicht auch vor der Weitergabe sehr gut schüt­zen – also die­ser Impfstoff? Alles das sind Detailfragen, die sicher­lich im Moment auch erho­ben und spä­ter auch publi­ziert wer­den. Was wir jetzt haben, das ist eine Zwischenmeldung.«

Wohl auch? Nö, in echt jetzt nicht. Und die gan­zen läs­ti­gen Detailfragen wer­den sich wohl nach der Impfung sicher auch noch klären.

Merkels Unheil-Rede und der normale Bürger. Dinge sind sehr multifaktoriell

Die "Fallzahlen" wach­sen nicht mehr so schnell. Warum?

»Christian Drosten
Da kann man tat­säch­lich nur spe­ku­lie­ren.… Wir müs­sen da eigent­lich wei­ter zurück­grei­fen in der Zeit. Also eher auf Mitte Oktober schau­en, da hat es anschei­nend eine Änderung gege­ben. Da gibt es meh­re­re Möglichkeiten. Also erst mal gab es Mitte Oktober auch schon so eine Ministerpräsidenten­konferenz und da wur­den ein paar Änderungen beschlos­sen. Frau Merkel hat zu der Zeit auch eine Ansprache gehal­ten. Das war die­se Ansprache, wo sie das Wort „Unheil“, das droht, benutzt hat. Das hat sicher­lich eini­gen Eindruck gemacht. Viele Leute haben sich klar­ge­macht, dass da etwas Gefährliches kommt, und haben viel­leicht auch ihr Verhalten verändert…

Die Labore kom­men nicht mehr hin­ter­her. Und auch die Gesundheitsämter kom­men nicht mehr hin­ter­her, eine Testung über­haupt zu ver­an­las­sen. Der nor­ma­le Bürger merkt wegen die­ser bei­den kom­bi­nier­ten Effekte auch, dass es nicht so ein­fach ist, über­haupt einen Test zu bekom­men. Sprich: Es könn­te auch sein, dass wir seit Mitte Oktober eine Entkopplung haben zwi­schen dem Infektionsgeschehen und dem Nachweisgeschehen. Das bedeu­tet, wir mer­ken ein­fach nicht mehr, was in der Bevölkerung los ist. Das Ganze wür­de sich dann viel­leicht wie­der annä­hern, die­se bei­den Effekte, die­se bei­den Zahlen, wenn die Wirkung des jetzt beschlos­se­nen stär­ke­ren Wellenbrechers zum Tragen kommt. Also es gibt tat­säch­lich so Dinge, die sind sehr mul­ti­fak­to­ri­ell

Lockdown hat nichts bewirkt in Irland. Deshalb unser Vorbild

»Um die­se bei­den Effekte zu ver­deut­li­chen – und ich bin da zum Teil auch immer unsi­cher, wie man die Sachen ver­ste­hen soll – habe ich mir mal ange­schaut, wie es in Irland ist. Diese Art eines Lockdowns, den wir haben bei uns, die­ser Wellenbrecher, das ist eigent­lich ein Lockdown nach iri­schem Vorbild… Da sieht man tat­säch­lich, dass genau zu dem Zeitpunkt, als der Lockdown ver­kün­det wur­de, die­ser Umschlagspunkt in der Inzidenz plötz­lich schon erreicht ist. Das bedeu­tet, es kann nicht sein, dass der Lockdown das direkt bewirkt hat. Da muss es ent­we­der auch die­se vor­aus­ei­len­den Effekte gege­ben haben. Oder es hat sich was ande­res geän­dert. Wenn man sich die Testungen ansieht, dann sieht man, dass exakt mit dem Beschluss die­ses Lockdowns auch die Testaktivität dras­tisch sinkt. Vielleicht so nach der Vorstellung, wenn vie­le Leute im Homeoffice sind, dann wer­den sie viel­leicht mit mil­den Symptomen sich auch den­ken: Na ja, jetzt sit­ze ich hier sowie­so schon zu Hause. Jetzt blei­be ich hier auch sit­zen und las­se mich gar nicht erst tes­ten. Auch sol­che Effekte kom­men damit rein. Deswegen ist das schwer, das so exakt so sagen.«

Drosten findet Hennigs Fake-News interessant und hat – eine neue Studie

»Korinna Hennig
… Zumindest in Hamburg konn­te man zuletzt beob­ach­ten, dass Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler über­durch­schnitt­lich von Neuinfektionen betrof­fen waren…

Christian Drosten
Das ist interessant.«

Auch wenn eine gro­ße Studie der Hamburger Schulbehörde, die das Gegenteil belegt, erst am 19.11. publi­ziert wur­de, gab es zu die­sem Zeitpunkt kei­nen Grund für die­se Falschmeldung. Macht nichts, wie immer hat Drosten da von einer neu­en Studie gehört:

»Christian Drosten
Es gibt eine neue Zusammenfassung, die jetzt ver­öf­fent­licht wur­de. Die kann man hier an die­ser Stelle viel­leicht ein­fach auch mal den­je­ni­gen, die da im Detail inter­es­siert sind, zum Lesen emp­feh­len. Wir müs­sen hier nicht mehr in all das ein­stei­gen, weil wir das oft schon bespro­chen haben… Was hier auch gesagt wird – also die Autorin, die das geschrie­ben hat, ist kei­ne Laborexpertin, son­dern eher eine Expertin für öffent­li­ches Gesundheitswesen – dass in den jüngs­ten Kinderjahrgängen die Viruslasten einen Tick gerin­ger sind. Da wür­de ich als Laborperson immer noch mal dazu­sa­gen: Die Proben, die von klei­nen Kindern kom­men, die sind auch klei­ner. Das muss man ein­fach sagen. Ein Abstrichtupfer bei einem klei­nen Kind bringt 20 Prozent von dem, was ein Abstrichtupfer von einem Erwachsenen mit­bringt. Das ist auch unge­fähr der Viruslastunterschied, den wir sehen. Ich glau­be nicht, dass da wirk­lich ein ech­ter Unterschied ist, son­dern dass wir ein­fach in die Labortests weni­ger Probenmaterial von klei­nen Kindern rein­krie­gen. Der wird immer noch hef­tig dis­ku­tiert. Es gibt Leute, die an ihrer vor­ge­fass­ten Meinung fest­hal­ten, dass Kinder weni­ger bei­tra­gen. Ich glau­be, man muss da lang­sam mit einer ande­ren ehr­li­che­ren Perspektive drauf schau­en und sagen: Es ist nun mal ein gesell­schaft­li­cher Konsens. Wir müs­sen gesamt­ge­sell­schaft­lich die gesam­te Zahl der Kontakte, die Summe aller Kontakte redu­zie­ren. Das heißt aber auch: Es gibt jetzt kei­nen Imperativ dar­auf, dass wir in allen Sparten der Gesellschaft gleich­mä­ßig die Kontakte redu­zie­ren müssen.«

Schluß mit den ewigen Stoßseufzern!

»Korinna Hennig
Aber der oft vor­ge­tra­ge­ne Stoßseufzer, Kinder sind nicht Treiber der Pandemie, ist schon eine Verkürzung. Gerade wenn man die­sen Überblick, den Sie erwähnt haben, aus Australien von Zoe Hyde folgt. Sie trägt zusam­men, dass man nicht sagen kann, in den Schulen pas­siert weni­ger als woan­ders, son­dern die Bedingungen sind ein­fach ein biss­chen anders. Vielleicht eben, weil es oft nicht ent­deckt wird, weil man oft gar nicht sagen kann, ob ein Kind der Indexfall war, der eine Infektionskette gestar­tet hat, weil das Kind asym­pto­ma­tisch war und dann erst der Erwachsene bemerkt wurde.

Christian Drosten
Es gibt ein­fach Schwierigkeiten bei der Beobachtung. Das hat man in den Familienstudien immer… Es ist ein­fach so: Diesem Virus ist ein­fach ziem­lich egal, wen er befällt. Dazu zäh­len auch Kinder. Natürlich gibt es hier und da Unterschiede in der Ausprägung der Immunreaktion. Aber die Frage ist ein­fach: Was hat das zu bedeu­ten für die Verbreitung des Virus? Für die Verbreitung des Virus ist es wahr­schein­lich alles rela­tiv neu­tral.«

Hokuspokus – und schon ist sind RisikopatientInnen erschienen

Leider ist dem Podcast der schö­ne Begriff der Perkolation abhan­den gekom­men. Geblieben sind aber die Cluster. Dazu gehört, irgend­wie PatientInnen her­bei zu defi­nie­ren. Und zwar so:

»Christian Drosten
Das heißt, man muss dann fra­gen: Wen haben Sie in den letz­ten Tagen getrof­fen? Die Kontaktpersonen ermit­teln. Die muss man dann auch zunächst mal unter Beobachtung set­zen, unter Quarantäne set­zen und tes­ten. Also, die Kontaktpersonen der ers­ten Ordnung. Gerade die­je­ni­gen, die bei­spiels­wei­se mehr als eine Viertelstunde kon­ti­nu­ier­li­chen Kontakt in der Nähe hat­ten, Unterhaltungskontakt zum Beispiel, die sind Risikopatienten der Kategorie eins. Die soll man auch tes­ten, weil die ein beson­ders hohes Risiko haben, sich zu neu­en Fällen zu ent­pup­pen. Die muss man dann gleich wie­der kon­trol­lie­ren, dass sie nicht das Ganze weitergeben.«

Wir haben also Kontakte, die RisikopatientInnen sind und sich viel­leicht sogar als "Fälle" ent­pup­pen wer­den. Es bleibt eine Frage, für die es zum Glück eine Studie gibt:

»Christian Drosten
Und die Frage ist natür­lich dann, was kann man eigent­lich wirk­lich bewir­ken? Da gibt es eine inter­es­san­te Studie, die die­se theo­re­ti­sche Überlegung, also, meis­tens kommt man eh zu spät, noch mal durch was ande­res unter­mau­ert. Nämlich letzt­end­lich durch eine Reflexion der sekun­dä­ren Attack-Rate. Also die sekun­dä­re Attack-Rate ist eigent­lich ein Ausdruck dafür, von den­je­ni­gen, die sich hät­ten infi­zie­ren kön­nen, wie vie­le haben sich in Wirklichkeit infi­ziert? Das ist die Frage, die damit beant­wor­tet wird. In ver­schie­de­nen Haushaltsstudien hat man immer den Eindruck gehabt, die liegt so zwi­schen zehn und 15 Prozent. Erscheint erst mal wenig, ist aber gar nicht so wenig. Auch bei Influenza ist das so um die 20 Prozent, 25 Prozent, auch da infi­ziert sich nicht jeder in der Umgebung. Das liegt zum Teil dar­an, dass wir die Überdispersion haben, dass also ganz vie­le Leute nicht in ihrer Nähe Fälle aus­lö­sen. Man stellt sich vor, dass unge­fähr 80 Prozent aller Fälle eigent­lich in ihrer Umgebung gar kei­ne Folgeinfektionen verursachen. 

Korinna Hennig
Sondern die Cluster.«

Ganz viele Leute zum falschen Moment am falschen Ort

»Christian Drosten
Dass nur 20 Prozent das gan­ze Infektionsgeschehen trei­ben. Und das sind eben die­se dum­men Zufälle, wenn jemand zum fal­schen Moment am fal­schen Ort ist. Da sind ganz vie­le Leute und die wer­den dann als Cluster infi­ziert. Das ist übri­gens auch der Grund, war­um mil­de Interventionsmaßnahmen eine ganz schö­ne Wirkung haben. Also was wir am Anfang bespro­chen haben, war­um viel­leicht sogar, mit eini­ger Hoffnung, so eine mil­de Intervention, also ein mil­der Lockdown sehr viel brin­gen kann in Deutschland. Hoffen wir mal, dass es so ist. Und um jetzt zurück­zu­kom­men, es gibt eine inter­es­san­te Studie von dem Public Health Department in San Francisco, eine wie ich fin­de sehr hoch­wer­tig gemach­te Studie. 

Korinna Hennig
Auch schon begutachtet.

Christian Drosten
Genau, die ist auch schon begut­ach­tet. Die ist schon publi­ziert in „JAMA“, einem sehr ange­se­he­nen Journal. Das fängt immer so an, dass die Zahlen immer her­un­ter gebro­chen wer­den. Man hat ins­ge­samt etwas über 1600 Fälle ange­schaut und davon wur­den 85 Prozent, also fast 1400, im Detail inter­viewt. Dann kam eine Richtlinie in San Francisco, das besag­te: Man soll die­je­ni­gen, die man inter­viewt, auch detail­liert im Labor nach­tes­ten. Und die­se Richtlinie griff bei 791 Fällen. Ab da waren es noch 791 Fälle, die in die Studie ein­ge­schlos­sen wur­den, Indexfälle, bekann­te frisch infi­zier­te Fälle. Die hat man dann nicht nur im Detail inter­viewt, nach Kontakten gefragt und so wei­ter, son­dern auch alle Kontakte im Labor getes­tet. Und die Frage, die man gestellt hat, ist: Wie vie­le neue Infektionen kön­nen wir jetzt eigent­lich bei all den Kontakten von die­sen Leuten im Labor nach­wei­sen? Also 791 Leute, die man im Detail nach­ver­folgt hat mit Labortestung, wie vie­le neue Fälle kom­men dabei raus? Jetzt kön­nen wir mal schät­zen. Die Zahl, die raus­kommt, ist erstaun­lich, und zwar 72.

Korinna Hennig
Weniger als zehn Prozent.«

Man könn­te auf die Idee kom­men, nicht die nach einer Richtlinie "her­un­ter gebro­che­nen", son­dern alle "Fälle" als Berechnungsgrundlage zu neh­men. Dann wäre man bei 4,5 Prozent. Sei's drum, Drosten ist auch so perplex:

Man könnte es auch lassen. Quarantäne ist aber trotzdem gut

»Wenn man das alles mit­zählt, kom­men trotz­dem nur neun Prozent neue Fälle raus. Das ist erstaun­lich wenig. Das ist fast so, dass man sagen wür­de, das kann man auch las­sen. Es ist gut, dass man die­se Fallverfolgung macht. Es ist rich­tig, dass man gera­de auch die Haushaltsquarantäne macht, also dass man alle die­se Kontakte unter Quarantäne setzt, wenn man sich das gesell­schaft­lich leis­ten kann. Das muss man auch sagen. Je mehr man da in die Breite geht, des­to mehr wird das gesell­schaft­lich ein­schnei­dend, wenn irgend­wann jeder unter Quarantäne ist. Aber da gibt es auch einen Effekt, dass man die­se Fälle dann irgend­wann auch nicht mehr nach­ver­fol­gen kann. Dann kann man auch nicht mehr so viel Quarantäne ver­hän­gen. Das ist so eine Überlegung. Aber prin­zi­pi­ell die­ses zusätz­li­che Testen, da kommt rela­tiv wenig bei raus. Was sicher­lich gut ist, ist die Nachverfolgung über­haupt und das Setzen einer Quarantäne. Aber damit ist eigent­lich die Effizienz schon geho­ben. Und man wür­de die Intensität der Diagnostik, also die Benutzung der Diagnostik, viel­leicht bes­ser inves­tie­ren in ande­ren Bereichen der Fallfindung, wo man eine höhe­re Chance hat, neue Fälle zu fin­den.«

Denn irgend­wo müs­sen sie ja schließ­lich sein, auch wenn man sie beim Testen nicht auf­spürt. Warum hät­te man sonst die Quarantäne gesetzt? ("Wenn Du nicht still bist, setzt es Quarantäne!")

Es folgt der Running Gag eines jeden Podcasts, die Quellclustertestung mit einer Sicherstellung von "posi­ti­ven Befunden":

Neue Teststrategie wird eine starke Betonung von positiven Befunden ergeben

»Christian Drosten
… Es gibt eine leicht über­ar­bei­te­te Testempfehlung vom 6. November, die sagt ganz klar, man soll Symptomatische tes­ten. Symptomatische haben Vorrang. Entweder sind es sehr kla­re Symptome, also die­ser omi­nö­se Verlust des Riech- und Geschmackssinns. Oder es sind sehr schwe­re Symptome, also eine kla­re vira­le Pneumonie. Da soll auf jeden Fall getes­tet wer­den. Diese Priorisierung wird eine star­ke Betonung von posi­ti­ven Befunden erge­ben… Leider ist es im Moment so, dass sind Richtlinien. Und die­se Richtlinien, die wol­len einer­seits nichts weg­las­sen und ande­rer­seits wol­len sie in eine Richtung schie­ben, wo es wich­tig wäre zu beto­nen. Und am Ende ist es dann manch­mal so, dass man gar nicht mehr so genau ver­steht, wor­auf es jetzt ankommt. Dann ist man doch im Alltagsgeschäft gefan­gen und wird von der Vielzahl neu­er Fälle über­wäl­tigt. Manchmal ist es in den Gesundheitsämtern doch so, dass man ein­fach die Fälle so abar­bei­tet, wie sie rein­kom­men. Dies alles zu koor­di­nie­ren, zum Teil mit neu­em, nicht so gut aus­ge­bil­de­tem Personal, das jetzt bei den Gesundheitsämtern zur Hilfe dazu­kommt, dass ist ein ganz schö­nes Kuddelmuddel. 

Korinna Hennig
Umso mehr ist Eigenverantwortung gefragt. In dem „JAMA“-Paper, das Sie zitiert haben, heißt es auch: Eigentlich soll­ten 75 Prozent der infi­zier­ten Kontakte eines Falles in Quarantäne, um das Virus ein­zu­däm­men. Also da, wo es mir mög­lich ist, wenn ich Kontakt und in Gefahr bin, infi­ziert wor­den zu sein, kann ich mich auch qua­ran­tä­ni­sie­ren, ohne ein Testergebnis zu haben. Das ist das, was Sie den „pan­de­mi­schen Imperativ“ nen­nen in Ihrer Schiller-Rede.
«

Der Patient als solches kriegt vom Arbeitgeber Vogel gezeigt

»Christian Drosten
Wir kön­nen die­sen Gedanken mal wei­ter­den­ken. Also der Patient als sol­ches soll in der Verantwortung sein. Wie kann er das am bes­ten? Ich den­ke, das kann er… Da den­ken wir jetzt mal auch noch was Zusätzliches, Antigentests, die jetzt vor­han­den sind, da kann der ein­zel­ne Patient vor allem dann beson­ders gut mit­wir­ken, wenn er zu sei­nem Hausarzt gehen kann. Und in der Hausarztpraxis am Anmeldetresen bekommt er sofort einen Antigentest. Wenn die­ser Antigentest posi­tiv ist, dann bekommt er ein Merkblatt in die Hand, wo drauf­steht: „Lieber Patient. Sie sind frisch infi­ziert. Erst mal kein Grund zur Panik. Bitte machen Sie sich aber klar, abge­se­hen von Ihrem eige­nen medi­zi­ni­schen Verlauf, also wer­den Sie krank oder nicht, wir wer­den erst über­nächs­te Woche wis­sen, ob Sie einen schwe­ren Verlauf haben, und so wei­ter. Und es gibt die Erwägung, näm­lich Ihre eige­ne Verantwortung für die öffent­li­che Gesundheit. Dazu gehört, Sie selbst müs­sen ab jetzt für so und so viel Tage in Isolation im Haushalt sein. Zweitens Sie müs­sen sich über­le­gen, mit wem Sie Kontakt hat­ten. Und die müs­sen Sie infor­mie­ren. Und drit­tens es reicht nicht, die nur zu infor­mie­ren, son­dern Sie müs­sen denen sagen, du musst jetzt auch 14 Tage zu Hause blei­ben in Quarantäne.“ Da wird im Prinzip der Bürger zu jeman­dem, der eine Quarantäne ver­ord­net. Und dazu ist die gesetz­li­che Grundlage so nicht vor­han­den. Da wer­den eini­ge auch sagen: Na ja, für den Anruf bedan­ke ich mich jetzt aber recht herz­lich. Also, da ruft mich jetzt einer an und sagt, ich soll 14 Tage zu Hause blei­ben. Wer rati­fi­ziert das denn jetzt über­haupt? Wer bestä­tigt das denn, dass das so ist? Wer beschei­nigt mir für mei­nen Arbeitgeber, dass ich jetzt 14 Tage zu Hause blei­ben soll? Nur weil mich ein Kumpel ange­ru­fen hat, der mir sagt, er wäre infi­ziert. Da wird mir mein Arbeitgeber einen Vogel zei­gen. Da sieht man, das ist eine schö­ne Idee, die wäre effizient.«

Lösung effizient, aber leider nicht legal

»Christian Drosten
Wenn man jetzt den frisch infi­zier­ten Bürger hier in die Bürgerpflicht neh­men wür­de. Und das kann man. Aber das ist regu­la­tiv die Frage, wie man das löst und ob man das lösen kann und will. Da ist auch wie­der die Politik gefragt, hier ein neu­es Werkzeug zu schaf­fen. Die Tür dazu hat die Wissenschaft geöff­net. In Form von den ver­füg­ba­ren Antigentests und der Information, dass ande­re Teile der Wissenschaft sagen: Wir haben die an Patienten aus­pro­biert und wir geben für bestimm­te Anwendungsbereiche grü­nes Licht. Das ist ein gewal­ti­ger Fortschritt, den wir seit den letz­ten Wochen und Monaten haben. Das ist jetzt mög­lich. Aber wie so oft in die­ser Pandemie und in vie­len ande­ren Alltagsbereichen: Die Möglichkeit, so etwas zu machen, heißt noch nicht, dass die gesetz­li­chen Grundlagen dafür da sind. Manchmal schleppt die­ser regu­la­ti­ve Prozess nach. Da muss jetzt mit Hochdruck dar­an gear­bei­tet werden.«

Mit großem regulativem Wohlwollen auf diese Antigentests schauen

»Christian Drosten
Die PCR-Testung muss pri­mär der Krankenversorgung vor­be­hal­ten blei­ben, weil wir da wei­te­re Fragen stel­len an die PCR… Da muss man irgend­wann auch die­se Intensivbetten wie­der frei­be­kom­men. Also, wenn ein Patient bei­spiels­wei­se über das Gröbste hin­weg ist und man möch­te den jetzt auf ein Nachversorgung ver­le­gen, auf eine Station, die die Nachversorgung eines Intensivpatienten macht, dann muss man bestimm­te Entscheidungen tref­fen, die wie­der mit Infektiositäts­entscheidungen zu tun haben… Das heißt, so ein Patient, der ein­mal auf­ge­nom­men ist, der löst eine gan­ze Reihe von Nachuntersuchungen mit PCR-Tests aus. Das macht man sich sonst viel­leicht nicht klar, wenn man außer­halb der Klinik denkt. Und ein­fach denkt, die PCR sagt ja oder nein, infi­ziert oder nicht. Aus die­sem Bereich, aus den Kliniken wird die Anforderung auf die Diagnostik eher noch stei­gen, wäh­rend wir eine Verknappung am Weltmarkt von die­sen Reagenzien und Plastikmaterialien und so wei­ter haben. Allein des­we­gen müs­sen wir mehr und mehr mit gro­ßem regu­la­ti­vem Wohlwollen auf die­se Antigentests schau­en und über­le­gen, in wel­chen Bereichen kön­nen die PCR ent­las­ten? Wo kön­nen sie eigent­lich Aussagen leis­ten, die wir im Moment noch von der PCR krie­gen, die wir aber viel­leicht in etwas grö­be­rer Form auch aus die­sen Antigentests krie­gen könn­ten und das reicht im Prinzip auch aus

Der Chef-Virologe sagt also: Für die Generierung von Fallzahlen ist PCR pri­ma ("ja oder nein, infi­ziert oder nicht"). Für die Frage, ob PatientInnen aus Intensivbetten auf Normalstationen ver­legt wer­den, reicht die "grö­be­re Form" der Antigentests. Sollte das nicht ein Fall für die Ärztekammer sein?

Update: Ein Kommentator ist der Meinung, hier lie­ge ein Mißverständnis vor. Drosten wol­le Antigentests all­ge­mein, aber nicht in die­sem Fall dere­gu­lie­ren. PCR-Tests soll­ten dafür reser­viert wer­den. Diese Lesart scheint möglich.

Es ist nicht aus­zu­schlie­ßen, daß jemand in der CDU-Fraktion sich die­sen Text ange­schaut hat. Vielleicht wur­de damit das Hausverbot für Drosten begründet.

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

15 Antworten auf „Drostens letzter Podcast? "Teststrategie wird eine starke Betonung von positiven Befunden ergeben"“

  1. Hab den Schwachsinn des Drosten nicht mehr wei­ter lesen kön­nen als bis zum Zitat; der ist ja völ­lig plem plem, das ist ja nicht zu ertra­gen ‼️

    Zitat:

    "Wir müs­sen gesamt­ge­sell­schaft­lich die gesam­te Zahl der Kontakte, die Summe aller Kontakte redu­zie­ren. Das heißt aber auch: Es gibt jetzt kei­nen Imperativ dar­auf, dass wir in allen Sparten der Gesellschaft gleich­mä­ßig die Kontakte redu­zie­ren müssen."

    Auch die­ser Menschen quä­len­de Soziopath gehört in den Knast.

    Mehr dazu: https://t.me/Artikel_20_4_GG/1432
    _________

    ÜBRIGENS:

    ES IST UNMÖGLICH, IM WINTER ERKÄLTUNG/GRIPPE EINZUDÄMMEN, DAS NUR NEBENBEI ERWÄHNT… KANN DEM DAS MAL JEMAND SAGEN…

  2. Eines Tages wird man viel­leicht nach­le­sen kön­nen, was es mit sei­ner patho­lo­gi­schen Lügensucht auf sich hat­te. So etwas hat ja eine Vorgeschichte.

  3. Respekt!
    hat­te mir die ers­ten paar Seiten der "Folge 64" auch rein­ge­zo­gen und auf der nach oben offe­nen Volldrosten-Stuss-Skala bereits in's obe­re Drittel ein­ge­stuft, sodass ich glaub­te, mir die wei­te­ren Stil-Perlen vor­ent­hal­ten zu können.
    Generell hal­te ich es zwar für unwaid­män­nisch, eine Mitschrift des gespro­che­nen Wortes (auch ohne "äh"s) aus dem siche­ren Heckenschützenversteck her­aus zu bewer­ten – in die­sem Fall glei­chen die CD-Blendgranaten und Nebelkerzen dies in etwa wie­der aus.
    Apropos "Cluster": Im "wee­kly epi­de­mio­lo­gi­cal report" der WHO ist das Hochrisikoland "Germany" (Seite 17) eins der weni­gen euro­päi­schen Länder, bei der die "Transmission clas­si­fi­ca­ti­on" als "Clusters of Cases" ein­ge­stuft wird. CD's lan­ger Arm nach Genf ?(viel­leicht trifft sich ja auch "nur" sei­ne Komplizin Eckerle hie&da dort mit jeman­dem zum Lunch mit Hygienekonzept?)
    https://www.who.int/publications/m/item/weekly-epidemiological-update—17-november-2020

  4. Gestern wur­de end­lich die 1.Klage hier in Deutschland ein­ge­reicht von Herrn Dr.Füllmich. Etliche Länder wer­den fol­gen. In por­tu­gal gibt es dies­be­züg­lich schon ein Urteil, dass PCR Tests kei­ne Infektionen nach­wei­sen. Es geht los…endlich!

  5. Und in ande­ren 'news': Herr Yeadon trom­melt schon seit gerau­mer Zeit eben­falls wie Herr Wodarg, Bhakdi, Wittkowski und natu­er­lich Ioannidis. Finde ich beson­ders inter­es­sant, da er nun­mal der Vize von Pfizer war.
    Aber man meint, es kehrt dem System kei­nen feuch­ten Dreck.
    "Wir fol­gen den Plan, kom­me was wolle"

    > 2020-11-22 "Pandemic is Over" – Former Pfizer Chief Science Officer Says "Second Wave" Faked On False-Positive COVID Tests
    https://www.zerohedge.com/medical/pandemic-over-former-pfizer-chief-science-officer-says-second-wave-faked-false-positive

    > Source AIER, 2020-11-21
    https://www.aier.org/article/an-education-in-viruses-and-public-health-from-michael-yeadon-former-vp-of-pfizer/

    > MP4 video
    https://cdn.lbryplayer.xyz/api/v3/streams/free/Mike-Yeadon-Unlocked/0ca6e66a244be97b382aaafff14be94140a422eb/560976

    > Er war voher 2020-11-14 noch in: 'Sitzung 27 – Ein Rundumschlag'

    +++

    > Wolfgang Wodarg auch am 2020-11-20 in KenFM
    https://kenfm.de/kenfm-am-set-dr-wolfgang-wodarg-corona-und-der-pcr-test/

  6. …ich habe es ein­fach nicht fer­tig­ge­bracht, das Geschwafel bis zum Ende des Textes zu lesen – Hirn und Magen haben sich gefühlt gera­de umgedreht.

    Und ich jetzt ist mir auf­ge­fal­len, warum:
    Der Drosten schwur­belt genau so wie die Merkel – bäh!

  7. Es erin­nert mich manch­mal an Stoiber, aber des­sen Qual-ität erreicht CD noch nicht. Meine per­sön­li­che Wertung nach dem alten ISU-System*: A‑Note: 4,9, B‑Note: 5,2. Da ist noch Luft nach oben.

    *ISU= International Skating Union

  8. @aa
    Den letz­ten Abschnitt hab ich etwas anders ver­stan­den. Nicht der PCR, son­dern der Schnelltest ist zum gene­rie­ren der Fallzahlen da (du willst ins Altenheim – Schnelltest; ins Theater – Schnelltest, Kino – Schnelltest, Stadion – du weißt schon …). Dagegen sei sein hei­li­ger PCR, der Gold-Standard, dazu da, den Zustand eins Patienten zu beurteilen.
    Das ist nicht­mal ganz falsch, wie Prof. Ulrike Kämmerer im Corona-Ausschuß erklärt hat. Durch wei­ter­füh­ren­de Untersuchungen bei einem bestimm­ten ct-Ergebnis kann man ihn qua­si eichen. Das gilt dann aber nicht gene­rell, son­dern nur für das ent­spre­chen­de Labor und das exak­te Test-"Rezept".
    Nur das ist halt das genaue Gegenteil vom Drosten-Test, knall­hart ct45 und dann positiv/negativ, ohne zu berück­sich­ti­gen, ob der Umschlagpunkt bei 20 oder bei 40 war.

    1. Selbst ein ct Wert von 20 stellt kei­ne objek­ti­ve Messgröße dar. Ich habe star­ke Zweifel, dass es mög­lich ist eine defi­nier­te Viruslast zu bestim­men, die im jeden Fall zu einer Erkrankung führt. Laut Kary Mullis wird nur eine bestimm­te Gensequenz so lan­ge ver­fiel­facht bis sie nach­weis­bar ist. Mehr nicht. Die PCR Methode gehört aus der kli­ni­schen Diagnostik ver­bannt. Es spielt bei Corona eh kei­ne Rolle, da wir kei­ne wirk­sa­me Therapie besit­zen. Die Mehrheit unter­liegt einem fata­len Irrglauben, wenn sie meint man kön­ne mit­tels PCR eine Epidemie kontrollieren.

  9. @Jo
    „Das ist nicht­mal ganz falsch, wie Prof. Ulrike Kämmerer im Corona-Ausschuß erklärt hat. Durch wei­ter­füh­ren­de Untersuchungen bei einem bestimm­ten ct-Ergebnis kann man ihn qua­si eichen. Das gilt dann aber nicht gene­rell, son­dern nur für das ent­spre­chen­de Labor und das exak­te Test-"Rezept".“
    Wir müs­sen hier kei­ne Korinthenkacker sein. Aber manch­mal ist die Wortwahl ent­schei­dend – weil sie auch für Bundesregierung/RKI ent­schei­dend zu sein scheint: „qua­si eichen“. „Quasi“ ist immer das, was es eigent­lich nicht ist. 😉
    Ja, wenn ich den Umschlagpunkt bei 20 habe kann man schon mit gerin­ger Irrtumswahrscheinlichkeit ver­mu­ten dass sehr vie­le Viren oder Virenbruchstücke da sind und dass dies dafür spricht dass der Proband infi­ziert ist. Es ist den­noch nicht und nie der => Beweis einer Infektion und, wo das behaup­tet wird, immer eine Lüge. Warum soll­te man die aus dem Schwitzkasten lassen?
    Man sieht doch dass kom­mu­ni­ka­ti­ons­tak­tisch 2 Dinge essen­ti­ell für die Fake-Pandemie sind:
    – das Monopol auf die rich­ti­gen Daten in der Hand der Kette Gesundheitsämter-RKI-Bundesregierung
    – die Manipulierbarkeit der Erzählung über die Zahl und (feh­len­den) Details der Tests
    Die kön­nen so immer mit den nöti­gen Zahlen kom­men um uns alle vor die­ser ver­meint­li­chen Naturkatastrophe zu schützen.

  10. Alles gut, Leute!
    Ich woll­te doch den guten "Nicht-Doktor" Clausi D. gar nicht ver­tei­di­gen, son­dern nur erklä­ren, in wel­che Richtung er gedacht hat bei dem, was er dort sag­te. Mißverständlichkeit ist schließ­lich sein Erfolgsrezept.
    Er könn­te halt sagen, wer PCR-pos mit ct20 ist, muß auf die Intensiv‑, wer dann erst mit ct35, darf wie­der auf die Normalstation.
    Seine Denkweise … wir alle wis­sen, daß das nicht wirk­lich eine belast­ba­re Aussage ist. Wir leben nun­mal in einer kran­ken Welt, wo man nicht mehr krank ist, wenn man sich krank fühlt, son­dern wenn ein Test das befiehlt. Symptome – egal, Differentialdiagnose – scheißegal.

  11. Es ist wirk­lich ner­ven­zeh­rend, sich Dr.Ostens Elogen aus­zu­set­zen, schrift­lich schon, akus­tisch ganz gar unmög­lich. Zur Validität sei­nes Twitter-basier­ten ;-D Testverfahrens ist es gar nicht nötig, bis zur Zyklus-Zahl zur schau­en, der hat schon weit vor­her emi­nen­te Schwachpunkte, gut und detail­liert dar­ge­legt in der Klageschrift Wodarg vs. Volksverpetzer, ver­tre­ten von RA Füllmich. Lohnt sich, ganz durch zu lesen, auch wenn es an eini­gen Stellen etwas lang­at­mig wird durch Wiederholung und juris­ti­sche "Feinheiten":
    https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2020/11/Klage-LG-Berlin.-Eingereicht.-Black.pdf

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