Zu viele Fragen: Outing einer Nicht-Geimpften

Man kann es nicht oft genug sagen. In öffent­lich-recht­li­chen Medien wird ein Bild der Gesellschaft gezeich­net, das nur sehr ansatz­wei­se mit der Wirklichkeit zu tun hat. Zunehmend dif­fe­ren­zier­ter wird die Darstellung in Zeitungen und deren Portalen. Am 30.8. ist auf berliner-zeitung.de* unter genann­tem Titel zu lesen:

»„Sind Sie geimpft?“ Oder auch ver­schärft: „Sie sind doch geimpft, oder?“ Die Grenzen des Fragbaren haben sich rasant ver­scho­ben: Eine Frage, die frü­her nicht gestellt wur­de, weil sie in den Bereich des Privaten, Höchstpersönlichen gehör­te, fällt seit eini­gen Monaten einer gesell­schaft­li­chen Maschinerie anheim, die scho­nungs­los den Offenbarungseid verlangt…

Das hohe Lied der Impfung als einzig denkbares Heilsversprechen

Mit die­sen Zeilen habe ich mich als Nicht-Geimpfte geoutet. Ich ord­ne mich damit klar einem der bei­den Lager zu, in die die Bevölkerung seit gerau­mer Zeit ein­ge­teilt ist und gehö­re nun offen zu den­je­ni­gen, die ihren Egotrip ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Gesamtbevölkerung durch­zie­hen. Dass ich die­sen Eindruck erwe­cke, gefällt mir nicht; ich zie­he kei­nen Gewinn aus die­sem Status, zumin­dest spü­re ich ihn nicht, im Gegenteil. Aber wenn ich mich schon über die beschwe­re, die mich so gna­den­los ein- und damit aus­sor­tie­ren, will ich nicht ver­heh­len, dass auch ich selbst­ver­ständ­lich „die ande­ren“, die das hohe Lied der Impfung als ein­zig denk­ba­res Heilsversprechen für uns alle und den gan­zen Erdball sin­gen (urbi et orbi), auf der ande­ren Seite ein­ord­ne, dort, wo ich aus­drück­lich nicht stehe…

Ich weh­re mich dage­gen, dass ich als mün­di­ger, selbst­stän­dig den­ken­der Mensch ohne wei­te­res als Verschwörungstheoretikerin und Corona-Leugnerin abge­stem­pelt wer­de. Menschen wie mich, die nicht ver­schwo­ren sind und Corona nicht leug­nen und sich den­noch nicht sofort und mit Begeisterung imp­fen las­sen, gibt es offi­zi­ell in unse­rem Land nicht.

Bestenfalls gel­te ich als jemand, der bis­her zu faul war, der nur mal sei­ne Trägheit bzw. sei­nen „inne­ren Schweinehund“ , wie Robert Habeck sich aus­drückt, über­win­den muss, um zur ein­zig rich­ti­gen und ein­zig akzep­ta­blen Tat zu schrei­ten. Dass ich – nach gründ­li­chem und immer neu­em Nachdenken – sehr vie­le gut begrün­de­te Vorbehalte in mir habe, kommt in der media­len und poli­ti­schen Berichterstattung über „Impfverweigerer“ wie mich nicht vor.

„Vielleicht werde ich mich impfen lassen, wenn man mehr weiß. Oder wenn der Druck zu groß wird“

Ich bin übri­gens gar kei­ne Impfverweigerin. Vielleicht wer­de ich mich in einem oder zwei Jahren imp­fen las­sen, wenn man mehr weiß, das kann durch­aus sein. Oder wenn der Druck zu groß wird. Ich habe nur – nach aus­führ­li­chem Einsammeln von Informationen – über die unstrit­tig unkal­ku­lier­ba­ren Folgen die­ser in extrem kur­zer Zeit ent­wi­ckel­ten völ­lig neu­en Impfstoffe mei­ne Skepsis nicht besei­ti­gen können…

Die ers­te Informationsquelle, die ich anzap­fe, seit ich um die anrü­chi­gen Kanäle einen Bogen mache, sind ÄrztInnen aus mei­nem pri­va­ten und beruf­li­chen Umfeld. Die zwei­te Informationsquelle, der ich ver­traue, sind Mitteilungen von Freundinnen, die mir das wei­ter­erzähl­ten, was ihre Verwandten, Bekannten und Freundinnen nach ihren Impfungen berich­te­ten. Die drit­te Informationsquelle sind Berichte von medi­zi­ni­schem Fachpersonal in Kliniken, mit denen eini­ge mei­ner Freundinnen bekannt sind. Die vier­te und letz­te Informationsquelle sind Veröffentlichungen in medi­zi­ni­schen Fachzeitschriften, die ich als medi­zi­ni­scher Laie mit Biologie-Leistungskurs vor 40 Jahren ver­ste­hen kann.

Ich glau­be also, mit gutem Gewissen behaup­ten zu kön­nen, dass ich recht gut Bescheid weiß. Je mehr ich höre und je mehr ich lese, des­to rät­sel­haf­ter wird in mei­nen Augen das der­zei­ti­ge Geschehen… 

Warum werden „falsche“ Informationen nicht einfach entkräftet?

Dass das Totschweigen, das Nicht-dar­über-Reden momen­tan so gut funk­tio­niert, wenn es um mög­li­cher­wei­se gar nicht so unge­fähr­li­che kurz­fris­ti­ge und lang­fris­ti­ge Wirkungen der Corona-Impfstoffe im mensch­li­chen Körper geht, ver­stört mich. Jede Aufklärung, die man sich im Lager der impf­wü­ti­gen Politiker angeb­lich so wünscht, um die angeb­lich Trägen und Faulen zu über­zeu­gen, erfolgt aus­drück­lich nicht. Ich kon­su­mie­re täg­lich Printmedien und öffent­lich-recht­li­che Kanäle. Man klebt dort – bis auf weni­ge Ausnahmen – an der Oberfläche, demen­tiert die­ses, nivel­liert jenes an die Öffentlichkeit gelang­te unbe­que­me Detail, meis­tens mit den Argumenten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), die bei­de Institutionen des Gesundheitsministeriums sind.

Wenn die­se Zurückhaltung dem Zweck dient, die Impfbereitschaft nicht zu schmä­lern, dann dürf­te der Schuss wahr­schein­lich nach hin­ten los­ge­hen. Warum nur kommt nie­mand in Politik und Medien auf die Idee, dass man den­ken­de MitbürgerInnen auf die­se Weise erst recht miss­trau­isch macht – ja gera­de­zu beleidigt?…

Ist es abwe­gig, sich zu fra­gen, war­um sich ein 30-Jähriger ohne Vorerkrankungen drin­gend imp­fen las­sen soll­te, obwohl die Wahrscheinlichkeit, an Corona zu ster­ben oder einen schwe­ren Verlauf zu haben, in sei­ner Altersgruppe sehr gering ist? Andersherum kann ich es aber nie­man­dem übel­neh­men, wenn er Unwissenheit in Kauf nimmt, um ein ruhi­ge­res Leben zu haben. Ich ver­ste­he das. Wirklich? 

Mechtild Blankenagel ist pro­mo­vier­te Juristin, sys­te­mi­sche Beraterin und Schriftstellerin. Sie lebt in Berlin.«

* Der Original-Link exis­tiert nicht mehr. Hier gibt es ihn noch: web.archive.org. Hier auch: https://archive.is/TV0Hy

Update: Es ist kein tech­ni­sches Versehen, son­dern Zensur.

twitter.com

Die Kommentare dazu sind interessant.

Update 2: Der Artikel ist nach Protesten wie­der online:

»Disclaimer: In einer frü­he­ren Fassung des Artikels wur­de auf eine Studie ver­wie­sen, deren wis­sen­schaft­li­che Validität umstrit­ten ist. Daher haben wir den Verweis auf die­se Studie ent­fernt. Wir dan­ken unse­ren Leserinnen und Lesern für die kri­ti­schen Anmerkungen.«

35 Antworten auf „Zu viele Fragen: Outing einer Nicht-Geimpften“

  1. Bekenntnisse von 'Ungeimpften' inter­es­sie­ren kein Corona-Regime, wel­ches immer mehr faschis­to­ide Zustände kreiert. 

    Der rhein­land­pfäl­zi­sche Gesundheitsminister will Ungeimpfte
    jetzt "sehr genau beob­ach­ten" (sie­he Welt-Artikel).
    Wer sich der Koalition der Willigen ver­wei­gert, wird damit auf den Status von Terrorist_innen gehoben.

    https://www.welt.de/vermischtes/live230889917/Corona-aktuell-Merkel-haelt-3G-Regel-in-Zuegen-fuer-sinnvoll.html

  2. Starker Artikel. So ähn­lich geht es mir auch und wohl den meis­ten hier.
    Ich per­sön­lich bin Allergiker und Asthmatiker, sehr gut ein­ge­stellt zwar, aber habe Unverträglichkeiten gegen NSAR ( Ibu, Aspirin etc.), Penicillin und Antibiotika, die fest­ge­stellt durch 2 Anaphylaktische Schocks.
    Immerhin reagie­ren die Leute dar­auf mit Verständnis, wenn man sagt, dass man sich nicht imp­fen las­sen möchte.

  3. Beeindruckend sind unter ande­rem zwei Dinge: 

    1. Wie sich die Impfung als Therapieform in den letz­ten Jahren offen­sicht­lich ver­selb­stän­digt hat (mit selbst­lo­ser Unterstützung von Big Pharma ver­steht sich). Inzwischen wird klei­nen Kindern das Zeug duzend­wei­se rein­ge­drückt und das die Kleinen davon krank wer­den, gilt als selbstverständlich.

    2. Wie posi­tiv die aktu­el­len Genspritzen von vie­len wei­ter­hin gese­hen wer­den, trotz die­ser absurd-wüs­ten Werbe- und Zwangskampagne. Bratwürste, "Impfzug" in der Berliner Ringbahn usw. Eigentlich müss­te jeder den­ken­de Mansch stut­zig wer­den, dass sol­che Werbemassnahmen nötig sind, wenn es doch um ein offen­sicht­lich gefähr­li­ches Virus gehen soll.

  4. Gut gefragt, ja. Nur wird sie kei­ne Antworten bekom­men. Zumindest nicht von jenen, die das Impf-Narrativ befeu­ern. Die kön­nen auch nicht ant­wor­ten, denn die sind eher so eine Art Befehlsempfänger. Diese Position ist nicht dar­auf aus­ge­rich­tet, über Anweisungen zu dis­ku­tie­ren son­dern eher eine Debatte zu ver­hin­dern. Bis die Fragerin sich über die­se Tatsache klar wer­den wird fließt sicher noch eini­ges Wasser die Spree run­ter. Und wenn man sich all die Fragen die­ser Art anschaut, die seit Anbeginn des Maßnahmen-Staates nicht beant­wor­tet wur­den, bekommt man den Eindruck, die Spree fließt aus­ge­spro­chen langsam.

      1. Neneee, die Spree fließt nur dann rück­wärts, wenn mal für 3 Wochen kein Regen gefal­len ist. Das macht die also regel­mä­ßig und das stellt kei­nen Grund zur Beunruhigung dar.

  5. Es ist offen­sicht­lich, dass sich der Wind in den Medien dreht. Berliner Zeitung hat ange­fan­gen, BZ ist gefolgt und jetzt der Tagesspiegel
    https://plus.tagesspiegel.de/berlin/gewalt-waehrend-der-pandemie-23-covid-tote-stehen-gegenueber-152-erschlagenen-kindern-231017.html
    "23 Covid-Tote ste­hen gegen­über 152 erschla­ge­nen Kindern" – Daten des sta­tis­ti­schen Bundesamts für 2020 die erst nach der Wahl ver­öf­fent­licht werden?
    "Archegründer Bernd Siggelkow ana­ly­siert das Politikversagen in der Pandemie und macht Vorschläge, was jetzt für Kinder und Jugendliche getan wer­den muss."

    Die Kriegspropaganda ist vor­bei. Wir soll­ten die Medien nicht aus der Verantwortung ent­las­sen und fra­gen, wie es zu dem Pandemie-Gleichschritt gekom­men ist, eben­so die Justiz.

    Süddeutsche und FAZ haben Covid erst­mal von den Titelseiten genom­men. Die Zeit hat immer­hin regis­triert, dass Non-Covid am Ende sein könnte.
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2021–08/australien-corona-delta-variante-ausbruch-neuinfektionen-anstieg-no-covid

    "Die Wirtschaft" hat die Nase voll. Und die haben das Geld.
    https://www.rnd.de/wirtschaft/keine-neuen-corona-massnahmen-cdu-wirtschaftsrat-fordert-stattdessen-freiheitstag-5GKFDN72RZGTRXNKXV65QU3XXM.html

    Wenn wir jetzt ein­fach auf­at­men und uns ande­ren Dingen zuwen­den, haben wir verloren.

  6. Dem Neusprech: "SIND SIE GEIMPFT?" , was in etwa dem Altsprech: (Hacken zusam­men!) "HABEN SIE GEDIENT?" gleich­kommt, ant­wor­te ich :
    "DATENSCHUTZ BEKANNT?"
    Über den inneren(oder evtl. äuße­ren??) Schweinehund des Herrn Habeck mache ich mir nun wirk­lich kei­ne Sorgen, denn es ist auch ein Grund mehr, nicht GRÜN-BRÄUNLICH VERFÄRBT zu wäh­len!! Dem Druck nach­ge­ben? Dann müß­ten die­se Unmenschen mich erst mal tot­schla­gen. Solange es in die­ser Plandämonie kei­ne sach­li­che Diskussionsgrundlage gibt, kann die­se Mischpoke mich mal am Abend besuchen.

  7. Mich pla­gen auch fami­li­en­in­tern die glei­chen Fragen wie die Autorin.
    In mei­ner Familie gibt es ver­schie­de­ne Gruppen, in mei­nem Freundeskreis auch.
    Ich nen­ne es nicht Lager, ich mag das Wort nicht.
    Die eine Gruppe ist die der über 70jährigen Vorerkrankten mit Angst. Das ist der grö­ße­re Teil. Ich kann sie ver­ste­hen. Einer von Ihnen ist 2x mit Astrazeneca geimpft an GBS ver­stor­ben. Sie kön­nen jetzt ihrer Angst einen ande­ren Namen geben und sie ver­grö­ßern. Warum soll­ten sie das tun?
    Dann ist da die Gruppe der Bequemlinge. Geimpft ist es ein­fa­cher. Wer ist schon ger­ne Außenseiter. Mein Sohn zählt dazu. Alle kri­ti­schen Einwände sind irrele­vant, Impfen ist doch meis­tens gut gegan­gen. Warum soll­te er sei­ne Meinung ändern. Er hät­te ein Problem mehr.
    Dann ist da die Gruppe der­je­ni­gen, die mehr Angst vor Longcovid haben als vor Longimpfung und alles tun, um ihre Panik zu lin­dern., wenn sie dann noch aus­ge­spro­chen kon­takt­freu­dig und eher emo­tio­nal als ratio­nal sind, ist klar, wie die Entscheidung ausfällt.
    Dann ist da die Gruppe, zu der ich mich zähle,
    der Pharmaindustrie gegen­über mit tiefs­tem Misstrauen aus­ge­stat­tet, geübt dar­in, mani­pu­lie­ren­de Verbalisierungen sta­tis­ti­scher Daten und deren Mängel zu ent­lar­ven und grund­sätz­lich gegen Gentechnik, aber kei­ne Coronaleugnerin, den­noch vom Rest völ­lig unver­stan­den. Angeblich habe ich Angst vor Spritzen
    Worin besteht eigent­lich mein Kampf?
    Nun ganz ein­fach: ich blei­be ungeimpft.
    Und sonst?
    Nichts.
    Es ist des­halb nichts, weil ich außer Göga, der grund­sätz­lich auf eine eige­ne Meinung ver­zich­tet, nie­man­den ken­ne, der Corona so sieht wie ich, mei­ne Ärztin aus­ge­nom­men, die aber auch kei­nen Ausweg sieht und die am Druck ver­zwei­fel­te Grundschullehrerin wei­nend impft, weil sie sie nicht im Stich las­sen will.
    Teilnahme an Demos fällt aus gesund­heit­li­chen Gründen flach für mich.
    Nein, feind­li­che Lager sind wir nicht, es ist eher eine Form von seuf­zen­der Toleranz und Ohnmacht.

  8. Schön dass ein­mal eine Impf-Häretikerin zu Wort kom­men darf. Sie wer­den uns trotz­dem wei­ter auf dem media­len Scheiterhaufen verbrennen.

    Die Impfgläubigen haben sich längst zum Fanatismus radi­ka­li­siert, ein­schließ­lich der zuge­hö­ri­gen Vernichtungsfantasien. Wie das in so kur­zer Zeit gesche­hen konn­te ist beklem­mend und rätselhaft.

    Vielleicht müs­sen wir Materialismus, Entfremdung und spi­ri­tu­el­le Sehnsucht bei der Erklärungssuche mit in Betracht ziehen. 

    Ich den­ke in den letz­ten Tagen häu­fi­ger über die geis­ti­ge Verfasstheit in "The Handmaid's Tale" nach.

  9. Gut. Nicht das ers­te mal das man ähn­li­che Artikel in den Mainstreammedien liest. Es wird die maxi­mal zuläs­si­ge Kritik geäu­ßert, die zur Zeit in den MSM zuläs­sig ist. Bedeutet es darf natür­lich das grund­sätz­li­che Bekenntnis zu Impfungen und ein Abschwören gegen­über aller Querdenke und VT nicht fehlen.

    Der Stempel im Impfpass ent­spricht einem Glaubensbekenntnis. Denn vie­le Anzeichen spre­chen dafür, mit Corona ein Kult entstanden.

    Absolutheitsanspruch, reli­giö­se Autoritäten, Gruppendruck, Symbole, Verhaltensgebote, Kontrolle des täg­li­chen Lebens, Missionsgedanke, Heilsversprechen, Erlösungsrezept, Empfehlung zum Abbruch sozia­ler Kontakte mit Andersgläubigen, Opferbereitschaft.

    Nun ist sowas in der Geschichte nichts neu­es, es gibt auch Lösungen damit umzugehen.

    Man soll­te in lie­be­vol­lem und auf­rich­ti­gem Kontakt blei­ben, immer bereit für Gespräche. In den Gesprächen nicht beur­tei­len, son­dern über die eige­nen Erfahrungen, Gefühle und Wünsche spre­chen. Keine finan­zi­el­le Unterstützung (wie bei Süchtigen), das betrifft in die­sem Fall aber wohl nur die gan­zen Kultinstitutionen.

  10. Diese gan­ze Kampagne gegen "Impfverweigerer" erin­nert mich zuneh­mend an die Kampagnen gegen Arbeitslose just vor der Einführung der Hartz-Gesetze. Auch damals wur­de viel und aus­gie­big über Betrüger und Faulpelze berich­tet, die sich in der sozia­len Hängematte bequem machen wür­den, wäh­rend ande­re für ihre Stütze arbei­ten müs­sen. Die Mehrheit der Menschen, die das betrifft, hat jedoch noch nie die­sem Bild ent­spro­chen. Damit wur­den jedoch spä­te­re mas­si­ve Kürzungen im Rahmen der Existenzsicherung, sowie Sanktionen unters Existenzminimum gerecht­fer­tigt und man hat damit eine Art 2‑Klassen Arbeitsmarkt geschaf­fen. Unnötig zu sagen, dass das eben­falls dazu geführt hat, dass sich die Armut in Deutschland ver­fes­tigt hat, was Einrichtungen wie die Tafeln und Sozialkaufhäuser erst über­haupt not­wen­dig gemacht hat. Von ech­ter sozia­ler oder kul­tu­rel­ler Teilhabe gar kön­nen Arme in Deutschland seit Jahren nur träu­men. Auf jeden Fall kann ich mich nicht erin­nern, dass die­ser Umstand die Bevölkerung jemals ernst­haft umge­trie­ben hät­te. "Sozial ist was Arbeit schafft" – heisst die Losung und wem das nicht hilft, der hat sich ein­fach nur nicht genug angestrengt. 

    Es sind jeden­falls die sel­ben Floskeln mit denen man nun ver­sucht all die­je­ni­gen ver­ächt­lich zu machen, die sich der Genspritze ent­zie­hen. Das mag den Politikern gut gefal­len, die das als Rechtfertigung dafür nut­zen, um bestimm­te Disziplinarmassnahmen zu ergrei­fen. Nur dies­mal geht es um eine sehr per­sön­li­che Entscheidung, die man bes­ten­falls ratio­nal für sich abwe­gen muss, wo es sogar vom Vorteil sein kann, wenn man sich damit Zeit lässt. Es ist also eigent­lich offen­sicht­lich, dass man eine Kampagne gegen die mensch­li­che Vernunft führt und das kann auf die Dauer nicht funktionieren.

  11. Ich wür­de immer ant­wor­ten: Ich bin geimpft. Muss ja nicht sagen womit. Natürlich bin ich mit Informationen geimpft. Eine Spur schär­fer wäre ein generv­tes: "Natürlich bin ich geimpft. Wollen Sie jetzt auch noch das Präparat und den genau­en Zeitpunkt und den Bräunungsgrad der Bratwurst wissen?"

    1. Ich ant­wor­te auch immer mit ja.
      Pockenimpfung und Polioimpfung inei­nem Alter, wo man mich nicht gefragt hat.
      Das Zeug jetzt ist ja kei­ne Impfung.
      Also lüge ich noch nicht mal

    1. Sehr ent­täu­schend von der BLZ. Aufgrund eini­ger Artikel dach­te ich, dass sie einen etwas ande­ren Weg wagen als die ande­ren MSM. War wohl nichts.

  12. Eine Freundin hat mir den Artikel heu­te emp­foh­len, und auf Telegram war er noch im Original zu lesen.
    Hier feh­len gro­ße Teile, ohne daß das kennt­lich gemacht wäre.

    Niemand weiß, auf wel­che Weise unser Körper auf­grund sei­ner unge­heu­ren Komplexität auf im Labor her­ge­stell­te, künst­li­che RNA reagie­ren könnte.

    Zu vie­le Fragen: Outing einer Nicht-Geimpften

    30 August, 2021 von Mechtild Blankenagel

    Unsere Autorin ist weder Corona-Leugnerin noch Impfverweigerin. Sie fin­det aber, dass momen­tan zu viel gegen Impfen mit den ange­bo­te­nen Stoffen spricht.

    „Sind Sie geimpft?“ Oder auch ver­schärft: „Sie sind doch geimpft, oder?“ Die Grenzen des Fragbaren haben sich rasant ver­scho­ben: Eine Frage, die frü­her nicht gestellt wur­de, weil sie in den Bereich des Privaten, Höchstpersönlichen gehör­te, fällt seit eini­gen Monaten einer gesell­schaft­li­chen Maschinerie anheim, die scho­nungs­los den Offenbarungseid verlangt.

    Ein schlech­tes Gewissen müs­sen dabei nur die­je­ni­gen haben, die sich nicht offen­ba­ren wol­len, und schon im sel­ben Moment sind sie ertappt. Diejenigen, die die Frage stel­len, fra­gen rei­nen Gewissens – weil sie als selbst­ver­ständ­lich Geimpfte näm­lich als ein­zi­ge ein rei­nes Gewissen haben dür­fen. Bei Geimpften fällt ein regel­rech­ter Offenbarungseifer, gera­de­zu eine Offenbarungslust auf. Freimütig und unge­fragt äußern sie sich in allen pas­sen­den und unpas­sen­den Situationen: „Ich bin ja – dop­pelt – geimpft!“

    Das hohe Lied der Impfung als ein­zig denk­ba­res Heilsversprechen

    Mit die­sen Zeilen habe ich mich als Nicht-Geimpfte geoutet. Ich ord­ne mich damit klar einem der bei­den Lager zu, in die die Bevölkerung seit gerau­mer Zeit ein­ge­teilt ist und gehö­re nun offen zu den­je­ni­gen, die ihren Egotrip ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Gesamtbevölkerung durch­zie­hen. Dass ich die­sen Eindruck erwe­cke, gefällt mir nicht; ich zie­he kei­nen Gewinn aus die­sem Status, zumin­dest spü­re ich ihn nicht, im Gegenteil. Aber wenn ich mich schon über die beschwe­re, die mich so gna­den­los ein- und damit aus­sor­tie­ren, will ich nicht ver­heh­len, dass auch ich selbst­ver­ständ­lich „die ande­ren“, die das hohe Lied der Impfung als ein­zig denk­ba­res Heilsversprechen für uns alle und den gan­zen Erdball sin­gen (urbi et orbi), auf der ande­ren Seite ein­ord­ne, dort, wo ich aus­drück­lich nicht stehe.

    Und natür­lich zeugt es von gewal­ti­gem Dünkel und intel­lek­tu­el­ler Arroganz, dass ich den­je­ni­gen, der in der Impffrage nicht so denkt wie ich, des Nicht-Denkens bzw. Nicht-genug-Denkens bezich­ti­ge. Die ande­ren machen es genau­so, nur in die umge­kehr­te Richtung. Eine Verständigung, eine Chance der Überzeugung, oder zumin­dest der gegen­sei­ti­gen Achtung, gibt es, soweit ersicht­lich, nicht. Ja oder nein, schwarz oder weiß, ex oder hopp. Ich weh­re mich dage­gen, dass ich als mün­di­ger, selbst­stän­dig den­ken­der Mensch ohne wei­te­res als Verschwörungstheoretikerin und Corona-Leugnerin abge­stem­pelt wer­de. Menschen wie mich, die nicht ver­schwo­ren sind und Corona nicht leug­nen und sich den­noch nicht sofort und mit Begeisterung imp­fen las­sen, gibt es offi­zi­ell in unse­rem Land nicht.

    „Vielleicht wer­de ich mich imp­fen las­sen, wenn man mehr weiß. Oder wenn der Druck zu groß wird“

    Ich bin übri­gens gar kei­ne Impfverweigerin. Vielleicht wer­de ich mich in einem oder zwei Jahren imp­fen las­sen, wenn man mehr weiß, das kann durch­aus sein. Oder wenn der Druck zu groß wird. Ich habe nur – nach aus­führ­li­chem Einsammeln von Informationen – über die unstrit­tig unkal­ku­lier­ba­ren Folgen die­ser in extrem kur­zer Zeit ent­wi­ckel­ten völ­lig neu­en Impfstoffe mei­ne Skepsis nicht besei­ti­gen kön­nen. Da ich aber eben nicht in das Lager der Unsäglichen gesteckt wer­den, son­dern in mei­ner gan­zen (durch­aus nach­den­ken­den) Komplexität wahr­ge­nom­men wer­den woll­te, habe ich mir nach einer kur­zen Anlaufphase ange­wöhnt, mich bezüg­lich der Eigenschaften der Impfstoffe und der leich­ten und schwe­ren Nebenwirkungen und Komplikationen sowie der impf­be­ding­ten Todesfälle demons­tra­tiv nicht aus den Quellen zu unter­rich­ten, die man gemein­hin als „Verschwörungskanäle“ bezeichnet.

    Wenn ein eigent­lich schlau­er Gedanke in solch einem Medium ver­öf­fent­licht wird, ist er ver­brannt. Wenn es vor­her ein scharf­sin­ni­ger Gedanke war, ist er ver­schrien und indis­ku­ta­bel, sobald er etwa in Rubikon gefun­den wur­de. Ob die­se Medien im Anhang wis­sen­schaft­li­che Quellen zitie­ren, die jeder nach­prü­fen kann, ändert dar­an nichts. Alles, was auf die­sen Kanälen ver­laut­bart wird, erreicht nur immer wie­der die­je­ni­gen, die schon vor­her die Meinung ver­tre­ten haben, die die­se Kanäle gern evo­zie­ren wol­len. Menschen „von außen“ wer­den nicht erreicht.

    Die ers­te Informationsquelle, die ich anzap­fe, seit ich um die anrü­chi­gen Kanäle einen Bogen mache, sind ÄrztInnen aus mei­nem pri­va­ten und beruf­li­chen Umfeld. Die zwei­te Informationsquelle, der ich ver­traue, sind Mitteilungen von Freundinnen, die mir das wei­ter­erzähl­ten, was ihre Verwandten, Bekannten und Freundinnen nach ihren Impfungen berich­te­ten. Die drit­te Informationsquelle sind Berichte von medi­zi­ni­schem Fachpersonal in Kliniken, mit denen eini­ge mei­ner Freundinnen bekannt sind. Die vier­te und letz­te Informationsquelle sind Veröffentlichungen in medi­zi­ni­schen Fachzeitschriften, die ich als medi­zi­ni­scher Laie mit Biologie-Leistungskurs vor 40 Jahren ver­ste­hen kann.

    Ich glau­be also, mit gutem Gewissen behaup­ten zu kön­nen, dass ich recht gut Bescheid weiß. Je mehr ich höre und je mehr ich lese, des­to rät­sel­haf­ter wird in mei­nen Augen das der­zei­ti­ge Geschehen. Wie kann es etwa sein, dass die Veröffentlichung eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin in einer welt­weit ange­se­he­nen medi­zi­ni­schen Fachzeitschrift in der öffent­li­chen Diskussion so gar nicht auf­taucht? Warum lese ich in unse­ren Zeitungen nichts über Forschungsberichte des Massachusetts Institute of Technology (MIT)?

    Da haben sich aner­kann­te Fachleute sehr mutig und enga­giert mit der unbe­streit­ba­ren Tatsache aus­ein­an­der­ge­setzt, dass nie­mand weiß, auf wel­che Weise unser Körper auf­grund sei­ner unge­heu­ren Komplexität auf im Labor her­ge­stell­te, künst­li­che RNA reagie­ren könn­te. Auch der fähigs­te Wissenschaftler kann nicht vor­her­sa­gen, ob die Wirkung der frem­den RNA und ihrer Transportsubstanzen sich auf das erhoff­te Ziel beschrän­ken wird (Bildung von Antikörpern gegen Sars-CoV‑2) oder ob es dar­über hin­aus zu wei­te­ren, unbe­ab­sich­tig­ten spä­ten und dau­er­haf­ten Auswirkungen auf den mensch­li­chen Organismus kom­men kann. Berichte von Betroffenen schei­nen die­se Forschungen lei­der zu bestä­ti­gen. (1)
    Und es pas­siert … nichts. Bzw. doch, es pas­siert etwas, sie wer­den näm­lich ent­we­der öffent­lich ange­fein­det von ande­ren WissenschaftlerInnen oder aber schlicht übergangen.

    Warum wer­den "fal­sche" Informationen nicht ein­fach entkräftet?

    Dass das Totschweigen, das Nicht-dar­über-Reden momen­tan so gut funk­tio­niert, wenn es um mög­li­cher­wei­se gar nicht so unge­fähr­li­che kurz­fris­ti­ge und lang­fris­ti­ge Wirkungen der Corona-Impfstoffe im mensch­li­chen Körper geht, ver­stört mich. Jede Aufklärung, die man sich im Lager der impf­wü­ti­gen Politiker angeb­lich so wünscht, um die angeb­lich Trägen und Faulen zu über­zeu­gen, erfolgt aus­drück­lich nicht. Ich kon­su­mie­re täg­lich Printmedien und öffent­lich-recht­li­che Kanäle. Man klebt dort – bis auf weni­ge Ausnahmen – an der Oberfläche, demen­tiert die­ses, nivel­liert jenes an die Öffentlichkeit gelang­te unbe­que­me Detail, meis­tens mit den Argumenten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), die bei­de Institutionen des Gesundheitsministeriums sind.

    Wenn die­se Zurückhaltung dem Zweck dient, die Impfbereitschaft nicht zu schmä­lern, dann dürf­te der Schuss wahr­schein­lich nach hin­ten los­ge­hen. Warum nur kommt nie­mand in Politik und Medien auf die Idee, dass man den­ken­de MitbürgerInnen auf die­se Weise erst recht miss­trau­isch macht – ja gera­de­zu belei­digt? Gäbe es nicht gute Gründe, den Menschen sorg­fäl­tig zu erklä­ren, was es mit angeb­lich fal­schen Informationen auf sich hat und wie die­se durch fun­dier­te rich­ti­ge Informationen zu ent­kräf­ten sind?

    Wenn ich mich ein­fach imp­fen las­sen wür­de, hier und jetzt, wür­de ich mir eine Menge Stress erspa­ren. Wenn ich mich weni­ger fun­diert infor­miert hät­te, wäre es viel­leicht dazu gekom­men. Ich habe mich infor­miert, weil ich mich von Corona weni­ger bedroht gefühlt habe als von einem neu­en, rasend schnell ent­wi­ckel­ten gen­tech­no­lo­gi­schen Impfstoff.

    Unwissenheit in Kauf neh­men, um ein ruhi­ge­res Leben zu haben

    Ich kann nichts Unsolidarisches dar­in sehen, wenn ich mir einen unstrit­tig wirk­lich nicht harm­lo­sen Impfstoff nicht sprit­zen las­se. Ich habe übri­gens von Menschen, die mir sehr nahe­ste­hen und eine ande­re Meinung haben, Sätze wie die­se gehört: „Wer dar­über erschüt­tert ist, dass eini­ge Menschen an der Impfung gestor­ben sind, der soll­te sich mal klar­ma­chen, wie vie­le Menschen an Corona gestor­ben sind.“

    Aber ist es nicht ein Unterschied, ob man an einem Impfstoff stirbt, für den unse­re Regierenden mas­siv gewor­ben haben, ohne dass auch nur ein Wort dar­über ver­lo­ren wur­de, dass die­ser Impfstoff unter Umständen schwer­wie­gen­de Nebenwirkungen haben oder – wenn auch sehr sel­ten – töten kann, oder ob man an einem aggres­si­ven Virus stirbt, was ein schreck­li­ches, aber eben auch schick­sal­haf­tes Geschehen ist? Ist es spitz­fin­dig, so zu argu­men­tie­ren, wie ich es tue? Und ist es abwe­gig, sich zu fra­gen, war­um sich ein 30-Jähriger ohne Vorerkrankungen drin­gend imp­fen las­sen soll­te, obwohl die Wahrscheinlichkeit, an Corona zu ster­ben oder einen schwe­ren Verlauf zu haben, in sei­ner Altersgruppe sehr gering ist? Andersherum kann ich es aber nie­man­dem übel­neh­men, wenn er Unwissenheit in Kauf nimmt, um ein ruhi­ge­res Leben zu haben. Ich ver­ste­he das. Wirklich?

    (1) „Worse Than the Disease? Reviewing Some Possible Unintended Consequences of the mRNA Vaccines Against Covid-19“, Stephanie Seneff, Greg Nigh, in: International Journal of Vaccine Theory, Practise and Research 2(1), Mai 2021, S.38 ff.

    Mechtild Blankenagel ist pro­mo­vier­te Juristin, sys­te­mi­sche Beraterin und Schriftstellerin. Sie lebt in Berlin.

    1. Danke für den voll­stän­di­gen Beitrag.
      Ich will es ein­fach nicht glau­ben, wie viel gelöscht oder ver­kürzt wird.
      Erst heu­te habe ich ver­zwei­felt nach dem Video " Pandemie in Rohdaten" gesucht, wel­ches ich mir in der ver­gan­ge­nen Nacht noch ange­schaut und geteilt hab.
      Ich hab es gefun­den, nach­dem es erneut ein­ge­stellt wur­de. Ich hab es jetzt auf mei­nem PC.
      Ich bin Mitte 60 und bin über die der­zei­ti­gen Machenschaften nur noch ent­setzt. Das ist Horror, der Glaube an einen Rechtsstaat ist dahin. Verfolgung gibt es ja nur in ande­ren Ländern. Ich kann gar nicht so viel kotzen

    1. Wieder online, ich habe nach­ge­fragt. Antwort:
      In einer frü­he­ren Fassung des Artikels wur­de auf eine Studie ver­wie­sen, deren wis­sen­schaft­li­che Validität umstrit­ten ist.
      Daher haben wir den Verweis auf die­se Studie entfernt.
      Wir dan­ken unse­ren Leserinnen und Lesern für die kri­ti­schen Anmerkungen.

      Die aktua­li­sier­te Fassung des Artikel ist jetzt wie­der online:

      https://www.berliner-zeitung.de/open-source/geimpft-oder-nicht-geimpft-wo-liegen-die-grenzen-des-fragbaren-li.179510

    1. @Ulf Martin (Weltexperiment Corona): Mit die­sem "Disclaimer: In einer frü­he­ren Fassung des Artikels wur­de auf eine Studie ver­wie­sen, deren wis­sen­schaft­li­che Validität umstrit­ten ist. Daher haben wir den Verweis auf die­se Studie ent­fernt. Wir dan­ken unse­ren Leserinnen und Lesern für die kri­ti­schen Anmerkungen."

      1. UNd das war diese:
        (1) „Worse Than the Disease? Reviewing Some Pos­sible Unin­tended Con­se­quences of the mRNA Vac­cines Against Covid-​19“, Ste­phanie Seneff, Greg Nigh, in: Inter­na­tional Journal of Vaccine Theory, Practise and Research 2(1), Mai 2021, S.38 ff.

        Gibt es da ande­re Einschätzungen als die der Berlienr Zeitung zu?

    1. @grgr: Kann stim­men. Wann wur­de jemals ein Bericht von und mit Karl Lauterbach "über­ar­bei­tet", weil er pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen Unfug verbreitete?

  13. "In einer frü­he­ren Fassung des Artikels wur­de auf eine Studie ver­wie­sen, deren wis­sen­schaft­li­che Validität umstrit­ten ist. Daher haben wir den Verweis auf die­se Studie entfernt."

    Die Redaktion der Berliner Zeitung hält ihre Leser wohl für dumm, wenn sie ihnen nicht zutraut, das sel­ber zu beurteilen.

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