Inzwischen 44 Corona-Infizierte nach 2G-Party in Münster

»Rund 380 Menschen hiel­ten sich in dem Klub auf, die Zahl der Infizierten liegt inzwi­schen bei 44 – und dürf­te noch wei­ter stei­gen. Haben die Veranstalter beim Einlass geschlampt? Oder wur­den Impfnachweise gefälscht?«

Die wahr­schein­lichs­te Erklärung ist für den Artikel vom 10.9. auf spie​gel​.de nicht aus­sprech­bar. Klar ist aber, die Zeiten wer­den auch für 2Gs ungemütlicher.

Denn es liegt immer­hin eine Inzidenz von 11.000 vor:

"Etwa 380 Gäste hät­ten sich in der frag­li­chen Freitagnacht in dem Klub auf­ge­hal­ten, so ein Sprecher der Stadt. 22 der bis­her bekann­ten Infizierten leben in Münster, der ande­re Teil der bis­her erkrank­ten Besucher sei von außer­halb gekom­men. Die Betroffenen hät­ten laut städ­ti­scher Pressemitteilung »mil­de Symptome oder sind asym­pto­ma­tisch«. Weitere Infektionen sei­en wahrscheinlich…

Das Gesundheitsamt der Stadt habe jetzt zur Überprüfung die Impfausweise der betrof­fe­nen Gäste ange­for­dert. Der Klub selbst beton­te auf sei­nem Instagram-Kanal, man wer­de wei­ter­hin »nur 2Gs rein­las­sen und den Luca-App QR-Code« wie­der aus­le­gen. Bei Fragen kön­ne man sich jeder­zeit an den Klub wen­den. Wer in der frag­li­chen Nacht dort gewe­sen sei, möge sich bit­te selbst tes­ten. Eine Empfehlung, der sich die Stadt Münster anschließt.«

9 Antworten auf „Inzwischen 44 Corona-Infizierte nach 2G-Party in Münster“

  1. Meine bereits im Juni gestell­te Frage zu der Zahl der Covid 19 Toten, die zuvor geimpft wur­den, wur­de beantwort:
    Sehr geehrte.…
    zu Ihrem unten ste­hen­den Antrag tei­le ich Ihnen Folgendes mit.

    Seit dem 22. Juli 2021 publi­ziert das Robert Koch-Institut öffent­lich zugäng­lich Wochenberichte, in denen sich u.a. sehr detail­lier­te Informationen im Sinne Ihrer Fragestellung fin­den (https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N/N… ).

    In der Statistik wer­den sog. Impfdurchbrüche dar­ge­stellt, die wie folgt defi­niert sind: „Ein wahr­schein­li­cher Impfdurchbruch ist defi­niert als SARS-CoV-2-Infektion (mit kli­ni­scher Symptomatik), die bei einer voll­stän­dig geimpf­ten Person mit­tels PCR oder Erregerisolierung dia­gnos­ti­ziert wur­de. Ein voll­stän­di­ger Impfschutz wird ange­nom­men, wenn nach einer abge­schlos­se­nen Impfserie (2 Dosen Moderna‑, BioNTech- oder AstraZeneca-Vakzine bzw. 1 Dosis Janssen-Vakzine) min­des­tens zwei Wochen ver­gan­gen sind.“

    Mit Stand 2. September 2021 ent­hält der aktu­el­le Wochenbericht fol­gen­de Informationen zu ver­stor­be­nen COVID-19-Fällen (https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N/N…).

    Alter 12–17

    Alter 18–59

    Alter ≥60 Jahre

    Kumuliert seit KW 05

    KW 31–34

    Kumuliert seit KW 05

    KW 31–34

    Kumuliert seit KW 05

    KW 31–34

    Verstorbene COVID-19-Fälle gesamt

    1

    0

    1.909

    29

    20.099

    227

    COVID-19-Fälle mit wahr­schein­li­chem Impfdurchbruch, die ver­stor­ben sind

    0

    0

    1

    0

    396

    59

    Anteil wahr­schein­li­che Impfdurchbrüche an ver­stor­be­nen COVID-19-Fällen

    0%

    -

    0,1%

    0%

    2,0%

    26,0%

    Weitere detail­lier­te Informationen fin­den sich in den o.g. Wochenberichten.

    Dieser Informationszugang erfolgt gebührenfrei.

    Mit freund­li­chen Grüßen

    Im Auftrag

    Philip Haupt

  2. Es ist beim der­zei­ti­gen Verhalten der Politiker doch nur mehr als logisch, dass als Ergebnis der "Party-Infektionen" her­aus­kom­men wird, ein Genesener habe alle ande­ren ange­steckt. Damit macht man sich den Weg frei für die 1G-Regel. Denn damit hat man end­lich die Zweiklassengesellschaft – gute Geimpfte und böse Nichtgeimpfte, egal ob die­se in der 2G- oder 3G-Variante vor­lie­gen – etabliert.

    Erst wenn die Events mit 1G (dies stel­le ich mir gru­se­lig vor, was da dann für Typen rum­lau­fen) so rich­tig schön für Spreader-Events sor­gen, tut sich viel­leicht bei Angstbürgern und Covidioten etwas.

  3. Newsticker Antenne Münster:
    Donnerstag, 9. September, 11:29 Uhr:

    Präsenzunterricht an der Uni

    "Die Uni Münster kehrt im bald begin­nen­den Wintersemester zum Präsenzunterricht zurück. Sicherheitsabstände soll es nicht mehr geben, hat der Krisenstab der WWU beschlos­sen. Allerdings gilt der 3G-Nachweis beim Betreten der Gebäude. Das sol­len in den gro­ßen Gebäuden wie H1 am Schlossplatz, Fürstenberghaus oder Juridicum pri­va­te Sicherheitsdienste über­neh­men. Pro Semester fal­len dadurch Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen bis 2 Millionen Euro an. Wo kein Sicherheitsdienst kon­trol­liert, sol­len Lehrende oder stu­den­ti­sche Hilfskräfte die Aufgabe über­neh­men. In den Hörsälen wird das Tragen einer Maske am Platz emp­foh­len, Plicht ist es aller­dings nicht, sag­te Unisprecher Norbert Robers auf Nachfrage. Ein end­gül­ti­ger Beschluss für die geplan­ten Maßnahmen muss von den Dekanen der Fachbereiche gefasst wer­den."

    https://​www​.anten​ne​mu​ens​ter​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​d​e​r​-​a​n​t​e​n​n​e​-​m​u​e​n​s​t​e​r​-​n​e​w​s​t​i​c​k​e​r​-​6​1​8​8​5​1​.​h​tml

    Schau'n wir mal. Siehe auch:

    https://​www​.uni​-muens​ter​.de/​d​e​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​.​s​h​tml

    Regelungen
    Stand: 09.09.2021
    Lehr- und Prüfungsbetrieb

    "Ab dem Wintersemester 2021/22 soll die WWU wie­der ein Ort sein, an dem Interaktion zwi­schen Lehrende und Studierende auch per­sön­lich mög­lich ist:

    Zutritt zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen haben aus­schließ­lich Teilnehmende, die immu­ni­siert (geimpft bzw. gene­sen) sind oder inner­halb der letz­ten 48 Stunden in einer zuge­las­se­nen Teststelle nega­tiv getes­tet wur­den (3‑G-Regel) und dies beim Zugang zur Veranstaltung nach­wei­sen kön­nen. Während der vor­le­sungs­frei­en Zeit über­prü­fen die Lehrenden oder Prüfenden die Nachweise zu Beginn der jewei­li­gen Veranstaltung oder Prüfung. Bis zum Beginn der Vorlesungszeit wer­den genaue­re Informationen zur Überprüfung der 3‑G-Regel veröffentlicht."

    1. Es geht noch ver­schärf­ter, ein Höhepunkt der Irrationalität:

      Student darf rei­nes Online-Studium nicht abschlie­ßen, weil er nicht geimpft ist https://t.me/s/rabbitresearch/5287

      "… Der Student der Rutgers University, Logan Hollar, kann auf­grund sei­nes Impfstatus nicht an Online-Kursen teil­neh­men. Obwohl er von der Schule Informationen über die COVID-19-Impfvorschriften erhal­ten hat­te, igno­rier­te der 22-Jährige die­se, da er nur aus der Ferne stu­dier­te und davon aus­ging, dass er nicht geimpft wer­den muss­te, da er den Campus nicht betrat.…"

      Meldung im Original:

      https://​www​.nj​.com/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​2​0​2​1​/​0​9​/​r​u​t​g​e​r​s​-​s​t​u​d​e​n​t​-​s​a​y​s​-​h​e​s​-​b​e​i​n​g​-​s​t​o​p​p​e​d​-​f​r​o​m​-​t​a​k​i​n​g​-​v​i​r​t​u​a​l​-​c​l​a​s​s​e​s​-​b​e​c​a​u​s​e​-​h​e​s​-​n​o​t​-​v​a​c​c​i​n​a​t​e​d​.​h​tml

  4. aus
    https://​www​.muens​ter​.de/​p​r​e​s​s​e​m​e​l​d​u​n​g​e​n​/​w​e​b​/​f​r​o​n​t​e​n​d​/​o​u​t​p​u​t​/​s​t​a​n​d​a​r​d​/​d​e​s​i​g​n​/​s​t​a​n​d​a​r​d​/​p​a​g​e​/​1​/​s​h​o​w​/​1​0​8​1​647

    "Dass sich Personen trotz Immunisierung auch wei­ter­hin anste­cken und zu Überträgern wer­den kön­nen, ist bekannt. Heuer: „Klar ist aber auch, dass die Schutzimpfung das Risiko einer schwe­ren Erkrankung extrem reduziert.“"

    Demnächst heißt es wahrscheinlich:
    Dass Personen trotz Immunisierung an Covid-19 ster­ben kön­nen, ist bekannt. Klar ist aber auch, dass die Schutzimpfung ver­hin­dert, dass man nicht toter als tot sein kann.

  5. Wahrscheinlich so:

    Jemand ist mit Husten zum Artzt, hat einen Zauber-Test gemacht, und der war "posi­tiv". Darauf hin haben bei einer unbe­kann­ten Zahl von Leuten die Apps geblinkt, sie haben Panik und psy­cho­so­ma­ti­sche Symptome bekom­men, sind zum Arzt gegan­gen, und der Zauber-Test hat 26 Mal geblinkt.
    Dann hat das Gesundheitsamt wei­te­re Kontakte ermit­telt und noch mehr Zauber-Tests gemacht. Jetzt schon 44 "Positive". Wahrscheinlich bekom­men sie auch noch mehr hin.

    Hokuspous Fidibus. So macht man eine sich selbst erhal­ten­de "Pandemie." Perpetuum Mobile.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.