Maske darf unter der Nase getragen werden

Auch wenn die­se Meldung per­fekt in das Wirrwarr des Verbotenen und Erlaubten paßt, sie ist ein Fake vom "Postillon":

der-postillon.com (15.6.)

»Berlin (dpo) – Seit Wochen sin­ken in Deutschland die Corona-Fallzahlen – die Rufe nach einer Abschaffung der Maskenpflicht wer­den immer lau­ter. Das Gesundheitsministerium plant nun zunächst eine Kompromisslösung: Ab sofort soll es in Landkreisen mit einer 7‑Tages-Inzidenz von unter 25 erlaubt sein, die Maske unter der Nase zu tragen.

"Die Infektionszahlen las­sen es in vie­len Orten jetzt zu, die Masken jetzt nur noch halb­her­zig zu tra­gen", ver­kün­de­te Gesundheitsminister Jens Spahn. "So komisch unter der Nase. Sie wis­sen schon."

Zwar redu­zie­re das Tragen der Maske unter der Nase die Schutzwirkung dras­tisch, dafür sei es Studien zufol­ge viel beque­mer und erleich­te­re das Atmen. "Einzig beim Niesen wäre es nett, die Maske kurz hoch­zu­zie­hen", so Spahn.

Mittelfristig sol­len wei­te­re Lockerungen fol­gen. So soll es schon bald unter einer Inzidenz von 10 aus­rei­chen, die Maske am Kinn oder am Handgelenk zu tra­gen.«

14 Antworten auf „Maske darf unter der Nase getragen werden“

  1. Wenn ich mal aus­nahms­wei­se das Maskentragen nicht ver­mei­den kann, dann tra­ge ich sie immer unter der Nase, und zum Niesen und Husten neh­me ich sie natür­lich ab. Wer niest und hus­tet schon in sei­ne eige­ne Maske, Das ist ja widerlich!

  2. Wenn es mein Energiehaushalt zulässt, tra­ge ich über­haupt kei­ne Maske mehr. Und wenn ich dann dar­auf ange­spro­chen wer­de, sage ich ein­fach "Ich bin befreit!"
    Das habe ich jetzt tat­säch­lich schon eini­ge Male getan und es wur­de nur blöd geguckt aber nichts wei­ter gesagt.
    Und ich lüge dabei noch nicht mal.
    Ich füh­le mich tat­säch­lich befreit. Wovon ich denn befreit bin, hat mich bis­her noch nie­mand gefragt. Ist aber auch egal, denn Freiheit bekommt man nicht, man nimmt sie sich 🙂

  3. Ich beob­ach­te, dass die Leute zum Niesen/ Husten die Maske runterziehen.
    In die kor­rekt sit­zen­de Maske zu rot­zen, ist mega-eklig!
    Und dann, wie geht das wei­ter? Windelwechsel?
    Oder Reinfektion durch Weiteratmen?
    Atmen einstellen?
    Das könn­te helfen.
    IGITT!

  4. Ich wär fast auf den Fake her­ein­ge­fal­len. Wir haben in den letz­ten 15 Monaten wahr­lich schon Maßnahmen und Regierungsverlautbarungen erlebt, die zum Teil noch wesent­lich beknack­ter und den­noch ernst gemeint waren. Selbst über eine der­art absur­de Maskenregel wür­de man sich mitt­ler­wei­le daher nicht mehr beson­ders wundern.

  5. Verhältnismäßigkeit beachten ! - STOPP Epidemische Lage von nationaler Tragweite ! STOPP Biokonvergenz ! - Frieden statt Sicherheit ! - sagt:

    RKI emp­fahl letz­tes Jahr auch mal, in die Kniebeuge zu nie­sen: https://www.der-postillon.com/2020/08/kniekehle.html

    Ging aber lei­der irgend­wie unter. 

    Bald stell­te sich jedoch raus, dass der Postillon lini­en­treu war und ich habe ihn mir nicht mehr angesehen.

  6. > Lauterbach bekommt Schnappatmung, wenn er das liest.
    😀
    Aber die eigent­li­chen Verantwortlichen, denen es nur um Kontrolle geht, wer­den das nicht ganz so eng sehen.
    Das ver­de­cken des Gesichts ist zwar ein wich­ti­ger Aspekt, aber die meis­ten wür­den vmtl. auch akzep­tie­ren, wenn man die Maske wie ein wider­li­ches Modehandtäschchen am Arm trägt.

  7. Unter der Nase ist der Maulschutz eben bes­ser. Wenn man das Ding noch ein wenig wei­ter unten am Körper trägt, so etwa als medi­zi­ni­sches Halstuch, oder gar ver­deckt in einer Hosentasche., könn­te man es tem­po­rär akzep­tie­ren. In Zeiten des Umweltschutzes soll­te man auch aktiv zur Müllvermeidung bei­tra­gen und ganz ohne Maul-Rüssel-Bedeckung auskommen.

    Der Postillon ist im Vergleich zu vie­len ande­ren sog. "Mainstream-Medien" ein sehr seriö­ses Medium.

  8. Ein Lob an die Bildredaktion. Die Dame hier hat ent­we­der alle ver­füg­ba­ren Plörren auf ein­mal bekom­men, oder sie ist des Klabautermanns Gespielin. Oder nur drei Wochen nicht geduscht 🙂

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