Impfdebatte: Wider das ständige Schüren von Hass

Auf derstandard.at ist am 7.10. in einem Kommentar zu lesen:

»Dem tür­ki­sen Arbeitsminister Martin Kocher ist da wahr­lich der ganz gro­ße PR-Coup gelun­gen, als er ver­fügt hat, dass Arbeitslosen und Mindestsicherungsbeziehern knall­hart ihr Geld gestri­chen wer­den soll, wenn sie unge­impft sind und des­we­gen eine Stelle nicht anneh­men kön­nen. Auf eine genia­le Weise hat er damit das ohne­hin schon zur Genüge all­ge­mein vor­han­de­ne Ressentiment gegen die Langzeitarbeitslosen mit dem kata­stro­pha­len Image des „Impfverweigerers“ ver­knüpft und dadurch das ulti­ma­ti­ve Feindbild erschaf­fen: Denn was ist denn schlim­mer als einer, der arbeits­los und unge­impft auch noch ist!

Hierbei han­delt es sich um ein schö­nes Beispiel dafür, wie ein Politiker die auf­ge­heiz­te Stimmung in der Pandemie miss­braucht, um für sei­ne eige­nen Anliegen Kapital her­aus­zu­schla­gen, die mit Corona gar nichts zu tun haben. Corona dient ihm nur als Vorwand, um ein neo­li­be­ra­les Programm durch­zu­set­zen, aus dem er schon bei sei­nem Amtsantritt kein Geheimnis gemacht hat: weni­ger Arbeitslosengeld, weni­ger Pensionen und län­ge­res Arbeiten, Steuersenkung für Konzerne, Arbeiten am Sonntag...

Aggressive Stimmungsmache gegen eine Bevölkerungsgruppe

Die gesell­schaft­li­che Stimmung, die gegen Ungeimpfte gemacht wird, ist in der Tat all­mäh­lich unheim­lich. Denn wenn es mög­lich ist, gegen eine bestimm­te Bevölkerungsgruppe der­ar­tig grau­sig Stimmung zu machen, dann auch gegen jede belie­bi­ge ande­re. Das ist aus­tausch­bar. Es kann mor­gen genau­so Sie oder mich tref­fen, wenn die Situation danach ist. Eine eige­ne Gruppendynamik ist da in Gang gekom­men. Darum soll­te das nie­man­dem von uns gleich­gül­tig sein, auch wenn wir geimpft sind, auch wenn wir in der Sache selbst ande­rer Meinung sind als die Betroffenen. 

Die Wortmeldungen über­schla­gen sich regel­recht, und die nied­rigs­ten Instinkte wer­den dabei bedient. „Volle Härte gegen Ungeimpfte“, schlag­zeilt etwa eine Gratiszeitung regel­recht im Jubelton auf ihrer Titelseite. Jedem aber, der sich offen gegen eine Impfung wehrt, wird schon auto­ma­tisch vor­ge­wor­fen, mit „Querdenkern“ gemein­sa­me Sache zu machen. So gesche­hen zum Beispiel mit den Fernsehstars Nina Proll und Til Schweiger. Die Schauspielerin Eva Herzig wird vom Boulevard wie eine Verbrecherin abge­bil­det und dar­über in gro­ßen Lettern „Impfleugnerin“ geschrie­ben. Was auch immer die­ses Wort hei­ßen soll, Hauptsache, es klingt scheußlich…

Eine sol­che men­schen­ver­ach­ten­de Sprache berei­tet den Boden für mehr. Bedenklich ist vor allem, wie unge­impf­te Menschen nur mehr als Gefahr und Last für die Allgemeinheit dar­ge­stellt wer­den, als Kostenfaktor, als Hindernis, als Störung, als Schuldige, als so eine Art Brunnenvergifter, die durch ihre Frevel schuld sind an Krankheit und Tod. „Mangelnde Solidarität“ wird ihnen vor­ge­wor­fen, „Egoismus“ und „Verantwortungslosigkeit“. Sie schei­nen das Böse an sich zu sein. Fehlt nur noch, dass einer in die Welt setzt, sie wären „hab­gie­rig“, und der struk­tu­rel­le Antisemitismus wäre per­fekt. Kaum mehr wird von ihnen noch wie von gleich­be­rech­tig­ten Subjekten gespro­chen, eher noch wie von blo­ßen Objekten, mit denen man so oder so ver­fah­ren müs­se. Die Analogie zu para­fa­schis­ti­schen Stigmatisierungs- und Ausgrenzungsprozessen liegt auf der Hand, auch wenn sie den Beteiligten nicht bewusst ist…

Impf-Apartheid und die Verrohung des öffentlichen Diskurses

Der Druck, der inzwi­schen auf den Ungeimpften las­tet, ist in der Tat mas­siv. Angesichts des­sen ist es eine Dreistigkeit, wenn [Bioethik-Kommissions-Chefin] Druml, und mit ihr die Regierungspolitiker sowie vie­le Meinungsmacher, beteu­ern, es gebe kei­ne Impfpflicht. Im stren­gen Sinne des Wortes besteht die­se zwar nicht, aber tat­säch­lich ist mitt­ler­wei­le alles so arran­giert, dass Ungeimpften schon auf­grund der dau­ern­den Testpflicht kaum mehr ein nor­ma­les Leben mög­lich ist. Hinzu kommt, dass ihnen der Reihe nach grund­le­gen­de Rechte aberkannt wer­den. De fac­to wird also schon längst ein Impfzwang ausgeübt…

Ohne Unterlass hat man alle, die von einer bestimm­ten Linie abge­wi­chen sind, mit einem Bombardement der­ar­ti­ger Ausdrücke zuge­deckt, hat sie als „Covidioten“, „Verschwörungstheoretiker“ und „Aluhutträger“ der stän­di­gen Verachtung preis­ge­ge­ben. Man hat mit den Mitteln der Sprache einen Teil der Bevölkerung suk­zes­si­ve ent­mensch­licht. Erst vor dem Hintergrund die­ser ent­mensch­li­chen­den Begriffe, an die wir uns gewöhnt haben, ist aber zu ver­ste­hen, dass jetzt über das Schicksal Ungeimpfter wie über das im Grunde recht­lo­ser Untermenschen ver­han­delt wird…

Ungeimpfte als Sündenböcke

Offenkundig ist es, dass die Ungeimpften mitt­ler­wei­le eine Sündenbockfunktion ein­neh­men. Sie müs­sen her­hal­ten für eine Corona-Politik, die von vor­ne bis hin­ten nie ihre Versprechungen ein­lö­sen konn­te. Blenden wir doch noch ein­mal um ein­ein­halb Jahre zurück. Was wur­de da alles gesagt, im Frühjahr 2020? „Flatten the cur­ve“, lau­te­te damals der Slogan. Ein paar Wochen Lockdown, ein wenig durch­hal­ten, und dann ist alles vor­bei, dann kön­nen wir unse­re Omi und unse­ren Opa wie­der umar­men, wur­de uns ver­spro­chen. Was wur­de uns im Sommer 2020 ver­spro­chen? Tragt die Masken, es gibt „Licht am Ende des Tunnels“. Was war das Ergebnis? Im Herbst 2020 der nächs­te Lockdown, im Folgenden ein eher chao­ti­sches Hin und Her von Lockdown und Öffnungsschritten, das sich weit bis in das Frühjahr 2021 erstreck­te. Durch all die­se har­ten und teil­wei­se wir­ren Maßnahmen ver­lor eine Unzahl von Menschen ihre Arbeit, wur­de wirt­schaft­lich rui­niert und psy­chisch krank. Trotzdem hat der Großteil der Bevölkerung dabei gehor­sam mit­ge­macht. Daraufhin wur­de uns die Erlösung von der Impfung ver­spro­chen, sie wer­de das Ende der Pandemie bringen.

Fakt ist: All die­se Maßnahmen haben nie das gebracht, was man uns ver­spro­chen hat. Auch bei der Impfung war im Grunde bald klar, dass sie die ver­spro­che­ne „Herdenimmunität“ nicht brin­gen kann, weil sie nicht so wirkt, wie man sich das vor­ge­stellt hat. Denn auch dop­pelt Geimpfte über­tra­gen das Virus, ja, erkran­ken und ster­ben sogar dar­an…

Wer ist hier wirklich rechts?

Feststellbar ist eine Entwicklung zum Autoritären. Doch kei­nes­wegs nur — wie es erst kürz­lich von einer Studie behaup­tet wur­de — bei den „Corona-Leugnern“, „Impfverweigerern“ und so wei­ter, son­dern gera­de auch in der Mitte, bei den Impfbefürwortern. Man sehe sich inzwi­schen gän­gi­ge Formulierungen an wie: „Wer kei­ne Impfung will, muss Konsequenzen spü­ren“. Das ist die Rückkehr zum Rohrstock, das Rufen nach der star­ken Hand, die durchgreift.

Völlig neu sind die­se auto­ri­tä­ren Tendenzen der Mitte frei­lich nicht. Bislang hat sie ihre Aggression aller­dings eher an Einzelpersonen ausgelassen..

Wenn auf einer Corona-Demo auch nur irgend­wo am Rand ein Martin Sellner oder ein Gottfried Küssel gesich­tet wird, titelt der hys­te­ri­sche Boulevard schon gleich in dicken Lettern: „Rechter Aufmarsch bei Mega-Demo“. Ich selbst aber sehe eigent­lich mitt­ler­wei­le über­all nur mehr Rechte, da wie dort, und vor allem gera­de unter jenen, die sich heut­zu­ta­ge fälsch­li­cher­wei­se als „links“ bezeichnen. 

Man weiß bloß heu­te gar nicht mehr, was "links" eigent­lich wirk­lich bedeu­tet. Das Bewusstsein davon ist in den letz­ten Jahrzehnten ver­lo­ren gegan­gen. Wirklich „Linkssein“, das hieß frü­her ein­mal näm­lich so etwas wie eine fun­da­men­ta­le gesamt­ge­sell­schaft­li­che Analyse zu ver­su­chen, eine Kritik der bestehen­den Verhältnisse, eine intel­lek­tu­ell anspruchs­vol­le Herrschaftskritik vor­an­zu­trei­ben, anstatt bloß in aller Selbstzufriedenheit zu mora­li­sie­ren, mit Schmähparolen um sich zu wer­fen und sich in bil­li­gen Schuldzuweisungen zu üben. 

Der offe­ne Rechtsextremismus, der von einem Sellner oder von einem Küssel kommt, ist in Wahrheit unbe­deu­tend, die Gefahr, die von einer FPÖ aus­geht, ist schon kon­kre­ter, aber das alles macht mir wesent­lich weni­ger Sorgen als die­ser ver­schlei­er­te Extremismus, der aus der Mitte kommt, von Leuten, die sich ein­bil­den, sie wären „links“, wäh­rend sie tat­säch­lich gera­de im Namen des Anti-Faschismus selbst immer mehr tota­li­ta­ris­ti­sche Positionen ver­tre­ten und ein Klima der Intoleranz heranzüchten…

Schauen wir, was in ein paar Jahren sein wird

Auch ich selbst habe geschwankt, ob ich mich imp­fen las­sen soll oder nicht… Nach einer Risikoabwägung habe ich mich schließ­lich für die Injektion ent­schie­den, aber es hät­te genau­so gut anders aus­ge­hen kön­nen. Überzeugt bin ich, wie so vie­le ande­re, die schließ­lich nach­ge­ge­ben haben, nicht. Wer weiß, in ein paar Jahren wer­de ich dafür viel­leicht mit gesund­heit­li­chen Schwierigkeiten bezah­len, von denen ich jetzt noch kei­ne Ahnung habe…

Auch wenn nun der Reihe nach unzäh­li­ge Studien und Experimente aus dem Ärmel geschüt­telt wer­den, auch wenn jetzt noch so vie­le Experten auf­ste­hen und beteu­ern, dass der Impfstoff „sicher“ sei: In Wahrheit kann zum der­zei­ti­gen Zeitpunkt nie­mand wis­sen, was eine mRNA-Impfung alles im Körper bewirkt. Die lang­fris­ti­gen Folgen von Covid-19-Impfungen der­zeit vor­aus­zu­se­hen, ist ein­fach unmög­lich. Das sind Dinge, die man erst in zehn Jahren wis­sen wird. Darum ist der Vergleich mit der Impfung für Pocken und Masern halt­los. Hierbei han­delt es sich um eine über sehr gro­ße Zeiträume erprob­te kon­ven­tio­nel­le Impftechnologie. Das ist also eine ganz ande­re Debatte…

Viele schüt­teln jetzt den Kopf über die Ungeimpften, fin­den sie dumm und gefähr­lich oder lachen sie aus. Aber wer weiß, viel­leicht haben sie recht, und in eini­gen Jahren haben wir Geimpften tat­säch­lich schwe­re gesund­heit­li­che Probleme, und dann ste­hen viel­leicht sie neben uns am Krankenbett und lachen umge­kehrt über uns und sagen: „Was wart ihr denn auch so dumm, euch mit einem Präparat imp­fen zu las­sen, bei dem man noch nicht wis­sen konn­te, was es alles bewirkt?“

Und dann über­le­gen sie sich viel­leicht, war­um sie denn für unse­ren Krankenhausaufenthalt zah­len sol­len. Denn das will ich den Fanatikern unter den Impfbefürwortern mit­ge­ben: Was Gerechtigkeit ist, das ver­steht man immer erst dann, wenn man sich ein bestimm­tes Szenario mit ver­tausch­ten Rollen vor­stellt.«

Die Fußnoten des Originals wur­den hier weggelassen.

27 Antworten auf „Impfdebatte: Wider das ständige Schüren von Hass“

  1. zu 2G am Beispiel Wuppertal

    23.09.2021: Inzidenz lag bei 110

    In der Präambel heißt es: „Die Inzidenzwerte in Wuppertal mit einem sich nur lang­sam bes­sern­den Wert zwi­schen 200 und 100 sind fort­ge­setzt sehr hoch, wobei die hoch­in­fek­tiö­se Delta-Variante des SARS-CoV-2-Virus die Majorität der Infektionen aus­macht. Die eng­ma­schi­gen Testungen in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, bei denen eine Vielzahl von Infektionen nach­ge­wie­sen wer­den konn­ten, las­sen besor­gen, dass auch in ande­ren Alterskohorten bei Ungeimpften, in denen deut­lich weni­ger Testungen vor­ge­nom­men wer­den, eben­falls hohe Infektionszahlen fest­zu­stel­len sein dürften.“

    DIE 2G-REGEL:

    „Die Stadt Wuppertal ruft alle Betreiberinnen und Betreiber von für den Publikumsverkehr geöff­ne­ten Einrichtungen, Gaststätten, Beherbergungsbetrieben, Sport- und Kulturstätten usw. (mit Ausnahmen wie Einkauf, den Einzelhandel und allen wei­te­ren Bereichen der Daseinsvorsorge) dazu auf, nur nach­weis­lich geimpf­ten und gene­se­nen Personen Zugang zu ihren geschlos­se­nen Räumen zu gewäh­ren. Geimpfte und Genesene sind sol­che im Sinne der CoronaSchVO des Landes immu­ni­sier­te Personen.

    Die Stadt Wuppertal wird im Kultur- und Freizeitbereich grund­sätz­lich nur noch geimpf­ten und gene­se­nen Besucherinnen und Besuchern/Gästen Zugang zu Veranstaltungen, Aktivitäten oder Räumlichkeiten in ihren Gebäuden (ein­schließ­lich Stadion am Zoo) und geschlos­se­nen Räumen gewäh­ren, um von wei­te­ren ver­schär­fen­den Maßnahmen abse­hen zu kön­nen. Bei die­sen Veranstaltungen wird jeweils eine Einzelfallentscheidung unter Berücksichtigung des Infektionsrisikos getroffen.“

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/corona-virus/wuppertaler-2g-regel-startet-freitag-offiziell_aid-62946397

    So, und heu­te: Inzidenz 44:

    ""Die bis­he­ri­ge Geltungsdauer der Allgemeinverfügung zur Einführung der 2G-Regel in Wuppertal ist befris­tet bis zum Ablauf des 08.10.21, ana­log zur Geltungsdauer der Coronaschutzverordnung. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die ursprüng­lich bis zum 08.10.21 gel­ten­de Coronaschutzverordnung bis zum Ablauf des 29.10.21 verlängert.

    Im Ergebnis sieht die Stadt durch die Einführung der 2G-Regel das Risiko der Weiterverbreitung von SARS-CoV‑2 als deut­lich gesenkt an. Um die Immunisierung der Bevölkerung wei­ter vor­an­zu­trei­ben, ist eine Verlängerung der bestehen­den Regelungen und Anordnungen der Allgemeinverfügung vom 23.09.21 erforderlich.

    Damit gel­ten auch die bis­he­ri­gen inhalt­li­chen Begründungen der Allgemeinverfügung fort."

    https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/verwaltung/politik/bekanntmachungen-dokumente/zusammenfassungen-2021/2021–46.pdf

    1. @eric met­zen:
      inter­es­sant ist nicht nur die (mut­maß­li­che) Denke, dass die "2G-Regel" kau­sal für das Sinken der "Inzidenz" (von 110 auf 44) war (was in etwa so berech­tigt ist, wie die Kausalität der hohen Impfquote in Bremen mit der dor­ti­gen Intensivbettenbelegung) – son­dern das Datum "29.10.": war das nicht der "Freedom Day"-Vorschlag?
      Man wird ja wohl noch träu­men dürfen …

  2. Das den­ke ich auch. Heute schüt­teln sie den Kopf über einen Ungeimpften wie mich. Ich ahne schlim­mes für den Herbst. Ich mer­ke gera­de in mei­nem sport­li­chen Umfeld, wie die Vollimmunisierten sich rei­hen­wei­se krank mel­den. Am Arbeitsplatz mer­ke ich es jetzt noch nicht, weil die meis­ten im Home Office sind.

  3. die unge­impf­ten ver­wei­gern ein abo, das ihnen von drü­cker-kolon­nen auf­ge­zwun­gen wird.
    die neue nor­ma­li­tät besteht in einem frei­heits-abo, das man jeder­zeit, alle hal­be jahr, kün­di­gen kann.

  4. Die Welt ist doch ein­fach ver­wir­rend: Laut offi­zi­el­len Quellen sind die Covid19-Impfstoffe hoch­wirk­sam und jetzt stellt sich her­aus, dass in den USA in den ers­ten 9 Monaten 2021 (mit Impfungen) nach eben­so offi­zi­el­len Quellen bereits mehr Menschen an Covid19 gestor­ben sind als im gesam­ten Jahr 2020 (ohne Impfung):
    https://www.forbes.com/sites/marisadellatto/2021/10/06/us-covid-19-deaths-for-2021-surpass-toll-from-2020/

  5. Wenn man die 1850 Postings unter dem Originalartikel durch­zu­le­sen beginnt, ist man mit­ten­drin im-vom Autor beschriebenen-HASS.
    Der Artikel ist lesens­wert, die sich anschlie­ßen­den Kommentare die­nen viel­leicht, wie so vie­le ande­re, mal als Zeitzeugnis einer kran­ken Welt.

  6. Die ers­te Strophe des Gedichtes
    NACHTGEDANKEN
    von Heinrich Heine (1797–1856!) lautet:
    "Denk ich an Deutschland in der Nacht
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen
    und mei­ne hei­ßen Tränen fließen."

    Und da es auch mir zuneh­mend schwe­rer fällt, in die­sem Land noch zur Ruhe zu kom­men, habe ich ana­log zum Gedicht 

    NACHGEDANKEN

    Das Land von Dichtern und von Denkern
    Poesie-?ist fort, ver­drängt von Bankern
    Es zählt die Raffgier , zählt die Lüge
    Anstatt der Menschlichkeit regiert Intrige.

    Wer sich ange­spro­chen füh­len soll­te ,gehe bit­te in sich und über­le­ge, warum.

  7. Heureka Österreich schlägt Deutschland in Sachen Niederträchtigkeit um Längen. Nur die Italiener sind in die­ser Hinsicht noch eine Nasenlänge vor­raus. Aber ich mir sicher, sie hie­si­gen Arier schaf­fen das sicher auch noch! Der Niederträchtigkeit sind dies­be­züg­lich kei­ne Grenzen gesetzt. 😀

    😎
    Der Ösi

    1. @Der Ösi:

      Kommt auf den Blickwinkel an. Man könn­te auch sagen dass es ein­fach ein bischen ehr­li­cher und direk­ter ist weil die Ideen dahin­ter sind ja exakt die sel­ben. Hier wird ein­fach län­ger pas­siv aggres­siv um den Heißen Brei her­um gere­det und Zermürbung betrie­ben weil sich kei­ner traut 100% Farbe zu bekennen.

      Ich fra­ge mich irgend­wo wie sich das psy­cho­lo­gisch aus­wirkt. Es ist natür­lich nie schön mit Aggression kon­fron­tiert zu wer­den aber ist es viel­leicht ein­fa­cher sich bewusst damit aus­ein­an­der­zu­set­zen wenn sie offe­ner pre­sen­tiert wird?

      Naja egal, kam mir nur so in den Sinn. Irgendwo ist es aber auch wie­der müßig dar­über zu grü­beln wel­cher Misthaufen jetzt wahr­schein­lich der grö­ße­re ist 😉

  8. Vielleicht eine Anregung:
    Alltagsprotest kann zum Beispiel so funktionieren:
    Man schnap­pe sich einen Klappstuhl, set­ze sich damit vor eine 2G-Lokalität und ver­spei­se dort sein Mittagessen oder sein Abendbrot.

    Eine Berliner Gruppe der Freien Linken (gar nicht viel Leute, viel­leicht 5–7) macht das mor­gen vor einer Szene-Pizzeria, die nun nur noch 2G "bedient". (Video-link wird hof­fent­lich folgen.)

    Aber ich den­ke, das geht auch ohne Gruppe und ent­spre­chen­de Orga. Ich den­ke, dass kann jeder von uns ganz ein­fach so machen. Man muss noch nicht ein­mal einen Klappstuhl dabei haben, 2G-Protest-Schild um den Hals reicht, hal­be Stunde Mittagspause auch. 

    (Immer häu­fi­ger höre ich von Doppeltgespritzen, dass sie sich kei­nen drit­ten Schuss geben wür­den. – Auch die, die jetzt noch drin­nen sit­zen "dür­fen", soll­ten vor Augen geführt bekom­men, wie es sich dann lebt, wenn man zu denen drau­ßen auf der Straße gehört: frei und selbst­be­stimmt, also unbe­quem, aber im Gegensatz zu irgend­wel­chen "G"-Regimen men­schen­wür­dig.)

  9. Interessanter und dif­fe­ren­zie­ren­der Artikel.
    Der zeigt, wie ähn­lich die Situationen in bei­den (und eigent­lich noch
    viel mehr) Ländern ist.
    Tja, Ösis und Piefkes sind sich wohl doch näher, als sie gedacht
    haben… 😉

  10. Ich beken­ne, dass ich sehr ger­ne eine soli­da­ri­sche Querdenkerin bin. Eine Querdenkerin, die sich weder in eine rech­te noch in eine lin­ke Schublade ste­cken und die sich kei­nen Hut, jed­we­der Art auch immer, über­stül­pen läßt. Eine Querdenkerin, die soli­da­risch mit Menschen, vor allem aber mit ihrem Körper umgeht, ihrem gut funk­tio­nie­ren­den Immunsystem ver­traut und die sich kei­nes­falls ihre eige­ne Denk- und Kritikfähigkeit von nar­zis­ti­schen Dummschwätzern neh­men läßt. Eine Querdenkerin, die ver­sucht, in der zur Zeit unmensch­li­chen Situation die­ses Landes ihre Menschlichkeit zu leben, auch wenn stän­dig poli­ti­sche Blockaden den Weg ver­sper­ren. Eine Querdenkerin, die nicht auf­gibt und stolz ist, eine Querdenkerin zu sein und sicher wei­ter­hin zu blei­ben gedenkt. Es lebt sich in die­ser Zeit ein­fach gut als Querdenkerin.

  11. Kluge Worte in düs­te­ren Zeiten. 

    Österreich steht vor dem sel­ben Dilemma wie Deutschland. 

    Außer den rech­ten Fuzzis der FPÖ gibt es nichts und nie­man­den, der dem Treiben ein Ende set­zen könnte. 

    Ganz ähn­lich bei den Teutonen mit ihrer abge­wichs­ten AFD.

    Es ver­steht sich von selbst, dass sowohl FPÖ als auch AFD einen tota­li­tä­ren Überwachungsstaat mit vol­ler Inbrunst in die Tat umset­zen wür­den und kein ehr­li­cher Arbeiter auch nur irgend­was zu lachen hätte.

    Ein ein­zi­ger rie­si­ger Haufen vol­ler Shice.

  12. Mit Hannah Arendt und ihrem Bericht über den
    Eichmann Prozess kön­nen wir über die Banalität des Bösen nachdenken.
    Wo kommt solch unin­di­vi­du­el­ler beinahe
    anti­men­sch­lich anmu­ten­der stumpfsinniger
    Hass her ?
    Sicher aus noch nicht ent­wi­ckel­ten menschlichen
    Fähigkeiten wie z.B dif­fe­ren­zier­tes eigen­stän­di­ges DENKEN , Fähigkeit kom­ple­xe Zusammenhänge
    zu schau­en, Mitgefühl für den Mitmenschen
    Diese IchEntwicklungs Schwäche bleibt lange
    verborgen.
    Bis sie sich durch das Primitive Verhalten zeigt.
    Alles was wir aus dem Tierreich ken­nen : die
    Hackordnung.
    Jetzt hacken die Gockel auf die Ungeimpften
    eben…völlig klar zeigt sich unbe­wuss­te Aggressivität pur
    Die hier " ent­la­den " wird.…
    Nur Mitgefühl für die Hassprediger hilft manchmal.

    Ein Erziehungsproblem posi­tiv gesagt.

    1. @B.G.:

      Es ist natür­lich Küchentischpsychologie und ich den­ke auch nicht dass es "die" Begründung gibt aber mei­ner Meinung nach ent­steht ein guter Teil der Aggression aus Furcht. Es ist ein größ­ten­teils unbe­wuss­ter Abwehrreflex.

      Auf der einen Seite steht die Furcht vor einer ver­mu­te­ten "Gefahr" (Corona) und auf der ande­ren die Furcht vor dem mög­li­chen Ausgeliefertsein (poten­zi­ell will­kür­li­ches Regierungshandeln). Die Betreffenden ret­ten sich dadurch aus der Misere (Furcht emp­fin­den zu müs­sen) dass sie die Maßnahmen für sinn­haft und wirk­sam befin­den (Corana Gefahr ist real aber dank Regierungshandeln neu­tra­li­sier­bar wel­ches dem­nach nicht will­kür­lich ist).

      Das Problem ist aller­dings dass sie die­sen Entschluss auf einem emo­tio­na­len Level ("Drosten ist ver­trau­ens­wür­dig und weiss sicher wovon er redet") und nicht auf eigen­stän­di­gen, ratio­na­len Überlegungen auf­bau­en (ratio­na­le Erfassung des Themas ist müh­sam, die Datenlage gibt der­ar­ti­ge Schlüsse nicht her und ver­un­si­chert bes­ten­falls noch mehr, für vie­le ist es wahr­schein­lich auch ein­fach zu kom­plex und ver­wor­ren – was in Teilen sicher auch so beab­sich­tigt ist, es besteht Gefahr durch abwei­chen­de Erkenntnisse in eine soziale/emotionale Konfliktsituation zu geraten).

      Da gibt es natür­lich eine Menge Abstufungen aber das Grundkonzept ist doch recht oft sehr ähn­lich den­ke ich. Je nach Person besteht mehr oder weni­ger Bewusstsein dass die eige­ne Position im Grunde unge­prüft von Dritten über­nom­men wur­de. Ich höre in dem Zusammenhang manch­mal die Aussage dass man sel­ber ja nicht in der Lage wäre sinn­haf­te Überlegungen zum Thema anzu­stel­len ("ich bin ja kein Virologe") was man prak­tisch als Eingeständnis die­ses Umstands wer­ten kann. Dass es sich um eine halt­lo­se Verteidigunsrethorik han­delt muss wohl nicht wei­ter erwähnt wer­den. Die eige­ne Unfähigkeit vor­zu­schie­ben stellt für jedes mit­tel­mä­ßig intel­li­gen­te Individuum in dem Kontext bes­ten­falls eine Selbsterniedrigung aber kei­ne Rechtfertigung oder gar ein trag­fä­hi­ges Argument dar. Vieles ist ein­fach banals­te Logik.

      Das gan­ze Konstrukt funk­tio­niert aller­dings schein­bar leid­lich gut (auch wenn ich mir nicht wirk­lich vor­stel­len kann dass zumin­dest bei ver­nunft­be­gab­ten Personen in der ein oder ande­ren stil­len Minute nicht doch mal die Dissonanz durch­schlägt) solan­ge der­je­ni­ge nicht in die Notlage gerät sei­ne Position argu­men­ta­tiv begrün­den zu müs­sen. Es geht nicht da die kom­plet­te Herleitung als "Ich glau­be X ist kor­rekt" zusam­men­ge­fasst wer­den kann. Bestenfalls wer­den noch ein paar Zitate der übli­chen Verdächtigen ins Feld geführt oder auf ein paar mehr oder min­der qua­li­ta­ti­ve Artikel ver­wie­sen, eine inhalt­li­che Auseinandersetzung mit den spe­zi­fi­schen Details ist aller­dings nicht möglich.

      Nun, ist es aller­dings so dass Vertreter der Gegenmeinung schon auf Grund der all­ge­mei­nen Stimmung prak­tisch gezwun­gen waren (in der Regel) mehr oder weni­ger trag­fä­hi­ge Argumentationen aus­zu­ar­bei­ten. Ganz abge­se­hen von dem Umstand dass man im Kontext der ein­sei­ti­gen Berichterstattung ohne­hin nur durch Eigenüberlegungen zu einer Konträrmeinung kom­men kann und sich dabei eini­ge extrem star­ke Argumente prak­tisch auf­drän­gen (Langzeiterkenntnisse kann es ohne Langzeituntersuchungen nicht geben, "sel­ten" ist rela­tiv aber die rele­van­ten Statistiken zei­gen den­noch klar dass es die gefähr­lichs­ten "Impfungen" sind die wir je hat­ten, demo­gra­fisch berei­nig­te Sterbefälle vs. Verhältnismäßigkeit, … ).

      All das bringt den durch­schnitt­li­chen Beführworter (oder auch soweit ent­spre­chen­de Selbsterkenntnis ver­han­den ist Dulder) in eine pre­kä­re Lage die droht ihn mit sei­ner Furcht zu kon­fron­tie­ren er aber auf Sachebene nicht ange­hen kann und da kommt der emol­tio­na­le Abwehrreflex ins Spiel. Man muss sich nicht mit "Dingen" aus­ein­an­der­set­zen die "lächer­lich", "mora­lisch falsch" oder gar "ver­ach­tens­wert" sind, rich­tig? Und unter "Dinge" fällt hier auch der Ungeimpfte per­sön­lich. Er mag zwar nicht direkt der unlieb­sa­me Konflikt sein aber er ist den­noch eine per­ma­nen­te Erinnerung an den Zwiespalt. Das gan­ze Schaukelt sich dann immer wei­ter hoch denn das Ärgernis will ein­fach nicht ver­schwin­den und irgend­wann mün­det es (befeu­ert von Medien und Politik) in Hass.

      OK, das ist nun wesent­lich län­ger gewor­den als ich ursprüng­lich vor­hat­te aber einen Punkt möch­te ich noch erwäh­nen da ich ihn (zumin­dest bei halb­wegs reflek­tier­ten Personen) für einen mög­li­chen Ansatz hal­te: Ich behaup­te zumin­dest eini­gen die­ser Menschen ist durch­aus bewusst dass etwas schief läuft, nur hal­ten sie sich für unbe­tei­lig­te Beobachter und das sind sie nicht. Die aktu­el­le Situation konn­te sich nur durch die Mitläufer und Befehlsempfänger zu dem ent­wi­ckeln was wie heu­te erle­ben. Kurz gesagt: Sie tra­gen Verantwortung für das was geschieht und dar­aus kann man einen Hebel machen. 

      Eine direk­te Konfrontation in Form von Schuldzuweisungen hal­te ich zwar für wenig ziel­füh­rend aber mei­ner Erfahrung nach lässt sich durch ein mög­lichst bei­läu­fi­ges Erwähnen ein­deu­tig ein Effekt erzieh­len. Die Idee dabei ist gera­de eben nicht in eine offe­ne Diskussion über die Verteilung von Verantwortung zu gehen son­dern ein­fach nur im Unterbewusstsein den Keim für Selbstzweifel zu pflan­zen ohne dem­je­ni­gen die Möglichkeit zu geben sich aktiv damit auseinanderzusetzen.

      Konkrete Beispiele wären z.B. die Erwähnung dass ohne die brei­te Unterstützung der Maßnahmen letz­tes Jahr eine der­ar­ti­ge Entwicklung nicht mög­lich gewe­sen wäre oder dass mit jedem Geimpften mehr es ein­fa­cher wird Druck auf die Ungeimpften aus­zu­üben. Hier ist ein bischen Fingerspitzengefühl gefragt damit es sitzt und sei­ne Wirkung ent­fal­ten kann aber gut plat­ziert ist mei­ner Meinung nach Resonanz vor­han­den. Die betref­fen­den Kontakte sind zwar rela­tiv spo­ra­disch aber akut habe ich defi­ni­tiv einen gewis­sen Schock und eine deut­li­che Bestürzung registriert.

      Ich konn­te das noch nicht wirk­lich viel wei­ter beob­ach­ten aber ich könn­te mir gut vor­stel­len dass man mit eini­ger Gelduld die betref­fen­de Person dar­über zu einer ergeb­nis­of­fe­nen Diskussion moti­vie­ren könn­te ("ich will nicht ver­ant­wort­lich sein also brau­che ich alter­na­ti­ve Blickwinkel").

      Mit bes­ten Grüßen
      Prof. Dr. Dr. d (Hobbypsychologe)

    2. @ B.G.

      Die Erziehung, oder auch der Sozialisierungsprozess, ist wohl Teil des Problems, nicht der Lösung.

      Vereinfachende Analogien zwi­schen Tierreich und Menschenwelt hel­fen hier kaum wei­ter. Nicht, weil Menschen kei­ne Tiere sind, son­dern weil der Zoo, den die "zivi­li­sier­ten" Menschen seit der neo­li­thi­schen Revolution für sich errich­tet haben, die­sel­be Ähnlichkeit mit ihrem natür­li­chen Habitat hat, wie ein Zoo, in den sie frü­her ande­re Tiere gesteckt haben und mit­un­ter wei­ter­hin stecken.

      Hackordnungen wie die von Ihnen geschil­der­te, sind jeden­falls meist in Gefangenschaft zu beob­ach­ten und Resultat man­geln­der Fluchtmöglichkeiten. Und das ist tat­säch­lich eine star­ke Analogie zwi­schen Tierreich und Menschenwelt.

  13. Ich wer­de nicht lachen, soll­te es so kom­men, dass ich in eini­gen Jahren am Krankenbett von Menschen ste­he, die durch die Impfung Spätfolgen erlei­den müs­sen. Aber viel­leicht kön­nen wir zusam­men lachen, trotz allen Leids, über die Dummheiten, die wir in unse­ren Leben so gemacht haben. Dann wäre unser Lachen der Beginn von Heilung und Versöhnung.
    So irre­al und banal die Gründe mir erschei­nen, wes­we­gen sich Menschen imp­fen las­sen, Angst vor einem töd­li­chen Killervirus, Wünsche nach "Normalität" und "Freiheit", mit Freunden essen, ins Kino oder Theater gehen, Reisen u.s.w., zeu­gen sie doch von einer Sehnsucht nach Leben, die ich ver­ste­he, auch wenn ich sie für ver­kürzt halte.
    Der Autor des Standard, Ortwin Rosner, irrt aller­dings, wenn er das Fehlen des Attributs "hab­gie­rig" für die Ungeimpften als Grund sieht, dass man noch nicht von "struk­tu­rel­lem Antisemitismus" spre­chen kön­ne. Es gibt Antisemitismus, und der hat nicht zwin­gend etwas mit Juden, aber immer mit Antisemiten zu tun. Dem Begriff des Antisemitismus wel­ches Attribut auch immer vor­an­zu­stel­len, macht kei­nen Sinn, da der gesell­schaft­lich akzep­tier­te Wahn der Antisemiten immer auf eine Gruppe pro­ji­ziert, die der eige­nen als über­le­gen hal­lu­zi­niert wird.
    Nur wenn den Ungeimpften, die Macht zuge­schrie­ben wer­den kann, als Minderheit die Mehrheit zu beherr­schen, kön­nen die Menschen ihren anti­se­mi­ti­schen Wahn aus­le­ben und ihre unter­drück­ten, nicht ein­ge­stan­de­nen Wünsche auf die Ungeimpften projizieren.

  14. Von den siche­ren erprob­ten MMR-Impfstoffen muss­ten über die Jahre etli­che in ver­schie­de­nen Ländern wie­der vom Markt genom­men wer­den: TRIVIRIX, PLUSERIX, RIMPARIX, MORUPAR. Diese Impfstoffe sind fast so sicher wie Atomkraft, wo sich ja auch alle ernst­zu­neh­men­den Wissenschaftler in Bezug auf die Sicherheit total einig waren.

  15. Die Mitglieder des Rats der Stadt Leverkusen,
    https://www.leverkusen.de/rathaus-service/politik/stadtrat.php
    unter ande­rem Herr Uwe Richrath und Herr Erhard Schoofs, schü­ren Hass und Feindseligkeiten gegen einen Teil der Bevölkerung. Ich hof­fe, dass die Bürger der Stadt dem Beispiel des Rats nicht fol­gen und sich statt­des­sen gegen Hass, Apartheid und einen tota­li­tä­ren Überwachungsstaat mit Zertifikaten widersetzen.

    Das Qualitätsblatt Rheinische Post berichtet:

    Auch Veranstaltungen und Hotels: Stadt Leverkusen ruft Gastronomie zur 2G-Regel auf
    7.10.2021
    https://web.archive.org/web/20211012072839/https://rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/stadt-leverkusen-ruft-zur-2g-regel-auf_aid-63394291
    Auch Wirte sind ange­spro­chen, die 2G-Regel in geschlos­se­nen Räumen anzuwenden.

    Leverkusen
    Einem Ratsbeschluss fol­gend (wir berich­te­ten) hat die Stadtverwaltung eine neue Allgemeinverfügung ver­öf­fent­licht, die Freitag in Kraft tritt.
    Darin ruft sie Betreiber von für den Publikumsverkehr geöff­ne­ten Einrichtungen, wie Gaststätten, Hotels, Sport- und Kulturstätten dazu auf, den Zugang zu geschlos­se­nen Räumen nur noch nach­weis­lich geimpf­ten und gene­se­nen Personen zu gestat­ten. Ausgenommen sind der Einzelhandel und wei­te­re Bereiche der Daseinsvorsorge. Für alle städ­ti­schen Veranstaltungen im Kultur- und Freizeitbereich in geschlos­se­nen Räumlichkeiten wird eben­falls zur Umsetzung der 2G-Regelung auf­ge­ru­fen. Der Appell ist jedoch nicht rechtsverbindlich.

  16. [zitat]Viele schüt­teln jetzt den Kopf über die Ungeimpften, fin­den sie dumm und gefähr­lich oder lachen sie aus. Aber wer weiß, viel­leicht haben sie recht, und in eini­gen Jahren haben wir Geimpften tat­säch­lich schwe­re gesund­heit­li­che Probleme, und dann ste­hen viel­leicht sie neben uns am Krankenbett und lachen umge­kehrt über uns und sagen: „Was wart ihr denn auch so dumm, euch mit einem Präparat imp­fen zu las­sen, bei dem man noch nicht wis­sen konn­te, was es alles bewirkt?“

    Und dann über­le­gen sie sich viel­leicht, war­um sie denn für unse­ren Krankenhausaufenthalt zah­len sol­len. Denn das will ich den Fanatikern unter den Impfbefürwortern mit­ge­ben: Was Gerechtigkeit ist, das ver­steht man immer erst dann, wenn man sich ein bestimm­tes Szenario mit ver­tausch­ten Rollen vor­stellt.«[/zitat]

    Dazu fällt mir der Spruch ein:
    Wer zuletzt lacht, lacht am besten! 😀

    Viele Grüße,
    Der Ösi

  17. @ FS
    @ d

    Was Sie schrei­ben stimmt auch..
    Ich war mir der Provokation bewusst durch die
    ver­kürz­te Darstellung,.

    Aber im Grundsatz ist es nach m.W. so.

    Eine aus­ge­präg­te mensch­li­che Fähigkeit im Denken lässt den Menschen differenzierter
    Wahrnehmen.
    Und aus dem, was er wahr­nimmt bil­det er sein
    Urteil.
    Daraus resul­tie­ren sei­ne Handlungen .
    Alles wie­der knapps­tens ..gespro­chen.

    Wobei es nicht um ein " digi­ta­les " oder
    " ober­fläch­li­ches " Denken gehen kann,
    das nur repro­du­ziert .…was es einmal
    aus­wen­dig gelernt hat.
    ( Entschuldigung an alle Lehrer : aber gera­de Lehrer in mei­nem Freundeskreis zei­gen hier gros­se Schwächen.
    Es fehlt Ihnen die Möglichkeit im Wahrnehmen der
    Corona Krise die kom­ple­xen Tatsachen
    zusamnenzuschauen. )
    Das muss nicht ver­all­ge­mei­nert werden.

    Aber unse­re " Erziehung " ist so ausgerichtet,
    dass die Intellektuellen Fähigkeiten einseitig
    im Vordergrund stehen…ein gesun­der Menschenverstand " bil­det " sich aber durch das
    Entwickeln von Fähigkeiten auch im Fühlen
    Und im Konkreten Tun.
    Pestalozzi z.B. hat­te hier­für einen Sinn :
    Kopf Herz und Hand soll­ten gleichermaßen
    ange­spro­chen werden..

    Wer die Wirklichkeit rich­tig w a h r nimmt kann
    mit dem DENKEN die unterschiedlichen
    Phänomenen rich­tig einordnen !
    Er braucht kein " betreu­tes Denken ".

    Hier wird exakt durch­schaut, was para­dox ist
    Und nicht stimmt .…etc..

    Diese Menschen sind nicht anfäl­lig für die
    wie­der­hol­ten fal­schen Behauptungen und
    Die psy­cho­lo­gi­sche Angstschüre.

    Sie kön­nen Selber die Zahlen lesen und
    Selbst bewer­ten, ob wir eine Pandemie
    Im gän­gi­gen Verständnis haben oder nicht.
    Ob wir eine Auslastung mit Corona Kranken
    hat­ten oder nicht.
    Ob es stimm­te , was dazu die Tageszeitung schrieb.

    Wer das noch nicht so gut kann, der ver­bin­det sich
    Mit einer viel­leicht fal­schen Aussage und ist als guter Biedermann
    ( DIE soll es auch in AT geben ) von seiner
    Aufgabe über­zeugt, sei­ne Pflicht zu erfüllen.. 

    Da mischen sich dann auch unre­flek­tier­te Gefühle
    Hinzu.. und wir erle­ben dann die völ­lig vom
    Rechten Tun Überzeugten !

    Vermutlich mei­nen sie ihre hasserzeugenden
    Worte nicht böse, im Gegenteil.
    Sie den­ken, sie müs­sen so agie­ren um die
    Welt zu retten.
    Und bist du nicht wil­lig, so brauch ich
    Gewalt !

    1. @B.G.:

      Das klingt defi­ni­tiv schlüs­sig. Vielleicht könn­te man auch noch sagen dass ein gewis­ses Vertrauen in die eige­ne Wahrnehmung und damit wahr­schein­lich auch gene­rell ein gefes­tig­tes Selbstvertrauen benö­tigt wird um die Widersprüche erken­nen zu kön­nen bzw. sich zu trau­en die­se zu erken­nen und nicht in das bekann­te, ängst­li­che "Ich bin ja kein Virologe" Schema zu verfallen.

      Welche Rolle die Emotionalität dabei spielt fin­de ich inter­es­sant. Ich wäre zunächst davon aus­ge­gan­gen dass emo­tio­na­le Personen stär­ker anfäl­lig für die Manipulation sind da vie­les ja direkt auf die Emotionen der Menschen abziehlt (Erzeugung von Gruppenzugehörigkeit, Schuldgefühlen bzw. im umge­kehr­ten Fall Stolz oder auch der Angst um sich selbst und nahe­ste­hen­de Personen). Allerdings könn­te ich mir auch vor­stel­len dass es weni­ger um die Emotionalität an sich geht son­dern viel­leicht eher auf eine ehr­li­che Betrachtung sel­bi­ger ankommt.

      Ein ein­sa­mer Mensch (und ich den­ke davon haben wir in unse­rer moder­nen Gesellschaft vie­le – gera­de in der der­zei­ti­gen Situation) z.B. wird wohl emp­fäng­li­cher dafür sein Heil in einer künst­li­chen Zusammengehörigkeit zu suchen wenn es sich um eine dif­fu­se Sehnsucht han­delt als wenn er sich sei­nes Zustands bewusst ist, die Ursachen und Auswirkungen ana­ly­siert und im Rahmen der Umstände als Teil von sich sel­ber akzep­tiert hat.

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