My Baby, Baby, Balla Balla

Techno mit Maske und Tracker, aber nur für 3Gs und unter Aufsicht. Dit is Berlin:

»Ausgestattet mit Tracker und Maske haben am Sonntagnachmittag im Berliner Club "Revier Südost" eini­ge Hundert Menschen zusam­men zu Techno-Beats gefei­ert. Der Probelauf war Teil des Pilotprojekts "Open Air", mit dem getes­tet wer­den soll, wie in der Corona-Pandemie sicher unter frei­em Himmel getanzt wer­den kann. "Das läuft bis­her ganz gut", sag­te eine Sprecherin des Clubs am Sonntag wäh­rend des Ausprobierens. Das Masketragen auf der Tanzfläche wer­de akzep­tiert. In ande­ren Bereichen des Clubs dür­fe der Mund-Nasen-Schutz aber auch abge­nom­men werden.

Das Pilotprojekt fand in der neu­en Location des Technoclubs Griessmühle im Ortsteil Niederschöneweide statt. Es ist das zwei­te Club-Pilotprojekt in die­sem Jahr und wird zusam­men von der Alice Salomon Hochschule, der Beuth Hochschule für Technik und der Clubcommission orga­ni­siert. 300 frei­wil­li­ge Tänzer konn­ten per Losverfahren mit­ma­chen. Alle, die mit­tan­zen woll­ten, muss­ten ent­we­der getes­tet, geimpft oder gene­sen sein. Zehn Tage nach der Party sol­len alle noch ein­mal getes­tet wer­den, sag­te die Clubsprecherin…

Am Einlass erhiel­ten die Gäste am Sonntagnachmittag einen Tracker, den sie um den Hals tra­gen muss­ten. Chips könn­ten so das Abstandhalten mes­sen, erläu­ter­te Thomas Sakschewski, Professor an der Beuth Hochschule. Auf der Tanzfläche selbst bewer­te­ten ein­ge­setz­te Beobachter, ob sich Gäste und Personal an die Regeln hiel­ten. Auf der Tanzfläche durf­ten die Gäste tan­zen, ohne auf Abstände zu ach­ten, sag­te Club-Geschäftsführer David Cezar Ciura. Das Tragen einer Maske blieb aber Pflicht…«
t‑online.de (14.6.)


»Aufbau des Liedes:

        1. Strophe: 5× „My Baby Baby Balla Balla“, been­det mit einem „Huh – Balla Balla“, danach Instrumentalteil
        2. Strophe: 15× „Balla“, kur­ze Pause, noch­mals 15× „Balla“, been­det mit einem lang­ge­zo­ge­nen „Aahhh“
        3. und 4. Strophe: sie­he 1. Strophe (in der 4. Strophe am Schluss nur „Huh“)«
          de.wikipedia.org

Quelle: youtube.com

15 Antworten auf „My Baby, Baby, Balla Balla“

  1. Malne tech­ni­sche Frage: Welche Bytesequenz muss mein Smartphone über Bluetooth aus­strah­len damit alle vor mir davon­lau­fen? Und vor allem damit mich nicht jeder Dödel fragt ob ich geimpft bin! 

    MFG

    1. Gute Frage – jeden Tag wer­de ich danach gefragt und die rest­li­che Zeit erzäh­len mir die­sel­ben Dödel, dass sie am nn.nn.2021 ihre 2. "Impfung" erhal­ten und dann "save" sind. Unerträglich das Ganze.

  2. Musste man einen Strampler anziehen?
    Der Schnuller war gestellt? Oder muss­te man den auch mitbringen?
    Am Eingang war sicher eine KI-Radar-Überwachung, um fest­zu­stel­len, ob die Besucher ein Hirn dabei hatten?
    Wie vie­le mit Hirn wur­den getrackt? Ich schät­ze Null.

  3. "Am Einlass erhiel­ten die Gäste am Sonntagnachmittag einen Tracker, den sie um den Hals tra­gen muss­ten. Chips könn­ten so das Abstandhalten mes­sen, erläu­ter­te Thomas Sakschewski, Professor an der Beuth Hochschule. Auf der Tanzfläche selbst bewer­te­ten ein­ge­setz­te Beobachter, ob sich Gäste und Personal an die Regeln hielten."

    Warum kein Chip unter der Haut, der beim Nichteinhalten des Abstands jedes mal Stromstöße aussendet? 

    Vom Milgram-Experiment wür­de ich leicht abwei­chen. Es emp­fiehlt sich ein töd­li­cher Schlag bei drei­ma­li­ger Grenzüberschreitung. 

    Im Falle einer zu laschen Handhabe bei Exekutionen soll­ten die Chips mit­ein­an­der ver­netzt wer­den. Soll hei­ßen, stirbt einer, müs­sen auch alle ande­ren gehim­melt werden. 

    Solidarität ver­bin­det.

  4. Hmmm. Maske, Halsband – also ich weiß nicht. Ist das nicht in so gewis­sen Etablissements üblich? Gibt's da auch die Neunschwänzige Katze, oder wie das heißt? Frage für einen Freund.

  5. Dieses Leitmotiv fand ich äußerst pas­send, um den Artikel von Heeribert ein­zu­stel­len, des­sen Sujet nur indi­rekt zum hier ver­han­del­ten Gesamtthema gehört aber den­noch weit­rei­chen­de Folgen dafür haben wird. Er beginnt mit einer deut­li­chen und berech­tig­ten Kritik, kommt dann aber zu einem Fazit, bei dem sich nur noch fra­gen läßt: ist Herr Prantl jetzt gänz­lich bal­la bal­la? Hat er die Gestapo vergessen?
    https://www.sueddeutsche.de/politik/prantls-blick-verfassungsschutz-aufloesen‑1.5320795

    1. @ Bri: Ich fin­de, der Artikel hat ganz gut ange­fan­gen, weil ja auch wirk­lich nie­mand mehr den Verfassungsschutz mit dem Schutz der Verfassung in Verbindung bringt, son­dern mit Kontrolle und Bespitzelung aller Bürger und mit Beteiligungsvorwürfen an Straftaten, die nie auf­ge­klärt oder ver­tuscht wer­den. Sein Versuch, eine Instanz vor­zu­schla­gen, die den Verfassungsschutz kon­trol­liert, ist dann ziem­lich dane­ben gegangen.

  6. Die müs­sen in ihrer bis­he­ri­gen Karriere wirk­lich eine Menge Pillen gefres­sen haben.

    Das bestä­tigt, nein, über­trifft wirk­lich alle Vorurteile, die ich je gegen­über den Wannabe-Rebellen der Rave-Gemeinde gehegt habe.

  7. Diese Tracker soll­te mal beim Profifuß- und Handball ein­ge­setzt werden.
    Dann aber auch mit grö­ße­ren Abstand von min. 5m.
    Dann gibts wenigs­ens kein Foul mehr.

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