Reiner Füllmich vs. Olfert Landt 1:0

Viel zu sel­ten kön­nen sich in der öffent­li­chen Diskussion bei­de Seiten der aktu­el­len Kontroverse äußern. Manchmal aber geschieht es doch, und das kann an einem ganz uner­war­te­ten Ort sein: Die Fuldaer Zeitung hat Ende des ver­gan­ge­nen Jahres sowohl Rechtsanwalt Reiner Füllmich [1] als auch den Berliner Biotechnologie-Unternehmer Olfert Landt [2] aus­führ­lich zu Wort kom­men las­sen. Füllmich geht im Auftrag eines Mandanten der­zeit juris­tisch gegen Christian Drosten, den Direktor des Virologischen Instituts der Berliner Charité, vor. [3] Im Kern geht es um das maß­geb­lich von Drosten ent­wi­ckel­te Protokoll für den Test auf COVID-19, der mit der Polymerase-Kettenreaktion PCR durch­ge­führt wird („Drosten-Test“). Diese Methode ist für den Nachweis von Infektionen ohne wei­te­re Überprüfung grund­sätz­lich unge­eig­net. Erschwerend kommt hin­zu, dass das von Drosten als Hauptautor im Januar 2020 in der Fachzeitschrift Eurosurveillance publi­zier­te PCR-Protokoll gra­vie­ren­de metho­di­sche Mängel auf­weist, die es gänz­lich „nutz­los“ machen. [4] Ein wich­ti­ger Mitautor des Protokolls war Landt, der die dar­auf basie­ren­den PCR-Testkits unter Mitwirkung des Schweizer Pharmariesen Roche über sei­ne Firma TIB Molbiol ver­kauft. [5] Der Fuldaer Zeitung erzähl­te er sei­ne Sicht der Dinge.

Coronavirus: Olfert Landt spricht über Beziehung zu Christian Drosten
‚Es besteht ja die­se die­se kru­de Theorie, dass immer die­sel­ben Leute zusam­men­ar­bei­ten und Pandemien aus­ru­fen‘, sagt Landt im Gespräch mit unse­rer Zeitung. Dass in ‚schwie­ri­gen Situationen‘ häu­fig die­sel­ben Personen koope­rier­ten, lie­ge aber dar­an, ‚dass das eben die Fachleute sind‘. Coronaviren sei­en Christian Drostens Fachgebiet. ‚Und wir haben es mit einem Coronavirus zu tun. Also wen soll­te man mit hin­zu­zie­hen, wenn nicht die Arbeitsgruppe Drosten?‘“ [2]

Nein, Pandemien rufen Drosten und Landt sicher nicht aus, denn auch wenn sich alle bei­de aus­ge­spro­chen wich­tig neh­men, sind sie im Gesamtgeschehen doch von ver­gleichs­wei­se unter­ge­ord­ne­ter Bedeutung. Sie sind viel­mehr die­je­ni­gen, die gemein­sam gute Gelegenheiten schnell erken­nen, ergrei­fen und für sich nut­zen. Dies taten sie nicht nur bei COVID-19, son­dern bei­spiels­wei­se auch 2009 bei der Schweinegrippe, wofür offen­bar nicht unbe­dingt ein Coronavirus-Experte gebraucht wur­de. Da Drosten damals außer­dem noch weit ent­fernt in Bonn wirk­te, war die Kollaboration auch räum­lich nicht naheliegend.

Auf wel­chen Wegen – ein­schließ­lich eini­ger unor­tho­do­xer Abkürzungen – Drosten und Landt 2020 die­sen PCR-Test auf COVID-19, der inzwi­schen auch als „Drosten-Test“ bekannt ist, über die Welt gebracht haben, wur­de aus­führ­lich beschrie­ben. [6] Und was war damals die „schwie­ri­ge Situation“? In einer Meldung vom 11. Januar 2020 heißt es: „Dutzende Menschen sind im Raum Wuhan an dem neu­ar­ti­gen Coronavirus erkrankt. Sieben sind in einem kri­ti­schen Zustand. Nun ist der ers­te Patient gestor­ben.“ [7] Zu die­sem Zeitpunkt war der Test fertig.

„Landt weist außer­dem die Behauptung zurück, Drosten und er sei­en lang­jäh­ri­ge Geschäftspartner. ‚Die Charité kauft gele­gent­lich Primer und Sonden für die Forschung – das ist die ein­zi­ge Geschäftsbeziehung‘, betont der Berliner Unternehmer. ‚Geldflüsse oder sowas gibt es nicht.‘ Vielmehr gebe es einen sach­li­chen Austausch von Informationen: ‚Wenn irgend­wo ein neu­es Virus auf­taucht, erwacht der Forschergeist, und man will ganz schnell eine Lösung fin­den – häu­fig zusam­men mit oder auf Anfrage eines Forschungsinstituts.‘“ [2]

Was hier wie eine distan­zier­te Geschäftsbeziehung dar­ge­stellt wird, die nicht über Personen, son­dern über Institutionen abläuft, klang bei Drosten so, als er über die Schweinegrippe sprach: „Zu mei­nem Glück hat­te ich so einen guten Kontakt mit Olfert, wie­der dank unse­rer Zusammenarbeit in den SARS-Tagen.“ [8] Die „SARS-Tage“ waren 2003, was durch­aus als „lang­jäh­rig“ durch­ge­hen kann, und Christian und Olfert hat­ten also schon vor über einem Jahrzehnt „so einen guten Kontakt“.

Olfert Landt: Corona-Maßnahmen der Politik sind richtig
Landt berich­tet, sein Unternehmen ver­fü­ge bei der Herstellung von soge­nann­ten Test-Kits über eine lang­jäh­ri­ge Expertise. ‚Wir arbei­ten seit 30 Jahren in dem Feld. Schwerpunktmäßig machen wir Erreger-Diagnostik. Das heißt, wir lie­fern Bakterien‑, Parasiten- und Viren-Nachweise.‘ Aber auch jede ande­re Firma hät­te die PCR-Kits laut Landt so schnell rea­li­sie­ren kön­nen, denn die Testbestandteile sei­en sofort publi­ziert wor­den. Der zeit­li­che Vorlauf, den TIB Molbiol durch die Zusammenarbeit mit der Charité hat­te, bezif­fe­re sich in Tagen.“ [2]

Da der Beginn von allem in China lag und auch dort selbst­ver­ständ­lich mit der PCR gear­bei­tet wird, ist anzu­neh­men, dass es um einen Wettlauf mit der chi­ne­si­schen Konkurrenz ging. Aber Drosten und Landt schaff­ten es, ihr PCR-Protokoll durch die Weltgesundheitsorganisation WHO als ers­te zu publi­zie­ren und setz­ten damit den glo­ba­len Standard; dar­auf basie­rend folg­te der Eurosurveillance-Artikel. Dieser „zeit­li­che Vorlauf“ war also ent­schei­dend für den First Mover Advantage, also den Wettbewerbsvorteil durch früh­zei­ti­ge Markteinführung. Diese Pionierstrategie zusam­men mit der WHO-Verbindung war eine unbe­zahl­ba­re Werbung, sowohl für TIB Molbiol als auch für Roche:

„Roche Diagnostics ver­treibt jetzt [Mitte Februar] welt­weit das 2019-nCoV Real-Time Reverse Transcription PCR Kit von Tib-Molbiol. Der von Tib-Molbiol ent­wi­ckel­te modu­la­re LightMix® Assay für neu­ar­ti­ge Coronaviren ist mit der Roche Light Cyler 480 Serie und den Magna Pure24 Geräten kom­pa­ti­bel und wird aus­schließ­lich für Forschungszwecke (RUO) ver­mark­tet. In den frü­hen Tagen der Entdeckung des neu­ar­ti­gen Coronavirus reagier­te Tib-Miolbiol [sic] schnell auf den drin­gen­den Bedarf an einem Diagnostik-Kit und war ver­ant­wort­lich für die Synthese und Lieferung der Original-Oligonukleotide, die im ers­ten Protokoll der WHO für den ‚Diagnostischen Nachweis des Wuhan-Coronavirus 2019 durch Echtzeit-RT-PCR‘ ver­wen­det wur­den.“ [9]

Es war also ein „Diagnostik“-Kit, das aber „aus­schließ­lich für Forschungszwecke ver­mark­tet“ wur­de und ver­mut­lich immer noch wird – zur Diagnose.

„Theorien, nach denen die Corona-Pandemie eine ‚Inszenierung‘ sei, sor­gen bei Olfert Landt für Kopfschütteln. ‚Wenn ich die Millionen, die wir in unse­rem Unternehmen mehr umge­setzt haben, mit dem ver­glei­che, was die Lufthansa am Tag ver­liert, dann kann das nicht der Sinn eines Plans sein. Dass sol­che Mythen Früchte tra­gen, das erschüt­tert mich‘, so der Berliner.“ [2]

Mag er auch das öko­no­mi­sche Szenario nicht ver­ste­hen, so pro­fi­tiert er doch erheb­lich von der Situation, wenn auch weni­ger als Lufthansa – oder Roche. Geht es im Großen und Ganzen auch nicht um ihn, so kann Landt doch für das letz­te Geschäftsjahr einen mehr­stel­li­gen Millionenbetrag zusätz­lich ver­zeich­nen. Die Leser der Fuldaer Zeitung dage­gen haben seit Monaten unter den eska­lie­ren­den Repressalien zu lei­den, die letzt­lich auf das „nutz­lo­se“ PCR-Protokoll [5] von Drosten und Landt zurück­ge­hen. Vielleicht hät­te sie inter­es­siert, dass Landt über ein mil­lio­nen­schwe­res Firmenimperium ver­fügt, das zu einem gewich­ti­gen Teil aus Immobilen besteht? [10] Und viel­leicht hät­te es sie auch inter­es­siert, dass die Millionen, die aktu­ell noch dazu­kom­men, zum Teil aus ihrer Tasche stammen?

Mitarbeiter aus dem Virologischen Institut der Charité bereis­ten 2020 meh­re­re Länder Lateinamerikas, immer mit den Testkits von TIB Molbiol im Gepäck. Diese Virologen – deren Chef Drosten ist – sind Teil der SEEG (Schnell Einsetzbare Expertengruppe Gesundheit), die unter dem Dach des Bundesministeriums für wirt­schaft­li­che Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ arbei­tet. Sie über­ga­ben die mit öffent­li­chen Geldern bezahl­ten PCR-Testkits und ver­an­lass­ten zudem drei Teillieferungen von ins­ge­samt 1,4 Millionen Testkits nach Äthiopien, die über die Afrikanische Union ver­teilt wer­den – womög­lich alles, aber min­des­tens ein Teil stammt von TIB Molbiol. [11] Das sieht dann so aus, wie im Juni in Ecuador [12]:

Gut erkenn­bar sind die Aufkleber der Charité und der „coope­r­a­ción ale­ma­na DEUTSCHE ZUSAMMENARBEIT“ sowie die blau-wei­ßen Paketklebebänder von TIB Molbiol. Hier fol­gen noch aktu­el­le­re Bilder aus Costa Rica (oben) und der Dominikanischen Republik (Mitte und unten), wo die SEEG im Dezember war [13,14]:

Was auf dem unte­ren Foto vor die Kamera gehal­ten wird, sind die PCR-Testkits von TIB Molbiol. Wohin lie­fer­te Landt sie noch (Stand April 2020)? „An Landesuntersuchungsämter, ans Robert-Koch-Institut, an Laborarztpraxen, an viro­lo­gi­sche Institute, in Europa sehr viel nach Italien, Spanien, in die Schweiz, sehr viel auch nach Österreich, an über 30 Länder in Afrika, in Asien nach China, Taiwan, Malaysia, Thailand, Indonesien, Australien, jetzt ver­mehrt in die USA.“ Und auf die Frage, ob Kanzlerin Merkel auch mit sei­nem Test getes­tet wur­de: „Sehr gut mög­lich. Sie ist sicher­lich in der Charité getes­tet wor­den. Die belie­fern wir.“ [15] Wenn es so war, wur­de das vom Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH durch­ge­führt, genau­er der Virologie, deren Chef Drosten ist.

Corona-Tests: Zweifel an PCR-Methode sei­en eine Anmaßung
Ähnlich ent­schie­den stellt er sich Kritikern des PCR-Testverfahrens ent­ge­gen. Dieses anzu­zwei­feln hält Olfert Landt für eine Anmaßung. ‚Es wird ja die gan­ze Methode PCR dis­kre­di­tiert. Es hat vor 37 Jahren einen Nobelpreis dafür gege­ben. Seitdem wir seit Mitte der 90er Jahre PCR-basiert Blutspenden unter­su­chen, hat es so gut wie kei­ne HIV‑, HBV- und HCV-Fälle mehr im Blutspende-Wesen gege­ben.‘ Das lie­ge dar­an, dass die PCR-Methode ‚so sen­si­tiv und grund­sätz­lich gut‘ sei.“ [2]

Abgesehen davon, dass man eine Methode nicht dis­kre­di­tie­ren – in Verruf brin­gen – kann, ist die PCR geni­al, aber eben nicht für den Nachweis einer Infektion geeig­net. Das win­zi­ge Stück der Erbsubstanz, das dadurch inner­halb kur­zer Zeit mil­li­ar­den­fach ver­mehrt wird, kann ein Genom-Bruchstück sein oder zu einem ganz ande­ren Virus eben­so gehö­ren wie zu einer Verunreinigung. [4,5] Der Nobelpreis wur­de 1993 – also vor 27, nicht 37 Jahren – an Kary Mullis ver­lie­hen, der sich immer offen und deut­lich geäu­ßert hat, aber 2019 ver­stor­ben ist. Er hät­te sicher Position bezo­gen, und sicher nicht für, son­dern gegen den „Drosten-Test“.

„Die Debatte um den PCR-Test wird vor allem des­halb so hit­zig geführt, weil Zweifler behaup­ten, der Test wür­de zu vie­le soge­nann­te Zyklen durch­lau­fen. Anwalt Reiner Füllmich etwa sagt: ‚In Deutschland wer­den offen­sicht­lich alle Tests durch sehr vie­le Zyklen auf hohe Werte getrimmt, um mög­lichst vie­le posi­ti­ve Ergebnisse her­vor­zu­brin­gen. Selbst gene­ti­sche Bestandteile einer frü­he­ren Grippe kön­nen zu einem posi­ti­ven Ergebnis füh­ren.‘ Für Olfert Landt ist die­se Behauptung Füllmichs ‚Quatsch‘. Landt betont: ‚Sie kön­nen bei einer nega­ti­ven PCR 100 Zyklen machen, und die bleibt dann auch nega­tiv.‘ Es gebe kei­ne ver­wand­ten zir­ku­lie­ren­den Viren, wes­we­gen falsch posi­ti­ve PCR-Testergebnisse aus­ge­schlos­sen sei­en.“ [2]

Nicht nur ande­re Viren kön­nen zu falsch-posi­ti­ven Ergebnissen füh­ren, womit die Viro-Logik nicht stimmt. Dazu soll pos­tum der PCR-Erfinder zu Wort kom­men: „Wenn du sie gut machst, kannst du mit der PCR fast alles in jedem fin­den …“ – plus jede mini­ma­le Verunreinigung. Das ist der Fluch der extre­men Empfindlichkeit. Und im Fall des „Drosten-Tests“ kom­men metho­di­sche Fehler wie die absurd hohe Anzahl von Zyklen von 45 [16] dazu, mit denen man falsch-posi­ti­ve Ergebnisse her­bei tes­ten kann. [5]

Ende November hat­te eine Wissenschaftlergruppe (International Consortium of Scientists in Life Sciences ICSLS) bei Eurosurveillance die Forderung erho­ben, den Artikel von Corman et al. aka „Drosten-Test“ auf­grund schwe­rer Fehler – wie der Zyklenzahl von 45 – zurück­zu­zie­hen. [5] Am 11. Januar 2021 wur­de ein Addendum mit wei­te­ren Belegen aus Veröffentlichungen zur Laborpraxis mit die­sem PCR-Protokoll hinzugefügt:

„Wir sind der Meinung, dass die in die­sem Addendum ange­ge­be­nen Referenzen den wis­sen­schaft­li­chen Konsens in der Literatur bezüg­lich der Fehler in der ursprüng­li­chen PCR-Nachweismethode für SARs-CoV‑2, die von Corman et al. ver­öf­fent­licht wur­de, auf­zei­gen. Da meh­re­re wich­ti­ge Fehler in Fachzeitschriften mit Peer-Review ver­öf­fent­licht wur­den, stellt das Fehlen einer Korrektur des ursprüng­li­chen PCR-Protokolls ent­we­der durch Eurosurveillance oder als Update im Charité-WHO-Protokoll die wis­sen­schaft­li­che Integrität der Autoren von Corman et al. in Frage. Die Schnelligkeit des Peer-Reviews und die Interessenkonflikte sind sogar noch beun­ru­hi­gen­der.“ [17]

Die Interessenkonflikte betref­fen vor allem Drosten, der immer noch kein Problem durch sei­ne Tätigkeit beim kom­mer­zi­el­len Labor Berlin sieht, und Landt, der sei­ne Befangenheit erst im Sommer nach­ge­mel­det hat. [6] Landt ist nicht nur als Mitautor, son­dern auch als Biotechnologie-Unternehmer, des­sen Produkte in hohem Maße mit die­sen WHO- und Eurosurveillance-Publikationen ver­bun­den sind, von der Kontroverse betrof­fen. Daher war sein Interview in der Fuldaer Zeitung viel­leicht eine Reaktion sowohl auf das Füllmich-Interview als auch auf die­se ver­nich­ten­de Kritik aus der Wissenschaft, die eben­falls kurz zuvor öffent­lich gewor­den war.

„‚Etwa die Hälfte der Corona-Infizierten nicht infek­ti­ös‘ – Landt for­dert mehr Mut
In einem Punkt schei­nen Olfert Landt und Reiner Füllmich aber einig zu sein: Nicht jede posi­tiv auf das Coronavirus getes­te­te Person ist auch anste­ckend. ‚Wir wis­sen, dass Leute mit einer gerin­gen Viruslast nicht infek­ti­ös sind‘, sagt Landt. Der Hersteller der PCR-Tests glaubt, dass schät­zungs­wei­se die Hälfte aller posi­tiv getes­te­ten Personen nicht infek­ti­ös sei­en. Um gefähr­lich für Dritte zu sein, müs­se man ‚100-mal mehr Viruslast in sich tra­gen als die Nachweisgrenze der Tests‘.
Landt spricht sich vor die­sem Hintergrund für ein Umdenken bei den Behörden aus: Es wäre klug, wenn man die Testergebnisse mit einer Bewertung her­aus­ge­ben wür­de‘, fin­det Landt. Wenn eine Person zwar posi­tiv auf das Coronavirus getes­tet wur­de, aber gar nicht oder nur wenig infek­ti­ös sei, dann könn­ten die Behörden bei­spiels­wei­se aus­spre­chen, dass Kontakte ver­mie­den wer­den sol­len. Eine Quarantäne wür­de nur dann ange­ord­net, wenn die Ansteckungsgefahr hoch ist. ‚Das traut man sich lei­der in der Öffentlichkeit nicht‘, sagt Landt, der sich gera­de vom Robert-Koch-Institut dies­be­züg­lich ‚mehr Mut‘ wünscht.“ [2]

Mit die­ser Aussage mach­te Landt Furore und nach dem Interview erschie­nen eini­ge Meldungen wie „PCR-TEST-HERSTELLER Die Hälfte aller Corona-Positiven ist nicht anste­ckend“. [18] Es klingt zwar ver­gleichs­wei­se ver­nünf­tig, wirkt aber wenig fun­diert und schiebt die Verantwortung auf ande­re. In den eige­nen Manuals – hier z.B. die Anleitung zum Testkit auf das E‑Gen [19] – sind für die Durchführung der PCR eben­falls 45 Zyklen (Cycling / Cycles) vor­ge­ge­ben:

Im Gegensatz zum WHO- und Eurosurveillance-Protokoll wird im Manual aber zusätz­lich ein Cp-Wert genannt, der den Crossing point oder Cutoff (Ct) angibt als Grenze zwi­schen einem posi­ti­ven und nega­ti­ven Testergebnis. Ein Cp von maxi­mal 39 Zyklen ist dem­nach als posi­tiv zu bewer­ten – aller­dings ist „WH-CoV-posi­tiv“ hier falsch, wäh­rend es in der Einleitung des Manuals rich­ti­ger heißt: „Dieser Test weist SARS und Wuhan 2019 CoV-Pneumonie-Viren sowie ande­re Fledermaus-asso­zi­ier­te SARS-ver­wand­te Viren (Sarbecovirus) nach“. Eine Zyklenzahl von 39 wider­spricht aller­dings den inzwi­schen brei­ter bekann­ten Informationen, dass ein Cp von maxi­mal 35 oder bes­ser noch unter 30 ver­wen­det wer­den soll­te, da sonst Viren erfasst wer­den, die nicht ver­meh­rungs­fä­hig und daher medi­zi­nisch irrele­vant sind. [16] Darauf bezieht Landt sich gegen­über der Fuldaer Zeitung, wenn er von der „gerin­gen Viruslast“ spricht, mit der man „nicht infek­ti­ös“ sei.

Insgesamt ver­stärkt sich beim Lesen des Interviews der Eindruck, dass sich der Hersteller nicht wirk­lich mit der Methode aus­ein­an­der­setzt, für die er sei­ne Produkte her­stellt und von der er exor­bi­tant profitiert.

Hintergrund
Zur ‚Sensitivität‘ und ‚Spezifität‘ von PCR-Diagnostik-Tests äußert sich Olfert Landt wie folgt: ‚Man unter­schei­det ana­ly­ti­sche und dia­gnos­ti­sche Werte, die lei­der häu­fig ver­wech­selt wer­den. Die dia­gnos­ti­sche Sensitivität ist die siche­re Nachweisgrenze – sie liegt meist bei etwas unter zehn Viren – und lässt sich mit Verdünnungen bestim­men. Die dia­gnos­ti­sche Spezifität bezeich­net die Eigenschaft, nicht fälsch­lich ande­re Erreger zu erfas­sen; das lässt sich expe­ri­men­tell mit Proben ande­rer Erreger zei­gen.‘“ [2]

Ja, da kann man schon durch­ein­an­der kom­men, mit der Analytik und der Diagnostik und dann redet Landt von der Analytik und nennt sie Diagnostik. Im März hat­te er es noch so – rich­ti­ger – erklärt: „Für den Laien: Es gibt ein­mal die ana­ly­ti­sche Sensitivität, die bemisst, wie wenig Viren wir nach­wei­sen kön­nen. Da sind wir bei fünf Virengenome [sic] pro Reaktion, das ist wenig. Jemand, der infi­ziert ist, hat Millionen. Dann gibt es die dia­gnos­ti­sche Sensitivität und Spezifität, da geht es um die Frage: Wie vie­le von ein Hundert Infizierten man fin­den wür­de, oder wie vie­le falsch posi­ti­ve Ergebnisse gibt es für hun­dert Gesunde.“ [20]

Dies ist die Erklärung des Robert-Koch-Instituts: „Analytische Sensitivität beschreibt die Nachweisstärke der Labormethode. Analytische Spezifität beschreibt, inwie­weit die Labormethode nur das misst, was sie vor­gibt zu mes­sen. Diagnostische Sensitivität ist das Vermögen der Untersuchungsmethode, mög­lichst alle Erkrankten zu erfas­sen. Diagnostische Spezifität ist das Vermögen der Untersuchungsmethode, gezielt ein Krankheitsbild zu erfas­sen und somit Fehlzuordnungen gering zu hal­ten.“ [21] Aber nicht so:

„Die dia­gnos­ti­schen Werte beru­hen auf dem Vergleich zwei­er Methoden; ist der Vergleichstest etwas sen­si­ti­ver, ver­passt der Test kleins­te Mengen und hat eine schlech­te­re dia­gnos­ti­sche Sensitivität; ist der Vergleichstest etwas weni­ger sen­si­tiv, bekommt der Test ‚falsch posi­ti­ve‘ Ergebnisse ange­rech­net, die rech­ne­risch zu einer schlech­te­ren dia­gnos­ti­schen Spezifität füh­ren. Da sich alle Tests etwas unter­schei­den, lie­gen die­se Werte nie­mals bei 100 Prozent. Eine Spezifität unter 100 Prozent wird fälsch­lich als Auftreten falsch posi­ti­ver Testergebnisse proklamiert.
PCR-Ergebnisse sind tat­säch­lich fast immer rich­tig, ent­spre­chen aber manch­mal einer so nied­ri­gen Viruslast, dass die Personen weder krank noch infek­ti­ös sind. PCR weist das Genom des Erregers nach und nicht eine Krankheit. Normalerweise wird PCR bei Vorliegen von Symptomen durch­ge­führt, um fest­zu­stel­len, wer der Erreger ist. Beim Coronavirus gibt es sym­ptom­lo­se Personen mit einer hohen Virusmenge, die ande­re infi­zie­ren kön­nen – aus die­sem Grund ist das Testen von Personen ohne Symptome sinn­voll. Positive Coronavirus-Laborbefunde basie­ren auf dem Nachweis von zwei Virus-Genen und sind somit dop­pelt abge­si­chert.“ [2]

Das stimmt eben­falls nicht, denn die WHO hat schon im März – unter Mitwirkung von Drosten – die Anforderung auf ein ein­zi­ges Gen gesenkt, was in Deutschland schnell und groß­flä­chig umge­setzt wur­de. [22] Auch der Rest ist Zwecklegende. [4,5,17] Was Landt in die­sem Interview zu sei­nem urei­ge­nen Thema, der PCR, gebo­ten hat, ist erschüt­ternd schwach und in Teilen schlicht falsch. Nur kurz soll der Vollständigkeit hal­ber auf zwei Bemerkungen im Interview ein­ge­gan­gen wer­den, die nicht direkt sein Fachgebiet betref­fen. Da ist zum einen die Pathogenität:

„Olfert Landt hat kei­ne Zweifel an der Gefährlichkeit des Coronavirus. Er hält auch die dar­aus resul­tie­ren­den Maßnahmen der Politik für rich­tig. ‚In Bergamo haben wir gese­hen, wie das Gesundheitssystem zusam­men­ge­bro­chen ist. Dort muss­te man ent­schei­den, ob man den 60-Jährigen dem 70-Jährigen vor­zieht.‘ Allein das zei­ge doch die ‚Gefährlichkeit die­ser Infektion‘.“ [2]

Wer jetzt noch die Verhältnisse in Norditalien aus dem Winter 2020 als Argument für die „Gefährlichkeit der Infektion“ her­an­zieht, macht bewusst Propaganda oder hat über­haupt kein Interesse an der Wahrheit. [23] Zum ande­ren geht es um die Impfung:

Die Impfstoffe schüt­zen laut Berichten alle­samt zu mehr als 90 Prozent. Das ist aus­rei­chend.‘ Es sei ‚rela­tiv egal‘, ob man mit Virus-Protein, atte­nu­ier­tem oder totem Virus, Trägerviren oder selbst her­ge­stell­tem Protein (RNA Vaccine wie Biontec) arbei­te – ‚das Immunsystem sieht das Protein, erlernt eine spe­zi­fi­sche Antwort und schützt gegen eine Infektion.‘“ [2]

Diese Aussage ist unfass­bar ober­fläch­lich und erin­nert an die PR der Pharmaindustrie. Zur Impfung sei für eine Übersicht das Papier des öster­rei­chi­schen Arztes Christian Fiala emp­foh­len [24], zu den Zahlen soll der mathe­ma­tisch ver­sier­te Wirtschaftswissenschaftler Stefan Homburg kon­sul­tiert wer­den [25]:

Genau bese­hen war das gan­ze Interview ein Desaster und so etwas wie eine Verschlimmbesserung. Im Frühling, als meh­re­re Homestories über Landt erschie­nen, war das Niveau sei­ner Auftritte deut­lich bes­ser. Selbst er, der allein mit den öffent­li­chen Geldern in Millionenhöhe her­vor­ra­gend ver­sorgt leben kann und sich offen­bar nicht viel Gedanken um sein Tun macht, zeigt also doch Nerven. Journalisten kann man der­zeit viel erzäh­len, aber wenn Landt und ein Anwalt wie Füllmich sich vor Gericht gegen­über ste­hen, wird ein Auftritt wie in die­sem Interview nicht rei­chen.

Schon im Vorfeld zeigt die Umfrage, die die Fuldaer Zeitung zum Interview mit Füllmich [1] durch­führt, eine gute Mehrheit für den Juristen. Mit stei­gen­der Tendenz.

Hervorhebungen in blau von mir

[1] Volker Nies: „Werkzeug zur Panikmache“ / Corona: Anwalt Reiner Füllmich atta­ckiert Virologen Drosten und RKI-Chef Wieler – Harsche Kritik an PCR-Tests (Fuldaer Zeitung 17.12.2020)
https://www.fuldaerzeitung.de/panorama/corona-luege-reiner-fuellmich-christian-drosten-rki-lothar-wieler-goettingen-anwalt-virologe-lockdown-90096522.html

[2] Leon Schmitt: Debatte um Testungen / Coronavirus: „Mehr Mut“ – Hersteller von PCR-Tests rich­tet Appell an Robert-Koch-Institut (Fuldaer Zeitung)
https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/corona-test-hersteller-robert-koch-institut-pcr-reiner-fuellmich-olfert-landt-berlin-90132220.html

[3] RA Fuellmich for­dert Drosten zu Schadensersatz auf
https://www.corodok.de/ra-fuellmich-drosten/

[4] Pieter Borger et al.: Review report Corman-Drosten et al. Eurosurveillance 2020 (27.11.2020)
https://cormandrostenreview.com/report/

[5] PCR-Technologie zwi­schen Pharmaindustrie und Virologie
https://www.corodok.de/pcr-technologie-pharmaindustrie/

[6] Der „Drosten-Test“: Wie alles anfing
https://www.corodok.de/der-drosten-test/

[7] China mel­det ers­ten Todesfall durch neue Lungenkrankheit (Deutsche Welle 11.1.2020)
https://www.dw.com/de/china-meldet-ersten-todesfall-durch-neue-lungenkrankheit/a‑51964291

[8] Alison Abbott: German virologist's race for swi­ne flu test (Nature 30.4.2009)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7095450/

[9] Paul Carton: Roche Distribute Tib-Molbiol Wuhan Coronavirus Assays for RNAP, Envelope and Nucleocapid Genes (12.2.2020)
https://www.rapidmicrobiology.com/news/roche-distribute-tib-molbiol-wuhan-coronavirus-assays-for-rnap-envelope-and-nucleocapid-genes

[10] Landts bes­se­res Büro auf dem Kudamm – und wie­der Fragen…
https://www.corodok.de/landts-buero-kudamm/

[11] Entwicklungshilfe für Test-Hersteller
https://www.corodok.de/entwicklungshilfe-test-hersteller/

[12] https://twitter.com/gizecuador/status/1270907519679021057

[13] Costa Rica for­ta­le­ce accio­nes con­tra el COVID-19 con dona­ción de 100.000 prue­bas PCR de Alemania (4.12.2020)
https://www.presidencia.go.cr/comunicados/2020/12/costa-rica-fortalece-acciones-contra-el-covid-19-con-donacion-de-100–000-pruebas-pcr-de-alemania/

[14] https://twitter.com/SaludPublicaRD/status/1337132557520023572

[15] Thorsten Schmitz: „Ich inter­es­sie­re mich für alles, was krank machen kann“ (Süddeutsche Zeitung 6.4.2020)
https://issuhub.com/view/index/24402?pageIndex=14

[16] Cycling und Recycling der SARS-CoV-PCR
https://www.corodok.de/cycling-recycling-sars/

[17] ICSLS: Addendum: Peer review­ed lite­ra­tu­re and pre­prints covering wet-lab expe­ri­ments, in sili­co ana­ly­sis of the Corman Drosten pro­to­col-design, meta-data ana­ly­sis on EuroSurveillance.org and fur­ther dis­cus­sion (11.1.2020)
https://cormandrostenreview.com/addendum/
(deut­sche Kurzzusammenfassung: 2:0 gegen Drosten – neu­es Kapitel im Retraction Prozess
https://2020news.de/20-gegen-drosten-neues-kapitel-im-retraction-prozess/)

[18] Simone Schamann: PCR-TEST-HERSTELLER Die Hälfte aller Corona-Positiven ist nicht anste­ckend (Nordkurier 22.12.2020)
https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/die-haelfte-aller-corona-positiven-ist-nicht-ansteckend-2241827212.html

[19] https://web.archive.org/web/20200327234500/https://www.roche-as.es/lm_pdf/MDx_53-0776_96_Wuhan-E-gene_V200111_09155368001.pdf

[20] Gabriela Keller: Coronatest-Anbieter:„Für Panikkäufe ist unse­re Firma zu klein“ (Berliner Zeitung 27.3.2020)
https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/fuer-panikkaeufe-ist-unsere-firma-zu-klein-li.79753

[21] Leitlinien Diagnostische Validität Mitteilung der Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ (Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch ‑Gesundheitsschutz 2008 · 51:1353–1356)
https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/UmweltKommission/Archiv/DiagnostischeValiditaet_BGBL.pdf?__blob=publicationFile

[22] Die Evolution des „Drosten-Tests“ zur Ein-Gen-PCR
https://www.corodok.de/die-evolution-drosten/

[23] Wolfgang Wodarg: Covid-19 in Italien
https://www.wodarg.com/covid-19-in-italien/

[24] Christian Fiala: 10 Gründe war­um eine Impfung gegen Corona der­zeit wenig Sinn macht
https://www.initiative-corona.info/fileadmin/dokumente/10_Gruende_gegen_Impfung.pdf

[25] https://twitter.com/SHomburg/status/1335976949794082823

24 Antworten auf „Reiner Füllmich vs. Olfert Landt 1:0“

  1. Ich fra­ge mich die gan­ze Zeit, lesen wir (Cov)Idioten nur sol­che Artikel oder die Entscheidungsträger in die­sem Land nicht? Ich wür­de Frau Merkel eini­ge Fragen stel­len! Wenn Sie sich zu dem was Sie tun hin­reis­sen las­sen, haben Sie ein­mal einen Nachweis ver­langt von den­je­ni­gen die Ihnen das erzäh­len? Lassen Sie sich das Virus zei­gen! Dann fra­gen Sie ande­re Wissenschaftler nach deren Expertise zu den Nachweisen! Immer die zwei­te Seite zei­gen las­sen, wie im wah­ren Leben.

    1. @Mario: Zu spät! Es ist kei­ne Frage des Wissens. Das poli­ti­sche Eingeständnis eines Irrtums wäre viel­leicht noch Ende Mai mög­lich gewesen. 

      Auch für Normal-Maskenbürger gilt: Da haben wir uns sooo lan­ge enga­giert, ein­ge­schränkt, zer­strit­ten – das DARF nicht umsonst gewe­sen sein! Die ANDREN sind die, die sich irren, und sich zu schä­men haben!

      1. @Boris Büche
        Sowohl Dr Drosten, Olaf Landt als auch die ver­ant­wort­li­chen Politiker und Beamten leben in gesi­cher­ten Verhältnissen und haben ihre Aussagen bereits mehr­fach geändert. 

        Wer es sich nicht leis­ten kann, vom alten Standpunkt abzu­wei­chen, sind Fuellmich, Wordag, Bakhdi.
        Die Intensivstationen fül­len sich, die Positivrate der PCR-Tests steigt von unter 1% auf über 9% und die behaup­ten, es gäbe kei­ne Pandemie.

        "Trump habt die Wahl haus­hoch gewon­nen" und "Es gibt kei­ne Pandemie" ist in etwa das gleiche.

        1. @Markus
          Sie mei­nen sicher Dr. Wodarg?
          Die ande­ren erwähn­ten Persönlichkeiten sind promoviert
          und/ oder habilitiert.
          Was sind Sie?
          Desorientiert?
          Ihr Umgang mit Zahlen ist gro­tesk, Ihr absen­tes Gefühl für Ehrlichkeit himmelschreiend.
          Pandemie? Immer ger­ne. Wo, aus­ser bis­her nicht erklärt in GB, nachgewiesen?
          Bitte kei­ne nach­ge­plap­per­ten, undif­fe­ren­zier­ten, abso­lu­ten Zahlen.
          Und bit­te nicht: SCHWEDEN!

          1. @tommy

            Was ich mei­ne: Drosten, Wieler, Landt kön­nen es sich ohne wei­te­res erlau­ben zu sagen, wir haben uns geirrt. Die habem eh aus­ge­sorgt und auch danach kei­ne wirt­schaft­li­chen Schwierigkeiten. Die haben auch ansons­ten kei­ne gro­ßen Zukunftspläne und sam­meln auch kei­ne Spenden. 

            Ein Dr Bakhdi, ein Dr Wordag oder ein Dr Schiffmann muss­ten jedoch ihre Ambitionen eine poli­ti­sche Partei zu grün­den und vor allen Dinge Spenden ein­zu­däm­men begra­ben. Ein Dr Fuellmich müß­te sich noch mehr, als eh schon, fra­gen las­sen, wofür die Leute denn 800 Euro gezahlt haben, wenn es gar kei­nen US-Sammelklage gibt. ^^

        2. Wodarg und Bhakdi sind sozu­sa­gen in Rente. Die haben kei­nen Interessenskonflikt, also ver­die­nen auch nicht damit, dass da eine Laborpandemie läuft. Drosten, Landt und Lauterbach sind eng ver­netzt mit der Pharma- und Gesundheitsindustrie. Zu Landt weiß ich nicht viel, aber bei Drosten wie bei Lauterbach soll es ja mit der Dissertation nicht ganz koscher zuge­gan­gen sei­nen. Lauterbachs Disseration in Harvard soll unter Verschluss sein.

    2. @Mario
      Doch, die lesen die durch­aus. Allerdings ist die Vorstellung, in China, UK und Russland wür­de man eine Pandemie bekämp­fen, die allein auf einem "Drosten-Test" basiert, der­ma­ßen unsin­nig, dass man berech­tig­ter­wei­se an der geis­ti­gen Gesundheit der Querdenker zweifelt.

      1. @Markus
        Ich den­ke mir auch, dass sie so etwas lesen. Nur kön­nen sie nicht mehr ihre Meinung ändern. Sie sind es die Zahlen nicht aner­ken­nen. Querdenker bedeu­tet, man denkt anders. Als Bsp. ist die Bevölkerung der Ü 90 vom Jahr 2011; 588.853 zum Jahr 2019; 823.047 gewach­sen. Das ergibt ein Plus von 234.194 Menschen. Wie geschrie­ben Ü 90! In der Natur der Sache liegt es, zu ster­ben und das ist unaus­weich­lich! Gestorben sind davon im Jahr 2011; 23,3% und im Jahr 2019 23,2%. Der Durchschnitt liegt in den Jahren dazwi­schen meist höher. Aber es soll­te den Median tref­fen. Wenn die Menschen dann ster­ben, wird an ihnen ein Test vor­ge­nom­men, um zu schau­en ob sie der (Fake) Pandemie zum Opfer gefal­len sind. Dies soll nicht herz­los klin­gen. Auch ich wer­de irgend­wann das Zeitliche seg­nen müs­sen. Hier die Quelle. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle.html?nn=209016
        Meines Wissens hat China einen eige­nen Test, denn dort fei­ert man Partys. In Russland sind die Massnahmen rela­tiv harm­los und die Zahlen sind nicht all­zu hoch. Quelle: https://www.anti-spiegel.ru/2020/medien-melden-zahl-der-corona-opfer-in-russland-ploetzlich-von-50–000-auf-180–000-gestiegen-stimmt-das/
        UK sind die Zahlen sprung­haft gestie­gen, seit geimpft wird. Der Impbeginn liegt Anfang Dezember. https://ourworldindata.org/coronavirus

  2. Dann fin­de ich es in die­sem Zusammenhang aber äußerst merk­wü­dig, dass , wie zu erken­nen auf der Seite:Stiftung Corona Ausschuss (Füllmich, Fischer ua.) 8 ( In Worten A C H T ) von 34 Sitzungen in rela­tiv kur­zer Zeit gelöscht wur­den, und zwar: Sitzung 1, Schweinegrippe, Wodarg, Sitzung 4, DROSTEN TEST, Sitzung 8,USA-Bilick von innen, Sitzung 11, GRUNDLAGEN für die MASSNAHMEN, Sitzung 22, DROSTEN, .…dieCHARITE´UND DIE ROLLE VON TIB MOLBIOL, Sitzung 23, Kabarettist, und ein Blick ins INNERE der Gewerkschaft,
    Sitzung 24 STÄRKE des IMMUNSYSTEMS!!!, Sitzung 26, PCR TEST: DIE DOMINOSTEINE FALLEN…
    Und war­um wohl gera­de DIE????

  3. " Der Nobelpreis wur­de 1993 – also vor 27, nicht 37 Jahren – an Kary Mullis verliehen"
    Tja, mit Zahlen hat's der gute Olfert wohl nicht so. Vielleicht ist genau des­we­gen die "45" im Protokoll gelan­det, soll­te wohl eher "35" hei­ßen, oder "25".

  4. Die Kritik am PCR-Test bezieht sich nicht auf die PCR-Methode selbst, die ein Segen für die mole­ku­lar­bio­lo­gi­sche Forschung ist, son­dern auf die kon­kre­te Durchführung in die­sem spe­zi­el­len Test und die dar­aus gezo­ge­nen Schlußfolgerungen. Wendet man ein Testverfahren mit hoher Sensitivität und nied­ri­ger Spezifität auf mas­sen­haft sym­ptom­lo­se Menschen an, um eine Infektion mit nied­ri­ger Prävalenz nach­zu­wei­sen, dann pro­du­ziert man falsch-posi­ti­ve Resultate. 

    Rechenbeispiel:

    Prävalenz: 1%
    Sensitivität: 99,9%
    Spezifität: 98%
    Wahrscheinlichkeit, bei posi­ti­vem Test infi­ziert zu sein: 33,5%

    Was aber, wenn die Spezifität noch schlech­ter ist? Vielleicht nur 50%? Dann ist bei glei­chen ande­ren Parametern die Wahrscheinlichkeit, bei posi­ti­vem Test infi­ziert zu sein, nur noch knapp 2%. Der Test soll­te umge­kehrt ange­wen­det wer­den: Hat man einen Erreger in Verdacht und kann ihn nicht nach­wei­sen (trotz hoher Sensitivität), dann ist die Erreger-Hypothese zu ver­wer­fen. So oder so braucht es Anschlußuntersuchungen, die aber meist unter­blei­ben. Einen posi­tiv-getes­te­ten Menschen auto­ma­tisch als „neu­in­fi­ziert“ zu betrach­ten, ist nicht sehr sinn­voll. Da bereits Wasser mit dem Charite-Test posi­tiv getes­tet wur­de (J. Clin. Med. 2020, 9, 1871), erlau­be ich mir, die von Herrn Landt pos­tu­lier­te Fehlerfreiheit zu bezwei­feln. Einen feh­ler­frei­en Wundertest gibt es nicht.

    Die Prävalenz ist natür­lich nicht in Stein gemei­ßelt, sie muß geschätzt wer­den, wenn man tes­tet. Wächst die Prävalenz auf 10%, dann ist ein posi­ti­ver Testausgang (bei obi­ger Sensitivität und Spezifität) ein viel stär­ke­res Indiz für eine tat­säch­lich vor­lie­gen­de Infektion. Der Satz von Bayes über beding­te Wahrscheinlichkeiten ist Gegenstand der übli­chen Statistik-Vorlesungen im Grundstudium, und sowohl Herr Landt als auch Herr Drosten als auch Herr Wieler ken­nen ihn natür­lich. Das macht die Sache aber nicht bes­ser. Denn was tes­tet der Test über­haupt? Er tes­tet auf Vorhandensein eines ein­zel­nen Gens (obwohl er im Prinzip auf mehr Gene tes­ten könn­te). Bestenfalls kann er also sagen, daß die vira­le RNA-Sequenz für das E‑Gen in der Probe nach­ge­wie­sen wur­de. So what? Die Statistik ist die eine Seite, die medi­zi­ni­schen Implikationen die ande­re. Was folgt nun aus einem E‑Gen-Nachweis? Ist das E‑Gen mit genau die­ser Sequenz denn über­haupt cha­rak­te­ris­tisch für SARS-CoV‑2 oder gibt es signi­fi­kan­te Sequenzübereinstimmungen mit ande­ren Viren (die der Test auch berück­sich­ti­gen kann)? BLAST könn­te da eine Antwort geben. Sind asym­pto­ma­ti­sche Infektionen (die es bei ande­ren Krankheiten tat­säch­lich gibt, z. B. bei der Cholera) nicht in Wirklichkeit falsch-posi­ti­ve Testergebnisse? Und wenn es sie gibt, wie häu­fig sind sie? Ist es sinn­vol­ler, die Infektion zu ver­hin­dern oder einen schwe­ren Krankheitsverlauf? Das sind Dinge, über die sich Epidemiologen Gedanken machen müs­sen, und zum Glück bin ich kei­ner. Herr Füllmich hat inso­fern recht, als ein posi­ti­ves PCR-Ergebnis kei­ne Infektion oder gar Erkrankung impli­ziert. Das Ergebnis kann je nach Testeinstellung nur ein mehr oder weni­ger über­zeu­gen­des Indiz sein, das nie und nim­mer die allei­ni­ge Grundlage für die Gefährdungseinschätzung sein darf.

  5. @Telemachos

    Mit PCR-Tests bestimmt man die Verbreitung des Sars-cov‑2 Virus in der Bevölkerung. Ohne zuvor voll­stän­di­ges Virus im Körper kön­nen auch kei­ne Virusreste gefun­den werden. 

    Wenn die Positivrate der PCR-Tests und die Belegung der Intensivstationen stark stei­gen, dann logi­scher­wei­se des­halb, weil sich das Virus durch anste­cken­de Leute in der Gesellschaft verbreitet. 

    Folglich sind die PCR-Tests sehr gut für eine Gefährdungsabschätzung geeignet.

    1. Es kann nicht funk­tio­nie­ren, mit einem PCR-Test die Prävalenz zu bestim­men, denn die muß man bereits haben, um sagen zu kön­nen, mit wel­cher Wahrscheinlichkeit ein posi­ti­ver Test einer Infektion ent­spricht. Die Schätzungen der Prävalenz umspan­nen ja eine Größenordnung. Sonst kann man höchs­tens sagen, wie­vie­le Probanden posi­tiv getes­tet wer­den, aber das inter­es­siert nicht. Man erkrankt nicht an einem posi­ti­ven Testergebnis. Zur Abschätzung der Prävalenz wer­den auch IgG-Tests her­an­ge­zo­gen, zumin­dest zur Verifikation von PCR-Tests. 

      Der Nachweis eines vira­len Fragmentes ist nur inter­es­sant, wenn es cha­rak­te­ris­tisch für das betrach­te­te Virus ist – zumin­dest ein­deu­tig genug, um von einem Test spe­zi­fisch erkannt zu wer­den. Wenn die Primer aber unspe­zi­fisch bin­den (was der Fall zu sein scheint), dann sieht das nicht so aus. Daß ein Proband mit SARS-CoV‑2 bereits Bekanntschaft gemacht hat, ist für sich betrach­tet unin­ter­es­sant. Ist er denn erkrankt, und wenn ja, wie schwer? Darauf muß sich die Gefährdungseinschätzung stüt­zen, nicht auf posi­ti­ve Screening-Ergebnisse unter Millionen sym­ptom­frei­en Menschen.

      Erschwerend kommt hin­zu, daß es kein Standardprotokoll gibt. In Berlin wer­den 45 Zyklen durch­ge­nu­delt, in Frankfurt/Main nur 25. Ob ich also als infi­ziert gel­te, hängt von mei­nem Wohnsitz ab.

      1. @Telemachos

        Die PCR-Tests sind aber aus­schließ­lich dann posi­tiv, wenn ein Sars-Cov-2-Virusfragment gefun­den wur­de. Bei andern Viren ist der PCR-Test nicht posi­tiv. Das ist ja gera­de der Sinn der PCR-Tests.

        Wenn man immer mehr Menschen Sars-Cov‑2 Viren fin­det, dann brei­tet sich das Virus aus und das ist dann natür­lich ein Indiz für die Beurteilung ob Maßnahmen erfor­der­lich sind oder nicht.

    2. @Markus
      Das stimmt so nicht, es muß nichts da gewe­sen sein.
      Durch Fehler beim Kopieren kann auch aus NICHTS am Ende ein Signal raus­kom­men, und je mehr Zyklen, umso mehr Möglichkeiten für Fehler. Und dar­um geht es ja auch gera­de bei dem Paper zum Rückzug des Drosten/Corman-Papers, daß gera­de die­ses Protokoll (Auswahl/Menge der Primer, Temperaturen …) beson­ders feh­ler­an­fäl­lig ist.

      Ein kana­di­scher Wissenschaftler mein­te mal, der PCR-Test ist ganz toll. Mit ct20 ist alles nega­tiv, mit ct50 alles posi­tiv. Über die exak­ten Werte kann man viel­leicht dis­ku­tie­ren, aber das Prinzip stimmt. Deckt sich auch mit dem, was Kary Mullis sagt.

      1. @Jo

        Es kann ja durch­aus sejn, dass die PCR-Tests eine fal­sche-posi­tiv Fehlerquote haben. Die ändert sich aber nicht inner­halb von 2 Monaten von unter 1% auf 9% und lässt auch kei­ne Intensivbettenbelegung steigen.
        Und mona­te­lang lag die Positivrate in Teilen Deutschlands bei unter 0,05%.

        Und was hat das Drosten-Papier von Januar 2020 mit nem PCR-Test-Hersteller in China oder und den USA zu tun? Nichts.

    3. @Markus
      Nennen Sie eine Quelle für das nach den Kochschen Postulaten nach­ge­wie­se­ne Virus, dann kön­nen Sie Geld bekom­men. Das Geld ca. 200.000 € hat Herr Drosten nicht abge­holt. Vielleicht hat er kein Virus gera­de zur Hand? Der Preis wird in den nächs­ten Tagen hoch­ge­setzt. Startpreis soll bei 225.000 € lie­gen. https://samueleckert.net/

    1. @Marlene

      PCR-Tests wer­den seit Jahrzehnten auf der gan­zen Welt zum Nachweis von Krankheitserregern genutzt. Zum Beispiel wer­den Blutspenden mit­tels PCR-Tests stan­dard­mä­ßig auf Krankheitsereger getestet. 

      Auf der gan­ze Welt gibt es Labore, Wissenschaftler und Hersteller, die sich detail­liert mit der PCR-Technik und Viren aus­ken­nen und die sogar in der Lage sind neue Mutationen des Sars-Cov‑2 Virus zu fin­den und Impfstoffe entwickeln. 

      PCR-Tests wer­den nicht nur in Deutschland ent­wi­ckelt und genutzt, son­dern auf der gan­zen Welt. In China, in Russland, in Neuseeland und Groß Britannien. 

      Also ist es gar nicht mög­lich, dass ein deut­scher "Drosten-Test" die gan­ze Welt zum Narren hält. 

      Außerdem hat in China die gan­ze Pandemie ange­fan­gen. In China gab es Lockdowns und Ausgangssperren, da gab es noch kei­nen "Drosten-PCR-Test" und bei uns wur­de noch Karneval gefeiert. 

      Und war­um gibt es denn in England bereits den 3. oder 4. Lockdown? Boris Johnson ist gera­de erst im Streit aus der EU aus­ge­tre­ten. Strecken die den­noch alle unter einer Decke, im die hal­be Weltwirtschaft zu ruinieren? 

      Früher hat man Dinge, die man sich nicht erklä­ren konn­te, mit dem Teufel erklärt. Heute macht man "gehei­me Eliten" dafür ver­ant­wort­lich. Plausibel ist das alles nicht.

      Man kann ja der Meinung sein, dass ein schwe­rer Covid19-Verlauf zu sel­ten ist, um so dras­ti­sche Maßnahmen zu ergreifen.
      Aber auch klei­ne Prozentsätze der Gesamtbevölkerung kön­nen in abso­lu­ten Zahlen schnell sehr vie­le wer­den. Das Gesundheitssystem ist nur dar­auf aus­ge­rich­tet, dass ein mini­ma­ler Teil der Bevölkerung im Krankenhaus liegt.

  6. Die Frage war­um die hal­be Welt sich gera­de die Wirtschaft rui­niert und nicht ein ein­zi­ges Land kon­kret zwi­schen Infizierten, Behandlungsbedürftigen, Schwerstkranken an Covid19 statt mit unter­schei­det, ja nicht mal die Genesen ordent­lich gemel­det wer­den und ins­ge­samt ein ordent­li­cher Risikostatus fest­ge­stellt wird, ist ja gera­de die inter­es­san­te vor dem Hintergrund, daß schwe­re Verläufe tat­säch­lich sel­ten sind und vor allem ande­re Länder schon län­ger wesent­lich grö­ße­re Probleme mit der gesund­heit­li­chen Versorgung ihrer Bürger haben.

  7. Zuerst mal ein gros­ses Lob an die­se Seite! Für mich ein Segen, fern­ab von irgend­wel­chen Mainstream-Medien die bis zum heu­ti­gen Tage Bürgern wie mir was von einer angeb­li­chen Pandemie erzäh­len möchten…
    Fast alle Kommentarschreiber schei­nen hier das "C" bzw. die Massnahmen der Bundesregierung hier­auf ja kri­tisch zu hin­ter­fra­gen bis aus einen beson­de­ren Schreiber hier:

    "Markus"

    Es herrscht ja freie Meinungsäusserung hier in der BRD, gott sei dank, somit soll natür­lich auch die­ser omi­nö­se "Markus" von die­sem Recht Gebrauch tun, aber ich fin­de Leute wie "Markus" bzw sei­ne geis­ti­gen Ergüsse wür­den viel bes­ser in Kommentarleisten eines Spiegels, zeit, welt, taz, faz passen

    Hier soll doch der allgmei­ne Tenor im Mainstream kri­tisch durch­leuch­tet wer­den , aber die­ser fleis­si­ge "Markus" scheint immer wie­der , ver­mut­lich aus "mie­se­pe­te­ri­schen" Motiven, sei­ne Weisheiten zu ver­kün­den! Das schmerzt mei­nen Augen.…

    Ist die­ser "Markus" pro­mo­vier­ter Biochemiker mit Expertise in Sachen PCR, oder ein­fach nur ein Supporter vom Drostomaten, der sich wahl­los irgend­wel­che Halbweisheiten ange­le­sen hat!?
    Sollten sich die Ankündigen von Herrn Dr. Füllmich (hof­fent­lich) als wahr erwei­sen, wird der Drostomat , so Gott will, bald hin­ter schwe­di­schen Gardinen sit­zen, nur "Markus" wird dem Drostomaten ver­mut­lich auch dann noch ein Hohelied anstim­men bzw an eine glo­ba­le Pandemie glauben??

    Ansonsten an alle Schreiber hier herz­li­che Grüsse, aus­ge­nom­men natür­lich die­sem "Markus"!!

  8. Im gel­ben Kasten wird ein typi­sches Zahlenspiel betrieben.
    Die Infektionsquote in einer kur­zen Zeit vor der 2. Welle betrug bei der Placebo-Gruppe bei 0,43%, in tota­len Zahlen war die Quote der Geimpften um 0,39% nied­ri­ger. Die Effezienz in die­sem Zeitraum war also nied­rig. Um die Wirksamkeit zu bewer­ten muss aber der Prozentanteil der 0,39 an den 0,43 berech­net wer­den, denn die Bezugsgröße sind nicht die 20000, son­dern die 86 unge­impft Infizierten.
    Einfacher aus­ge­drückt, bei der Placebo-Gruppe gab es ca . elf­mal so vie­le Infizierte.
    Nebenwirkungen gibt es natürlich.

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