KNALLHART-VORWURF VON PHARMA-BOSS: Lauterbach gefährdet Jobs und Arzneimittel-Versorgung

Großbuchstaben und Inhalt die­ser Überschrift las­sen ver­mu­ten, daß wie­der der "Volksverpetzer" am Werk ist. Es ist aber bild.de am 5.7., wo die Allzweckwaffe für Rüstungsproduktion, Atomkraftwerke und eben auch Pharmastoffe jeg­li­cher Art ein­ge­setzt wird:

»… Han Steutel, Präsident des Verbandes der for­schen­den Pharmaunternehmen (vfa), ist stink­sauer – nicht allein wegen des Geldes, son­dern vor allem wegen Lauterbachs Unzuverlässigkeit!

Zu BILD sag­te er: „Nach Belieben Geld aus den Unternehmen zu zie­hen, ist kei­ne Reform! Dem Minister sind unter­neh­me­ri­sches Denken und Handeln offen­bar fremd. Das ist absurd. Herr Lauterbach ist ein Unsicherheitsfaktor für die deut­sche Wirtschaft.“

Steutel wei­ter: „Dieser Hü-und-Hott-Minister gefähr­det den Wirtschaftsstandort, zahl­rei­che Jobs und am Ende auch die Arzneimittel-Versorgung in Deutschland. Pharma-Unternehmen über­le­gen sich zwei­mal, ob sie in Deutschland inves­tie­ren, wenn nicht ein­mal die Aussagen des Gesundheitsministers ver­läss­lich sind.“

Deutschlands obers­ter Pharma-Boss for­dert von Lauterbach Planungssicherheit, um sta­bi­le Lieferketten auf­bau­en und die Versorgung mit Arzneimitteln auch lang­fris­tig gewähr­leis­ten zu können.

Die Pharmabranche wol­le „Partner der Politik sein“, Steutel, dafür müs­se sich jedoch „auch die Politik part­ner­schaft­lich ver­hal­ten“.«

Merkel nann­te das "markt­kon­for­me Demokratie". Der Lobbyist meint auch gar nicht Lauterbach, er weiß, daß er sich auf ihn ver­las­sen kann. Es ist viel­mehr die Drohung an alle Menschen, die in den dra­ma­ti­scher wer­den­den Krisen Forderungen stel­len, und sei es nur die nach einer mar­gi­na­len Beteiligung der hoch­pro­fi­ta­blen Unternehmen an den gesell­schaft­li­chen Kosten.

Eine ganz eige­ne Note bekommt die Meldung durch die­se auf zdf.de vom 4.7.:

7 Antworten auf „KNALLHART-VORWURF VON PHARMA-BOSS: Lauterbach gefährdet Jobs und Arzneimittel-Versorgung“

  1. Hat Steutel schlecht geschla­fen, war irgend­et­was im Kaffee, war das letz­te Bier schlecht? Wo ist denn der ehr­wür­di­ge Impfbeauftragte unzu­ver­läs­sig. Er schmeißt doch mit den Banknotenbündeln um sich. Die for­schen­de Pharmaindustrie muss eben in der Reichweite der Goldgrube sein. 

    Der ver­ba­le Ausfall könn­te auch auf Hirnnebel zurück­zu­füh­ren sein.

  2. „Geld aus den Unternehmen zie­hen“? Hat er das ver­wech­selt mit „Geld in Unsummen rein­bla­sen und als Zugabe lang­fris­ti­ge Kundenbeziehungen zwecks Folgeschäden“?
    Scheint eine beson­ders skru­pel­lo­se Person zu sein. Könnte den Cum-Ex-Vergiss-mein-nicht Kanzler ablö­sen. Der müss­te ja sei­ne Versorgung schon sicher haben. Für nichts, bzw. sei­nen Beitrag zur Zerstörung der Gesellschaft.

  3. Was erlau­ben Putin? Der kauft tat­säch­lich für maxi­mal eine Millarde Euro unse­re Medikamente weg 

    Die Exporte in die Russische Föderation stie­gen im Mai 2022 gegen­über April 2022 um 29,4 % auf 1,0 Milliarden Euro, nach­dem sie im März 2022 um fast 60 % gegen­über Februar 2022 und im April 2022 um 9,9 % gegen­über März 2022 ein­ge­bro­chen waren. Gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2021 lagen sie um 54,6 % niedriger.
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Aussenhandel/_inhalt.html
    Maximal 1 Milliarde € für Medikamente (Russland impor­tiert nicht nur Medikamente) sind wirk­lich nur Peanuts
    https://www.youtube.com/watch?v=n2UsQ7PKetU
    wenn man das z.B. mit den Aufwendungen der EU für Impfstoffe ver­gleicht, der Förderung der Wiederaufrüstung der Bundeswehr, oder den "Wiederaufbau" der Ukraine. Dabei geht es um deut­lich höhe­re Summen.

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