Jabocracy

US-Konzerne haben bekannt­lich ein noch höhe­res Interesse am Wohlergehen ihrer MitarbeiterInnen als ihre deut­schen Pendants.

welt​.de (27.8. – Bezahlschranke)

»Banken, Ölkonzerne, Supermärkte, Big Tech: Immer mehr ame­ri­ka­ni­sche Unternehmen ver­lan­gen von ihren Beschäftigten, dass sie sich gegen Corona imp­fen las­sen. In den USA herrscht fak­tisch ein Impfzwang – doch er ver­fehlt bei 30 Prozent der Amerikaner die gewünsch­te Wirkung.

Wohl kaum irgend­wo sind die Regeln so streng wie in dem 44 Stockwerke hohen Büroturm auf der West Street an der Südspitze Manhattans. Die Investmentbank Goldman Sachs, die dort resi­diert, ver­kün­de­te am Dienstag: Ab dem 7. September müs­sen alle, die den Wolkenkratzer betre­ten wol­len, gegen Corona geimpft sein. Mitarbeiter wie Kunden. Und zwar voll­stän­dig. Zudem müs­sen sich bereits geimpf­te Angestellte künf­tig ein­mal pro Woche auf das Virus tes­ten las­sen und wei­ter­hin Masken tragen.

Eine Test- und Maskenpflicht für Immunisierte – damit geht die Bank, die in den USA rund 20.000 Menschen beschäf­tigt, wei­ter als vie­le ande­re Unternehmen. Aber zumin­dest der Impfzwang wird in Amerika üblich.

Ebenfalls in die­ser Woche mach­ten der Rohstoffgigant Chevron und der Raffineriebetreiber Valero die Spritze zum Muss. Es ist eine Entscheidung, die zu recht­li­chen Auseinandersetzungen füh­ren könn­te, denn nie­mand lehnt Vakzine stär­ker ab als die Arbeiter auf den Ölfeldern. Fast die Hälfte von ihnen, zeigt eine Umfrage der University of Pittsburgh, ist skeptisch.«

Wenn es so etwas wie eine "Querfront" in der Corona-Frage geben soll­te, dann ist es das Bündnis von Banken und Konzernen mit wei­ten Teilen der Linken. Bislang wur­den vor allem pre­kä­re Menschen und sol­che mit Fluchterfahrung als beson­ders rück­stän­di­ge Bevölkerungsgruppe ange­gan­gen. Nun ist es auch ein Teil der klas­si­schen Arbeiterklasse, der als fort­schritts­feind­lich unad auf­säs­sig ange­pran­gert wer­den muß. Gut, daß es den auf­ge­schlos­se­nen Präsidenten gibt und die gesund­heits­be­wuß­te Großindustrie:

»Der ame­ri­ka­ni­sche Präsident Joe Biden [rief] die Wirtschaft auf, Impfungen vor­zu­schrei­ben. Beides gibt den Unternehmen Sicherheit.

Goldman Sachs, Chevron und Valero war­te­ten bis zur regu­lä­ren Genehmigung des Vakzins, ande­re Unternehmen mach­ten Impfungen schon vor­her ver­pflich­tend. Dazu zäh­len Morgan StanleyGoogleFacebook, Netflix, Uber, Disney und Walmart, um nur eini­ge zu nen­nen. Die ame­ri­ka­ni­sche Wirtschaft, so scheint es, soll schaf­fen, was der Politik nicht gelingt: Jene 40 Prozent der Bevölkerung zur Impfung zu bewe­gen, die sich bis­her weigern.

„Viele Unternehmen haben sich dazu ent­schie­den, Impfungen für ihre Mitarbeiter vor­zu­schrei­ben“, sagt Joshua Bolten, Chef des Washingtoner Lobbyverbands Business Roundtable, „und wir begrü­ßen die­se Entscheidung“. Die Organisation, die rund 200 gro­ße ame­ri­ka­ni­sche Firmen ver­tritt, spricht sich schon län­ger für einen Impfzwang aus…«

Es bleibt der alte Kampf oben gegen unten, reich gegen arm, und es bleibt die kor­rum­pie­ren­de Wirkung auf bes­ser ver­die­nen­de Teile der Arbeiterklasse:

»Umfragen [zei­gen], dass die Beschäftigten im Niedriglohnsektor eine Impfung eher ableh­nen als ihre bes­ser bezahl­ten Kollegen an den Schreibtischen. Für die Unternehmen ist das ein gro­ßes Problem. Denn in den USA herrscht der­zeit ein Mangel an „blue-col­lar workers“, also an „Arbeitern in Blaumännern“. Vergraulen die Manager nun jene, die sie noch haben, mit einem Impfzwang, könn­ten sie wohl man­che Supermärkte, Lagerhallen oder Restaurants schließen…

Vier von zehn US-Arbeitnehmern wol­len sich nicht imp­fen las­sen, das zei­gen Daten des Personalerverbands SHRM. Fast drei von zehn selbst dann nicht, wenn das den Verlust des Arbeitsplatzes bedeu­ten würde…«

Womöglich wird dem­nächst wahr:

Alle Räder ste­hen still, wenn der Stoff in den Arm rein will!

17 Antworten auf „Jabocracy“

  1. Eine Bekannte in den USA mach­te mich dar­auf auf­merk­sam, dass durch die neue ein­ge­führ­ten Impfpflichten in New York jetzt vor allem Afro-Amerikaner aus Geschäften, Restaurants, Arbeit und Freizeitaktivitäten aus­ge­grenzt wer­den. Denn die Impfraten sind in die­ser Bevölkerungsgruppe deut­lich gerin­ger als unter Weißen. So sind nur 28% der 18–44-jährigen Schwarzen New Yorks geimpft. Die Frage ist, wie sich Black Lives Matter und die Impfpflichten ver­tra­gen werden.
    https://​edi​ti​on​.cnn​.com/​2​0​2​1​/​0​8​/​1​8​/​u​s​/​b​l​a​c​k​-​n​e​w​-​y​o​r​k​e​r​s​-​l​o​w​-​v​a​c​c​i​n​a​t​i​o​n​-​r​a​t​e​s​/​i​n​d​e​x​.​h​tml

    1. Die Perfidie ist, dass die Demokraten vor einem Jahr noch argu­men­tier­ten, man dür­fe nicht ver­lan­gen, dass man im Wahllokal sei­ne ID vor­zeigt, da ja vie­le Schwarzen sowas gar nicht hät­ten. Nun füh­ren die Demokraten in New York etwas ein, wo man Impfpass in Kombination mit der ID vor­zei­gen muss, um am nor­ma­len Leben teil­neh­men zu können.

  2. Ehrlich gesagt, ich glau­be, die Klassenanalyse greift nicht. Also nicht bei Goldman Sachs.
    Hingucken muss man bei Amazon – und da haben die Arbeitnehmer "not­hing got to lose"
    https://www.bloomberg.com/news/articles/2021–08-04/amazon-s-covid-dilemma-mandate-vaccinations-and-risk-losing-warehouse-workers
    "Das Unternehmen hat vie­le Virusskeptiker in sei­nen Reihen und muss in einem ange­spann­ten Arbeitsmarkt Mitarbeiter an sich binden."
    Geimpft wer­den mit den teu­ren NATO-Impfstoffen die "obe­ren" Schichten. Die unte­ren kon­su­mie­ren die medi­zi­ni­sche Propaganda nicht und haben schlech­te Erfahrungen.
    Das Ganze ist vol­ler "unknown unknowns" also ver­gleich­bar mit den Kriegen in Irak und Afghanistan. Die "known knowns" sind, dass eini­ge Leute uner­mess­lich pro­fi­tie­ren wer­den. Noch ver­brin­gen sie damit ihr Lebensende in kom­for­ta­blen Kondominiums.
    Hanna Arendt über Intellektuelle
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​y​k​V​c​Q​-​3​M​NbQ
    "Das Schlimme war doch, dass sie dann wirk­lich dar­an glaubten"
    Übersetzt: Die obe­ren Angestellten sind was "Besseres" weil sie die Partei der Arbeitgeber ergreifen.

  3. Wie grün­de ich eine Religion?

    "SCHRITT 1: Machen Sie sich deut­lich wel­che Funktionen Religion für den Menschen vollbringt.
    ..
    Der Mensch ist ein inhä­rent sozia­les Wesen – Religion bie­tet eben die­se Gemeinschaft. Der Inhalt der Lehren ist in die­sen Fällen zweitrangig.
    ..
    Machen Sie sich bewusst, dass Menschen in bestimm­ten Maßen jeman­den in ihrem Leben wol­len, der ihnen sagt, was sie anzie­hen oder essen sollen.
    ..
    SCHRITT 2: Erfinden Sie (wenn nötig) Weisheiten oder Regeln, die unbe­dingt befolgt wer­den müssen.
    ..
    Religion bie­ten ein Werkzeug, von wel­chem Sie immer Gebrauch machen soll­ten: die Verheiligung.
    ..
    Natürlich gibt es immer Objekte, die einen beson­ders hohen Stellenwert in den Augen der Religion besit­zen. Eine hei­li­ge Schrift ist ein berühm­tes Beispiel – es kön­nen aber auch ande­re Kultgegenstände benutzt werden.

    SCHRITT 3: Erfinden Sie Ihr Glaubensbekenntnis.
    ..
    Mitglieder der Glaubensgemeinschaft kön­nen sich durch das Glaubensbekenntnis erkennen.
    ..
    SCHRITT 4: Weiten Sie Ihr Mythos-Loch aus
    ..
    Wiederholen Sie sich oft, benut­zen Sie zahl­rei­che ori­gi­nel­le Metaphern und fügen Sie eini­ge mys­ti­sche Elemente hinzu.
    ..
    SCHRITT 5: Verbreiten Sie nun Ihre Lehren.
    ..
    Religion lässt sich erfah­ren, ähn­lich wie ein Wellnessprodukt, daher lässt es sich vermarkten. .."

    https://​jim​my​par​ka​.wor​d​press​.com/​2​0​1​5​/​0​8​/​1​1​/​w​i​e​-​g​r​u​e​n​d​e​-​i​c​h​-​e​i​n​e​-​r​e​l​i​g​i​on/

    JaboJabo 🙂

  4. "… »Banken, Ölkonzerne, Supermärkte, Big Tech: Immer mehr ame­ri­ka­ni­sche Unternehmen ver­lan­gen von ihren Beschäftigten, dass sie sich gegen Corona imp­fen las­sen. In den USA herrscht fak­tisch ein Impfzwang – doch er ver­fehlt bei 30 Prozent der Amerikaner die gewünsch­te Wirkung. …"

    Nicht aus­zu­den­ken, wenn bei Goldman Sachs alle Angestellten bis zum Management hin alle kün­dig­ten und auch alle Vertragspartner G.-Sachs kün­dig­ten. Was will GS dann machen? Alles lässt sich nicht mit dem Einsatz der K"I" regeln.
    Ich hof­fe sehr auf eine Revolte in den USA.

  5. "Alle Räder ste­hen still, wenn der Stoff in den Arm rein will!"

    Den merk ich mir. Schön heu­te auch an ande­rem Ort gelesen:

    "Die unge­impf­te Antifa ist nicht für die Regierung da."

    Und in "Der Erreger" (dan­ke für den Tipp) eine gute Bezeichnung unse­rer Gegner (die viel­leicht ger­ne Antifaschisten wären aber das Gegenteil tun): Die Kettenhunde der Corona-Diktatur.

  6. Without jab no job …?

    COVAX is a crime against huma­ni­ty and a medi­cal crime · Join the glo­bal STOP COVAX grass­roots movement

  7. Ein Instrument der Kontrolle: Wie Gesundheitsbeamte die Sprache instru­men­ta­li­sie­ren, um die öffent­li­che Wahrnehmung von COVID-Impfstoffen zu steuern

    "..Zu den raf­fi­nier­ten sprach­li­chen Tricks des Medizinkartells gehört es, beschwö­ren­de Begriffe wie "Impfverweigerung" und "Lockdowns" (eine Gefängnis-Terminologie) in den popu­lä­ren und wis­sen­schaft­li­chen Diskurs ein­zu­schleu­sen, schlüpf­ri­ge Neudefinitionen von Wörtern mit ehe­mals fes­ter Bedeutung (wie "Pandemie", "Herdenimmunität" und "Impfstoff") zu schmie­den und geschei­ter­te Produkte umzu­dre­hen, indem man ihnen den posi­ti­ven Anstrich von "Boostern" gibt.

    Bedenklich ist, dass die ver­ba­len Angriffe der Medizin und des öffent­li­chen Gesundheitswesens die­je­ni­gen, die Fragen stel­len, beschä­men oder ihnen Gewalt antun, wäh­rend sie gleich­zei­tig den unauf­rich­ti­gen Schein auf­recht­erhal­ten, dass Impfvorschriften mit der Freiheit ver­ein­bar seien.

    In die­sem feind­se­li­gen, auf den Kopf gestell­ten Universum wer­den sogar die Impfgeschädigten als "Impfgegner" oder Lügner ver­un­glimpft, anstatt sie als Ex-Impfende anzu­er­ken­nen, die Risiken ein­ge­gan­gen sind, die sich als lebens­ver­än­dernd erwie­sen haben. .." (Übersetzer)

    https://​child​rens​he​alth​de​fen​se​.org/​d​e​f​e​n​d​e​r​/​h​e​a​l​t​h​-​o​f​f​i​c​i​a​l​s​-​w​e​a​p​o​n​i​z​e​-​l​a​n​g​u​a​g​e​-​p​u​b​l​i​c​-​p​e​r​c​e​p​t​i​o​n​-​c​o​v​i​d​-​v​a​c​c​i​n​es/

    https://t.me/s/childrenshd/901

    https://​twit​ter​.com/​R​o​b​e​r​t​K​e​n​n​e​d​y​J​r​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​3​0​9​9​0​5​3​4​0​6​4​1​5​2​577

  8. Ich bin immer noch opti­mis­tisch, dass aus­ge­hend von Deutschland, viel­leicht zusam­men mit Frankreich und GB, ein ganz ande­rer Wind durch Europa wehen kann.

  9. Der Witz ist, dass die Bessergestellten ihr Zertifikat bekom­men, ohne sich den Dreck rein­sprit­zen zu lassen.
    Die wirk­lich Reichen haben eige­ne Eingänge, Ausgänge, Flugzeuge und Yachten. Wenn die Probanden das einst bli­cken, wer­den sie gro­ße Augen machen, um dann ganz abge­klärt zu sagen: "Jaaa, aber das war mir ja eh alles klar. Ich hab mich und mei­ne Kindern ja hel­den­haft und aus selbst­lo­sem Edelmut gen­lo­bo­to­mie­ren las­sen, nicht weil ich so ein gehirn­ge­wa­sche­ner Schwachkopf bin."
    Oder so ähnlich.

  10. "Die Impfung fällt uns gera­de mit Ach und Krach vor die Füsse……SCHEISSE!!!!! Ich könn­te kot­zen. Es tut mir nicht leid, denn ich habe mit bes­tem Gewissen geimpft. Auch mich selbst!"

    https://​coro​na​-blog​.net/​2​0​2​1​/​0​8​/​2​4​/​i​m​p​f​a​r​z​t​-​r​i​c​h​t​e​t​-​s​i​c​h​-​m​i​t​-​d​r​i​n​g​e​n​d​e​n​-​a​p​p​e​l​l​-​a​n​-​s​e​i​n​e​-​g​e​i​m​p​f​t​e​n​-​p​a​t​i​e​n​t​e​n​-​e​r​-​s​e​l​b​s​t​-​h​a​t​t​e​-​t​h​r​o​m​b​o​se/

    Ergo quid­quid agis pru­den­ter agas et respi­ce finem

    So ein sau­blö­der Depp. (Pleonasmus)

    Aber gut, dass er nicht gleich den Löffel abge­ge­ben hat und somit noch Gelegenheit hat, ein paar rote Pillen auf FB zu ver­tei­len, bevor man ihn ein­gräbt. So ist er nicht kom­plett unnütz.

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