24 Antworten auf „Liefers kann es nicht fassen“

  1. Dass das schon "mutig" ist?
    "Mutiger" wäre viel­leicht gewe­sen, dem Kläffer zu sagen, dass das Video vor allem des­we­gen gemacht wur­de, weil ich die muti­gen Fuffziger seit Monaten über die (Kriegs-)"Berichterstattung" der (ÖR-)"KollegInnen" auf­ge­regt haben
    und/oder dass es 0 (NULL!!) Evidenz gibt für einen Kausalzusammenhang zwi­schen "Maßnahmen" (abge­se­hen vom Ende der Erkältungsvirensaison und/oder Massentests Symptomloser) und Auf- oder Absinken von "Fallzahlen".
    Aber Jan-Josef war wohl auch schlau genug, sich von die­sem Hofschranzen nicht in die vor­her­seh­ba­re, nächs­te Falle locken zu las­sen: "Was erlau­be … !" gegen DrOsten, Lauterbach et al

  2. Ich ver­su­che mir gera­de eine aktu­ell ange­pass­te Fassung des "Modestal Proposal" für die heu­ti­ge Corona-Zeit vor­zu­stel­len. Würde unse­re so auf­ge­klär­te und human(oid) auf­tre­ten­de Gesellschaft mit anfangs stil­ler Beschämung und spä­te­ren Veränderungsaktivitäten die beschrie­be­nen Mißstände umge­hend abstellen?
    Oder hat Swift recht mit sei­nem sati­risch gemein­tem Ausspruch, den ich den Kritikern von Liefers et al. wid­men möch­te : "Die Menschen sind noch wider­wär­ti­ger als sie sind."

    „Jonathan Swift (* 30. November 1667 in Dublin, Königreich Irland; † 19. Oktober 1745 eben­da) war ein iri­scher Schriftsteller und Satiriker der frü­hen Aufklärung. 

    Seiner Rückkehr nach Irland folg­ten scharf­zün­gi­ge, poli­ti­sche Satiren, in denen er die Ausbeutung der mit­tel­lo­sen Iren durch eng­li­sche Gutsbesitzer angriff. Einige Satiren erreg­ten ein sol­ches Aufsehen, dass die eng­li­sche Regierung für das Ausfindigmachen des anony­men Verfassers 300 Pfund auslobte.

    Er schrieb danach mehr­fach gegen die Zustände im eng­lisch regier­ten Irland. Seine bekann­tes­te Satire ist A Modest Proposal, wor­in er zur Beseitigung der Überbevölkerung, Armut und Kriminalität vor­schlägt, iri­sche Babys als Nahrungsmittel zu nut­zen und durch Export Profit dar­aus zu schlagen." 

    „Swift über­zeich­net dabei diver­se damals dis­ku­tier­te Vorschläge, wie etwa die Armen nach dem Vorbild einer Aktiengesellschaft zu orga­ni­sie­ren, oder die Praxis, Menschen als Ressource zu betrachten.“ 

    Quelle:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Swift

    https://de.wikipedia.org/wiki/A_Modest_Proposal

    Liefers und die ca. 40 Aufrechten soll­ten sich als krit­sche Nachfolger in der Tradition eines Jonathan Swift verstehen.

    1. @B.M.Bürger:
      Ja, Hoffnung ist immer. So als Prinzip.
      Mehr nicht.
      Dass Laschet, eine schwä­bi­sche Ärztin und ein Berliner Schriftsteller ihm "bei­sprin­gen" müs­sen (dür­fen?) ist immer­hin ein Schritt in die rich­ti­ge Richtung.
      Aber aus der Trutzburg (Bastille?) kommt die Politikerkaste nicht mehr raus.
      Notfalls wird kar­tätscht bis zum "Endsieg".

      NB.: ich wage mal die Prognose, dass ‑pünkt­lich zum "Notbremsengesetz"- das DIVI "lie­fert". Belegungszahlen sin­ken ja aktu­ell wie­der, und das wird (wie letz­tes Jahr – da war der Peak schon am 20.4.) bis min­des­tens September so blei­ben – evtl. wird man ein paar "Ausbrüche" the­ma­ti­sie­ren, um bis zu den Sommerferien die "Impfbereitschaft" hoch­hal­ten zu kön­nen und das Ganze als Erfolg der "Notbremsung" zu verkaufen.
      Dann gibt's (evtl.) noch 'ne Amnestie für Corona-beding­te "Ordnungswidrigkeiten" und neue "Impfangebote" und wei­ter geht's ‑ohne Aufarbeitung- bis zur nächs­ten Krise.
      Aber wahr­schein­lich ist das zu optimistisch.

  3. Den WDR Moderator hal­te ich für einen arro­gan­ten Schnösel. Fühlt sich per­sön­lich ans Bein gepin­kelt. Null Argumente, dum­me und völ­lig ein­sei­ti­ge, regie­rungs­kon­for­me Aussagen.
    J. J. und die Schauspielkollegen haben nichts falsch gemacht. Niemand wird ver­höhnt, nie­mand hat das Wort Untertan benutzt. Alles rich­tig und im rich­ti­gen Rahmen gebracht. Weiter so. Nichts zurück­neh­men. Diese Sender haben euch nicht verdient.

    1. @Susanne Horstmann
      Ich stim­me Ihnen voll und ganz zu.
      Der Moderator ist unter­ir­disch. Ein Rotzlöffel der meint, weil er beim WDR im fes­ten Sattel sitzt, sich alles erlau­ben zu können.
      Aber das ist bis aus ganz weni­ge Ausnahmen beim ÖRR all­ge­mein so. Man möch­te sich wün­schen, dass all die­se Widerlinge ein­mal ihre gerech­te Strafe bekommen.

  4. Schönes Anschauungsmaterial eines völ­lig über­for­der­ten Berufslügners, der auf einen ihm in allen Belangen Überlegenen trifft. 

    Fuzzis und Systemzwerge im Propagandapuff, so weit das Auge reicht. 

    Das gilt auch für die von der ARD-Ablesepuppe MODDER-ier­te VerblödungSSendung 5 nach 12 (@B.M.Bürger)

  5. Ich weiss ja nicht, ob der Moderator noch so was wie Selbsreflektion hat, oder ob er weiss, was er tut. Ich weiss auch nicht, ob er nicht viel­leicht selbst ger­ne sei­nen eige­nen Herrn eins um die Ohren hau­en wür­de. Wenn er aber wirk­lich nicht sieht, in welch ein­sei­ti­ger Form selbst die "Regierungskritik" statt­fin­det (wir brau­chen noch mehr, noch schlim­me­re Massnahemen, es muss mehr geimpft und mehr getes­tet wer­den…) und nicht wis­sen will, welch ande­re qua­li­fi­zier­te Ansichten (z.B. John Joannidis) es gibt, ist er wirk­lich mit benei­dens­wer­ter Betriebsblindheit geschlagen.
    Jedenfalls fin­de ich das herr­lich, wie der Typ genau das bestä­tigt, was er so vehe­ment bestreitet.

  6. Ob man eine "Satire-Notbremse gegen Corona-Maßnahmen" instal­lie­ren soll­te? Der Corona-Opfer-Pranger für Maßnahmenkritiker ist schon ein­mal ein guter Anfang.
    Aber für eine ein­deu­ti­ge­re Positionierung fällt mir kei­ne öffent­li­che Institution, Vereinigung oder Körperschaft ein, die sich klar dage­gen aus­spre­chen würde.
    Von Gleichschaltung in die­ser Frage von ratio­na­ler Bedeutung wür­de aber ich nicht reden.

  7. … ich habe es nicht veri­fi­ziert – Telegram-Kanal "10min" von 17:37 Uhr – falls die­ses Statement kor­rekt ist, hat Herr Brüggemann mei­ne gan­ze Sympathie … Anbei als Kopie :

    ,, An alle, die jetzt von ‚Verhöhnung‘ schwur­beln: Ich schwurb­le jetzt auch mal…

    Dietrich Brüggemann, Regisseur und Mitinitiator der Aktion "alles­dicht­ma­chen" fin­det kla­re Worte

    „Es hat ein­ge­schla­gen. An alle, die jetzt von ‚Verhöhnung‘ schwur­beln: Ich schwurb­le jetzt auch mal. Ihr ver­höhnt die Opfer. Ihr tram­pelt auf denen her­um, die jetzt selbst­mord­ge­fähr­det sind. Ihr spuckt auf all die, die ihre Existenz ver­lo­ren haben. Ihr macht euch lus­tig über das Leid derer, die in ärme­ren Schichten und ärme­ren Ländern über die Klinge sprin­gen, die ihr ihnen hin­hal­tet. Ihr seid zynisch und men­schen­ver­ach­tend. Es macht Spaß, so her­um­zupö­beln, stimmt's? Wollen wir trotz­dem mal damit auf­hö­ren? Ja? Gut. Oder nein, wir kön­nen auch noch ein biß­chen wei­ter­ma­chen. Euch ist ja immer ‚übel’ und ihr ‚kotzt’ auch gern. Wißt ihr was? Mir ist auch übel. Und zwar wegen euch. Ihr seid ein Teil des Schlimmsten, was die Menschheit her­vor­ge­bracht hat: Ihr seid ein Lynchmob. Ganz ein­fach. So, genug gepö­belt. Ich könn­te jetzt die übli­chen Distanzierungsfloskeln von mir geben, aber vor­her schla­fe ich vor Langeweile ein. Nazis sind Nazis und Selbstverständlichkeiten sind selbst­ver­ständ­lich. Und was auch selbst­ver­ständ­lich sein soll­te: Wenn Kritik an Corona-Politik ‚rechts’ ist, dann ist mei­ne lin­ke Hand auch rechts. Ja klar habe ich Respekt vor allen Ärzten und Pflegern. Ich habe auch Respekt vor all denen im Lande, die im Eimer sind und nicht mehr wei­ter­wis­sen. Und jetzt möge mir mal einer erklä­ren, war­um das eine zwin­gend das ande­re erfor­dert. Und war­um unse­re gan­ze Gesellschaft in einer Art Kriegszustand sein muss, in der die gesam­te Zivilgesellschaft stramm­zu­ste­hen hat und nichts ande­res mehr wich­tig ist als der Kampf gegen den einen, maxi­ma­len Feind. Und wer fragt, ob die­ser Feind wirk­lich so maxi­mal ist und ob man den viel­leicht auch mit ande­ren, zivi­len Mitteln bekämp­fen könn­te, der ist ein Leugner und Volksfeind und muß an die Laterne gehängt wer­den. Ihr merkt gar nicht, was für Reflexen ihr hier nach­gebt, aber das ist Teil des Problems. An einer Medienelite, die den immer här­te­ren Lockdown for­dert und jeden Kritiker mit Verweis auf vol­le Intensivstationen zum Abschuss frei­gibt, gibt es jede Menge zu kri­ti­sie­ren. Und die­ser Shitstorm kom­men­tiert sich ohne­hin selbst. Hat euch Tod und Sterben jemals inter­es­siert? War es euch bis­her egal, dass um euch her­um jeden Tag Menschen aus ver­meid­ba­ren Gründen gestor­ben sind? Aber auf ein­mal gibt es für euch nur noch die­ses Thema? Keins von die­sen Videos han­delt von der Pandemie. Aber sie zie­hen das hoh­le Pathos durch den Kakao, mit dem wir uns seit einem Jahr kon­fron­tiert sehen. Sie kri­ti­sie­ren die Gnadenlosigkeit, mit der alles, das jetzt den Bach her­un­ter­geht, als zweit­ran­gig abge­tan wird. Sie hin­ter­fra­gen die Geschichten, die eine Gesellschaft sich selbst erzählt. Und wenn die­se Gesellschaft (oder die 1%, die auf Twitter sind) dann der­art über­schäu­mend reagiert, dann war das Ganze offen­bar not­wen­dig. Ende.“

    Dietrich Brüggemann (45) ist deut­scher Filmregisseur, Drehbuchautor und Musiker.

  8. @Erfurt
    Nichts für ungut. Da hört sich wie ein Zwischenruf aus der Kelleretage eines zer­stör­ten Hauses an. Das poli­ti­sche Urteilsvermögen hat aber vor­her dabei was auf den Kopf gekriegt. Ok, die Gegenüberstellung Zeugen Coronas vs. Querdenker wäre noch grobschlächtiger.
    Ich weiß nicht was wird "danach". Aber dabei wer­den sol­che Standpunkte kei­ne Rolle spielen.

  9. "Wenn Kritik an Corona-Politik ‚rechts’ ist, dann ist mei­ne lin­ke Hand auch rechts" – das spricht mir aus der Seele. Danke!!!

  10. Wenn ich die­sen WDR-Clown sehe, wer­de ich doch noch zum Fan der Corona-Maßnahmen: Wie sonst bringt man die­sen Dummschwätzer sonst dazu, im Privatleben ande­ren Leuten gegen­über sein Maul zu hal­ten und sei­nem Umfeld die Peinlichkeit sei­ner Anwesenheit zu ersparen ?

  11. Was immer man von den Videos im ein­zel­nen hält: Das Goebbelsche Gebell aus dem WDR her­aus­zu­lo­cken, ist schon eine ziem­lich gute Aktion, und sie ist – man möch­te es nicht glau­ben – lei­der kom­plett gelungen.

  12. Ich kann nur sagen, sehr mutig und ehr­lich, Jan Josef Liefers. Dieser unpro­fes­sio­nel­le Moderator war nur ein­ge­schnappt, weil Liefers und ande­re die Tatsache end­lich mal aus­ge­spro­chen haben, dass durch Funk oder Presse immer die­sel­ben Berichte auf das lesen­de und hören­de Volk nie­der­pras­seln. Kritik an der Regierung gibt es nur da, wo es "unge­fähr­lich" ist. Z. B. dass nicht genü­gend Impfstoff vor­han­den ist. Dass aber alle Corona-Maßnahmen auf einem unge­eig­ne­ten PCR-Test beru­hen, der bei genü­gend Sequenzierungen alles anzeigt, wur­de nie erwähnt. Dass nur eini­ge weni­ge Wissenschaftler gehört wer­den und ande­re ver­un­glimpft wer­den, weil ihre Meinung z. B. zu Lockdowns nicht passt, dass berich­ten uns die Medien eben­falls nicht. Nach dem Motto, wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

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