"Ansteigende Todesfälle durch Überlastung des Gesundheitswesens von insbesondere Geimpften, aber auch Ungeimpften"

Der Medizinische Geschäftsführer des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) in Stuttgart muß nicht unbe­dingt firm sein in der deut­schen Sprache. Hauptsache, er ver­steht etwas von sei­nem Job. Doch auch dar­an kann man zwei­feln, wenn man ihn im Artikel auf stuttgarter-nachrichten.de vom 23.11. zitiert liest:

»„Die Gesellschaft ist in Geiselhaft einer unwil­li­gen Minderheit“

Stuttgart – Die Corona-Pandemie hat der­zeit eine Dynamik, die man sich im Sommer gar nicht vor­stel­len konn­te. Nun meh­ren sich die Forderungen für die Einführung einer Impfpflicht. 

Mark Dominik Alscher, der Medizinische Geschäftsführer des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK), sieht der­zeit drei Möglichkeiten poli­ti­schen Handelns: „Entweder kon­se­quen­te Kontaktreduzierung (bis hin zu einem Lockdown) oder wirk­sa­me Impfung bei über 85 bis 90 Prozent der Bevölkerung. Wenn weder das eine noch das ande­re rea­li­siert wird, anstei­gen­de Todesfälle durch Überlastung des Gesundheitswesens von ins­be­son­de­re Geimpften, aber auch Ungeimpften.“«

Herr Alscher liest offen­bar kei­ne Zeitungen:

»Freiheit darf andere nicht gefährden

Klar ist für den RBK-Chef, „wenn die Impfungen in einer Größenordnung von 85 bis 90 Prozent der Bevölkerung gelun­gen wären, hät­ten wir heu­te die Situation, dass das Thema Pandemie wie in ande­ren Ländern weit­ge­hend hin­ter uns lie­gen wür­de, wir nicht über Schließung von Weihnachtsmärkten und über­füll­ten Intensivstationen spre­chen müss­ten“. Auf der ande­ren Seite sie [sic] aber die unab­hän­gi­ge und freie Entscheidung des ein­zel­nen Menschen hin­sicht­lich medi­zi­ni­scher Maßnahmen ein hohes Gut. Grenzen fin­de die­se Entscheidungsfreiheit aller­dings, „wenn durch Nutzung die­ser Freiheiten das Leben ande­rer Menschen signi­fi­kant gefähr­det ist“. Dann kön­ne „als letz­tes Instrument auch eine Verpflichtung zu medi­zi­ni­schen Maßnahmen erfolgen“…«

Intensivstationen laufen voll mit bedrückenden Prognosen

»Jan Steffen Jürgensen, der Medizinische Vorstand des Klinikums der Stadt Stuttgart, erin­nert an den 27. Dezember 2020, als in dem vom Klinikum damals betrie­be­nen Impfzentrum Liederhalle die ers­te Covid-19-Schutzimpfung in Baden-Württemberg vor­ge­nom­men wur­de. „Das war ein Meilenstein und gab Anlass zu rie­si­gen Hoffnungen, den Wendepunkt in der schreck­li­chen Pandemie erreicht zu haben“. Fast ein Jahr spä­ter sei das Land aber „Schlusslicht der alten Bundesländer bei den Erstimpfungen, die Intensivstationen lau­fen voll mit bedrü­cken­den Prognosen“.«

Wie war das Leben doch vor Corona fröh­lich auf den Intensivstationen! Hätte jemand etwa von bedrü­cken­den Prognosen gespro­chen? Doch nicht auf einer Intensivstation!

Welches Vertrauen das Robert-Bosch-Krankenhaus schon damals in die "Impfstoffe" hat­te, wur­de hier in „Es gibt so vie­le Gerüchte“ gezeigt. Nach dem Einsatz im "Impfzentrum" ver­fuh­ren die MedizinerInnen so:

»Zwanzig Menschen in Kitteln und Warnjacken wuseln durch einen klei­nen Raum im Impfzentrum des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses, packen Nadeln, Handschuhe und Kochsalzlösung in Kisten. Obwohl sie schon geimpft sind, kriegt jeder auch noch einen Abstrich durch die Nase. Sicher ist sicher.«

Dort wird auch der über­aus lasche Umgang mit den Vorschriften durch das "Impfteam" thematisiert.

So geht es wei­ter in der "Stuttgarter Zeitung":

»Mehrheit in Geiselhaft der Minderheit

„Jeder drit­te Intensivpatient mit Covid-19 stirbt“, umreißt Jan Steffen Jürgensen die aktu­ell schwie­ri­ge Lage. Das bedeu­te zunächst Leid und Qualen für die Betroffenen „der ganz über­wie­gend unge­impf­ten Patienten“. Es bedeu­te aber auch „eine enor­me kör­per­li­che und see­li­sche Last für die Pflegekräfte, deren Motivation in der ers­ten Wellen her­aus­ra­gend war, die sich heu­te aber auch fra­gen müs­sen, war­um die­se Misere bil­li­gend von Ungeimpften in Kauf genom­men wird“, macht der Klinik-Chef deut­lich. Und es sei vor allem eine Zumutung für alle, die jetzt unter ver­scho­be­nen Operationen lei­den: Circa 30 Prozent der Operationen im Klinikum Stuttgart wür­den der­zeit ver­scho­ben, „weil immer mehr Kapazitäten durch Covid blo­ckiert wer­den“. Davon betrof­fen sei­en inzwi­schen auch Patienten mit bös­ar­ti­gen Erkrankungen im Frühstadium, „wodurch Prognosen ver­schlech­tert und die Hoffnung auf schnel­le Heilung unschul­di­ger Menschen ent­täuscht wer­den“, macht der Mediziner deut­lich. „Das ist unwür­dig und eine Zumutung. Der Begriff von einer Gesellschaft in Geiselhaft einer unwil­li­gen Minderheit ist tref­fend.“«

Laut DIVI-Intensivregister sind im Stadtkreis Stuttgart in Wirklichkeit fast 80 Prozent der IntensivpatientInnen nicht posi­tiv getes­tet. Und es gibt 12 freie Betten. Das ist nicht immens viel, spricht aber gegen die obi­ge Panikmache. Die Behauptung der "ganz über­wie­gend unge­impf­ten Patienten" kann ange­sichts der Daten des RKI getrost als Falschinformation gewer­tet werden.

Ach ja:

»Die Robert-Bosch-Stiftung bil­det Journalist*innen in einer „Masterclass Wissenschaftsjournalismus“ fort.«

Näheres in Haben Stiftungen Einfluß auf öffent­li­che Meinung?

9 Antworten auf „"Ansteigende Todesfälle durch Überlastung des Gesundheitswesens von insbesondere Geimpften, aber auch Ungeimpften"“

  1. Und wie­viel Intensivpatienten ohne Covid-19 ster­ben? Stirbt jeder drit­te Intensivpatient, der Covid-19 posi­tiv war an oder mit Covid 19? Und wie alt sind denn die Opfer? Und bei wie vie­len die­ser Opfer ist der Impfstatus nicht bekannt? Und wie vie­le Opfer ster­ben, da eine Behandlung unter­blei­ben muss auf­grund einer Patientenverfügung? 

    Fragen über Fragen. Hallo, Herr Alscher, rei­chen Sie doch mal gera­de die Antworten rüber.

  2. Zahlensalat aus den USA – Einwohner gesamt 335 Mio.
    Ein klei­ner Blick auf den Zusammenhang zwi­schen Spritzquote und Sterbefälle
    ( https://www.nytimes.com/interactive/2021/us/covid-cases.html )
    dop­pelt gespritzt tägl. an oder mit Co ver­stor­ben per 100.000
    USA ttl. 59% 1125 0.34%
    Massachusetts 71% 14 0.20%
    New York 68% 32 0.16%
    Kalifornien 63% 96 0.24%
    Georgia 49% 52 0.49%
    Mississippi 47% 5 0.18%
    usw.
    Und wie hal­ten es die Bundesstaaten mit den Masken?
    9 Staaten mit Maskenverbot!
    6 Staaten inkl. Puerto Rico und Hawaii und Washington D.C. mit Maskenpflicht
    Die ande­ren nach frei­em Ermessen der Der Länder und Bezirke
    https://www.nytimes.com/interactive/2021/us/cdc-mask-guidance-states.html
    (sor­ry, die Formatierung konn­te aus techn. Gründen nicht gelingen)
    Und unse­re Pandemiekontrolleure bejam­mern so wort­reich unse­ren Flickenteppich…

  3. "Wenn weder das eine noch das ande­re rea­li­siert wird, anstei­gen­de Todesfälle durch Überlastung des Gesundheitswesens von ins­be­son­de­re Geimpften, aber auch Ungeimpften.“
    Wie jetzt?

  4. Eine "Impfung", die die "Geimpften" nicht schützt, oben­drein trotz Masken und Massentests, weil es eine Minderheit gibt, die nicht "geimpft" ist. Wann hat es das schon mal in der Medizin gegeben?

    Eine "Impfung", die erst lebens­lang, dann 10 Jahre, dann 12 Monate, dann 6 Monate und nun 3 Monate lang "Wirkung" zeigt, viel­leicht, muss durch "Boostern" auf­ge­frischt wer­den. Es gibt Hoffnung für die Gläubigen in Deutschland, die nun ihre drit­te "Impfung" erwar­ten, denn in Israel steht die fünf­te Impfung an, die die Wirkung ganz bestimmt bringt. Wann hat es das schon mal in der Medizin gegeben?

    Bill Gates meint übri­gens, dass das Impfprogramm gegen Covid-19 fünf Jahre lang dau­ern wird. So zumin­dest ver­brei­tet er die fro­he Botschaft an die Menschheit über sei­ne Organisation GAVI. Irgendwie müs­sen die Einträge im "Impfpass" gegen Covid-19 gefüllt wer­den. Und die Taschen von Bill Gates. Danach, kommt die nächs­te Pandemie. Impferfolg und nächs­te Pandemie mit Ansage. Wann hat es das schon mal in der Medizin gegeben?

  5. "(…) Tatsächlich ist es so, dass Jens Spahn mit­ten in der Pandemie die Zahl der ver­füg­ba­ren Intensivbetten um 20% (tags­über, Nachtschicht um 1/7) redu­ziert hat. Er hat fest­ge­legt, dass ab jetzt eine Pflegekraft nur noch zwei Betten, statt vor­her zwei­ein­halb Betten (tag­schicht, nachts 3 statt 3,5), betreu­en darf.

    Krankenhäuser, die die­se Quote über­schrei­ten, müs­sen für jeden Tag Strafzahlungen leis­ten. Das ist der Grund, war­um vie­le Krankenhäuser kei­ne Patienten mehr auf­neh­men wol­len oder Patienten in ande­re Bundesländer ver­le­gen las­sen – um Geld zu spa­ren (!), wer­den Kranke also mit Krankenwagen teu­er und für den Pat. belas­tend durch Deutschland gekarrt. Was für eine ver­rück­te Welt.

    Tatsächlich trifft die Entscheidungen in den Krankenhäusern letzt­end­lich nicht ein Arzt, son­dern ein Verwaltungsdirektor. Der ist für die Erlöse ver­ant­wort­lich. Und der setzt die Chefärzte unter Druck, Rendite zu generieren.

    Willkommen in der kapi­ta­lis­ti­schen Welt des deut­schen Gesundheitssystems."

    https://zachariasfoegen.wordpress.com/2021/11/23/ueberlastung-des-gesundheitssystems/

  6. Jau, Ein Koch, der sei­ne Hände nicht wäscht – ja, ist unschön.
    Da brau­chen wir evtl. eine Handwaschpflicht, mit block­chain-Protokoll mit­tels einem der vie­len implan­tier­ten chips?

    Der Kerl soll­te mal mit einem ange­mes­se­nen sur­vi­val Rucksack irgend­wo in Asien, Afrika oder Südamerika aus­ge­setzt wer­den. Und ich mei­ne nicht Singapur, Kapstadt oder Buenos Aires. Eher mit­ten in Laos, Angola oder Kolumbien.

    Langsam wirds der­ma­ßen absurd, dass ich schwer an Kapitulation (zum Schreiben, nicht zum Verweigern/Widerstand) denke….

  7. https://publichealth.jhu.edu/2021/what-is-herd-immunity-and-how-can-we-achieve-it-with-covid-19

    Überdenken der Herdenimmunität und des Endspiels der Covid-19-Reaktion
    Veröffentlicht
    13. September 2021
    Von Gypsyamber D'Souza, David Dowdy
    COVID-19
    Epidemiologie
    Gesundheitliche Sicherheit
    Menschenmassen

    In den Monaten nach dem Auftreten von SARS-CoV‑2 wur­de häu­fig die "Herdenimmunität" als lang­fris­ti­ges Ziel der COVID-19-Pandemie genannt. Mit der Einführung der Impfung, dem Auftauchen von Varianten und dem erneu­ten Anstieg der Fälle ler­nen wir mehr über die Feinheiten der SARS-CoV-2-Infektion und dar­über, wie die kurz- und lang­fris­ti­ge Immunität gegen die­ses Virus aus­se­hen könn­te. Wie soll­ten wir ange­sichts die­ser ver­än­der­ten Sichtweise über die Herdenimmunität denken?

    In die­ser Frage und Antwort erklä­ren die Epidemiologen Gypsyamber D'Souza und David Dowdy, dass eine Herdenimmunität für COVID-19 immer noch mög­lich ist, dass wir aber in die­ser Phase der Pandemie viel­leicht etwas anders dar­über den­ken müs­sen, was das bedeutet.

    Was mei­nen Epidemiologen, wenn sie von "Herdenimmunität" sprechen?

    Wenn der größ­te Teil einer Bevölkerung gegen eine Infektionskrankheit immun ist, bie­tet dies den­je­ni­gen, die nicht immun gegen die Krankheit sind, einen indi­rek­ten Schutz – auch Populationsimmunität, Herdenimmunität oder Herdenschutz genannt.

    Zum Beispiel sind der­zeit über 90 % aller Kinder in den USA bis zu ihrem zwei­ten Geburtstag gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft. Dieser Impfschutz schützt die gesam­te Bevölkerung – auch die­je­ni­gen, die nicht geimpft sind -, indem er die Viruszirkulation und die Wahrscheinlichkeit ver­rin­gert, dass jemand, der nicht geimpft ist, mit dem Virus in Berührung kommt. Wenn bei­spiels­wei­se eine Person mit Masern in die USA käme, wären neun von zehn Personen, die die­se Person anste­cken könn­te, immun, so dass sich die Masern in der Bevölkerung nur schwer aus­brei­ten kön­nen. Infolgedessen kommt es in den USA zwar immer noch zu loka­len Masernausbrüchen, doch ster­ben die­se in der Regel ab, ohne eine lan­des­wei­te Epidemie auszulösen.

    Das glei­che Prinzip gilt für alle Infektionserreger, auch für Coronaviren. Man hofft, dass die Bevölkerung eine aus­rei­chend hohe Immunität ent­wi­ckelt, um die Ausbreitung gering zu halten. 

    Je anste­cken­der eine Infektion ist, des­to grö­ßer ist der Anteil der Bevölkerung, der immun sein muss, bevor die Infektionsraten zurück­ge­hen. Aber die­ser Prozentsatz ist kei­ne "magi­sche Schwelle", die wir über­schrei­ten müs­sen, und er hängt nicht nur vom Grad der Immunität der Bevölkerung ab. Sowohl die vira­le Evolution als auch Veränderungen in der Art und Weise, wie Menschen mit­ein­an­der inter­agie­ren, kön­nen die­se Zahl nach oben oder unten ver­schie­ben. Aber auch unter­halb eines Schwellenwerts für die Herdenimmunität" kann die Immunität in der Bevölkerung (z. B. durch Impfungen) immer noch einen posi­ti­ven Effekt haben, indem sie die Gesamtzahl der Infektionen verringert. 

    Ist die Herdenimmunität für COVID-19 noch ein erreich­ba­res Ziel?

    Ja – aber "Herdenimmunität gegen COVID-19" bedeu­tet nicht, dass wir bald einen Grad an Immunität in der Bevölkerung errei­chen wer­den, wie wir ihn bei Masern beob­ach­ten, und das Coronavirus dann "vor­bei" ist. Die Rückkehr zu einem Leben wie vor der Pandemie, ohne gro­ße Coronavirus-Ausbrüche, ist aus ver­schie­de­nen Gründen erst in eini­gen Jahren zu erwarten.

    Erstens hat es sich als sehr viel schwie­ri­ger erwie­sen, Menschen gegen COVID-19 zu imp­fen als gegen Masern. Im September 2021 war nur etwas mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung voll­stän­dig gegen COVID-19 geimpft – und das, obwohl wir wis­sen, dass die von der FDA zuge­las­se­nen Impfstoffe äußerst sicher sind und selbst gegen neue Varianten wie die Delta-Variante hoch­wirk­sam bleiben. 

    Zweitens kom­men Kleinkinder immer noch nicht für den Impfstoff in Frage, und jeden Tag wer­den neue Kinder (die für COVID-19 emp­fäng­lich sind) gebo­ren. Solange es also kei­ne Impfstoffe gibt, die für alle Altersgruppen zuge­las­sen sind, wird das Coronavirus wahr­schein­lich wei­ter­hin von Kindern über­tra­gen, die wie­der­um Erwachsene, ins­be­son­de­re unge­impf­te, infi­zie­ren können.

    Drittens sind unse­re Impfstoffe gegen COVID-19 zwar sehr wirk­sam und ver­rin­gern das Infektionsrisiko dras­tisch, aber sie redu­zie­ren die­ses Risiko nicht auf Null. Geimpfte Menschen kön­nen sich immer noch infi­zie­ren (so genann­te Durchbruchsinfektionen), und man­che Menschen, die bereits COVID-19 hat­ten, kön­nen es erneut bekom­men. Dies bedeu­tet, dass wir eine noch höhe­re Impfquote gegen COVID-19 benö­ti­gen, um eine Herdenimmunität zu erreichen. 

    Aus all die­sen Gründen wird es sehr schwie­rig sein, eine Immunität in der Bevölkerung gegen COVID-19 zu errei­chen, wie wir sie bei Masern in den USA gese­hen haben. Wir soll­ten daher davon aus­ge­hen, dass die Übertragung von Coronaviren in unse­rer Bevölkerung noch vie­le Jahre lang (wenn nicht für immer) in gewis­sem Umfang fort­be­steht. Da wir jedoch eine Immunität gegen SARS-CoV‑2 auf­bau­en, wird das Risiko schwe­rer Erkrankungen abneh­men, und künf­ti­ge Infektionswellen wer­den nicht mehr so stö­rend sein. 

    Wie soll­ten wir also über die Herdenimmunität gegen COVID-19 denken?

    Da wir SARS-CoV‑2 nicht aus­rot­ten kön­nen, besteht ein rea­les Risiko, dass es wei­ter zir­ku­liert, bis die gro­ße Mehrheit der Bevölkerung dem Virus aus­ge­setzt ist – aber geimpf­te Personen sind weni­ger wahr­schein­lich infi­ziert, wenn sie dem Virus aus­ge­setzt sind, und sie sind weit­ge­hend vor den schlimms­ten Folgen einer Infektion geschützt. In den USA hat jemand, der geimpft ist, ein weni­ger als ein Zehntel des Risikos, ernst­haft zu erkran­ken, als jemand, der nicht geimpft ist. Dieses Maß an Schutz vor schwe­ren Erkrankungen macht es mög­lich, dass wir – selbst wenn wir die Übertragung des Coronavirus nicht so schnell unter­bin­den kön­nen – ein Niveau der Immunität der Bevölkerung errei­chen kön­nen, bei dem die Auswirkungen von COVID beherrsch­bar sind. So haben bei­spiels­wei­se Länder wie Deutschland, Spanien und Kanada durch eine hohe Durchimpfungsrate vor dem Sommer 2021 ihre COVID-beding­ten Sterblichkeitsraten viel nied­ri­ger gehal­ten als die in den USA – obwohl sie einen Anstieg der Fälle wie in den USA zu ver­zeich­nen hat­ten. Die COVID-Sterblichkeitsraten in die­sen Ländern sind ver­gleich­bar mit den Todesraten durch Selbstmord oder Autounfälle in den USA. Jeder die­ser Todesfälle ist eine Tragödie, aber die­ser Vergleich deu­tet dar­auf hin, dass wir, wenn wir die Impfquoten erhö­hen kön­nen, COVID-19 schließ­lich auf ein Niveau brin­gen kön­nen, bei dem sei­ne Auswirkungen mit denen ande­rer wich­ti­ger Probleme der öffent­li­chen Gesundheit in die­sem Land ver­gleich­bar sind. 

    Heißt das, dass wir auf­hö­ren kön­nen, in geschlos­se­nen Räumen Masken zu tra­gen oder gro­ße Versammlungen zu meiden?

    Leider noch nicht. Es ist zu erwar­ten, dass die Zahl der schwe­ren COVID-19-Erkrankungen mit der Zeit so weit zurück­ge­hen wird, dass die meis­ten Beschränkungen auf­ge­ho­ben wer­den kön­nen. Aber ab September 2021 ist die Übertragungsrate des Coronavirus – gemes­sen am Risiko einer schwe­ren Erkrankung bei einer unge­impf­ten Person – an eini­gen Orten höher als je zuvor. Wenn die Übertragungsrate des Virus hoch ist, ist es sinn­voll, Maßnahmen zu ergrei­fen, die uns selbst und unse­re Lieben schüt­zen, z. B. sich imp­fen zu las­sen, in geschlos­se­nen Räumen Masken zu tra­gen, sich jedes Mal tes­ten zu las­sen, wenn wir mit einer Person mit COVID-19 in Kontakt kom­men, und gro­ße Versammlungen in geschlos­se­nen Räumen zu vermeiden. 

    Was ist das end­gül­ti­ge Ziel der Herdenimmunität und von COVID-19?

    Die Zahl der Menschen, die gegen das Coronavirus immun sind, steigt von Tag zu Tag. Dazu gehö­ren Menschen, die sich imp­fen las­sen, und lei­der auch vie­le Menschen, die COVID-19 bekom­men. Irgendwann – hof­fent­lich bald – wer­den genü­gend Menschen in unse­rer Bevölkerung gegen SARS-CoV‑2 immun sein. Mit einer höhe­ren Immunität und der Fortsetzung eini­ger Verhaltensänderungen, die die Übertragung redu­zie­ren (wie das Tragen von Masken), wer­den die Infektionsraten wie­der sinken. 

    Die Todesfälle durch COVID-19 in den USA erreich­ten im Januar 2021, kurz vor Beginn der Einführung des Impfstoffs, mit mehr als 3 500 Todesfällen pro Tag ihren Höhepunkt. Während des Anstiegs im September 2021 nähern sich die Todesfälle 2.000 pro Tag. Wenn es uns gelingt, in unse­rer Bevölkerung eine aus­rei­chen­de Immunität auf­zu­bau­en, kön­nen wir die Sterblichkeitsrate unter den ~175 Todesfällen pro Tag hal­ten, die wir vor die­ser Welle ver­zeich­ne­ten. Dann kön­nen wir uns all­mäh­lich auf eine "neue Normalität" nach der Pandemie ein­stel­len, in der wir zwar immer noch bestimm­te Vorsichtsmaßnahmen tref­fen, ins­be­son­de­re bei loka­len Ausbrüchen, aber in der die Pandemie unser Leben nicht mehr so stark beein­träch­tigt wie jetzt. 

    Es ist unwahr­schein­lich, dass wir COVID-19 aus­rot­ten oder auch nur auf das Niveau von Masern in den USA brin­gen kön­nen. Aber wir kön­nen in unse­rer Bevölkerung eine aus­rei­chen­de Immunität auf­bau­en, um die Krankheit zu einer Krankheit zu machen, mit der wir als Gesellschaft leben kön­nen. Wir kön­nen die­ses Ziel bald errei­chen, wenn sich genü­gend Menschen imp­fen las­sen – und es ist ein Ziel, auf das es sich lohnt hinzuarbeiten.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
    https://www.westernjournal.com/johns-hopkins-doc-says-natural-immunity-27-times-effective-vaccine/
    Dr. Marty Makary, Professor an der Johns Hopkins University School of Medicine, war am Donnerstag zu Gast in der Ausgabe von "Morning Wire", einem Podcast von The Daily Wire.

    "Die Daten zur natür­li­chen Immunität sind inzwi­schen über­wäl­ti­gend", sag­te Makary dem Morning Wire. "Es hat sich her­aus­ge­stellt, dass die Hypothese unse­rer Gesundheitsbehörden, geimpf­te Immunität sei bes­ser und stär­ker als natür­li­che Immunität, falsch war. Sie haben sich geirrt. Und jetzt haben wir Daten aus Israel, die zei­gen, dass die natür­li­che Immunität 27 Mal wirk­sa­mer ist als die geimpf­te Immunität. Und das stützt 15 ande­re Studien.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)

    Wohl weil man Sars Cov 2 nicht aus­rot­ten kann, gilt nun die die soge­nann­te Corona Bekämpfungsverordnung. 

    Verwirrt? Macht nix. Das soll so.

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