Besser scheitern?

Manch­mal scheint es, als ob die Regie­ren­den sich beim immer wie­der­keh­ren­den und nur gering­fü­gig ver­än­der­ten Vor­ge­hen an dem berühm­ten Wort von Samu­el Beckett ori­en­tier­ten, das da lautet:

»Immer ver­sucht. Immer geschei­tert. Egal. Wie­der ver­su­chen. Wie­der schei­tern. Bes­ser schei­tern.«

Oft wer­den die­se Wor­te als auf­mun­ternd ver­stan­den. Nun ist Beckett schwer zu inter­pre­tie­ren. Wie bei medi­zi­ni­schen Stu­di­en emp­fiehlt es sich aber auch hier, den Text wei­ter­zu­le­sen. Auf die zitier­ten Sät­ze folgt nämlich:

»Erst der Kör­per. Nein. Erst der Ort. Erst bei­des. Jetzt das eine. Jetzt das ande­re. Übel von dem einen das ande­re ver­su­chen. Übel von dem zurück von dem Übel. Und so wei­ter. Irgend­wie wei­ter. Bis man kei­ne Lust mehr hat, weder aufs eine noch aufs ande­re. Bei­des in die Höhe wer­fen. Wo auch nichts ist. Auch davon übel wer­den. Wie­der hoch­wer­fen, dann zurück. Wie­der der Kör­per. Wo kei­ner ist. Wie­der den Ort. Wo kei­ner ist. Wie­der ver­su­chen. Wie­der schei­tern. Wie­der bes­ser. Oder bes­ser schlim­mer. Wie­der schlim­mer schei­tern. Noch schlim­mer. End­gül­tig übel sein. Alles end­gül­tig hin­schmei­ßen. End­gül­tig gehen. Wo end­gül­tig nichts mehr ist. Gutes und so.«

Zitiert nach goe​the​.de. Im Ori­gi­nal­text "Worst­ward Ho" heißt es:

»Ever tried. Ever fai­led. No mat­ter. Try again. Fail again. Fail better.

First the body. No. First the place. No. First both. Now eit­her. Now the other. Sick of the eit­her try the other. Sick of it back sick of the eit­her. So on. Somehow on. Till sick of both. Throw up and go. Whe­re neither. Till sick of the­re. Throw up and back. The body again. Whe­re none. The place again. Whe­re none. Try again. Fail again. Bet­ter again. Or bet­ter worse. Fail worse again. Still worse again. Till sick for good. Throw up for good. Go for good. Whe­re neither for good. Good and all.«


So gese­hen wäre eine neue Stra­te­gie nicht schlecht. Die könn­te hei­ßen: Akzep­tie­ren, daß es eine Atem­wegs­er­kran­kung gibt mit einem sich immer mehr abschwä­chen­den Erre­ger. Aner­ken­nen, daß der nicht bekämpft und schon gar nicht aus­ge­rot­tet wer­den kann. Schutz und Behand­lung von Erkrank­ten. Ver­zicht auf das Tes­ten von Sym­ptom­lo­sen. Ein­stel­lung der geschei­ter­ten "Impf­kam­pa­gne". Vor allem: Hän­de weg von den Kindern!

13 Antworten auf „Besser scheitern?“

  1. "Die Defi­ni­ti­on von Wahn­sinn ist, immer wie­der das Glei­che zu tun und ande­re Ergeb­nis­se zu erwarten."
    Albert Ein­stein (angeb­lich)

    Der rote Faden (oder bei der jet­zi­gen Regie­rung Linie)??!!

  2. Bei wel­chen Sym­pto­men soll denn Ihrer Mei­nung nach getes­tet wer­den? Machen Sie jetzt den Onkel Dok­tor hier?
    Anschei­nend haben Sie bis heu­te nicht ver­stan­den, wie das Spiel gespielt wird. Die Unge­impf­ten, die sich tes­ten las­sen wenn sie Erkäl­tungs­sym­pto­me haben, weil sie ger­ne den Sta­tus des Gene­se­nen haben wol­len, mögen per­sön­lich gute Grün­de für den Test haben, poli­tisch haben sie nur den Herr­schen­den ange­zeigt, dass sie im Spiel blei­ben wol­len als eine ande­re Art von Skla­ven. Der Test ist der Test.

    1. und wenn sie dann posi­tiv auf die Kro­ne getes­tet wer­den, wer­den alle Kon­tak­te in Qua­ran­tä­ne ver­bannt, sie selbst wer­den unsi­cher, haben Alp­träu­me, wie sie auf der Inten­siv­sta­ti­on lan­den, wie nie­mand sie besu­chen darf, wie sie womög­lich nie­mals jemand spü­ren wer­den haut auf haut, wie sie womög­lich nie­mals mehr jeman­des Lächeln sehen, .…usw. und das womög­lich nur um gera­de mal 5 Mona­te einen Glüh­wein trin­ken zu dür­fen und unge­tes­tet auf Arbeit zu erschei­nen. Na denn.…
      Ich stim­me Ihnen zu!

  3. Die Dumm­heit von Regie­run­gen soll­te nie­mals unter­schätzt wer­den. (Hel­mut Schmidt)
    In die­sem Sin­ne ist noch eini­ges möglich.

  4. Lie­ber Artur,
    nicht nur kennst du eine mei­ner Lieb­lings­bands "Die Töd­li­che Doris", son­dern sogar mei­nen Lieb­lings­au­tor Samu­el Beckett. Du wirst mir immer sympathischer!
    Ganz sicher sind Becketts Zei­len nicht auf­mun­ternd gemeint. Das wider­sprä­che sei­nem gesam­ten lite­ra­ri­schen Schaf­fen. Erfolg gibt es bei ihm nicht, nur Zer­fall. "Bes­ser schei­tern" ist Aus­druck sei­nes sehr sub­ti­len Humors, sowie auch Aus­drü­cke wie "Glück­li­che Tage".
    Sicher wer­den die Herr­schen­des die­ses Mal noch "bes­ser" schei­tern, als letz­tes Mal. Aber wie Becketts "Hel­den" kön­nen sie nie aus ihrer Welt aus­bre­chen und bewe­gen sich immer in den sel­ben Bah­nen, sind ver­dammt dazu die sel­ben Feh­ler immer wie­der in end­lo­sen Per­mu­ta­tio­nen zu bege­hen, sind Täter und Opfer gleich­zei­tig (man den­ke an "How it is"/"Wie es ist"). Wenn es in sei­ner Gedan­ken­welt etwas pro­gres­si­ves gab, dann dass er kein Zyni­ker war. Er hat­te Mit­leid mit den Menschen.
    Obwohl ich Beckett lie­be, habe ich mir ein klein wenig Rest­op­ti­mis­mus bewahrt. Ein Über­bleib­sel aus mei­ner mar­xis­tisch-leni­nis­ti­schen poli­ti­schen Erzie­hung. Ich glau­be noch immer, wir kön­nen tat­säch­lich aus­bre­chen oder zumin­dest "bes­ser" schei­tern im Sin­ne von ein klein wenig erfolg­rei­cher sein als beim letz­ten Mal. Wir kön­nen viel­leicht sogar einen Sozia­lis­mus auf­bau­en, der etwas weni­ger kata­stro­phal schei­tert als beim letz­ten Mal.
    Frei­lich, selbst das schützt uns nicht vor der Qual unse­rer irdi­schen Exis­tenz, wel­che garan­tiert nicht gut endet, für nie­man­den von uns.
    "You're on earth, the­re is no cure for that!"

  5. Das kann ich sofort Unterschreiben:
    Schutz und Behand­lung von Erkrank­ten. Ver­zicht auf das Tes­ten von Sym­ptom­lo­sen. Ein­stel­lung der geschei­ter­ten "Impf­kam­pa­gne". Vor allem: Hän­de weg von den Kindern!
    Da fehlt mir eigent­lich noch – Obduk­ti­on der Ver­stor­be­nen um zu WISSEN ob es der Virus war

  6. Akzep­tie­ren, daß es eine Atem­wegs­er­kran­kung gibt mit einem sich immer mehr abschwä­chen­den Erre­ger. Aner­ken­nen, daß der nicht bekämpft und schon gar nicht aus­ge­rot­tet wer­den kann. Schutz und Behand­lung von Erkrank­ten. Ver­zicht auf das Tes­ten von Sym­ptom­lo­sen. Ein­stel­lung der geschei­ter­ten "Impf­kam­pa­gne".

    Da scheint jemand nicht ver­ste­hen zu wol­len, dass Atem­wegs­er­kran­kun­gen nur das Eine sind – Punkt. Die mrna oder Vek­tor Imp­fun­gen haben damit offen­kun­dig nichts zu tun; 

    Lis­ten: Mit den IMPFUNGEN (=Selek­ti­ons­ver­fah­ren) erträu­men sich all die gegen­wär­tig amtie­ren­den Hit­lers und gegen­wär­tig ordi­nie­ren­den Men­ge­les, nach Mög­lich­keit WELTWEIT, wahn­ge­mäß, eine ein­heit­li­che Volks­ge­sund­heit, unter Aus­schluss = Tötung der, aus deren Sicht, volks­ge­sund­heits­ge­fähr­den­den vul­ner­ablen Bevöl­ke­rungs­an­tei­len, sicherzustellen. 

    Wie auch immer
    MFG – Ö

      1. @aa:Wahn­vor­stel­lun­gen gibt es eben nicht nur auf der "ande­ren Seite"

        Dan­ke für das Blümchen ! 😀

        Trotz­dem lie­ge ich rich­tig. Ange­strebt ist mei­nen Ana­ly­sen nach ein welt­weit, (vor­erst west­li­che Welt), mit­tels "Impf­se­rie" erzwun­ge­ner ein­heit­li­cher Gesund­heits­sta­tus. Das Wahn befeu­er­te Lebens­werk, was Hit­ler bloß für das Deut­sche 3 Reich zu eta­blie­ren begann, näm­lich die Aus­rot­tung des Ursprungs min­der­wer­ti­ger Gene, soll jetzt von den glü­hen­den Hütern der Euge­nik, mit­tels mRNA und Vek­to­ren zu einem raschen Ende gebracht werden.

        Nur Chi­na hat es von Anbe­ginn an aktiv abge­lehnt, die eige­ne Bevöl­ke­rung unter Vor­spie­ge­lung fal­scher Tat­sa­chen, dezi­mie­ren zu wol­len – Bra­vo China !

        Wie auch immer
        MFG – Ö 

        P.S.: Hät­te Dr Asche bereits zur Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus' als His­to­ri­ker gelebt, wäre Sel­bi­ger mut­maß­lich noch im März 1945 fest davon über­zeugt gewe­sen, dass die immer wie­der beklag­ten destruk­ti­ven Vor­gän­ge gegen Tei­le der Bevöl­ke­rung, wahr­schein­lich nichts wei­ter sind, als Trug­schlüs­se Ein­zel­ner, von Wahn­vor­stel­lun­gen Heimgesuchter. 

        Trotz­dem, oder gera­de des­halb möch­te ich nicht mein Leben, mit dem Leben von Dr Asche tau­schen müssen

        MFG – Ö

  7. Sie schei­tern aber nicht. Sie wie­der­ho­len kack­dreist jeden Schwach­sinn, der ihnen schon seit zwei Jah­ren als Lüge um die Ohren gehau­en wird und krie­chen kichernd vor­an auf dem Weg zur ID2020, der Voll­di­gi­ta­li­sie­rung und dem "hackable human".
    Und dar­um könn­te der Omi­kron- Gene­se­nen­sta­tus so wich­tig wer­den ab März: wenn ein­fach mal die Her­de ihre Immu­ni­tät nach­wei­sen kann.

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