Zum Glück muss das Schimanski nicht mehr erleben – Renan Demirkan umarmt den ZeroCovid-Polizeistaat Neuseeland

Auf clemensheni.net liest man am 12.9. unter die­sem Titel über den "affir­ma­ti­ven Blödsinn" der Schauspielerin, über "sinn­freie und erbärm­li­che Plastikwörter-Sätze", mit denen sie den HeldInnen der Pandemie (PflegerInnen, VirologInnen etc.) hym­nisch dankt. Besonders ange­tan hat es ihm die­ses Zitat Demirkans:

»Ich bin dank­bar, dass es sich wie­der mal bewie­sen hat, dass die Demokratie auf einem tief huma­nen und sozia­len Gewissen und Wissen fußt. Und dass sie sich stets bemüht um den rich­ti­gen Weg und die bes­te Lösung, dass sie bereit ist, stän­dig dazu zu ler­nen und sich neu aufzustellen.

Wir haben es gese­hen, dass es in einem klei­ne­ren Land wie Neuseeland mit einer groß­ar­ti­gen poli­ti­schen Verantwortlichen viel­leicht etwas zeit­spa­ren­der mög­lich ist – als in einem rie­si­gen, föde­ra­len System wie dem unse­ren, des­sen poli­ti­sche Führung sich jedoch genau­so zuver­läs­sig – trans­pa­rent – ver­ant­wor­tungs­voll – empa­thisch und soli­da­risch ver­hal­ten hat.«

Heni dazu:

»Der ZeroCovid-Polizeistaat Neuseeland, der so irra­tio­nal und wahn­sin­nig ist, ein respi­ra­to­ri­sches Virus aus­rot­ten zu wol­len, ist das Vorbild für die ARD-Schauspielerin, die ganz hap­py ist, dass sie Staatsanwältin in Köln spie­len darf für den Tatort – da fragt man sich, ob sie jemals die Staatsanwältin spie­len wird, die die ver­fas­sungs­feind­li­che Politik der Stadt Köln, der Landes- und Bundesregierung oder auch nur des Eff Zeh ankla­gen wird, die jetzt alle­samt die Impf-Apartheid intonieren…

Nie war die Welt seit 1945 unso­li­da­ri­scher – gera­de inter­na­tio­nal – als 2020. Auch die völ­lig zer­stör­te Kultur in die­sem Land der Henker und Richter, die zer­stör­ten Menschen, die sen­si­blen – zu denen sie dem­nach nicht gehört -, die sind ihr so was von völ­lig egal, es ist ein­fach “Scheiße”, was sie sagt, um mit Schimanski zu reden:

"Deshalb möch­te ich Sie Alle – lie­be Gästinnen und Gäste bit­ten und auffordern:

las­sen Sie uns gemein­sam die bes­te aller Lebensformen schüt­zen vor so gen­an­ten Alternativen und Rettern und Großmachern – vor den Hetzern – den Rassisten – Nationalisten und Coronaleugnern!"

Nie war Deutschland natio­na­lis­ti­scher als 2020/2021. Die Grenzen zu! Flüchtlinge? Bleiben drau­ßen! Das gan­ze Land war zeit­wei­se ein Riesen-Gefängnis, das man so gut wie nicht ver­las­sen konn­te. Rassistisch war die Coronapolitik, weil die tür­ki­schen, bos­ni­schen, ira­ki­schen, syri­schen, togoi­schen Arbeiter*innen sehr wohl arbei­ten muss­ten – Lieferservice, Verkäufer*innen, die Industrie – all das brumm­te wei­ter, wäh­rend die ZeroCovid-Fanatiker*innen in ihren gemüt­li­chen Altbauwohnungen in Köln, Hamburg, München, Berlin sich die Eier oder sons­ti­ges schau­kel­ten und mit dem Finger auf die tür­ki­schen kids zeig­ten, die sich nicht an die Ausgangssperren hielten…

Es war gera­de inter­na­tio­nal gese­hen a‑sozial, was Merkel & Co. ver­an­stal­tet haben und ver­an­stal­ten. Die Forschung hat gezeigt, ich habe es seit Monaten oft zitiert, dass Einrichtungen wie das World Food Programme von Dutzenden Millionen extra Hungertoten (also zu den ohne­hin zu erwar­ten­den im Kapitalismus) warn­ten. Es ist völ­lig a‑sozial und wahn­sin­nig, einen Kontinent wie Afrika “durch­imp­fen” zu wol­len, wo dort kaum jemand über 65 oder gar 80 Jahre alt wird, von den ex-euro­päi­schen Kolonien im Norden und in Südafrika mal abge­se­hen, aber auch dort war Corona so wenig eine Katastrophe wie in Europa oder Amerika.

Es geht mir zumal um die­sen unsag­bar schmie­rig-affir­ma­tiv-selbst­ver­lieb­ten Tonfall der Corona-Panikindustrie, den Renan Demirkan drauf hat und den sie mit den meis­ten Kolleg*innen teilt. Aber eben nicht mit allen. Es gibt kri­ti­sche Mainstream-Schauspieler*innen, die was gelernt haben seit März 2020, #alles­dicht­ma­chen… 

Vor allem aber geht es um die Demokratie, um Vielfalt, Wissenschaftlichkeit und Diskussion, Grundrechte und Verhältnismäßigkeit – das alles wischt Demirkan mit ihrer sül­zi­gen Sprache und ihren pein­li­chen Danksagungen vom Tisch, Demokratie bedeu­tet ihr gera­de gar nichts, ent­ge­gen ihrer Kritik am Faschismus und der AfD, wie es in ihrem Textlein heißt. Man kann aber nicht gegen die AfD sein und gleich­zei­tig die Merkelsche Coronapolitik, die Grundrechte aus­setzt, gou­tie­ren und beja­hen. Entweder man ist immer Antifaschist oder nie.

Ein Glück jeden­falls, dass Schimanski (Götz George, 1938–2016) die heu­ti­ge Renan Demirkan nicht mehr erle­ben muss­te.«

9 Antworten auf „Zum Glück muss das Schimanski nicht mehr erleben – Renan Demirkan umarmt den ZeroCovid-Polizeistaat Neuseeland“

  1. Mir gefällt auch wie die­se Leute den­ken dass "Gäste" männ­lich sei und gegen­dert wer­den müsse.

    "lie­be Gästinnen und Gäste". Das ist in etwa so strunz­dumm wie die gesam­te Coronapolitik.

    Ist eigent­lich Weissrussland end­lich schon aus­ge­stor­ben? Die müss­ten doch schon längst vom Antlitz der Erde gefegt wor­den sein?

  2. Ich bit­te um Entschuldigung! Das passt nicht ganz zu die­sem Artikel, aber ich bin gera­de ziem­lich irri­tiert und fas­sungs­los. Wir haben Mitte/Ende August in Holland ver­bracht und uns schon ewig nicht mehr so "frei" gefühlt. Keine Masken im Einzelhandel, Restaurantbesuche ohne 3G-Schikane etc. 

    Heute lese ich, dass trotz sin­ken­der Zahlen ab dem 25. September der "3G-Gesundheitspass" ein­ge­führt wird.

    https://www.epochtimes.de/politik/ausland/niederlande-ende-der-abstandspflicht-und-einfuehrung-von-corona-pass-a3603131.html

    Ende der Abstandspflicht, dafür 3G-Schikane? Ich weiß nicht, ob ich lachen oder wei­nen soll! 

    Liegt es viel­leicht daran?

    "Die WHO hat am 27. August 2021 die Richtlinien für die Einführung eines inter­na­tio­na­len digi­ta­len „Impfpasses“ ver­öf­fent­licht und an alle Mitgliedsländer ver­teilt – eben­so wie die Implementierungsrichtlinien." 

    https://uncutnews.ch/digitale-tyrannei-und-der-rockefeller-gates-who-impf-zertifikatspass-auf-dem-weg-zu-einem-szenario-des-dritten-weltkriegs/

    Ich ver­ste­he das alles nicht mehr.

  3. Was wird von die­sem Hohlbrot hän­gen­blei­ben, der letz­te ‚Erfolg‘ von ihr ist ja schon etwas län­ger her. Aber was tut man nicht alles um viel­leicht wie­der eine Rolle zu bekommen.

  4. Dann soll sie sich eben in Neuseeland ein­sper­ren las­sen. Vielleicht wird ihr über eine Quote ein hei­me­li­ges Verlies zuge­teilt. Natürlich mit monat­li­cher Schutzimpfung und 24/7/365 FFP2-Maske.

  5. Ich kann Herrn Heni in wei­ten Teilen da nur zustimmen.
    Ich habe mir die ent­spre­chen­de Homepage mal ange­guckt und
    fra­ge mich, wie man sich trau­en kann, einen solch geis­ti­gen Dünnschiss auch noch zu ver­öf­fent­li­chen. Da passt der Satz mit dem unsag­bar schmie­rig-affir­ma­tiv-selbst­ver­lieb­ten Tonfall.
    Diese Frau lebt wirk­lich in einem Parallel-Universum.
    Wer so der­ma­ßen an der Realität vor­bei schreibt, nimmt ent­we­der psy­cho­tro­pe Substanzen oder soll­te ent­spre­chen­de psy­cho­lo­gi­sche Hilfe in Anspruch nehmen.
    Und wie Herr Heni rich­tig schreibt, es klingt alles nur pein­lich und
    hohl.

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