Exklusiv: Über die Hälfte der Covid-Krankenhauseinweisungen wurde nach der Einlieferung positiv getestet

So über­schreibt "The Telegraph" am 26.7. einen Artikel (Bezahlschranke).

»Mehr als die Hälfte der Covid-Krankenhauseinweisungen sind Patienten, die erst nach der Einweisung posi­tiv getes­tet wur­den, wie aus durch­ge­si­cker­ten Daten hervorgeht.

Die Zahlen deu­ten dar­auf hin, dass eine gro­ße Zahl von Patienten als Covid-Patienten ein­ge­stuft wird, obwohl sie mit ande­ren Krankheiten ein­ge­lie­fert wur­den und das Virus bei Routinetests fest­ge­stellt wurde.

Experten sag­ten, dies bedeu­te, dass die natio­na­len Statistiken, die täg­lich auf der Website der Regierung ver­öf­fent­licht wer­den und auf die sich Minister häu­fig beru­fen, das Ausmaß des Drucks auf den NHS bei wei­tem über­be­wer­ten könnten.

Die durch­ge­si­cker­ten Daten – die alle NHS-Trusts in England abde­cken – zei­gen, dass am ver­gan­ge­nen Donnerstag nur 44 Prozent der Patienten, die als mit Covid hos­pi­ta­li­siert ein­ge­stuft wur­den, zum Zeitpunkt ihrer Aufnahme posi­tiv getes­tet wurden.

Die meis­ten Fälle wur­den erst ent­deckt, als sich die Patienten den Standard-Covid-Tests unter­zo­gen, die bei allen Patienten durch­ge­führt wer­den, die aus irgend­ei­nem Grund ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert werden.

Insgesamt fie­len 56 Prozent der Covid-Krankenhauseinweisungen in die­se Kategorie, so die Daten, die "The Telegraph" ein­se­hen konnte.

Entscheidend ist, dass bei die­ser Gruppe nicht unter­schie­den wird zwi­schen den­je­ni­gen, die wegen einer schwe­ren Erkrankung ein­ge­lie­fert wur­den, bei der sich spä­ter her­aus­stell­te, dass sie durch das Virus ver­ur­sacht wur­de, und den­je­ni­gen, die sich aus ande­ren Gründen im Krankenhaus befan­den und sonst viel­leicht nie erfah­ren hät­ten, dass sie sich ange­steckt hatten.

Letzten Monat wie­sen die Gesundheitsbehörden die NHS-Trusts an, "eine Aufschlüsselung des aktu­el­len Bestands an Covid-Patienten" vor­zu­le­gen, und zwar auf­ge­schlüs­selt nach denen, die haupt­säch­lich wegen des Virus im Krankenhaus waren, und denen, die aus ande­ren Gründen dort waren. Bislang hat der NHS England die­se Daten nicht veröffentlicht.

Die aus den durch­ge­si­cker­ten Zahlen ersicht­li­chen Muster – die über­wie­gen­de Mehrheit der Covid-Fälle in Krankenhäusern wur­de erst nach der Aufnahme dia­gnos­ti­ziert, in eini­gen Fällen erst Wochen spä­ter – las­sen jedoch ver­mu­ten, dass eine gro­ße Zahl von Personen aus ande­ren Gründen auf­ge­nom­men wurde.

Die Aufschlüsselung der täg­li­chen Covid-Krankenhausdiagnosen zeigt, dass von den mehr als 780 Krankenhauseinweisungen vom letz­ten Donnerstag 44 Prozent Personen betra­fen, die in den 14 Tagen vor dem Krankenhauseintritt posi­tiv getes­tet wurden.

Weitere 43 % wur­den inner­halb von zwei Tagen nach der Einlieferung fest­ge­stellt, 13 % in den Tagen und Wochen danach, ein­schließ­lich der­je­ni­gen, die sich wahr­schein­lich im Krankenhaus ange­steckt hatten.

Experten sag­ten, dass die hohe Zahl der Fälle, die erst spät ent­deckt wur­den – zu einer Zeit, als PCR-Tests weit­hin ver­füg­bar waren – dar­auf hin­deu­tet, dass vie­le die­ser Patienten aus ande­ren Gründen ein­ge­lie­fert wor­den waren.

Prof. Carl Heneghan, Direktor des Zentrums für evi­denz­ba­sier­te Medizin an der Universität Oxford, sag­te dazu: "Diese Daten sind unglaub­lich wich­tig, und sie soll­ten lau­fend ver­öf­fent­licht werden.

"Wenn die Leute von Krankenhauseinweisungen mit Covid hören, wer­den sie anneh­men, dass Covid die wahr­schein­li­che Ursache ist, aber die­se Daten zei­gen etwas ganz ande­res – es geht dar­um, dass Covid ent­deckt wur­de, nach­dem die Tests danach gesucht hatten."

Prof. Heneghan for­der­te die Regierung auf, kla­re­re Daten zu ver­öf­fent­li­chen, auch dar­über, ob das Virus die Hauptursache für die Krankenhauseinweisung war oder nicht.

"Er füg­te hin­zu, dass die ver­öf­fent­lich­ten Daten die Öffentlichkeit zu "fal­schen Schlussfolgerungen" ver­lei­ten könn­ten, indem sie das wah­re Ausmaß der Belastung der Krankenhäuser über­trie­ben darstellen.

Sir Graham Brady, der Vorsitzende des 1922 gegrün­de­ten Ausschusses der Tory-Abgeordneten, sag­te: "Fast 18 Monate nach der Covid-Krise ist es absurd, dass Daten, die die Krankenhauseinweisungen auf­schlüs­seln, immer noch nicht regel­mä­ßig öffent­lich zugäng­lich sind.

"Alle posi­tiv getes­te­ten Patienten als Covid-Krankenhausaufenthalte zu zäh­len, ist zwangs­läu­fig irre­füh­rend und ver­mit­telt ein fal­sches Bild von den anhal­ten­den gesund­heit­li­chen Auswirkungen des Virus".

Greg Clark, der Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft und Technologie im Unterhaus, sag­te am Montagabend, er wer­de an Gesundheitsminister Sajid Javid schrei­ben und ihn bit­ten, die Aufschlüsselung regel­mä­ßig zu ver­öf­fent­li­chen, nach­dem "The Telegraph" dies ent­hüllt hatte.

"Wenn Krankenhauseinweisungen auf­grund von Covid ein ent­schei­den­der Faktor dafür sind, wie besorgt wir sein soll­ten und wie schnell die Beschränkungen auf­ge­ho­ben wer­den soll­ten, ist es wich­tig, dass die Daten nicht in einer Weise prä­sen­tiert wer­den, die zu fal­schen Schlussfolgerungen füh­ren könn­te", sag­te er.

"Einige die­ser Personen wer­den viel­leicht auf­grund von Covid auf­ge­nom­men, aber wir wis­sen nicht, wie vie­le. Und bei den­je­ni­gen, bei denen das nicht der Fall ist, gibt es einen gro­ßen Unterschied zwi­schen Menschen, die wegen Covid ein­ge­wie­sen wer­den, und sol­chen, die wegen etwas ande­rem ein­ge­wie­sen wer­den, aber Covid in einer so mil­den Form haben, dass es nicht die Ursache für ihre Krankenhauseinweisung war."

Die durch­ge­si­cker­ten Statistiken stam­men aus den täg­li­chen Situationsberichten des NHS, die von allen Krankenhäusern in England gesam­melt werden.

Ein NHS-Datenexperte sag­te, die ver­öf­fent­lich­ten Statistiken ver­zerr­ten das wah­re Bild: "Es wird der Eindruck erweckt, dass all die­se Menschen mit Covid ins Krankenhaus kom­men, und das ist ein­fach nicht der Fall. Die Menschen sind besorgt und ver­ängs­tigt und ver­ste­hen nicht wirk­lich das wah­re Bild – das fin­de ich verachtenswert."

Ein NHS-Sprecher sag­te: "Viele Patienten wer­den wegen ihrer Covid-Symptome und ‑Komplikationen ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert, die dann durch einen Covid-Test nach der Einlieferung bestä­tigt wer­den, und bei ande­ren kann es sein, dass sie zunächst prä­sym­pto­ma­tisch oder asym­pto­ma­tisch sind."

Am Dienstag erklär­ten füh­ren­de Vertreter des NHS, der Gesundheitsdienst sei heu­te genau­so über­las­tet wie auf dem Höhepunkt der Pandemie im Januar, und baten um zusätz­li­che Mittel.

In einem Schreiben an den Premierminister, den Bundeskanzler und den Gesundheitsminister äußer­te "NHS-Providers", der Verband der Krankenhäuser, die Befürchtung, dass sich die Situation ver­schlim­mern könn­te, bevor sie bes­ser wird.

Sie sag­ten, dass "sehr unter­schied­li­che Belastungen" – ein­schließ­lich eines "mas­si­ven Rückstaus" an pfle­ge­be­dürf­ti­gen Patienten und einer hohen Zahl von Mitarbeitern, die sich selbst iso­lie­ren oder im Jahresurlaub sind – bedeu­ten, dass die Belastung des Dienstes jetzt genau­so schlimm ist wie zu Beginn des Jahres.«

21 Antworten auf „Exklusiv: Über die Hälfte der Covid-Krankenhauseinweisungen wurde nach der Einlieferung positiv getestet“

  1. Kalter Kaffee, ist hier nicht anders. Da ken­ne ich per­sön­lich zwei sol­che Fälle. Plötzlich im KH war das Killervirus da. Freilich mit frag­wür­di­gen ct Werten beim „Goldstandard-Test“. Wat Mut dat Mut. Das recht­fer­tigt dann natür­lich zur Verlegung auf die Isolierstation inkl. fürst­li­cher Entlohnung, es pusht die nöti­gen Statistiken und die Propaganda läuft. Alle, die das mit­un­ter­stützt haben, sind Verbrecher.
    Matrix und Trueman Show waren Kindergeburtstage gegen die­se PsyOp!

    P.S.: In einem Fall hat­te der Patient (>70) eine aggres­si­ve Bakterienvergiftung, die laut der Ärzte nur 20–30% über­le­ben. Das Schnupfenvirus hat­te der schwer vor­be­las­te­te Patient locker über­stan­den. Im übri­gen wur­de die­ser dann zwei Wochen spä­ter, bei erneu­ter Hospitalisierung wegen eines Verkehrsunfalles, erneut posi­tiv getes­tet. Alles Bullshit was hier läuft, aber wei­ter­schla­fen ist wohl bequem. Ich wün­sche allen Mitläufern eine har­te Landung.

  2. "Am Dienstag erklär­ten füh­ren­de Vertreter des NHS, der Gesundheitsdienst sei heu­te genau­so über­las­tet wie auf dem Höhepunkt der Pandemie im Januar, und baten um zusätz­li­che Mittel."
    " einer hohen Zahl von Mitarbeitern, die sich selbst iso­lie­ren oder im Jahresurlaub sind – bedeu­ten, dass die Belastung des Dienstes jetzt genau­so schlimm ist wie zu Beginn des Jahres."

    Na wenigs­tens sind sie so ehr­lich, noch kurz zu erwäh­nen, dass der Überlastungsgrund nicht in zu vie­len zusätz­li­chen Patienten zu suchen ist, son­dern viel­mehr auf die weg­brö­ckeln­de Personaldecke zurück­ge­führt wer­den muss. Schön wäre es gewe­sen, wenn die noch dran­ge­schrie­ben hät­ten, war­um denn zu Beginn des Jahres eine ähn­lich schlim­me Situation herrsch­te. Liegt das viel­leicht am Weihnachtsurlaub des Personals? Oder viel­leicht gar an der sowie­so immer schon höhe­ren Belastung wäh­rend der dunk­len Jahreszeit (GB ist nörd­li­cher, da sind die Tage im Winter NOCH kür­zer als bei uns)?

  3. Die Erkenntnis, wonach tat­säch­lich noch nicht ein­mal die Hälfte der Covid-Patienten in Krankenhäusern erkrankt ist, wird man auch auf Deutschland 1 : 1 über­tra­gen kön­nen. Wenn man zusätz­lich bedenkt, dass die­se gan­zen "Fälle" auch noch mit einem abso­lut unbrauch­ba­ren Schrotttest ent­deckt wor­den sind, zeigt wie­der ein­mal mehr, wie in allen Ländern die Pandemie "geschau­spie­lert" wird.

  4. 1) https://twitter.com/mame82
    dar­in den Eintrag von Malte Engeler 

    1a) "Die pure Frechheit, die demons­trier­te Ignoranz, die akti­ve Gleichgültigkeit die­ser Presseerklärung ange­sichts Monaten vol­ler Versagen bei der #LucaApp:
    Das kann ich mit Sunken Cost Fallacy nicht mehr erklären.
    Ich kann es ein­fach gar nicht mehr erklären."
    https://twitter.com/MalteEngeler/status/1419925654640992273

    1b) Ich fin­de, die WHO hat sehr gut ver­fasst, auf wel­chen Daten beim con­ta­ct tra­cing ankommt https://apps.who.int/iris/rest/bitstreams/1349513/retrieve
    https://t.co/spxugDEvW3?amp=1
    das, was man braucht, hat nichts mit den Daten, die Luca erfasst, zu tun. 

    Wenn über­haupt, baut Luca eine Infrastruktur auf, die Asymmetrien amplifiziert…
    12:01 PM · Jul 27, 2021·Twitter for iPhone
    https://twitter.com/lopalasi/status/1419991273981857794

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    1ba #LucaApp baut nicht nur Register für reli­giö­se Treffen.
    Für jedes ein­zel­ne Gericht, das bspw. in MeckPom Luca nutzt,
    wird ein Register angelegt.
    Mit Luca baut man tech­nisch Register für all den Orten,
    aus denen aus demo­kra­ti­schen guten Gründen kein Register ange­legt wer­den sollte
    https://twitter.com/lopalasi/status/1401092047331811333

    Judith Horchert
    @Frau_Horchert
    Gestern habe ich in Hamburg ein leb­haf­tes Podium mode­riert zur #LucaApp.
    Dabei ging es auch um den Check-in an poten­ti­ell sen­si­blen Orten. Vom Hamburger CIO wur­de das etwas abge­tan, aber ich sehe da durch­aus Diskussionsbedarf
    – sie­he hier, aus Hamburg:
    Check-in in der Moschee.
    Quote Tweet
    DITIB – HAMBURG CENTRUM
    @DITIBHHCENTRUM
    · Jun 4
    #LucaApp #ditib­ham­burg­cen­trummo­schee #covid19 #Schutzmaßnahmen
    Image
    10:44 PM · Jun 4, 2021·Twitter for iPad
    https://twitter.com/Frau_Horchert/status/1400946514499887107

    2) Coronavirus
    26.07.2021
    Gemeinsame Erklärung zur Luca-App unterzeichnet

    https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/gemeinsame-erklaerung-zur-luca-app-unterzeichnet/
    Anmerkungen:
    – "Zufälligerweise" ent­hält die­se Gemeinsame Erklärung weder ein Datum noch die erwähn­ten Unterschriften!

    Anmerkung:
    – Leitfäden für die Luca-App-Nutzung im pri­va­ten Bereich – Erfassung von Allem, was Spaß macht!
    https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/luca-app/

    https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesgesundheitsamt-wird-teil-des-gesundheitsministeriums/

    P.S. Anmerkung: Diesen Hinweis habe ich noch nir­gend­wo gelesen!

    "Technisch bedingt soll­ten sich Betriebe
    nicht auf das auto­ma­ti­sche Auschecken von luca
    ver­las­sen (soge­nann­tes Geofencing). 

    Damit nach Verlassen des Betriebs durch die Besucherinnen und Besucher das Auschecken aus luca nicht ver­ges­sen wird,
    emp­feh­len wir
    am Ausgang ein ent­spre­chen­des Schild anzubringen,
    um die Besucherinnen und Besucher an das not­wen­di­ge Auschecken zu erinnern."

  5. auch wie­der eine Vermutung, die sich im Nachhinein bestä­tigt hat. Hier mag es zwar um den "eng­li­schen Patienten" gehen – aber das kann man getrost auf Deutschland über­tra­gen und liegt nicht daneben.

  6. "Lügner! Verharmloser! Verschwörungstheoretiker! Ein Faktencheck wird erge­ben, dass alles falsch ist! Lalala, ich kann gaaaar nichts hören!"
    Nach die­sen (model­lier­ten) ers­ten Eindrücken aus den deut­schen Leitmedien, die zu der ful­mi­nan­ten Nicht-Präsenz die­ser Meldung dort führ­ten, sage ich mal: Danke für die­se erfri­schen­de Information.

    Den Briten geht es im wahrs­ten Sinn des Wortes wohl zu gut. Erst schaf­fen sie nahe­zu alle Maßnahmen ein­schließ­lich der Heiligen Maske ab und haben (bis­her?) nicht den Anstand, anstei­gen­de Zahlen zu pro­du­zie­ren. Jetzt kom­men sie auch noch mit sowas um die Ecke. Noch in den letz­ten Tagen sind stän­dig die übli­chen Lügenwichte von der Insel durch die deut­schen Leitmedien gegeis­tert, die vom covid-beding­ten Anstieg der KH-Patienten berichteten.

    Es ist wie so oft: guckt jemand auch nur ein klei­nes biss­chen genau­er hin, dann kommt ans Licht, was für ein Unfug seit 18 Monaten ver­brei­tet wird.

  7. Ü‑ber-rasch-ung!
    Wer die Daten seit letz­tem Jahr ver­folgt, kann ähn­li­ches auch für Germany ver­mu­ten. (Seit ein paar Tagen mel­det z.B. das DIVI ziem­lich kon­stant um die 360 "Covid-IntensivpatientInnen" – wie vie­le davon man genau des­we­gen ein­ge­lie­fert hat?
    Letztes Jahr im Juni, als es weder Anreize noch Massentests gab, lag die­se Zahl ‑auch ohne "Impfschutz"- mona­te­lang bei etwa 250).

    Dass aus­ge­rech­net ein no-tory-sches Blatt wie der "Telegraph" so etwas offen­sicht­li­ches "recher­chie­ren" darf/muss?
    Dass der seit Jahrzehnten (auch ohne "Pandemie") chro­nisch über­las­te­te (eher Labour-affi­ne) NHS sich selbst in's Knie schießt, indem er zulässt, dass sein Personal nach den obli­ga­to­ri­schen Tests – die wohl eben­so wie bei den Patienten (wenn posi­tiv) größ­ten­teils ent­we­der asym­pto­ma­tisch oder gleich falsch sein dürf­ten – aus­fällt (weil regel­mä­ßig in Quarantäne)?
    Dass so gut wie alle Länder die­sen Quatsch gleich­schritt­mä­ßig mit­ma­chen, en pas­sant gan­ze – für bestimm­te Ängste emp­fäng­li­che – Bevölkerungsgruppen ver­rückt machen und gegen ande­re auf­het­zen um eine ver­meint­li­che "Lösung" des (ver­meint­li­chen) Problems zu erreichen?

    Es fällt schwer, dahin­ter kei­ne Methode zu vermuten.

  8. Immer öfter kommt mir der Gedanke, daß die "han­deln­den" Menschen ein­fach strunz däm­lich sind. (Einige schlaue Geschäftemacher, sicher. )

  9. Es war mal wie­der Zeit für einen Blick in den iges-Pandemiemonitor … na sowas:
    "Derzeit wer­den zu vie­le Corona-Todesfälle gemeldet -
    Gefahr der Überschätzung der Sterblichkeit wäh­rend des zu erwar­ten­den Anstiegs der Infektionen"

    https://www.iges.com/corona/#sect_e735

    Mein Lieblingssatz übrigens:
    "Genesene COVID-19-Infizierte sind – wie alle Menschen – einem Sterberisiko aus­ge­setzt." Herrlich.

    1. oh, der nach­satz ist noch schö­ner, mit ver­laub: Dies ent­spricht gut 100 COVID-19-Genesenen täg­lich, die an einer ande­ren Todesursache verster­ben und nicht an COVID-19. toll, die gene­se­nen ster­ben nicht mehr an covid. was für 1 überraschung.

  10. Deutschland:

    Corona-Verdächtige. Wie man in deut­schen Kliniken ohne Virusnachweis zum Covid-Fall wird.
    Von den in den ers­ten sechs Monaten in den frag­li­chen Kliniken hos­pi­ta­li­sier­ten soge­nann­ten Corona-Patienten waren rund drei Viertel ledig­lich Corona-Verdachtsfälle.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=67419

  11. Ohne den Irrsinn grund­sätz­lich in Abrede stel­len zu wol­len – der Artikel gibt die Schlussfolgerung so nicht her.

    "Weitere 43 % wur­den inner­halb von zwei Tagen nach der Einlieferung fest­ge­stellt," – d.h. die könn­ten theo­re­tisch schon wegen Corona-Beschwerden (krat­zen im Hals reicht ja schein­bar) ins Krankenhaus gegan­gen oder geschickt wor­den sein, ohne dass sie vor­her getes­tet wur­den, man weiss es aber nicht.
    "13 % in den Tagen und Wochen danach, ein­schließ­lich der­je­ni­gen, die sich wahr­schein­lich im Krankenhaus ange­steckt hat­ten." – hier ist es wahr­schein­lich, dass dies Patienten mit ande­ren Beschwerden waren, wie auch hier gesagt wird: "Experten sag­ten, dass die hohe Zahl der Fälle, die erst spät ent­deckt wur­den – zu einer Zeit, als PCR-Tests weit­hin ver­füg­bar waren – dar­auf hin­deu­tet, dass vie­le die­ser Patienten aus ande­ren Gründen ein­ge­lie­fert wor­den waren." – also die 13% (?) = hohe Zahl? Das mit den "ver­füg­ba­ren PCR" ist komisch, aber wohl er Übersetzung geschuldet.
    Verwirrend ist auch die­ser Abschnitt:
    "Einige die­ser Personen wer­den viel­leicht auf­grund von Covid auf­ge­nom­men, aber wir wis­sen nicht, wie vie­le. Und bei den­je­ni­gen, bei denen das nicht der Fall ist, gibt es einen gro­ßen Unterschied zwi­schen Menschen, die wegen Covid ein­ge­wie­sen wer­den, und sol­chen, die wegen etwas ande­rem ein­ge­wie­sen wer­den, aber Covid in einer so mil­den Form haben, dass es nicht die Ursache für ihre Krankenhauseinweisung war." – man lese das mal genau.

    Auch wenn gan­ze Mist noch so stinkt und regel­recht in den Augen brennt, muss man immer auf­pas­sen, die Artikel nicht mit einem Confirmation-Bias zu lesen. Ist mir auch passiert.

  12. In Deutschland wird man unter ande­rem zum "Corona" Fall, wenn man in einer Klinik oder einer Pflegeeinrichtung lan­det, in der 2 epi­de­mie­be­ding­te Fälle von Lungenentzündung vor­lie­gen (steht so in der "Falldefinition" des RKI, neben vie­len ande­ren frag­wür­di­gen Definitionen). Wird man in einer Klinik von einer Abteilung zu einer ande­ren Abteilung ver­legt, wird man zu einem neu­en Fall, mit dem Etikett "Corona Fall".

  13. Das gab es doch sogar schon als Aussage von den Intensivstationen, da wird rou­ti­ne­mä­ßig auf Covid 19 getes­tet und ob Symptome oder nicht, fix ein Covid Fall draus gemacht.

  14. Ein Corona-Fake
    "Philip Kreißel | Corona-Fake | 27. Juli 2021"
    https://www.volksverpetzer.de/corona-faktencheck/gut-viele-geimpfte/
    "Warum es ein gutes Zeichen ist, wenn unter Hospitalisierten vie­le Geimpfte sind"?
    "Denn es zeigt, dass die Impfungsraten in beson­ders von Covid betrof­fe­nen Gruppen extrem hoch sind."
    (Also. weil sie jetzt gespritzt sind, ist es gut wenn vie­le davon hos­pi­ta­li­siert wer­den? Dann zählt es sich einfacher.)

    "Jetzt imp­fen!"
    "… es gibt wenig Einschränkungen für Nicht-Geimpfte. Das alles wird sich aber radi­kal ändern, wie die Kurven in ande­ren Ländern und auch der Trend in Deutschland zeigt. Dann wird die Delta-Variante vie­le jün­ge­re, unge­impf­te Menschen in die Krankenhäuser spü­len. Zur Erklärung – das Durchschnittsalter in Indonesien ist 30. In Deutschland 45."
    (Also, weil wir eine (im will­kür­li­chen Vergleich) älte­re Bevölkerung haben, wer­den künf­tig mehr jün­ge­re Menschen in die Krankenhäuser gespült? Scheint ein wenig unlo­gisch. Wenn der Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt, steigt damit auch das Durchschnittsalter der Hospitalisierten. Damit ist "belegt", dass die Spritze für die Kinder noch unnö­ti­ger wird.)

    "Spätestens wenn die Regierung im Herbst wie­der Einschränkungen für Ungeimpfte ver­hängt, wie Testpflichten oder Kontaktbeschränkungen, wer­den sich wie­der vie­le imp­fen las­sen wol­len. Nur um das mal zu ver­deut­li­chen: Wenn man es sich im Herbst doch noch mal über­legt mit dem imp­fen, dau­ert es erst­mal bis man einen Termin hat. Dann noch­mal 6 Wochen Warten nach der ers­ten Dosis, und dann noch­mal zwei Wochen bis der Schutz voll­stän­dig auf­ge­baut ist. Wer sich also erst im September für die Impfung ent­schei­det, darf also bis Ende November im Quasi-Lockdown ver­brin­gen. Dann könn­ten wir defi­ni­tiv wie­der enorm hohe Fallzahlen haben."
    (Also ist erst nach mehr als 2 Monaten der mög­li­che Erfolg der Spritze zu erken­nen? Damit wer­den sehr,sehr,sehr vie­le bis­he­ri­gen Meldung über den Erfolg der Spritze als "Fake-News" und "medi­zi­ni­sche Fehlinformationen" (end­lich) anerkannt.)

    "Die Alternative ist halt, sich mit der “leben­den” Corona-Delta-Variante zu “imp­fen”. Zur Erinnerung, das Virus ent­hält die glei­che mRNA wie die Impfung, nur mit jeder Menge Extras, die dich halt umbrin­gen oder lang­fris­tig dein Herz oder dei­ne Nervenzellen mas­siv schä­di­gen. Und dein Immunschutz nach einer Infektion ist sogar schlech­ter als nach der Impfung (Quelle)."
    (Also die glei­chen Nebenwirkungen, die inzwi­schen nach­weis­lich durch die Spritze erfol­gen kön­nen (Mikrothrombosen, Herzmuskelentzündungen oder Tod)? Dann fehlt die Unterscheidung, ob mit oder an der Spritze.)

    Als Belege die Quellen:
    zu "umbrin­gen"
    https://link.springer.com/article/10.1007/s10654-020–00698‑1/tables/3
    (sie­he toppic)

    zu "Herz"
    https://www.imperial.ac.uk/news/216033/heart-damage-found-half-covid-19-patients/
    "The fin­dings from the stu­dy only inclu­ded pati­ents who sur­vi­ved a coro­na­vi­rus infec­tion that requi­red hos­pi­tal stays. The team belie­ve that more work needs to be done to explo­re the impact of COVID-19 on pati­ents who had COVID-19 but were not hos­pi­ta­li­sed and tho­se who are hos­pi­ta­li­sed but without ele­va­ted tro­po­nin to see if COVID-19 has an impact on long-term heart health."
    "Die Ergebnisse der Studie umfass­ten nur Patienten, die eine Coronavirus-Infektion über­lebt hat­ten, die einen Krankenhausaufenthalt erfor­der­te. Das Team ist der Ansicht, dass wei­te­re Arbeiten erfor­der­lich sind, um die Auswirkungen von COVID-19 auf Patienten zu unter­su­chen, die COVID-19 hat­ten, aber nicht ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert wur­den, sowie auf Patienten, die ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert wur­den, aber kein erhöh­tes Troponin auf­wie­sen, um fest­zu­stel­len, ob COVID-19 Auswirkungen auf die lang­fris­ti­ge Herzgesundheit hat.""
    (Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version))
    (Also kann bei einem schwe­ren Verlauf etwas schlim­mes pas­sie­ren? (Radio Eriwan: "Im Prinzip: Ja.") Sonst wäre es auch kein "schwe­rer Verlauf". Das müss­te dann erstein­mal erforscht werden.)

    zu "Nervenzellen"
    https://www.thelancet.com/journals/eclinm/article/PIIS2589-5370(21)00324–2/fulltext#
    "Discussion"
    "This stu­dy did not set out to deter­mi­ne the bio­lo­gi­cal basis of the COVID-19 cogni­ti­ve defi­cit asso­cia­ti­on in terms of neural sys­tems or psy­cho­lo­gi­cal mecha­nisms, just to con­firm whe­ther the­re is such an asso­cia­ti­on. Further work is requi­red to inter­re­la­te the deficits"
    "Diese Studie ziel­te nicht dar­auf ab, die bio­lo­gi­sche Grundlage des Zusammenhangs zwi­schen COVID-19 und kogni­ti­ven Defiziten im Hinblick auf neu­ro­na­le Systeme oder psy­cho­lo­gi­sche Mechanismen zu bestim­men, son­dern ledig­lich zu bestä­ti­gen, dass ein sol­cher Zusammenhang besteht. Es sind wei­te­re Arbeiten erfor­der­lich, um die Defizite mit­ein­an­der in Verbindung zu bringen."
    (Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version))
    (Also kann bei einem schwe­ren Verlauf etwas schlim­mes pas­sie­ren? (Radio Eriwan: "Im Prinzip: Ja.") Sonst wäre es auch kein "schwe­rer Verlauf". Das müss­te dann erstein­mal erforscht werden.)

    zu "(Quelle)"
    "MAY 28, 2021"
    https://www.jhsph.edu/covid-19/articles/why-covid-19-vaccines-offer-better-protection-than-infection.html
    "How long does immu­ni­ty last from being infec­ted? From vaccination?
    Immunity from natu­ral infec­tion starts to decli­ne after 6 to 8 mon­ths. We know that ful­ly vac­ci­na­ted peop­le still have good immu­ni­ty after a year—and pro­bab­ly longer."
    "Wie lan­ge hält die Immunität nach einer Ansteckung an? Nach einer Impfung?
    Die Immunität nach einer natür­li­chen Infektion beginnt nach 6 bis 8 Monaten zu schwin­den. Wir wis­sen, dass voll­stän­dig geimpf­te Menschen noch nach einem Jahr – und wahr­schein­lich län­ger – eine gute Immunität haben."
    (Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version))
    (Also braucht es kei­ne 3. Spritze? Danke.
    Das "Wissen", das nach einem Jahr ein noch guter Schutz bestehen soll, obwohl die Spritze erst seit einem Dreiviertel Jahr benutzt wird, ist wie­der­ein­mal beeindruckend.)

    "Die Impfung schützt wei­ter­hin enorm gut vor schwe­rem Verlauf"
    "Daten aus Israel zei­gen einen Schutz von 93% vor Hospitalisierung (Quelle)"
    ( https://www.reuters.com/world/middle-east/israel-sees-drop-pfizer-vaccine-protection-against-infections-still-strong-2021–07-05/ ,
    "A Pfizer spo­kes­per­son decli­ned to com­ment on the data from Israel, but cited other rese­arch showing that anti­bo­dies eli­ci­ted by the vac­ci­ne were still able to neu­tra­li­ze all tes­ted vari­ants, inclu­ding Delta, albeit at redu­ced strength."
    "Ein Sprecher von Pfizer lehn­te es ab, die Daten aus Israel zu kom­men­tie­ren, ver­wies aber auf ande­re Untersuchungen, die zeig­ten, dass die durch den Impfstoff aus­ge­lös­ten Antikörper immer noch in der Lage waren, alle getes­te­ten Varianten, ein­schließ­lich Delta, zu neu­tra­li­sie­ren, wenn auch in gerin­ge­rer Stärke."
    (Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version))
    ()

    "Wenn du geimpft bist, lan­dest du ziem­lich wahr­schein­lich nicht mehr im Krankenhaus wegen Corona. Der Schutz davor, eine leich­te Erkältung durch das Virus zu bekom­men, ist zwar gesun­ken durch die Delta Variante – und wohl auch ein­fach mit zeit­li­chem Abstand zur Impfung, aber auch hier muss man sagen, dass Geimpfte wei­ter­hin das Virus deut­lich sel­te­ner wei­ter­ge­ben. Und damit die Kurve flach­hal­ten. Das – sagt das RKI – wird im Winter enorm wich­tig, damit die Intensivstationen dann nicht so schnell mit Ungeimpften volllaufen"
    (Also lan­de ich künf­tig wegen den Folgen der Spritze im Krankenhaus? Der Tod durch Herzinfarkt, aus­ge­löst durch die Spritze, muß ent­span­nend sein, im Gegensatzt zum Tod durch Herzinfartk, aus­ge­löst durch das Virus.)

    "Aber wie passt das mit Schlagzeilen zusam­men, dass angeb­lich in England fast genau­so vie­le Menschen mit Impfung im Krankenhaus sind, als sol­che ohne? Die Impfquote ist doch nur um die 60%, wie kann das sein?
    Dieses Argument hat ein gro­ßes Problem: Man muss wirk­lich auf das Alter der Geimpften schau­en. In England sind 93% der über 50-Jährigen und 88% der über 40-Jährigen bereits mit bei­den Dosen geimpft. Es ist also kein Wunder, dass es dort ähn­lich vie­le Hospitalisierte unter Geimpften wie unter Ungeimpften gibt."
    ((Gibt es einen Weg, hier NICHT wirk­lich ALLES hin­ein­in­ter­pre­tie­ren zu kön­nen?) Beispiel:)
    "Niemand wür­de anzwei­feln, dass Sicherheitsgurte sinn­voll sind"

    (Und nun wird wie­der Fictionschegging betrie­ben. Hätte, wäre, soll­te. könn­te, ver­mu­tet; alles "bewie­sen" anhand von hät­te, wäre, soll­te, könn­te, ver­mu­tet. Dazu ein Prise Drohung.)
    "Wir müs­sen uns vor Augen hal­ten: Jede:r die­ser Ungeimpften kann sich im Herbst und Winter poten­ti­ell anste­cken, was zu zehn­tau­sen­den (!) völ­lig ver­meid­ba­ren Todesfällen füh­ren kann. Diese Altersgruppe war gut geschützt in den Lockdowns, dort gibt es nur wenig Immunität (die wir durch über 90.000 Tote viel zu teu­er erkauft haben). Mit die­sen Impfquoten KÖNNEN wir den Winter nicht ohne Lockdown zumin­dest für die Ungeimpften durch­ste­hen. Die Geimpften kön­nen die Infektionswelle deut­lich abbrem­sen, aber das wird für vie­le nicht reichen."
    (Wir müs­sen uns vor Augen hal­ten: Jede:r die­ser Gespritzten kann sich im Herbst und Winter poten­ti­ell anste­cken, was zu zehn­tau­sen­den (!) völ­lig ver­meid­ba­ren Todesfällen füh­ren kann. Diese Altersgruppe wur­de gut geschwächt in den Lockdowns, dort gibt es nur wenig Immunität (die wir durch über 90.000 Tote, als ver­schlei­er­te Spritzfolgen, viel zu teu­er erkauft haben). Mit die­sen Impfquoten KÖNNEN wir den Winter ohne Lockdown zumin­dest für die Ungeimpften durch­ste­hen. Die Gespritzen kön­nen die Todeszahlen wäh­rend der Infektionswelle deut­lich erhö­henn, aber das wird für vie­le nicht reichen.)

    "Unsere Aufgabe – als frei­heits­lie­ben­de Humanist:innen – muss also sein: In allen Bevölkerungsschichten muss mög­lichst viel geimpft wer­den, um die bereits anlau­fen­de vier­te Welle so stark zu brem­sen und “abzu­fla­chen” wie nur mög­lich, damit unse­re Intensivmediziner:innen sich auch mal zur Abwechslung um ande­re Patient:innen als Covid küm­mern kön­nen und wir ohne Lockdown über den Winter kom­men. Und wir müs­sen so vie­le Menschen ab etwa 50 Jahren von der Impfung über­zeu­gen wie mög­lich. Von “para­die­si­schen” Zuständen wie in England sind wir lei­der weit ent­fernt. Bei uns wird aktu­ell defi­ni­tiv die größ­te Last auf das Gesundheitssystem von den Ungeimpften ausgehen."
    (Unsere Aufgabe – als frei­heits­lie­ben­de Humanist:innen – muss also sein: In allen Bevölkerungsschichten darf mög­lichst nicht mehr gespritzt wer­den, um die bereits anlau­fen­de vier­te Welle so stark zu brem­sen und “abzu­fla­chen” wie nur mög­lich, damit unse­re Intensivmediziner:innen sich auch mal zur Abwechslung um ande­re Patient:innen als ver­schlei­er­te Spritzfolgen küm­mern kön­nen und wir ohne Lockdown über den Winter kom­men. Und wir müs­sen so vie­le Menschen ab etwa 50 Jahren wie mög­lich vor der Spritze war­nen. Von “para­die­si­schen” Zuständen wie in England sind wir lei­der weit ent­fernt. Bei uns wird aktu­ell defi­ni­tiv die größ­te Last auf das Gesundheitssystem von den Gespritzten ausgehen.)

  15. @Benjamin Ich mut­ma­ße mal, wer sich bis jetzt noch nicht nicht die Spritze gege­ben hat, wird kaum zum Personenkreis gehö­ren, der sich vom Volksverpester gut infor­miert fühlt.

    "Unsere Aufgabe – als frei­heits­lie­ben­de Humanist:innen – muss also sein: In allen Bevölkerungsschichten muss mög­lichst viel geimpft wer­den, um die bereits anlau­fen­de vier­te Welle so stark zu brem­sen und “abzu­fla­chen” wie nur mög­lich, damit unse­re Intensivmediziner:innen sich auch mal zur Abwechslung um ande­re Patient:innen als Covid küm­mern kön­nen und wir ohne Lockdown über den Winter kom­men. Und wir müs­sen so vie­le Menschen ab etwa 50 Jahren von der Impfung über­zeu­gen wie mög­lich. Von “para­die­si­schen” Zuständen wie in England sind wir lei­der weit ent­fernt. Bei uns wird aktu­ell defi­ni­tiv die größ­te Last auf das Gesundheitssystem von den Ungeimpften ausgehen."

    Da wer­den ein­fach mal so durch nichts zu begrün­den­de Behauptungen auf­ge­stellt (die schon bei den letz­ten "Wellen" nicht zutref­fend waren) und als feste­hen­de Wahrheiten an die Wand gemalt. Man könn­te mei­nen, Kalle hät­te noch einen Nebenjob. Nee Leute, auf die Spökenkiekerei fällt nie­mand rein, der sich umfas­send informiert.

    Einige – nicht alle – Gentherapierten in mei­nem Umfeld haben zum Teil hef­ti­ge Nebenwirkungen nach der Therapie, ins­be­son­de­re im Arm. Zum Teil dau­er­haf­te Schmerzen ab dem 3. Tag, die nur mit hef­ti­gen Schmerzmitteln zu ertra­gen sind. Außerdem konn­ten sie mit der Hand nichts mehr grei­fen, sich nicht mal mehr Knöpfe zuma­chen. Es klang nicht danach, dass die­se Nebenwirkungen gemel­det wur­den. Die Probanden sind zwar nach wie vor der Meinung, Zähne zusam­men­bei­ßen, da müs­sen wir durch, dann haben wir die Herdenimmunität und alles wird gut. Aber ob die sich noch einen drit­ten Schuss geben las­sen, oder ob es bis dahin auch mal zu ihnen durch­dringt, dass das mit der Herdenimmunität ein Ammenmärchen ist, wer weiß. Der ein oder ande­re wäre viel­leicht ganz froh über ein Argument, sich das nicht noch­mal geben zu müssen.

  16. @ Ulla
    "Ich mut­ma­ße mal, wer sich bis jetzt noch nicht nicht die Spritze gege­ben hat, wird kaum zum Personenkreis gehö­ren, der sich vom Volksverpester gut infor­miert fühlt."
    Es geht weni­ger dar­um, sich beim Volksverpester zu infor­mie­ren. Dazu feh­len ein­fach ech­te Informationen. Dazu stößt mir der per­ver­tier­te Gebrauch der Sprache auf, der ein­zig dem Zweck dient, Menschen zu mani­pu­lie­ren. Da gera­de jun­ge Menschen, meist idea­lis­tisch und noch wenig lebens­er­fah­ren, von die­ser rei­ße­ri­schen Form, gewollt, ange­lockt wer­den, hilft es viel­leicht bei deren Meinungsbildung, ihnen ein paar sprach­li­che Tricks auf­zu­zei­gen; und viel­leicht bringt es ja, bei der/dem einen oder ande­ren, das eine oder ande­re Elektron im Gehirn in Gang. 😉

    Natürlich bin ich, per­sön­lich, kein Freund die­ser Propaganda.

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