Das nächste Ischgl

Auf sueddeutsche.de war am 22.3. unter die­ser Überschrift über unein­sich­ti­ge WintersportlerInnen in Schweden zu lesen. Bekanntlich ist "Ischgl" nir­gends ein­ge­tre­ten, wo auch immer die­ses Gespenst an die Wand gemalt wur­de. Im März konn­te es noch erfolg­reich das Bild des ver­ant­wor­tungs­lo­sen skan­di­na­vi­schen Landes kennzeichnen.

»Auch in den nor­di­schen Ländern hat sich her­um­ge­spro­chen, dass es aus­ge­rech­net pro­mi­nen­te Skigebiete der Alpen waren, die sich in Brutplätze des Coronavirus ver­wan­delt hat­ten, dass Urlauber im öster­rei­chi­schen Ischgl und in den Skiorten Südtirols das Virus auf­schnapp­ten, oft beim Après-Ski, und es von dort aus mit in ihre Heimatorte und ‑län­der schlepp­ten. Norwegen hat des­halb sei­ne Skigebiete geschlos­sen, Finnland die Schließung für die nächs­te Woche beschlossen.

Noch immer tref­fen Leute ein
In Schwedens gro­ßen Skigebieten aller­dings geht der Skispaß bis­lang fast unge­bremst weiter…

[Die Ärztin] Leje ist die­ser Tage viel in der Presse, sie klingt von Tag zu Tag ver­zwei­fel­ter, am Wochenende for­der­te sie drin­gend die Schließung der Skigebiete, zum wie­der­hol­ten Male. "Haben wir nichts von Italien und Österreich gelernt?" Schon jetzt, sag­te die Ärztin, sei die klei­ne Krankenstation von Åre am Rande ihrer Kapazitäten. "Wir müs­sen den Zustrom von Touristen in die Berge defi­ni­tiv stop­pen", hat­te sie schon am Freitag verlangt.

Schwedische Medien zitie­ren Skilehrer, die ihnen erzäh­len, dass noch immer Neuankömmlinge aus den gro­ßen Städten in Åre ein­trä­fen: Angestellte, die die natio­na­len Gesundheitsbehörden eigent­lich ins Home-Office geschickt hat­ten, Schüler und Studenten, die man wegen der Ansteckungsgefahr fürs Online-Lernen nach Hause geschickt hat­te – und die nun die unver­hofft frei­en Tage offen­bar in Skiferien ver­wan­deln, den Laptop im Gepäck.

"Kann enden wie in Italien"
"Unfassbar, dass die Stockholmer jetzt zum Skifahren nach Åre fah­ren und den Ausbruch dort­hin tra­gen", schrieb die Notfallärztin Katrin Kruska auf Twitter: "Die Last für Retter und Notfallmedizin wird enorm sein. Entschuldigung, Jämtland!" Jämtland ist die Provinz, zu der Åre gehört.«

Die Süddeutsche bleibt fak­ten­re­sis­tent. Aktuell wird der alte Artikel so umgeben:

https://www.sueddeutsche.de/panorama/coronavirus-are-schweden-skigebiet‑1.4853632

Prantl ist in sei­nem Blatt ein Exot.

13 Antworten auf „Das nächste Ischgl“

    1. Verstehe ich nicht. Das geht pri­mär nicht nur um einen Chip, son­dern um die Körperaktivitäten, die Teil des Cryptowährungsprozesses sein sol­len. Aber was soll das hei­ßen? Dass der Körper Teil des Verschlüsselungsmechanismusses wird? (Was pas­siert bei VEränderungen des Körpers?) Oder dass über­wacht wird, was jemand tut, und dann Geld zuge­teilt wird? (200 Kniebeugen jeden Tag, Gesundheitsbonus auf ortho­pä­di­sche Behandlungen?)

    2. Mich wun­dert es wirk­lich, was hier alles noch als Neuigkeit gilt.
      Das ist nicht als Vorwurf gemeint. 

      Aber das ist alles ein alter Hut.
      https://www.weforum.org/agenda/2016/11/how-life-could-change-2030/

      Ich stel­le aber schon mit Verwunderung fest, dass es hier sehr stark um "die Zahlen" und "die Impfung" geht, aber wenig dar­um, was der Zweck der gan­zen Operation sein soll.
      Andererseits bin ich natür­lich froh, dass man hier nicht mit den Annunaki und der hoh­len Erde beläs­tigt wird.

      Die Tatsache, dass seit vie­len Jahren das chi­ne­si­sche Demokratiemodell bewor­ben wird, schlägt halt nun durch.

  1. Das muss näher betrach­tet wer­den. some1…sehr gute Info.
    Das erklärt auch war­um es kei­nen Nachweis der Geimpften gibt , kei­nen Eintrag ins Impfheftchen, geschwei­ge denn eine ande­re Bescheinigung. Nur die Rsikogruppe mit schwe­ren Vorerkrankungen kön­nen das auf Verlangen erhal­ten , am 2. Impftermin( sie wer­den nicht mehr von der digi­ta­len Welt erfasst, da kein Interesse an die­sen Bürgern besteht, lohnt sich nicht mehr).
    Die Geimpfen wer­den digi­tal erfasst, da gibt es kein ent­rin­nen mehr. Perfider Plan

  2. https://www.independent.co.uk/life-style/gadgets-and-tech/news/microsoft-cryptocurrency-mining-brain-waves-body-data-bitcoin-a9480766.html

    ##
    “Instead of mas­si­ve com­pu­ta­ti­on work requi­red by some con­ven­tio­nal cryp­to­cur­ren­cy sys­tems, data gene­ra­ted based on the body acti­vi­ty of the user can be pro­of-of-work, and the­re­fo­re, a user can sol­ve the com­pu­ta­tio­nal­ly dif­fi­cult pro­blem uncon­scious­ly,” the patent con­ti­nues. In order to access this vali­da­ti­on data, the human user would need to have a sen­sor atta­ched to, or instal­led in, their body. Microsoft envi­sa­ges users being rewar­ded for allowing their bodies to be moni­to­red in this way by paying them in cryp­to­cur­ren­cy for per­forming spe­ci­fic tasks.

    https://medium.com/pcmag-access/microsoft-patent-describes-tracking-brain-activity-to-mine-cryptocurrency-9c2062ef7d6b

  3. Könnten Wohlverhalten der MenschInnen, Impfung, Glaube an die Regierung und das "BEDINGUNGSLOSE" Grundeinkommen irgend­wie mit Cryptocurrency Mining zusammenhängen?
    Was pas­siert mit dem Grundeinkommen, wenn sich der ehe­mals gewer­be­trei­ben­de Pleitier nicht wohlverhält?
    Diese soge­nann­te Verschwörungstheorie ist übri­gens schon Jahrzehnte alt.

    1. Also in China ist es in man­chen tei­len schon Realität in man­chen Städten(jede darf sel­ber ent­schei­den wie sie es durchsetzt).

      Da war ein Geschäftsmann bei dem ein Geschäft schief ging,der kann kaum noch etwas machen.Nur Taxifahren blieb übrig.

      Wer sich falsch ver­hält dem kann auch die Bahn oder das Fliegen ver­bo­ten werden.
      Wer vor sei­nem Haus nicht sau­ber macht wie es die Partei befiehlt dem wir die Rente gekürzt.Die alten Leute im Dorf kamen kaum hinterher…

      1. Ich weiß. Daher ver­ste­he ich auch nicht, wie die Leute hier nicht sehen kön­nen, wor­auf es hin­aus­läuft: Einen Überwachungs- und Versorgungsstaat, in dem man sei­nen Lebensunterhalt nicht mehr ver­die­nen, son­dern nur noch erkrie­chen kann.
        Die Leute wer­den sich um nichts mehr küm­mern müs­sen, denn es wird sich um sie "geküm­mert". Ich per­sön­lich möch­te die­se "Fürsorge" nicht.
        Wer nicht hören will, muss füh­len, schrieb Wihelm Busch.

  4. Reichlich kryp­tisch. Ich ver­mu­te als "device" eher sowas wie Smartphone oder ‑watch, und was da paten­tiert wird, als Analogie zu Werbeeinnahmen per Mausklick. Bleiben vie­le vor der Werbung / Schaufenster, was­im­mer ste­hen, klickts …

  5. Und ich möch­te noch immer wis­sen, wo die mas­sen­haf­ten Toten durch "Ischgl", nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen dar­auf zurück­zu­füh­ren, sind.

    Wo sind die "Tönnies-Tote", wo sind die Toten von all den ande­ren hys­te­risch aus­ge­schrie­nen "Hotspots", "Superspreadern" und "Superspreader-Events" und all den ande­ren mas­sen­haf­ten Hauptmedien-Panikmeldungen?

  6. zu dem SZ-Artikel:

    wer behaup­tet, mein Recht auf Leben wür­de das Recht auf Leben vie­ler ande­rer gefähr­den, ist ein Präfaschist.

    Denn am Ende die­ser Gedankenkette steht, dass Leben aus­ge­löscht wer­den dürf­te um die Gefährdung ande­rer Leben zu beenden.

    Und immer gibt es Institutionen, die dann die Entscheidung tref­fen müss­ten, wel­ches Leben für wel­ches Leben geop­fert wer­den müss­te. Für die Volksgesundheit, für den gesun­den Volkskörper.

    Die Gedanken-Faschisten sit­zen heu­te, wie frü­her, in der Politik, in den Redaktionsstuben, an Schaltstellen der Macht.

    Der Faschismus kam noch nie von der Straße, wie uns die "gegen­rechts"- und "Maske auf-Nazis raus"-Jünger glau­ben machen wollen.

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