Wenn Wahn auf Legasthenie trifft (Über den Volksverpetzer)

Das ist ein ris­kan­tes Wortspiel, setzt man sich damit doch dem Vorwurf aus, Menschen mit Lese- und Rechtschreibstörungen zu dif­fa­mie­ren. Das ist nicht beab­sich­tigt. Ich ken­ne eini­ge hoch­in­tel­li­gen­te Menschen, die unter die­sem Defizit lei­den und die ich bei­lei­be nicht in eine Reihe mit einem "Volksverpetzer" stel­len will, der am 21.10. einen Beitrag unter dem Titel "QUERDENKER AM ENDE – SIND VERZWEIFELT, WERFEN HIN, SUCHEN NEUE JOBS" abson­dert. Schließlich weiß ich:

»Die Legasthenie tritt iso­liert und erwar­tungs­wid­rig auf: das heißt, die schrift­sprach­li­chen Probleme ent­ste­hen, ohne dass es für sie ohne gründ­li­che Untersuchung durch einen Neurologen eine plau­si­ble Erklärung gibt (wie gene­rel­le Minderbegabung oder unzu­rei­chen­de Beschulung).« de.wikipedia.org

Bei unse­rem VP kommt mehr zusam­men. Deuten schon die krampf­haf­ten Großbuchstaben noch in jeder Zwischenüberschrift auf ein deran­gier­tes Selbstbewußtsein hin, so ist auch in die­sem Artikel die Kombination sprach­li­chen Unvermögens mit einer voll­stän­dig feh­len­den Fähigkeit, Wirklichkeit gedank­lich zu erfas­sen, spek­ta­ku­lär. Wir lesen:

»QUERDENKEN GEHT IMMER WEITER ZU GRUNDE

Die extre­mis­ti­sche „Querdenker“-Bewegung scheint sich in den letz­ten Auflösungserscheinungen zu befin­den. Die Bewegung, die von Anfang an Rechtsextremist:innen tole­rier­te und auf Fake News und Verschwörungsmythen basier­te, war von Anfang an dem Untergang geweiht, doch das Chaos und die Unsicherheiten der Pandemie sorg­ten für genug Auftrieb. Das ist vor­bei, nach­dem Deutschland im inter­na­tio­na­len Vergleich betrach­tet gut durch die Pandemie kam, und glück­li­cher­wei­se schnell siche­re und wirk­sa­me Impfungen ent­wi­ckelt wur­den. Auch die Panikmache über Impfungen ist ver­pufft, nach­dem Milliarden Menschen welt­weit jetzt bequem und sicher vor der Pandemie sind. Untergangsszenarien von „Massensterben“ sind völ­lig ausgeblieben.

Nachdem die Pandemie qua­si fast nur noch ein Problem von Ungeimpften ist (mehr dazu) und die ohne­hin schon Minderheit der Querdenker:innen wei­ter schrumpft, macht sich das bemerk­bar. Kanäle der größ­ten Extremist:innen wie Hildmann wur­den gelöscht, eini­ge flo­hen ins Ausland. Untereinander herrscht Streit und Anschuldigungen

Was sche­ren einen Kämpfer für Solidarität und Pharmagewinne schnö­de Angelegenheiten wie Satzbau und Grammatik. Fliehende Kanäle einer ohne­hin schon Minderheit machen qua­si die Pandemie zu einer pope­li­gen Angelegenheit. Den übrig geblie­be­nen Kanalschiffmännern dro­hen, wenn es nach ihm gin­ge, schließ­lich ist er Volksverpetzer, "hef­ti­ge Prozesse":

»Andere, die offen­bar vie­le Spendengelder gesam­melt haben, sich regel­recht unter­ge­taucht. Auf die könn­ten auch noch hef­ti­ge Prozesse wegen Betrug zukommen.

Inzwischen geht es wei­ter berg­ab. Die Bewegung schrumpft wei­ter. Der Bedarf nach den Lügen und Verschwörungsmythen nimmt ab. Telegram ist vom Wut- und Hetzmedium zu einem Heul-Medium gewor­den, könn­te man mei­nen, wenn man die­ser Tage so eini­ge Posts sieht.

„BITTE LEUTE. ICH BRAUCHE EINFACH NUR EINEN JOB!“

Die Stimmen in den Kanälen tei­len sich gegen­sei­tig ihr Leid. Alle Freunde sei­en geimpft, und nie­mand hört auf die Lügenmärchen der Querdenker:innen. Natürlich sind alle ande­ren „dumm“ und „ver­ste­hen“ es „gar nicht mehr“. Wenn einem ganz vie­le Geisterfahrer ent­ge­gen kommen…

Sie erken­nen, dass sie in einer klei­nen Blase leben, nie­man­den errei­chen und es ihnen schwer fällt, ihren sinn­lo­sen Kampf gegen die Realität wei­ter zu führen.

„Ich weiß kei­nen Rat.“ Viel zu vie­le (in deren Augen) sei­en geimpft. Es ist fast schon trau­rig, wenn man kurz ver­gisst, dass das eine radi­ka­le, hass­zer­fres­se­ne und Lügen streu­en­de Bande aus Extremist:innen ist.

Wer nicht aus­steigt und auf­gibt, der radi­ka­li­siert sich wei­ter. Viele deu­ten schon an, dass ein „Kampf“ erfor­der­lich wäre.«

Eingestreut wer­den angeb­li­che Aussagen von "Anna", "Angela" und "Heiko" in "sozia­len Medien", von denen kei­ne belegt wird.

»Aus sol­chen Einstellungen wächst die Verzweiflung und die Radikalität mit der dann auch mal ein Tankstellenangestellter erschos­sen wird, um „ein Zeichen zu set­zen“. Bei aller Schadenfreude über die­se Extremist:innen darf man nicht ver­ges­sen, dass die­se Wahnwelt in den Mord füh­ren kann. Und sich die weni­gen Verbliebenen radikalisieren.«

Wer von Zeichensetzung noch weni­ger Ahnung hat als von poli­ti­schen Zusammenhängen, muß gewich­ti­ge oder mit gewich­ti­gen Zahlungen zusam­men­hän­gen­de Gründe haben, um sei­ne Person der­art öffent­lich zu demontieren.

»SIE GEBEN AUF UND MACHEN PAUSE

Auch gro­ße Querdenker-Namen sind dabei. Die bekann­te Querdenkerin Eva Rosen pos­tet resi­gniert, dass ihr nie­mand gesagt hat, wenn sie alles für einen der­art wahn­haf­ten Bewegung hin­wirft. Und sucht jetzt offen­bar drin­gend einen Job. In einer Sprachnachricht sagt sie anschei­nend: „Ich möch­te ein­fach wie­der arbei­ten und die schreck­li­chen trau­ma­ti­schen Ereignisse der letz­ten Monate ver­ar­bei­ten kön­nen. Ich habe mich oft gefragt, ob mei­ne Entscheidungen falsch waren gegen das Unrecht auf. ste­hen.“ Sie beant­wor­tet die Frage zwar mit „Nein“, aber stellt fest, dass sie ziem­lich allei­ne da steht.«

Nun ken­ne ich mich in Querdenker-Kreisen nicht groß­ar­tig aus. Eine bekann­te Querdenkerin namens Eva Rosen ist mir aller­dings nicht begeg­net. Kann mein Fehler sein.

»Auch Querdenker Schiffmann, der wie­der nach Tansania gereist ist (womög­lich, um Ermittlungen wegen Betrugs zu ent­kom­men? mehr dazu), macht „Pause“, weil die Teilnahmen an den Demos so gering sind. Ihm bleibt nur noch beten.

Andere, klei­ne­re Querdenker-Kanäle hören auch gleich ganz auf. Sie haben „Federn gelas­sen“, wäh­rend es der gro­ßen Mehrheit der ver­nünf­ti­gen Deutschen „bes­tens erging“. Nun gut, wir wür­den nicht „bes­tens“ sagen, denn nicht zuletzt auch wegen Querdenker-Narrativen gab es unnö­tig lasche und lan­ge Maßnahmen, Ansteckungen und ist die Impfquote nied­ri­ger als sie hät­te sein kön­nen

Gut, daß die­ser klei­ne Blog hier putz­mun­ter ist, obwohl sei­ne Narrative zu Ansteckungen geführt haben.

»Auch einer der Querdenker-Anwälte erklärt, immer weni­ger ihrer Pseudo-Verfahren zu füh­ren, weil sie mer­ken, dass es ein­fach sinn­lo­se Zeitverschwendung ist und wenig Aussichten auf Erfolg da sind.«

Nichts davon steht so in dem zitier­ten Text, aber:

»Vor allem wis­sen wir, dass die Verwaltungsgerichte das alles mit­ma­chen und dass das Unrecht ist, wir aber der­zeit nicht die Macht haben, das zu ändern.«

»FAZIT: QUERDENKER AM ENDE

Die Bewegung ist am Ende, das ist offen­sicht­lich. Die Gründe sind viel­fäl­tig, aber dar­über haben wir die letz­ten 1,5 Jahre auch pau­sen­los berich­tet. Es ist aber nicht nur Grund zur Schadenfreude, denn der letz­te, ver­blie­be­ne Rest kann sich wei­ter radi­ka­li­sie­ren. Und kann zu schreck­li­chen Morden wie in Idar-Oberstein füh­ren. Der Hass und der Wahn ist nicht ver­schwun­den. Einige wech­seln auch in benach­bar­te „Lager“ und gehen zu Rechtsextremist:innen und/oder Klimawandelleugner:innen. Dennoch ist es eine erfreu­li­che Entwicklung.«

Bis zum bit­te­ren Ende: Nix Grammatik, nix Sinn.

Noch ein­mal: Es geht nicht dar­um, Menschen mit Lese- und Rechtschreibstörungen lächer­lich zu machen. Mir ist sehr wohl bewußt, daß vie­le von ihnen dar­un­ter lei­den, sie ver­schwei­gen und Ausgrenzungen erle­ben. Wenn jemand wie die­ser Autor aber bei sei­nen Diffamierungen der­ar­tig sprach­lich unfä­hig ist, soll­te er sei­ne Texte Korrektur lesen las­sen. Das wür­de den Haß nicht gerin­ger machen, ihn aber vor der­lei Kritik wie hier schüt­zen. Doch offen­bar gehen die Impf-Taliban mit­ein­an­der eben­so men­schen­ver­ach­tend um wie mit ihren Gegnern.

(Hervorhebungen nicht im Original.)

27 Antworten auf „Wenn Wahn auf Legasthenie trifft (Über den Volksverpetzer)“

  1. Das Massensterben durch Impfung ist also aus­ge­blie­ben. Das lass ich mal so gel­ten, auch wenn die Erkältungssaison erst im November so rich­tig anrollt und von einem Massensterben à la Holodomor nie­mand aus­geht, son­dern von signi­fi­kant erhöh­ter Sterblichkeit.

    Das Massensterben durch das Virus ist aber gänz­lich aus­ge­blie­ben. Dazu muss man nur nach Schweden schau­en. Und das ist doch das Kern der Kritik der Maßnahmenkritiker, ob sie sich nun Querdenker, Codorokianer, Füllmichianer oder wie auch immer nen­nen. Man kann selbst von einer Gefährlichkeit des Virus aus­ge­hen und den­noch die ein­ge­schla­ge­nen Maßnahmen für falsch hal­ten und die Impfung dage­gen für Teufelszeug. Es gibt viel zu kri­ti­sie­ren, z. B. war­um die Suche nach eine wir­kungs­vol­len Therapie der­art hin­ter­trie­ben wird. Eine Politik, die von Anfang ver­laut­bart, nur die Impfung ret­te, ist so dumm wie ein Poker-Spieler, der raus­po­saunt, was er auf der Hand hat. Die Pharmabranche wuss­te genau, die Politik will die Impfung unbe­dingt und unter­schreibt und zahlt dafür alles. Wir wer­den von schlicht­weg von Idioten regiert.

    Der Volksverpetzer soll­te sich in Volksverblöder umbe­nen­nen. Volk hat aber was anrüch­ti­ges. Warum ent­fer­nen die das nicht und benen­nen sich um. Vorschlag: "Verpetzender Beobachter". Dann ist die­ses blö­de Volk aus dem Namen gestrichen.

    1. Das Massensterben ist auch in Belorus aus­ge­blie­ben und die haben im Vergleich mit Schweden nichts gemacht, ein­fach nichts. Die imp­fen noch nicht ein­mal richtig.
      Dort hat die Zentralbank sogar den Leitzins angehoben
      https://www.gtai.de/gtai-de/trade/specials/special/belarus/politische-krise-stellt-corona-in-den-schatten–529156

      Belorus Wirtschaft ist sogar in ziem­lich gutem sta­bi­len Zustand, denn die Export-Preise sind gestie­gen (das was hier­zu­lan­de die Inflation verursacht).
      https://www.atlanticcouncil.org/blogs/ukrainealert/how-sustainable-is-the-belarusian-economy/

    2. Rein sub­jek­tiv betrach­tet geht das Massensterben nach "Impfung" ja jetzt erst rich­tig los, wenn man dem Trend #plötz­li­chun­dun­er­war­tet Glauben schen­ken mag. Gerade heu­te habe ich gele­sen das Vicky Leandros mit 69 im Krankenhaus ist, stand lei­der nicht dabei ob sie ge"impft" ist. Das ist aller­dings in ihrer Altersklasse anzu­neh­men. Objektiv hast du recht, das wer­den wir nur durch eine signi­fi­kan­te Erhöhung der Sterblichkeit fest­stel­len kön­nen. Das wird man aber erst hin­ter­her sehen können. 

      Da, wie Prof. Bhakdi es erklärt hat, die­se Nanolipide und MRNA-Partikel über­all im Körper lan­den und Zellen anre­gen, die Spikes zu pro­du­zie­ren, kann auch alles mög­li­che auf­tre­ten. Und das auch Monate nach der "Impfung".

  2. Sieht man mal vom Schriftlichen ab – und in mir sträubt sich alles, das so zu formulieren:

    Inhaltlich haben die Koksverticker (oder so ähn­lich?) doch recht. Das, was es hier an "Widerstand" gab, wur­de sys­te­ma­tisch, höchst effi­zi­ent zer­setzt. Von Politik, Medien und den Gerichten. Nun geht man sich, ob der ver­ron­nen Zeit, der Erfolglosigkeit der ja auch nicht vor­han­de­nen Strategien und dem zuneh­men­den Ende finan­zi­el­ler Reserven teil­wei­se gegen­sei­tig an die Gurgel. Auch "dieBasis" war am Ende genau­so nur ein zer­rupf­ter Hühnerhaufen wie die bei­den Vorgängerparteien. Inzwischen gibt es qua­si nichts mehr; ein paar Telegram-Gruppen, ein paar Blogs, ein paar Twitterer – und das war es dann schon.

    Deutschland kann man abschrei­ben; viel­leicht kommt in zwan­zig Jahren wie­der der Ami, um uns ein wei­te­res Mal zu befrei­en. Wobei es eigent­lich am bes­ten wäre, ein­fach ein paar Wasserstoffbomben drauf­zu­schmei­ßen und den Rest zu flu­ten. Wir hat­ten mehr als genug Chancen, zu bewei­sen, dass wir kei­ne total­ver­blö­de­ten, bös­ar­ti­gen Faschisten sind. Irgendwann soll­te es dann mal gut sein.

    1. @DS-pektiven Nun, aus Sicht eines immer noch Basis-Mitgliedes kann ich dir sagen, wir sind immer noch ali­ve and kicking. Unser Kreisverband ist immer noch da und aktiv, auch wenn wir mehr auf per­sön­li­che Treffen ach­ten. Wir wer­den zwangs­läu­fig eine Parallelgesellschaft bil­den müs­sen, und mit klei­nen Dingen zivi­len Ungehorsam leisten. 

      Auch kommt ein Bundesparteitag und ein Landesparteitag auf uns zu. 

      Obwohl ich hät­te mich gefreut wenn Reiner Fuellmich und Wolfgang Wordarg es geschafft hät­ten; allein wenn die bei­den unse­ren wahr­schein­li­chen neu­en Gesundheitsminister, den Kalle rhe­to­risch ein wenig zer­pflückt hät­ten. Denn das kann Reiner als in den USA zu gelas­se­ner Anwalt. 

      Auf die Amis wür­de ich nicht set­zen, bei denen ist die Spaltung inzwi­schen zu groß, als dass man dies noch kit­ten könn­te. Was allein durch die laxen Waffengesetze ver­hin­dert wird. Wenn wir Glück haben, spal­ten die sich nur in zwei – repu­bli­ka­nisch und demo­kra­tisch – Gesellschaften, ansons­ten kann es sein, dass die Spaltung zu tief ist und es einen Bürgerkrieg geben könn­te. Da wird ver­mut­lich nicht viel blei­ben um uns zu retten.

    2. Die USAner sind zurück­ge­kom­men (aus­ge­wan­dert als Wirtschaftsflüchtlinge) um zu blei­ben UND erfolg­reich ihre Konkurrenz das star­ke Europa zu zer­set­zen und zur Enklave der USAnischen Oligarchie zu machen!
      'Sie' wer­den kei­ne Lebensmittelbomber mehr schi­cken… wozu auch?
      Das Hochkulturland Europa hat sich auf Verlangen 'abge­wi­ckelt'!

  3. Eva Rosen auf telegram:

    https://t.me/s/evarosen

    Kanäle las­sen sich recht ein­fach fin­den, z.B. hier­mit: https://telemetr.io

    Kurze Sichtung ergibt "Volksverpetzer" hat 2018 vor allem Anti-Nazi und Anti-AfD Artikel veröffentlicht. 

    Thomas Laschyk ist "Leitender Redakteur und Geschäftsführer von Volksverpetzer"
    https://twitter.com/ThomasLaschyk

    " ..im Zuge der Flüchtlingskrise 2015 tauch­ten immer mehr Fake News im Netz auf, die Stimmung gegen die Schutzsuchenden mach­ten. Das brach­te Thomas Laschyk, Jahrgang 1992, so in Rage, dass er begann, dage­gen­zu­hal­ten und rich­tig­zu­stel­len. Vor allem die Verknüpfung der fal­schen Nachrichten mit den Rechten beun­ru­hig­te Laschyk sehr. In sei­nem Blog "Der Volksverpetzer" – der Name ist von der rechts­ex­tre­men Band "Volksverhetzer" abge­lei­tet – deckt er seit­her mit einem Team Falschinformationen auf und stellt "alter­na­ti­ve Fakten" richtig. .."

    https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-thomas-laschyk-100.html

  4. "Wenn jemand wie die­ser Autor aber bei sei­nen Diffamierungen der­ar­tig sprach­lich unfä­hig ist, soll­te er sei­ne Texte Korrektur lesen lassen. "
    Nun, das ist ein wei­ser Rat, wel­cher jedoch an der Praxis schei­tert. Denn bei den Volksverpetzern selbst ist kei­ne Person vor­han­den, wel­che die­se Leistung erbrin­gen könn­te. Pausenlos gift­trie­fen­de Tiraden vol­ler Hass und Hetze in die Welt zu set­zen erfor­dert eine umfas­sen­de Abscheu gegen alles, was mit Tiefgang, Bedenken und logi­schen Konstruktionen zu tun hat. Diese Abscheu ist ein unüber­wind­li­ches Hindernis auf dem Weg zu einer den Mindestanforderungen ent­spre­chen­den Sprache. Ohnehin wäre eine inter­ne Kontrolle undenk­bar, betrach­tet sich doch jedes volks­ver­pet­zen­de Individuum selbst­ver­ständ­lich als unfehlbar.
    Um es auf Volksverpetzerisch zu for­mu­lie­ren: "Wenn einer von uns gegen Scheiße-Ungeimpfte schrei­ben tut, ist das voll immer ex katheter." 😀

  5. "QUERDENKER AM ENDE – SIND VERZWEIFELT, WERFEN HIN, SUCHEN NEUE JOBS"

    Diese typisch nega­tiv sti­mu­lie­ren­den Formulierungsschübe sol­len schein­bar bloß einem Ziel die­nen: der Verunsicherung. Fragt sich bloß, wer am Ende des Tages der wahr­lich Verunsicherte sein wird. Wer stän­dig laue Winde sät, könn­te plötz­lich und völ­lig uner­war­tet, durch­aus auch mal Sturm ernten.

    NICHTS muss auch im Volksverpetzers Falle so sein, wie es, (bloß beim ers­ten Hinblick) zu sein scheint. Der Autor von corodok.de, @aa, dürf­te näm­lich, gewollt oder unge­wollt, in einer Festellung bereits die dahin­ter lie­gen­de Ursache der stän­dig angrif­fig und dif­fa­mie­ren­den Verpetzer-Ergüsse treff­lich erkannt und benannt haben, und zwar ein "deran­gier­tes Selbstbewußtsein". Das muss es wohl sein.

    Mit ande­ren Worten schei­nen die Eigenschaften und Tendenzen, die der Volksverpetzer so frisch, fromm, fröh­lich und frei bei den Querdenkern explo­riert haben will, eine, wenn auch unvoll­stän­di­ge, Selbstbeschreibung sei­nes eige­nen (gegen­wär­ti­gen) Psychograms zu sein. 

    Wie auch immer
    MfG

  6. Bei aller Sympathie und auch Dankbarkeit den "Querdenkern" gegen­über… und bei aller Verachtung für die­se wider­li­chen Volksverhetzer… die Bewegung scheint sich tat­säch­lich tot­zu­lau­fen. Oder habe ich die letz­ten Massendemos nicht mit­be­kom­men? (Ich rede nicht von der tol­len Demo ges­tern in Bern, die auch nicht von "Querdenkern" orga­ni­siert wur­de, son­dern u.a. von den wun­der­ba­ren Freiheitstrychlern).
    Schon der Name "Querdenker" war ein Fehler – man hat nicht über­legt, wie leicht sich das "Quer" nega­tiv kon­no­tie­ren lässt. "Klardenker" wäre z.B. schon deut­lich schwieriger.
    Mir ist auch immer "quer" rein­ge­kom­men, wie sich diver­se Protagonisten auf den Happenings regel­recht als "Stars" haben abfei­ern lassen.

  7. Gegen den Laschyk- Vogel ist Julian Reichelt ein Weisenknabe. Was Corona- und Maßnahmenkritiker betrifft, es wird eher mehr. Die Menschen orga­ni­sie­ren sich in ört­li­chen oder regio­na­len Gruppen, da braucht es kei­nen Haintz, Füllmich oder Schiffmann. An dem Punkt sind wir lan­ge vorbei.

    1. Und war­um krie­ge ich hier­von (als unter sei­nem Klarnamen Bloggender) seit 1,5 Jahren abso­lut nichts mit? Von die­ser "Organisation"? Nur des­halb, weil ich (aus Gründen) nicht bei "Telegram" bin?

      Das ist doch Schönrednerei. Die BTW hat es gezeigt, mit den nicht mal 2 % für "dieBasis" – wir sind eine abso­lut unbe­deu­ten­de Minderheit.

  8. Wir erle­ben das Ende des Kapitalismus. Nur noch Unfähige ver­tei­di­gen die alte Zeit :-))

    Ernsthaft, ich bekam neu­lich ein Angebot von 1 Prozent Plus für einen Kredit von 50.000 Euro. Anderen Leuten wird ver­mut­lich mehr gebo­ten. Arbeitskräfte sind knapp und McJob dürf­te trotz Immigration der Vergangenheit ange­hö­ren. Die Unis orga­ni­sie­ren Studiengänge, die die Suche nach Geldgebern mit beinhal­ten. Wir wis­sen, wo die­se Perioden his­to­risch enden – im Krieg. Der Krieg gegen den Virus war ein net­ter Versuch, die Menschheit zu einen. Was jetzt?

  9. Bei solch einem Artikel wie dem oben zitier­ten kann man nur beten und hof­fen, dass die Zustände nicht noch schlim­mer wer­den. Menschen, die über so wenig Reflexionsfähigkeit und Empathie ver­fü­gen, wür­den sicher auch nicht Halt davor machen, zu for­dern, dass Ungeimpfte ins KZ gesteckt oder getö­tet gehören. 

    Es ist trau­rig, dass es Menschen gibt, die noch nicht mal begrif­fen haben, dass sie sich auf einen Entwicklungsweg bege­ben könn­ten. Die dasit­zen, Hassartikel über Andersdenkende fabri­zie­ren, sich dadurch erhö­hen, weil sie sich offen­bar selbst nicht genü­gen und nach unten tre­ten müs­sen, um sich bes­ser zu fühlen.
    Ich fra­ge mich immer, ob sich sol­che Leute nicht schä­men, denn durch sol­che Hassartikel legen sie ja ihr eige­nes küm­mer­li­ches Innenleben offen. So etwas wür­de man nor­ma­ler­wei­se allen­falls einem Psychotherapeuten anvertrauen. 

    Aber gut, nun wis­sen wir, dass es einen Autor beim Volksverpetzer gibt, der über ein sehr gerin­ges Selbstwertgefühl ver­fügt, der es nicht aus­hält, dass Menschen eine ande­re Meinung haben, der offen­bar Angst davor hat, außer­halb der Gruppe zu ste­hen und des­halb jeden Mist glaubt, dem man ihm erzählt und dem nahe­zu jedes noch zu bil­li­ge und schä­bi­ge Mittel recht ist, um ande­re zu beschmut­zen. Ich sage nur: Der Dreck den man wirft, kommt immer zu einem selbst zurück.

  10. Hass essen Hirn auf, oder wie war das gleich?
    Man könn­te ja auch den Sieg über die bösen Querlenker und die eige­ne mora­li­sche Überlegenheit ein­fach genießen.
    Dieser Kübel aus Häme klingt mir sehr nach ver­zwei­fel­tem Buhlen um Bestätigung und Selbstvergewisserung.
    So rich­tig sicher ist man sich bei den Volksverblödern anschei­nend nicht.

  11. Was ich nach dem Lesen die­ses, von nega­ti­ven Emotionen trie­fen­den, Artikels mit sehr schlech­tem Schreibstil und man­geln­der Grammatik kaum glau­ben konnte:

    Thomas Laschyk hat von 2011 – 2014 Germanistik: Vergleichende Literaturwissenschaft in Augsburg stu­diert und offen­sicht­lich mit einem Bachelor abgeschlossen.
    https://www.grin.com/user/968018 – dort fin­den sich auch noch Hausarbeiten von 2017 (Masterstudium?) – aber kei­ne Abschlußarbeit mehr.

    Ein Artikel von Netzpolitik.org über ein Interview zu den Zielen Laschyks trägt die Überschrift "Diese gan­ze nega­ti­ve Energie in etwas Positives verwandeln"
    Falls das jemals das Ziel sei­ner Arbeit gewe­sen sein soll­te – ist das auf jeden Fall sehr dane­ben gegangen!

    Im Juli 2020 erhielt der Volksverpetzer den Augsburger Medienpreis in der Kategorie „Mut“. Zur Begründung hieß es, das Blog stel­le sich „täg­lich die­ser schier unlös­ba­ren Aufgabe, zu einer aus­ge­wo­ge­ne­ren Meinungsbildung bei­zu­tra­gen und die Ausbreitung von Verschwörungstheorien, Fake News und popu­lis­ti­schen Mythen einzudämmen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Volksverpetzer

    Wenn das, was der Volksverpetzer schreibt, aus­ge­wo­ge­ne Meinungsbildung sein soll – dann ist der Journalismus am Ende!

  12. Das muss nicht zwangs­läu­fig ein Legastheniker sein.
    Ich tip­pe eher dar­auf, daß der Herr beim Schreiben die­ses 'Artikels'
    unter Alkohol- oder Drogeneinfluss (oder bei­des) stand, da können
    schon mal ein paar Synapsen durch­schmo­ren. Gepaart mit einem
    enor­men Maß an Frustration und Aggression. Oder wie soll man sich sonst die­ses vor unbän­di­gem Hass trie­fen­de Geifern erklären ?
    Das Erschreckende dabei ist, daß z.Zt. sol­che Opportunisten ohne jeg­li­ches Selbstbewußtsein (von Empathie mal ganz zu schwei­gen) wie­der in gro­ßer Anzahl auftauchen.

  13. Das ist ja ein rich­tig begab­ter Verdrängungskünstler , oder hat er ein Sinnentnahmeproblem bei der Deutung der deut­schen Sprache?
    Das Einzige, was er mei­ner Meinung nach rich­tig deu­ten kann, ist, dass er Lügen und Verschwörungsmythen wahr­nimmt . Ich den­ke, es sind die, die er sel­ber gera­de ver­sucht, zu verbreiten.

  14. Ach, der Herr VOLKSVERPETZER…!!!
    Inhaltlich möch­te ich da gar nicht drauf ein­ge­hen. Ich habe letz­tes Jahr mal einen Artikel von ihm zer­pflückt, als ein Bekannter von mir mein­te, er müs­se auf Facebook Hetze gegen Füllmich und die "Querdenker" betrei­ben. Nur soviel: es kam von ihm natür­lich kei­ne Reaktion, als ich ihm sehr aus­führ­lich dar­bot, dass die VP-Aussagen kei­ne sach­lich Argumente waren, und die Quellenangaben auf eben­so inhalt­lich schwa­che Artikel verlinkten…

    Zu sei­nem Sprachstil: Ich kann mir bild­lich vor­stel­len, wie der VP sich bei den Artikeln in Rage schreibt, sei­ne Gedanken kom­men ihm immer schnel­ler, er fin­det mit jedem Satz ein neu­es Detail, das er so unglaub­lich ger­ne erwäh­nen möch­te. Nicht zu ver­ges­sen die Stimmungswörter wie "Leugner", "Marzipan" (mit N, aber dafür ohne r und pan) etc.
    Klingt wie ein "Vorspiel" für ihn. Was soll's…

    Zuletzt, es ist ja inzwi­schen so (mei­ne Beobachtung), dass ohne Autokorrektur vie­le Menschen der Schriftsprache nicht mehr wirk­lich mäch­tig sind. Auch das wun­dert mich also beim VP nicht, denn er sieht sich ja als "hipp" (?), hat bestimmt nur Apfel-Geräte, die ihm das Denken abnehmen.

    Die Welt ist so schön ein­fach geworden!! 😉

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