Lagebericht des RKI vom 18.11.: Fast vierzigtausend "Impfdurchbrüche" in einer Woche

Gleich in der Einleitung des Berichts wird unmiß­ver­ständ­lich klar, daß die bis­her "geimpf­ten" Personengruppen die Hauptopfer der vier­ten Welle sind:

»Die mit Abstand höchs­te Inzidenz hos­pi­ta­li­sier­ter Fälle wur­de in MW 45 in der Altersgruppe der ab 80-Jährigen ver­zeich­net, gefolgt von der Altersgruppe der 60- bis 79-Jährigen. Das Risiko einer schwe­ren Erkrankung mit Krankenhauseinweisung und in man­chen Fällen das Risiko eines töd­li­chen Verlaufs ist bei den älte­ren Altersgruppen wei­ter­hin am höchs­ten, steigt aber bereits bei den ab 50-Jährigen gegen­über jün­ge­ren Erwachsenen deut­lich an.«

Dabei ist die Gesamtzahl der Atemwegserkrankungen nicht höher als im Vorjahr:

»Die Anzahl der in der syn­dro­mi­schen Krankenhaussurveillance erfass­ten hos­pi­ta­li­sier­ten und inten­siv­pflich­ti­gen Fälle mit schwe­ren aku­ten Atemwegsinfektionen (SARI-Fälle) mit COVID-19 ist in den letz­ten Wochen in den Altersgruppen über 35 Jahre ange­stie­gen und befin­det sich auf ver­gleich­ba­rem Niveau wie letz­tes Jahr.«

Wie schon im letz­ten Bericht wird auf die sta­gnie­ren­de "Impfquote" hin­ge­wie­sen und die Behauptung zum Schutz durch die Stoffe relativiert:

»Bis zum 16.11.2021 waren wei­ter­hin 70 % der Bevölkerung min­des­tens ein­mal und 68 % voll­stän­dig geimpft. Damit ist der Anteil geimpf­ter Personen in den letz­ten Wochen kaum noch gestie­gen. Alle Impfstoffe, die zur­zeit in Deutschland zur Verfügung ste­hen, schüt­zen nach der­zei­ti­gem Erkenntnisstand bei voll­stän­di­ger Impfung die aller­meis­ten geimpf­ten Personen wirk­sam vor einer schwe­ren Erkrankung.«

Vor zwei Wochen war die Quote mit 70 bzw. 67 Prozent ange­ge­ben worden.

Erneut wird ein gro­ßer Teil der "Fälle" auf Alteneinrichtungen zurückgeführt:

»Ausbrüche in medizinischen Behandlungseinrichtungen und Alten- und Pflegeheimen 

COVID-19-beding­te Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern tre­ten wie­der zuneh­mend auch in die­sem Setting auf. Davon sind auch geimpf­te Personen betrof­fen. Aktive Ausbrüche, also Ausbrüche für die jeweils ein neu­er Fall in MW 45 über­mit­telt wur­de, kom­men in 138 medi­zi­ni­schen Behandlungseinrichtungen (Vorwoche: 119) und in 192 Alten- und Pflegeheimen (Vorwoche: 161) vor. In MW 45/2021 wur­den dem RKI 829 neue COVID-19-Fälle in Ausbrüchen in medi­zi­ni­schen Behandlungseinrichtungen und 1.932 Fälle in Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen übermittelt«

War bereits in der letz­ten Woche eine Zunahme der "Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen" von 30 Prozent gemel­det wor­den, so stieg die Zahl dies­mal um 35 Prozent von 1.636 auf 1.932. Man wird davon aus­ge­hen kön­nen, daß so gut wie alle betrof­fe­nen Menschen min­des­tens zwei­fach "geimpft" waren. Dennoch wer­den hier "+ 181 Todesfälle im Vergleich zur Vorwoche" berich­tet.

Auch dies­mal soll­te man bei der Definition von "Fällen" mit­tels belie­bi­ger Anwendungsweisen des frag­wür­di­gen PCR-Tests vor­sich­tig sein. Das gilt auch für die Verwendung des merk­wür­di­gen Begriffs "asym­pto­ma­ti­sche Infektion" im Zusammenhang mit "Schulausbrüchen":

»Bei der zuge­nom­me­nen Ausbruchshäufigkeit spie­len ver­mut­lich die leich­te­re Übertragbarkeit der Delta-Variante und die aus­ge­wei­te­ten Testaktivitäten eine Rolle, wobei (auch asym­pto­ma­ti­sche) Infektionen früh­zei­tig erkannt werden.«

Nochmals weniger klinische Informationen bei Hospitalisierungen

»Für 3.739.557 (73 %) der über­mit­tel­ten Fälle lagen kli­ni­sche Informationen vor. Aufgrund der unvoll­stän­di­gen Erfassung kli­ni­scher Daten, z. B. zur Hospitalisierung, stel­len die nach­fol­gend auf­ge­führ­ten Fallzahlen eine Mindestangabe dar.«

Wieder "Adjustierte" Werte

Während die gemel­de­ten "Fälle" von Hospitalisierungen eine sin­ken­de Kurve erge­ben, bil­den die adjus­tier­ten eine aufsteigende:

»Die schwar­ze Linie stellt den Verlauf der bereits berich­te­ten Hospitalisierungen und der 7‑Tage-Hospitalisierungsinzidenz dar (Abbildung 10). Die dun­kel­graue Linie und der grü­ne Schätzbereich stel­len den geschätz­ten Verlauf dar, der auch die noch zu erwar­ten­den Hospitalisierungen ent­hält. Auf den ab Mitte September rück­läu­fi­gen Trend folgt seit Mitte Oktober ein deut­li­cher und anhal­ten­der Anstieg der adjus­tier­ten Hospitalisierungsinzidenz.«

Die Werte wei­chen noch dra­ma­ti­scher von­ein­an­der ab als die im Bericht der Vorwoche:

Das fol­gen­de Diagramm zeigt, daß der ganz über­wie­gen­de Teil der Hospitalisierten auf die Gruppe der fast "durch­ge­impf­ten" über 80-Jährigen ent­fällt, wobei selbst hier ein Abwärtstrend erkenn­bar ist:

Vor allem die klei­ne Grafik mit den Langzeittrends zeigt, wie undra­ma­tisch die Situation im Vergleich zum Vorjahr ist, hier noch ein­mal ver­grö­ßert dargestellt:

Daten aus dem Intensivregister

Die Zahl der posi­tiv Getesteten auf den Intensivstationen steigt wei­ter an. Allerdings wird dar­auf hin­ge­wie­sen: "Generell kann sich die zugrun­de­lie­gen­de Gruppe der COVID-19-Intensivpatientinnen und ‑pati­en­ten von Tag zu Tag ver­än­dern (Verlegungen und Neuaufnahmen), wäh­rend die Fallzahl ggf. gleich bleibt." In jedem Fall han­delt es sich um posi­tiv Getestete, bei denen der Grund der Hospitalisierung unbe­kannt ist.

Auch dies­mal sei­en zur Verdeutlichung die Daten des DIVI-Intensivregisters selbst dargestellt:

inten​siv​re​gis​ter​.de (18.11.)
inten​siv​re​gis​ter​.de (18.11.)

Todesfälle

Auch hier ist bei der Altersstruktur fest­zu­stel­len, daß wie im Vorjahr vor allem die über 80-Jährigen betrof­fen sind, die nun aller­dings über­wie­gend als voll­stän­dig "geimpft" gel­ten müssen:

Impfen und Tricksen

In die­sem Wochenbericht ver­zich­tet das RKI auf aben­teu­er­li­che Hochrechnungen, die es in der Vorwoche vor­ge­nom­men hat­te. Es heißt eher sachlich:

»Bis zum Impftag 16.11.2021 (Datenstand 17.11.2021) wur­den ins­ge­samt 115.656.735 COVID-19-Impfungen in Deutschland ver­ab­reicht; 58.366.685 Menschen (70,2 % der Bevölkerung) sind min­des­tens ein­mal geimpft und 56.281.229 Menschen (67,7 %) sind voll­stän­dig geimpft. Darüber hin­aus erhiel­ten bis­her 4.368.783 (5,3 %) Menschen eine Auffrischimpfung. Der rück­läu­fi­ge Trend der Impfinanspruchnahme zwi­schen KW23 (über 6 Mio Impfungen) und KW42 (894.819 Impfungen) scheint gestoppt. Seit drei Wochen stei­gen die Impfzahlen wie­der an und in KW45 wur­den ins­ge­samt 1.761.115 Impfungen regis­triert. Der Anstieg ist vor allem auf die Auffrischimpfungen zurückzuführen.«

Zur Darstellung der "Wirksamkeit der COVID-19-Impfung" greift man zu einem sta­tis­ti­schen Trick:

»Zur Darstellung des Effekts der Impfung auf die COVID-19-Krankheitslast in der Bevölkerung wur­de die Inzidenz sowohl der sym­pto­ma­ti­schen als auch der hos­pi­ta­li­sier­ten COVID-19-Fälle unter voll­stän­dig Geimpften und Ungeimpften getrennt berechnet…

Fälle, für die Angaben zum Impfstatus unvoll­stän­dig waren bzw. für die eine unvoll­stän­di­ge Impfung ange­ge­ben wur­de, wur­den aus­ge­schlos­sen

Ausreichende Angaben zum Impfstatus lagen für 515.267 der 608.624 (85 %) über­mit­tel­ten sym­pto­ma­ti­schen COVID-19-Fälle bzw. für 31.805 der 43.789 (73 %) über­mit­tel­ten hos­pi­ta­li­sier­ten COVID19-Fälle in die­sem Zeitraum vor.«

Daß dem RKI für mehr als ein Viertel der KrankenhauspatientInnen kei­ne Informationen vor­lie­gen, erstaunt. Daß "unvoll­stän­dig Geimpfte" aus der Analyse voll­stän­dig aus­ge­nom­men wer­den, läßt auf jeden Fall miß­trau­isch wer­den. So gelangt das RKI jeden­falls zu sol­chen Gegenüberstellungen:

Weniger für die Ü‑60-Jährigen wie hier gezeigt – war­um ent­fällt in dem Fall die Differenzierung? – als für die der jün­ge­ren Altersgruppen wäre eine Darstellung der "unvoll­stän­dig Geimpften" sinn­voll. Die gra­fi­sche Aufbereitung der "Inzidenzen" steht in einem Kontrast zu den im Folgenden genann­ten Daten.

Fast vierzigtausend "Impfdurchbrüche" in einer Woche

Im Vorbericht wur­den "nur" drei­ßig­tau­send "Impfdurchbrüche in jener Woche gemel­det, die Gesamtzahl betrug 175.188.

»Im gesam­ten Zeitraum 5. bis 45. KW 2021 war aus den über­mit­tel­ten Angaben für 82 % der sym­pto­ma­ti­schen COVID-19-Fälle der Impfstatus bekannt. In die­sem Zeitraum wur­den ins­ge­samt 214.815 Impfdurchbrüche iden­ti­fi­ziert.«

Drei Viertel der Fälle die­ser Woche gehen auf Biontech zurück.

Auch wenn das RKI erneut sei­ne Darstellung geän­dert hat und Vergleiche damit schwie­ri­ger wer­den, ist doch erkenn­bar, daß die Anteile der "Geimpften" wei­ter wachsen:

Im Bericht der Vorwoche war noch von "wahr­schein­li­chen" Impfdurchbrüchen die Rede. Ihr Anteil an sym­pto­ma­ti­schen Fällen betrug 4,8, 41,6 und 60,9 Prozent für die drei Altersgruppen. Bei den Hospitalisierten waren es 3,4, 22,7 und 45,1 Prozent. Für die Verstorbenen wur­den 0, 18,5 und 41,7 Prozent genannt.

Auch bei die­sen Daten ist zu beach­ten, daß "unvoll­stän­dig Geimpfte" völ­lig außen vor bleiben.

»Im Rahmen der Impfdurchbruch-Surveillance ist der Anteil voll­stän­dig Geimpfter unter den über­mit­tel­ten sym­pto­ma­ti­schen COVID-19-Fällen erwar­tungs­ge­mäß im Verlauf der Impfkampagne kon­ti­nu­ier­lich gestie­gen und liegt mitt­ler­wei­le in der Altersgruppe ab 60 Jahre für die ver­gan­ge­nen 4 Kalenderwochen bei über 60 % (s. Tabelle 3). Dieser Anteil muss im Zusammenhang mit der erreich­ten hohen Impfquote in die­ser Altersgruppe inter­pre­tiert wer­den und ist für sich allein nicht als Indikator einer sin­ken­den Impfeffektivität zu interpretieren.«

Alles im grü­nen Bereich für das RKI, allerdings:

»Limitationen und Fazit 

… Da für einen Teil der COVID-19-Fälle die Angaben zum Impfstatus feh­len oder unvoll­stän­dig sind, kön­nen damit nicht alle COVID-19-Fälle in die Analysen ein­be­zo­gen wer­den. Die Nichtberücksichtigung von Fällen mit feh­len­den Angaben zum Impfstatus führt zu einer Unterschätzung der Inzidenzen der Fälle sowohl in der voll­stän­dig geimpf­ten wie auch in der unge­impf­ten Bevölkerung. Auf die Schätzung der Impfeffektivität hät­te die­se Unvollständigkeit der Daten nur dann einen Einfluss, wenn der Anteil der Geimpften unter den Fällen mit unbe­kann­tem Impfstatus höher oder nied­ri­ger wäre als unter den Fällen mit bekann­tem Impfstatus. Zudem kann ein zumin­dest im ambu­lan­ten Bereich mög­li­cher­wei­se unter­schied­li­ches Testverhalten bei Geimpften und Ungeimpften zu Verzerrungen füh­ren. Für einen Teil der Fälle feh­len zudem Angaben zu Symptomen, Hospitalisierung und Betreuung auf Intensivstation, eben­so wird nicht nach Grund für die Hospitalisierung und Tod dif­fe­ren­ziert. Die hier auf­ge­führ­ten Werte müs­sen aus den oben genann­ten Gründen mit Vorsicht inter­pre­tiert wer­den und die­nen vor allem der Einordnung der Impfdurchbrüche und einer ers­ten Abschätzung der Impfeffektivität…«

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.) 

Hinweis: In der Überschrift habe ich in Anlehnung an das RKI das Wort "wahr­schein­lich" inzwi­schen gestrichen.

22 Antworten auf „Lagebericht des RKI vom 18.11.: Fast vierzigtausend "Impfdurchbrüche" in einer Woche“

  1. Man braucht sich nur die Abnahme der Steigung bei der Kurve der gestor­be­nen anzu­se­hen. Das Sterbewellchen erreicht bald sein Maximum. Interessant auch die Daten aus frü­he­ren Jahren:https://grippeweb.rki.de/Wochenberichte/2021/2021–44.pdf
    Alles im Rahmen der jedes Jahr im Winterhalbjahr regis­trier­ten Prävalenz an Erkältungskrankheiten =ARE=Akute respi­ra­to­ri­sche Erkrankungen. Oder hier: https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2018_2019/2018–45.pdf
    Fazit: Es läuft, wie jedes Jahr. Die Anzahl der Lungenentzündungen bleibt unge­fähr kon­stant. Die Erreger wech­seln. Die Sterberate steigt, wie jeden Winter und die Krankenhäuser haben nicht mehr zu tun, wie jeden Winter. Wennn man natür­lich das per­so­nal durch Androhung eines Impfzwangs raus­ekelt, dann braucht man sich nicht zu wun­dern, dass es regio­nal eng wird. Aber auch das ist ein alt­be­kann­tes Phänomen.
    Wie soll jemand, wie Spahn, der abso­lut nichts von Gesundheitsmanagement ver­steht, das regeln kön­nen, zudem, wenn er ohne­hin ein Pharmalobbyist ist?

  2. Und des­halb "3G" am Arbeitsplatz (Beschluss des Bundestags).
    Mit aller Gewalt wer­den die Zertifikate ein­ge­führt und der "Impfzwang" kommt auch. Was für ein wider­li­ches Regime.

    Wir kön­nen doch nicht alle nach Schweden aus­wan­dern, oder doch?

    1. Nicht mit­spie­len, alles ver­wei­gern, was einem unrecht­mä­ßig (in Sinne der Grundrechte) auf­ge­zwun­gen wird. Dazu hat jeder sogar die mora­li­sche Pflicht!
      Es funk­tio­niert nur, wenn es vie­le machen. Die brei­te Masse ist lei­der seit jeher oppor­tu­nis­tisch, beson­ders in D‑Land.
      Es geht ja nicht um eine kon­ven­tio­nel­le Impfung, son­dern … naja, auf die­sem Blog wisst ihr schon was Sache ist.

      Bei den ver­glei­chen­den Statistiken kann man abso­lu­te Zahlenangaben kaum gebrau­chen wie auch bei den "Inzidenzen". Es soll­ten rela­ti­ve Werte mit Bezugsgröße benutzt wer­den, eigent­lich eine Selbstverständlichkeit, aber nicht so gut zur Manipulation geeignet.

    2. In Schweden ist es auch nicht wirk­lich bes­ser, denn auch dort wer­den die­se Impfzertifikate ein­ge­führt. https://​off​-guar​di​an​.org/​2​0​2​1​/​1​1​/​1​8​/​s​w​e​d​e​n​s​-​v​a​c​c​i​n​e​-​p​a​s​s​e​s​-​s​h​o​u​l​d​-​t​e​a​c​h​-​u​s​-​a​n​-​i​m​p​o​r​t​a​n​t​-​l​e​s​s​on/
      Noch bes­ser fin­de ich 3G im ÖNPV bei gleich­zei­ti­ger Maskenpflicht. Wegen der dadurch wei­ter gesenk­ten Fahrgastaufkommens, wer­den auch noch gleich Rettungsgelder an die Unternehmen gezahlt.
      Aus dem Beshluss der Zwergenrunde + mer­kel von ges­tern zitiert:
      "Bei der Beförderung von Personen in Bussen, S- und U‑Bahnen, in Zügen, im Fährverkehr und in Flugzeugen ist es gera­de bei hohen Inzidenzen schwe­rer mög­lich, die Kontaktpersonen einer infi­zier­ten Person nach­zu­voll­zie­hen. Daher soll im Öffentlichen Personennahverkehr und den Zügen des Regional- und
      Fernverkehrs zusätz­lich zur gel­ten­den Maskenpflicht die 3G-Regel ein­ge­führt wer­den. Sofern Fahrgäste nicht geimpft oder gene­sen sind, müs­sen sie bei der
      Nutzung eines Verkehrsmittels einen Nachweis über einen nega­ti­ven Corona-
      Schnelltest mit sich füh­ren. Bei Fahrtantritt darf die Testabnahme nicht län­ger als
      24 Stunden zurück­lie­gen. Der Testnachweis ist auf Verlangen vor­zu­zei­gen. Aus Sicht der Länder stel­len sich hin­sicht­lich der prak­ti­schen Umsetzung einer sol­chen Vorgabe gewich­ti­ge Fragen.
      Es bleibt abseh­bar bei einer nur ein­ge­schränk­ten Nutzung des öffent­li­chen Personennahverkehrs und damit bei Kostenunterdeckungen, die auch im Jahr 2022
      anfal­len wer­den. Da der zwi­schen Bund und Ländern ver­ein­bar­te Rettungsschirm für den ÖPNV Ende 2021 aus­läuft, ist die kurz­fris­ti­ge Aufnahme von Verhandlungen über eine Anschlussregelung erforderlich. "

    3. @ Beschluss des Bundestages

      Wie wol­len die Staatsterroristen das bei über 18 Millionen "Impf"unwilligen, deren Zahl ange­sichts anste­hen­der "Booster" bald stei­gen dürf­te, durch­set­zen? Heiße Luft ist das, nichts weiter.

      "Widerliches Regime" trifft es aller­dings ganz gut.

    4. @Beschluss des Bundestages:

      Vielleicht errei­chen wir etwas, wenn wir die gan­ze C19-Geschichte aus psy­cho­lo­gi­scher Sicht betrach­ten. Der Wiener Psychiater Raphael Bonelli hat eine gute Erklärung für die Flucht in die Impfung: https://​glo​ria​.tv/​p​o​s​t​/​M​A​r​h​X​H​Z​f​B​y​v​1​4​a​b​1​g​b​M​N​q​m​yWy. Er zählt eini­ge schlich­te psy­cho­lo­gi­sche Erkenntnisse auf: 

      (1) Jedes Medikament hat auch eine Placebo-Wirkung.

      (2) Je unan­ge­neh­mer die Medikation, des­to grö­ßer die Placebo-Wirkung.

      (3) Eine Tablette hat einen gerin­ge­ren Placebo-Effekt als eine Impfung.

      (4) Die C19-Impfung hat (auch?) eine groß­ar­ti­ge Placebo-Wirkung. Sie ermög­licht es Menschen, die vor­her zwangs­neu­ro­tisch mit Masken, Desinfizieren, Abstand usw. unter­wegs waren, wie­der ein halb­wegs nor­ma­les Leben zu füh­ren. Das ist ein begrü­ßens­wer­ter Effekt, wes­halb die Impfung für vie­le Menschen zu emp­feh­len sei.

      (5) Wie von Zwangsneurotikern bekannt, wird eine Handlung mit beru­hi­gen­der Wirkung oft wie­der­holt. Diese Gefahr besteht auch bei der Impfung. Sie wäre zu vermeiden.

      Mit Hilfe die­ses psy­cho­lo­gi­schen Wissens lie­ße sich auch ver­ste­hen, wes­halb vie­le Geimpfte so vehe­ment dar­auf drän­gen, dass alle Ungeimpften sich imp­fen las­sen sol­len. Es ist nicht wegen irgend­wel­cher medi­zi­ni­scher oder viro­lo­gi­scher Hypothesen, son­dern ganz unmit­tel­bar und unre­flek­tiert wegen ihrer neu­ro­ti­schen Angst. Ein Placebo lebt nur vom Glauben. Es funk­tio­niert nicht mehr rich­tig, wenn ein Ungläubiger daher­kommt und Zweifel äußert. 

      Dieser psy­cho­lo­gi­sche Mechanismus ist den betrü­gen­den Politiker*innen und Pharmalobbyist*innen sicher­lich bekannt. Unsere Aufgabe ist es, mög­lichst schnell und gründ­lich dar­über aufzuklären.

        1. @Henning:

          Eben nicht, zumin­dest nicht mehr zwin­gend. Ein Placebo-Effekt braucht im Normalfall die Stütze einer Autorität, etwa eines Arztes, oder auch der Gruppe. Wenn der Arzt erklärt: "War nur Placebo", oder wenn das Kollektiv zu die­ser Überzeugung kommt, hört die Wirkung auf bzw. der­sel­be Trick funk­tio­niert das nächs­te Mal nicht mehr. 

          Es soll jetzt frei­lich nicht die Placebo-Wirkung der schon ver­impf­ten C19-Spritze auf­hö­ren, wohl aber könn­te sich die Erkenntnis breit machen, dass das tat­säch­lich ein Placebo war und dass wir so etwas künf­tig nicht mehr brau­chen, bzw. dass auch bis­lang Ungeimpfte nicht unbe­dingt gespritzt wer­den müssen .

  3. Ich ver­ste­he das RKI als eine Lehranstalt. Finde die Fehler. 😉

    Ha, einen ein­fa­chen gefunden:
    "Alle Impfstoffe, die zur­zeit in Deutschland zur Verfügung ste­hen, schüt­zen nach der­zei­ti­gem Erkenntnisstand bei voll­stän­di­ger Impfung die aller­meis­ten geimpf­ten Personen wirk­sam vor einer schwe­ren Erkrankung."

    Das ist eine medi­zi­ni­sche Fehlinformation.
    Nicht die Spritzen schüt­zen vor Infektionen, son­dern das Immunsystem.

  4. Verkürzung des Geimpft-Status auf 6 Monate ab 6.12. geplant?
    https://tkp.at/2021/11/18/verkuerzung-des-geimpft-status-auf-6-monate-ab‑6–12-geplant/
    (Österreich, aber dem­nächst auch ganz sicher in Deutschland)

    und

    Karl Lauterbach – vom lebens­lan­gem Corona Impfschutz zu maxi­mal 12, 9, 6 und jetzt 5 Monaten?
    https://corona-blog.net/2021/11/18/karl-lauterbach-vom-lebenslangem-corona-impfschutz-zu-maximal-12–9‑6-und-jetzt-5-monaten/

    Ich habe in den ver­gan­ge­nen Wochen schon eini­ge Berichte über Schätzungen von 3 Monaten der "Wirkung" gese­hen. Mich wür­de es über­haupt nicht wun­dern, wenn die Schutzwirkung die­ses "Impfstoffs" gleich Null ist und alles ande­re nur das Ergebnis von sta­tis­ti­schen Spielchen ist.

    Ich ken­ne kei­ne ande­re Impfung, die eine solch kur­ze Dauer des Schutzes hat, wenn die Covid-19 "Impfung" das über­haupt bewirkt.

  5. Wurde nicht bereits berich­tet, dass nach 6 Monaten der Geimpften- und Genesenen- Status prak­tisch ver­fällt, also erst durch das Boostern wie­der neu ein­setzt? Das hie­ße aber doch, dass die Kliniken die meis­ten alten Leute nun als Ungeimpfte dekla­rie­ren müs­sen, da deren Erst- und Zweitimpfungen sämt­lich län­ger als 6 Monate zurück lie­gen‼️

  6. Wie schaf­fe ich es als unge­impf­te Seniorin von der Maskenpflicht befreit und ohne Auto, in ein Testzentrum um getes­tet den ÖPNV legal nut­zen zu dürfen?
    Taxi in Hagen ohne Maske funk­tio­niert nicht.
    Am schlimms­ten: Ich kom­me auch nicht zur Impfe!

  7. Bei den ers­ten bei­den Bildern soll­te man aller­dings beach­ten, dass wenn man den 8.11. ver­gleicht, sich tat­säch­lich eine Verschiebung nach oben erge­ben hat. Der Knick nach unten hat also anschei­nend tat­säch­lich auch mit spä­te­ren Meldungen zu tun. Man müss­te sich auch die älter­eh Kurven angu­cken, um ein­zu­schät­zen, inwie­fern die Prognosen rich­tig oder falsch lagen.

  8. Gute Neuigkeiten aus Österreich: Ab Anfang Feb. 2022 wird es eine all­ge­mei­ne Impfpflicht für ALLE geben. 

    [zitat= https://​www​.diepres​se​.com/​6​0​6​3​1​4​4​/​r​e​g​i​e​r​u​n​g​-​v​i​e​r​t​e​r​-​l​o​c​k​d​o​w​n​-​d​i​s​t​a​n​c​e​-​l​e​a​r​n​i​n​g​-​u​n​d​-​i​m​p​f​p​f​l​i​cht ]- Der Punkt, der wohl für die meis­te Aufregung sor­gen wird: „Einleitung eines Gesetzgebungsverfahrens (inklu­si­ve Begutachtungsverfahrens) zur Einführung einer all­ge­mei­nen Impfpflicht. Sie soll spä­tes­tens im Februar in Kraft tre­ten.[/zitat] (Quelle ist vertrauenswürdig)

    😎
    Der Ösi

        1. @Henning: Stimmt! Erstens hal­te ich das im Augenblick noch für Theaterdonner um noch mehr Druck auf die Impfverweigerer und Impfunwilligen auszuüben.
          Und zwei­tens star­tet die Impfpflicht erst Anfang Feb 2022. Vielleicht hofft die Regierung dar­auf, dass der eine, oder ande­re Impfstoff inzwi­schen zuge­las­sen wird.

          Viele Grüße,
          Der ösi

  9. 19.11.2021

    Spahn: Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige im Dezember

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rech­net mit der Zulassung des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer für Kinder in Europa bereits Ende kom­men­der Woche. Demnach wür­den rund um den 20. Dezember alle EU-Länder ers­te Lieferungen des Impfstoffs für Fünf- bis Elfjährige erhal­ten, sag­te Spahn in Berlin. Deutschland erwar­te in einer ers­ten Lieferung gut zwei Millionen Dosen. Er glau­be, dass man damit die Erstnachfrage sehr gut bedie­nen kön­ne, so der CDU-Politiker. Es gebe rund 4,5 Millionen Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. "Ich will jetzt schon im Erwartungsmanagement dar­auf hin­wei­sen, dass wir allen Fünf- bis Elfjährigen die­se Impfung mög­lich machen wol­len."

    https://​www​.tages​schau​.de/​n​e​w​s​t​i​c​k​e​r​/​l​i​v​e​b​l​o​g​-​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​f​r​e​i​t​a​g​-​2​9​9​.​h​tml

    Ceterum cen­seo COVAX esse delendam

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