12 Antworten auf „Die Simpsons. Der Impftag“

    1. @Norman

      Schauen Sie sich das an, zumin­dest den Anfang.

      Es ist ziem­lich klar, dass Kubicki eine schö­ne auto­ma­ti­sier­te Welt, in der es kei­ne Pfleger mehr gibt, die das "Leid" ertra­gen müs­sen, befür­wor­tet. Er lächelt mil­de über den Pfleger, der sei­ne Arbeit für nicht auto­ma­ti­sier­bar hält und freut sich auf den unend­li­chen Spaß einer Demenzstation, auf der es zugeht wie auf einem Kreuzfahrtschiff.

      Dass die Impfungen noch nicht funk­tio­nie­ren, Unvernünftige das klei­ne Opfer auf dem Weg zum Glück nicht brin­gen wol­len, ver­steht er nicht – mehr. 

      Er ist alt gewor­den. Und hat ver­ges­sen, was die Würde des Menschen bedeu­tet und auch, dass das, was wie Glück aus­sieht, in Wahrheit die Hölle sein kann für die, die dar­in leben (müs­sen).

  1. CNNs Todesrate (Robert E. Wright, 30.7.2021, AIER.org)

    CNN und ande­re alar­mis­ti­sche Massenmedien sind in den Tod von Hunderttausenden von Amerikanern ver­wi­ckelt, aber das scheint nie­man­den zu inter­es­sie­ren, auch nicht die­se Sender selbst. Während der gesam­ten Pandemie haben CNN und bestimm­te ande­re Kabelnachrichtensender absicht­lich Panik geschürt, um ihre Einschaltquoten zu stei­gern, und die CDC hat kürz­lich ent­hüllt, dass Angst der zweit­wich­tigs­te Faktor ist, der zum Tod durch/mit Covid bei­trägt. Massenmedien-Propheten könn­ten eben­so töd­lich sein wie Massen oder Massenveranstaltungen.

    Angst unter­drückt näm­lich das Immunsystem, so dass sich Menschen in Panik eher mit Covid und ande­ren Infektionskrankheiten anste­cken und die­se ver­brei­ten, und weni­ger in der Lage sind, sich gegen die­se Bösewichte zu weh­ren, wenn sie ein­mal infi­ziert sind. Es liegt also auf der Hand, dass Medien, die sich wie der AIER auf die Fakten kon­zen­trie­ren und wie die Great Barrington Declaration eine gemä­ßig­te Politik ver­fol­gen, in dem Maße Leben ret­ten konn­ten, in dem sie trotz ver­schie­de­ner Formen der Zensur in der Lage waren, Ängste abzubauen.

    Erstens CNN und ande­re. Es ist inzwi­schen bekannt, dass sei­ne Produzenten auf Band auf­ge­nom­men wur­den, als sie zuga­ben, dass ihr berüch­tig­ter Todesticker ein zyni­scher Trick war, um die Einschaltquoten zu stei­gern. Der Produzent Charlies Chester sag­te zu sei­nem gefälsch­ten Tinder-Date, dass "Angst wirk­lich die Zahlen antreibt … des­halb haben wir stän­dig die Zahl der Toten auf der Seite."

    […] Zweitens hat die CDC, die ver­meint­li­che "Wissenschaft", fest­ge­stellt, dass Angst mit der Covid-19-Infektion und dem Tod in Verbindung steht. In einer am 1. Juli ver­öf­fent­lich­ten Studie mit dem Titel "Underlying Medical Conditions and Severe Illness Among 540,667 Adults Hospitalized with COVID-19, March 2020-March 2021" (Grundlegende medi­zi­ni­sche Bedingungen und schwe­re Erkrankungen bei 540,667 Erwachsenen, die mit COVID-19 hos­pi­ta­li­siert wur­den, März 2020-März 2021) zeigt eine Gruppe von pro­mo­vier­ten und pro­mo­vier­ten Forschern, dass "die stärks­ten Risikofaktoren für den Tod [1] Fettleibigkeit … [und 2] angst- und furcht­be­zo­ge­ne Störungen waren."

    Konkret hat­ten fett­lei­bi­ge Menschen ein um 30 Prozent höhe­res Sterberisiko, wenn sie an Covid erkrank­ten, wäh­rend Menschen mit Angstzuständen ein um 28 Prozent höhe­res Sterberisiko auf­wie­sen. Mit ande­ren Worten: Angst zu haben war fast genau­so töd­lich wie fett zu sein. 

    Die Autoren wei­sen jedoch dar­auf hin, dass die genau­en kau­sa­len Zusammenhänge zwi­schen Angst und Tod durch/mit Covid-19 unklar blei­ben und "eine ver­min­der­te Fähigkeit zur Infektionsprävention bei Patienten mit Angststörungen, die immun­mo­du­la­to­ri­schen und/oder kar­dio­vasku­lä­ren Wirkungen von Medikamenten, die zur Behandlung die­ser Störungen ein­ge­setzt wer­den, oder eine schwe­re COVID-19-Erkrankung, die Angststörungen ver­schlim­mert, umfas­sen könnten."

    Auf jeden Fall war das Herumsitzen und CNN schau­en bei gleich­zei­ti­gem Stressessen kaum ein Rezept für ein gesun­des Immunsystem. Und das weist auf einen der vie­len bizar­ren Aspekte der wäh­rend der Pandemie ver­kün­de­ten öffent­li­chen Gesundheitspolitik hin, näm­lich das fast voll­stän­di­ge Fehlen von Aufrufen zur Verbesserung der Immungesundheit, die durch rich­ti­ge Ernährung, Bewegung und Einstellung erheb­lich gestei­gert wer­den kann. Stattdessen dien­ten vie­le Abriegelungsmaßnahmen dazu, Bewegung ein­zu­schrän­ken, und vie­le, die ver­such­ten, über Vitamine zu spre­chen, wur­den ange­grif­fen und zensiert.

    https://www.aier.org/article/cnns-death-toll/ (Auszug)
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)

    Vgl. Werner Vontobel, 12.1.21 auf Infosperber:

    Mehr Nocebo geht nicht

    Einen maxi­ma­len Nocebo-Effekt erzielt man hin­ge­gen dann, wenn der Hausarzt auf Anordnung des BAG sagen muss: „Da kann ich nichts für Sie tun. Isolieren Sie sich und bei Atemnot las­se ich Sie ins Spital ein­wei­sen.“ Das tönt unheilvoll..Mehr Nocebo geht nicht.
    https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/fuer-covid-kranke-braucht-es-keinen-patentschutz/

    1. @A‑w-n:

      Danke, wich­ti­ge Infos. Bestätigen mei­nen Eindruck, dass erst die Angst vor dem Covid-Virus die­ses gefähr­li­cher als ande­re Grippeviren macht. 

      Der Konflikt zwi­schen Maßnahmenkritikern und Maßnahmenbefürwortern dürf­te zu einem nicht gerin­gen Teil auf ein unter­schied­li­ches Menschenbild zurückgehen: 

      Die einen sehen die Menschen in der Tradition der mate­ria­lis­ti­schen Aufklärer des 18. Jahrhunderts als eine Art com­pu­ter­ge­steu­er­te Maschine. Viren kön­nen die­se zer­stö­ren, Antivirenprogramme kön­nen sie ret­ten. Virologen sei­en folg­lich die Experten, die im Falle einer Virenepidemie gefragt sind. 

      Die ande­ren ver­ste­hen den Menschen dage­gen als ein Leib-Seele-Geist-Wesen mit Wechselwirkungen zwi­schen Leib, Seele und Geist, von denen Virologen kei­ne Ahnung haben. Krankheit und Gesundheit sei­en hoch­kom­ple­xe Phänomene, die unter vie­len Aspekten zu betrach­ten sind. Das Immunsystem ist von der phy­si­schen, aber auch von der psy­chi­schen Seite her beein­fluss­bar. Gute Ärzte müs­sen des­halb immer auch gute Psychologen sein. 

      Eine Gesundheitspolitik, die sich maß­geb­lich von Virologen und Tierärzten bera­ten lässt, ist offen­sicht­lich dem vul­gär­ma­te­ria­lis­ti­schen Modell ver­pflich­tet. Das ver­wun­dert nicht bei einem Gesundheitsminister, der kein guter Arzt, son­dern ein guter (?) Bankkaufmann ist. Bei der Kanzlerin mit ihrer dia­lek­tisch-mate­ria­lis­ti­schen Vorbildung wäre even­tu­ell etwas ande­res zu erwar­ten gewe­sen. Aber offen­bar hat sie von die­ser zuge­ge­be­ner­ma­ßen schwie­ri­gen Lehre nur den Materialismus und nicht die Dialektik verstanden. 

      Unter die­sem ein­sei­ti­gen, man­gel­haf­ten Verständnis von Gesundheit und Krankheit durch die Exekutive und offen­bar auch durch Bundestag und Medien lei­det jetzt die gan­ze Bevölkerung.

  2. »In den USA könn­te bald ein Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren zuge­las­sen sein. Gleichzeitig gefähr­den impf­skep­ti­sche Eltern den Fortschritt bei den ver­ab­reich­ten Vakzinen.« (süddeutsche.de)
    Abgesehen davon, dass das natür­lich Nonsens ist:
    Es geht vor­an. Erst Gefährder, dann Mörder. 

    Wenn ein Demonstrant nach einer Festnahme stirbt, sagen gewis­se Linke (die sonst bei jeder Gelegenheit ~Polizeigewalt~ schrei­en) mitt­ler­wei­le süf­fi­sant »Querdenker soll­ten die Welt wie­der nüch­ter­ner betrach­ten statt ein Herzinfarkt zu bekom­men« (auf Twitter einsehbar).

  3. Schön auch eine Umfrage, die ich kürz­lich auf Twitter ent­deckt habe: https://twitter.com/FrauGodot/status/1422525216333434881

    Zitat: »Fühlt ihr euch durch die Impfung nun deut­lich sicherer?
    Ich habe immer­noch die glei­che Angst vor Ansteckung.«

    Ergebnis der Umfrage: Knapp 30% sagen sie haben immer noch die glei­che(!) Angst. 3% umge­impft (Umfragen-Initiatorin ungläu­big: »Welche Quarknase ist denn da nicht geimpft?«)

    Man macht sich als nüch­ter­ner Beobachter oft kei­ne Vorstellung davon, wie fatal die­se Pandemie in Teilen der Gesellschaft gewirkt hat und nach­hal­tig wir­ken wird. Ich blei­be dabei: Davon wer­den Politik und Wirtschaft noch lan­ge zeh­ren können.

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