Kultur im Todeskampf

Der Dirigent und Publizist Benjamin-Gunnar Cohrs schreibt am 22.4. unter die­sem Titel auf rubi​kon​.news:

»Die anhal­ten­den Corona-Maßnahmen ver­nich­ten in Kultur und Kunst immer mehr Existenzen und Betriebe…

Millionen von Leidtragenden in den diver­sen Biotopen des­sen, was wir hier „Kultur“ nen­nen, wer­den in der Öffentlichkeit mit­leid­los weit­ge­hend igno­riert. Zynisch gesagt: Selbst über das uner­mess­li­che Leid der vie­len Alten und Kranken wird inzwi­schen mehr berich­tet als über die tota­le Vernichtung künst­le­ri­scher Existenzen. Viele schei­nen hier­zu­lan­de nicht recht zu begrei­fen, wor­um es in der Kultur geht und was eine „künst­le­ri­sche Existenz“ eigent­lich bedeutet—ob man die­se nun lie­ber ratio­nal im Ökonomischen, im Soziologischen, oder emo­tio­nal im Seelisch-Geistigen ver­or­ten mag. Verständnis für die Kultur brin­gen aber vie­le allen­falls bezo­gen auf ihren gesell­schaft­li­chen oder wirt­schaft­li­chen Nutzen auf. Doch auch dann wird bereits das Ausmaß des Kultursterbens verkannt.

Im August 2020 wies ich in mei­nem Rubikon-Artikel „Anschlag auf die Kultur“ dar­auf hin: „Die Kultur ist mit 1,2 Millionen Beschäftigten, einem Umsatz von 168.3 Milliarden Euro und einer Bruttowertschöfpung von etwa 100 Milliarden Euro die dritt­stärks­te Beschäftigungsbranche.“ Die Anzahl der in der Kultur ins­ge­samt Aktiven ist jedoch ungleich höher: „140 öffent­li­che Theater mit 838 Spielstätten sowie 210 Privattheater; 17.542 fest ange­stell­te Künstler an Sprech- und Bühnentheatern; 9.766 Planstellen in 129 Klangkörpern, ver­tre­ten durch die Deutsche Orchestervereinigung; in der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kirchenmusik cir­ca 50.942 Ensembles mit 913.236 Musizierenden, der größ­te Teil davon in Vokalchören; 23.905 welt­li­che Laien-Vokalensembles in Verbänden mit 1.357.268 akti­ven Mitwirkenden; 19.830 Laienorchester und Instrumentalgruppen in Verbänden mit 620.800 akti­ven Mitwirkenden.

In Deutschland sind etwa 100.000 Bühnenensembles aller Art sta­tis­tisch erfasst—mit min­des­tens genau­so vie­len ange­stell­ten oder ehren­amt­li­chen Leitern (…) dazu knapp 30.000 fest ange­stell­te Ensemblekünstler, ins­ge­samt meh­re­re Millionen akti­ve Musiker, Sänger, Darsteller, Tänzer (Selbstständige, Amateure, Laien)—(…) dar­un­ter allein mehr als vier Millionen Sänger in über 60.000 Chören und Vokalensembles. Hinzu kom­men Millionen Mitarbeitende in Organisation, Dramaturgie, Öffentlichkeitsarbeit, Technik, Bühnenhandwerk, Verwaltung oder Management, sowie indi­rekt dann auch Veranstalter, Kulturmanager, Konzertdirektionen, Agenturen, Druckereien, Musik- und Bühnenverlage“ und so wei­ter. Wir reden also von Millionen Menschen, die vom Tod der Kultur direkt betrof­fen sind…

Ich habe dank mei­ner Mutter, Lehrer, Förderer und mei­nes Umfelds mei­ne Begabungen zum Beruf machen dür­fen. Das ist ein Privileg, aber ich habe dafür auch extrem viel gear­bei­tet und tue es bis heu­te. Mit einer Wochenarbeitszeit mehr als 40 Stunden. Mein Nettoeinkommen liegt den­noch seit Beginn mei­ner Berufstätigkeit noch unter­halb des steu­er­li­chen Existenzminimums. Ein Überleben ist mir als frei­er Künstler nur dank der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse über­haupt mög­lich; ich bin aber mit­hin einer der ver­gleichs­wei­se weni­gen Selbstständigen, die von Anfang an in die Sozialkassen ein­ge­zahlt haben. Der spä­te­re Lohn für eine bis­lang weit­ge­hend selbst­be­stimm­te künst­le­ri­sche Existenz: Im Alter eine Rente von 300 Euro im Monat … Ein sol­cher Werdegang ist in der Kultur frei­lich gar nichts Besonderes. Wenige Karrieren sind steil, eini­ge durch­schnitt­lich, sehr vie­le blei­ben flach. C‘est la vie.

Raub der wirtschaftlichen Existenz und des Lebenswerts

Glücklich konn­ten sich bis­lang alle schät­zen, die eine sol­che Existenz füh­ren durf­ten, unter wel­chen Rahmenbedingungen auch immer. Dann kam Anfang 2020 der Hygieneterror, der sich an der Menschheit ver­ging, mit­tels Propaganda und psy­cho­lo­gi­scher Kriegsführung—in der Tat, denn die meis­ten Regierungen füh­ren mit sol­chen Mitteln inzwi­schen einen Krieg gegen die mas­siv ver­ängs­tig­te und trau­ma­ti­sier­te eige­ne Bevölkerung.

Nach mehr als einem Jahr Corona-Maßnahmen liegt auch die Kultur nun weit­ge­hend im Sterben:

        • Zahlreiche Bühnenkünstler, klei­ne und gro­ße Ensembles aller Art Orchester, Chöre, Theater, Ballett—können seit einem Jahr prak­tisch nicht mehr auf­tre­ten; auch Dirigenten und ande­re Ensembleleiter haben prak­tisch Berufsverbot.
        • Freie Künstler, Theater und ande­re Kulturbetriebe, Veranstalter und Agenturen sind prak­tisch pleite.
        • Wer bis­lang von Musik- oder Kunst-Unterricht in der frei­en Szene über­le­ben konn­te, kann nicht mehr unterrichten—entweder, weil Hygieneverordnungen dies unmög­lich machen oder weil Eltern pani­sche Angst haben, ihre Kinder einer Privatunterrichtssituation auszusetzen.
        • Viele klein­selbst­stän­di­ge Künstler haben schon auf­ge­ge­ben. Hunderttausende wer­den mit dem Ende ihres Berufslebens phy­sisch und psy­chisch nicht fer­tig, wer­den krank, bege­ben sich in Therapie, und die Selbstmordraten steigen.
        • Musik- und Kunststudenten haben der­zeit kei­ne Berufsaussichten mehr, bre­chen ihr Studium ab, wer­den Taxifahrer oder arbei­ten an Supermarktkassen. Musikhochschulen wer­den infol­ge­des­sen schlie­ßen müs­sen; Orchester bekom­men zum Existenzdruck auch noch Nachwuchsprobleme.
        • Nach dem Ausfall der Spielzeit 2020 hat­ten im ver­gan­ge­nen Sommer noch alle künst­le­ri­schen Betriebe mit viel Aufwand Hygienekonzepte erar­bei­tet, um sich auch mit klei­nen Besucherzahlen vor­über­ge­hend in der Produktion zu hal­ten. Nach der Saisoneröffnung im ver­gan­ge­nen Oktober wur­den sie im November schon wie­der geschlos­sen und wer­den es wohl noch lan­ge bleiben.—Nur Staatsbetriebe wer­den an der kur­zen finan­zi­el­len Leine gera­de so vor dem Tod bewahrt. Denn die­se Konkursmasse soll ja bald noch her­hal­ten, durch „grü­ne Pässe“ und sons­ti­ge Zwangsmaßnahmen noch mehr Menschen zu jenen lebens­ge­fähr­li­chen Gentherapien zu nöti­gen, wel­che man hier­zu­lan­de mit dem Euphemismus „Impfen“ bezeichnet.
        • Nicht zuletzt die Bühnen- und Musikverlage haben daher seit mehr als einem Jahr kei­ne nen­nens­wer­ten Einnahmen mehr und wer­den auch min­des­tens bis zum Sommer kaum Einnahmen erzie­len. Demzufolge schüt­ten auch die Verwertungsgesellschaften kaum noch Tantiemen an ihre Mitglieder aus.
        • Was mich per­sön­lich betrifft: Wenn spä­tes­tens im kom­men­den Herbst der Veranstaltungsbetrieb nicht wie­der anläuft, ver­lie­re auch ich im Sommer 2022 mei­ne Existenz als selbst­stän­di­ger Künstler.—Und mit einer momen­ta­nen Galgenfrist von noch einem Jahr bin ich ver­gleichs­wei­se gut dran, da ich noch Zeit habe, einen Plan B zu entwickeln.

Die Corona-Politik der Regierung Merkel/Scholz hat uns bin­nen eines Jahres nicht nur die wirt­schaft­li­che Existenz geraubt oder zumin­dest bedroht: Die Verantwortlichen haben uns mit ihren Corona-Maßnahmen unser gan­zes Leben gestoh­len, unser „künst­le­ri­sches Dasein“, unse­ren Daseinszweck—alles, was uns das Leben bis­her lebens­wert machte!…

Noch schlim­mer: Mittels Angst tra­gen wir auch noch selbst dazu bei, ein­an­der zu ent­frem­den. Der Riss, der zwi­schen Maßnahmenbefürwortern und ‑geg­nern durch die Gesellschaft geht, spal­tet auch die Kulturszene, und die Unterstützer gehen sogar auf die Opfer los. Der Transhumanismus lacht sich ins Fäustchen—Millionen von Opfern durch poli­ti­sche Repressalien und die Abschaffung der Demokratie, mit­tels einer neu­en Erkältungskrankheit mit einer Gesamtsterblichkeit nied­ri­ger als die der Grippe, von der Politik zur Pandemie erklärt und auf­recht erhal­ten durch immer neue Taschenspielertricks, Lügen und gefälsch­te Zahlen!

Machen wir uns nichts vor: Wenn die jüngs­te Novelle zum Infektionsschutzgesetz („Corona-Notbremse“) vor Gerichten Bestand haben soll­te, bedeu­tet dies den end­gül­ti­gen Todesstoß für die Kultur. Denn kein Veranstalter, kei­ne Kultureinrichtung könn­te mehr seri­ös pla­nen, wenn Lockdown-Maßnahmen wie Schließungen völ­lig unbe­re­chen­bar ein- und aus­ge­schal­tet wer­den kön­nen. Zumal die Novelle ja lei­der nicht vor­sieht, das Kultureinrichtungen und Veranstaltungsorte auto­ma­tisch wie­der öff­nen dürf­ten, wenn die Positiven-Meldequote von 100 dau­er­haft unter­schrit­ten wird.—Ich ver­mei­de hier bewusst das von der Politik miss­brauch­te Wort „Inzidenz“, wis­sen­schaft­lich kor­rekt defi­niert als Anzahl von Erkrankungsfällen bei in vitro nach­ge­wie­se­ner akti­ver Infektion in begrenz­tem Zeitraum an bestimm­tem Ort…«

21 Antworten auf „Kultur im Todeskampf“

  1. Die fünf Stufen des Zusammenbruchs
    1. finan­zi­el­ler Zusammenbruch
    2. kom­mer­zi­el­ler Zusammenbruch
    3. poli­ti­scher Zusammenbruch
    4. sozia­ler Zusammenbruch
    5. kul­tu­rel­ler Zusammenbruch 

    https://​www​.westend​ver​lag​.de/​b​u​c​h​/​d​i​e​-​l​e​h​r​e​-​v​o​m​-​k​o​l​l​a​ps/

    In Deutschland wer­den kei­ne hal­ben Sachen gemacht. Hier fin­det alles zeit­gleich statt und das mit der Wucht einer Abrissbirne.

    Statt lebens­lang wird das mit einem Nobelpreis belohnt wer­den. Lebensretter und so, man kennt das ja.

    1. Dann geht ver­dammt noch­mal end­lich auf die Straße und zeigt euren Protest! Glaubt nicht dar­an, dass sich das durch Beschwerden und stil­les Leiden ändern wird.
      Wo sind die unter Beschäftigungsverbot lei­den­den Künstler und die ehe­mals in der Veranstaltungsbranche Beschäftigten? Die Aktion "alles­dicht­ma­chen" braucht jetzt eure Unterstützung!

  2. Zufall?

    Bildung wird blockiert.
    Kontakte wer­den verboten.
    Die Kultur wird zerstört.

    Drei wesent­li­che Möglichkeiten,
    die Menschen in Berührung
    mit dem Zweifel zu bringen.

    #nie­wie­der­auf­ma­chen

    Dumme Menschen stel­len kei­ne Fragen!

  3. Nur Kultur?
    Meine Freundin ist im Sport tätig. Nur mit Mühe und Not hat sie nach einem JAHR eine Genehmigung für Einzelstunden bekommen.
    Das deckt noch nicht ein­mal die Kosten, geschwei­ge denn ein Gehalt. Zig Sporteinrichtungen, Vereine usw sofern sie nicht eine öffent­li­che Förderung hat­ten sind am Ende.
    Im Prinzip geht alles was unse­re kul­tu­rel­len Erungenschaften aus­macht, den Bach runter.
    Aber wozu braucht man Sporteinrichtungen, oder Kunst, wenn man doch auf Youtube alles vor­ge­kaut bekommt.
    Es trifft nicht nur die Sportvereine, son­dern auch die Brauchtumspflege, die Historischen Gruppen, die Mittelalter Märkte, die Kleinkünstler dort.
    Es trifft so vie­le mehr als die Gastronomen und Händler.
    Ich bin Grafikerin, ich hat­te außer mei­ner schlecht bezahl­ten klei­nen Halbtagstelle frü­her immer Aufträge neben her. Nichts mehr, denn ich habe haupt­säch­lich für die Veranstaltungsbranche gearbeitet.
    Der Verlag für den ich arbei­te hat kaum noch Werbeanzeigen für sei­ne Publikationen (Zeitschriften). Der stemmt es nur noch mit den Abonennten, Verkauf im Bahnhofsbuchhandel etc gibt es ja nicht mehr.…
    Das trifft jetzt Fachjournalisten, Autoren etc.
    Was hier den Bach run­ter geht ist kaum auszuhalten.

  4. Es ist wie immer: Die Revolution frisst ihre Kinder. Die lin­ken Fußsoldaten – Kanonenfutter – kom­men zuerst dran. 

    Und wenn die glo­ba­le Diktatur voll­endet ist, kommt sicher auch noch Klaus Schwab dran. Das ist der ein­zi­ge Trost, den wir haben.

  5. Unter dem Vorwand einer „Pandemie“ wer­den Betriebe geschlos­sen, Existenzen und die Zukunft unse­rer Kinder nach­hal­tig zer­stört. Als Grundlage für die abscheu­li­chen Maßnahmen wird der soge­nann­te „Inzidenzwert“ angeführt.

    Wir haben ein klei­nes Video (ca. 150 MB) zusam­men­ge­stellt, das auf­zeigt, wie das RKI (Robert Koch-Institut) bei der Berechnung der Inzidenzwerte ABSICHTLICH pfuscht, um die Werte nach Belieben an den Haaren her­bei­zie­hen zu können.
    Weiterhin haben wir ein Informationsblatt erstellt, das auf einer Seite (+Rückseite) hier­auf hinweist.
    Wir bit­ten dar­um, die­ses Blatt aus­zu­dru­cken und an Betroffene zu ver­tei­len. So kann es etwa bei Restaurants ein­ge­wor­fen oder unter die Türen von Reisebüros gescho­ben werden.

    Die Zeit drängt! Helfen Sie mit, die schla­fen­de Mehrheit aufzuwecken.
    Bitte pos­ten Sie in ande­ren Foren. Machen Sie mehr Menschen hier­auf aufmerksam.
    Wenn Sie kön­nen, laden Sie das Video auf ande­re Plattformen (Odysee​.com wäre bspw. hilf­reich). Laden Sie das Informationsblatt bei ande­ren Betreibern hoch.

    Das Informationsblatt (es ent­hält die anklick­ba­ren Links zum Video) ist hier zu finden:

    PDF unter: https://​docdro​.id/​l​v​L​h​9Oy
    Editierbare Version unter: https://​docdro​.id/​8​K​Y​U​xvA

    Oder:
    https://​pdfhost​.io/​v​/​9​b​f​S​u​h​6​W​w​_​I​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​s​b​l​a​t​t​p​d​f​.​pdf

    PDF rechts:
    https://​archi​ve​.org/​d​e​t​a​i​l​s​/​I​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​s​b​l​att

    Editierbare Version unter:
    https://​archi​ve​.org/​d​e​t​a​i​l​s​/​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​s​b​l​a​t​t​_​2​0​2​104

    PDF unter: https://​mega​.nz/​f​i​l​e​/​q​s​x​k​Q​b​Z​K​#​k​V​O​g​g​I​q​Y​Z​Q​v​j​6​a​M​s​G​s​x​u​3​C​C​N​d​9​P​O​J​9​T​c​G​8​b​q​k​u​l​c​7sQ

    Editierbare Version unter:
    https://​mega​.nz/​f​i​l​e​/​T​1​4​y​U​b​5​Q​#​2​5​E​Y​0​u​A​Y​p​p​V​3​W​b​4​e​0​B​z​j​t​q​-​E​Q​h​i​-​H​x​p​N​r​L​f​a​l​P​q​t​Drc

    PDF unter:
    https://​www42​.zip​py​s​ha​re​.com/​v​/​d​C​2​1​i​l​a​W​/​f​i​l​e​.​h​tml

    Editierbare Version unter:
    https://​www62​.zip​py​s​ha​re​.com/​v​/​r​q​s​K​A​o​b​J​/​f​i​l​e​.​h​tml

    Danke für jede Hilfe!

  6. Bei die­ser Gelegenheit die Definition was ein Volk ist:

    Ein Volk, das sind Menschen mit einer gemein­sa­men geis­tig kul­tu­rel­len Grundhaltung wobei das wich­tigs­te Kulturgut die Sprache ist (Heinrich Heine).

    Sehen Sie, die Besitz- und Produktionsverhältnisse tau­chen gar nicht auf in die­ser Definition. Sie spie­len jedoch eine ent­schei­den­de Rolle wenn es dar­um geht, mate­ri­el­le und kul­tu­rel­le Bedürfnisse zu befrie­di­gen. Und genau das ist eben nicht das Ziel einer kapi­ta­lis­ti­schen Produktionsweise, die sich damit ganz klar gegen jeden kul­tu­rel­len Fortschritt richtet.

    1. @Erfurt

      Richtig. Die Geldvermehrung als wirt­schaft­li­ches Ziel hat aus­ge­dient. Global. Gemeinwohlwirtschaft ist das, was die Deutschen seit Jahren wol­len. Die Wirtschaft soll für den Menschen da sein, und nicht umge­kehrt. Nix auto­ri­tär, son­dern ver­pflich­tet. Merkels und Scholz Regierung kann eigent­lich nur noch Wochen halten.

  7. Stand: 25.04.2021, 18:38
    Höhner ent­las­sen Gitarristen wegen sei­ner Haltung zur Pandemie

    Die Kölsche Musikgruppe "Höhner" hat sich von Leadgitarrist Joost Vergoossen getrennt.
    Als Grund nann­te die Band des­sen in Social-Media-Postings ver­tre­te­ne Positionen zur Corona-Pandemie.

    "Bin kein Corona-Leugner"

    Zahlreiche Diskussionen mit dem Gitarristen (auf dem Foto unten rechts) über die Covid-19-Maßnahmen sei­en "ergeb­nis­los" ver­lau­fen, hieß es.
    Auf der nicht-veri­fi­zier­ten Facebook-Seite von Vergoossen war ein aus­führ­li­ches Statement zu lesen.

    Darin teil­te der Musiker mit, er habe sei­nen Standpunkt nicht ange­mes­sen ver­tei­di­gen können.
    "Ich bin auch kein Corona-Leugner oder jemand, der die Grenzen für Flüchtlinge schlie­ßen will", schrieb Vergoossen.

    https://​www1​.wdr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​h​o​e​h​n​e​r​-​e​n​t​l​a​s​s​e​n​-​g​i​t​a​r​r​i​s​t​e​n​-​1​0​0​.​h​tml

    Frage: Bei seriö­sen Medien soll­te doch eigent­lich immer der Autor eines Artikel erwähnt wer­den, oder?

  8. Es fällt in der Tat äußerst schwer hin­ter den "Maßnahmen" etwas ande­res als eine "Plandemie" (vul­go: "Great Reset") oder voll­kom­me­ne Idiotie zu ver­mu­ten. Dazwischen gibt es nichts.

  9. Ich bin enfach nur noch ent­setzt und hilf­los, was in die­sem Lande mög­lich ist.
    Keiner der Existenzen, die leicht­fer­tig ver­nich­tet wer­den, wer­den sich wie­der erholen.
    Künsterische Existenzen sind dabei beson­ders gefär­det, weil sie sich täg­lich "erneu­ern" müssen.
    Ein Schauspieler oder Musiker bedarf der dau­ern­den Eigen- und Außenkontrolle durch das Publikum.
    Wenn die nicht mehr gege­ben ist, und die Psyche mit der Zeit beein­träch­tigt wird, kann so ein Künsteleben sehr schnell ins Abseits geraten.
    Ich wür­de über­haupt ger­ne wis­sen, was an Existenzen durch "Berufsverbot" aus allen Berufen inzwi­schen "aus­ge­löscht " wor­den sind.
    Vielleich kann uns da aa weiterhelfen.
    Und das dann in Bezug stel­len, die an Corona – und zwar aus­schließ­lich an Corona – gestor­ben sind. Ich schät­ze, die Hälfte sind dazu­ge­schmug­gel­te Coronatote. aus wel­chen Gründen auch immer.

  10. Positiv an die­sem Statement, dass jemand klipp und klar sagt, was Sache ist: dass es sich bei die­ser "Pandemie" um nichts weni­ger als Betrug han­delt. Etwas, dass Frau Wagenknecht (Linke) nicht über die Lippen bekommt.

    Leute, die die "Pandemie" affir­mie­ren, kom­men mit ihrer Kritik nicht weit. Das offe­ne Wort ist bit­ter nötig, wenn man die Betrüger in die Schranken wei­sen will.

  11. "Dann kam Anfang 2020 der Hygieneterror, der sich an der Menschheit ver­ging, mit­tels Propaganda und psy­cho­lo­gi­scher Kriegsführung—in der Tat, denn die meis­ten Regierungen füh­ren mit sol­chen Mitteln inzwi­schen einen Krieg gegen die mas­siv ver­ängs­tig­te und trau­ma­ti­sier­te eige­ne Bevölkerung."

    Ja.

  12. Allesdichtmachen setzt Intelligenz beim Empfänger vor­aus. Das ist lei­der viel zu oft nicht der Fall. Sehr scha­de für die­se tol­le Aktion, die wesent­lich frü­her hät­te kom­men müs­sen. Sehr scha­de auch, dass vie­le Schauspieler ein­kni­cken. Da lachen sogar die Höhner.

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