Wie der Ginseng-Faktenfinder der Tagesschau Oskar Lafontaine widerlegt

Ja, er heißt Patrick Gen­sing, der Exper­te der Tages­schau, der am 19.8. den untaug­li­chen Ver­such macht, Lafon­taine unwah­rer Aus­sa­gen zu bezich­ti­gen. Der hat­te am 17.8. unter dem Titel "Kin­der kei­nen unnö­ti­gen Risi­ken aus­set­zen – Kin­der­imp­fung bleibt ver­ant­wor­tungs­los" erklärt:

»Gegen Kin­der­imp­fun­gen spricht:

1. Wenn über­haupt Sym­pto­me auf­tre­ten, haben Kin­der in der Regel kei­nen schwe­ren Krankheitsverlauf.

2. Auch geimpf­te Kin­der ste­cken ande­re an.

3. Wei­ter­hin unge­klärt sind die Lang­frist­wir­kun­gen: Eine Vor­stu­die eines hol­län­di­schen Insti­tuts unter Zusam­men­ar­beit mit dem Helm­holtz-Insti­tut für Infek­ti­ons­for­schung in Han­no­ver kommt zu dem Ergeb­nis, dass die mRNA-Impf­stof­fe unser natür­li­ches Immun­sys­tem ver­än­dern und die Immun­ant­wort gegen ande­re Viren schwä­chen. Das spielt für die „Impf-Exper­ten“ offen­bar kei­ne Rol­le (Bericht über die Stu­dieStu­die). Dabei bestä­tigt auch Pfizer/Biontech in den gele­ak­ten Ver­trä­gen, dass „die lang­fris­ti­gen Wir­kun­gen“, und um die geht es doch vor allem bei der Kin­der­imp­fung, unbe­kannt sind.

Bevor die­se und die dar­auf auf­bau­en­den Fra­gen nicht geklärt sind, ist es ver­ant­wor­tungs­los, Kin­der zu imp­fen, weil ihnen im Fal­le einer Infek­ti­on kein schwe­rer Krank­heits­ver­lauf droht und auch geimpf­te Kin­der Infek­tio­nen wei­ter­ge­ben.«

Was macht dar­aus die "Tages­schau"?

»Starke Worte, schwache Quelle

Der Lin­ken-Poli­ti­ker Lafon­taine nennt Imp­fun­gen für Kin­der "unver­ant­wort­lich". Als ver­meint­li­chen Beleg für angeb­lich dro­hen­de Lang­zeit­fol­gen führt er eine ein­zel­ne Stu­die an, die dazu aber gar kei­ne Anga­ben macht…

Ger­ne äußerst sich der eins­ti­ge Bun­des­po­li­ti­ker noch zur inter­na­tio­na­len Poli­tik: US-Prä­si­dent Joe Biden nennt er "Slee­py Joe", die USA sei­en der "Welt­ter­ro­rist Num­mer 1" mit "Vasal­len" und "Knech­ten" in der deut­schen Poli­tik. Es ist die alt­be­kann­te Rhe­to­rik einer dog­ma­ti­schen Lin­ken, ver­gleich­bar mit der von Jere­my Cor­byn in Großbritannien.

Auch in der Coro­na-Pan­de­mie setzt Lafon­taine auf kla­re Kan­te: "Wer sind die Covidio­ten?", fragt er bei­spiels­wei­se in einem Bei­trag auf sei­ner Web­sei­te – und gibt selbst die Ant­wort: "Soge­nann­te Exper­ten" wie Karl Lau­ter­bach gin­gen "Arm in Arm mit der Pharmaindustrie".«

Wer Biden kri­ti­siert und Lau­ter­bach für frag­wür­dig hält, kann ja schon mal nicht ernst genom­men wer­den. Das allei­ne reicht noch nicht ganz. Gen­sing ver­sucht sich in Sachaussagen:

»Keine Aussage zu Langzeitwirkungen

Bei der von Lafon­taine ange­führ­ten Stu­die han­delt es sich um ein soge­nann­tes Pre­print, das heißt, die Unter­su­chung wur­de noch nicht von ande­ren Fach­leu­ten bewer­tet. Kon­kret wur­de den Anga­ben zufol­ge fest­ge­stellt, dass sich bei eini­gen mit dem Biontech-Vak­zin geimpf­ten Per­so­nen die Abwehr­re­ak­ti­on auf bestimm­te Viren, Pil­ze und Bak­te­ri­en mög­li­cher­wei­se ver­än­der­te: Laut den Beob­ach­tun­gen wur­de sie teil­wei­se schwä­cher, in eini­gen Fäl­len stär­ker. Dass Imp­fun­gen das Immun­sys­tem ver­än­dern, liegt auf der Hand – die Fra­ge ist nur: Ent­steht dadurch ein Risi­ko? Dar­auf gibt die­se Arbeit kei­ne Ant­wort – schon gar nicht im Hin­blick auf Kin­der.«

Schon immer füh­ren Lau­ter­bach und Dros­ten Pre­prints als Bewei­se für ihre The­sen an. Lafon­taine macht auch kei­nen Hehl dar­aus, daß er sich auf eine "Vor­stu­die" bezieht.

Was sagt die Studie?

Sie wur­de am 6.5. ver­öf­fent­licht. Dies ist ihre eigene

»Zusam­men­fas­sung

Der mRNA-basier­te BNT162­b2-Impf­stoff von Pfizer/BioNTech war der ers­te zuge­las­se­ne COVID-19-Impf­stoff und hat sich bei der Prä­ven­ti­on von SARS-CoV-2-Infek­tio­nen als bis zu 95 % wirk­sam erwie­sen. Über die brei­te Wir­kung der neu­en Klas­se von mRNA-Impf­stof­fen ist wenig bekannt, ins­be­son­de­re dar­über, ob sie kom­bi­nier­te Wir­kun­gen auf ange­bo­re­ne und adap­ti­ve Immun­ant­wor­ten haben. Hier konn­ten wir bestä­ti­gen, dass die BNT162­b2-Imp­fung gesun­der Per­so­nen eine wirk­sa­me humo­ra­le und zel­lu­lä­re Immu­ni­tät gegen meh­re­re SARS-CoV-2-Vari­an­ten aus­löst. Inter­es­san­ter­wei­se modu­lier­te der BNT162­b2-Impf­stoff jedoch auch die Pro­duk­ti­on ent­zünd­li­cher Zyto­ki­ne durch ange­bo­re­ne Immun­zel­len nach Sti­mu­la­ti­on mit spe­zi­fi­schen (SARS-CoV‑2) und unspe­zi­fi­schen (vira­len, pilz­li­chen und bak­te­ri­el­len) Sti­mu­li. Die Reak­ti­on der ange­bo­re­nen Immun­zel­len auf TLR4- und TLR7/8‑Liganden war nach der BNT162­b2-Imp­fung gerin­ger, wäh­rend die durch Pil­ze aus­ge­lös­ten Zyto­kin­re­ak­tio­nen stär­ker waren. Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass der mRNA-Impf­stoff BNT162b2 eine kom­ple­xe funk­tio­nel­le Umpro­gram­mie­rung der ange­bo­re­nen Immun­ant­wor­ten bewirkt, was bei der Ent­wick­lung und Ver­wen­dung die­ser neu­en Impf­stoff­klas­se berück­sich­tigt wer­den soll­te.«

Mögliche Gefahren bei gleichzeitiger Grippeimpfung

Klingt schon die Zusam­men­fas­sung nicht beru­hi­gend, so sind wei­te­re Aus­sa­gen auch in Hin­blick auf die zuneh­mend pro­pa­gier­ten Kin­der-Grip­pe­imp­fun­gen für den Herbst alarmierend:

»Die Wir­kung der BNT162­b2-Imp­fung auf ange­bo­re­ne Immun­re­ak­tio­nen könn­te auch auf eine mög­li­che Inter­fe­renz mit den Reak­tio­nen auf ande­re Imp­fun­gen hin­deu­ten, wie sie für ande­re Impf­stof­fe als "Impf­stoff­in­ter­fe­renz" bekannt ist (Lum et al., 2010; Nolan et al., 2008; Vajo, Tamas, Sin­ka, & Jan­ko­vics, 2010). In den kom­men­den Jah­ren (ein­schließ­lich Herbst 2021) wer­den sich die COVID-19-Impf­pro­gram­me wahr­schein­lich mit der sai­so­na­len Grip­pe­imp­fung über­schnei­den. Daher ist es von ent­schei­den­der Bedeu­tung, zusätz­li­che Stu­di­en durch­zu­füh­ren, um die poten­zi­el­len Wech­sel­wir­kun­gen und Aus­wir­kun­gen der COVID-19-Impf­stof­fe mit den aktu­el­len Impf­plä­nen zu unter­su­chen, ins­be­son­de­re bei immun­sup­p­ri­mier­ten und älte­ren Personen.«

Tat­säch­lich fin­den sich dar­über hin­aus in dem Papier, des­sen Limi­ta­tio­nen übri­gens benannt wer­den, kei­ne expli­zi­ten "Aus­sa­gen zu Lang­zeit­fol­gen". Aller­dings hat Lafon­taine das auch nicht behauptet.

Gen­sing führt ein Zitat aus dem "Helm­holtz Zen­trum für Infek­ti­ons­for­schung (HZI)" an: "Da in die­ser Stu­die kei­ne Kin­der unter­sucht wur­den, kann man auch kei­ne zuver­läs­si­gen und ver­nünf­ti­gen Schluss­fol­ge­run­gen zie­hen." Das ist nun, um mit G. zu spre­chen, eine "schwa­che Quel­le". Denn umge­kehrt wird ein Schuh dar­aus. Eine Stu­die stellt all­ge­mein fest, daß über die Wir­kung der "Impf­stof­fe" "wenig bekannt" ist, daß aber "eine kom­ple­xe funk­tio­nel­le Umpro­gram­mie­rung der ange­bo­re­nen Immun­ant­wor­ten" statt­fin­det – das soll für Kin­der kei­ne Bedeu­tung haben?

Nein, meint der "Fak­ten­fin­der":

»Sensibles Thema

Imp­fun­gen für Kin­der sind ein beson­ders sen­si­bles The­ma – und Lafon­taine fin­det mit sei­nem Stand­punkt dazu gro­ßen Anklang: Tau­sen­de Pro­fi­le auf Face­book teil­ten sei­nen Kom­men­tar und stimm­ten die­sem zu. Doch eine ein­zel­ne Stu­die, die über­haupt kei­ne Aus­sa­ge zu Lang­zeit­fol­gen bei Kin­dern trifft, taugt nicht als Basis, um Imp­fun­gen für Kin­der pau­schal als "ver­ant­wor­tungs­los" zu diskreditieren.«

Das Fol­gen­de wird er gewiß nicht als Selbst­kri­tik verstehen:

»Nicht nur Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker, son­dern auch Medi­en kön­nen durch ver­kürz­te Bericht­erstat­tung über ein­zel­ne Stu­di­en deren Aus­sa­ge­kraft ver­zer­ren und so einen fal­schen Ein­druck erwe­cken. Die­se Gefahr ver­stärkt sich noch, da es zur Coro­na-Pan­de­mie eine wah­re Flut von Unter­su­chun­gen und Stu­di­en gibt, die sogar die wis­sen­schaft­li­chen Prüf­sys­te­me an ihre Gren­zen bringt


Zu Herrn Gen­sing sie­he u.a. Neue Dimen­si­on der Des­in­for­ma­ti­on.

19 Antworten auf „Wie der Ginseng-Faktenfinder der Tagesschau Oskar Lafontaine widerlegt“

    1. ot
      @ Kelle
      auf die Schnelle
      Mehr fiel mir zu Ihrem Bull­shit nicht ein.
      Kenns­te den:
      Eine Kat­ze jagt eine Maus über einen Bau­ern­hof. Die Maus ent­wischt durch ein Loch in den Kuhs­all. Eine Kuh dreht sich um und läßt einen Hau­fen auf sie fal­len. Nur der Schwanz der Maus schaut herraus. Inzwi­schen ist die Kat­ze zur Tür her­ein. Sieht sich um, ent­deckt den Schwanz und ver­speist die Maus.
      Was kann man dar­aus lernen?
      Nicht jeder, der dich mit Sch…e bewirft, ist ein Feind.
      Nicht jeder der dich aus der Sch…e zieht, ist ein Freund.
      Und wenn du schon in der Sch…e sitzt, zieh wenigs­tens den Schwanz ein.

  1. Die Stu­die gilt für Men­schen und grund­sätz­lich für das Immun­sys­tem. Es bedürf­te einer geson­der­ten Stu­die für Lang­zeit­fol­gen bei Kin­dern nur dann, wenn sie kei­ne Men­schen wären.

  2. Die all­wis­sen­de Müll­hal­de weiß zu Patrick Gen­sing eine Men­ge. Nur eins weiß sie nicht: Was hat der Patrick über­haupt gelernt? Man fin­det nur einen Satz dazu: "In den Jah­ren 2003 und 2004 absol­vier­te Gen­sing ein Volon­ta­ri­at beim NDR". Also, im Alter zwi­schen 29 und 30 Jah­ren reicht es bei die­sem Fak­ten­che­cker nur zu etwas, das der deut­sche Gesetz­ge­ber nicht als ordent­li­che Aus­bil­dung bezeich­nen kann (im Gegen­satz zu einer gewöhn­lich drei­jäh­ri­gen Lehre).
    Das ist seit Anfang April 2017 der Lei­ter des tagesschau.de-Onlineportals faktenfinder.
    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​P​a​t​r​i​c​k​_​G​e​n​s​ing

  3. Guten Abend!

    Der Fun-Fact an der Sache ist, dass Lafon­taine "die Wis­sen­schaft" in Form von Alex­an­der Kekulé auf sei­ner Sei­te hat. Kekulé hat­te sich damals gegen die flä­chen­de­cken­de "Imp­fung" von 12–17 Jäh­ri­ge posi­tio­niert (eben­so wie Klaus Stöhr) und hat dabei die sel­be Stu­die ange­führt wie Lafontaine. 

    Dass Kekulé das ernst nimmt liegt auf der Hand: er spricht auch (sinn­ge­mäß) von "Über­ra­schun­gen" auf die man nicht vor­be­rei­tet ist und dass die Lebens­span­ne eines 17-Jäh­ri­gen eine ande­re ist, wie die eines 50 Jäh­ri­gen. Und des­we­gen sind Nut­zen/­Kos­ten-Rech­nung eine voll­kom­men andere. 

    Er hat­te es nur anders ausgedrückt:

    Zitat: "(…) Es gibt gera­de eine Stu­die von
    Anfang Mai, die in Hol­land gemacht wurde,
    und da hat man genau­er unter­sucht, was pas-
    siert eigent­lich nach der Imp­fung mit so einem
    RNA-Impf­stoff, also BioNTech hat man in dem
    Fall genom­men, aber Moder­na wird genauso
    funk­tio­nie­ren. Und was wir schon wuss­ten, ist
    das, da sowohl die ange­bo­re­ne Immunantwort
    als auch die erwor­be­ne Immun­ant­wort eine
    Rol­le spielt. Also wir reden ja immer nur von
    Anti­kör­pern, die nach der Imp­fung entstehen.
    Aber es sind eben nicht nur die Antikörper,
    son­dern es sind zum einen auch die­se zytotoxi-
    schen T‑Zellen. Das gehört aber auch zu er-
    worbe­nen Immu­ni­tät. Und dann gibt es die
    ange­bo­re­ne Immu­ni­tät, die ja eigent­lich tätig
    wer­den soll, bevor der Orga­nis­mus qua­si ein
    Gedächt­nis für den Erre­ger hat. (…)"

    Der "Feh­ler" den Lafon­taine eigent­lich gemacht hat, war der, dass er direkt auf die Stu­die ver­wie­sen hat und nicht auf Kekulés Pod­cast: Wär ja pein­lich wenn der ÖRR sich selbst "fak­ten-che­cken" müsste.

    Ansons­ten hat Lafon­taine alles rich­tig gemacht.

    Schö­nen Abend noch!
    Daniel

    Quel­le: https://​www​.mdr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​p​o​d​c​a​s​t​/​k​e​k​u​l​e​-​c​o​r​o​n​a​/​k​e​k​u​l​e​-​c​o​r​o​n​a​-​k​o​m​p​a​s​s​-​e​i​n​h​u​n​d​e​r​t​s​e​c​h​s​u​n​d​a​c​h​t​z​i​g​-​1​0​0​-​d​o​w​n​l​o​a​d​F​i​l​e​.​pdf
    Sei­te 8

  4. Argh!
    Das ist aber genau die ver­quer­te Logik, die stets ange­wen­det wird sobald jemand Zwei­fel äus­sert. Man tut ein­fach so, als wären Lang­zeit­fol­gen unbe­deu­tend, weil ein­fach bis­lang nichts dar­über bekannt ist. Jed­wel­che Hin­wei­se dar­auf, dass eben z.B. eine Umpro­gram­mie­rung des Immun­sys­tems statt­fin­det, die die Immun­ab­wehr nega­tiv beein­flus­sen kann, wer­den völ­lig baga­tel­li­siert, so als wüss­te man nichts über die Bedeu­tung der kör­per­ei­ge­nen Abwehr und was das kon­kret mit all­ge­mei­ner Gesund­heit zu tun hat. 

    Es ist wirk­lich schon auf­fäl­lig wie dumm sich Man­che anstel­len. Dar­un­ter sind wohl aber auch Eini­ge, denen schlicht All­ge­mein­wis­sen und Lebens­er­fah­rung fehlt, um zu mer­ken was für ein Schwach­sinn sie da von sich geben. Dabei ist die Geschich­te mit der Immun­ab­wehr für jeden bedenk­lich, der sich z.B. wie ich öfter mal draus­sen in der Natur eine Zecke ein­fängt. Nor­ma­ler­wei­se ist das kein Pro­blem, erst recht, wenn man sowie­so gern draus­sen ist und sonst recht gesund lebt. Was pas­siert aber, wenn die Immun­ab­wehr defekt ist und man dann durch eine infi­zier­te Zecke gebis­sen wird (oder ein­fach nur eine schwe­re All­er­gie ent­wi­ckelt)? Es gibt eben Din­ge da draus­sen, die wirk­lich gefähr­lich wer­den kön­nen, wenn die eige­ne Kör­per­ab­wehr nicht so funk­tio­niert wie sie soll.

    Es ist jeden­falls ein Lehr­stück dar­über wie die Poli­tik gemein­sam mit den Medi­en den Kopf in den Sand ste­cken, weil das Offen­sicht­li­che nicht zu dem passt, was sie pro­pa­gie­ren. Des­halb wird jeder bedroht und mit Dreck bewor­fen, der sich ihnen in den Weg stellt so wie Prof. Hockertz (https://​coro​na​-tran​si​ti​on​.org/​d​e​r​-​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​l​e​r​-​p​r​o​f​-​s​t​e​f​a​n​-​h​o​c​k​e​r​t​z​-​h​a​t​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​v​e​r​l​a​s​sen), weil es kei­nen ein­zi­gen ver­nünf­ti­gen Grund dafür gibt, um das, was sie als Imp­fung bezeich­nen mas­sen­wei­se – und ins­be­son­de­re an Kin­der und Schwan­ge­re – zu verteilen.

  5. Gen­sing und Roh­wed­der habe ich schon seit über einem Jahr „gefres­sen“. Die­se bei­den „Fak­ten­fin­der“ (bes­ser Fake News-Erfin­der oder Fak­ten­ver­dre­her) über­trump­fen sich immer wie­der gegen­sei­tig mit noch mie­se­rem Jour­na­lis­mus. Es ist schwer zu ver­ste­hen, dass Angst­bür­ger immer noch die­ser abso­lut nie­ders­ten „Gos­sen-Jour­nail­le“ ver­fal­len und denen Glau­ben schen­ken können.

  6. »daß über die Wir­kung der "Impf­stof­fe" "wenig bekannt" ist, daß aber "eine kom­ple­xe funk­tio­nel­le Umpro­gram­mie­rung der ange­bo­re­nen Immun­ant­wor­ten stattfindet« 

    Ich hat­te erwar­tet, dass sich bei mir mit der Zeit eine gewis­se Gewöh­nung ein­stellt, aber die­ser Satz klingt nach wie vor erschreckend.
    Mein Lieb­lings­ar­gu­ment der Befür­wor­ter bleibt der­weil »aber alle ande­ren Impf­stof­fe füh­ren auch zur kom­ple­xen funk­tio­nel­len Umpro­gram­mie­rung der ange­bo­re­nen Immun­ant­wor­ten« – Ja, die haben aber auch jah­re­lan­ge Beob­ach­tungs­zeit­räu­me in Stu­di­en hin­ter sich gebracht und dar­über hin­aus vie­le wei­te­re Jah­re Anwen­dung in der Mas­se der Bevölkerung.
    Dass kaum jemand mehr den Unter­schied zwi­schen einer regu­lä­ren und einer irre­gu­lä­ren Impf­stoff­ent­wick­lung ken­nen will oder zumin­dest nicht ohne die­sen Unter­schied in sei­ner Bedeu­tung her­un­ter­zu­spie­len, soll­te einem zu den­ken geben.

  7. Doch eine ein­zel­ne Stu­die, die über­haupt kei­ne Aus­sa­ge zu Lang­zeit­fol­gen bei Kin­dern trifft, taugt nicht als Basis, um Imp­fun­gen für Kin­der pau­schal als "ver­ant­wor­tungs­los" zu diskreditieren.«

    Was der hier macht, ist eine klas­si­sche Beweis­last­um­kehr. Der setzt ein­fach als gege­ben vor­aus, dass das Ziel aller Men­schen die Imp­fung der Jugend­li­chen ist. Unter die­ser Prä­mis­se kann dann behaup­tet wer­den, dass die Abwe­sen­heit von Stu­di­en­ergeb­nis­sen zur Gefähr­lich­keit bei Jugend­li­chen aus­reicht um alle ein­mal zu behan­deln. In der rich­ti­gen Medi­zin und bei Zulas­sungs­ver­fah­ren ver­hält sich das aber anders: es müs­sen Ergeb­nis­se vor­lie­gen, die eine ganz klar erkenn­ba­re Unge­fähr­lich­keit unwi­der­leg­bar nachweisen.
    Die­sen Nach­weis gibt es bis­her nicht. Des­halb hat­te sich die StI­Ko auch so lan­ge geziert mit der Emp­feh­lung für Kinder.
    Mich wür­de sehr inter­es­sie­ren, was den dor­ti­gen Leu­ten ver­spro­chen wur­de damit die über das Risi­ko hin­weg­se­hen, für Schä­den die­ser, auf ihre Emp­feh­lung hin, geimpf­ten Kin­der auf­zu­kom­men oder zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen zu werden.
    Eine Haf­tungs­frei­stel­lung mit Ver­weis auf die Lie­fer­ver­trä­ge kann es ja nicht sein, da Ver­trags­wer­ke kei­ne Geset­ze für drit­te über­steu­ern können.

    1. Viel­leicht wür­de denen ja nichts ver­spro­chen, son­dern die Fol­ter­werk­zeu­ge gezeigt, z.B. in Form eines gut gefüll­ten Kompromat-Koffers…

  8. Oskar hat schon zurück geschla­gen. Er war nie "mein" Poli­ti­ker, aber mit sei­nen mes­ser­schar­fen Kom­men­ta­ren zur Coro­na-Poli­tik hat er sich mei­ne Ach­tung verdient.

    https://​reit​schus​ter​.de/​p​o​s​t​/​b​l​a​m​a​g​e​-​f​u​e​r​-​a​r​d​-​f​a​k​t​e​n​f​i​n​d​e​r​-​l​e​g​t​-​e​u​c​h​-​n​i​c​h​t​-​m​i​t​-​o​s​k​a​r​-​an/

  9. Es geht schon im ers­ten Abschnitt los, Gen­sing: "Als ver­meint­li­chen Beleg für angeb­lich dro­hen­de Lang­zeit­fol­gen…". Etwas, das in der Zukunft droht, läßt sich nicht bele­gen! Lafon­taine woll­te ledig­lich deut­lich machen, dass die Wahr­schein­lich­keit schwe­rer Impf­schä­den hoch ist, dazu braucht man noch nicht mal eine Stu­die, da reicht der Ver­weis auf die Hun­der­tau­sen­den schwer Impf­ge­schä­dig­ten in aller Welt, und die Tau­sen­den, die dar­an starben. 

    Die Beweis­last liegt ncht bei dem der warnt, son­dern bei dem, der behaup­tet, die Imp­fun­gen sei­en, ins­be­son­de­re für Kin­der, sicher. Over to you, Gensing…

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