4000 Feiernde trotz Corona – Polizei räumt Stadtpark

Das ist (hin­ter der Bezahlschranke) am 19.6. im "Hamburger Abendblatt" zu lesen. Dort wer­den "33 neue Corona-Fälle" und eine "Inzidenz" von 11,6 gemel­det. "Ein wei­te­rer gemel­de­ter Todesfall lässt die Gesamtzahl der Corona-Toten in Hamburg seit Pandemiebeginn auf 1586 stei­gen."

»Rund 4000 Menschen haben in der Nacht zu Sonnabend im Stadtpark gefei­ert und teil­wei­se gegen die Corona-Regeln ver­sto­ßen. Das teil­te ein Sprecher des poli­zei­li­chen Lagedienstes am Sonnabendmorgen mit. Mehrfach habe die Polizei ver­sucht, gro­ße Gruppen von Menschen auf­zu­lö­sen. Da dies jedoch nicht gelang, ent­schied sich die Polizei, das Gelände zu räu­men. Dabei kam es ver­ein­zelt zu Flaschenwürfen auf die Beamten…

Auch auf dem Alma-Wartenberg-Platz in Altona hat es in der Nacht zu gro­ße Menschenansammlungen gege­ben: Etwa 600 Feiernde waren dort unter­wegs. Auf dem Schulterblatt und in der Susannenstraße in der Sternschanze waren etwa 800 Menschen unter­wegs, beim Grünen Jäger 300 und auf dem Heiligengeistfeld 400 Menschen. Auch an der Binnenalster ver­sam­mel­ten sich bis zu 600 Menschen. Auf St. Pauli war mit 4500 Personen in der Gastronomie und in den Straßen wie­der viel los. Hier sei es jedoch zu kei­nen Zwischenfällen gekom­men.«

Die genann­te Zahl der in über einem Jahr "an und mit" Corona Verstorbenen ent­spricht 0,09 Prozent der fast 2 Millionen EinwohnerInnen.

9 Antworten auf „4000 Feiernde trotz Corona – Polizei räumt Stadtpark“

  1. Über dem Stadtpark von Altona krei­sen die Immobiliengeier. Die bes­ten Plätze wer­den schon an der Börse gehan­delt. DAS! steckt dahinter.

    1. " Stadtpark von Altona" ???????????????????
      Es gibt in Hamburg nur einen Stadtpark und der liegt weit weg von Altona. Dann noch der Harburger Stadtpark, noch wei­ter weg, näm­lich süd­lich der Elbe.
      Der gro­ße Park von Altona heißt Volkspark, dort befin­det sich bspw. das Fußballstadion. Von Immobiliengeiern dort weiß ich nichts. Aber grund­sätz­lich sind sie in Altona aus­rei­chend zu fin­den, z.B. rund um den Bhf. Altona, für des­sen Erhalt wir uns seit Jahren ein­set­zen. Aber viel­leicht ver­wech­seln Sie das ja mit dem schö­nen Titel des Buches von Hans Leip (Dichter des Lili-Marleen-Lieds) "Altona. Die Stadt der Parks an der Elbe". Dort geht es um die 9 KM-lan­ge Elbchaussee, eine der schöns­ten Strassen der Welt, und ihre Parks am Elbhang. Und die Villen, die dort ste­hen, denn die­se Strecke befin­det sich schon lan­ge in den Klauen der Immobiliengeier. Also, was genau mei­nen Sie?

      1. So schwer ist das nicht zu ver­ste­hen. Das der öffent­li­che Raum für die Öffentlichkeit gesperrt ist und es den Anschein hat ,dass dies Privatbesitz ist, wenn Bürger ( auch Jugendliche sind Bürger!!) Platzverweise bekom­men oder die Polizei einen Park räumt ,weil Stadtpolitiker und Beamte ent­we­der aus Angst oder gier ihren tota­li­tä­re­ren auto­ri­tä­ren ,faschis­to­iden Charakter her­aus­hän­gen lassen.

  2. Mit die­ser undis­zi­pli­nier­ten Bevölkerung wird man kei­nen Krieg füh­ren können.

    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8632/
    "Vor dem Beginn der Asien-Pazifik-Fahrt der deut­schen Fregatte Bayern schwillt unter hoch­ran­gi­gen US-Militärs die Debatte über Form und Zeitpunkt eines mög­li­chen gro­ßen Krieges gegen China an. Admiral a.D. James G. Stavridis, Ex-NATO-Oberbefehlshaber und Autor eines aktu­el­len Romans über einen sol­chen Krieg, hielt bis vor kur­zem den Beginn von Kämpfen im kom­men­den Jahrzehnt für denk­bar. Als mög­li­che Auslöser gel­ten die Auseinandersetzungen um Taiwan oder um Inseln im Süd- und im Ostchinesischen Meer. Allerdings ver­schiebt sich Stavridis zufol­ge das mili­tä­ri­sche Kräfteverhältnis zwi­schen den USA und China rasant, und zwar zuguns­ten der Volksrepublik, die in Teilbereichen – etwa bei der Anzahl ihrer Kriegsschiffe oder in der Cyberkriegführung – bereits auf­ge­holt habe. Stavridis warnt mitt­ler­wei­le, "die Schlacht" zwi­schen Washington und Beijing kön­ne "viel frü­her kom­men". Dabei spiel­ten US-Verbündete eine zen­tra­le Rolle; die USA bän­den sie gezielt in immer "aggres­si­ve­re" Operationen etwa im Südchinesischen Meer ein. Zu den erwähn­ten Verbündeten gehört auch Deutschland. "

    Der Virus ent­puppt sich als Kriegsvorbereitung: Kriegswirtschaft, Alarmübungen, Kriegsrecht.
    https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BBK/DE/2020/06/PM_Warntag2020_kommt.html
    "Ab heu­te sind es genau noch 100 Tage. Am 10. September 2020 wird pünkt­lich um 11.00 Uhr erst­mals seit der Wiedervereinigung ein bun­des­wei­ter Probealarm mit allen vor­han­de­nen Warnmöglichkeiten, wie Radio, Fernsehen, sozia­len Medien, der Warn-App NINA, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch digi­ta­len Werbetafeln durchgeführt.

    Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bun­des­wei­te Warntag ab dem Jahr 2020 jähr­lich an jedem zwei­ten Donnerstag im September statt­fin­den. Er soll dazu bei­tra­gen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhö­hen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stär­ken. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in die­sem Jahr.

    Zur Warnung und Information der Bevölkerung nut­zen Bund, Länder und Kommunen die ver­füg­ba­ren Kommunikationskanäle. So wer­den bei­spiels­wei­se über das vom BBK betrie­be­ne Modulare Warnsystem und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zustän­di­gen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, bereit­ge­stellt. Bund und Länder berei­ten den bun­des­wei­ten Warntag in Abstimmung mit kom­mu­na­len Vertretern gemein­sam vor.
    Zuständig sind auf Bundesebene das BBK, auf der Ebene der Länder die jewei­li­gen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zustän­di­gen Behörden."

    Das erklärt auch, was in den Schulen abgeht. Teamarbeit, Spaß und Spiel sind out, Gehorsam und Disziplin in. Auch war­um aus­ge­rech­net die Kinder geimpft wer­den sol­len. Man will die Eltern dar­an gewöhnen.

    Von 2019
    https://www.technologyreview.com/2019/09/30/132822/putin-could-decide-for-the-world-on-crispr-babies/
    "Billiges Auto: Viele Wissenschaftler sagen, dass das Editieren von Embryonen und deren Verwandlung in Menschen zu ris­kant ist, um damit fort­zu­fah­ren. Allerdings, Rebikov sagt, es ist nicht teu­er zu tun, und dass die Kosten nur fal­len kann. "Es kos­tet der­zeit etwa eine Million Rubel ($15.500), um einen Embryo gene­tisch zu ver­än­dern – mehr als eine Menge Autos – aber die Preise wer­den mit zuneh­men­der Nutzung fal­len", sag­te Rebrikov gegen­über Bloomberg. "Ich kann schon die Werbetafel sehen: 'Sie haben die Wahl: ein Hyundai Solaris oder ein Super-Kind?'"

    Unheilvolles Potenzial: Putin hat bereits eini­ge Kommentare zum Thema Gen-Editing abge­ge­ben, indem er die Technologie mit einer Atombombe ver­glich und die Möglichkeit anführ­te, Soldaten zu schaf­fen, die kei­nen Schmerz emp­fin­den. Laut Bloomberg ord­ne­te Putin letz­tes Jahr an, 2 Milliarden Dollar für die Genforschung aus­zu­ge­ben, von der er sag­te, sie wer­de "die Zukunft der gan­zen Welt bestimmen."
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)"

    1. Einfach unter­las­sen, was die Volksdeppen pla­nen. Admiral a.D. James G. Stavridis, den hät­te man frü­her hin­ge­rich­tet, für sei­ne ille­ga­len Mord Aufträge, der übels­ten Art, auch mit Kriminellen, Terroristen, wie Angela Merkel und Steinmeier in Syrien halt eben­so. Was Admiral a.D. James G. Stavridis, im Buch ver­kau­fen will, weiß jeder Depp

  3. Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist der Indikator für das, was beab­sich­tigt ist.
    https://oe1.orf.at/artikel/251702/Die-Angst-vor-dem-kindlichen-Tyrannen
    ""Das ist auf jeden Fall so, dass sich nach 1945 auch des­halb etwas geän­dert hat bei den Erziehungsstilen, weil sich die Wirtschaftsformen ver­än­dert haben – hin zur Dienstleistungs- und Konsumwirtschaft", erklärt Gebhardt. "Dass da eben gesell­schaft­lich auch ein ande­rer Mensch gebraucht wird als vor­her. Das war eben ein Mensch, der sei­ne Bedürfnisse wahr­nimmt, aus­drückt und dann auch aus­lebt. Und nicht ein selbst­dis­zi­pli­nier­ter, kon­trol­lier­ter Mensch, der fünf­mal nach­denkt, bevor er konsumiert.""

    "Und heu­te? Heute meh­ren sich die Anzeichen für eine Renaissance des "kon­trol­lier­ten Kindes".
    "Ich will gar nicht abstrei­ten", sagt Gebhardt, "dass in die­ser psy­cho­lo­gi­sier­ten Welt, in der Eltern sich ganz stark ver­su­chen im Kind und durch das Kind zu ver­wirk­li­chen – dass es in die­ser Welt Schwierigkeiten gibt mit Kindern, die Erwachsenen auf die Nerven gehen. Andererseits muss man auch sehen, dass das Leben der Erwachsenen immer struk­tu­rier­ter und regle­men­tier­ter gewor­den ist und dass schon auf Grund die­ser Tatsache Kinder immer mehr als stö­rend wahr­ge­nom­men wer­den. Aber man muss sich fra­gen, mit wel­chem Menschenbild haben wir es eigent­lich zu tun? Geht es wirk­lich nur dar­um, dass sich ein Kind gut in den Erwachsenenarbeitsalltag ein­fügt? Dass Kinder früh­zei­tig ler­nen müs­sen sich ihre Bedürfnisse nach Lustempfinden, nach Persönlichkeitsentfaltung abzu­ge­wöh­nen? Das fän­de ich traurig.""

  4. Naja, dann zie­hen die fei­ern­den eben wei­ter. Wenn irgend­wo auf­ge­löst wird, wird wo anders wei­ter gefei­ert. Das haben die hier auch schon ver­sucht. Sind aber auch ganz kläg­lich geschei­tert. Und es war für eini­ge mal eine will­kom­me­ne Abwechslung und Freude den B.…n zu zei­gen wie sinn­ent­leert ihre Anstrengung ist.

  5. Offensichtlich fei­ern dort jetzt täg­lich 4000 Menschen, wie man der Mopo vom Tag zuvor ent­neh­men kann.
    https://www.mopo.de/hamburg/polizei/alkohol-musik-party-polizei-raeumt-erneut-winterhuder-kai/
    Manchmal kann die Hamburger Polizei Demonstranten auch loben und etwas ver­brei­ten, was mir bis­lang unbe­kannt war: „Die Teilnehmer-Kette ist sehr lang­ge­zo­gen, weil sie sehr vor­bild­lich Abstände ein­hal­ten“, so ein Sprecher des Lagedienstes zur MOPO. „Viele tra­gen zusätz­lich noch Masken, obwohl sie das in der Öffentlichkeit gar nicht mehr müss­ten. Ein bis­her sehr fried­li­cher Verlauf.“ Das waren natür­lich die 'rich­ti­gen' Demonstranten:
    https://www.mopo.de/hamburg/polizei/nach-langer-pause-erneut-fridays-for-future-demo-lob-von-der-polizei/
    Aber natür­lich will die Stadt sich nicht lum­pen las­sen und jetzt auch für die knapp 1.600 "an&mit" Gestorbenen ein Corona-Denkmal auf­stel­len. Ich fra­ge mich, wo das Denkmal für die etwa 10.000 Opfer der Cholera-Epidemien, vor allem der von 1892 steht, die damals inner­halb von 2/3 Monaten dahin gerafft wur­den. Menschen aus den ärms­ten Vierteln der Stadt, den "Gängevierteln", da, wo die Hafenarbeiter und Seeleute zuhau­se waren, die unter unglaub­lich erbärm­li­chen Bedingungen hau­sen muß­ten, bei deren Anblick Robert Koch sei­nen berühm­ten Ausspruch tat: "Meine Herren, ich ver­ges­se, dass ich in Europa bin". Der dama­li­ge Hamburger Senat und sei­ne Vorgänger zeich­ne­ten sich durch die jahr­zehn­te­lan­ge Weigerung aus, an die­sen Zuständen etwas zu ändern, und die dama­li­ge SPD-Führung (noch nicht in der Regierung) sorg­te dafür, dass es nicht zu Aufständen kam. Im Gegensatz zu Robert Koch auch ver­trat die Regierung die Ansicht, eine Quarantäne sei nicht nötig. Nach der Epidemie hat man dann doch etwas getan, aller­dings mit dem "Abrißbagger", es wur­den die­se ältes­ten Quartiere Hamburgs fast kom­plett zer­stört. Nur noch anschau­bar auf den ca. 50.000 Fotos, die vor­her gemacht wor­den waren, oder, ein schwa­cher Eindruck, in der gleich­na­mi­gen "Künstlerkolonie" (gehö­ren heu­te zu den Maskenfreunden).
    https://www.mopo.de/hamburg/hamburg-soll-corona-denkmal-bekommen/
    Wer sich für die­se letz­te gro­ße Epidemie Europas (zumin­dest nach den alten Kriterien) inter­es­siert, dem sei das fan­tas­ti­sche Buch von Richard Evans "Tod in Hamburg.
    Stadt, Gesellschaft und Politik in den Cholera-Jahren 1830–1910"
    emp­foh­len. Er rich­tet sei­nen Blick auch über Hamburg hin­aus und in die Tiefe.

    1. "Ich fra­ge mich, wo das Denkmal für die etwa 10.000 Opfer der Cholera-Epidemien, vor allem der von 1892 steht, die damals inner­halb von 2/3 Monaten dahin gerafft wurden."

      Das wur­de im Rahmen der Umgestaltung Anfang der 80er Jahre vom Rathausmarkt auf die ande­re Seite in den Innenhof des Rathauses – und damit in einen weni­ger öffent­li­chen Bereich – verlegt.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hygieia-Brunnen_(Hamburg)

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