Zwei Petitionen beim Bundestag warten auf weitere UnterzeichnerInnen

Ich wurde gebeten, auf die Petitionen hinzuweisen, die mit ca. 70.000 Unterschriften das Quorum bereits erreicht haben. Die Texte (hier ohne Begründung) lauten:

»Keine Covid-Impfpflicht für das Pflegepersonal/Bereitstellung einer sinnvollen Teststrategie
Wir sind fassungslos und bestürzt über die neuen Beschlüsse der gestern stattgefundenen Bund-Länder-Runde. Insbesondere die dabei formulierte Impfpflicht für Mitarbeiter des Gesundheitspersonals lässt uns geschockt zurück.

Wir fordern, dass die Covid-Impfpflicht NICHT durchgesetzt wird. Stattdessen sollte eine sinnvolle Teststrategie überarbeitet werden.«
epetitionen.bundestag.de (74.309 Unterschriften, Stand 16.1.)

»Keine allgemeine Corona-Impfpflicht
Gegen eine allgemeine Corona-Impfpflicht.
Die Bevölkerung muss informiert werden, dass auch gegen Covid-19 geimpfte Menschen das Virus übertragen können, und daher nur eine Testpflicht und gleiche Regeln für alle die Pandemie beenden können.«
epetitionen.bundestag.de (66.625 Unterschriften, Stand 16.1.)


571 Menschen haben sich seit dem 25.11.21 für diese Petition entschieden, deren gehaltvolle Begründung hier auch zur Kenntnis gebracht werden soll:

»Einführung einer Corona-Impfpflicht für alle
Text der Petition

Corona-Impfpflicht für alle!

Begründung

Ein Großteil der Mitbürger in ganz Deutschland ist mittlerweile FÜR EINE IMPFPFLICHT FÜR ALLE!

Warum wird das von den Gesundheitsbehörden und der Politik nicht durchgesetzt?

Es ist nicht mehr zu akzeptieren, dass so viele Menschen an Corona sterben, dass wir wieder in den Lockdown gehen, Tumoroperationen und viele andere OPs verschoben werden, die Patienten wegen Platzmangel in andere Krankenhäuser ausgeflogen werden, wir alle und vor allem Familien mit Kindern und alte Menschendarunter leiden müssen?

Es ist zwar schon die Rede davon, dass man die Kinder auch bald impfen lassen kann, doch bevor das geschieht, gehört eine Impfpflicht für alle her, nicht nur für die medizinischen und Pflegebereiche.

Es kann auch nicht sein, dass es ungeimpfte Patienten mit Covid in unseren Krankenhäusern gibt, die auch dort und trotz Corona noch sagen: Ich lasse mich auch weiterhin nicht impfen! Und andererseits haben wir dann Triage? Das kann einfach nicht sein, nur weil man nicht in der Lage ist, der Impfgegner Herr zu werden! 

Wer denkt an das Leid der Hinterbliebenen, der Familien, der alten und einsamen Menschen, der Kinder?

Was ist mit den Milliarden, die die Krankenhäuser und Behandlungen jetzt wieder kosten, die Flüge und Rettungstransporte für Verlegungen? Was ist mit der Wirtschaft, die den Bach runter geht? Denkt denn niemand an all die, die schon alles verloren haben oder ihre Existenz aufgeben mussten?

Hat das Gesundheitsministerium und die Politik nichts aus den letzten 3 Wellen gelernt? 

Der ganz normale Verstand muss doch jedem von uns sagen, dass nur noch der sofortige Beschluss einer Impfpflicht für alle uns vorwärts bringen kann.. Aber nein, da wird wieder debattiert, dass uns das in dieser Welle ja nichts mehr bringt. Wollen Sie vielleicht auch noch die 5. und 6. Welle abwarten? Noch mehr Tote, noch mehr Trauer, noch mehr Elend, noch mehr Gewalt in den Familien? Können die Politiker dann wirklich noch in den Spiegel schauen?

Die Geimpften haben bisher alles mitgetragen, sich an die Regeln, Freiheitsbeschränkungen und Lockdowns gehalten, um auch andere zu schützen, doch das können und wollen wir jetzt nicht mehr!

Es muss die Impfpflicht für alle kommen! So, und nur so, kommen wir auf Dauer aus der Pandemie heraus, und das muss schnellstens geschehen und nicht erst, wenn diese Welle vorbei ist!!

Das ist die Meinung so vieler geimpfter Bürger, die sich mit Recht total hintergangen fühlen.«
epetitionen.bundestag.de

11 Antworten auf „Zwei Petitionen beim Bundestag warten auf weitere UnterzeichnerInnen“

  1. Immer wie­der ein schö­ner Ansatz, aber lei­der leben wir in einer par­la­men­ta­ri­schen Demokratie.
    In einer direk­ten Demokratie wäre sowas sinn- und wirkungsvoll.
    Selbst wenn mil­lio­nen Stimmen dage­gen oder dafür wären, wür­de dies nichts bewirken.

    Sie haben bei der Bundestagswahl die Möglichkeit die nächs­ten lob­by- oder rausch­gift­ab­hän­gin­gen Vertreter zu wählen.

    Sobald die­se durch­ge­knall­ten Spinner Bundestagsluft geschnup­pert haben, ist es vor­bei mit der eini­ger­ma­ßen ver­tret­ba­ren Meinung.
    Erstaunlich ist die Zurückhaltung der (röchel) christ­li­chen Parteien.
    Die las­sen den Karren wohl für die nächs­ten Jahre vor die Wand fah­ren, um dann der Phönix zu sein.

    1. Unabhängig von den Menschen und ihrer Integrität, die man in dem Bundestag posi­tio­niert hat, bei­de Petitionen ver­wen­den fal­sche Begriffe und fal­sche Ziele.

      1. Es han­delt sich um ein Gesetz über ZWANGSGENTHERAPIE angeb­lich gegen Covid-19 und nicht wie behaup­tet um eine Impfpflicht. 

      2. Es han­delt sich um eine ZWANGSGENTHERAPIE, die ledig­lich eine NOTZULASSUNG hat, d.h. man dürf­te sol­che Therapie ledig­lich in beson­ders kri­ti­schen Fällen, z.B. um eine sonst unheil­ba­re Krankheit zu mil­dern oder sogar hei­len, oder einen Kranken vor dem Tod zu bewah­ren, nach aus­führ­li­chem Aufklärung des Patienten über die Risiken und Folgen und nach sei­ner aus­drück­li­chen Zustimmung. Der Betroffene trägt das gan­ze Risiko. Die NOTZULASSUNG bedeu­tet: nicht aus­rei­chend geprüft, die Folgen sind nicht vorhersehbar.

      3. Zwangstherapie, bzw. Zwangsimpfung wird nach dem Gesetz in BRD auf dem Vieh eingesetzt.

      Die Leser kön­nen wei­ter den­ken, dass sie der Souverän in dem Staat sind und wei­ter die ZWANGSGENTHERAPIE als Impfpflicht ver­harm­lo­sen. Tatsächlich han­delt es sich um ein Verbrechen der ZWANGSGENTHERAPIE, die der Bundestag einen Anschein der Legalität gewäh­ren soll. Das ist kein sel­te­ne Fall, dass die Mitglieder des Bundestags gern ein Verbrechen lega­li­sie­ren, z.B. die Beteiligung an Überfallen auf Irak, Serbien, Afghanistan, jeweils „außer NATO-Gebieten“.

      Es feh­len Informationen über die Schäden und Todesfälle nach der GENTHERAPIE (bis jetzt 3 Injektionen) für Covid-19, damit man nach einem Jahr der Experimente die Risiken erfah­ren kann. Der Gesetzgeber hat nichts getan, um die Bevölkerung über die Risiken zu infor­mie­ren, sie sol­len genau­so häu­fig wie Inzidenz berich­tet wer­den, d.h. mehr­fach täglich. 

      Zuletzt hat man in Deutschland eine ZWANGSGENTHERAPIE in Auschwitz ein­ge­setzt, unter der Führung von Dr. Mengele. Heute ist unser Leben in den Händen von Dr. Drosten, Dr. Wieler, Dr. Lauterbach und ihren Helfern.

      1. @Das Gesetz über ZWANGSGENTHERAPIE: Zwangstherapie ist weder das, was den Massenmörder Mengele zuerst aus­zeich­net – die zehn­tau­sen­den Menschen, die er ins Gas schick­te, wur­den nicht the­ra­piert – noch etwas, das es nur im Faschismus gibt. Die Nazis konn­ten auf­bau­en auf eine alte Tradition men­schen­ver­ach­ten­der Mediziner, und die ist nie aus­ge­rot­tet wor­den, auch in der BRD nicht.

  2. @aa : Sachma muss das denn sein? Das Vollzitat des drit­ten Textes kann doch nun wirk­lich nur noch als Behindertenverhöhnung gewer­tet werden.

  3. Insgesamt wer­de ich kei­ne Petition unter­schrei­ben, die eine "Anti-Corona-Maßnahme", und sei es Maskenpflicht oder Test, anpreist.

  4. Die bei­den Petitionen kann man eigent­lich so nicht unterschreiben:
    Impfpflicht nein, aber Testpflicht ja? Nein! Mit dem ver­damm­ten Testen muß end­lich Schluß sein, nur dadurch wird die "Pandemie" gemacht!

    Sofort aus­nahms­los alles Testen been­den. Auch nicht Kranke tes­ten, weil solan­ge nur sym­pto­ma­tisch behan­delt wird, spielt es kei­ne Rolle, gegen wel­ches Virus man die Symptome bekämpft. Und falls doch Tests, dann nicht auf ein ein­zel­nes Virus, son­dern auf alle gän­gi­gen Atemwegsviren.

    1. Grundsätzlich ist das Testen gesun­der Menschen auf Corona-Viren voll­kom­men sinn­los. Die Massentests waren und sind nur ein Instrument, um die Grundlage für wei­te­re Zwangsmaßnahmen zu begrün­den. Das Testen hat schon lan­ge das Niveau von Terror erreicht.

      Wenn man zu Anfang der "Pandemie" jedoch wirk­lich gewollt hät­te, dass gefähr­de­te Menschen geschützt wer­den, dann hät­te man auf frei­wil­li­ger Basis das Pflegepersonal auf natür­li­che Immunität getes­tet. Gesunde Menschen mit einer nach­ge­wie­se­ne natür­li­chen Immunität stel­len die effek­tivs­te und zuver­läs­sigs­te Barriere gegen Viren wie SARS-CoV‑2 dar. Das jedoch hät­te der "Pandemie" sofort den Schrecken genommen.

      Ich glau­be, dass die Verfasser der Petitionen ledig­lich nicht weit genug über die Bedeutung der Tests nach­ge­dacht haben. Das ist nicht gut. Es geht jedoch nun dar­um noch schlim­me­res zu verhindern.

  5. Aha, eine Petition pro Testpflicht und eine pro Piekszwang, Falken und Tauben, Pest und Colera, Teufel und Belzebub, Good Cop und Bad Cop.

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