Impfbanane für 699 Euro zzgl. Versandkosten

Wahrlich nicht zu teu­er als "Wertschätzung gegen­über ein­zel­nen Institutionen, die sich für das Impfen ein­set­zen". Gibt es Mengenrabatt für die Stiko?(Anzeige im Deutschen Ärzteblatt vom 26.07.2021 Heft 29/30)

21 Antworten auf „Impfbanane für 699 Euro zzgl. Versandkosten“

  1. "Kunst kommt von kön­nen, nicht von wol­len, sonst hie­ße es ja Wunst". Karl Valentin
    Das lächer­li­che Elaborat sehe ich in einer Reihe mit dem Lichterzauber von Leon Löwentraut am Rheinturm Düsseldorf. Impfen=Freiheit. Wenn das ein Querdenker sagt, wird er wegen Volksverhetzung ver­folgt. Söder darf das auch unge­straft sagen "Impfen schafft Freiheit".

  2. Es gibt in die­sen Zeiten kei­ne Albernheit, die aus­ge­schlos­sen wer­den kann. Keine. Ich war­te drauf, dass dem­nächst ver­kün­det wird, die Amputation der Nase wür­de das Virus ver­hin­dern. Die meis­ten wären dabei.

    1. Nicht ganz sicher, aber Aluhut auf­set­zen gegen der­di­edas Virus wür­de ich der­zeit noch aus­schlie­ßen. Andereseits hatt' ich schon über­legt ob man Amulette oder Steine ver­kau­fen könn­te, aber da bin ich ver­mut­lich schon zu spät.

  3. Der Begriff "Wertschätzung" ist irre­füh­rend und wird von daher stän­dig und in Folge von denen miß­braucht die ihn geschaf­fen haben.

    MFG

  4. Nur wer sich imp­fen lässt, kann auch so bescheu­ert sein, sich eine Banane zu kau­fen und ins Wohnzimmer zu hän­gen. Die ande­ren, die die Banane als "Preis" über­reicht bekom­men, mer­ken eh schon nichs mehr.

    Über den geis­ti­gen Zustand des Künstlers wer­de ich bes­ser kein Wort verlieren…

  5. Die Banane ist gut. Besser war aber noch Kalle Graffiti am Teltow-Kanal. Der Kunsthasser Kalle hat die lei­der ver­nich­ten las­sen. Er geht eben nicht davon aus, dass es dem­nächst Corona-Pilgerfahrten zu den Corona-Heiligtümern geben könn­te. Wie wäre es denn mit einem Steckbrief-Graffiti "Die skru­pel­lo­ses­ten Corona-Schergen". Wie lang ist der Teltow-Kanal?

  6. Selbstbewusste Preisgestaltung für jeman­den, des­sen »künst­le­ri­sches Vermächtnis« voll­um­fäng­lich dar­in besteht alles und jeden auf Bananen »zu reduzieren«.

    1. @Thorsten W

      2 min "Recherche":
      https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-08–16.html

      "Mitteilung der STIKO zur Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche (16.8.2021)

      Die STIKO aktua­li­siert ihre COVID-19-Impfempfehlung und spricht nun­mehr eine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen aus – Beschlussentwurf ist soeben in das vor­ge­schrie­be­ne Stellungnahmeverfahren gegangen

      Die STIKO hat­te am 10. Juni 2021 für Kinder und Jugendliche zwi­schen 12 und 17 Jahren eine COVID-19-Impfung nur bei bestimm­ten Indikationen (Vorerkrankungen mit erhöh­tem Risiko für schwe­ren COVID-19-Verlauf; vul­nerable Personen ohne aus­rei­chen­den Immunschutz im per­sön­li­chen Umfeld; beruf­li­che Exposition gegen­über SARS-CoV‑2) aus­ge­spro­chen und ansons­ten auf die Möglichkeit der Impfung nach indi­vi­du­el­ler Aufklärung und Nutzen-Risiko-Abwägung hin­ge­wie­sen. Die dama­li­ge Empfehlung basier­te auf (a) der Beobachtung, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland ein gerin­ges Risiko haben, schwer­wie­gend an COVID-19 zu erkran­ken; (b) einem begrenz­ten Kenntnisstand über sel­te­ne Nebenwirkungen der neu­en mRNA-Impfstoffe in die­ser Altersgruppe; © ers­ten Berichten zu Herzmuskelentzündungen im zeit­li­chen Zusammenhang mit mRNA-Impfungen, vor allem bei Jungen und jun­gen Männern; und (d) den zum dama­li­gen Zeitpunkt laut Modellierung gerin­gen Auswirkungen der Impfung die­ser Altersgruppe auf den wei­te­ren Verlauf der Infektionsausbreitung in Deutschland.

      Auf der Grundlage neu­er Überwachungsdaten, ins­be­son­de­re aus dem ame­ri­ka­ni­schen Impfprogramm mit nahe­zu 10 Millionen geimpf­ten Kindern und Jugendlichen, kön­nen mög­li­che Risiken der Impfung für die­se Altersgruppe jetzt zuver­läs­si­ger quan­ti­fi­ziert und beur­teilt wer­den. Die sehr sel­te­nen, bevor­zugt bei jun­gen männ­li­chen Geimpften im Zusammenhang mit der Impfung beob­ach­te­ten Herzmuskelentzündungen müs­sen als Impfnebenwirkungen gewer­tet wer­den. In der Mehrzahl der Fälle wur­den die Patienten mit die­sen Herzmuskelentzündungen hos­pi­ta­li­siert, hat­ten jedoch unter der ent­spre­chen­den medi­zi­ni­schen Versorgung einen unkom­pli­zier­ten Verlauf. Umgekehrt wei­sen neue­re Untersuchungen aus dem Ausland dar­auf hin, dass Herzbeteiligungen durch­aus auch bei COVID-19-Erkrankungen auf­tre­ten. Zudem sind bis­her kei­ne Signale für wei­te­re schwe­re Nebenwirkungen nach mRNA-Impfung auf­ge­tre­ten, ins­be­son­de­re auch nicht bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich erga­ben aktu­el­le mathe­ma­ti­sche Modellierungen, die die nun domi­nie­ren­de Delta-Variante berück­sich­ti­gen, dass für Kinder und Jugendliche ein deut­lich höhe­res Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer mög­li­chen 4. Infektionswelle besteht. Unsicher bleibt, ob und wie häu­fig Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen auftritt.

      Nach sorg­fäl­ti­ger Bewertung die­ser neu­en wis­sen­schaft­li­chen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegen­wär­ti­gem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegen­über dem Risiko von sehr sel­te­nen Impfnebenwirkungen über­wie­gen. Daher hat die STIKO ent­schie­den, ihre bis­he­ri­ge Einschätzung zu aktua­li­sie­ren und eine all­ge­mei­ne COVID-19-Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige aus­zu­spre­chen. Diese Empfehlung zielt in ers­ter Linie auf den direk­ten Schutz der geimpf­ten Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit asso­zi­ier­ten psy­cho­so­zia­len Folgeerscheinungen ab. Unverändert soll die Impfung nach ärzt­li­cher Aufklärung zum Nutzen und Risiko erfol­gen. Die STIKO spricht sich aus­drück­lich dage­gen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozia­ler Teilhabe gemacht wird.

      Die STIKO ist unab­hän­gig und erar­bei­tet aus­schließ­lich auf der Basis der ver­füg­ba­ren wis­sen­schaft­li­chen Evidenz die best­mög­li­chen Impfempfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland. Sie berück­sich­tigt hier­bei stets den aktu­el­len natio­na­len wie auch den inter­na­tio­na­len Wissensstand und ent­wi­ckelt ihre COVID-19-Impfempfehlung ent­spre­chend fort­lau­fend weiter.

      Der Beschlussentwurf mit dazu­ge­hö­ri­ger wis­sen­schaft­li­cher Begründung ist soeben in das vor­ge­schrie­be­ne Stellungnahmeverfahren mit den Bundesländern und den betei­lig­ten Fachkreisen gegan­gen. Nachfolgende Änderungen sind daher mög­lich. Die end­gül­ti­ge Empfehlung der STIKO für Kinder- und Jugendliche im Alter von 12–17 Jahren erscheint dann zeit­nah im Epidemiologischen Bulletin.
      Weitere Informationen

      Internetseite des RKI zur COVID-19-Impfung, u.a. mit Antworten auf häu­fig gestell­te Fragen

      Stand: 16.08.2021"

  7. Ist der Baumgärtel nicht damals aus dem Orbit abgesprungen?
    Ach ne, das war Baumgartner, tzor­ry! Der Gärtel ist aber auf jeden Fall jetzt viel tie­fer gefal­len und als 'Künstler' uninteressant…

  8. Weckt bei mir eher die Assoziation: Das Ding ist schon so über­reif, dass es von allei­ne in die Biotonne lau­fen kann. Schnell weg damit.

  9. Ehrliche Frage: Ist das Pro oder Kontra Impfung? Scheint ja eine Pro-Auszeichnung zu sein, aber das Bild sieht aus wie die "Goldene Himbeere" oder der "Goldene Aluhut" als Negativpreis. So oder so ist das unäs­the­tisch, wer hängt sich so etwas auf? Und 700 Euro, uffz?

  10. Muss noch­mal nach­fra­gen: Was ist das? Im Text steht, es wäre eine "Auszeichnung für tol­le Orte" aber man soll es bezah­len, oder wie? Oder ist das eine Schmierlappenaktion: Sprühe 100 Bilder für 70 Euro Materialkosten und stel­le (s)einer Stiftung oder (s)einem e.V. 70.000 Euro in Rechnung?

  11. Ob der Mann die­sen Artikel gele­sen hat?

    "Kommt die Impfbanane?

    Vor eini­gen Jahren wur­de von eini­gen Forschungsinstitute vor­ge­schla­gen, Lebensmittel als Impfstoff zu ver­wen­den. Die Nahrungspflanzen soll­ten dazu gen­tech­nisch so ver­än­dert wer­den, dass sie zusätz­lich ein Impfantigen her­stel­len, z. B. gegen Cholera. Der Verzehr von so erzeug­ten Kartoffeln, Bananen etc. ist zugleich eine Impfung. Die Befürworter die­ses Konzepts mach­ten gel­tend, dass sich auf die­se Weise Impfstoffe preis­wert pro­du­zie­ren, ohne Kühlschrank lagern und ein­fach anwen­den las­sen. Skeptiker, dar­un­ter der vfa, sehen bei „Impfgemüse“ oder „Impfobst“ Probleme: Es könn­te mit nor­ma­len Lebensmitteln ver­wech­selt wer­den, und ein kor­rek­tes Dosieren dürf­te schwie­rig wer­den. Auch ist noch nicht gezeigt, dass es über­haupt aus­rei­chend immunisiert."
    https://​www​.vfa​.de/​d​e​/​a​r​z​n​e​i​m​i​t​t​e​l​-​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​i​m​p​f​e​n​/​i​m​p​f​s​t​o​f​f​-​h​e​r​s​t​e​l​l​ung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.