Fünf Corona-Teststellen in Berlin-Neukölln nach Kontrollen geschlossen

Nicht nur dort:

»Fünf Corona-Teststellen sind in Berlin-Neukölln geschlos­sen wor­den. Die Hygienemaßnahmen und die Testungen wie­sen Defizite auf, teil­wei­se kamen nicht zuge­las­se­ne Tests zum Einsatz. Die Kontrollen sind erst der Anfang.

Nach Kontrollen sind im Berliner Bezirk Neukölln am Dienstag fünf Corona-Teststellen geschlos­sen wor­den. Das teil­te das Bezirksamt Neukölln am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit. Zuvor hat­te ein Sprecher die Schließungen dem rbb auf Nachfrage bereits bestä­tigt. Es sei­en dort am Dienstag "struk­tu­rel­le Defizite" bei den Hygienemaßnahmen und dem Testablauf fest­ge­stellt wor­den, so der Sprecher.

Das Neuköllner Ordnungsamt koor­di­nier­te den Einsatz am Dienstag, mel­de­te das Bezirksamt. Es han­del­te sich dabei um einen gewer­be­recht­li­chen Verbundeinsatz. In die­sem Rahmen führ­ten Dienstkräfte des Ordnungsamtes, Polizei-Beamte und Beamte des Landeskriminalamtes ins­ge­samt an fünf Anschriften in Neukölln gewer­be­recht­li­che Kontrollen durch. Kontrolliert wur­den unter ande­rem drei kurz­fris­tig ein­ge­rich­te­te Corona-Testzentren.

In zwei der drei Testzentren wur­de durch die Senatsverwaltung für Gesundheit eine unzu­rei­chen­de Testdurchführung fest­ge­stellt. Hauptsächlich wur­den hier­bei nicht zuge­las­se­ne Tests bemän­gelt. Zudem wur­de die Gebrauchsanweisung nicht beach­tet. Der Amtsarzt des Gesundheitsamtes Neukölln ord­ne­te auf Grundlage der Ergebnisse die Entziehung der Testzulassung und die sofor­ti­ge Schließung bei­der Teststellen an. In einem drit­ten Testzentrum muss­ten durch die Verantwortlichen hygie­ni­sche Mängel besei­tigt werden.

LKA bearbeitet Anzeigen wegen Betrugsverdacht

Parallel zum Verbundeinsatz wur­den am Dienstag durch das Gesundheitsamt Neukölln sechs wei­te­re Testzentren über­prüft. In die­sem Zusammenhang wur­den eben­falls drei Testzentren geschlos­sen.

Angesichts einer Gesundheitsgefahr habe der Bezirk beschlos­sen, die fünf Teststationen sofort zu schlie­ßen und erst im Nachgang genau­er zu prü­fen, hieß es. Anlass für die Kontrollen sei­en Beschwerden über die Corona-Hotline des Bezirks gewe­sen. Die Kontrollen soll­ten nun aus­ge­wei­tet wer­den, sag­te der Sprecher. In den kom­men­den Wochen soll­ten alle 120 in Neukölln regis­trie­ren Teststellen über­prüft werden.

Das Landeskriminalamt der Berliner Polizei bear­bei­tet unter­des­sen ers­te Anzeigen gegen Corona-Testzentren wegen des Verdachts des Abrechnungsbetruges. Das teil­te die Polizei via Twitter mit.

Teststelle auch in Reinickendorf geschlossen

… In Reinickendorf führt das Gesundheitsamt bereits regel­mä­ßig Kontrollen durch. Das mel­de­te das Bezirksamt Reinickendorf dem rbb auf Anfrage. In einem Fall sei bis­her eine Unregelmäßigkeit auf­ge­fal­len. Das habe zur Schließung der Teststelle geführt, hieß es weiter.

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf dage­gen wer­den aktu­ell kei­ne regel­mä­ßi­gen Kontrollen der Teststellen durch­ge­führt. Es sei­en auch kei­ne in Planung – das sag­te die Dezernentin für Jugend und Gesundheit dem rbb. Es sei bis­lang auch kein Testzentrum geschlos­sen wor­den. Es habe aber ein­zel­ne Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern gege­ben. Diese sei­en – je nach Zuständigkeit – vom Gesundheitsamt oder vom Ordnungsamt nach­ge­gan­gen wor­den, so die Dezernentin weiter.

Auch aus dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg heißt es auf Anfrage, dass Beschwerden von Bürgern über Testzentren nach­ge­gan­gen wer­den muss­te. Nähere Angaben dazu wur­den nicht gemacht. Das Gesundheitsamt füh­re Kontrollen anlass­be­zo­gen durch, hieß es. Die Frage nach Schließungen beant­wor­te­te das Bezirksamt nicht. Denn für Schließungen sei nicht der Bezirk, son­dern "die Senatsverwaltung für Gesundheit als zer­ti­fi­zie­ren­de Stelle zustän­dig".«
rbb24.de (2.6., Sendung vom 1.6.)


»Die Kommentarfunktion wur­de am 02.06.2021 um 7:33 Uhr geschlos­sen«

Zu sehen ist ein ein­zi­ger Kommentar.

8 Antworten auf „Fünf Corona-Teststellen in Berlin-Neukölln nach Kontrollen geschlossen“

  1. Die Hysterie um die Teststationen muss noch einen ande­ren, viel wich­ti­ge­ren Grund haben, als den Betrug am Steuerzahler. 

    Der spielt näm­lich mit Sicherheit kei­ne Rolle. 

    Der "Impfdruck" wird erhöht, die Säuberung kann aber auch für die Modellierung der Krise eine Rolle spie­len, wel­che man mal genau durch­den­ken soll­te (Testhäufigkeit, Fallzahlen, Zukunftsprognose) oder noch ganz ande­re Ziele ver­fol­gen, weil jetzt sogar die Kontrolleure kon­trol­liert werden. 

    Hier stimmt irgend­was nicht.

    1. ich stim­me ihnen zu.

      hier geht es offen­sicht­lich nur um das mani­pu­lie­ren der öffent­li­chen wahr­neh­mung. ein wei­te­rer ver­such, mit­hil­fe staat­li­cher für­sor­ge simu­la­ti­on den schuld­druck auf die noch unge­impf­ten zu erhö­hen und bei den gläu­bi­gen den ein­druck zu bestär­ken, dass man sich küm­me­re. was zur wei­te­ren pola­ri­sie­rung der posi­tio­nen führt.

      dou­ble strike.

      viel­leicht sind da auch ein paar neue, gut dotier­te plan­stel­len in arbeit? oder ein gan­zes mini lieb ministerium ?

      irgend­wie muss der anspruch, ein glo­ba­les pan­de­mie ver­wal­tungs­gre­mi­um mit star­ker deut­scher bes­tei­li­gung zu instal­lie­ren, ja mal gestar­tet werden..warum nicht in neuköln?

      muss es immer mün­chen sein?

  2. Meine Meinung dazu ist, daß der Staat Stärke zei­gen möch­te um die ver­meint­lich gesund­heits­be­wuss­ten Coronagläubigen noch mehr in Sicherheit zu wie­gen, nach dem Motto, wir pas­sen auf euch auf. Reine PR Propaganda für den soge­nann­ten Rechtsstaat.

  3. Auch in Würzburg wur­den bis­her 30 (von 62) Teststellen über­prüft und 3 bereits geschlossen.
    "Dort bean­stan­de­ten die ein­ge­setz­ten Kontroll-Teams, dass weder eine ord­nungs­ge­mä­ße Durchführung der Testung noch die Einhaltung grund­le­gen­der Hygieneregeln beach­tet wur­den. Weiterhin habe eine Unwissenheit der tes­ten­den Personen dar­über bestan­den, wie bei einem posi­ti­ven Ergebnis zu reagie­ren ist. Das Gesundheitsamt ver­an­lass­te dar­auf­hin die Schließung der Antigen-Schnellteststellen."
    https://www.br.de/nachrichten/bayern/kontrollen-im-raum-wuerzburg-drei-corona-teststellen-geschlossen,SZBw4Yk

  4. https://www.berliner-zeitung.de/news/nach-mrna-impfung-frauen-berichten-von-vaginalen-blutungen-li.162791

    Die Impfnebenwirkungen schaf­fen es jetzt in den Mainstream. Die betrof­fe­nen Frauen wer­den auf Eigeninitiative "wis­sen­schaft­lich".

    Der Skandal ist, dass das Interesse der offi­zi­el­len Stellen Null ist, Hauptsache, die Leute las­sen sich impfen.

    In den USA wer­den zwei bezahl­te Tage für die Nebenwirkungen der Impfung gefor­dert (das gibt es dort sonst nicht)
    https://eu.usatoday.com/in-depth/opinion/2021/04/07/essential-workers-paid-leave-covid-vaccine-side-effects-column/4816014001/
    "Unverzichtbare Arbeitskräfte, die oft im Niedriglohnsektor tätig sind und nach Stunden bezahlt wer­den, las­sen sich in gerin­ge­rem Maße imp­fen als ande­re Gruppen. Viele füh­ren die­se gerin­ge­re Impfrate auf eine "Impfzurückhaltung" auf­grund fal­scher Überzeugungen oder sogar berech­tig­ter Skepsis zurück. Aber es gibt ein sys­te­ma­ti­sches Catch-22, das geschaf­fen wur­de: Mindestens 40 % der Geimpften haben ein bis zwei Tage nach der Injektion grip­pe­ähn­li­che Symptome, und wer die­se Symptome hat, darf nicht zur Arbeit kommen."

  5. Der Staat ohne jede Kontrolle, denn in allen Posten, auch in den Auslands Projekten der KfW, GIZ, DEG, ist Betrug und Selbst Bedienung Programm

  6. Da geht der regel­be­flis­se­ne Bürger mit Maske und ohne Symptome zum Testen zu irgend­ei­ner Schmuddelbude und kommt mit weiß der Himmel was infi­ziert zurück. Und ist stolz, dass er ein zer­ti­fi­zier­tes gesun­des soli­da­ri­sches Mitglied der Gesellschaft ist. Tja.

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