Die wohl teuerste Bratwurst der Welt

wiwo.de (27.1.)

»... Anders als etwa in den USA haben sich in Deutschland nur wenige Unternehmen für die Zahlung einer Impfprämie entschieden. Diese lag meist bei einigen Hundert Euro. Die Chemische Fabrik Karl Bucher belohnte Impfungen mit 500 Euro. Der Mittelständler Pro-Micron, eine Firma für digitale Sensorsysteme, schenkte vollständig geimpften Mitarbeitern 250 Euro. Pro-Micron kommt nach eigenen Angaben auf eine 80-prozentige Impfquote. Der Essighersteller Speyer & Grund zahlte Kollegen, die bis Ende September 2021 vollständig immunisiert waren, 200 Euro. Zur Resonanz aus der Belegschaft äußert sich das Unternehmen auf Anfrage nicht...

Forschungsergebnisse zeigen, dass schon eine geringe Prämie einen Einfluss auf die Impfbereitschaft haben kann. In einer im vergangenen November in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlichten Studie aus Schweden lag die Impfquote in einer Gruppe, in der die Menschen umgerechnet 20 Euro für den Schuss bekamen, um vier Prozentpunkte höher als in der Kontrollgruppe, die nichts bekam.

Böttcher liegt mit den 88 Prozent ebenfalls vier Prozentpunkte über dem bundesweiten Durchschnitt bei den Erwachsenen (84 Prozent). In Thüringen sind laut dem Robert-Koch-Institut 77 Prozent der Erwachsenen doppelt immunisiert. Rechnet man Menschen älter als 60 noch heraus, fallen sogar nur 71 Prozent darunter. Der Altersschnitt bei Böttcher liegt laut Frasiak bei Mitte 30. Die Impfquote in der Firma liegt also mindestens 17 Prozentpunkte höher als in der Vergleichsbevölkerung in dem ostdeutschen Bundesland. Thüringen hat die drittniedrigste Impfquote in ganz Deutschland...«

25 Antworten auf „Die wohl teuerste Bratwurst der Welt“

  1. Nun gut, für eine Beerdigung schon­mal nicht schlecht. Aber was tun bei Arbeitsunfähigkeit? Für die Corona-Impfung müss­te das Versorgungsamt zustän­dig sein.
    Über den Daumen schei­nen Einer von Tsd. an der Impfung zu ster­ben und Einer von Tsd. schwe­re und dau­er­haf­te Nebenwirkungen davon zu tra­gen. Aber wie bereits gesagt, zum ers­ten "Der Graubereich", zwei­tens die Langzeitfolgen über die man noch so gut wie gar nichts wis­sen kann!
    Geschäftlich stellt sich natür­lich die Frage ob's nicht sowie­so eine Prämie gege­ben hät­te, für Alle. Namhafte Unternehmen machen das schon­mal so. Vieleicht hat das Unternehmen ja sogar was ein­spa­ren kön­nen – wer weiss? Gut dass ich nicht dort arbei­te. Damit können'se mich näm­lich jetzt auch nicht feu­ern oder sonst­was. Für jeden den's inter­es­siert. Was ich gera­de gemut­masst habe wäre für einen Mitarbeiter ein Kündigungsgrund. Soviel zur Redefreiheit.
    Für die­je­ni­gen die jetzt auf "Gedanken" kom­men sei ver­si­chert, wenn Dein Unternehmen einen unbe­dingt raus­schmeis­sen möch­te, tut es das auch. Der Rechtsstaat inter­es­siert dabei nor­ma­ler­wei­se kei­nen mehr. Der Ruf schon eher.

      1. @AA: Problem Graubereichszone. Man kann nur wagen oder schwei­gen. Also wag­te ich lie­ber als zu schwei­gen. Na und? Mit einem von Tsd. anzu­fan­gen hielt ich durch­aus für sinn­voll. Besonders zu Impfbeginn gab's Ungereintheiten zu Hauf. Daher! Also bit­te ich um bes­se­re (evi­den­te­re) Schätzungen. Man tue sich kei­ne Zwänge an.

    1. Also in Deutschland kos­tet eine Beerdigung mit Urne so ca..4000–5000 Euro. Da reicht doch das Bisschen Geld gera­de mal für Verwaltung und Blumenschmuck…

      1. @Bananita: Was, so teu­er? Da neh­me ich alles zurück. Ganz schön fahr­läs­sig von den gekauf­ten Impflingen. Am Besten man stirbt hier gar nicht erst. Bei sol­chen Preisen!

  2. Ich dach­te immer es geht so her­um – also, dass man Entschädigung erhält, wenn einem ein Schaden durch z. B. eine Impfung entsteht.

    Aber es geht anschei­nend auch anders herum:
    5.000 Euro vor­weg, um sich dem Risiko der Nebenwirkungen bis hin zum Tod auszusetzen.
    Na ja, vor eini­ger Zeit haben sich man­che Leute ja – wie erwähnt – auch schon mit 'ner Bratwurst oder bei uns in CLP mit einem Freifahrschein fürs Karussell locken lassen. 

    Hat B. G. da auch über­all was zugeschossen?

  3. Wieso macht die Firma das? Was hat sie davon? Geimpfte Mitarbeiter haben doch mitt­ler­wei­le zu fast 50% Impfdurchbrüche und schei­nen eher posi­tiv getes­tet zu wer­den als Ungeimpfte?
    Was hat eine Firma davon, wenn mög­lichst vie­le geimpft sind? Geht es um Geld? Sind die Tests der Ungeimpften so teu­er, dass man sich das Geld spa­ren will?
    Oder geht es wie­der um das so simp­le, aber gefähr­li­che Thema 'Konformität'? Fühlt man sich als Firma bes­ser, wenn man eine 0,5% höhe­re Impfquote als die Konkurrenz hat, so dass man dafür sogar mehr als eine Million Euro investiert?
    Oder glaubt man als Firma tat­säch­lich, dass man ver­ant­wort­lich für die 'Gesundheit' der Mitarbeiter sei und die­se geimpft bes­ser dran sei­en? Bei Firmen, die ihre Mitarbeiter oft bis zum Burnout arbei­ten las­sen und sich ansons­ten in der Realität einen Dreck um die Gesundheit küm­mern, aber statt­des­sen schö­ne Programme wie 'Diversität', 'Changengleichheit' auf­le­gen, die in der Realität kaum gelebt wer­den, mag ich nicht so ganz glau­ben, dass die Firmen sich tat­säch­lich den Mitarbeitern gegen­über ver­pflich­tet fühlen. 

    Letztlich wird es eine Mischung sein, aber kennt jemand die Hintergründe, war­um Firmen das tun?

    1. Mich wür­de mal inter­es­sie­ren, was ein nor­ma­ler Angestellter dort in der Regel ver­dient. Und Büromarkt klingt jetzt nicht wirk­lich so, als wenn dort haupt­säch­lich Hochqualifizierte ihr Auskommen haben. Für mich klingt das wie eine ver­kapp­te Lohnersatzleistung/Sonderzahlung/Prämie, die der AG für alle Beteiligten steu­er­lich bes­ser stel­len kann. Macht es aber auch nicht bes­ser für das Betriebsklima.

  4. Was wird denn bei offi­zi­el­len Pharma-Versuchen so gezahlt? Dürfte mehr sein, oder? Nun gut, da ist die Plörre ver­mut­lich noch toxi­scher, aber das Prinzip ist das selbe.
    Gestern hat­te ich Bratwurst (Wintergrillen), sel­ber bezahlt und ohne Gentherapie. War lecker, mir geht’s gut 🙂

  5. Das Geld gab es ja wahr­schein­lich nur für die Spikungen 1 und 2. Wieviel Geld las­sen die Arbeitgeber für die 3. sprin­gen? In die­sem Jahr geht es ja mun­ter wei­ter mit der Sau.., äh, Spikerei. Reichen da 200, 250, 500 oder 5000 Euronen über­haupt? Oder gibt es dann tat­säch­lich nur noch eine Wurst? Müssen die Bestechungsgelder ver­steu­ert wer­den? Das Modell scheint mir noch nicht ganz aus­ge­reift zu sein.

  6. Gut zu wis­sen, wo man nicht mehr bestel­len soll­te. Die Lieferfähigkeit wird dort durch mas­si­ve Erkrankungen bald in den Keller gehen.

  7. "in der die Menschen umge­rech­net 20 Euro für den Schuss beka­men" deut­li­cher kann man die Dealer – Mentalität wohl nicht ausdrücken.

    Ich ver­ste­he sowie­so nicht, wie man einer­seits die­se Injektionen, als "neben­wir­kungs­frei, sicher und wirk­sam" anprei­sen kann, und auf der ande­ren Seite mit "Anreizen" wirbt, oder schlim­mer noch mit Druck und Drohungen agiert. Und sowie­so ist so eine Praxis m.E. rechts­wid­rig, denn 1. sind die­se Unternehmen nicht befugt Werbung für eine medi­zi­ni­sche Behandlung zu machen, und erst recht nicht, die­se auch noch zu mit Geldzahlungen zu verknüpfen.

  8. "Melde gehor­samst: Die Belegschaft ist zu 100% durch­ge­impft. Wir ste­hen fest geschlos­sen und gehen Seite an Seite mit der bes­ten Pandemieführung aller Nationen dem Endsieg ent­ge­gen. Nur der Zusammenhalt zählt, und das tief in der Seele jeden Arbeiters grün­den­de Gewissen, das Richtige getan zu haben, ist unser Dank an Führung, Volk und Vaterland. Mit Stolz und Demut dan­ken wir der Führung für ihren Mut und ihre Tapferkeit, auch dann ent­schlos­sen wei­ter zu mar­schie­ren, wenn unse­re Nachbarländer fahr­läs­sig und nach­läs­sig vor einem Virus kapi­tu­lie­ren. Kapitulation nie­mals! Führung, Befehl, wir fol­gen treu und in Gehorsam fest. Weil wir an unse­ren Stadt glau­ben, weil nur die Einheit Recht und Freiheit ermöglicht."
    So unge­fähr könn­te ich mir eine Chefansprache beim Besuche der Pandemieführung im Betrieb vor­stel­len. Dazu lak­to­se­freie Milch, vega­ne Kost. Zum Abschluss das Lied (in ehe­mals ver­bo­te­ner Melodie) " die Ärmel hoch, die Spritzen auf­ge­zo­gen. Pharma inno­viert mit ruhig fes­tem Griff." In 50 Jahren dann Vergangenheitsbewältigung…oder auch nicht.
    "Jawoll, mein Pandemieführer"
    Wir Deutschen ver­wech­seln all­zu­oft Menschlichkeit mit vor­aus­ei­len­dem Gehorsam. Im Kern des Unvermögens zur Freiheit fin­det sich die Angst vor dem Leben und sei­ner Endlichkeit; Kräfte, die in die Arme einer die­ses Unvermögen miss­brau­chen­den Autorität trei­ben. Es ist die Furcht vor der Freiheit, die Menschen dazu bringt, sich dank­bar ihren Machthabern hin­zu­ge­ben. Ich ver­mu­te, die Unternehmer selbst haben ne psy­cho­so­zia­le Störung.

    1. "Wir Deutschen ver­wech­seln all­zu­oft Menschlichkeit mit vor­aus­ei­len­dem Gehorsam. Im Kern des Unvermögens zur Freiheit fin­det sich die Angst vor dem Leben und sei­ner Endlichkeit; Kräfte, die in die Arme einer die­ses Unvermögen miss­brau­chen­den Autorität trei­ben. Es ist die Furcht vor der Freiheit, die Menschen dazu bringt, sich dank­bar ihren Machthabern hin­zu­ge­ben. Ich ver­mu­te, die Unternehmer selbst haben ne psy­cho­so­zia­le Störung."

      @prof. dr. no
      100% Zustimmung
      Vor lau­ter Unsicherheit und Angst wol­len wir unbe­dingt das 'Richtige' tun und ver­fal­len dabei in Hörigkeit, Konformismus und Bürokratie. Wir wer­den see­len­lo­se Monster, die am Ende bereit sind, für 'das Gute' sogar zu töten. Und es wie­der­holt sich offen­bar immer wie­der in Deutschland. Wir ler­nen nichts aus unse­rer Geschichte.
      Wir müss­ten nun kol­lek­tiv die nächs­ten 5 – 10 Jahre unse­re Gegenwart und Vergangenheit auf­ar­bei­ten. Wahrscheinlich wird es sogar meh­re­re Generationen dau­ern. Diese Angst und Hörigkeit muss den Deutschen end­lich aberzo­gen wer­den. Sie müs­sen ab Geburt als Menschen und Bürger gestärkt wer­den, die selbst den­ken und urtei­len kön­nen und ein sta­bi­les Ich ent­wi­ckeln. Dann sind sie nicht mehr so anfäl­lig für Konformismus und Hörigkeit und die­ses 'ich muss unbe­dingt das Richtige tun, damit ich nicht für schlecht gehal­ten werde'.

  9. Was die Firma davon hat kann ich schon sagen:
    1. weni­ger Kontrollen und Tests
    2. Weniger Ausfälle da voll­stän­dig geimpf­te ja wei­ter Arbeiten dür­fen sofern symptomlos
    3.Keine Schikanen Seitens des Staates
    4. Image
    5.Betriebsfrieden

    aber he, wenn geimpf­te wegen der Impfung aus­fal­len, dann ist das…psychosomatisch

  10. Eine klei­ne Anekdote ohne Anspruch auf Repräsentativität:
    Bei mir auf der Arbeit sind wir 7 Personen. 5 sind geimpft, sie erzâh­len es frei­mü­tig, 2 von ihnen bereits geboos­tert. Seit etwa November 2021 bis heu­te war die gesam­te Belegschaft nicht voll­zäh­lig. Es sind min­des­tens eine oder zwei Personen krank. Die Ungeimpften sind seit Beginn der Pandemie ohne krank­heits­be­ding­ten Ausfall. Wenn ich mich so umhö­re, sind wir kein Einzelfall. Sollten Bakhdi er al. rich­tig ver­mu­ten, zer­schies­sen die mRNA Injektionen nach­hal­tig das Immunsystem, ergo mehr Krankheitstage in der Volkswirtschaft. Die Frage, wie ein Betrieb das packt, ist gegen­über der Frage zu ver­nach­läs­si­gen, wie das alle Betriebe packen wol­len. Hier wird, wenn die Vermutungen zutref­fen (und danach sieht es ja aus), nicht nur mit der Gesundheit von Menschen gezün­delt, son­dern mit­tels Impfwirkung auch mit der Wirtschaftskraft des Landes. Kennt jemand eine Statistik, die den Vergleich von KrankdurchImpfe zu KrankmitirgendeinemInfekt nach Impfe ermöglicht?

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