Noch ein Leuchtturm der Ethik. Moralisches Win-win einer Bekannten des Biontech-Chefs

Prof. Frauke Zipp hat eine bemer­kens­wer­te Karriere hin­ter sich (s.u.). Erst jetzt aber macht sie sich einer brei­te­ren Öffentlichkeit bekannt mit ori­gi­nel­len Gedanken. Sie tut das in einem ihr gewid­me­ten Artikel auf welt.de am 1.1., in dem sie zunächst die Regierung schilt, daß sie ande­ren Ländern nicht mehr vom guten Biontech-Impfstoff weg­ge­kauft hat:

»„Ich hal­te die der­zei­ti­ge Situation für gro­bes Versagen der Verantwortlichen“, sag­te Frauke Zipp WELT. „Vor Kurzem gab es noch offi­zi­el­le Totengedenken, jetzt zählt offen­bar nicht mehr jeder Tag, an dem Menschenleben geret­tet wer­den könn­ten. Jetzt wird Geduld eingefordert.“«

Man hät­te sich über bei­de Ohren ein­de­cken sollen.

»„Was wäre das Risiko gewe­sen?“, fragt Zipp. „Wenn alle Impfstoffe effek­tiv und sicher wären, hät­te man zwar zu viel Impfstoff – der könn­te aber an ärme­re Länder wei­ter­ge­ge­ben wer­den.“ Es gäbe kei­nen Schaden, son­dern Deutschland hät­te einen Überschuss an Impfstoff als „Ausdruck von Solidarität“ tei­len können.«

Selbst, wenn er noch nicht abge­lau­fen wäre.

Wer ist die Frau? Und wieso Mainz?

»«Zipp ist Ärztin, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz sowie Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die die Bundesregierung berät. Im Rat für Technologie ver­sorgt die Professorin auch die rhein­land-pfäl­zi­sche Landesregierung mit medi­zi­ni­scher Expertise.

Hatte Biontech mehr Impfstoff angeboten?
Biontech hat sei­nen Firmensitz eben­falls in Mainz, Unternehmenschef Ugur Sahin und die auf Neuroimmunologie spe­zia­li­sier­te Forscherin Zipp ken­nen sich per­sön­lich. „Warum hat man im Sommer nicht viel mehr Impfstoff auf Risiko bestellt?“, fragt sie nun. „Es gab die­se Angebote, wir hät­ten sie jetzt zur Verfügung“. Nach ihrem Kenntnisstand habe „Biontech im Spätsommer wesent­lich mehr Impfdosen angeboten“.

Für den Bekannten Uhin macht sie schon mal gel­tend, daß man sein Produkt viel frü­her und in viel grö­ße­rer Menge hät­te erwer­ben sol­len. Vermutlich hält sie dann auch wenig von über­flüs­si­ger Prüferei durch die Behörden:

»Zipps Rechnung: „Wenn man bei den damals schon Erfolg ver­spre­chen­den Unternehmen wie Biontech, Curevac, Moderna, Astra Zeneca und einem wei­te­ren schon im Sommer für jeweils 60 Prozent der Bevölkerung – für Deutschland also etwa jeweils 100 Millionen Dosen zu je rund 20 Euro – bestellt hät­te, dann wären das für Deutschland gerech­net Kosten von rund zehn Milliarden Euro gewe­sen.“ Viele der Impfstoffe sei­en sogar deut­lich bil­li­ger: „Das ist nichts im Vergleich zu den Summen, die man gera­de zur Stützung der Wirtschaft auf­wen­den muss. Ganz zu schwei­gen von den Menschenleben, die durch eine frü­he und zügi­ge Impfung zu ret­ten wären.“«

Eine Liga mit Lauterbach: "Hunderttausende Tote in Deutschland"

»Nun aber kön­ne der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach recht behal­ten: „Ohne Impfung oder effi­zi­en­te Therapie führt die­ses Virus schließ­lich, nur auf Deutschland gerech­net, zu Hunderttausenden Toten, bevor es durch die soge­nann­te Herdenimmunität ,aus­brennt‘. Da kön­nen alle der­zei­ti­gen Pandemiemaßnahmen nur eine Verzögerung errei­chen. Diese gewon­ne­ne Zeit hät­te genutzt wer­den sol­len und müss­te wei­ter genutzt werden!“…

Kritik aus der Opposition
Die Oppositionsparteien neh­men die Kritik der Wissenschaftler auf. „Die Kritik an der Impfstoffbeschaffung ist sehr ernst zu neh­men“, sag­te FDP-Generalsekretär Volker Wissing WELT. Als Wirtschaftsminister in Rheinland-Pfalz kennt er Zipp aus dem Technologierat der Landesregierung,..

Auch Linke-Chef Bernd Riexinger zeig­te sich gegen­über WELT „schon ein wenig ver­wun­dert, wie wenig Impfdosen die EU bestellt hat“. Seine Forderung: „Statt mit zahl­rei­chen Pharmaunternehmen über Impfungen zu ver­han­deln, deren Zulassung noch unge­klärt ist, soll­te die Bundesregierung schnell Lizenzen zur Nachproduktion des Biontech/Pfizer-Impfstoffes ver­ge­ben.“ Das lie­ge direkt in der Hand von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Er hat das Recht, genau das zu tun. Unterlässt er es, gefähr­det er zahl­rei­che Menschenleben“, so Riexinger. „Denn die Virusmutation, von der wir in den letz­ten Tagen viel gehört haben, macht eins deut­lich: Eine erfolg­rei­che Impfstrategie ist eben auch ein Wettlauf gegen die Zeit.“«


Doch schon ein­mal war Frau Zipp in den Medien. 2007 berich­te­te die "Welt":

»Kooperation Charité und Helios: Neuer Filzverdacht
Frau des Charité-Prodekans bekam Posten in Buch

Wie groß ist die per­so­nel­le Verquickung der Universitätsklinik Charité mit dem Helios-Klinikum in Berlin-Buch? Und wel­che Rolle spie­len per­so­nel­le Verbindungen im Zusammenhang mit dem aktu­el­len Finanzskandal, bei dem es mög­li­cher­wei­se um eine mil­lio­nen­schwe­re Quersubventionierung des Klinikkonzerns Helios geht?

Wie jetzt bekannt wur­de, lei­tet die Frau des Charité-Prodekans für Forschung, Professor Robert Nitsch, seit dem 1. Oktober 2007 als wis­sen­schaft­li­che Direktorin die Ambulanz für mole­ku­la­re Neurologie der Cecilie-Vogt-Klinik für Neurologie im Helios-Klinikum in Buch. Diese W‑3-Stelle wur­de von Helios und der Charité aus­ge­schrie­ben. Nach Informationen die­ser Zeitung soll Professorin Frauke Zipp-Nitsch im Jahr 2010 zudem Chefärztin der 36-Betten-Abteilung für Neurologie im Helios-Klinikum in Buch wer­den. Sie ist dann für die Krankenversorgung und für die Forschung zustän­dig und löst den der­zei­ti­gen Chefarzt für Neurologie, Hans-Peter Vogel, ab, der 2010 in den Ruhestand geht. Als Chefärztin der Neurologie wird Zipp-Nitsch von Helios und der Charité bezahlt…

Pikante Personalie
Vor dem Hintergrund, dass der Charité vor­ge­wor­fen wird, sie habe Landesforschungsmittel nicht vom Helios-Konzern zurück­ge­for­dert, ist die Personalie von Frau Zipp-Nitsch pikant. Seit Bestehen der Kooperation der bei­den uni­ver­si­tä­ren Bucher Kliniken Robert Rössle und Franz Volhard mit dem pri­va­ten Helios-Klinikum im Jahre 2001 sol­len Charité-Ärzte und ‑Schwestern sys­te­ma­tisch für die Helios-Krankenversorgung ein­ge­setzt wor­den sein, ohne dass Helios dafür gezahlt hat. Sowohl die Charité, als auch Helios bestrei­ten dies.«

Jedenfalls zogen Herr und Frau Professor es vor, Berlin zu ver­las­sen und 2009 nach Mainz zu gehen:

»Seit Beginn die­sen Monats lei­tet Professorin Frauke Zipp aus Berlin die Klinik und Poliklinik für Neurologie und Professor Robert Nitsch eben­falls aus Berlin über­nimmt das neu gegrün­de­te Institut für Mikroskopische Anatomie und Neurobiologie.«

Darüber infor­mier­te die Uni Mainz. 2011 wur­de sie in die Leopoldina gewählt.

MS-PatientInnen bedenkenlos impfen

In einer von Zipp mit­ver­faß­ten Stellungnahme "zu Impfungen ein­schließ­lich gegen SARS-CoV‑2 (Corona / COVID-19) bei MS-Betroffenen" ist zu lesen:

»Die Diagnose MS stellt prin­zi­pi­ell kei­ne Kontraindikation gegen Impfungen dar.…

Zu Impfungen bei MS-Betroffenen, die ein Immuntherapeutikum erhal­ten, gibt es begrenzt Daten. Sorge ist hier ein ver­min­der­tes Ansprechen auf die Impfung. Um einen Impferfolg zu unter­stüt­zen, soll­ten Impfungen idea­ler­wei­se min­des­tens 6 Wochen vor Einleitung einer Immuntherapie abge­schlos­sen sein. Grundsätzlich sind Impfungen mit Totimpfstoffen auch unter Therapien, die Immunzellen aus dem Körper ent­fer­nen („Zell-deple­tie­ren­de Therapien“) mög­lich, das Ansprechen auf die Impfung kann unter sol­chen Therapien aller­dings ver­min­dert sein. Idealerweise soll­ten Impfungen frü­hes­ten 4 Monate nach Behandlung (gemeint ist hier die jewei­li­ge Medikamentengabe) erfolgen…

4. Sind die Impfungen für MS-Betroffene sicher?
Nationale und inter­na­tio­na­le Qualitätsstandards gel­ten wie bei allen ande­ren Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer COVID-19 Impfung. Basierend auf den ver­öf­fent­lich­ten Studien zu den bei­den mRNA-basier­ten Impfstoffen, für die die Zulassung in der Europäischen Union bean­tragt wor­den ist, ist nicht davon aus­zu­ge­hen, dass poten­ti­el­le Nebenwirkungen bei MS-Betroffenen gehäuft auf­tre­ten oder dass die Empfehlungen von denen für die Anwendung von Totimpfstoffen bei MS-Betroffenen abwei­chen wer­den. Jedoch ist erst nach Abschluss von Zulassungsverfahren geklärt, wel­che Nebenwirkungen bei wel­chen Personengruppen und in wel­chem Ausmaß auf­tre­ten kön­nen und wie die Anwendungsempfehlung aus­ge­stal­tet sein wird. Auch nach einer Zulassung wer­den poten­ti­el­le Nebenwirkungen wei­ter­hin erfasst und bewer­tet. Wie bei ande­ren Totimpfstoffen kön­nen vor­über­ge­hend, ins­be­son­de­re am Folgetag, typi­sche Impfreaktionen wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kopfweh, Temperaturerhöhung oder Schmerzen an der Einstichstelle auf­tre­ten. In den Zulassungsstudien gab es kei­ner­lei als schwer­wie­gend beur­teil­te Nebenwirkungen.«

Weiter heißt es:

»Für MS-Betroffene als chro­nisch Kranke wer­den noch wei­te­re Impfungen emp­foh­len, ins­be­son­de­re unter einer immunsuppressiven…«

Im "Beipackzettel" für den Biontech-Impfstoff heißt es:

»Immungeschwächte Personen, ein­schließ­lich Personen, die eine immun­sup­pres­si­ve Therapie erhal­ten, kön­nen eine ver­min­der­te Immunantwort auf den Impfstoff geben. Es lie­gen kei­ne Daten über die gleich­zei­ti­ge Anwendung von Immunsuppressiva vor…

Wechselwirkung mit ande­ren Arzneimitteln und ande­re Formen der Wechselwirkung
Es wur­den kei­ne Interaktionsstudien durchgeführt.

Die gleich­zei­ti­ge Verabreichung des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2 mit ande­ren Impfstoffen ist nicht unter­sucht wor­den…«

Siehe dazu Aus dem Beipackzettel eines Impfstoffs.

Weiter Mehr auch zu Prof. Frauke Zipp („Grobes Versagen der Verantwortlichen“).

21 Antworten auf „Noch ein Leuchtturm der Ethik. Moralisches Win-win einer Bekannten des Biontech-Chefs“

  1. Da wür­de ich ger­ne mal von Frau Prof. Dr. Zipp wis­sen, ob sie auch unse­rer Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die unter MS lei­det, die ver­hei­ßungs­vol­le Spritze ver­ab­rei­chen bzw. die Verantwortung dafür tra­gen möch­te, was dann u.U. mit ihr als "Versuchskaninchen" danach passiert!
    Das sind doch alles fahr­läs­si­ge Äußerungen ohne genaue Kenntnisse und ohne Gewissen!

    1. Alles ein Abzocker Club in Mainz, ganz eng ver­bun­den mit Bujar Sahin ist die­se pein­li­che Professorin: Prof. Frauke Zipp
      (mit vie­le Aufwand, konn­te ich die­ser pein­li­chen Frau heu­te und der UNI Mainz eine email schi­cken, weil die mails prak­tisch Alle blo­ckiert sind)

      Die Frau macht Unfugs Forschung mit Bujar Sahin, denn der Blödsinn ist schon vor über 10 Jahren geschei­tert. Ist halt immer ein Super Geschäft, wenn man nun für einen Unfugs, geschei­ter­ten RNA Impfstoff auch noch Reklame macht, der lt. "Nature" Veröffentlichung, den Pfizer Protokollen auf 397 Seiten, tota­ler Müll und Unfug ist

      das neue Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz) ent­wi­ckeln. Das ist das ehr­gei­zi­ge Ziel der Kooperationspartner Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Forschungsinstitut für Translationale Onkologie (TRON gGmbH) an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
      Mit per­so­na­li­sier­ter Krebs-Immuntherapie an die Weltspitze
      Festakt zur offi­zi­el­len Gründung von HI-TRON Mainz

      Foto im Original mit Bujar Sahin, der Ministerpräsidentin und der Mainzer Uni Bande
      https://www.unimedizin-mainz.de/presse/pressemitteilungen/aktuellemitteilungen/newsdetail/article/mit-personalisierter-krebs-immuntherapie-an-die-weltspitze.html?type=98

      v. l. n. r., vor­ne: Georg Krausch, Gutenberg Universität Mainz, Christian Elsner, UM Mainz, Marion Hahn, UM Mainz, Norbert Pfeiffer, UM Mainz, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Konrad Wolf, Wissenschaftsminister Rheinland-Pfalz, Ugur Sahin, TRON; hin­ten: Michael Föhlings, TRON, Dirk Heinz, Helmholtz, Josef Puchta, DKFZ, Veronika von Messling, BMBF, Michael Baumann, DKFZ, Ulrich Förstermann, Universitätsmedizin (UM) Mainz Stephan Grabbe, UM Mainz, Christoph Huber, ehem. UM Mainz

  2. 'Er hat das Recht, genau das zu tun. Unterlässt er es, gefähr­det er zahl­rei­che Menschenleben“, so Riexinger. „Denn die Virusmutation, von der wir in den letz­ten Tagen viel gehört haben, macht eins deut­lich: Eine erfolg­rei­che Impfstrategie ist eben auch ein Wettlauf gegen die Zeit.“«'

    Das stimmt so natür­lich nicht.

    Das ist eine Folge auch der unsin­ni­gen Eindämmungsstrategie. Ohne die­se hät­te man ver­mut­lich bereits eine höhe­re Immunisierung der Bevölkerung erreicht.

    Da es Behandlungsprotokolle gibt und die Intensivbehandlungen mit Intubation in der Masse gar nicht indi­ziert waren, son­dern sogar die Mortalität erhöht haben, hät­te es auch kein Problem bei den Kapazitäten gegeben.

    Andererseits wer­den Viren und auch das SARS-CoV‑2 wohl immer wei­ter mutie­ren. Bei Influenza gibt es ja auch jähr­lich ver­än­der­te Impfungen des­we­gen, wenn­gleich auch hier der Nutzen frag­lich ist, aber der Markt in Multimilliarden-Dimension ent­wi­ckelt wurde.

    Bei Covid sind offen­sicht­lich auch schon zukünf­ti­ge 'Regelimpfungen' in der Diskussion/Planung. Siehe Interview Hr. Spahn und Apothekerverband, 34:36–34:41: https://www.youtube.com/watch?v=woIZPEEk4O8

  3. Nachdem Hersteller und Fürsprecher die­ser neu­ar­ti­gen Impfmittel von jeder Haftung befreit sind, hat die Skrupellosigkeit freie Bahn. Die kor­rek­te Wissenschaftlichkeit bekommt von fast allen Seiten nur noch Tritte in den Unterleib.

  4. Lieber Gott, mache ein­fach dass dies alles nur ein böser Traum ist!
    „Jedoch ist erst nach Abschluss von Zulassungsverfahren geklärt, wel­che Nebenwirkungen bei wel­chen Personengruppen und in wel­chem Ausmaß auf­tre­ten kön­nen und wie die Anwendungsempfehlung aus­ge­stal­tet sein wird. “ (Hervorhebung von mir!)
    Kann man kla­rer sagen dass und war­um MS-Patienten im Moment auf gar kei­nen Fall die­se Impfung haben soll­ten? Leute, die dage­gen ver­sto­ßen möch­ten, gehö­ren vor Gericht.
    MS tritt auf bei Leuten mit geschwäch­tem fehl­re­agie­ren­den Immunsystem. Das sind die Todeskandidaten für den Cytokin-Sturm. Nach vor­läu­fi­gem Wissen – aber sie teilt kein and­re­res, dar­über hin­aus­ge­hen­des mit.

  5. Ich bin vor eini­ger Zeit als häus­li­che Pflegekraft mit eini­gen Patienten mit schwe­ren Behinderungen, auch als Folge von MS beglei­tend zu den Ärzten gefah­ren. Ein Arzt ( Psychiater) hat­te eini­ge Informationen über Impfungen aus­lie­gen, alle kri­tisch. Er schau­te mich an und mein­te, dass er eini­ge MS Patienten hat , bei denen Impfungen eine gro­ße Rolle bei die­ser Erkrankung spie­len und wir bei jeder Impfung genau prü­fen und dar­über nach­den­ken soll­ten. Dieser Arzt war für mich ein Glückfall, da ich mich seit­dem sehr genau damit aus­ein­an­der­set­ze. Leider gibt es immer weni­ger Ärzte, die nicht blind nach Empfehlung han­deln. Gerade nach dem Studium, oder ohne län­ge­re Arbeit mit dem Mensch, fehlt ihnen lei­der die Erfahrung. Wahrscheinlich liegt es dar­an, dass uns in Schule und Studium schon das eigen­stän­di­ge, kri­ti­sche Denken abge­wöhnt wird. Aber wenn Ärzte oder „Beimpfer“ dann den Beipackzettel nicht lesen kön­nen, wird es wirk­lich schlimm. Allein die Nebenwirkung Schüttelfrost, kann bei alten Menschen töd­lich sein. Oder der schnel­le Herzschlag, der als Folge von all­er­gi­schen Reaktionen auf­tre­ten kann. Da muss man sich fra­gen, ob man­che nicht lesen kön­nen, oder ein­fach kei­ne Skrupel haben.

  6. Lieber Gott, mache ein­fach dass dies alles nur ein böser Traum ist!
    „Jedoch ist erst nach Abschluss von Zulassungsverfahren geklärt, wel­che Nebenwirkungen bei wel­chen Personengruppen und in wel­chem Ausmaß auf­tre­ten kön­nen und wie die Anwendungsempfehlung aus­ge­stal­tet sein wird. “
    Kann man kla­rer sagen dass und war­um MS-Patienten im Moment auf gar kei­nen Fall die­se Impfung haben soll­ten? Leute, die dage­gen ver­sto­ßen möch­ten, gehö­ren vor Gericht.
    MS tritt auf bei Leuten mit geschwäch­tem fehl­re­agie­ren­den Immunsystem. Das sind die Todeskandidaten für den Cytokin-Sturm. Nach vor­läu­fi­gem Wissen – aber sie teilt kein and­re­res, dar­über hin­aus­ge­hen­des mit.

    1. Tja, lie­ber @Markus, da kön­nen Sie mal sehen, dass die Phase III ein­fach noch nicht abge­schlos­sen ist. Vemutlich wur­den sogar gewis­se wei­te­re Nebelwirkungen bereits in der Anlage der Studie völ­lig unter den Teppich gefegt, von denen Sie dan­kens­wer­ter Weise ja eine wich­ti­ge sehr prä­zi­se erkannt haben: Temporäre, ideo­lo­gisch indu­zier­te Erblindung. Gut mög­lich, dass der Grund dafür in der Teleskopierung zu fin­den ist, wel­che den Fokus doch stark ver­engt hat. Sollte man das Fernrohr gar noch auf eine der vie­len pro­pa­gan­dis­ti­schen Nebelkerzen der hel­le­ren Art gerich­tet haben, so mag die dar­aus enstan­de­ne Nebelwirkung in der Tat das Sehvermögen kurz­fris­tig ein­ge­trübt haben. Hoffen wir mal, dass das inzwi­schen wie­der erkenn­ba­re Licht am Ende des Tunnels nicht der ent­ge­gen­kom­men­de Zug ist, son­dern die Verheissung am spit­zen Ende der Impfnadel. Gleichsam der Hoffnung, die viel­leicht zuletzt aus Pandoras Büchse entfleuchte.

    2. Häh, Der Markus, imm­mer noch da? Hat Der denn nichts erfreu­li­che­res in sei­nem "Leben" zu tun als gegen ver­meint­li­che Leugner und Spinner sei­ne sicher­li­che Höchstintelligenz in Stellung zu brin­gen, wert­vol­le "Lebens"- oder gar Arbeits-Zeit zu vergeuden?

      Mann, was könn­te man statt dem Abfassen sol­cher sinn­lo­ser und wir­kungs­lo­ser Beldeidigungsversuche bes­se­res in sei­ner Zeit anfan­gen! Kaffee für die gan­ze Mannschaft kochen, mit der net­ten Brünette von Tisch 14 flir­ten, sich auf dem Klo … na las­sen wir das.

  7. Man soll­te ein­fach mal in Weißrußland nach­fra­gen, wie hoch die Herdenimmunität dort ist.
    Ohne den Pandemiezirkus sind bis jetzt 1442 Menschen gestor­ben, von 9 Mio. Einwohnern.

    1. @Ruth
      Gerade in Weißrussland sind die Behörden beson­ders gut im zäh­len. Nicht zuletzt bei Wahlen. Wir soll­ten uns alle an Belarus (=Weißrussland) ein Beispiel nehmen. 

      1. Der "Markus" ist echt DIE Nummer. Spatzvögelken! Und er weiß sogar von der neu­en Sprachregelung gegen­über dem neu­dunk­len Weißrussland.

      2. @Markus

        "Wir soll­ten uns alle an Belarus (=Weißrussland) ein Beispiel nehmen."

        Gegen die Regierung demonstrieren?
        Das wird doch hier ver­bo­ten und medi­al bekämpft …
        Wer ist angeb­lich noch­mal ein demo­kra­ti­scher Rechtsstaat?
        Mir kom­men da so Zweifel.

        edit:
        Übrigens eine gute Funktion das man Kommentare noch bear­bei­ten kann, ist neu oder ? Danke an aa

  8. @Markus
    3. Januar 2021 um 13:35 Uhr
    Geht auch ohne Beschimpfungen. Sie sind jetzt schon wie­der erwischt: als Einwand gegen Weissrussland brin­gen Sie die Vermutung die Zahlen wür­den dort mani­pu­liert. Können weder Sie noch ich über­prü­fen. Wenn wir ehr­lich sind. Und wer ist schon ger­ne unehrlich?
    Nur sind die Covid-19-Zahlen dort offen­bar real ganz unten. Auf fol­gen­dem Grund, von dem ich sel­ber auch erst 2020 was erfah­ren habe: bei Covid-19 ist das Sterblichkeitsalter sehr hoch, ab 70 wird es schlimm. Weil dann das Immunsystem schwach wird und vola­til (Vitamin-D3-Mangel, u.a.). Nur gibt es in Weissrussland kaum Männer über 65. Fast alle totgesoffen.
    Daher lie­fert die­ses Land auch die bes­te Performance bei CoV‑2. Die machen ganz wenig, damit auch ganz wenig falsch. Also kei­ne Masken, die nichts nüt­zen und noch mehr Probleme brin­gen. Epidemiologisch ziem­lich perfekt.
    Und jetzt kom­men Sie bit­te unbe­dingt mit einem => über­prüf­ba­ren Argument. Nicht wie „Ihr seid der­ma­ßen ideo­lo­gisch ver­blen­det, da ist jede Diskussion beim Postillon sinn­vol­ler“. Das ist Ihre Meinung, aber kein Argument. Mit Meinungsträgern kann man zwar reden, es ist aber sinn­vol­ler es sein zu las­sen bis zum glück­li­chen Moment wo dann doch prüf­ba­re Argumente auftauchen.
    Denn Argumente, kön­nen auch Lügen sein, kann man prüfen:
    https://correctiv.org/faktencheck/2020/06/18/coronavirus-blog-verbreitet-irrefuehrende-behauptungen-ueber-die-angebliche-heilkraft-von-chlordioxid/
    Das ist z.B. eine glat­te Lüge. Ein ein­zi­ges Wort dar­in, Chlorbleiche beweist unab­weis­bar dass die Autoren über­haupt nicht ver­stan­den haben wor­über sie reden.
    Und damals haben alle Ihre geschätz­ten vater­län­di­schen Medien die­se Lüge ver­brei­tet. Wer dar­an zwei­felt war: ein „Covidiot“.
    Für mich kein Problem. Die Sonne des Rechthabens strahlt ein­fach viel heller.

    1. Das wäre ein ganz neu­er Ansatz gegen Corona: alle über 65-Jährige sich tot­sau­fen las­sen. Corona ade. 😉

      Mal was ande­res: fällt eigent­lich nur mir auf, wie weni­ge Mühe sich die­se Trolle hier machen (jetzt ham wa noch das Birgit). Es wer­den ein­fach nur noch völ­lig aus­ge­stanz­te Dumm-Nullachtfünfzehn-Narrative hingerotzt …

      Also ich wäre an der Stelle von Herr Aschmoneit belei­digt: hat die­ser Blog nicht eine bes­se­re Betreuung durch hoch­wer­ti­ge­re Kräfte ver­dient? Nur das Billigstpersonal ist hier­auf angesetzt?

      Na, viel­leicht wenn Sie die Zweimillionen-Marke reißen. 🙂

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