"Ansteigende Todesfälle durch Überlastung des Gesundheitswesens von insbesondere Geimpften, aber auch Ungeimpften"

Der Medi­zi­ni­sche Geschäfts­füh­rer des Robert-Bosch-Kran­ken­hau­ses (RBK) in Stutt­gart muß nicht unbe­dingt firm sein in der deut­schen Spra­che. Haupt­sa­che, er ver­steht etwas von sei­nem Job. Doch auch dar­an kann man zwei­feln, wenn man ihn im Arti­kel auf stutt​gar​ter​-nach​rich​ten​.de vom 23.11. zitiert liest:

»„Die Gesell­schaft ist in Gei­sel­haft einer unwil­li­gen Minderheit“

Stutt­gart – Die Coro­na-Pan­de­mie hat der­zeit eine Dyna­mik, die man sich im Som­mer gar nicht vor­stel­len konn­te. Nun meh­ren sich die For­de­run­gen für die Ein­füh­rung einer Impfpflicht. 

Mark Domi­nik Alscher, der Medi­zi­ni­sche Geschäfts­füh­rer des Robert-Bosch-Kran­ken­hau­ses (RBK), sieht der­zeit drei Mög­lich­kei­ten poli­ti­schen Han­delns: „Ent­we­der kon­se­quen­te Kon­takt­re­du­zie­rung (bis hin zu einem Lock­down) oder wirk­sa­me Imp­fung bei über 85 bis 90 Pro­zent der Bevöl­ke­rung. Wenn weder das eine noch das ande­re rea­li­siert wird, anstei­gen­de Todes­fäl­le durch Über­las­tung des Gesund­heits­we­sens von ins­be­son­de­re Geimpf­ten, aber auch Unge­impf­ten.“«

Herr Alscher liest offen­bar kei­ne Zeitungen:

»Freiheit darf andere nicht gefährden

Klar ist für den RBK-Chef, „wenn die Imp­fun­gen in einer Grö­ßen­ord­nung von 85 bis 90 Pro­zent der Bevöl­ke­rung gelun­gen wären, hät­ten wir heu­te die Situa­ti­on, dass das The­ma Pan­de­mie wie in ande­ren Län­dern weit­ge­hend hin­ter uns lie­gen wür­de, wir nicht über Schlie­ßung von Weih­nachts­märk­ten und über­füll­ten Inten­siv­sta­tio­nen spre­chen müss­ten“. Auf der ande­ren Sei­te sie [sic] aber die unab­hän­gi­ge und freie Ent­schei­dung des ein­zel­nen Men­schen hin­sicht­lich medi­zi­ni­scher Maß­nah­men ein hohes Gut. Gren­zen fin­de die­se Ent­schei­dungs­frei­heit aller­dings, „wenn durch Nut­zung die­ser Frei­hei­ten das Leben ande­rer Men­schen signi­fi­kant gefähr­det ist“. Dann kön­ne „als letz­tes Instru­ment auch eine Ver­pflich­tung zu medi­zi­ni­schen Maß­nah­men erfolgen“…«

Intensivstationen laufen voll mit bedrückenden Prognosen

»Jan Stef­fen Jür­gen­sen, der Medi­zi­ni­sche Vor­stand des Kli­ni­kums der Stadt Stutt­gart, erin­nert an den 27. Dezem­ber 2020, als in dem vom Kli­ni­kum damals betrie­be­nen Impf­zen­trum Lie­der­hal­le die ers­te Covid-19-Schutz­imp­fung in Baden-Würt­tem­berg vor­ge­nom­men wur­de. „Das war ein Mei­len­stein und gab Anlass zu rie­si­gen Hoff­nun­gen, den Wen­de­punkt in der schreck­li­chen Pan­de­mie erreicht zu haben“. Fast ein Jahr spä­ter sei das Land aber „Schluss­licht der alten Bun­des­län­der bei den Erst­imp­fun­gen, die Inten­siv­sta­tio­nen lau­fen voll mit bedrü­cken­den Prognosen“.«

Wie war das Leben doch vor Coro­na fröh­lich auf den Inten­siv­sta­tio­nen! Hät­te jemand etwa von bedrü­cken­den Pro­gno­sen gespro­chen? Doch nicht auf einer Intensivstation!

Wel­ches Ver­trau­en das Robert-Bosch-Kran­ken­haus schon damals in die "Impf­stof­fe" hat­te, wur­de hier in „Es gibt so vie­le Gerüch­te“ gezeigt. Nach dem Ein­satz im "Impf­zen­trum" ver­fuh­ren die Medi­zi­ne­rIn­nen so:

»Zwan­zig Men­schen in Kit­teln und Warn­ja­cken wuseln durch einen klei­nen Raum im Impf­zen­trum des Stutt­gar­ter Robert-Bosch-Kran­ken­hau­ses, packen Nadeln, Hand­schu­he und Koch­salz­lö­sung in Kis­ten. Obwohl sie schon geimpft sind, kriegt jeder auch noch einen Abstrich durch die Nase. Sicher ist sicher.«

Dort wird auch der über­aus lasche Umgang mit den Vor­schrif­ten durch das "Impf­team" thematisiert.

So geht es wei­ter in der "Stutt­gar­ter Zeitung":

»Mehrheit in Geiselhaft der Minderheit

„Jeder drit­te Inten­siv­pa­ti­ent mit Covid-19 stirbt“, umreißt Jan Stef­fen Jür­gen­sen die aktu­ell schwie­ri­ge Lage. Das bedeu­te zunächst Leid und Qua­len für die Betrof­fe­nen „der ganz über­wie­gend unge­impf­ten Pati­en­ten“. Es bedeu­te aber auch „eine enor­me kör­per­li­che und see­li­sche Last für die Pfle­ge­kräf­te, deren Moti­va­ti­on in der ers­ten Wel­len her­aus­ra­gend war, die sich heu­te aber auch fra­gen müs­sen, war­um die­se Mise­re bil­li­gend von Unge­impf­ten in Kauf genom­men wird“, macht der Kli­nik-Chef deut­lich. Und es sei vor allem eine Zumu­tung für alle, die jetzt unter ver­scho­be­nen Ope­ra­tio­nen lei­den: Cir­ca 30 Pro­zent der Ope­ra­tio­nen im Kli­ni­kum Stutt­gart wür­den der­zeit ver­scho­ben, „weil immer mehr Kapa­zi­tä­ten durch Covid blo­ckiert wer­den“. Davon betrof­fen sei­en inzwi­schen auch Pati­en­ten mit bös­ar­ti­gen Erkran­kun­gen im Früh­sta­di­um, „wodurch Pro­gno­sen ver­schlech­tert und die Hoff­nung auf schnel­le Hei­lung unschul­di­ger Men­schen ent­täuscht wer­den“, macht der Medi­zi­ner deut­lich. „Das ist unwür­dig und eine Zumu­tung. Der Begriff von einer Gesell­schaft in Gei­sel­haft einer unwil­li­gen Min­der­heit ist tref­fend.“«

Laut DIVI-Inten­siv­re­gis­ter sind im Stadt­kreis Stutt­gart in Wirk­lich­keit fast 80 Pro­zent der Inten­siv­pa­ti­en­tIn­nen nicht posi­tiv getes­tet. Und es gibt 12 freie Bet­ten. Das ist nicht immens viel, spricht aber gegen die obi­ge Panik­ma­che. Die Behaup­tung der "ganz über­wie­gend unge­impf­ten Pati­en­ten" kann ange­sichts der Daten des RKI getrost als Falsch­in­for­ma­ti­on gewer­tet werden.

Ach ja:

»Die Robert-Bosch-Stif­tung bil­det Journalist*innen in einer „Mas­ter­class Wis­sen­schafts­jour­na­lis­mus“ fort.«

Nähe­res in Haben Stif­tun­gen Ein­fluß auf öffent­li­che Meinung?

9 Antworten auf „"Ansteigende Todesfälle durch Überlastung des Gesundheitswesens von insbesondere Geimpften, aber auch Ungeimpften"“

  1. Und wie­viel Inten­siv­pa­ti­en­ten ohne Covid-19 ster­ben? Stirbt jeder drit­te Inten­siv­pa­ti­ent, der Covid-19 posi­tiv war an oder mit Covid 19? Und wie alt sind denn die Opfer? Und bei wie vie­len die­ser Opfer ist der Impf­sta­tus nicht bekannt? Und wie vie­le Opfer ster­ben, da eine Behand­lung unter­blei­ben muss auf­grund einer Patientenverfügung? 

    Fra­gen über Fra­gen. Hal­lo, Herr Alscher, rei­chen Sie doch mal gera­de die Ant­wor­ten rüber.

  2. Zah­len­sa­lat aus den USA – Ein­woh­ner gesamt 335 Mio.
    Ein klei­ner Blick auf den Zusam­men­hang zwi­schen Spritz­quo­te und Sterbefälle
    ( https://​www​.nyti​mes​.com/​i​n​t​e​r​a​c​t​i​v​e​/​2​0​2​1​/​u​s​/​c​o​v​i​d​-​c​a​s​e​s​.​h​tml )
    dop­pelt gespritzt tägl. an oder mit Co ver­stor­ben per 100.000
    USA ttl. 59% 1125 0.34%
    Mas­sa­chu­setts 71% 14 0.20%
    New York 68% 32 0.16%
    Kali­for­ni­en 63% 96 0.24%
    Geor­gia 49% 52 0.49%
    Mis­sis­sip­pi 47% 5 0.18%
    usw.
    Und wie hal­ten es die Bun­des­staa­ten mit den Masken?
    9 Staa­ten mit Maskenverbot!
    6 Staa­ten inkl. Puer­to Rico und Hawaii und Washing­ton D.C. mit Maskenpflicht
    Die ande­ren nach frei­em Ermes­sen der Der Län­der und Bezirke
    https://​www​.nyti​mes​.com/​i​n​t​e​r​a​c​t​i​v​e​/​2​0​2​1​/​u​s​/​c​d​c​-​m​a​s​k​-​g​u​i​d​a​n​c​e​-​s​t​a​t​e​s​.​h​tml
    (sor­ry, die For­ma­tie­rung konn­te aus techn. Grün­den nicht gelingen)
    Und unse­re Pan­de­mie­kon­trol­leu­re bejam­mern so wort­reich unse­ren Flickenteppich…

  3. "Wenn weder das eine noch das ande­re rea­li­siert wird, anstei­gen­de Todes­fäl­le durch Über­las­tung des Gesund­heits­we­sens von ins­be­son­de­re Geimpf­ten, aber auch Ungeimpften.“
    Wie jetzt?

  4. Wie vie­le Inten­siv­bet­ten wer­den eigent­lich von Men­schen mit wel­chen Krrankheiten/Unfällen "blo­ckiert" als Fol­ge ihrer Lebensweise?

  5. Eine "Imp­fung", die die "Geimpf­ten" nicht schützt, oben­drein trotz Mas­ken und Mas­sen­tests, weil es eine Min­der­heit gibt, die nicht "geimpft" ist. Wann hat es das schon mal in der Medi­zin gegeben?

    Eine "Imp­fung", die erst lebens­lang, dann 10 Jah­re, dann 12 Mona­te, dann 6 Mona­te und nun 3 Mona­te lang "Wir­kung" zeigt, viel­leicht, muss durch "Boos­tern" auf­ge­frischt wer­den. Es gibt Hoff­nung für die Gläu­bi­gen in Deutsch­land, die nun ihre drit­te "Imp­fung" erwar­ten, denn in Isra­el steht die fünf­te Imp­fung an, die die Wir­kung ganz bestimmt bringt. Wann hat es das schon mal in der Medi­zin gegeben?

    Bill Gates meint übri­gens, dass das Impf­pro­gramm gegen Covid-19 fünf Jah­re lang dau­ern wird. So zumin­dest ver­brei­tet er die fro­he Bot­schaft an die Mensch­heit über sei­ne Orga­ni­sa­ti­on GAVI. Irgend­wie müs­sen die Ein­trä­ge im "Impf­pass" gegen Covid-19 gefüllt wer­den. Und die Taschen von Bill Gates. Danach, kommt die nächs­te Pan­de­mie. Impf­erfolg und nächs­te Pan­de­mie mit Ansa­ge. Wann hat es das schon mal in der Medi­zin gegeben?

  6. "(…) Tat­säch­lich ist es so, dass Jens Spahn mit­ten in der Pan­de­mie die Zahl der ver­füg­ba­ren Inten­siv­bet­ten um 20% (tags­über, Nacht­schicht um 1/7) redu­ziert hat. Er hat fest­ge­legt, dass ab jetzt eine Pfle­ge­kraft nur noch zwei Bet­ten, statt vor­her zwei­ein­halb Bet­ten (tag­schicht, nachts 3 statt 3,5), betreu­en darf.

    Kran­ken­häu­ser, die die­se Quo­te über­schrei­ten, müs­sen für jeden Tag Straf­zah­lun­gen leis­ten. Das ist der Grund, war­um vie­le Kran­ken­häu­ser kei­ne Pati­en­ten mehr auf­neh­men wol­len oder Pati­en­ten in ande­re Bun­des­län­der ver­le­gen las­sen – um Geld zu spa­ren (!), wer­den Kran­ke also mit Kran­ken­wa­gen teu­er und für den Pat. belas­tend durch Deutsch­land gekarrt. Was für eine ver­rück­te Welt.

    Tat­säch­lich trifft die Ent­schei­dun­gen in den Kran­ken­häu­sern letzt­end­lich nicht ein Arzt, son­dern ein Ver­wal­tungs­di­rek­tor. Der ist für die Erlö­se ver­ant­wort­lich. Und der setzt die Chef­ärz­te unter Druck, Ren­di­te zu generieren.

    Will­kom­men in der kapi­ta­lis­ti­schen Welt des deut­schen Gesundheitssystems."

    https://​zacha​rias​foe​gen​.word​press​.com/​2​0​2​1​/​1​1​/​2​3​/​u​e​b​e​r​l​a​s​t​u​n​g​-​d​e​s​-​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​s​y​s​t​e​ms/

  7. Jau, Ein Koch, der sei­ne Hän­de nicht wäscht – ja, ist unschön.
    Da brau­chen wir evtl. eine Hand­wasch­pflicht, mit block­chain-Pro­to­koll mit­tels einem der vie­len implan­tier­ten chips?

    Der Kerl soll­te mal mit einem ange­mes­se­nen sur­vi­val Ruck­sack irgend­wo in Asi­en, Afri­ka oder Süd­ame­ri­ka aus­ge­setzt wer­den. Und ich mei­ne nicht Sin­ga­pur, Kap­stadt oder Bue­nos Aires. Eher mit­ten in Laos, Ango­la oder Kolumbien.

    Lang­sam wirds der­ma­ßen absurd, dass ich schwer an Kapi­tu­la­ti­on (zum Schrei­ben, nicht zum Verweigern/Widerstand) denke….

  8. https://​publi​che​alth​.jhu​.edu/​2​0​2​1​/​w​h​a​t​-​i​s​-​h​e​r​d​-​i​m​m​u​n​i​t​y​-​a​n​d​-​h​o​w​-​c​a​n​-​w​e​-​a​c​h​i​e​v​e​-​i​t​-​w​i​t​h​-​c​o​v​i​d​-19

    Über­den­ken der Her­den­im­mu­ni­tät und des End­spiels der Covid-19-Reaktion
    Veröffentlicht
    13. Sep­tem­ber 2021
    Von Gypsyam­ber D'Souza, David Dowdy
    COVID-19
    Epidemiologie
    Gesund­heit­li­che Sicherheit
    Menschenmassen

    In den Mona­ten nach dem Auf­tre­ten von SARS-CoV‑2 wur­de häu­fig die "Her­den­im­mu­ni­tät" als lang­fris­ti­ges Ziel der COVID-19-Pan­de­mie genannt. Mit der Ein­füh­rung der Imp­fung, dem Auf­tau­chen von Vari­an­ten und dem erneu­ten Anstieg der Fäl­le ler­nen wir mehr über die Fein­hei­ten der SARS-CoV-2-Infek­ti­on und dar­über, wie die kurz- und lang­fris­ti­ge Immu­ni­tät gegen die­ses Virus aus­se­hen könn­te. Wie soll­ten wir ange­sichts die­ser ver­än­der­ten Sicht­wei­se über die Her­den­im­mu­ni­tät denken?

    In die­ser Fra­ge und Ant­wort erklä­ren die Epi­de­mio­lo­gen Gypsyam­ber D'Souza und David Dow­dy, dass eine Her­den­im­mu­ni­tät für COVID-19 immer noch mög­lich ist, dass wir aber in die­ser Pha­se der Pan­de­mie viel­leicht etwas anders dar­über den­ken müs­sen, was das bedeutet.

    Was mei­nen Epi­de­mio­lo­gen, wenn sie von "Her­den­im­mu­ni­tät" sprechen?

    Wenn der größ­te Teil einer Bevöl­ke­rung gegen eine Infek­ti­ons­krank­heit immun ist, bie­tet dies den­je­ni­gen, die nicht immun gegen die Krank­heit sind, einen indi­rek­ten Schutz – auch Popu­la­ti­ons­im­mu­ni­tät, Her­den­im­mu­ni­tät oder Her­den­schutz genannt.

    Zum Bei­spiel sind der­zeit über 90 % aller Kin­der in den USA bis zu ihrem zwei­ten Geburts­tag gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft. Die­ser Impf­schutz schützt die gesam­te Bevöl­ke­rung – auch die­je­ni­gen, die nicht geimpft sind -, indem er die Virus­zir­ku­la­ti­on und die Wahr­schein­lich­keit ver­rin­gert, dass jemand, der nicht geimpft ist, mit dem Virus in Berüh­rung kommt. Wenn bei­spiels­wei­se eine Per­son mit Masern in die USA käme, wären neun von zehn Per­so­nen, die die­se Per­son anste­cken könn­te, immun, so dass sich die Masern in der Bevöl­ke­rung nur schwer aus­brei­ten kön­nen. Infol­ge­des­sen kommt es in den USA zwar immer noch zu loka­len Masern­aus­brü­chen, doch ster­ben die­se in der Regel ab, ohne eine lan­des­wei­te Epi­de­mie auszulösen.

    Das glei­che Prin­zip gilt für alle Infek­ti­ons­er­re­ger, auch für Coro­na­vi­ren. Man hofft, dass die Bevöl­ke­rung eine aus­rei­chend hohe Immu­ni­tät ent­wi­ckelt, um die Aus­brei­tung gering zu halten. 

    Je anste­cken­der eine Infek­ti­on ist, des­to grö­ßer ist der Anteil der Bevöl­ke­rung, der immun sein muss, bevor die Infek­ti­ons­ra­ten zurück­ge­hen. Aber die­ser Pro­zent­satz ist kei­ne "magi­sche Schwel­le", die wir über­schrei­ten müs­sen, und er hängt nicht nur vom Grad der Immu­ni­tät der Bevöl­ke­rung ab. Sowohl die vira­le Evo­lu­ti­on als auch Ver­än­de­run­gen in der Art und Wei­se, wie Men­schen mit­ein­an­der inter­agie­ren, kön­nen die­se Zahl nach oben oder unten ver­schie­ben. Aber auch unter­halb eines Schwel­len­werts für die Her­den­im­mu­ni­tät" kann die Immu­ni­tät in der Bevöl­ke­rung (z. B. durch Imp­fun­gen) immer noch einen posi­ti­ven Effekt haben, indem sie die Gesamt­zahl der Infek­tio­nen verringert. 

    Ist die Her­den­im­mu­ni­tät für COVID-19 noch ein erreich­ba­res Ziel?

    Ja – aber "Her­den­im­mu­ni­tät gegen COVID-19" bedeu­tet nicht, dass wir bald einen Grad an Immu­ni­tät in der Bevöl­ke­rung errei­chen wer­den, wie wir ihn bei Masern beob­ach­ten, und das Coro­na­vi­rus dann "vor­bei" ist. Die Rück­kehr zu einem Leben wie vor der Pan­de­mie, ohne gro­ße Coro­na­vi­rus-Aus­brü­che, ist aus ver­schie­de­nen Grün­den erst in eini­gen Jah­ren zu erwarten.

    Ers­tens hat es sich als sehr viel schwie­ri­ger erwie­sen, Men­schen gegen COVID-19 zu imp­fen als gegen Masern. Im Sep­tem­ber 2021 war nur etwas mehr als die Hälf­te der US-Bevöl­ke­rung voll­stän­dig gegen COVID-19 geimpft – und das, obwohl wir wis­sen, dass die von der FDA zuge­las­se­nen Impf­stof­fe äußerst sicher sind und selbst gegen neue Vari­an­ten wie die Del­ta-Vari­an­te hoch­wirk­sam bleiben. 

    Zwei­tens kom­men Klein­kin­der immer noch nicht für den Impf­stoff in Fra­ge, und jeden Tag wer­den neue Kin­der (die für COVID-19 emp­fäng­lich sind) gebo­ren. Solan­ge es also kei­ne Impf­stof­fe gibt, die für alle Alters­grup­pen zuge­las­sen sind, wird das Coro­na­vi­rus wahr­schein­lich wei­ter­hin von Kin­dern über­tra­gen, die wie­der­um Erwach­se­ne, ins­be­son­de­re unge­impf­te, infi­zie­ren können.

    Drit­tens sind unse­re Impf­stof­fe gegen COVID-19 zwar sehr wirk­sam und ver­rin­gern das Infek­ti­ons­ri­si­ko dras­tisch, aber sie redu­zie­ren die­ses Risi­ko nicht auf Null. Geimpf­te Men­schen kön­nen sich immer noch infi­zie­ren (so genann­te Durch­bruchs­in­fek­tio­nen), und man­che Men­schen, die bereits COVID-19 hat­ten, kön­nen es erneut bekom­men. Dies bedeu­tet, dass wir eine noch höhe­re Impf­quo­te gegen COVID-19 benö­ti­gen, um eine Her­den­im­mu­ni­tät zu erreichen. 

    Aus all die­sen Grün­den wird es sehr schwie­rig sein, eine Immu­ni­tät in der Bevöl­ke­rung gegen COVID-19 zu errei­chen, wie wir sie bei Masern in den USA gese­hen haben. Wir soll­ten daher davon aus­ge­hen, dass die Über­tra­gung von Coro­na­vi­ren in unse­rer Bevöl­ke­rung noch vie­le Jah­re lang (wenn nicht für immer) in gewis­sem Umfang fort­be­steht. Da wir jedoch eine Immu­ni­tät gegen SARS-CoV‑2 auf­bau­en, wird das Risi­ko schwe­rer Erkran­kun­gen abneh­men, und künf­ti­ge Infek­ti­ons­wel­len wer­den nicht mehr so stö­rend sein. 

    Wie soll­ten wir also über die Her­den­im­mu­ni­tät gegen COVID-19 denken?

    Da wir SARS-CoV‑2 nicht aus­rot­ten kön­nen, besteht ein rea­les Risi­ko, dass es wei­ter zir­ku­liert, bis die gro­ße Mehr­heit der Bevöl­ke­rung dem Virus aus­ge­setzt ist – aber geimpf­te Per­so­nen sind weni­ger wahr­schein­lich infi­ziert, wenn sie dem Virus aus­ge­setzt sind, und sie sind weit­ge­hend vor den schlimms­ten Fol­gen einer Infek­ti­on geschützt. In den USA hat jemand, der geimpft ist, ein weni­ger als ein Zehn­tel des Risi­kos, ernst­haft zu erkran­ken, als jemand, der nicht geimpft ist. Die­ses Maß an Schutz vor schwe­ren Erkran­kun­gen macht es mög­lich, dass wir – selbst wenn wir die Über­tra­gung des Coro­na­vi­rus nicht so schnell unter­bin­den kön­nen – ein Niveau der Immu­ni­tät der Bevöl­ke­rung errei­chen kön­nen, bei dem die Aus­wir­kun­gen von COVID beherrsch­bar sind. So haben bei­spiels­wei­se Län­der wie Deutsch­land, Spa­ni­en und Kana­da durch eine hohe Durch­imp­fungs­ra­te vor dem Som­mer 2021 ihre COVID-beding­ten Sterb­lich­keits­ra­ten viel nied­ri­ger gehal­ten als die in den USA – obwohl sie einen Anstieg der Fäl­le wie in den USA zu ver­zeich­nen hat­ten. Die COVID-Sterb­lich­keits­ra­ten in die­sen Län­dern sind ver­gleich­bar mit den Todes­ra­ten durch Selbst­mord oder Auto­un­fäl­le in den USA. Jeder die­ser Todes­fäl­le ist eine Tra­gö­die, aber die­ser Ver­gleich deu­tet dar­auf hin, dass wir, wenn wir die Impf­quo­ten erhö­hen kön­nen, COVID-19 schließ­lich auf ein Niveau brin­gen kön­nen, bei dem sei­ne Aus­wir­kun­gen mit denen ande­rer wich­ti­ger Pro­ble­me der öffent­li­chen Gesund­heit in die­sem Land ver­gleich­bar sind. 

    Heißt das, dass wir auf­hö­ren kön­nen, in geschlos­se­nen Räu­men Mas­ken zu tra­gen oder gro­ße Ver­samm­lun­gen zu meiden?

    Lei­der noch nicht. Es ist zu erwar­ten, dass die Zahl der schwe­ren COVID-19-Erkran­kun­gen mit der Zeit so weit zurück­ge­hen wird, dass die meis­ten Beschrän­kun­gen auf­ge­ho­ben wer­den kön­nen. Aber ab Sep­tem­ber 2021 ist die Über­tra­gungs­ra­te des Coro­na­vi­rus – gemes­sen am Risi­ko einer schwe­ren Erkran­kung bei einer unge­impf­ten Per­son – an eini­gen Orten höher als je zuvor. Wenn die Über­tra­gungs­ra­te des Virus hoch ist, ist es sinn­voll, Maß­nah­men zu ergrei­fen, die uns selbst und unse­re Lie­ben schüt­zen, z. B. sich imp­fen zu las­sen, in geschlos­se­nen Räu­men Mas­ken zu tra­gen, sich jedes Mal tes­ten zu las­sen, wenn wir mit einer Per­son mit COVID-19 in Kon­takt kom­men, und gro­ße Ver­samm­lun­gen in geschlos­se­nen Räu­men zu vermeiden. 

    Was ist das end­gül­ti­ge Ziel der Her­den­im­mu­ni­tät und von COVID-19?

    Die Zahl der Men­schen, die gegen das Coro­na­vi­rus immun sind, steigt von Tag zu Tag. Dazu gehö­ren Men­schen, die sich imp­fen las­sen, und lei­der auch vie­le Men­schen, die COVID-19 bekom­men. Irgend­wann – hof­fent­lich bald – wer­den genü­gend Men­schen in unse­rer Bevöl­ke­rung gegen SARS-CoV‑2 immun sein. Mit einer höhe­ren Immu­ni­tät und der Fort­set­zung eini­ger Ver­hal­tens­än­de­run­gen, die die Über­tra­gung redu­zie­ren (wie das Tra­gen von Mas­ken), wer­den die Infek­ti­ons­ra­ten wie­der sinken. 

    Die Todes­fäl­le durch COVID-19 in den USA erreich­ten im Janu­ar 2021, kurz vor Beginn der Ein­füh­rung des Impf­stoffs, mit mehr als 3 500 Todes­fäl­len pro Tag ihren Höhe­punkt. Wäh­rend des Anstiegs im Sep­tem­ber 2021 nähern sich die Todes­fäl­le 2.000 pro Tag. Wenn es uns gelingt, in unse­rer Bevöl­ke­rung eine aus­rei­chen­de Immu­ni­tät auf­zu­bau­en, kön­nen wir die Sterb­lich­keits­ra­te unter den ~175 Todes­fäl­len pro Tag hal­ten, die wir vor die­ser Wel­le ver­zeich­ne­ten. Dann kön­nen wir uns all­mäh­lich auf eine "neue Nor­ma­li­tät" nach der Pan­de­mie ein­stel­len, in der wir zwar immer noch bestimm­te Vor­sichts­maß­nah­men tref­fen, ins­be­son­de­re bei loka­len Aus­brü­chen, aber in der die Pan­de­mie unser Leben nicht mehr so stark beein­träch­tigt wie jetzt. 

    Es ist unwahr­schein­lich, dass wir COVID-19 aus­rot­ten oder auch nur auf das Niveau von Masern in den USA brin­gen kön­nen. Aber wir kön­nen in unse­rer Bevöl­ke­rung eine aus­rei­chen­de Immu­ni­tät auf­bau­en, um die Krank­heit zu einer Krank­heit zu machen, mit der wir als Gesell­schaft leben kön­nen. Wir kön­nen die­ses Ziel bald errei­chen, wenn sich genü­gend Men­schen imp­fen las­sen – und es ist ein Ziel, auf das es sich lohnt hinzuarbeiten.

    Über­setzt mit http://​www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)
    https://​www​.wes​tern​jour​nal​.com/​j​o​h​n​s​-​h​o​p​k​i​n​s​-​d​o​c​-​s​a​y​s​-​n​a​t​u​r​a​l​-​i​m​m​u​n​i​t​y​-​2​7​-​t​i​m​e​s​-​e​f​f​e​c​t​i​v​e​-​v​a​c​c​i​ne/
    Dr. Mar­ty Maka­ry, Pro­fes­sor an der Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty School of Medi­ci­ne, war am Don­ners­tag zu Gast in der Aus­ga­be von "Mor­ning Wire", einem Pod­cast von The Dai­ly Wire.

    "Die Daten zur natür­li­chen Immu­ni­tät sind inzwi­schen über­wäl­ti­gend", sag­te Maka­ry dem Mor­ning Wire. "Es hat sich her­aus­ge­stellt, dass die Hypo­the­se unse­rer Gesund­heits­be­hör­den, geimpf­te Immu­ni­tät sei bes­ser und stär­ker als natür­li­che Immu­ni­tät, falsch war. Sie haben sich geirrt. Und jetzt haben wir Daten aus Isra­el, die zei­gen, dass die natür­li­che Immu­ni­tät 27 Mal wirk­sa­mer ist als die geimpf­te Immu­ni­tät. Und das stützt 15 ande­re Studien.

    Über­setzt mit http://​www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)

    Wohl weil man Sars Cov 2 nicht aus­rot­ten kann, gilt nun die die soge­nann­te Coro­na Bekämpfungsverordnung. 

    Ver­wirrt? Macht nix. Das soll so.

  9. Die Mel­dung vom ZDF Lan­des­stu­dio NRW vom 23.11.2021, dass bis zu 20 C‑Patienten aus den Nie­der­lan­den nach NRW auf­ge­nom­men wer­den kön­nen , ist schon dem Zusam­men­hang mit den Mel­dun­gen der beleg­ten ITS-Bet­ten sehr para­dox, auch in Hin­blick auf die Hospitalisierungs-Inzidenz.
    Ich ver­mu­te, die­se Pati­en­ten wer­den NICHT herausgerechnet.
    https://​mobi​le​.twit​ter​.com/​Z​D​F​n​r​w​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​6​3​1​0​6​5​0​0​7​8​0​6​0​5​446

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