Lauterbach auf verdi-Kundgebung ausgepfiffen

Sein Versuch, eben­falls anwe­sen­de "Impfgegner" gegen die Gewerkschaftsmitglieder aus­zu­spie­len, schei­tert kläg­lich. Zwei Funktionärinnen zol­len ihm Beifall, wie die­sem Video auf welt.de zu ent­neh­men ist.

Dort ist auch zu lesen:

»… Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bestreikt die ach­te Woche in Folge die sechs Universitätskliniken des größ­ten Bundeslandes in Deutschland…

Sie for­dert eine Entlastung der Pflegekräfte durch eine Schicht-genaue Mindestbesetzung des Personals und einen Tarifvertrag für alle Gruppen in den Universitätskliniken in NRW.

Dass der Konflikt zwi­schen Krankenhausmanagement und dem Pflegepersonal nicht auf ein ein­zel­nes Bundesland beschränkt ist, zeig­te sich am Mittwoch zum Auftakt der Gesundheitsministerkonferenz in Magdeburg. Zwei Tage wol­len die Gesundheitsminister der Länder dort zusam­men mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) über das wei­te­re Vorgehen in der Corona-Pandemie und die Digitalisierung im Gesundheitssektor diskutieren.

Überlagert wur­de der Beginn jedoch von einem Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi. Rund drei­hun­dert bis vier­hun­dert Protestierende zogen mit Transparenten und Sprechchören für mehr Personal durch die Stadt in Sachsen-Anhalt…

Protestplakate von Pflegern und Gewerkschaftern sind der­zeit nicht nur in Magdeburg und an den Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen zu sehen. „Ich will dabei sein, wenn Patienten wie­der wich­ti­ger wer­den als Profit“, hat­te eine Protestteilnehmerin auf ihr Schild geschrie­ben, mit dem sie zusam­men mit rund zwei Dutzend Mitstreitern vor weni­gen Tagen durch Bad Salzuflen in Nordrhein-Westfalen gezo­gen ist…

Aus Kritik wird Streik

Doch nicht nur in den all­ge­mei­nen Krankenhäusern gärt es. Auch die nicht-ärzt­li­chen Mitarbeiter in Psychiatrien kla­gen dar­über, zuneh­mend an ihre Belastungsgrenzen zu sto­ßen. So kri­ti­sier­te Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler im Vorfeld der Gesundheitsministerkonferenz in Magdeburg den ekla­tan­ten Personalmangel in psych­ia­tri­schen Einrichtungen…

Dass auch im Bereich der Psychiatrien aus Kritik Streik wer­den kann, erleb­ten im ver­gan­ge­nen Jahr drei psych­ia­tri­sche Fachkliniken des pri­va­ten Betreibers Asklepios in Brandenburg. Immer wie­der leg­ten dort die nicht-ärzt­li­chen Beschäftigten für je meh­re­re Tage aus Protest die Arbeit nieder…

Beruhigend auf den Frust der Gesundheitskräfte wirk­te am Mittwoch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit einer Rede vor den Protestierenden ein. So kün­dig­te Lauterbach an, die bedarfs­ge­rech­te Personalbemessung in der Krankenpflege ein­zu­füh­ren, er wol­le noch vor der par­la­men­ta­ri­schen Sommerpause Eckpunkte für ein ent­spre­chen­des Gesetz vorlegen…

Ob die Zusagen Lauterbachs Auswirkungen auf die Streiks in NRW haben, ist noch offen…«

verdi-Sprecher für freie Impfentscheidung

Update: Auf mdr.de ver­sucht der Reporter (ver­di kämp­fe "last but not least um eine gute Patientenverfügung") ver­geb­lich, den Landesfunktionär der Gewerkschaft für die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne "Impf"-Pflicht zu begeis­tern. Vergeblich. Er besteht auf dem Grundrecht der frei­en Entscheidung. Der Wermutstropfen: Wenn, dann müs­se es eine all­ge­mei­ne Pflicht geben.

32 Antworten auf „Lauterbach auf verdi-Kundgebung ausgepfiffen“

  1. Es ist völ­lig irre. Arbeit des Pflegepersonals vor Verfügbarkeit der Impfung – wert­voll. Arbeit des Pflegepersonals nach Verfügbarkeit der Impfung – nur wert­voll, wenn geimpft.

    Bawü Kretschmann "Menschen müs­sen gezwun­gen wer­den, sich vor einem lebens­ge­fähr­li­chen Virus in Acht zu neh­men" anders verrückt.
    Ich wür­de mal sagen, sie sind in Panik

    Peter Doshi et al – noch nicht peer review­ed – Mit-Herausgeber dem BMJ
    https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4125239
    "Ergebnisse: Die mRNA-COVID-19-Impfstoffe von Pfizer und Moderna waren mit einem erhöh­ten Risiko für schwer­wie­gen­de uner­wünsch­te Ereignisse von beson­de­rem Interesse ver­bun­den, mit einem abso­lu­ten Risikoanstieg von 10,1 bzw. 15,1 pro 10.000 Geimpfte im Vergleich zu den Placebo-Basiswerten von 17,6 bzw. 42,2 (95% CI ‑0,4 bis 20,6 bzw. ‑3,6 bis 33,8). Zusammengenommen waren die mRNA-Impfstoffe mit einem abso­lu­ten Anstieg des Risikos schwer­wie­gen­der uner­wünsch­ter Ereignisse von beson­de­rem Interesse von 12,5 pro 10.000 (95% CI 2,1 bis 22,9) ver­bun­den. Das erhöh­te Risiko für schwer­wie­gen­de uner­wünsch­te Ereignisse von beson­de­rem Interesse über­traf die Risikoreduktion für COVID-19-Krankenhausaufenthalte im Vergleich zur Placebogruppe sowohl in der Pfizer- als auch in der Moderna-Studie (2,3 bzw. 6,4 pro 10.000 Teilnehmer)."
    Übersetzt mit DeepL
    Brisant: Die Untersuchung ver­wen­det die Studien der Hersteller, also die Fakten, die vor Zulassung bekannt waren.
    "Methoden: Sekundäranalyse schwer­wie­gen­der uner­wünsch­ter Ereignisse, die in den pla­ce­bo­kon­trol­lier­ten, ran­do­mi­sier­ten kli­ni­schen Studien der Phase III zu den mRNA-Impfstoffen COVID-19 von Pfizer und Moderna (NCT04368728 und NCT04470427) gemel­det wur­den, wobei sich die Analyse auf poten­zi­el­le uner­wünsch­te Ereignisse von beson­de­rem Interesse kon­zen­trier­te, die von der Brighton Collaboration iden­ti­fi­ziert wurden.)"
    Übersetzt mit DeepL

  2. Was Lauterbach an Verbesserung ankün­digt, weiß der über­mor­gen nicht mehr

    Und ver.di wird jeden fau­len Kompromiss mitmachen.
    Genauso, wie sie sie sich immer fei­er­ten bei jedem Tarifabschluss und letzt­lich doch nur den Inflationsausgleich schafften.

    Na ja, ich wür­de es allen ehe­ma­li­gen Krankenhauskollegen wün­schen, dass was aus­kommt. Warten wir es ab.
    Es wird nicht der letz­te Streik sein.

    1. @Petra S.: Welche Lohn- und Gehaltserhöhungen wür­den Leute wohl ohne Gewerkschaften bekom­men? Abgesehen davon, daß meist die­je­ni­gen, die (oft zu Recht) nied­ri­ge Abschlüsse kri­ti­sie­ren, wenig bei­tra­gen, um höhe­re durch­zu­set­zen. An der dar­ge­stell­ten Aktion sieht man auch gut, daß SpitzenfunktionärInnen und Mitglieder nicht immer das Gleiche mei­nen und sagen.

      1. @ aa

        Das ist kei­ne Gewerkschaft. Das ist ein halb­staat­li­cher, mit den staats­tra­gen­den Parteien ver­wo­be­ner Verband, der die offi­zi­el­le Doktrin "Sozialpartnerschaft statt Klassenkampf" ver­kör­pert und des­sen Funktionäre frei zwi­schen Politik, Management und Interessenvertretung ihrer Mitglieder pen­deln. Wie die Interessenvertretung da aus­sieht, kann man sich denken.

        Ich will nicht nost­al­gisch klin­gen oder unnö­tig roman­ti­sie­ren, aber die IAA, die IWW, die CNT oder die FAUD waren Gewerkschaften.

        1. @FZ: Ich bin nicht sicher, ob wir den uralten Streit der Linken hier auf­grei­fen soll­ten, ob klei­ne, aber fei­ne revo­lu­tio­nä­re Organisationen die Arbeiterbewegung in die­sem Bereich wei­ter­brin­gen als Massenorganisationen, die das Bewußtsein ihrer Mitglieder spie­geln. Konkret macht ver­di in den Krankenhäusern eine gute Arbeit. Wenn die Leute dabei Lauterbach als Lügner und Hetzer erle­ben, um so besser!

          1. @ aa

            Ich glau­be, die­sen Streit auf­zu­grei­fen ist nicht nötig, schon weil ich davon über­zeugt bin, dass es in die­ser Frage kein "ent­we­der oder", son­dern nur ein "sowohl als auch" geben kann, also revo­lu­tio­nä­re Nuklei und refor­mis­ti­sche Massenorganisationen. Die gilt es, in Kontakt zu brin­gen. Dieser "Organisationsdualismus" (van der Walt/ Schmidt) erscheint jeden­falls mir schon aus psy­cho­lo­gi­schen Gründen unver­zicht­bar, um im kon­kre­ten Kampf um Nahziele (höhe­re Löhne, kür­ze­re Arbeitszeiten und bes­se­re Arbeitsbedingungen) den Kampf um das abs­trak­te Fernziel zu ler­nen und ein­zu­üben: Wie soll man ernst­haft glau­ben kön­nen, dass "das Unmögliche" erreicht wer­den kann, wenn man nicht mal gelernt hat, "das Mögliche" zu erreichen?

            Darum ging es mir aber nicht: Alle genann­ten Organisationen, mit Ausnahme der FAUD, waren Massenorganisationen und tra­ten auch dezi­diert mit dem Anspruch auf, genau das sein zu wol­len. Die revo­lu­tio­nä­ren Äquivalente wären etwa die FAI, im Falle der CNT, oder (inter­es­san­ter­wei­se) der PLM im Falle der IWW gewesen.

            Ich woll­te nur dar­auf hin­wei­sen, dass die heu­ti­gen "Gewerkschaften" – und ver­di macht da kei­ne Ausnahme – haupt­säch­lich als Vermittler zwi­schen Staat und Kapital einer­seits, Arbeit ande­rer­seits auf­tre­ten, statt Interessenvertretung und Kampforganisation der Arbeiterschaft zu sein. Funktionell die­nen sie als Karriereleiter ihrer Führungskader im staat­lich-kapi­ta­lis­ti­schen Komplex, die schon des­halb kein Interesse dar­an haben kön­nen, die­ses System zu über­win­den, weil sie dar­an par­ti­zi­pie­ren und davon pro­fi­tie­ren. Und struk­tu­rell sind sie Herrschaftsinstrumente, die – auf Kosten ihrer Mitglieder – einen immensen Verwaltungsapparat unter­hal­ten; zu erin­nern ist in die­sem Zusammenhang dar­an, dass die Bürokratie nach Max Weber die ratio­nals­te Form der Herrschaftsausübung ist.

            Nur zum Vergleich: Die CNT hat­te auf ihrem Höhepunkt über 1,5 Millionen Mitglieder und einen ein­zi­gen haupt­amt­li­chen Sachbearbeiter bezie­hungs­wei­se Verwaltungsangestellten. Das war tat­säch­lich ratio­nal, taug­te aber nicht zur Herrschaftsausübung.

    1. @König Döser: Das hat er so nicht gesagt. Ich bin über jeden froh, der, egal aus wel­chen Gründen, zunächst gegen die "ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht" vor­geht. Denn das ist die, die gera­de gilt und zu Fall gebracht wer­den sollte.

      1. @aa
        Ich bin mitt­ler­wei­le über zeugt, dass die Impfpflicht fal­len wird. Die Nebenwirkungen und die Wirkungslosigkeit gegen den Erreger sind nicht mehr zu ver­tu­schen. Immer mehr kommt an die Öffentlichkeit. Dennoch müs­sen wir am Ball bleiben.
        Es gibt aber auch eine Methode, bei der alle ihr Gesicht wah­ren kön­nen. So ver­bot in Frankreich ein Gesetz aus dem 19. Jahrhundert den Frauen in der Öffentlichkeit Hosen zu tra­gen. Niemand hat das Gesetz befolgt und es wur­de erst vor eini­gen Jahren abgeschafft.

      2. @aa: Aber offen­bar geht es ihm in ers­ter Linie um die Ungleichbehandlung. Und nicht um eine freie Impfentscheidung für alle Menschen. Müssten alle dran glau­ben, wäre es für ihn aber offen­bar in Ordnung. Etwas fal­sches wird aber nicht rich­tig, nur weil man es allen antut. 

        Womöglich will er sich aber nicht zusätz­lich angreif­bar machen, in dem er sich gene­rell gegen eine Impfpflicht aus­spricht (Impfgegner!). Das mag tak­tisch nach­voll­zieh­bar sein, aber ein klei­nes biss­chen fei­ge wäre es schon.

    2. Das zeigt das Handeln sehr vie­ler Funktionäre auf. Sie wol­len schön ihren per­sön­li­chen Aufgabenbereich "sau­ber" hal­ten und das Problem abwäl­zen. Es zeigt wie die Gewerkschaft struk­tu­rell fehl­ge­lei­tet ist. Das kommt "von Oben"! Zeigte der arme Mann Größe, wäre er schnell weg vom Posten. Denn zu tun gibt's/gäb's auch inner­halb der Struktur genug. Wir haben in Deutschland wohl das "Ford'sche" Gewerkschaftsmodell dem­nach die Gewerkschaftssekretäre die ers­ten Offiziere auf'm Schiff dar­stel­len. Denk mal dru­e­ber nach, Einer! Das zieht sich durch alle gewerk­schaft­li­chen Strukturen, seit Jahrzehnten.
      Wenn einer aus "der Spitze" aus­sche­ren wuer­de (dicker Konjunktiv), so wag­te ich zu ver­mu­ten dass "Pinkerton" nicht gewerk­schaft­lich orga­ni­siert ist. Oder etwa doch?

      Aber was haben Ford, Rockefeller, Pinkerton usw. mit dem Ukrainekonflikt zu tun und war­um schüt­zen Grüne Biolabore, wo es doch angeb­lich kei­ne gibt? Es ist in der Tat viel weni­ger ver­rückt als es sich anhört, den­ke ich doch. Die Grünen waren übri­gens noch nie sehr gewerk­schaft­lich ein­ge­stellt. Das ein­zi­ge was man sich dort behal­ten hat ist der Liberalismus, um nicht zu sagen der Neoliberalismus.

      Es gibt übri­gens gute und sehr ide­al moti­vier­te Aufklärungsarbeiten über das Firmen- und Subventionsgeflecht der Grünen-anhän­ger. Das erwäh­ne ich nicht, weil ich die grü­nen für ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ger hal­te als kon­ser­va­ti­ve oder libe­ra­le Unternehmer, son­dern weil die Grünen fak­tisch gegen ihre Ideale arbei­ten und den idea­li­sier­ten Wähler zumin­dest um sei­ne Stimme betrü­gen. Es geht im gro­ßen Allgemeinen dabei um Genmanipulation. Die Gruenen sind "fal­sche Fuffziger".

      Mit "Genmanipulation" sind wir wie­der beim Thema. Das "Ding Corona" ist die Spitze eines "Eisberges". RNA imp­fen ist eine Schluesselintension. Nicht mehr und nicht weniger

  3. Funktioniert doch pri­ma. Kretschmann, Kalle und so man­cher B- und C‑Klasse Coronoiker glau­ben wahr­schein­lich das abstru­se Zeug von der tod­brin­gen­den Seuche und der erlö­sen­den Impfung zumin­dest zu gro­ßen Teilen selbst. Das ist Ideologie. Die Profiteure und sons­ti­gen Akteuere im Hintergrund der P(l)andemie lachen sich wahr­schein­lich tot über die B- und C‑Klasse "Politiker", die die Arbeit machen. Für ein wenig Ego-Shooter tun die­se nahe­zu alles. 

    Gesundheitsminister? Kalle und Gesundheit sind zwei Dinge, die sich aus­schlie­ßen dürf­ten. Wie kann eine toxi­sche Impfe gesund sein? Impfleichen und Impfverkrüppelte pflas­tern sei­nen Weg. Und außer Corona bewegt sich das Sprachspektrum von Kalle im sehr klar umris­se­nen Bereich. Er hat aber jetzt zuge­legt: Affenpocken ist hin­zu­ge­kom­men. Affenpocken! Hauptsache Seuche, egal wel­che. Aber nur, wenn man teu­re und gefähr­li­che (und nutz­lo­se) Impfe ein­kau­fen kann. Das braucht die Pharmaindustrie, um ihre erbärm­lich nied­ri­gen Profite nicht zu verlieren.

  4. KL glaubt, dass er es sich erlau­ben kann, die unge­impf­ten Pflegekräfte, die genau wie ihre geimpf­ten Kollegen, Unglaubliches geleis­tet haben und leis­ten, so zu diffamieren? 

    Was für ein wider­li­cher Charakter.

    Bei sei­ner Rede hat er wohl bei Steinmeier Anleihen genommen?

    https://youtu.be/YU3q5O65ju0

  5. Durch rei­ne Wiederholung klingt auch offen­sicht­lich Unwahres wahrer.
    Zumindestens dann, wenn man nicht nachdenkt…

    "Diejenigen, die hier gegen die Impfung pro­tes­tie­ren haben dazu 

    kei­nen Beitrag 

    geleis­tet und soll­ten eigent­lich nicht hier sein…Sie haben kein Recht hier zu sein. Hier sind die­je­ni­gen, denen wir den Erfolg ver­dan­ken, Sie haben 

    kei­nen Beitrag 

    geleis­tet und ich fin­de, es ist eine Unverschämtheit, dass Sie noch die Stirn haben, hier die berech­tig­te Demonstration der­je­ni­gen zu miss­brau­chen, die gear­bei­tet haben, die es jetzt wie­der tun, die wirk­lich belas­tet sind…Ihre Arbeit hat 

    kei­nen Beitrag 

    geleis­tet.“ "

    https://reitschuster.de/post/unfassbar-lauterbach-hetzt-gegen-umgeimpftes-pflegepersonal/

    1. @keinen Beitrag:

      Auch Sie haben jetzt Geschichte geschrie­ben, den­ke ich. Sie haben es kryp­tisch auf den Punkt gebracht. Und das pas­sen­de Foto dazu (das wirk­lich Passende) wur­de vom Herrn Reitschuster vor­ge­legt. Ein guter Core, ein guter Keim. Die alten "Öscher" (?) , sieh an sieh an

      Aktion Steuernsparn, Corona war TEUER!
      Gar kein Vergleich mög­lich – Völlig Anders!
      https://fotos.rennrad-news.de/img/photos/1/7/7/3/4/_/medium/JedeWahrheit.jpg?0
      Quelle: youtube.com
      [Vergleichsprophylaktische Anmerkung]

  6. Dieses soge­nann­te Gesundheitssystem ist doch kom­plett am Ende. Freiwillig wer­de ich weder eine Arztpraxis noch ein Krankenhaus auf­su­chen. Die Zahnbehandlung ist viel­leicht die ein­zi­ge Ausnahme. Aber dort muss man inzwi­schen das meis­te selbst bezah­len. Mit den Kassenbeiträgen wer­den zum über­wie­gen­den Teil die Lobbyisten bezahlt. Und auf der mora­li­schen Ebene ist es egal ob man bei Vivantes oder Rheinmetall arbei­ten muss.

    1. Ich ergrei­fe die Gelegenheit, etwas, wofür die meis­ten nicht die Vorstellungskraft haben, in Worte zu fassen:

      Das sog. Gesundheitssystem hat beim Staat nicht das gerings­te ver­lo­ren. Es ist in Gänze zu pri­va­ti­sie­ren. Das heißt, es muss per Treuhand und abso­lut trans­pa­ren­ten Verfahren aus­ge­schrie­ben wer­den. Dann kön­nen ich und vie­le ande­re end­lich Krankenhäuser kau­fen und betrei­ben. Die kon­kur­rie­ren dann mit­ein­an­der. Genauso wie die Versicherungen. Dann wird es end­lich Versicherungen mit Police geben und man kann sich auch nur für Krankenhausaufenthalte ver­si­chern lassen.

      Desgleichen sind die Universitäten zu pri­va­ti­sie­ren. Und es ist auch zu über­le­gen, ob auch die Schulen zu pri­va­ti­sie­ren sind. Die Bahn auch. 

      Der Staat hat genau zwei Aufgaben: den Schutz der Grenzen und des Landes (Armee) sowie die Herstellung von Rechtssicherheit (Polizei) zum Behuf, damit sei­nem Glück nach­ge­hen zu können.

      Die Leute sind zu dumm, um nach­zu­rech­nen. Sie zah­len dop­pelt und drei­fach und zah­len noch Zusatzbeiträge.

      Der Staat ist eine Notwendigkeit und mit Notwendigkeit aber auch ein Ungeheuer – wie man jetzt sieht – , wenn man – als Souverän – ihn nicht in Schach hält.

      Gesundheit, Bildung, Kultur, Transport, das sind Sachen des Souveräns und nicht des Staats. Der "ÖRR" sowie­so nicht.

      Die Sowjetideologie hat sich ver­hee­rend aus­ge­wirkt und ver­ant­wor­tet, dass Deutschland als ein ein­zi­ger Filz erscheint.

      1. Die Sowjetideologie, das ist die Unterordnung des Individuums unter das Kollektiv und die Affirmation des tota­li­tä­ren, über­grif­fi­gen Staats. Seit Marx, der zu dumm war, die Bedeutung der Demokratie zu begrei­fen. Obwohl ihm die US durch­aus bekannt waren. (Das Wesentliche hat Marx sowie­so bei Hegel abge­schrie­ben, es aber nur schwüls­ti­ger und unfei­ner formuliert.)

        Das Dumme an die­ser Ideologie, die eigent­lich nichts ande­res als Geistesschwäche darstellt:

        Sie ist zu dumm, zu erken­nen, dass die Zivilisation und nicht zuletzt Kollektive aller Art nur dort statt­fin­den kön­nen, wo die Freiheit des Individuums besteht. 

        Wo die Freiheit des Individuums nicht besteht, geht es, mit der Zurichtung, berg­ab. Die DDR und alle ande­ren Staaten der Sowjetideologie sind anschau­li­che Beispiele.

        Sie, die Sowjetideologie, ist inhä­rent eine Beleidigung der Vernunft und der Würde zum Einen und zum Anderen die inhä­ren­te Bekräftigung einer Unterworfenheit des Menschen. Sie ist und war des­halb immer auto­ri­tär (und aggres­siv und anti­de­mo­kra­tisch). Insbesondere gegen sol­che, die ver­mei­nen, dass man sich gegen Unterwerfungsabsichten durch­aus frei (und demo­kra­tisch) zur Wehr set­zen kann.

        1. @sv: Haben Sie das bei Steinmeier abge­schrie­ben? Ich wür­de jetzt ger­ne die anlaß­lo­se Entlarvung der Sowjetideologie als Thema beenden.

        2. Entschuldigung sv – was Sie als "Sowjetideologie" bezeich­nen geht zurück auf die Geschehnisse am 14.Juli 1789 in Paris zurück dabei war aber kein "Sowjetideologe" dabei … 

          Die Französische Revolution begann 1789 mit dem Sturm auf die Bastille und ende­te 1799 mit der Machtübernahme durch Napoleon Bonaparte. Ihr grund­le­gen­des Motto Liberté (Freiheit), Égalité (Gleichheit) und Fraternité (Brüderlichkeit) ist noch heu­te in Erinnerung.

          Die Revolution hat­te das Ende der abso­lu­tis­ti­schen Ständeherrschaft zur Folge. Dafür hiel­ten grund­le­gen­de Werte und Ideen der Aufklärung Einzug, die sich letzt­lich nicht nur über Frankreich, son­dern sogar über den euro­päi­schen Kontinent ver­brei­te­ten. Im Vordergrund stan­den dabei beson­ders die Menschenrechte.

          Die Werte der Französischen Revolution beein­fluss­ten auch das Demokratieverständnis der heu­ti­gen Zeit und rie­fen in Europa gesell­schafts­po­li­ti­sche Umwälzungen her­vor. Noch in der Gegenwart stützt sich die Französische Republik als west­li­cher libe­ral­de­mo­kra­ti­scher Staat auf die Errungenschaften, die durch die Revolution entstanden.
          https://franzoesische-revolution.net/

          fast 10 Jahre spä­ter schrie­ben die USA in ihre Verfassung: 

          VERFASSUNG DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA
          17. September 1787
          PRÄAMBEL
          Wir, das Volk der Vereinigten Staaten, von der Absicht gelei­tet, unse­ren Bund zu ver­voll­komm­nen, die Gerechtigkeit zu ver­wirk­li­chen, die Ruhe im Innern zu sichern, für die Landesverteidigung zu sor­gen, das all­ge­mei­ne Wohl zu för­dern und das Glück der Freiheil uns selbst und unse­ren Nachkommen zu bewah­ren, set­zen und begrün­den die­se Verfassung für die Vereinigten Staaten von Amerika.
          https://usa.usembassy.de/etexts/gov/gov-constitutiond.pdf

          Man kann ja wohl davon aus­ge­hen das die US-Botschaft eine kor­rek­te Übersetzung ihrer eige­nen Verfassung ins Netz stellt das also Gerechtigkeit und Freiheit kor­rekt über­setzt wor­den sind. 

          Gerechtigkeit und Freiheit sind star­ke Motive für eine Sozialversicherung, für die Lösung der Sozialen Frage seit den 18.Jahrhundert über­haupt. Aber es gab und gibt ver­schie­de­ne Wege den ver­schie­de­ne Gruppen ein­ge­schla­gen haben. Die Sowjets d.h. die Bolschewisten sind ein Phänomen der Russischen Revolutionen von 1917 und gehö­ren in die Abteilung "Überwindung des Systems". 

          Andere wie die Deutsche SPD haben eher auf Reformen gesetzt und set­zen es noch. Übrigens auch kon­ser­va­ti­ve Politiker wie z.B. Norbert Blühm. 

          Freiheit allein – und das soll­ten die nun­mehr fast 49 Jahre nach dem blu­ti­gen Putsch in Chile und der damit ein­hin gehen­den Etablierung des Neoliberalismus Chicagoer Schule welt­weit gezeigt haben, schafft nicht mehr Gerechtigkeit son­dern mehr Ungerechtigkeit, ver­grö­ßert die Abstände zwi­schen Arm und Reich oben und unten und schafft einen Gigantischen Medien-Sicherheitskomplex zur Aufrechterhaltung die­ser Ordnung.

      2. @sv: Erneut bin ich Ihnen dank­bar für die Dokumentation, daß "rechts" und ent­fes­sel­ter Kapitalismus wun­der­barst zusammenpassen.

        1. @aa

          Und ich bin Ihnen dank­bar dafür, dass Sie sich kennt­lich machen. Sturgrad und obwohl ich Ihnen mehr­fach dar­ge­legt habe, dass es Ihren "Kapitalismus" nicht gibt, son­dern nur die Ökonomie frei­er Menschen (auf Gewinn aus), die nicht von Seiten des Staats poli­tisch wur­de, bestehen Sie auf Ihrer Sowjetideologie. Ich sag­te Ihnen schon, dass das nicht intel­li­gent ist. Und dass die­se ver­kürz­te "Kritik" die poli­ti­sche Ökonomie gera­de affir­miert. Sie affir­mie­ren also das, was Sie kri­ti­sie­ren. Und ich sag­te Ihnen auch, dass sol­ches "Denken", eigent­lich sol­che Verrücktheit, das ver­ur­sacht hat, was Sie jetzt kri­ti­sie­ren. Ich dach­te, ich könn­te Ihnen auf die Sprünge hel­fen. Aber Sie kau­en die ewig glei­chen Phrasen ein­fach wei­ter: "Kapitalismus", "links" …

          Ein letz­ter Satz hier­zu: Am bes­ten erkennt man einen Sowjetideologen dar­an, wenn man ihn fragt, was er über­haupt will. Antwort 100%: einen väter­li­chen Staat, der jede Bewegung kon­trol­liert. Mithin China. Die Absage an jede Souveränität, die Affirmation der Unterwerfung. Kompatibel mit dem sog. Islam, der ja auch genau­so heißt.

          1. @sv:

            Man nennt sie auch "Autoritäre Linke". Es ist in der Tat eine gute Frage, ob man sich auf eine ein­zi­ge Perspektive über­haupt ein­las­sen darf. Den bes­ten Spruch dazu, den ich je "in Echt" gehört habe ist: " Es gibt so vie­le Perspektiven wie Menschen auf der Erde." Eine Weitere (Perspektive)! Bloss um mei­ne Perspektive auch noch mit unter zu bringen.

            [Es hat sei­ne Gründe, war­um ich Herrn Ganser so schätze ;-)]

        1. @Warum: Es gibt kei­ne frei­en Menschen. Man defi­nie­re oder fra­ge. Was ist "frei"? Man wird zu dem Schluss kom­men dass ein Mensch das nicht sein kann. Was @sv pro­pa­giert exis­tiert nicht, hat es nie und wird es nie. Auch "der wil­de Westen" war anders als wir gemein­hin annehmen.

  7. Und schon wie­der eine Relativierung der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Verbrechen. Impfverweigerer mit Arbeitsscheuen zu ver­glei­chen ist eine Verharmlosung natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Unrechts, weil die Nationalsozialisten angeb­li­che "Arbeitverweigerer" sank­tio­nier­ten, ein­sperr­ten und schon­mal töte­ten. sich nicht imp­fen zu las­sen kann nicht mit Leistungsverweigerung gleich­ge­setzt und gleich­zei­tig zur pro­pa­gan­dis­ti­schen Hetze ver­wen­det wer­den. Die tat­säch­li­che Motivation der Nationalsozialisten war im Übrigen auf macht­po­li­ti­sche Absichten zurück­zu­füh­ren. Bock auf Arbeit hat­ten die NSDAP-funk­tio­nä­re ja sel­ber nicht. Die Meisten woll­ten ja lie­ber kom­man­die­ren und Wohlstand anhäu­fen. Die his­to­ri­schen Beispiele dafür spre­chen wohl für sich.
    Wem die­se "Herleitung" zu weit her­ge­holt scheint – das ist doch mitt­ler­wei­le ganz "Trendy", habe ich den Eindruck. Was wollt Ihr denn? Gehn'se mit der Konjunktur – bimmelimmelimm!
    Und dass Prof‑L den Ausschluss wegen Arbeitsscheue for­dert ist … na was ist das wohl? – Ganz schön UNRELATIV ist das. Das ist ein ABSOLUTES dickes Ei! Und dann wird die schein's auch noch auf­ge­löst, die Kndgebung.… Ach Du dicker Gauweiler .…

  8. Sehr ger­ne wür­de ich auch Lauterbach auf einem Besuch ein Plakat ent­ge­gen­hal­ten. Um nicht von der Polizei abge­führt zu wer­den (wir ken­nen ja die neu­en Straftatbestände bzw. Kategorien des VS..) wür­de ich drauf­schrei­ben "WO IST IHRE MENSCHLICHKEIT VERGRABEN, HERR LAUTERBACH???"
    Ich bin mir sicher, er wür­de zumin­dest schlu­cken und 3 Sekunden gegen sich selbst ankämp­fen, um sich dann wie­der wie ein Technokrat unter Kontrolle zu halten.

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