Lucha bekommt Ärger

In Lucha: Coronavirus wie das Grippevirus ein­stu­fen wur­de hier berich­tet. Nun stellt Kretschmann sich quer. Es bleibt spannend.

»BRIEF AUS DEM SOZIALMINISTERIUM SORGT FÜR WIRBEL
Coronavirus: Landesregierung unei­nig – Kretschmann wider­spricht bei Forderung nach Pandemie-Ende – SPD for­dert Konsequenzen
STAND: 24.3.2022, 22:12 UHR

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich von der Forderung sei­nes Sozialministers Manfred Lucha (Grüne) nach einem bal­di­gen Ende der pan­de­mi­schen Lage distanziert.

Die Frage, ob Luchas Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit Kretschmann abge­stimmt war, ver­nein­te ein Regierungssprecher am Donnerstagabend gegen­über der Deutschen Presse-Agentur. Massiven Druck bekam der Minister dem Vernehmen nach auch von den Chefs der Koalitionsfraktionen Grünen und CDU, Andreas Schwarz und Manuel Hagel.

Auch Lucha selbst ruder­te am Abend teil­wei­se zurück, nach­dem er aus der grün-schwar­zen Koalition wei­te­ren Druck bekom­men hat­te. "Wir erklä­ren die Pandemie expli­zit nicht für been­det", so ein Ministeriumssprecher in einem Schreiben, das dem SWR vor­liegt. "Es gibt kei­nen Strategiewechsel bei den Schutzmaßnahmen."

Zuvor hat­te der Landesgesundheitsminister in dem Brief einen Wechsel von der pan­de­mi­schen in die ende­mi­sche Phase für Ende April gefor­dert. Dieser Brief liegt dem SWR vor…«
swr.de (24.3.)

7 Antworten auf „Lucha bekommt Ärger“

  1. Sag ich doch, er wird sich aufs Delirium beru­fen und Pfizer für den drei­fach-Stich danken. 

    Im übri­gen fin­de ich es recht schräg – ja okay, ist jetzt ja das neue Normal – dass irgend­wel­che Vollhonks erklä­ren, die nicht exis­ten­te Pandemie für nicht been­det zu erklä­ren. Orwell wäre sprach­los, Kafka wohl auch. Der Michel merkt nix.

    1. Eine nicht­exis­ten­te Pandemie wird für nicht been­det erklärt. – Danke für die­sen Schenkelklopfer!

  2. Mindestabstand gibt‘s jetzt auch in Tüten:

    https://www.worldofsweets.de/Mindestabstand.323702.html

    „Die süße Erinnerung. Mit dem lecke­ren Mindestabstand fällt es zukünf­tig noch leich­ter, den emp­foh­le­nen Abstand zu wah­ren. In der klei­nen Geschenkverpackung befin­den sich andert­halb Meter Fruchtgummischnüre mit lecke­rem Erdbeergeschmack. Eine süße Idee, mit der die Distanz dann gar nicht mehr so schwer fällt.“

    1. @KingNothing
      Das ist ein­fach nur noch wider­lich, wie aus allem Profit geschla­gen wer­den soll. Man beach­te auch den stol­zen Kilopreis von 138 Euro (!!!) für die Fruchtgummischnüre. Trotz Inflation kos­tet das Kilo Zucker momen­tan unter einem Euro, möch­te ich mei­nen. Gewinnmarge als 50–70-faches ist schon nicht schlecht. Gottlos wür­de ich sagen. 

      Aber zu Weihnachten gab es ja auch Plastikweihnachtsmänner in Menschengröße, die vor Geschäften mit Maske gekne­belt wur­den, sowie sogar hier vor Kinderbekleidungsgeschäften Puppen mit Maske (!) und Spielzeugtiere mit Maske!!!! :((( Es leben ein­fach unfass­bar vie­le Masochisten unter uns, die Angst vor Freiheit haben und denen es bes­tens zu gefal­len scheint, sich ver­skla­ven zu las­sen. Ist ja auch ein ein­fa­che­res Leben an Ketten: Man muss nicht groß nach­den­ken bzw. der eige­ne Tellerrand endet dort, wo die Fußkette endet. :(((
      Schlimm find ich immer wie­der, wie unschul­di­ge und noch unver­dor­be­ne Kinder zu die­sem Sklaventum erzo­gen wer­den, in dem sie Mindestabstand-Fruchtschnüre ken­nen­ler­nen (und dann ver­mut­lich auf dem Schulhof auch die Schnüre zie­hen, wenn auch nur spie­le­risch) oder sehen, dass sogar der Teddybär im Schaufenster des Kinderbekleidungsgeschäfts mit Maske trak­tiert wird und damit den Appell bekom­men, dass sie doch bit­te auch das machen sol­len, was der süße lie­be Teddybär auch mit sich machen lässt. Ich fra­ge mich, wo die gan­zen Fachleute blei­ben, die bis­her zum Thema 'Traumatisierung' geforscht haben. Die hal­ten auch alle schön die Klappe, da ver­mut­lich selbst getriggert…

  3. Kretschmann, der, wie er uns vor eini­ger Zeit erklär­te, nicht der Pharao sei, für den Corona aber eine Seuche bibli­schen Ausmaßes und die Vakzine der Moses, der uns aus die­ser Seuche führt sind, ist ein beschei­de­ner Diener Gottes.

    Und als sol­cher wird er bestän­dig von Gottes Prüfungen und des Teufels Versuchungen aus­ge­setzt. Ist die Seuche bibli­schen Ausmaßes die Prüfung, so waren es die Querdenker, Schwurbler und kru­den Quarkerzähler, die vom Teufel selbst in die Welt gesetzt wur­den. "Wir wol­len doch nur Freiheit" säu­sel­ten sie. "Komm, nur eine klei­ne Lockerung" ver­such­ten sie, ihr Gift in süßen Klängen in die Ohren des Dieners zu träu­feln. "Niemand braucht die Luca-App, sie ist sogar gefähr­lich und nicht jede Maßnahme ist sinn­voll" sag­te der Satan höcht­selbst, der sich wahr­haft teuf­lisch als Bürgerrechtler verkleidete. 

    Doch Kretschmann wider­stand und blieb fest im Glauben!

    Nun also die ärgs­te Herausforderung, ja viel­leicht die letz­te Prüfung und die teuf­lisch­te Verführung für den beschei­de­nen Diener Gottes: 

    "Es ist viel­leicht doch nur eine Endemie, Winfried. Wir müs­sen irgend­wann damit auf­hö­ren". Spricht da tat­säch­lich der alte, treue Weggefährte Lucha? Oder ist es nicht viel­mehr der alte Widersacher, der nicht halt davor macht, von Seelen Besitz zu ergreifen?

    Wird Kretschmann auch die­ses mal wider­ste­hen, fest im Glauben blei­ben und das Werk Gottes voll­enden können?

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