Dieser Virologe ist ein Gefährder!

Am 8.12. bei Maisch­ber­ger:

Die­se Aus­sa­ge brach­te Prof. Schmidt-Cha­na­sit einen Shit­s­torm ein. In sol­chen Fäl­len mag die ARD nicht igno­rie­ren, was sie für die bro­deln­de Volks­mei­nung hält. In einem "Fak­ten­check zu 'maisch­ber­ger. die woche'" vom 9.12. wird als ein­zi­ger Dis­kus­si­ons­teil­neh­mer der Viro­lo­ge überprüft.

Dabei stellt sich her­aus: Alles, was er sagt, ist rich­tig. Aber es darf so nicht stehenbleiben:

»… Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach (SPD) sah sich durch die Stu­die in sei­ner Hal­tung zur Mas­ken­pflicht in Schu­len bestä­tigt. "Die Stu­die ist beson­ders für Kin­der jetzt rele­vant. Wenn sie in der Klas­se eine FFP2-Mas­ke so tra­gen, dass sie eng anliegt, ist ihr Infek­ti­ons­ri­si­ko fast Null. Tra­gen sie kei­ne Mas­ken, ist es extrem hoch", schrieb Lau­ter­bach kurz nach Ver­öf­fent­li­chung auf Twit­ter. Schon im April hat­te Lau­ter­bach eine FFP2-Mas­ken­pflicht am Arbeits­platz gefordert. 

Auch das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) emp­fahl schon vor Ver­öf­fent­li­chung der Stu­die, in bestimm­ten All­tags­si­tua­tio­nen eine FFP2-Mas­ke zu tra­gen, etwa im öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Die Behör­de beton­te aber eben­falls die Bedeu­tung einer kor­rek­ten Trageweise…«

Maske sieben Tage lang aufhängen. Oder zehn Minuten im Gefrierbeutel kochen

»Es wird emp­foh­len, die Mas­ken regel­mä­ßig zu wech­seln. Wie das RKI auf sei­ner Web­site mit­teilt, han­de­le es sich bei FFP2-Mas­ken in der Regel um Ein­mal­pro­duk­te. "Grund­sätz­lich sind sie nicht zur Wie­der­ver­wen­dung vor­ge­se­hen", schreibt auch das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um (BMG). Wer sei­ne Mas­ke den­noch nicht nach jedem Tra­gen weg­wer­fen möch­te, hat meh­re­re Optio­nen, die das BMG emp­fiehlt: Zum einen gebe es die Mög­lich­keit, die Mas­ke sie­ben Tage lang auf­zu­hän­gen. "Die Unter­su­chun­gen zei­gen, dass nach sie­ben Tagen Auf­be­wah­rung die Men­ge der infek­tiö­sen Coro­na­vi­ren auf und in den Mas­ken auf ein akzep­ta­bles Maß ver­rin­gert wer­den konn­te." Zudem bestehe die wei­te­re Opti­on, die Mas­ke in einem Gefrier­beu­tel für zehn Minu­ten zu kochen, um sämt­li­che "Kei­me der Haut‑, Nasen- und Rachen­flo­ra nahe­zu voll­stän­dig" zu eli­mi­nie­ren. Eine drit­te Mög­lich­keit ist, sie für 60 Minu­ten in den Back­ofen bei 80 Grad Ober- oder Unter­hit­ze zu geben.

Fazit: Viro­lo­ge Prof. Jonas Schmidt-Cha­na­sit äußer­te sich in unse­rer Sen­dung zur aktu­el­len Stu­die des Max-Planck-Insti­tuts, die einen 99,9‑prozentigen Infek­ti­ons­schutz durch FFP2-Mas­ken beschei­nigt. Schmidt-Cha­na­sit merk­te an, dass ein solch idea­ler Schutz auf Grund fal­scher Tra­ge­wei­se im All­tags­ge­brauch kaum erreicht wer­de. Fest­zu­stel­len ist hier, dass auch die Göt­tin­ger For­scher die Wich­tig­keit eines dich­ten Mas­ken­sit­zes beto­nen. Bei schlecht sit­zen­den FFP2-Mas­ken erhö­he sich das Infek­ti­ons­ri­si­ko ent­spre­chend. Grund­sätz­lich lie­ge es aber auch dann mit etwa vier Pro­zent noch deut­lich nied­ri­ger als bei einem Men­schen ohne Mas­ke. Auch schützt die schlecht sit­zen­de FFP2-Mas­ke den Daten zufol­ge bes­ser als eine gut sit­zen­de OP-Mas­ke (10 Pro­zent Infek­ti­ons­ri­si­ko). Gene­rell gilt: Je bes­ser eine Mas­ke sitzt, des­to bes­ser schützt sie. Zusätz­lich ist auf regel­mä­ßi­ge Hän­de­des­in­fek­ti­on beim Auf- und Abset­zen zu ach­ten. Außer­dem soll­ten die Mas­ken regel­mä­ßig gewech­selt und ggf. gemäß den offi­zi­el­len Emp­feh­lun­gen gerei­nigt wer­den.«


Auf focus​.de ist dazu am 9.12. zu lesen:

»Auf Twit­ter erhitz­ten sich die Gemü­ter, eini­ge Nut­zer fan­den Aus­sa­gen gar "gefähr­lich". "Hat sich #Schmidt­Cha­na­sit gera­de tat­säch­lich gegen FFP2-Mas­ken für die brei­te Öffent­lich­keit aus­ge­spro­chen? Unglaublich.

"Wie kann man in kur­zer Zeit mög­lichst gro­ßen Scha­den anrich­ten?!", empör­te sich eine Use­rin. Ande­re teil­ten Sta­tis­ti­ken des Wis­sens­por­tals Quarks zum Schutz der FFP2-Mas­ken und rezi­tier­ten alte Tweets, in denen Schmidt-Cha­na­sit selbst Aus­sa­gen zum Schutz ret­weetet hat­te.«

Sie­he auch Lau­ter­bach auch von "Focus" wider­legt.

(Her­vor­he­bun­gen nicht im Original.)


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brands​-of​-soul​.eu

22 Antworten auf „Dieser Virologe ist ein Gefährder!“

  1. Was für ein Kas­perl­thea­ter. Sol­len wir das jetzt wirk­lich alle paar Mona­te neu durch­kau­en, oder neh­men wir es ein­fach hin, daß ein gro­ßer Teil der Mensch­heit schlicht zu dumm ist, ein­zu­se­hen, daß es eine gele­gent­li­che Erkäl­tungs­krank­heit nie im Leben wert sein kann, mit Staub­schutz­fil­tern vor dem Gesicht her­um­zu­lau­fen und sich die phy­si­sche und psy­chi­sche Gesund­heit zu ruinieren?

  2. Für die Dau­er staub­ver­ur­sa­chen­der Arbei­ten ist das Mas­ken­tra­gen seit Jahr­zehn­ten üblich und auch not­wen­dig – kei­ne Frage.
    Aber kein nor­ma­ler Mensch kann sei­nen gesam­ten All­tag mit die­sem Strö­mungs­wi­der­stand in der Luft­ver­sor­gung bestrei­ten. Ich kann und will noch gar nicht an die som­mer­li­che Hit­ze den­ken, wenn ich wie­der mit FFP2 bei über 30 Grad im Büro und davor/danach im Bus sitze.

  3. Bei mir hän­gen die Din­ger übern Rück­spiel und Schalt­knüp­pel in allen Far­ben. Da suche ich mir dann, wenn eine brauch, eine aus und set­ze sie so auf, dass ich noch gut atmen kann ( also unter mei­ner Nase). In den Anfän­gen 2020 wur­de ich dar­auf noch ange­spro­chen. Heu­te schaut mir nie­mand mehr ins Gesicht. Die schau­en alle vor­bei. Wenn eine kaputt geht, habe ja noch die andern vier.

  4. Die­se Empö­rung ist nur noch pein­lich und für mich ein Zei­chen, dass das hier ein Kult der Angst­ge­stör­ten gewor­den ist.

  5. Schmidt-Cha­na­sit hat mei­ner Mei­nung nach zwei wei­te­re grund­sätz­lich wich­ti­ge Aus­sa­gen gemacht, die aber in der Inter­view­füh­rung der Frau M. irgend­wie untergingen:

    1) er favo­ri­siert 1G , meint damit jedoch : Getestet!

    2) er betont die Wich­tig­keit der „nor­ma­len“ AHA(L)-Regeln, wie sie ganz zu Beginn 2020 der alte schwe­di­sche Chef­vi­ro­lo­ge Gies­ecke als abso­lut aus­rei­chend sah – und das hört sich fast so an, als ob dem die Imp­fung unter­ge­ord­net sein könne …

    Mag sein, daß ich mich irre, aber nach zwei­ma­li­gem Hören des Inter­views schien es mir, daß hier ver­steckt Aus­sa­gen gemacht wur­den, die dem öffent­li­chen Nar­ra­tiv abso­lut nicht entsprechen.

    1. Schmidt-Cha­na­sit ist tat­säch­lich ein ech­ter Wis­sen­schaft­ler und er redet auch so. Unter den ech­ten Exper­ten gilt es als Kon­sens, dass die Sprit­zen gegen Coro­na kei­ne ste­ri­le Immu­ni­tät erzeu­gen und es des­halb not­wen­dig ist in sen­si­blen Berei­chen die Leu­te zu tes­ten. Die Risi­ko­grup­pen haben ja schliess­lich wei­ter­hin ein Risi­ko und ob die Sprit­ze sie davor schützt schwer zu erkran­ken, gilt auch nicht als unumstritten. 

      Aus­ser­halb von Deutsch­land wer­den Son­der­re­geln für Geimpf­te und eine Impf­pflicht als ein rei­nes Poli­ti­kum gese­hen, die aus der Sicht eini­ger Epi­de­mio­lo­gen über­haupt kein Sinn machen und sich unter Umstän­den sogar nega­tiv auf das Infek­ti­ons­ge­sche­hen aus­wir­ken kön­nen. Auch den Fetisch um FFP2 Mas­ken gibt es nur in Deutsch­land und Öster­reich. Nie­mand sonst auf der gan­zen Welt zwingt sei­nen Bür­gern bis­hin zu Kin­dern eine Staub­schutz­mas­ke im All­tag auf.

  6. Sind ent­sorg­te Mas­ken auf­grund der Virus­be­las­tung nicht eigent­lich Son­der­müll und muß­ten ent­spre­chend behan­delt werden?

    1. @Rainer: Wenn die Fra­ge ernst gemeint war: Viren kön­nen nicht auf unbe­leb­ter Mate­rie, also außer­halb der Wir­te über­dau­ern. Auf den Ober­flä­chen dürf­ten sich auch in der Regel Stäu­be, Spo­ren und Bak­te­ri­en befin­den. Da die­se aber Teil der Umwelt sind und für nor­ma­le Men­schen unge­fähr­lich, ja sogar lebens­not­wen­dig, sehe ich da kei­ne Gefahr – eher für die Umwelt.

  7. Die ange­spro­che­ne Stu­die vom Max-Planck-Insti­tut war wohl eher ein wei­te­rer Bei­trag für die Rei­he "unnüt­ze und wert­lo­se Model­lie­run­gen, die kei­nen interessieren".
    Da wur­den Mög­lich­kei­ten unter diver­sen welt­frem­den Model­lie­rungs-Annah­men/-Vor­aus­set­zun­gen/-Bedin­gun­gen „errech­net“, die, soweit ich das mit­be­kom­men habe, prak­tisch im rea­len Leben kei­ne Ent­spre­chung haben. Die „Stu­die“ kön­nen sich die Erstel­ler zuhau­se an die Wand hän­gen. Zu mehr taugt die nicht.

    1. @Anton
      Wich­ti­ger Hin­weis, denn alles in die­ser Pan­de­mie ist modu­liert: gar­ba­ge in gar­ba­ge out. Viren, Test, Mas­ken­wirk­sam­keit, Lockdown/Bundesnotbremse, Trans­mis­si­ons­re­du­zie­rung, ITS-Bet­ten­be­le­gung alles wird im Model modu­liert mit absur­den Stell­wer­ken ana­log dem Kli­ma­schutz und alles wird als "Die Wis­sen­schaft" von Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt als hin­rei­chen­de Annah­me durchgewunken.

    2. @Anton

      Die Stu­die, an sich, ist gut durch­ge­führt, läßt aber auch eini­ges aus und trifft Aus­sa­gen, die sie nicht tref­fen kann.

      „Hier füh­ren wir das Kon­zept einer Ober­gren­ze für die Eins-zu-eins-Expo­si­ti­on gegen­über infek­tiö­sen mensch­li­chen Atem­wegs­par­ti­keln ein und wen­den es auf SARS-CoV‑2 an.“
      https://​www​.pnas​.org/​c​o​n​t​e​n​t​/​1​1​8​/​4​9​/​e​2​1​1​0​1​1​7​118
      https://​www​.pnas​.org/​c​o​n​t​e​n​t​/​p​n​a​s​/​s​u​p​p​l​/​2​0​2​1​/​1​2​/​0​2​/​2​1​1​0​1​1​7​1​1​8​.​D​C​S​u​p​p​l​e​m​e​n​t​a​l​/​p​n​a​s​.​2​1​1​0​1​1​7​1​1​8​.​s​a​p​p​.​pdf

      Die Sudie beschreibt gut das Ver­hal­ten von Was­ser­trop­fen und dem Abgren­zungs­ef­fekt durch eine Mas­ke, vor­aus­ge­setzt die Mas­ke ist neu, wird nur ein­ma­lig und kurz getra­gen, alles fin­det bei ähn­li­chen Bedin­gun­gen, wie in die­sem spe­zi­el­len Labor, statt und es wird unter­schla­gen, dass es unzäh­li­ge Mikro­or­ga­nis­men gibt, die auch noch aktiv sein können.

      Ich habe kei­nen Titel oder eine spe­zia­li­sier­te Aus­bil­dung, nur ein Erin­nern an eine Schul­bil­dung. Jede sach­li­che Kri­tik ist willkommen.

      Bei der Stu­die, die eine Ober­gren­ze zum Schutz vor Über­tra­gung von Infek­tio­nen durch eine Mas­ke, fest­le­gen will, wird, schlicht und ergrei­fend, die Mas­ke, als Ober­flä­che und idea­ler Lebens­raum für Mikro­or­ga­nis­men, unterschlagen.

      - Fest­ge­stellt wird, dass, wegen einer Mas­ke, weni­ger Par­ti­kel durch­kom­men. Die bio­lo­gisch akti­ven Fest­stof­fe, wel­che Mikro­or­ga­nis­men dar­stel­len, die sich genau des­we­gen auf der Mas­ke ansam­meln und die sich davon auch wie­der lösen kön­nen, wer­den unterschlagen.

      - In der Stu­die wird mit Par­ti­kel, in Grö­ßen­ordun­gen bis in den Nano­me­ter-Bereich, gerech­net. Des­wei­te­ren wer­den Abstän­de im Meter-Bereich mit ein­be­zo­gen. Unter­schla­gen wird dabei der Abstand zwi­schen einer Mas­ke und, dem Mund oder der Nase. Die­ses feucht-war­men Kli­ma stellt einen idea­len Lebens­raum für Mikro­or­ga­nis­men dar.

      - Die che­mi­schen und phy­si­ka­li­schen Eigen­schaf­ten eines Was­ser­trop­fens wer­den auf den bio­lo­gisch akti­ven Fest­stoff "Virus" übertragen.
      – - Ver­duns­tet etwas von dem Was­ser­trop­fen, ver­schwin­den damit nicht gleich­zei­tig die Fest­stof­fe dar­in. Sie wer­den, im Gegen­teil dazu, konzentriert.
      – - Was­ser besitzt Adhä­si­ons­kräf­te, wel­che zum Bei­spiel bei der Bil­dung von Regen zum Tra­gen kom­men. In der Stu­die wer­den alle Par­ti­kel immer nur klei­ner. Ver­ei­ni­gen sich Was­ser­trop­fen, wird die Mas­se, der dar­in ent­hal­te­ne Fest­stof­fe, addiert.
      – - Was­ser ist fle­xi­bel. Trifft ein Was­ser­trop­fen auf eine Mas­ke. kann es zu einer gro­ßen Zahl an mög­li­chen Ver­än­de­run­gen kom­men. Ange­fan­gen damit, dass sich der Was­ser­trop­fen stark ver­formt, bis dahin, dass sich der Was­ser­trop­fen teilt, ver­eint und/oder ver­duns­tet. Dies alles läßt die dar­in ent­hal­te­nen Fest­stof­fe unbe­rührt. Es ändern sich ledig­lich Konzentrationen.

      (Der eigent­lich wich­tigs­te Punkt.)
      – Was­ser ist nicht bio­lo­gisch aktiv, Mikro­or­ga­nis­men hin­ge­gen schon. Auf die­se Tat­sa­che wird, in der Stu­die, nicht genug eingegangen.
      – - Es ist eine Tat­sa­che, dass die Arten­viel­falt von Mikro­or­ga­nis­men, noch grö­ßer ist, als aller Säu­ge­tie­re, aller Fische und aller Vögel zusam­men­ad­diert. Dies alles auf einen inak­ti­ven Was­ser­trop­fen zu redu­zie­ren, ist fahrlässig.
      – - Die, auf der Mas­ke ver­blei­ben­den, Mikro­or­ga­nis­men sind aktiv. Dabei kann von einem expo­nen­ti­el­len Wachs­tum, für eini­ge der Orga­nis­men, aus­ge­gan­gen wer­den. Die­se Wachs­tum kann gestei­gert wer­den, durch das stän­di­ge Ansam­meln neu­er Orga­nis­men, das idae­le feucht-war­me Kli­ma und dem extrem kur­zen Weg zum Kör­per hin.
      – - Das Infek­ti­ons­ri­si­ko kann, mit die­ser Stu­die, für alle vor­han­den Viren gleich gesetzt wer­den, was unrea­lis­tisch ist. Alles ist nur ein Wassertropfen.

      Das alles läßt sich leicht bele­gen. Es fehlt eine Ober­gren­ze für die Tra­ge­zeit einer Mas­ke. Wird der Stu­die gefolgt, läßt sich eine Mas­ke unbe­grenzt tra­gen, was der Wirk­lich­keit widerspricht.

      Die Stu­die sel­ber schätzt und ver­all­ge­mei­nert vie­les und dif­fe­ren­ziert nicht genau genug. Das meis­te wird anhand von unvoll­stän­di­gen Model­len errechnet.

      Mir ist eini­ges auf­ge­fal­len. Davon ein paar Beispiele:

      "„Über die Luft über­tra­ge­ne Infek­ti­ons­krank­hei­ten (sic) wer­den durch direk­te und indi­rek­te Expo­si­ti­on von einer infek­tiö­sen auf eine emp­fäng­li­che Per­son über­tra­gen. Ein indi­rek­ter Über­tra­gungs­weg ist der Luft­trans­port von Par­ti­keln, die von einem infek­tiö­sen Atem­weg frei­ge­setzt wer­den, – hier ver­wen­den wir den Begriff Par­ti­kel als Bezeich­nung für in der Luft schwe­ben­de <1 mm gro­ße Par­ti­kel, unab­hän­gig von ihrer Zusammensetzung.“
      (Über­tra­ge­ne Infek­ti­ons­krank­hei­ten = Par­ti­kel, in der Luft schwe­bend und <1 mm groß.)

      „Die Par­ti­kel in der Atem­luft des Men­schen vari­ie­ren stark in ihrer Zusam­men­set­zung und Grö­ße und haben eine Län­gen­ska­la von meh­re­ren Poten­zen. Es hat sich gezeigt, dass die Kon­zen­tra­ti­on der aus­ge­at­me­ten Par­ti­kel und ihre Grö­ße stark von der Art der Atem­tä­tig­keit abhängen“.
      (Die Par­ti­kel vari­ie­ren stark:
      – in der Konzentration
      – in ihrer Zusammensetzung
      – in der Größe
      – und sind auf einer Län­gen­ska­la zwi­schen 10nm-1mm (10 hoch 5) groß
      (Damit ist unklar was, im Was­ser­trop­fen, zu fin­den ist, in wel­cher Men­ge, in wel­chem Ver­hält­nis und in wel­chen Grö­ßen­un­ter­schie­den. alle Mikro­or­ga­nis­men = ein Wassertropfen)

      "Das Infek­ti­ons­ri­si­ko ist eine Funk­ti­on der absor­bier­ten Erre­ger­do­sis μ, die in Gl. 3 voll­stän­dig defi­niert ist und als "effek­ti­ve Expo­si­ti­on" betrach­tet wer­den kann, hier aber ver­ein­facht wer­den kann, um das Kon­zept der Ober­gren­ze einzuführen,"
      (Wenn die­ses Wun­der gelun­gen ist, kön­nen alle For­schun­gen, zu Infek­ti­ons­krank­hei­ten, ihren Beruf an den Nagel hängen.)

      „Infek­tiö­se Par­ti­kel in der Atem­luft kön­nen ein­zel­ne oder meh­re­re Kopien von Krank­heits­er­re­gern ent­hal­ten, wenn sie von einem infek­tiö­sen Men­schen aus­ge­at­met wer­den, und wenn sie von einem anfäl­li­gen Men­schen ein­ge­at­met wer­den, besteht ange­sichts der absor­bier­ten Infek­ti­ons­do­sis ein Infek­ti­ons­ri­si­ko. Dar­über hin­aus beein­flus­sen die rela­ti­ve Luft­feuch­tig­keit (RH) und die Tem­pe­ra­tur das Trock­nen und Abset­zen feuch­ter Par­ti­kel durch die Schwer­kraft, wenn sie in die Umge­bung aus­ge­at­met werden.“
      (Es "besteht ange­sichts der absor­bier­ten Infek­ti­ons­do­sis ein Infek­ti­ons­ri­si­ko.", wobei, bis dato, noch kein PCR-Test den Zusam­men­hang zwi­schen bei­dem klä­ren konn­te und vie­les unbe­kannt ist.)

      – "(TOL) die gesam­te nach außen gerich­te­te Lecka­ge der von dem Infek­tiö­sen getra­ge­nen Gesichtsmaske"
      (Alles, was, aus dem feucht-war­men Kli­ma, durch die Mas­ke und an der Mas­ke vor­bei, und von der Mas­ke, nach außen gepus­tet wird, zusammengefasst.)
      – "(TIL) die gesam­te nach innen gerich­te­te Lecka­ge der von den Anfäl­li­gen getra­ge­nen Gesichtsmaske"
      (Alles, was, aus der Umge­bung, durch die Mas­ke und an der Mas­ke vor­bei, und von der Mas­ke, ein­ge­so­gen wird, zusammengefasst.)
      – "Die nach außen gerich­te­te Lecka­ge von Mas­ken (TOL) wur­de in die­ser Stu­die nicht gemessen."
      (Der Lebens­raum für Mikro­or­ga­nis­men und die kli­ma­ti­schen Ver­hält­nis­se, unter der Mas­ke, wer­den unterschlagen.)
      – "In Erman­ge­lung einer zuver­läs­si­gen Mess­me­tho­de an mensch­li­chen Pro­ban­den und da die Daten aus der Lite­ra­tur nicht schlüs­sig sind, neh­men wir an, dass die (TOL) mit der (TIL) iden­tisch ist."
      (Wie kann es das? Das Kli­ma unter der Mas­ke unter­schei­det sich erheb­lich von dem Kli­ma außer­halb. Die Luft­feuch­tig­keit, der Druck und die Tem­pe­ra­tur unter­schei­den sich.)
      – "In den Fäl­len i und ii wur­de eine erhöh­te TIL fest­ge­stellt, wenn die Pro­ban­den Mund­at­mung im Ver­gleich zur Nasen­at­mung prak­ti­zier­ten. In Fall iv, bei dem die Mas­ke am Nasen­stück ange­klebt war, beob­ach­te­ten wir das genaue Gegenteil".
      (Unge­reimt­hei­ten wird nicht nachgegangen.)

      "Das Frak­ti­ons­ver­hält­nis fd ist der am schwie­rigs­ten zu bestim­men­de Para­me­ter, da er die kom­bi­nier­te Wir­kung der Ver­dün­nung der aus­ge­at­me­ten Luft mit der Umge­bungs­luft, der Depo­si­ti­ons­ver­lus­te und der Patho­gen­in­ak­ti­vie­rung berück­sich­ti­gen muss. Er hängt ab von der Grö­ße der aus­ge­at­me­ten Par­ti­kel, der Atmungs­ak­ti­vi­tät, dem Schrump­fungs­fak­tor auf­grund der Ver­duns­tung, der Advek­ti­ons­di­stan­z/-zeit von der infek­tiö­sen zur emp­fäng­li­chen Per­son, den Raum­be­din­gun­gen (Luft­feuch­tig­keit, Tem­pe­ra­tur, Luft­strom, Art der Belüf­tung), den ana­to­mi­schen und phy­sio­lo­gi­schen Merk­ma­len der infektiösen/empfänglichen Per­so­nen und davon, ob die infek­tiö­se Per­son eine Gesichts­mas­ke trägt oder nicht (da dies den Aus­at­mungs­strom erheb­lich beein­flusst), sowie von den bio­lo­gi­schen Eigen­schaf­ten des Erre­gers. Daher ist es sehr schwie­rig, wenn nicht gar unmög­lich, eine detail­lier­te Vor­her­sa­ge über das situa­ti­ve Infek­ti­ons­ri­si­ko bei einer Eins-zu-eins-Expo­si­ti­on zu tref­fen. Selbst wenn man ein Bei­spiel wüss­te, ist die situa­ti­ve Varia­bi­li­tät so groß, dass exem­pla­ri­sches Wis­sen kaum ver­all­ge­mei­nert wer­den kann."
      (Das Frak­ti­ons­ver­hält­nis (fd) ist der am schwie­rigs­ten zu bestim­men­de Para­me­ter, da er die kom­bi­nier­te Wir­kung der Ver­dün­nung der aus­ge­at­me­ten Luft mit der Umge­bungs­luft, der Depo­si­ti­ons­ver­lus­te und der Patho­gen­in­ak­ti­vie­rung berück­sich­ti­gen muss. Er hängt ab [von Varia­blen, die sich in kür­zes­ten Zeit­ab­stän­den ver­än­dern, die gro­ße Unter­schie­de zuein­an­der auf­wei­sen und, zum Teil, noch unbe­kannt sind und beschreibt Infektiösität, .]
      (fd) ist der Teil der For­mel, zum "Kon­zept einer Ober­gren­ze für die Eins-zu-eins-Expo­si­ti­on gegen­über infek­tiö­sen mensch­li­chen Atem­wegs­par­ti­keln", der, mit "der Patho­gen­in­ak­ti­vie­rung", das Infek­ti­ons­ri­si­ko ent­hält Er wird geschätzt.)
      Bei den unter­such­ten Sze­na­ri­en (A und B) "gilt: (fd=1,0)".
      Bei den unter­such­ten Sze­na­ri­en (C und D) "gilt:] (fd=a/(x tan(α))), wobei (a)=1,8 cm der Radi­us des Mun­des und (α)=10∘ der Halb­win­kel des Aus­atem­ke­gels ist.“
      (Die lan­ge Lis­te, von gera­de eben, mit dem Wert "1" fest­ge­legt oder auf einen Radi­us und einen Win­kel reduziert.
      Damit funk­tio­niert die fest­ge­leg­te Ober­gren­ze genau für einen Ort: Das spe­zi­el­le Labor, gemes­sen an den Ver­hält­nis­sen des Labors genau zu dem Zeit­punkt des Versuches.)

      (Ein paar Anmer­kun­gen hät­te ich noch, aber aus Platz­grün­den erst ein­mal genug.)

  8. ein fast 100-pro­zen­ti­ger-infek­ti­ons­schutz durch die mas­ke ist die chan­ce, die impf­pflicht zu bestrei­ten, auch wenn ich ande­rer mei­nung bin und über­haupt kei­ne mas­ke tra­gen will.
    aber war­um wird die­se mas­ken­stu­die hier nicht als poten­zi­al erkannt?
    "Infek­ti­ons­ri­si­ko fast Null" = fremd­schutz fast 100%
    wie sieht sonst die argu­men­ta­ti­on aus?

    1. (aus der Quelle:)
      "Wie lan­ge dür­fen FFP2/FF­P3-Mas­ken ohne Unter­brechung getra­gen wer­den? Wie lan­ge muss die Erholungs­dauer nach dem Tra­gen sein?"

      "Die Belas­tung beim Tra­gen von FFP-Mas­ken ent­steht durch den Atem­wi­der­stand beim Ein- und Aus­at­men, der zu einer erhöh­ten Atem­ar­beit und zu einer Bean­spru­chung der Atmung und des Herz-Kreis­lauf-Sys­tems führt. Bei der Bewer­tung der Belas­tung und der dar­aus fol­gen­den Bean­spru­chung sind wei­te­re Fak­to­ren zu berück­sich­ti­gen: die Arbeits­schwe­re, kli­ma­ti­sche Bedin­gun­gen, wei­te­re Schutz­aus­rüs­tung, räum­li­che Ver­hält­nis­se, Art, Dau­er und Häu­fig­keit der Arbeits­auf­ga­be und per­so­nen­be­zo­ge­ne Faktoren."

      "Eine wei­te­re Emp­feh­lung zu Tra­ge­zei­ten, Erho­lungs­dau­er und nöti­gen Pau­sen bei der Nut­zung von FFP2/FF­P3-Mas­ken ent­hält die DGUV Regel 112–190 "Benut­zung von Atem­schutz­ge­rä­ten". Als Anhalts­wert wird hier für eine FFP2-Mas­ke ohne Aus­atem­ven­til eine Tra­ge­dau­er von 75 Minu­ten und eine Erho­lungs­dau­er von 30 Minu­ten ange­ge­ben. Für eine FFP2-Mas­ke mit Aus­atem­ven­til wird eine Tra­ge­dau­er von 120 min und eine Erho­lungs­dau­er von 30 Minu­ten emp­foh­len (Ach­tung: kein Fremd­schutz!). Die­se Anga­ben bezie­hen sich auf eine mitt­le­re Arbeitsschwere,"

      "Die Belas­tung beim Tra­gen von FFP-Mas­ken", die "durch den Atem­wi­der­stand beim Ein- und Aus­at­men" ent­steht, wur­de anhand von Erwach­se­nen fest­ge­stellt. Da für Kin­der der Wider­stand der Glei­che ist, ist "die Belas­tung" beim "Ein- und Aus­at­men" für die­se eine deut­lich höhe­rer. Dar­aus folgt, dass die Mas­ke für Kin­der unge­eig­net ist oder bei der Tra­ge­zeit, ent­spre­chend dem Alter, von einer hohen, bis sehr hohen, Arbeits­schwe­re aus­zu­ge­hen ist.

      Und neben­bei. Die Mas­ke soll­te, im Sin­ne des Infek­ti­ons­schut­zes, nur ein­ma­lig getra­gen werden.

  9. Es kann doch ein­fach nicht wahr sein, dass in Talk­shows oder Zei­tungs­ar­ti­keln "Fach­leu­te" aller mög­li­chen Fach­rich­tun­gen und Poli­ti­ker seit 18 Mona­ten (?) immer wie­der auf´s Neue haar­ge­nau die­sel­ben The­men und unsin­ni­gen Dis­kus­sio­nen wider­käu­en ohne irgend­ei­nen rele­van­ten Erkennt­nis­ge­winn oder so etwas ähn­li­ches wie Wis­sen­schaft oder Fort­schritt erken­nen zu lassen?
    Das hält man doch nicht aus!

    1. @Anybody: Seit über 30 Jah­ren ver­klä­ren die West­me­di­en die Geschich­te des zwei­ten Deut­schen Staa­tes. Es tre­ten immer die glei­chen Exper­ten auf und immer wie­der wer­den die glei­chen Lügen vor­zugs­wei­se 17.Juni/13.August/3.Oktober/9.November prä­sen­tiert. Man hält das nicht aus? Man gewöhnt sich dran. Man weiß inzwi­schen das eine Über­nah­me des Erbes kein Inter­es­se besteht (es sei denn es lie­ße sich zu €uros ver­gol­den) und die DDR und ihre Gesell­schaft nur als Schreck­ge­spenst her­zu­hal­ten hat. Von daher über­rascht mich das ver­hal­ten der West­me­di­en nicht beson­ders. Die waren nie anders – zumin­dest habe ich sie nie anders kennengelernt.

  10. Die Men­schen ersin­nen eher Tricks, wie sie die Mas­ken so tra­gen kön­nen, dass sie einer­seits nicht ange­ranzt wer­den, ande­rer­seits aber Luft krie­gen. Ich lern­te letz­tens den Trick, dass man die Ohren­schlau­fen über­kreuzt, damit die Mas­ke links und rechts absteht und man so durch seit­li­che Luft­ka­nä­le atmen kann.
    Wenn Leu­te ver­su­chen, die Mas­ke so dicht wie mög­lich auf­zu­set­zen, wäre es wohl ein­fa­cher, die gan­ze Zeit die Luft anzu­hal­ten. Das schützt am besten.

  11. Unser Immun­sys­tem benö­tigt stän­di­ges Trai­ning. Über­trie­be­ne Hygie­ne, und dazu gehört das stän­di­ge Mas­ken­tra­gen im All­tag, ist nicht sinn­voll und ten­den­zi­ell kon­tra­pro­duk­tiv. Dazu haben die Profs. Ines Kappstein und Gün­ter Kampf bereits 2020 das Nöti­ge gesagt.

  12. Vor allem ist es fort­ge­setz­te Kindesmisshandlung!
    Ohne Mas­ken gäbe es auch längst eine grö­ße­re natür­li­che Immu­ni­tät in der All­ge­mein­heit, statt­des­sen haben wir jetzt eine angst­ge­stör­te Gesellschaft.

    1. Ich muss mich fol­gen­der­ma­ßen korrigieren:
      "Ohne umfas­sen­de Kon­takt­be­schrän­kun­gen gäbe es auch längst eine grö­ße­re natür­li­che Immu­ni­tät … " (sie­he Schweden).
      Die Mas­ken spie­len hier kei­ne gro­ße Rol­le, selbst bei einer Viren­re­duk­ti­on von 95%. Sie brin­gen nur eine unhy­gie­ni­sche Scheinsicherheit.

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