Christian Drosten: schon immer eitle fake news

Als Chris­ti­an Dros­ten sich 2007 von Vani­ty Fair por­trä­tie­ren ließ, leg­te er wenig Wert auf eine wirk­lich­keits­treue Dar­stel­lung. Oder aber die Macher hat­ten ihm die Lüge untergejubelt:

»Berühmt wur­de er, nach­dem er in einer Wochen­end­schicht im Früh­jahr 2003 im Allein­gang den SARS-Erre­ger als Coro­na-Virus iden­ti­fi­ziert hatte.«

Viel­leicht stammt die­ses sel­te­ne Bild aber auch aus der Fäl­scher­werk­statt eines Alu­huts. Hier ist der Link.

Ver­bürgt ist hin­ge­gen dies:

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Google-Übersetzer scheitert an Landt-Beschreibung

Aus die­sem Pas­sus eines Arti­kels der Washing­ton Post zum Pan­de­mie-Pro­fi­teur Olfert Landt

»Foun­der of a small Ber­lin-based com­pa­ny, the pony­tail­ed 54-year-old first raced to help Ger­man rese­ar­chers come up with a dia­gno­stic test«

macht trans​la​te​.goog​le​.com:

»Der 54-jäh­ri­ge Pfer­de­schwanz, Grün­der eines klei­nen Ber­li­ner Unter­neh­mens, fuhr erst­mals Ren­nen, um deut­schen For­schern bei der Erstel­lung eines dia­gnos­ti­schen Tests zu helfen«

Drostens Testlabor muß "nachhaltiges Wachstum" erzielen – Fragen an Charité / Vivantes

Die Fir­ma Labor Ber­lin führt im Fach­be­reich Viro­lo­gie unter der Lei­tung von Prof. Dr. Chris­ti­an Dros­ten die Tes­tung auf SARS-CoV‑2 durch. Die Pro­ben­an­nah­me von Labor Ber­lin ist täg­lich 24 Stun­den geöffnet.

Das Unter­neh­men gehört jeweils zur Hälf­te der Cha­ri­té und der Vivan­tes GmbH. Es wur­de 2011 eigens gegrün­det, um zwei Zie­le zu erreichen:

    1. Es soll­te Gewin­ne machen, die den lan­des­ei­ge­nen Müt­tern so nicht mög­lich wären.
    2. Die Beschäf­tig­ten soll­ten nicht den übli­chen Tarif­ver­trä­gen unterliegen.

„Dros­tens Test­la­bor muß "nach­hal­ti­ges Wachs­tum" erzie­len – Fra­gen an Cha­ri­té / Vivan­tes“ weiterlesen

In Sachen BMGS traut Rundfunk sich selbst nicht

Nach und nach scheint es so, als ob die "seriö­sen" Medi­en wenigs­tens hin und wie­der kri­ti­sche Posi­tio­nen zum Coro­na-Kri­sen­ma­nage­ment ver­mel­den kön­nen, ohne panisch rela­ti­vie­rend die offi­zi­el­le Mei­nung von RKI und Dros­ten dane­ben ver­mer­ken müssen.

Das gelingt nicht immer. Ein schö­nes Bei­spiel ist eine Sen­dung des SWR vom 22.1.2019, also lan­ge vor Coro­na. Sie hat­te den Titel "Die WHO am Bet­tel­stab: Was gesund ist, bestimmt Bill Gates". Auf sei­ner Web­sei­te kann der Sen­der die­sen Bei­trag nicht unkom­men­tiert las­sen und fügt gleich drei Warn­hin­wei­se bei:

SWR warnt vor Fakten 1

SWR warnt vor Fakten 2

SWR warnt vor Fakten 3

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König von Thüringen macht mal was richtig

Bodo Rame­low wuß­te schon immer mit Medi­en umzu­ge­hen und sich als Per­son in Sze­ne zu set­zen. Daß er dabei nicht immer in Über­ein­stim­mung mit sei­ner Par­tei steht, hat er mit Men­schen wie Boris Pal­mer gemein.

Im März hat­te er die Wahl eines AfD-Vize­prä­si­den­ten im thü­rin­gi­schen Land­tag ermög­licht, heu­te prescht er mit einer Ankün­di­gung umfang­rei­cher Coro­na-Locke­run­gen vor.

Wäh­rend in sei­ner Par­tei sehr über­wie­gend das Cre­do gilt, die Regie­rungs­maß­nah­men bedin­gungs­los mit­zu­tra­gen, stellt er nun fest:

»“Wir haben im März auf der Grund­la­ge von Schät­zun­gen von 60.000 Infi­zier­ten ent­schie­den – jetzt haben wir aktu­ell 245 Infi­zier­te”, sag­te der Lin­ke-Poli­ti­ker der “Bild am Sonn­tag” zur Situa­ti­on in Thü­rin­gen. “Der Erfolg gibt uns mit den har­ten Maß­nah­men recht – zwingt uns nun aber auch zu rea­lis­ti­schen Kon­se­quen­zen und zum Han­deln. Und das heißt: Für Thü­rin­gen emp­feh­le ich die Auf­he­bung der Maß­nah­men.” „König von Thü­rin­gen macht mal was rich­tig“ weiterlesen

Geht doch!

Bis­lang zeich­ne­ten sich lin­ke Medi­en dadurch aus, die Pro­tes­te gegen die Coro­na-Maß­nah­men pau­schal als rechts gesteu­ert oder von Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ke­rIn­nen insze­niert darzustellen.

Im gest­ri­gen Neu­en Deutsch­land gab es eine dif­fe­ren­zier­te­re Sicht. Autor Peter Nowak nahm zum Anlaß, daß die Vor­sit­zen­de der Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der Links­par­tei den eige­nen Bunds­tags­ab­ge­ord­ne­ten Andrej Hun­ko kri­ti­sier­te. Der war in Aachen auf einer Pro­test­ver­an­stal­tung aufgetreten.

Der Autor schreibt:

»… Hun­ko trat auf einer Mahn­wa­che auf, die klar dem lin­ken Spek­trum zuzu­ord­nen war, nicht beim »Wider­stand 2020« oder gar bei der AfD. Gesagt hat er nichts, was nach »Alu­hut« – also »Ver­schwö­rungs­theo­rie« – oder man­geln­der Distanz zu Rech­ten klang… „Geht doch!“ weiterlesen

Linke Demos – wirres Gebaren von Polizei und Gerichten

Nach Anga­ben der Poli­zei kamen zur heu­ti­gen Akti­on in Ber­lin unter dem Mot­to #Lea­ve­NoOne­Be­hind für die Auf­nah­me von Geflüch­te­ten aus den grie­chi­schen Lagern 350 Menschen.

Geneh­migt war ledig­lich eine Akti­on von 50 Teil­neh­me­rIn­nen. Ver­su­che der Poli­zei zwi­schen Hilf­lo­sig­keit und Ent­schlos­sen­heit, die übri­gen Men­schen vom Kund­ge­bungs­platz fern­zu­hal­ten, schei­ter­ten. Wider­wil­lig wur­den dann drei wei­te­re Kund­ge­bun­gen zuge­stan­den, so daß alle bei bes­ter Stim­mung ihr Anlie­gen deut­lich machen konnten.

Ins­ge­samt hat­ten am Wochen­en­de in dut­zen­den Städ­ten Aktio­nen gegen das EU-Grenz­re­gime statt­ge­fun­den. Wie nicht anders zu erwar­ten, lie­fen hier kei­ne Nazis auf.

Ham­burg: Was­ser­wer­fer gegen Anti­fa­schis­tIn­nen „Lin­ke Demos – wir­res Geba­ren von Poli­zei und Gerich­ten“ weiterlesen

DGB: Mit Vollgas aus der Corona- in die Klimakrise

Mit die­sem Pla­kat, das hun­dert­fach in U‑Bahn Sta­tio­nen hing, hat­ten die Gewerk­schaf­ten ihren tra­di­tio­nel­len Stra­ßen­pro­test zum 1. Mai ersetzt:

Inhalt­lich so aus­sa­ge­stark wie ein SPD-Wahl­kampf­mot­to in den 80ern: "Wir in Nordrhein-Westfalen".

Nun hat der DGB sein Ver­ständ­nis von Soli­da­ri­tät präzisiert:

»"Auch eine Kauf­prä­mie für Fahr­zeu­ge ist sinn­voll, wenn sie tech­no­lo­gie­of­fen ist und auch für emis­si­ons­ar­me Ver­bren­ner gilt", sag­te DGB-Vor­stands­mit­glied Ste­fan Kör­zell der "Neu­en Osna­brü­cker Zei­tung" (Sams­tag).«

Kli­ma­kri­se? Sol­len sich ande­re drum kümmern.Dabei gibt es durch­aus ande­re Stim­men im DGB. „DGB: Mit Voll­gas aus der Coro­na- in die Kli­ma­kri­se“ weiterlesen

Weitere ExpertInnen-Stimmen, die verhallen werden

Auf Initia­ti­ve von Leh­ren­den der Ali­ce Salo­mon Hoch­schu­le Ber­lin haben über 50 Wis­sen­schaft­le­rIn­nen eine Stel­lung­nah­me zum Umgang mit Coro­na ver­faßt. Sie argu­men­tie­ren aus einer SAGE-Per­spek­ti­ve (Sozia­le Arbeit, Gesund­heit, Erzie­hung und Bildung).

Über den Auf­ruf berich­te­te der Tages­spie­gel am 18.5.
jun­ge Welt, Neu­es Deutsch­land? Fehlanzeige

Die Wis­sen­schaft­le­rIn­nen for­dern „Wei­te­re Exper­tIn­nen-Stim­men, die ver­hal­len wer­den“ weiterlesen