Reproduktionszahl im zeitlichen Verlauf

Erstellt von Prof. Dr. Thomas HotzStefan HeyderMatthias Glock und Sebastian Semper der AG StochastikTechnische Universität Ilmenau
in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Alexander Krämer und Anne Böhle der Fakultät für GesundheitswissenschaftenUniversität Bielefeld.

Quelle: https://stochastik-tu-ilmenau.github.io/COVID-19/germany

Es gibt dort auch Grafiken für die ein­zel­nen Bundesländer.

6 Antworten auf „Reproduktionszahl im zeitlichen Verlauf“

  1. Schöne Grafik. Und was sagt die uns? Z.B. daß der R‑Wert sein Maximum Mitte Oktober hat­te und seit­dem abfällt, also noch vor dem November-Lockdown. Die Regierung wird es uns ver­kau­fen, als sei ein Rückgang ein Erfolg der stren­gen Maßnahmen, aber die Trendwende war schon 2 Wochen vor­her. Ähnlich wie im Frühjahr, da war der R‑Wert nicht nur abfal­lend, son­dern sogar schon wie­der unter 1.0, als der dama­li­ge Lockdown begann.
    Kurz: die Maßnahmen haben kei­ne Wirkung auf das Infektionsgeschehen. Das sagt ja mitt­ler­wei­le auch die WHO. Aber bei unsern Diktatoren ist das noch nicht angekommen.

    1. Leider inter­es­siert das keine.…darf ich jetzt SAU schrei­ben oder nur den­ken oder nicht mal den­ken, bes­ser nicht denken,
      DENK MAL, DU

  2. Bei den aktu­ell hohen Werten, muss man aber auch noch berück­sich­ti­gen, dass die gewöhn­li­che Grippe (Influenza) seit KW 17 laut WHO "offi­zi­ell ver­schwun­den" ist. 

    https://www.achgut.com/artikel/wo_ist_die_grippe_geblieben

    Dieser Artikel ist mit Grafiken im Video von Markus Gärtner
    "Ist die Grippe an Covid 19 ver­stor­ben?" zusammengefasst.
    https://youtu.be/q9eTqN2TddM (4:02 min)

    (Gefunden auf politikstube.com vom 17.11.2020)

    1. Das ist nicht rich­tig, es gibt Influenzaaktivität und die WHO berich­tet davon. Es gab sogar eine äußerst inter­es­san­te Entwicklung. Es ist ja eine offe­ne Frage, wann Influenzavieren, nach­dem es nach einer Corona-Welle ins “Corona-Grundrauschen“ geht, wie­der den Kampf um die Wirte auf­neh­men. Zwischen dem 0 und 20 nörd­li­chen Breitengrad sah es so aus, als ob der Kampf man­cher­orts beginnt. Gut sicht­bar ist es hier bei Cote d`Ivoire:

      https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=7

      Ähnliches gibt es auch z.B. in Laos, Bangladesch, Vietnam und Haiti. Soweit scheint das nicht unge­wöhn­lich, die Coronaaktivität hat in die­sen Ländern nach­ge­las­sen, wäh­rend sich das Zeitfenster für die sai­so­na­le Grippe öff­net (In den Breiten ist die Grippesaison dif­fu­ser als bei uns. Nördlich des 30. Breitengrades wird es dann dog­ma­tisch. Unsere sai­so­na­le Grippe beginnt mit ihrem Aufbau nie­mals vor der 2. Dezemberwoche, wes­we­gen es kei­ne Herbstgrippe gibt (nur in pan­de­mi­scher Form)). Das unge­wöhn­li­che dar­an ist, dass in allen Ländern nahe­zu zeit­gleich die Entwicklung abge­ris­sen ist und kei­ne Influenzafälle mehr gemel­det wer­den, ohne dass es eine Entwicklung zum Negativen beim Corona-Virus gege­ben hät­te. In der Elfenbeinküste waren sowohl Influenza B als auch H3N2 im Aufbau. Und das endet ein­fach so? Oder gibt es Meldeverzug?
      Meiner Erfahrung nach ist eher so, dass die Natur mit Anomalien geizt, wäh­rend mensch­li­che Statistiken da gele­gent­lich nicht ganz so gei­zig sind.

  3. @Eine Landapothekerin
    Schreib ruhig "Sau". Vielleicht fühlt sich dann jemand ange­spro­chen und es gibt eine Verleumdungsklage, die ein Gericht zwingt, die wis­sen­schaft­li­chen Fakten zu begut­ach­ten. (Gruß an Dr. Wodarg und Dr. Füllmich)

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