Welche Tragezeiten sind für FFP2-Masken zu beachten?

Das beant­wor­tet die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

»Informationen zur Tragedauer, Erholungsdauer und not­wen­di­gen Pausen für FFP2/FFP3-Masken fin­den sich in der Tabelle in Anhang 2 (Tragezeitbegrenzung) der DGUV Regel 112–190 "Benutzung von Atemschutzgeräten" und bei der BAuA. Weiterhin fin­den sich Informationen in der Betriebsanleitung des Herstellers. Die maxi­ma­le Tragezeit beträgt grund­sätz­lich längs­tens 2 Stunden mit anschlie­ßen­der Mindesterholungsdauer von 30 Minuten. Bei einer FFP-Maske ohne Ausatemventil beträgt die maxi­ma­le Tragezeit längs­tens 75 Minuten mit anschlie­ßen­der Mindesterholungsdauer von 30 Minuten.«

7 Antworten auf „Welche Tragezeiten sind für FFP2-Masken zu beachten?“

  1. Tragezeit maxi­mal zwei Stunden mit Ausatemventil. Und 75 Minuten ohne Ausatemventil. Damit kann man end­lich eine zeit­li­che Ausgangsgrenze errei­chen. Da die Gesundheit ja sehr wich­tig ist, wird sicher schon an einer Verordnung gebas­telt, die zur minu­tiö­sen Protokollierung verpflichtet.

  2. Ich fra­ge mich nur, wie ein MP sol­che einen Machtmissbrauch betrei­ben kann und alle nicken nur wohl­wol­lend zu solch einem Aktionismus, der sich auf kei­ner­lei Daten, Fakten und Zahlen beru­fen kann. Da wird aus der Kalten per order di muf­ti eine Schikane nach der nächs­ten befoh­len, die ja schon Strafe genug sind, auch ohne die Bußgelder bei Ungehorsam.
    Diese FFP2-Dinger sind doch nie und nim­mer dafür gedacht, dass ein Mensch die stun­den­lang drin­nen und drau­ßen trägt.
    Soll ein Herr Dr. Söder doch mal eine Stunde mit dem Bus zur Stoßzeit fah­ren, am bes­ten bei Regenwetter. Dann ist es im Bus innen "ange­nehm" schwül, weil die Heizung nur Umluftbetrieb macht und die Sachen der Fahrgäste vom Regen nass sind. Dann waren schon die Lappen vorm Gesicht eine Qual. Mit einer auf­ge­quol­le­nen FFP2-Maske kann man schon von Körperverletzung bzw. vor­sätz­li­cher Einschränkung der Atmung sprechen.

  3. Die Informationen zu Masken wur­den auf die­ser Seite des
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
    offen­sicht­lich aktualisiert.
    https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

    Im Text fin­det sich ein Link zu einer Seite
    (Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster),
    die sich mit "Mehrfachverwendung von FFP2-Masken" befasst.
    z.B. "Desinfektionsverfahren: 7 Tage Trocknen bei Raumluft"

  4. Kaum denkt man es geht nicht blö­der kommt ein neu­er Streich von Söder.
    Leider kann ich die neu­es­te Marotte des bay­ri­schen Gessler nur mit einem etwas flach­brüs­ti­gem Reim kommentieren.
    Und mer­ke: man darf nicht nur son­dern muß sich jetzt sogar selbst schützen.
    „Bayern gilt vom kom­men­den Montag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffent­li­chen Nahverkehr und im Einzelhandel. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlos­sen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sag­te, die „nor­ma­len Community-Masken“ sei­en in der Corona-Pandemie zum Schutz der ande­ren. FFP2-Masken schüt­zen auch den Träger selbst. Ziel sei, die Sicherheit im öffent­li­chen Personennahverkehr und im Handel zu verbessern.“
    Also, kein Schal mehr, kei­ne medi­zi­ni­sche Bedeckung und schon gar kein Obstnetzbeutel mehr erlaubt:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article224203030/Corona-Bayern-beschliesst-FFP2-Maskenpflicht-fuer-Nahverkehr-und-Einzelhandel.html
    Und die Welt hofft wohl auch gleich, dass die ande­ren nach­zie­hen (Bezahlschranke):
    https://www.welt.de/wirtschaft/plus224223376/Corona-Die-wichtigsten-Fragen-zur-FFP2-Maskenpflicht.html
    Und wie war das noch mit sei­ner Frau als Gesichtsschilderproduzentin? Neues Geschäftsfeld viel­leicht entdeckt?
    Dazu OT:
    Unbedingt emp­feh­lens­wert das neue Oval-Narrative- Video mit Paul Schreyer. Natürlich geht es dabei um die Thematik sei­nes Buches und sei­ner Vorträge, näm­lich die Planspiele für die aktu­el­le Plandemie, aber auch um Ähnlichkeiten die­ser Vorläufe zu 9/11 und ande­ren ein­schnei­den­den Ereignissen. Gegen Ende wid­met sich das Gespräch einer etwas tie­fer gehen­den Betrachtung der der­zei­ti­gen Lage, wobei P.S. eini­ge durch­aus beden­kens­wer­te Aspekte zum Umgang damit äußert, wie ich finde.
    https://www.youtube.com/watch?v=EUTJSmRnNN8

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