In einem Monat acht von über 100.000 SchülerInnen positiv getestet

Auf friedensblick.de wird dar­auf auf­merk­sam gemacht, daß die Bundesländer offen­bar Erkenntnisse über Corona-Tests in Schulen absicht­lich zurückhalten.

»Überspitzt könn­te man for­mu­lie­ren, dass von den teil­neh­men­den, aus­schließ­lich gesun­den oder asym­pto­ma­ti­schen Schülern, nicht einer auch nur einen Schnupfen hat­te, wel­cher sich auf eine Infektion mit SARS-CoV‑2 zurück­füh­ren ließe.

Dies ergibt sich aus den Daten, wel­che im Zuge eines Modelprojekts [sic] zwi­schen dem Burgenlandkreis und der Uni Halle-Wittenberg erho­ben wur­den und Friedensblick für den Erhebungszeitraum vom 15. März 2021 bis 16 April 2021 vor­lie­gen.«

Das voll­stän­di­ge Dokument wird auf der Seite als PDF bereit­ge­stellt. Dort ist auch die ver­blüf­fen­de Antwort auf die Frage nach­zu­le­sen „Bei wie vie­len der 8 dop­pelt posi­tiv getes­te­ten Schülern mani­fes­tier­ten sich im Verlauf der Quarantäne COVID-19 Krankheitssymptome?“. Man weiß es nicht.

»In den Quarantänebescheiden wer­den den Schülern bzw. deren Eltern näm­lich ver­pflich­ten­de Auflagen wie folgt erteilt, Zitat:

„Bis zum Ende der Quarantäne muss Ihr Kind:

        • zwei­mal täg­lich Körpertemperatur messen
        • täg­lich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, all­ge­mei­nen Aktivitäten und Kontakten zu wei­te­ren Personen füh­ren“ Zitat Ende

Und zwar aus fol­gen­dem, eigent­lich nach­voll­zieh­ba­ren Grund, wel­cher in den Quarantänebescheiden eben­falls benannt wird, Zitat:

„Die ange­ord­ne­ten Maßnahmen sind not­wen­dig, um fest­zu­stel­len, ob sich das Ansteckungsrisiko rea­li­siert hat und damit tat­säch­lich das Risiko einer Weiterverbreitung des Erregers in der Bevölkerung besteht, ….“«

9 Antworten auf „In einem Monat acht von über 100.000 SchülerInnen positiv getestet“

  1. Nach den Zahlen für die Schweiz auf­grund der Antikörperstudien und der IFR Infection Fatality Rate (wie schein­bar auch von den Task-Force Immunologen ver­wen­det) wur­den rd. 3.67 mal mehr Menschen 'infi­ziert' mit Covid/SARS-CoV‑2 als posi­tiv getes­tet lt. off­zi­el­ler Statistik.

    Jetzt sieht man immer die Grafiken mit den PCR-Positiven, der Saisonalität, Wellen und incl. Aenderungen der Teststrategien.

    Nur was sind die­se Wert? Wenn sich 3.67x mehr ange­steckt haben (Beispiel Schweiz), wie wür­de der rea­le Graph aussehen?

    Leider lie­gen mir aktu­ell kei­ne deut­li­chen Antikörperstatistiken im Zeitlauf vor.

    Hier aller­dings eine Indikation: https://swprs.org/studies-on-covid-19-lethality/#8‑antibody-seroprevalence-per-country

    In der Schweiz, Genf, hat sich die Seroprävalenz von 21% im Januar 2021 auf 33% im Juni 2021 erhöht.

    In Indien hat sich die Seroprävalenz von Januar 2021 mit 22% natio­nal auf 68% natio­nal im Juli erhöht.

    War da Saison im Zeitraum Januar-Juni?

    Was auch auf­fällt: in den Hotspots mit 'Katastrophenbildern' etc haben sich jeweils wesent­lich höhe­re Infektionsraten in kur­zer Zeit erge­ben, als im natio­na­len Vergleich.

    Z.B. im Juli 2020 in Italien hat­te Bergamo 38% Seroprävalenz im Vergleich zur Lombardei mit 7.5% und natio­nal 2.5% sowie Sizilien mit 0.3%.

    Das Beispiel Indien oben zeigt auch: die Delta-Variante immu­ni­siert vie­le Menschen natür­lich in kur­zer Zeit – das gan­ze 'Problem' dabei ist ledig­lich, man kann dann erst Recht kei­ne 'Impfungen' mehr recht­fer­ti­gen. Dies unter­liegt aber schein­bar auch einer Saisonalität zusätz­lich und diver­ser Faktoren – nur wenn man kei­ne brauch­ba­ren Zahlen dazu hat, weil sie nicht erho­ben wer­den, wie kann man das dann wirk­lich sagen, viel­leicht ste­cken sich gera­de vie­le an, mer­ken es aber nicht und wer­den nicht getestet?

    1. @AWn
      Im Juni 2021 hat­ten ca. 73% der Freiburger Einwohner_innen im Alter von 20 Jahren und älter Antikörper gegen das COVID-19 Coronavirus. So die vor­läu­fi­gen Ergebnisse der Corona-Immunitas-Studie Freiburg. Die Anteile betru­gen fast 69% in der Altersgruppe 20–64 Jahre und fast 90% in der Altersgruppe 65 Jahre und älter. Zwischen den Geschlechtern wur­den kei­ne Unterschiede fest­ge­stellt. Diese rela­tiv hohen Raten las­sen sich durch die gros­se Zahl an Geimpften ins­be­son­de­re bei den über 65-Jährigen erklä­ren, aber auch durch den Anstieg der Zahl der Infizierten. 

      https://www.unifr.ch/news/de/25668/trad?

      1. @PM: Das ist auf­grund der Impfungen. Infektionen waren viel weni­ger. Aus dem Link: "Nach der zwei­ten Welle Anfang 2021 lag die­ser Anteil bereits bei 19%." Gut dann kam noch die drit­te Welle im Frühjahr, wahr­schein­lich ging es dann auf 30% oder so.

  2. Alle Daten diver­ser auch inter­na­tio­na­ler Studien zei­gen, war­um die deut­sche Studie zu Infektionen in der Schule nicht ver­öf­fent­licht wird. Das gan­ze Narrativ wür­de zusam­men­bre­chen, das Impfgeschrei für Kinder sofort verstummen.
    Die Helikoptereltern haben eigent­lich tie­ri­sche Angst um sich selbst, und pro­ji­zie­ren das dann auf ihren Nachwuchs und mer­ken dabei gar nicht, was sie ihren Kindern damit phy­sisch und psy­chisch antun.

  3. Ketzerei! 8 Treffer, dadurch wur­den vie­le Infektionen ver­hin­dert! Ohne den Test und die hel­den­haf­te Quarantäne hät­te jedes Kind jeden Tag min­des­tens eine wei­te­re Person ange­steckt, und die wie­der­um ande­re Menschen. Das ergibt meh­re­re Tausend ver­hin­der­te Infektionen, wenn man die Nagel-Braun'sche Epidemieverbreitungsformel (Verbreitung = Anfängliche Infiziertenzahl hoch zweck­be­stimm­ter Exponent) rich­tig anwendet.

  4. Damit haben wir ja end­lich die voll­stän­di­ge Definition des "Neuen Krankseins":

    Infizierte, also Kranke, also posi­tiv Getestete sind zu unter­schei­den in
    "Asymptomatisch" und in sol­che bei denen sich die Ansteckung "noch nicht rea­li­siert hat",

    wei­te­re Untergliederungen der sym­ptom­lo­sen Kranken kön­nen natür­lich noch fogeln …

    (etwa: sich mit­tels Immunantwort gegen ihr Kranksein Wehrende, also qua­si "unwil­li­ge Kranke" – im Unterschied zB zu "ein­ge­bil­de­ten Kranke")

    Also kurz: wer sich gesund wähnt ist nur noch nicht lan­ge genug unter­sucht wor­den – wie man ja schon frü­her immer wusste.

  5. "… täg­lich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, all­ge­mei­nen Aktivitäten und Kontakten zu wei­te­ren Personen führen."

    Symptome: Langeweile, Lachanfall wegen Merkel-Rede, Querdenkerei
    Körpertemperatur: Auf und nie­der, immer wieder.
    Allgemeine Aktivitäten: Tüte Chips essen. Nase boh­ren. Tüte Chips essen. Tom und Jerry kucken. Über Merkel-Rede lachen. Merkel-Rede zurück­spu­len und noch­mal lachen …
    Kontakte zu wei­te­ren Personen: Che Guevara, Jesus Christus, Max und Moritz, der Weihnachtsmann …

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