Breaking! Kabinett-Rochade: Lauterbach und Habeck tauschen Ämter

Nach anhal­ten­der Kritik des ukrai­ni­schen Botschafters und des Verbands der for­schen­den Arzneimittelhersteller hat Bundeskanzler Scholz die Reißleine gezo­gen. Zuvor hat­te Bundespräsident in Bezug auf die Ernennungsurkunden bekannt: "Ich habe mich geirrt". Mit sofor­ti­ger Wirkung über­neh­men Prof. Karl Lauterbach das Wirtschafts- und Robert Habeck das Gesundheitsressort. Darüber berich­te­te das RedaktionsHetzwerk Deutschland am Abend.

"Damit setzt Deutschland sei­ne bes­ten Männer dort ein, wo sich ihre Schlüsselkompetenzen am wirk­sams­ten ent­fal­ten kön­nen", erklär­te Scholz.

Seine ers­te Aufgabe sieht Habeck in einem strik­ten Embargo von Impfstofflieferungen. "Deutschland hat sich abhän­gig gemacht von einer klei­nen Mainzer Firma. Das darf nie wie­der gesche­hen", erklär­te der neue Gesundheitsminister. "Ich wer­de in Brüssel dar­auf drän­gen, daß vor­erst sämt­li­che noch lau­fen­den Verträge mit Biontech, Pfizer und Moderna in Rubel begli­chen wer­den", beton­te Habeck. Hunderte Millionen über­schüs­si­ger Dosen sol­len nach den Worten des grü­nen Gesundheitsministers zunächst in das Pfandsystem ein­ge­speist und anschlie­ßend zeit­nah ent­sorgt wer­den. "Erste Gespräche mit Ländern in der Sahelzone sind bereits ter­mi­niert", ließ Habecks Sprecher wissen.

Der desi­gnier­te Wirtschaftsminister Lauterbach erläu­ter­te bei "Anne Will" sei­ne Pläne für einen verpflichtendenErwerb von drei Pkws für alle Deutschen über 18 Jahre im Jahr 2022. Er appel­lier­te an die CDU/CSU-Fraktion, sich dem nicht zu ver­wei­gern. Prophylaktisch kün­dig­te er die Suche nach einem Kompromißkorridor an; Abgeordnete der FDP hat­ten die Pkw-Pflicht nur für über 50-Jährige ange­regt. Laut Lauterbach habe eine Harvard-Studie ("Sie ist sehr gut, also wirk­lich sehr, sehr gut") erge­ben, daß eine wirt­schaft­li­che Notlage von natio­na­ler Tragweite nur über har­te Maßnahmen abge­wen­det wer­den kön­ne. Die Kaufquote sei noch zu nied­rig, bekräf­tig­te Lauterbach.

Zustimmung kommt aus der Opposition. Die AfD besteht aller­dings dar­auf, daß nur Automobile deut­scher Produktion zum Tragen kom­men. Für die Linke erklär­te eine Pressesprecherin die Notwendigkeit einer sozia­len Komponente: "Hartz-IV-EmpfängerInnen müs­sen die Möglichkeit erhal­ten, anstel­le drei­er Pkws drei E‑Bikes zu erwer­ben." Eine sozia­le Schieflage müs­se trotz der ange­spann­ten Konjunktur ver­mie­den werden.

Erste kri­ti­sche Stimmen wie die des grü­nen Gesundheitsexperten Dahmen waren bereits ver­nehm­bar. "Wieder ein­mal läßt sich Herr Lauterbach von der FDP über den Tisch zie­hen", erklär­te Dahmen. Das ehr­gei­zi­ge Ziel, das er unter­stüt­ze, sei ohne einen voll­stän­di­gen Lockdown für min­des­tens zwei Jahre nicht erreich­bar. "Natürlich mit Ausnahme der Automobilindustrie". Auch die Physikerin Viola Priesemann gab zu beden­ken: "Lauterbach soll­te zunächst die Modellierung der Experten abwar­ten." Es sei zu ver­mu­ten, daß eine Pkw-Kaufpflicht nur ein ers­ter Schritt hin zu einer Entlastung des Wirtschaftssystems sein kön­ne. Dies bestä­tig­te Welt-Kfz-Präsident Montgomery: "Das sind jetzt so Ideen von klei­nen Politikerlein. Wichtiger ist die Vorbereitung auf kom­men­de Anschläge der Kaufverweigerer und Konsumterroristen."

Es bleibt abzu­war­ten, ob Scholz mit sei­nem Befreeiungsschlag den wach­sen­den Unmut in der Bevölkerung und der Wirtschaft abwen­den kann. Zuletzt war ihm beschie­den wor­den, kei­ne gutes Händchen im Management der aktu­el­len Krisen zu haben.

25 Antworten auf „Breaking! Kabinett-Rochade: Lauterbach und Habeck tauschen Ämter“

  1. Das Schlimme ist, dass "der wach­sen­de Unmut in der Bevölkerung und der Wirtschaft" viel­leicht zum bal­di­gen Ende der Regierung Scholz führt, dann aber Blackrocky Merz über­nimmt. Wir kämen vom Regen in die Traufe.

  2. Der desi­gnier­te Wirtschaftsminister Lauterbach erläu­ter­te bei "Anne Will" sei­ne Pläne für einen ver­pflich­ten­den Erwerb von drei Pkws für alle Deutschen über 18 Jahre im Jahr 2022 aus Wolfsburg.

    Zitat Ende.

    🙂

    Und pas­send dazu, die Verpflichtung für alle, ab spä­tes­tens 16 Jahren den Führerschein vor­zu­wei­sen als QR-Code über das Kraftfahrtbundesamt – oder, ach nein, das Flensburger Punkte-Register? 

    🙂

    Wer nicht in der Lage ist, den Führerschein zu bestehen, kommt in Quarantäne nicht unter 5 Jahren und kann sich frü­hes­tens mit dem Erwerb von zwei selbst­fah­ren­den E‑Autos eines gro­ßen Herstellers aus Brandenburg wie­der frei kaufen.

    Der Besitz und die Nutzung von E‑Scootern, E‑Bikes, Trecking-Rädern und Kinderfahrrädern ist ver­bo­ten und wird mit Bußgeld belegt.

    ~ ~ ~

    1. >>Der desi­gnier­te Wirtschaftsminister Lauterbach erläu­ter­te bei "Anne Will" sei­ne Pläne für einen ver­pflich­ten­den Erwerb von drei Pkws für alle Deutschen über 18 Jahre im Jahr 2022 aus Wolfsburg.<<

      Das mach ich sofort in dem Moment, wo die Überweisung der Bundesregierung / der VW-Aktionäre auf mei­nem Konto ist.

  3. Da spru­delt es wie­der aus Herrn Aschmoneit her­aus – köst­lich! Welch herr­li­ches Amüsement nach einem erschüt­tern­den Tag als mas­ken­lo­ser Alien im Filtertütenladen ! Danke!
    (Ich freue mich auf die drei mir alters­ge­mäß zuste­hen­den PKWs! lei­der muß dann mein tol­les Hollandrad in den Schuppen, ja, ich über­le­ge schon… BMW, Bentley, oder Tesla.…oder .…)

  4. Frau Baerbock muss ins Bildungsministerium…unbedingt.

    Lindner könn­te Familie & Soziales machen…(Praktikum).

    Scholz stel­le ich mir wun­der­bar als "Alt-Kanzler" vor…^^

    Genau mein Humor…

  5. 1a !
    Danke @ aa !
    Die neue Karriere als Bundesobersatirist nach dem Ende des Impflichts am Ende des Tunnels ist gesichert !!!

  6. Kaufpflicht wird nicht funk­tio­nie­ren. Die Deutschen sind doch nicht blöd. Die neh­men nur kos­ten­lo­se Abos. 

    Das läuft so: Der Staat schließt Geheimverträge mit der Autoindustrie über die Abnahme von KFZ, vor­zugs­wei­se ger­ma­ni­sche High-Tech-Diesel, zu fest­ge­leg­ten Preisen, und anschlie­ßend eine jähr­li­che Neuwagen-Pflicht für alle Deutschen ab 18 Jahre für die nächs­ten 30–40 Jahre, min­des­tens aber 10.

    Die teu­er bezahl­ten Karossen kön­nen ja nicht ein­fach in die Presse wan­dern, man muss schon den Schein wah­ren, und damit ein wenig herumfahren.

    Ob das weni­ger Schaden anrich­tet, als RNA-Plörre in den Arm zu sprit­zen? Darüber dür­fen Dr. Drosten und die Vorsitzende des Verbands der Automobilindustrie dem­nächst einen Podcast machen.

    Die Premium-Lobbyisten wer­den sich sicher blen­dend ver­ste­hen, bekom­men anschlie­ßend ein Bundesverdienstkreuz und dür­fen die Schiller-Rede hal­ten. Und wer was ande­res sagt, ist ein Verschwörungstheoretiker, sagen ZDF und die Qualitätspresse.

  7. Wow, damit hat Artur mal wie­der sei­ne Lust zur Satire herr­lich aus­ge­lebt, köst­lich ‼️ Vielen Dank, es war mir ein Genuss‼️

  8. Diese Truppe fährt uns in jed­we­der Konstellation an die Wand. Aber evtl. wäre es in die­ser Variante noch sku­ri­ler als jetzt?
    Die Brinkmann ggf. als Kriegsministerin?
    Der Södolf als Chef der C‑StaPo? Mit dem Hohldenscheck als Edelhelfer….

    Oder: Alle in eine rie­si­ge Rakete und raus aus die­ser Atmosphäre. Treffpunkt Davos, dann sind 90% eingesammelt.

  9. "Ein Leser erklärt die Hintergründe zur Gazprom-Germania-Nummer. Anmerkung der Redaktion: "Literaturwissenschaftler" = Habeck. RF = Russische Föderation."

    "Wie dem auch sei. Mal gucken wer jetzt den Schwarzen Peter in Bezug auf die Lieferverträge zwi­schen GAZPROM EXPORT und GAZPROM Germany und deren Zahlung in Rubel hat. Ich ver­mu­te ja mal der Habeck. In zwei Wochen wis­sen wir es sicher."

    https://blog.fefe.de/?ts=9cb54d35

  10. Dahmen stu­dier­te in Witten-Herdecke.
    Leider hat er das dort Gelernte offen­sicht­lich vergessen.

    "02 bis 2004 Studium der Politikwissenschaft in Innsbruck und Berlin; 2004 bis 2010 Studium der Humanmedizin in Witten/Herdecke, Beirut und San Diego, "
    "Mitglied im Aufsichtsrat der Universität Witten/Herdecke; "

    https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien19/D/518958–518958

    Vieleicht soll­te er als Aufsichtsrat mal sich mit dem Vorsitzenden der sor­ti­gen Ethikkommision in Verbindung setzen.
    Er hält sich doch für einen seriö­sen Mediziner, oder etwa nicht?

    "Prof. Dr. Peter W. Gaidzik ist Arzt und Rechtsanwalt, außer­dem ist er Leiter des Instituts für Medizinrecht und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Ethik-Kommission an der Universität Witten-Herdecke. Im Interview mit Journalistin Ann-Katrin Sättele gibt er sowohl medi­zi­ni­sche als auch recht­li­che Einblicke in das Thema Corona-Impfung und Corona-Impfpflicht, Genesenenstatus und die Situation im Herbst."

    https://www.youtube.com/watch?v=WFw2wnSI5BA"

  11. Das scheint gera­de jeder für Quatsch zu hal­ten. Das zeigt dass die lie­ben Leute hier unse­re Politiker immer noch nicht gut genug ken­nen. Vorsichtshalber war­te ich mal ab was ande­re Medienpräsen-Tanten dazu äus­sern. Das machen die da Oben näm­lich schon seit zwei Jahren so – schein­ba­re Satire.

  12. Oha… heu­te wird der Blog 2 Jahre alt. Würde des­halb den heu­ti­gen Tag als Freedom-day vorschlagen!

    Mit sofor­ti­ger Wirkung wer­den ALLE Maßnahmen UNWIEDERBRINGLICH und WELTWEIT aufgehoben!

    Bestehen Einwände – nein – damit ist ein­stim­mig beschlos­sen, dass der Fasching (und der Krieg in der Ukraine) vor­bei ist. Ihr könnt die Masken fal­len lassen! 🙂

    8)
    Walter

  13. Nach Worten des neu­en Gesundheitsministers Habek soll die BioNTech GmbH mit der unter staat­li­cher Aufsicht
    https://de.rt.com/inland/135408-gazprom-germania-berlin-greift-zu/
    ste­hen­den Gazprom Germania GmbH ver­schmol­zen wer­den. Da die Deutsche Tochter des Russischen Gasriesen nicht mehr zum Konzern gehört
    https://de.rt.com/wirtschaft/135222-gazprom-beendet-beteiligung-an-deutscher-tochter/
    bekommt des­halb der größ­te Deutsche Gasspeicher Rehden der der Gazprom Germania gehört kein Russisches Gas mehr
    https://de.news-front.info/2022/04/05/deutschlands-groster-gasspeicher-bekommt-keinen-russischen-brennstoff-mehr/

    Laut Habek eig­net sich der leer­ste­hen­de Gasspeicher als Lager und Verteilzentrum für Impfstoffe. Über das Gasnetz könn­ten die Impfstoffe kli­ma­neu­tral ver­teilt und öko­lo­gisch genutzt wer­den sag­te der neue Gesundheitsminister. Ob alle Haushalte damit einer Impfpflicht bzw. einer Impfstoff-Versorgungspflicht unter­lä­gen ließ er jedoch noch offen.

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