"Die meisten Kinder leiden unter leichtem COVID-19 oder zeigen keine Symptome"

»Die meis­ten Kinder erkran­ken leicht an COVID-19 oder zei­gen kei­ne Symptome, so der neu­es­te Bericht des Imperial College London.

Die Ergebnisse des Berichts 37 des COVID-19-Reaktionsteams des Imperial College London beschrei­ben eine sys­te­ma­ti­sche Literaturübersicht von 128 Studien, die zu Beginn der Epidemie ver­öf­fent­licht wur­den. 29 davon wur­den für eine Meta-Analyse in Betracht gezo­gen, die eine gepool­te Analyse der ver­füg­ba­ren Daten ermöglichte.

Die Mehrzahl der Studien basier­te auf Kindern, die als Kontaktpersonen von COVID-19-Patienten getes­tet wur­den. Die meis­ten Studien stamm­ten aus China, Europa und Nordamerika, und es gab kei­ne in Frage kom­men­den Studien aus Ländern mit nied­ri­gem und mitt­le­rem Einkommen, ein­schließ­lich Ländern in Südamerika oder Afrika.

Die gepool­te Analyse ergab, dass 3,8 Prozent der Kinder schwe­re oder kri­ti­sche Symptome auf­wie­sen. Die meis­ten Kinder erkrank­ten jedoch nur leicht an COVID-19, und 21 Prozent der Kinder waren zwar infi­ziert, zeig­ten aber kei­ne Symptome. Die Forscher fan­den kei­ne Hinweise auf einen höhe­ren Anteil asym­pto­ma­ti­scher Kinder im Vergleich zum Anteil asym­pto­ma­ti­scher Personen in Studien auf Bevölkerungsebene (Allgemeinbevölkerung aller Altersgruppen).

Die Forscher iden­ti­fi­zier­ten kei­ne Studien zur Beurteilung der Übertragbarkeit bei Kindern und stell­ten fest, dass die Anfälligkeit für Infektionen bei Kindern zwi­schen den Studien sehr unter­schied­lich war.

Infektionsanfälligkeit

Die Forscher kom­men zu dem Schluss, dass die Anfälligkeit von Kindern für Infektionen und die Weiterübertragbarkeit im Vergleich zu Erwachsenen noch unklar ist und zwi­schen den Studien stark vari­iert. Sie drän­gen dar­auf, dass zur Quantifizierung der Übertragbarkeit von Kindern im Vergleich zu Erwachsenen umfas­sen­de­re Kontaktverfolgungsstudien in Kombination mit Studien zur Beurteilung, ob Kinder die Antikörper gegen COVID-19 tra­gen, erfor­der­lich sind. Jetzt, da die Kinder wie­der in die Schulen zurück­keh­ren, sind die Ergebnisse von Testregimen und Studienprotokollen, die ein bes­se­res Verständnis der Rolle der Kinder bei die­ser Pandemie ermög­li­chen, von ent­schei­den­der Bedeutung.

Dr. Katy Gaythorpe vom Imperial College London sag­te: "Unsere Überprüfung kon­zen­trier­te sich auf die Rolle, die Kinder bei der COVID-19-Pandemie spie­len kön­nen. Wir fan­den wei­te­re Beweise dafür, dass Kinder eine mil­de­re Krankheit erle­ben kön­nen, wäh­rend sie immer noch mit SAR-CoV‑2 infi­ziert wer­den kön­nen. Was die Übertragung betrifft, sind die Beweise immer noch spär­lich; wir fan­den Hinweise dar­auf, dass Kinder ande­re anste­cken, aber kei­ne Studien, die spe­zi­ell zur Beurteilung der Übertragbarkeit kon­zi­piert wur­den. Darüber hin­aus gibt es eine Reihe von Fallstudien, in denen Kinder, die mit SAR-CoV‑2 infi­ziert waren, ande­re nicht ansteck­ten, obwohl sie mit ihnen in Kontakt kamen. Dies macht deut­lich, wie wich­tig es ist, eine der offe­nen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 wei­ter zu unter­su­chen: "Wie tra­gen Kinder zur Weiterverbreitung bei?"

Professor Steven Riley, Professor für Dynamik von Infektionskrankheiten bei Imperial, erklär­te: "Wir sahen eine gute Übereinstimmung in der Literatur, dass nur ein klei­ner Teil der kli­ni­schen Fälle bei Kindern schwer­wie­gend wird. Wir konn­ten jedoch kei­ne zuver­läs­si­gen Beweise dafür fin­den, wie wahr­schein­lich es ist, dass Kinder im Vergleich zu Erwachsenen eine Infektionsquelle dar­stel­len. Dies ist nach wie vor eine offe­ne Frage, die sich auf die poli­ti­sche Schlüsselfrage aus­wirkt, ob und wann Schulen geschlos­sen wer­den sol­len, um die Übertragung in der Gemeinschaft zu verhindern."

Dr. Sangeeta Bhatia vom Imperial College London sag­te: "Wir haben die Erkenntnisse über die Anfälligkeit von Kindern für SARS-CoV‑2, den Schweregrad der Infektion bei Kindern und die Übertragbarkeit von Kindern über­prüft. Wir stel­len fest, dass die Beweise dafür spre­chen, dass Kinder typi­scher­wei­se mil­de­re Symptome erle­ben, wenn sie infi­ziert wer­den. Es gibt jedoch nicht genü­gend Beweise, um die Rolle, die sie bei der Weiterübertragung spie­len, klar abzu­gren­zen. Es sind wei­te­re Studien erfor­der­lich, um die­se kri­ti­sche Frage zu klären".

Der voll­stän­di­ge Bericht ist auf der Website zum Bericht des Imperialen COVID-19-Reaktionsteams verfügbar.

Die Arbeit wird im neu­es­ten Bericht des WHO Collaborating Centre for Infectious Disease Modelling inner­halb des MRC Centre for Global Infectious Disease Analysis, Jameel Institute (J‑IDEA), Imperial College London, vor­ge­stellt.

Seit dem Auftauchen des neu­en Coronavirus (COVID-19) im Dezember 2019 hat das COVID-19-Reaktionsteam des Imperial College eine Politik des sofor­ti­gen Austauschs von Forschungsergebnissen über die sich ent­wi­ckeln­de Pandemie ver­ab­schie­det.«

Quelle: https://www.imperial.ac.uk/news/209273/most-children-experience-mild-covid-19-show/

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Eine Antwort auf „"Die meisten Kinder leiden unter leichtem COVID-19 oder zeigen keine Symptome"“

  1. Dafür lei­den die meis­ten Kinder an den Maßnahmen und zei­gen Symptome (z.T. schwe­rer) psy­chi­scher Störungen.
    Dagegen will die Regierung und wol­len vie­le LehrerInnen nichts tun.
    Komisch, oder?
    Wollten wir nicht jedes Leben schüt­zen, war das nicht Sinn und Zweck der Veranstaltung…?

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