Wie man die Impfmüdigkeit besiegt

So ist im Wirtschaftsressort (!) auf faz.net am 13.7. ein Artikel über­schrie­ben (Bezahlschranke), der die gan­ze Ratlosigkeit aus­drückt ange­sichts einer Bevölkerung, die trotz aus­ge­klü­gel­ter Zuckerbrot- und-Peitsche-Strategien über­wie­gend unein­sich­tig bleibt. Schon der Begriff "Impfmüdigkeit" zeigt das Unvermögen auf zu begrei­fen, was gera­de geschieht. Müde ist man nach einem anstren­gen­den Arbeitstag, nach dem Sport oder wenn man kran­ke Familienangehörige ver­sor­gen muß. Was an der "Impfung" soll ermü­den? Dabei wer­den in dem Artikel zahl­rei­che Argumente gegen die­sen Vorgang aufgeführt:

»… Jetzt ist es gesche­hen: Am vori­gen Sonntag wur­de so wenig Impfstoff unters Volk gebracht wie zuletzt im Februar.

Die Debatte dar­über kon­zen­trier­te sich zunächst auf Impflinge, die zum ver­ein­bar­ten Termin nicht erschei­nen. Das grö­ße­re Problem indes sind längst die­je­ni­gen, die sich für die Immunisierung gar nicht erst anmel­den. Andere Länder wie die Vereinigten Staaten, die mit ihrer Impfkampagne schnel­ler waren als die Bundesrepublik, ken­nen das Problem schon etwas länger.

Hausärzte sind frustriert

Dass das Impfen sei­nen Zauber ein­ge­büßt hat, lässt sich in die­sen Tagen ganz prak­tisch beob­ach­ten. Zum Beispiel, wenn man in Berlin-Kreuzberg eine Arztpraxis zur Zweitimpfung auf­such­te. Im Frühjahr, beim ers­ten Termin, war das noch etwas ganz Besonderes gewe­sen. Die Leute erschie­nen lan­ge vor der ver­ein­bar­ten Zeit, stell­ten sich – mit Sicherheitsabstand – gedul­dig in einer lan­gen Schlange an und ver­lie­ßen schließ­lich mit einem seli­gen Lächeln die Praxis: Das Ende des trü­ben Dauer-Lockdowns schien nun in greif­ba­re Nähe gerückt.

Diesmal ist alles ganz anders. Ein paar weni­ge Impfwillige ver­lie­ren sich im gar nicht all­zu gro­ßen Warteraum, ver­schwin­den kurz zum rou­ti­niert ver­ab­reich­ten Pieks im Behandlungszimmer, um die Praxis wenig spä­ter mit eher gelang­weil­tem Gesichtsausdruck zu ver­las­sen. Auf Erlösung hofft hier kei­ner mehr

Und das sind ja nur die­je­ni­gen, die sich trotz der ver­brei­te­ten Lustlosigkeit zur Zweitimpfung auf­raf­fen. Fragt man den Arzt, weiß er ganz ande­re Geschichten zu erzäh­len. Von Patienten, die eine Impfung vehe­ment ableh­nen. Die ihn ver­trös­ten, sie wür­den sich das Ganze noch mal über­le­gen, viel­leicht kämen sie ja irgend­wann spä­ter auf das Impfangebot zurück. Die zum ver­ein­bar­ten Termin gar nicht erschei­nen. Auch er hat schon Impfstoff weg­wer­fen müs­sen. Und das bei einer Impfung, bei der das Verhältnis zwi­schen hohem Schutzeffekt und lächer­lich gerin­gen Nebenwirkungen sen­sa­tio­nell güns­tig ist. „Ich dis­ku­tie­re da nicht mehr“, sagt er frus­triert. „Es hat ja eh kei­nen Zweck.“.

Was knapp ist, erscheint attraktiv

Derlei Defätismus wol­len sich vie­le der plötz­lich erwach­ten Politiker nicht leis­ten. Hektisch dis­ku­tie­ren sie nun die unter­schied­lichs­ten Anreizsysteme, die Impfzentren und Arztpraxen mehr Zulauf besche­ren sol­len. Von unmit­tel­ba­rem Zwang ist nicht die Rede, aber viel von Locken und Drohen, von Prämien fürs Impfen und Privilegien für Immunisierte…

Was schwer zu erlan­gen ist, gilt als begeh­rens­wert; wenn ein Produkt an jeder Ecke markt­schreie­risch feil­ge­bo­ten wird, neigt der Konsument dazu, es zu verschmähen…

Hinzu kom­men die Debatten um die Delta-Variante, die den schnel­len Fortschritt der Impfkampagne zwar objek­tiv dring­li­cher machen, den emp­fun­de­nen Nutzen der Impfung sub­jek­tiv aber schmä­lern: Herrschte im Frühjahr noch die Hoffnung vor, mit der Immunisierung die Pandemie ein für alle Mal hin­ter sich zu las­sen, so erwar­ten dem ZDF-Politbarometer zufol­ge inzwi­schen zwei Drittel der Bundesbürger eine vier­te Corona-Welle im Herbst. Auch das erklärt die feh­len­de Heilserwartung in der Arztpraxis.

Jenseits der Konsumenten-Psychologie hat sich aber auch die ganz nüch­ter­ne Kosten-Nutzen-Rechnung für den Einzelnen ver­än­dert. Zunächst ein­mal: Bei den der­zeit nied­ri­gen Inzidenzen trägt der Einzelne nur ein ver­gleichs­wei­se nied­ri­ges Risiko, sich in naher Zukunft mit dem Covid-Erreger zu infizieren…

Impfnachweis bringt kaum noch Vorteile

Sodann: Als die ers­ten zag­haf­ten Öffnungen nach dem Lockdown began­nen, brach­te der Impfnachweis noch gewal­ti­ge Vorteile. Außengastronomie, Einzelhandel, Freibad: Überall muss­ten Ungeimpfte einen tages­ak­tu­el­len Negativtest vor­wei­sen kön­nen, die Immunisierung erspar­te also den täg­li­chen Weg in die Teststation. Inzwischen sind die Restriktionen weit­ge­hend auf­ge­ho­ben, eine Test- oder Impfbescheinigung ist im Alltag fast nur noch für Kultur und Innengastronomie von­nö­ten, bei­des ist wäh­rend der Sommerpause von mäßi­ger Relevanz. Die all­ge­gen­wär­ti­gen Lockerungen tra­gen also ihren Teil zur Impfmüdigkeit bei. Hinzu kommt: Für man­che Auslandsreisen brau­chen sogar Geimpfte einen Test, auch hier ist also kein Vorteil erkennbar…

Geldprämien sind kontraproduktiv

Stattdessen ertönt jetzt aller­or­ten der Ruf, die Impfbereitschaft durch Geld- oder Sachprämien zu stei­gern. Das könn­te indes nach hin­ten los­ge­hen: Wer ohne­hin ein Misstrauen gegen die Vakzine hegt, könn­te ein sol­ches Bestechungsgeld erst recht als Indiz dafür wer­ten, dass damit etwas nicht stimmt. Die Parallele zu kli­ni­schen Studien liegt auf der Hand. „Aus ethi­schen Gründen“, erläu­tert etwa das Universitätsklinikum Leipzig, gebe es für die Teilnahme an sol­chen Untersuchungen kein Geld. Einzige Ausnahme sind Phase-I-Studien, wenn also völ­lig uner­prob­te Medikamente zum aller­ers­ten Mal auf gesun­de Patienten los­ge­las­sen wer­den. Auch hier gilt also: Geld gibt es nur für Dinge, die als beson­ders ris­kant gel­ten. Wer noch halb­wegs bei Trost ist, lässt sich davon nicht ver­lei­ten. Er wird an einer sol­chen Studie nur teil­neh­men, wenn er selbst krank ist und sich den Zugang zu neu­en Wirkstoffen erhofft. Oder weil er den medi­zi­ni­schen Fortschritt för­dern will, oft auch, weil er Betroffene per­sön­lich kennt…

Impfen im Supermarkt könnte helfen

Kein Wunder also, dass vor allem sozi­al benach­tei­lig­te Gruppen wie Geringverdiener oder Migranten bis­lang durch nied­ri­ge Impfquoten her­vor­ste­chen. Fragte man Bundes- oder Landespolitiker in den zurück­lie­gen­den Monaten, was sie dage­gen zu tun gedäch­ten, nuschel­ten sie irgend­et­was von Broschüren auf Türkisch oder Arabisch, die sie doch längst auf­ge­legt hät­ten. Erfolgversprechender dürf­ten Initiativen wie im Plattenbaugebiet Köln-Chorweiler sein, wo schon in einer frü­hen Phase der Impfkampagne ein mobi­les Team mit dem Bus vor­fuhr, statt dar­auf zu war­ten, dass sich die Leute durch kom­pli­zier­te Anmeldeprozeduren im Impfzentrum kämp­fen…«


Wer groß tönt, Corona zum Ausgangspunkt für den Ausbau des Pharmastandorts Deutschland zu machen, wer sich als Exportweltmeister der "Impfstoffe" fei­ert, wer das Thema von Anfang an markt­wirt­schaft­lich ein­ge­tü­tet hat, der darf sich nicht über die beob­ach­te­ten Reaktionen wun­dern. Da bei vie­len Menschen der Glaube an das furcht­erre­gen­de Virus fort­ge­bro­chen ist (wenn auch nicht voll­stän­dig), blei­ben für den Augenblick nur Sommerschlußverkaufs-Angebote. Deren Erfolg ist durch­aus unge­wiß. Mit Bangen wird die Bundesregierung beob­ach­ten, was aus dem letz­ten ver­füg­ba­ren Mittel wird, der Impfpflicht. Man darf gespannt sein auf Griechenland, Frankreich und Italien. Es kann gut sein, daß auch die­ser Zug abge­fah­ren ist. Zudem kann man sich eine düm­me­re Argumentation für die Beschäftigten in "sys­tem­re­le­van­ten" Bereichen wie dem Gesundheits- und Ausbildungsbereich kaum vor­stel­len. Will man den nächs­ten Zusammenbruch organisieren?

36 Antworten auf „Wie man die Impfmüdigkeit besiegt“

  1. Vielleicht lau­tet das Gereimrezept Nervenkitzel?
    Der ulti­ma­ti­ve Impfstoff Kick: Mix and match.

    Die Querdenkerschwurbler von der WHO war­nen vor dem Mixen der Präparate.
    Hier wird doch betont, das sei sicher.

    https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/who-warns-against-mixing-matching-covid-vaccines-2021–07-12/?taid=60ec6e1cbcdfda000196588d&utm_campaign=trueAnthem:+Trending+Content&utm_medium=trueAnthem&utm_source=twitter

  2. »Wer ohne­hin ein Misstrauen gegen die Vakzine hegt, könn­te ein sol­ches Bestechungsgeld erst recht als Indiz dafür wer­ten, dass damit etwas nicht stimmt.«
    Na, was für ein gedank­li­ches Trapez-Kunststück, was? Da sind aber Schlauköpfe am Werk – Mensch!
    Der nächs­te Denkschritt ist ganz ein­fach … viel­leicht trau­en sie sich ja: Vielleicht stimmt ja wirk­lich »damit« etwas nicht? Aber soweit bringt es die Gurkentruppe nicht. Ein intel­lek­tu­el­les Trapez-Kunststück pro Jahr muss reichen.

    1. Dass die Frauenverbände sich nicht gegen die Aufforderung der Merkel, dass sich die Menschen nut­tig ver­hal­ten sol­len, weh­ren, spricht Bände.
      Das Staatsnuttentum fei­ert fröh­li­che Urständ 🙁

  3. Stand: 13.07.2021, 09:12
    Inzidenzdebatte:
    NRW-Krankenhäuser ver­wun­dert über Spahn
    Von Benjamin Sartory

    Bei der Bewertung der Corona-Lage könn­te der Inzidenzwert weni­ger wich­tig werden.
    Gesundheitsminister Spahn will dazu
    mehr Daten aus den Kliniken
    – die­se reagie­ren verwundert.

    Die Krankenhausgesellschaft NRW hat ver­wun­dert auf den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn reagiert.
    Die Daten, die Spahn haben wolle,
    müss­ten die Krankenhäuser ohne­hin schon melden,
    sag­te Geschäftsführer Matthias Blum.
    Das ste­he im Infektionsschutzgesetz. 

    Kein Mehrwert bei neu­er Verordnung?
    Sollte man bei der geplan­ten Verordung doch noch einen Mehrwert erken­nen, sei man bereit, sie umzu­set­zen, so Blum:

    https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/debatte-inzidenzen-krankenhaus-corona-100.html

    s.a.
    Scharfe Kritik an Englands Corona-Lockerungen
    Möglicherweise Änderung in der Einreiseverordnung
    R‑Wert in den Niederlanden erreicht neu­en Höchststand
    EU bil­ligt Corona-Konjunkturprogramme
    Über die Hälfte der Erwachsenen in der EU sind gegen Corona geimpft
    Macrons Impfappell zeigt Wirkung in Frankreich
    Sachsen kippt Maskenpflicht beim Einkaufen
    Inzidenzwert noch rele­vant für Corona?
    Spahn und Merkel beim RKI
    Ethikrat-Vorsitzende gegen Impfpflicht für Lehrer oder Pfleger
    Seltene Impf-Nebenwirkung bei Johnson & Johnson
    Alle Entwicklungen hier im Live-Ticker
    https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/ticker-corona-virus-nrw-100.html

  4. Die gan­ze Wissenschaft und all ihre Anhängsel sind nur ein Haufen Diebe, die wie Marionetten an Fäden hän­gen und nach jeder Melodie tan­zen müs­sen, die ihre gut ver­bor­ge­nen Sklavenmeister als not­wen­dig erachten. 

    Viktor Schauberger

  5. Wieder mal sehr gut auf den Punkt gebracht aa wenn man so einen Unfug medi­al ver­brei­ten lässt, der darf sich nicht wun­dern das das Vertrauen in den Quark gen Nullpunkt ero­diert. Unglaublicher Unfug der sich durch D bzw die Welt frisst

    1. @ S.Anderson

      Wo erken­nen Sie eine Erosion des Lügengebäudes? Ich wür­de mich ger­ne eines Besseren beleh­ren las­sen, aber in mei­nem mit­tel­ba­ren und unmit­tel­ba­ren Umfeld ero­diert das Vertrauen in die psy­cho­pa­thisch-kri­mi­nel­le Bande und ihre Helfer und Helfershelfer kei­nes­wegs, fast bin ich geneigt zu sagen: Im Gegenteil. Je län­ger das dau­ert und je mehr die Opfer zu Mittätern wer­den, um am Abglanz der Macht zu par­ti­zi­pie­ren, umso mehr ver­stum­men die lei­sen Zweifel.

      1. @FS: Ich stel­le die­se Beobachtung nicht in Frage. Aber irgend­wo her wird die Panik der Regierenden doch wohl kom­men. Daß die "Impfungen" emp­find­lich sto­cken, und zwar über­all in der Welt, ist ja kei­ne Erfindung von AluhutträgerInnen.

        1. @ aa

          Ich kann kei­ne Panik erken­nen. Ich sehe Verrückte (und Verbrecher), die Blinde füh­ren. Und die Verrückten (und Verbrecher) haben noch nicht mal ange­fan­gen, ihr Repertoire aus­zu­schöp­fen, bei­fäl­lig beklatscht von den Blinden. Hier geht es nur dar­um, den Sommer zu über­brü­cken; ab Herbst wird das wie­der ein Selbstläufer.

          Und ich pro­gnos­ti­zie­re Ihnen: Dann wer­den Sie Ihre "soli­da­ri­schen Mit- und Übermenschen" von einer ande­ren Seite ken­nen­ler­nen, sobald der Tagesbefehl lau­tet, dass die unge(n)impften Untermenschen an der Bildung neu­er Mutationen und der Verbreitung der "Seuche" schuld sei­en und sie für deren Verfehlungen ver­meint­lich büßen müs­sen. Die GröKaZ hat die pro­pa­gan­dis­ti­schen Weichen schon gestellt und auch schon mit der Impfpflicht gedroht. Wenn die kommt, wer­den vie­le ein­kni­cken und dann wird es ein­sam, noch ein­sa­mer im "Widerstand".

  6. Wenn man kei­nen Virus hat, nur Medien Fake News, gegen was will man denn imp­fen? Antony Fauci, Betrugs Spiel wie­der, der ja die Patente schon vor vie­len Jahren hat­te, Und die gekauf­ten Deutschen Banden, mach­ten bei jedem Betrugs Modell mit, egal von AIDs, Ebola bis heute

  7. Sie trei­ben den Irrsinn ein­fach wei­ter – mit soge­nann­ten Mathematikern.
    https://www.mdr.de/wissen/corona-delta-vierte-welle-modell-simulation-100.html
    "Die Zahl der täg­li­chen Neuinfektionen bei die­sen (Nicht-)Maßnahmen ist laut Simulation enorm. Erste, zwei­te und drit­te Welle sind im Diagramm kaum noch wahr­nehm­bar, so viel höher wären die Infektionszahlen im Herbst, vor allem ohne jeg­li­che Gegenmaßnahmen. .…
    Und das alles trotz recht hoher Impfquote in der Bevölkerung. Delta trä­fe dann vor allem die Ungeimpften. Aber nicht nur.
    Bei den Fallzahlen muss man auf­pas­sen. Je mehr getes­tet wird, des­to mehr wird auch entdeckt.
    "Wenn Geimpfte weni­ger getes­tet wer­den", so Schneider wei­ter, "ist die Dunkelziffer der Infektionen höher. Geimpfte haben zwar weni­ger oft einen schwe­ren Verlauf, wenn aller­dings zehn­mal so vie­le Menschen infi­ziert wer­den, sind die Krankenhäuser trotz­dem wie­der aus­ge­las­tet. Hinzu kommt, dass die Delta-Variante aggres­si­ver ist und auch bei jün­ge­ren Menschen schwe­re Krankheitsverläufe aus­lö­sen kann.… Viele Geimpfte und Genesene sind sicher der Meinung, sie sei­en jetzt geschützt und müss­ten sich an nichts mehr hal­ten – das ist eine gefähr­li­che Einstellung.…Erstaunlich ist, wel­che Daten die Modellsimulation für die hypo­the­ti­sche Annahme lie­fert, dass es die Varianten Delta (indi­sche Mutante) und Alpha (bri­ti­sche Mutante) nie gege­ben hät­te, wenn also der Wildtyp des Virus noch immer vor­herr­schend wäre, so wie im Sommer 2020. Dann hät­te die drit­te Welle wohl kei­nen eige­nen Namen bekom­men, son­dern wäre nur ein Ausläufer der zwei­ten Welle gewe­sen. Und eine vier­te Welle käme jetzt schon gar nicht auf uns zu. Die jet­zi­ge Impfquote in der Bevölkerung wür­de aus­rei­chen, die Infektionskurve sehr flach zu hal­ten, selbst bei völ­lig aus­blei­ben­den ande­ren Gegenmaßnahmen.""
    Jou. Ohne Varianten kei­ne Wellen. Warum lässt man nicht mal ein paar Biologen ran, die könn­ten das jahr­tau­sen­de-alte Geschehen aufklären.
    Hat die Redaktion im MDR das Denken ausgeschaltet?

  8. habe mal nach­ge­dacht: Könnte der der­zei­ti­ge Impfdruck damit zusam­men­hän­gen, dass die beding­ten Zulassungen bald aus­lau­fen? Vielleicht weiß ja jmd hier mehr dazu. Ich habe im Ohr: Auslaufen nach einem Jahr und gekop­pelt an Pandemie. Nach einem Bick auf die Zulassungsdaten wür­de der ers­te Impfstoff bereits im Dezember sei­ne Zulassung ver­lie­ren, eini­ge wei­te­re im nächs­ten Frühjahr. Darüber hin­aus bricht ja das ein oder ande­re Narrativ weg (Studie UKM Münster zu PCR-Tests, Belegung der Intensivbetten). Können sich Gerichte bei even­tu­el­len Klagen wirk­lich dau­er­haft davor verschließen?

    Nächste offe­ne Frage: Könnte man tat­säch­lich eine Impfpflicht für ein­füh­ren, wenn nur bedingt zuge­las­se­ne Impfstoffe zur Verfügung ste­hen? Und wie sähe es bei einer Impfpflicht mit der Haftungsbefreiung aus?

    Dritter Punkt: Mit wel­cher Begründung ent­fal­len Testpflichten für Geimpfte? Kennt jmd eine Studie, die ein­deu­tig belegt, dass Geimpfte das Virus nicht wei­ter­ge­ben kön­nen? Lange Zeit wur­de doch argu­men­tiert, dass auch Geimpfte wei­ter­hin den Beschränkungen unter­lie­gen, da man sich bzgl. der Virenweitergabe nicht sicher sei. Gibt es eigent­lich schon Klagen um zu errei­chen, dass auch Geimpfte getes­tet wer­den müs­sen? Man muss die­sen Lobbyverein viel­leicht mal mit sei­nen eige­nen Waffen schla­gen. Ich wür­de so etwas sofort unterstützen.

    Kurze Infos (falls vor­han­den) wären nett

    1. Wieso soll­te man ernst­haft errei­chen wol­len, dass auch Geimpfte ver­mehrt getes­tet wer­den sol­len? Es ist wohl eher an der Zeit, den gan­zen Testwahnsinn lang­sam mal zu beenden.

      1. wäre sehr dafür, denn Testwahnsinn abzuschaffen
        das ist der­zeit aber nicht in Sicht
        mein Gedanke: durch das Nichttesten der Geimpften (ohne medi­zi­ni­sche Grundlage) will man die ande­ren Menschen dazu brin­gen, sich even­tu­ell doch mit dem Impfgedanken anzu­freun­den (Stichwort: Druck ausüben)
        wenn man die­ser Vorgehensweise den Boden ent­zieht (nicht gerecht­fer­tig­te Vorteile ent­fal­len), bricht das Kartenhaus zusam­men (das mein­te ich mit "den eige­nen Waffen schla­gen" => also mal um die Ecke gedacht)

  9. "… Jetzt ist es gesche­hen: Am vori­gen Sonntag wur­de so wenig Impfstoff unters Volk gebracht wie zuletzt im Februar."

    Das PEI wird wahr­schein­lich froh dar­über sein.
    Aktueller Sicherheitsbericht: Fehlanzeige!
    Kommen die mit dem Zählen nicht mehr hin­ter­her oder sind die PEI-Mitarbeiter (ich neh­me an, die sind alle gespritzt!) schon längst den "Impf"schäden erlegen?

  10. "Was knapp ist, erscheint attraktiv"

    Das wuss­ten die Plandemiker.
    Deshalb glau­be ich auch, dass der anfäng­li­che Ömpfstoffmangel
    künst­lich erzeugt wurde.
    Einmal wegen der Attraktivität des ver­meint­lich Knappen,
    Andererseit glau­be ich, dass wenn die ver­füg­ba­ren ech­ten Ömpfdosen schnell ver­ab­reicht wor­den wären, was logis­tisch kein Problem gewe­sen wäre, dann wäre selbst dem Dümmsten auf­ge­fal­len, dass die Häufigkeit und Schwere der "Nebenwirkungen" nicht akzep­ta­bel in Relation zur pro­pa­gier­ten Gefahr von Cocolores sind.
    Das Verhältnis zwi­schen "hohem Schutzeffekt" und "lächer­lich gerin­gen Nebenwirkungen" ist näm­lich sen­sa­tio­nell ungünstig .
    Das hät­te zu einer nach­hal­ti­gen und vehe­men­ten Antihaltung gegen die Spritzung geführt und man müss­te sich unan­ge­neh­me Fragen stellen.

  11. "David Weissflog@infect_prevent

    Diesen Unterschied zuguns­ten Geimpfter und Genesener wer­de es immer geben. „Allein schon wegen der Verhältnismäßigkeit“, so Spahn.

    Wieviel zah­len jetzt noch mal Adipöse oder Raucher mehr ein in die Krankenversicherung?…allein schon wegen der Verhältnismäßigkeit?"

    https://twitter.com/DrChristianWin1

  12. Heute Abend in einem Kommentar im DLF beklagt Frank Kapelan dass sich die Regierung zu früh gegen eine Impfpflicht aus­ge­spro­chen hat und ber­rich­tet Menschen als Impfmuffel..ich muss­te dann den Stecker zie­hen. Muss ich mich belei­di­gen las­sen von einem auch durch mich finan­zier­ten Sender?
    Laut arte hat wohl MaKrone ges­tern Abend erreicht, dass sich 1 Mio einen Termin besorgt haben. Mal sehen, ob die auch alle hin­ge­hen. Wie kann es eigent­lich sein, dass von
    Immunisierung gere­det wird, wenn es doch die Ümpfung nicht bewirkt. Ist das nicht Betrug?

  13. Der Artikel beinhal­tet vie­le wich­ti­ge Wahrheiten, zum Beispiel:
    "Auf Erlösung hofft hier kei­ner mehr."
    Oder das Teil über kli­ni­sche Studien für "völ­lig uner­prob­te Medikamente"…
    Vielleicht hat der Journalist das bewusst als ver­steck­ten Protest geschrieben?

  14. Richard Stark_@Lugverbotszone

    Für @JensSpahn geht es JETZT dar­um, Rücksicht auf Kinder zu neh­men, da sie kein #Impfangebot hät­ten, kön­ne man die Massnahmen nicht beenden.

    Spahn: "Was eine Impfung macht, wis­sen wir sehr gut.."
    Kurz dar­auf spricht er von
    "#Risikoakzeptanz" bei Kinder-#Impfungen.

  15. "Und das bei einer Impfung, bei der das Verhältnis zwi­schen hohem Schutzeffekt und lächer­lich gerin­gen Nebenwirkungen sen­sa­tio­nell güns­tig ist. "

    "Und das bei einem Wagen, bei dem das Verhältnis zwi­schen hoher Leistung und lächer­lich gerin­gem Verbrauch sen­sa­tio­nell güns­tig ist. "

    Allzu schlich­tes Marketinggeblubber. 

    Impfmüdigkeit, Impfwillige, Impfangebot, Impfbescheinigung, Impfbereitschaft…

    Worte wer­den in den Sprachgebrauch ein­ge­bracht, wel­che "Impfen" und die zuge­hö­ri­gen Symbole in das Bewusstsein rücken. Symbole sind Bestandteil der Kultur und ihre Bedeutung wird von den Angehörigen jener Kultur verstanden.

    Neben den Symbolen gibt es noch Werte, Rituale und wis­sen­de Personen die inner­halb jener Kultur ver­stan­den wer­den. Aus all dem erge­ben sich die kul­tu­rel­len Handlungen, wel­che die­se Kultur hervorbringt.

    Oder auch ein Kult her­vor­bringt. Siehe z.B. hier:

    CHARACTERISTICS ASSOCIATED WITH CULTS
    (Merkmale, die mit Kulten ver­bun­den sind)

    http://cultresearch.org/help/characteristics-associated-with-cults

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