Déjà-vu: Corona und SARS 1

Nach einem sehr ähn­li­chen Muster wie 2020 hat­te Christian Drosten 2003 eine Pandemie her­bei­ge­re­det, die es letzt­lich nicht gab. Inzwischen hat man gelernt, die WHO die Definition geän­dert und die Testkriterien so ver­scho­ben, daß mas­sen­haft "posi­ti­ve Fälle" gene­riert werden.

Hier ein paar Artikel-Überschriften aus dem "Spiegel" zu SARS 1, die auf­zei­gen, wie die Dramaturgie sich gleicht:

  • Gefährliche Lungenkrankheit kommt aus Südchina (28.3.)
  • Arzt an SARS-Infektion gestor­ben (29. 3 )
  • Ein Infizierter kann bis zu 40 Menschen anste­cken (30.3.)
  • Anwohner ent­zie­hen sich Quarantäne (31. 3.)
  • Weltwirtschaftsforum sagt Konferenz in Peking ab (1. 4.)

  • Storno von Reisen in SARS-Regionen nicht gene­rell kos­ten­los (1.4.)
  • Mysteriöse Lungenkrankheit – Schon 75 SARS-Tote(2.4.)
  • SARS-Angst – Singapore Airlines streicht 125 Flüge pro Woche (2.4.)
  • SARS-Krise erfasst die Lufthansa (2.4.)
  • "Nur mit Maske und mit schlech­tem Gefühl" (2.4.)
  • Bildergalerie – Szenen der Angst (2.4.)
  • SARS-Infektionen – Kanadische Polizei iso­liert Verdächtige (3.4.)
  • Auswärtiges Amt gibt Reisehinweis aus (3.4.)
  • Zahlreiche Sportabsagen wegen SARS (4.4.)
  • "Nagel am Sarg der Weltwirtschaft" (5.4.)
  • Virologen fahn­den nach dem "Patienten Null" (7.4.)
  • SARS-Seuche in China – Zahl der Infektionen weit höher als offi­zi­ell ange­ge­ben (16.4.)
  • US-Wissenschaftler rech­net mit Todesrate von 18 Prozent (20.4.)
  • Experten war­nen vor glo­ba­ler Seuche (23.4.)
  • Das Handy als SARS-Detektor (24.4.)
  • Gefährlicher als ein Erdbeben (25.4.)
  • Im Klammergriff der Seuchenangst (25.4.)
  • WHO-Chefin sieht "glo­ba­le Epidemie" (27.4.)

17 Antworten auf „Déjà-vu: Corona und SARS 1“

  1. Relativiert die­ser Vergleich nicht auf schänd­lichs­te Art und Weise die der­zei­ti­ge Coronakrise, die sowohl in ihrer unnach­ahm­li­chen Einzigartigkeit als auch in ihre töd­li­chen Gefährlichkeit ein­ma­lig ist?

    1. Wohl nicht! Wer lesen kann ist deut­lich im Vorteil, lie­ber Troll. Fast scheint es, als hät­ten die Schreiber heu­ti­ger Artikel im Spiegel oder wel­cher Zeitschrift auch immer, nur noch ihre Ergüsse abge­schrie­ben, ange­passt und gering­fü­gig verändert.

      1. O.K. Fabianus I, ich neh­me den Troll zurück. Den Rest las­se ich ste­hen, zur Strafe, dass Sie die Satire nicht in Anführungszeichen gesetzt haben. So fällt man leicht auf Sarkasmus herein. :-).

  2. Von wel­cher töd­li­chen Gefährlichkeit spre­chen Sie, fabia­nus I?
    in D ist es ein Pubs im Vergleich zur Gesamtzahl dee stän­dig sterbenden

    In USA ist auch alles ganz normal,.wenn man genau hin­schaut, was.leider die wenigs­ten tun.

    1. Aber was soll man da noch machen?
      Es wur­de der bio­me­tri­sche Ausweis eingeführt.
      Es wur­de die Vorratsdatenspeicherung eingeführt.
      Es wur­de der Nacktscanner eingeführt.
      Nun erstellt man Bewegungsprofile.
      Bald soll die Verschlüsselung kom­plett fallen.
      Die Schuldervergemeinschaftung ist beschlossen.
      Die Menschen akzep­tie­ren all das.
      Manche viel­leicht anfäng­lich mur­rend, aber dennoch.
      Die Menschen weh­ren sich ja nicht ein­mal ernst­haft, wenn man ohne trif­ti­gen Grund ihren Kindern das freie Atmen untersagt.
      Da ist guter Rat teuer.

    1. Das stimmt. Ich bin sehr gefähr­lich. Doch lei­der bei wei­tem nicht gefähr­lich genug, um auch nur einen Floh das Fürchten zu leh­ren. Sonst wären wir ja nicht in die­ser ver­zwick­ten Lage.

  3. Abgesehen vom weit­aus ver­nünf­ti­ge­ren Pandemie-Gesetz waren womög­lich die Verstrickungen der Politiker und die Gehirnwäsche bei wich­ti­gen Politikern durch die Schwabsche Kaderschmiede
    noch nicht weit genug!

  4. Ich lese die­sen infor­ma­ti­ven Blog wirk­lich ger­ne und kann kei­ne frem­den Intentionen erken­nen, die in der Dunkelheit ver­steckt wer­den und das scheint eine Rarität zu sein. Manchmal gefällt mir die Rhetorik nicht so gut, aber das ist Geschmackssache. Vielleicht könn­te sie pro­duk­ti­ver sein.
    Womit man sich viel kaputt machen kann, ist wenn man über Sachverhalte schreibt, mit denen man sich nicht beschäf­tigt hat. Hiermit sol­len nicht die zu alar­mis­ti­schen Artikel beschö­nigt wer­den, die es damals bestimmt gab. Aber wie hät­te man damals mit der Situation umge­hen sol­len? Ignorieren? Nach M.E. war die Situation damals pro­ble­ma­tisch und hat­te Aufmerksamkeit ver­dient. Ähnliches gilt auch für das H1N1pdm09.

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