Irreführung mit Moderna-"Impfstoff" für Kinder

»100 PROZENT WIRKSAMKEIT!
Moderna-Impfstoff schützt auch Kinder ab 12 Jahren
25.05.2021 – 18:22 Uhr

Der Impfstoff von Moderna wirkt nach neu­es­ten Studienergebnissen auch bei Kindern ab 12 Jahren. Das teil­te das Unternehmen am Dienstag mit.

Moderna ver­öf­fent­li­che die vor­läu­fi­gen Ergebnisse von Tests an mehr als 3700 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren in den Vereinigten Staaten.

Demnach gab es bei zwei­fach geimpf­ten Probanden kei­nen ein­zi­gen Corona-Fall. Wirksamkeit: 100 Prozent! In der Vergleichsgruppe, die nur eine Scheinimpfung erhielt, gab es dage­gen vier Infektionen.«
bild.de (25.5.)

Warum ist das eine Irreführung?

Das wird ersicht­lich aus die­sem Tweet: (s. u. Update)

https://twitter.com/jens_140081/status/1397199859434889223

Mit ande­ren Worten: Von den "geimpf­ten" Kindern und Jugendlichen waren 100 Prozent geschützt, von den "unge­impf­ten" 99,8 Prozent. Nicht gemel­det wird, ob und in wel­chem Maß die vier "Infizierten" erkrankten.

Zu dem "Lancet"-Artikel sie­he Wirksamkeit und Effektivität des COVID-19-Impfstoffs – der Elefant (nicht) im Raum*.

Siehe auch USA prü­fen Herzmuskelentzündungen nach Biontech und Moderna,
Mediziner zwei­feln am Sinn von Kinder-Impfungen.


Mit Stand vom 22.5. führt die EMA fast 30.000 Fälle mit Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Verabreichung von Moderna auf. (Zum Auffinden der Quelle sie­he Übersicht der 3.589 an die EMA gemel­de­ten Biontech-Todesfälle).

Hier kann die Liste der "erns­ten" Fälle mit Minderjährigen ein­ge­se­hen werden.


Update:

Ein Leser ver­weist auf eine Meldung auf reuters.com. Danach waren von den 3732 Jugendlichen 2/3 (= 2488) mit Moderna "geimpft". Die Placebogruppe umfaß­te nur 1/3 der TeilnehmerInnen (=1244); das Ergebnis wird dadurch aber nur unwe­sent­lich ver­än­dert : 4/1244 x 100 = 0,32% (= abso­lu­te Risikoreduktion).

Es wur­de außer­dem eine “Falldefinition” ver­wen­det, für die nur 1 Covid-19-Symptom erfor­der­lich war.

19 Antworten auf „Irreführung mit Moderna-"Impfstoff" für Kinder“

  1. Auch bei sol­chen Studien ist mit einer gewis­sen Fehlerrate zu rech­nen. Bei weni­ger als 4000 Probanden ins­ge­samt ist eine
    Fehlerrate in der Groessenordnung der "posi­tiv getes­te­ten nicht geimpf­ten Personen" in die­ser Studie durch­aus nicht unwahr­schein­lich. Kalkuliert man die Fehlerrate des PCR-Tessts mit einn, sieht das Studienergebnis noch frag­wu­er­di­ger aus, denn die
    posi­ti­ven­ra­te unter den nicht geimpf­ten liegt in der zu erwartendenFehlerrate dess PCR-Tests …

    Das zeigt nur ein­mal mehr die Schwaechen der "rela­ti­ven Risikoreduktion" bei so gerin­gen infi­zier­ter­ten­zah­len in der Gruppe der Probanden. Das war auch schon bei nahe­zu allen Corona-Impfstoffen ein Poblem, wenn auch noch nicht so gra­vie­rend wie in die­ser Studie …

  2. Die Bildzeitung hat lei­der nicht erwähnt, dass von den 3732 Jugendlichen 2/3 (= 2488) mit Moderna geimpft wur­den und die Placebogruppe nur 1/3 der Teilnehmer (=1244) umfass­te; das Ergebnis wird dadurch aber nur unwe­sent­lich ver­än­dert : 4/1244 x 100 = 0,32% (= abso­lu­te Risikoreduktion). 

    Es wur­de außer­dem eine "Falldefinition" ver­wen­det, für die nur 1 Covid-19-Symptom erfor­der­lich war.

    Quelle: https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-moderna-teens/moderna-says-its-covid-19-vaccine-found-safe-effective-in-teens-idUSKCN2D61G3

  3. Kommt, ihr Meerschweinchen! Kommt! Und vie­le Eltern wer­den auf­grund des Psycho-Terrors ihre Kinder imp­fen las­sen. Das Regime hat sein Ziel erreicht. Relative und abso­lu­te Risikoreduktion wird bei der weit über­wie­gen­den Mehrzahl wohl nicht ver­stan­den wer­den. Traurig und erschre­ckend, aber wahr. Auf die Dummheit der Bevölkerung kann sich das Regime verlassen.

  4. Zu erwäh­nen ist in die­sem Zusammenhang eine Definition von Placebo:

    Laut Klaus Hartmann, Stefan Hockertz oder Stefan Lanka ent­hält das Placebo immer die Adjuvanzien, nur nicht den eigent­li­chen Wirkstoff. So mei­ner Erinnerung auch Klaus Köhnlein.

    Placebo ist nach deren Ansicht nicht das, was wir uns dar­un­ter vorstellen.

    1. Genau das habe ich ges­tern in einem offi­zi­el­len Papier gelesen.
      In mei­nem Verständnis ist ein Placebo auch frei von Allem, was irgend­wie wir­ken könnte.
      Die "offi­zi­el­le" Definition ist durch das Wort "meist" stark relativiert:

      "Ein Placebo (von latei­nisch pla­ce­bo „ich wer­de gefal­len“) oder Scheinmedikament ist ein Arzneimittel, das meist kei­nen Arzneistoff ent­hält und somit auch kei­ne phar­ma­ko­lo­gi­sche Wirkung hat, die dadurch ver­ur­sacht wer­den könnte."

      Diese Aussage muss aber falsch sein, denn ein Arzneimittel
      "ist ein Stoff oder eine Stoffzusammensetzung, der bzw. die „zur Heilung oder zur Verhütung mensch­li­cher oder tie­ri­scher Krankheiten“ bestimmt ist oder sich zur Beeinflussung phy­sio­lo­gi­scher Funktionen eig­net oder eine medi­zi­ni­sche Diagnose ermöglicht."

      Der ers­te Satzabschnitt unter­stützt zwar rein inhalt­lich die obe­re Definition des Placebos, bedeu­tet aber auch, dass ich mir nach Lust und Laune Arzneimittel aus­den­ken kann, wich­tig ist nur, dass ich es Heilung oder zur Verhütung mensch­li­cher oder tie­ri­scher Krankheiten bestimme.

      So muss ich das im Moment sehen, denn eine im medi­zi­ni­schen Kontext ver­bind­li­che Definition von "bestimmt sein" kann ich nicht fin­den. Vielleicht irre ich mich auch da.

      Für mein Verständnis ist ein Placebo jeden­falls nicht wirk­lich stoff­ge­bun­den, weil die zu erwar­ten­de Wirkung unab­hän­gig von
      der ver­wen­de­ten wirk­frei­en Physischen Komponente ist.
      Form, Farbe, Größe, Art des Verabreichens und Auftreten des Verabreichenden haben jedoch wesent­li­chen Einfluss auf die Wirksamkeit.

      Außerdem muss Mensch auch nicht unbe­dingt etwas in den Körper ein­füh­ren, um Paceboeffekte zu generieren.

  5. Es gibt evtl. noch Hoffnung, dass nicht alle Entscheidungsträger durch­ge­knallt sind:

    Stiko: Schulöffnung nicht ent­schei­dend für Impfung von Kindern

    Die Rückkehr zum Präsenzunterricht ist nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) kein ent­schei­den­der Grund für die Corona-Impfung von Kindern. Im Vordergrund müs­se die Frage ste­hen, wie hoch die Gefährdung der Kinder durch eine Infektion mit dem Coronavirus sei, sag­te der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens am Dienstag im Deutschlandfunk. Auch Privatleben oder Urlaub mit den Eltern sei­en sekun­dä­re Argumente.

    Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat­te zuletzt Schülerinnen und Schülern in Aussicht gestellt, bis Ende August ein Impfangebot zu erhal­ten. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA prüft, ob sie den Impfstoff von Biontech für älte­re Jugendliche emp­fiehlt. Die Stiko behält sich vor einer Empfehlung noch eine Prüfung vor. Mertens rech­net inner­halb der kom­men­den zehn bis 14 Tage mit einem Ergebnis der Beratungen. "Es kann sein, dass die Stiko den Vorstellungen der Politik nicht in allen Punkten nach­kom­men kann, da die Ergebnisse das unter Umständen nicht her­ge­ben", so Mertens.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-aktuell-spahn-migranten-balkan‑1.5292111

    1. Ach kommt schon. Wer ist schon die STIKO, wenn die EMA das frei­ge­ge­ben hat? Außerdem braucht die STIKO dem­nächst einen neu­en Chef. Einen, der frü­her mal für die Pharmaindustrie gear­bei­tet hat und kei­ner­lei Bedenken hat.

    1. @Thorsten W.: Erstens geht es hier um Biontech/Pfizer, und zwei­tens sind die dor­ti­gen Zahlenspiele ziem­lich frag­wür­dig. "Bis zu 80 Prozent (teils schwe­re) Nebenwirkungen" in der Überschrift, "Die Zahl schwe­rer Nebenwirkungen wird von Pfizer/Biontech mit 0,4–0,8 Prozent der Geimpften ange­ge­ben" im Kleingedruckten. Ist nur ein Beispiel.

      1. @aa:
        31% min­des­tens mit­tel­schwe­re Nebenwirkungen sind: Aber hallo!

        Die errech­ne­te Quote von 0,63% schwe­rer NW möge mit der Quote schwe­rer Krankheitsverläufe in die­ser Altersgruppe ver­gli­chen wer­den. Der Anteil hos­pi­ta­li­sie­rungs­be­dürf­ti­ger SARS-Infizierter über ALLE Altersgruppen ist etwa 5% …

        Mit einer Stricknadel in der Steckdose pulen ist auch nicht mehr so ris­kant, seit es FI-Sicherungen gibt – lie­be Eltern, kei­ne Sorge!

  6. > Von den "geimpf­ten" Kindern und Jugendlichen waren 100 Prozent geschützt, von den "unge­impf­ten" 99,8 Prozent
    Mit sol­chen Studien hat man schon vor Jahrzehnten ver­sucht, HIV-Impfungen zu ver­kau­fen, und behaup­tet dass Beschneidung vor Infektion schützt.

    Und wenn es so lief, wie bei ande­ren Corona-Studien, sind wahr­schein­lich Geimpfte die krank wer­den als "lei­den nur unter Nebenwirkungen" gezählt wor­den, wohin­ge­gen Placebogeimpfte, die auf die Adjuvanzien reagie­ren als Covid-Fälle gelten.

    1. Mit sol­chen Studien hat man schon vor Jahrzehnten ver­sucht, HIV-Impfungen zu ver­kau­fen, und behaup­tet dass Beschneidung vor Infektion schützt.

      Auch in die­sem Fall es die übli­chen Verdächtigen:

      https://www.newscientist.com/article/dn17312-bill-gates-helps-fund-mass-circumcision-programme/

      Und weil Gates super­reich "qua­li­fi­ziert" ist, haben alle mit­ge­macht – mit übli­chen zahl­lo­sen Opfern und ohne das vor­geb­li­che Ziel zu erreichen.

  7. @aa: stimmt, aber Moderna nutzt das glei­che Prinzip wie Biontech. Nicht zu ver­ges­sen der Stoff SM-102, https://www.corodok.de/sm-hochgiftig-forschung/

    Wahrscheinlich wür­de ein Teil der Schüler bei einer Massenimpfung erst­mal flach­lie­gen, bei der Größe der Schule mei­ner Kinder von 1000 Schülern 5 schwe­re Nebenwirkungen haben. Bis jetzt gab es nur eini­ge weni­ge leich­te Verläufe durch Corona. Langzeitfolgen nicht bekannt. 

    Auch zu beachten:
    Auch bei der Moderna-Vakzine stel­len die bei­den funk­tio­nel­len Lipide SM-102 und PEG2000-DMG neu­ar­ti­ge Hilfsstoffe dar, die bis­her noch nicht in zuge­las­se­nen Fertigarzneimitteln zu fin­den waren. .….

    Pharmakokinetische Untersuchungen erfolg­ten im Tierversuch an der Ratte. Neben einer Anreicherung der mRNA am Injektionsort konn­te der Wirkstoff in allen unter­such­ten Geweben außer der Niere wie­der­ge­fun­den wer­den. Eine Umverteilung in die Leber ist für Lipid-basier­te Nanopartikel typisch und wur­de auch für die Moderna-Vakzine beob­ach­tet. Besonders bemer­kens­wert erscheint der Nachweis gerin­ger mRNA-Konzentrationen im Gehirn, ein Hinweis auf einen Transport der Nanopartikel über die Blut-Hirn-Schranke.…

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/nanotechnologie-der-covid-19-vakzinen-124828/seite/5/

  8. 26.05.2021 t‑online

    Verband: Impfstoffe zwei­ter Generation viel­leicht schon 2021

    Erste wei­ter­ent­wi­ckel­te Corona-Impfstoffe könn­ten nach Einschätzung des Verbands for­schen­der Arzneimittelhersteller (vfa) im Erfolgsfall noch in die­sem Jahr zuge­las­sen wer­den. "Eine Reihe von Herstellern und Instituten arbei­ten an Impfstoffen und Impfschemata, die auch gegen sol­che neu­en Varianten von SARS-CoV‑2 wirk­sam sein sol­len, bei denen die Impfstoffe der ers­ten Generation bis­her nur einen schwä­che­ren Schutz bie­ten", teil­te ein vfa-Sprecher mit. 

    Dabei wür­den vor allem drei Strategien ver­folgt: Erstens geht es um eine stär­ke­re Immunisierung, indem die Immunabwehr etwa durch Antikörper noch mehr akti­viert wird. Im zwei­ten Fall wird an der Immunisierung gegen das soge­nann­te Spikeprotein, das an der Außenhülle des Coronavirus sitzt, oder gegen meh­re­re sol­che Spikeproteine gear­bei­tet. Und schließ­lich wird an der Immunisierung auch gegen ande­re Bestandteile von SARS-CoV‑2 geforscht – etwa gegen das soge­nann­te Nukleokapsid. Dieser zen­tra­le Teil des Virus besteht aus der Proteinhülle (Kapsid) und der vira­len Nukleinsäure.

    Der vfa hat meh­re­re Projekte auf­ge­lis­tet, die der­zeit an Impfstoffen der zwei­ten Generation arbei­ten. Darunter ist etwa ein Projekt mit Beteiligung der Uni Würzburg für eine Schluckimpfung mit gen­tech­nisch ver­än­der­ten, leben­den Typhus-Impfbakterien, die zwei ver­schie­de­ne Proteine von SARS-CoV‑2 tra­gen.

    https://www.t‑online.de/nachrichten/panorama/id_90038688/coronanews-ema-entscheidet-wohl-freitag-ueber-impfstoff-zulassung-fuer-kinder.html

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