Nach Kochsalz-Spritze: 22 Menschen müssen zum Nachimpfen

Am 25.4. wur­de hier in Mitarbeiterin spritzt Kochsalzlösung statt Biontech-Impfstoff über den Vorfall berich­tet. Damals war noch die Rede von sechs Fällen. Heute ist zu lesen:

»22 Menschen sol­len im Kreis Friesland einen wei­te­ren Impftermin bekom­men, nach­dem eine Krankenschwester ihnen nur eine Kochsalzlösung gespritzt hat­te. Dies habe die Auswertung ent­spre­chen­der Antikörper-Tests im Landesgesundheitsamt erge­ben, berich­te­te der Norddeutsche Rundfunk am Dienstag.

Die Untersuchung war nötig gewor­den, weil die Mitarbeiterin eines Impfzentrums bei Schortens ein­ge­räumt hat­te, sechs Spritzen statt mit dem Biontech-Impfstoff mit Kochsalzlösung gefüllt zu haben. Ihr soll zuvor beim Anmischen ein Fläschchen mit dem Vakzin her­un­ter­ge­fal­len sein, was sie anschlie­ßend ver­tu­schen woll­te. Nun muss­te des­halb der tat­säch­lich vor­han­de­ne Impfschutz von mehr als 100 Menschen mit Hilfe von Blutproben nach­träg­lich über­prüft wer­den.«
abendblatt.de (11.5.)

Ich erspa­re mir hier Spekulationen über Logik. À pro­pos: Wie geht es eigent­lich Herrn Seehofer?

11 Antworten auf „Nach Kochsalz-Spritze: 22 Menschen müssen zum Nachimpfen“

  1. Hoch anzu­rech­nen wäre es gewe­sen, wenn sie das Fläschen gegen die Wand gewor­fen und sich dabei aus­drück­lich Corona-kri­ti­scher Worte bedient hät­te. So ähn­lich, wie dies in Russland ein Brauch nach dem Genuss alko­ho­li­scher Getränke sein soll. Alternativ kann der Frau auch ein Preis für poten­ti­el­le lebens­ret­ten­de Maßnahmen ver­lie­hen wer­den. Leider möch­te sich nicht jeder ret­ten lassen.

  2. Festgestellt anhand von Anrtkörper-Tests?
    Habe ich da irgend­was ver­passt? Mir ist irgend­wie im Gedächtnis, dass Wieler zu Beginn der Impfkampagne sag­te, das Testen der Impfung auf Wirksamkeit anhand von Antikörper-Tests sol­le man bes­ser sein lassen.

  3. Das mit den Antikörpertests ist doch eher frag­wür­dig, nach was will man denn da suchen, vor allem nach so kur­zer Zeit nach der Impfung.

  4. Deutschland 2020: Wo man dafür zur Rechenschaft gezo­gen, Patienten kein expe­ri­men­tel­les Gentherapeutikum mit poten­ti­ell töd­li­cher Nebenwirkung ohne Aufklärung zu spritzen.

  5. 22 von hun­dert ohne Antikörper im Blut. Aber nur 6 Spritzen mit Kochsalz. Was, wenn von die­sen Kochsalz-Leuten eini­ge vor­her bereits Antikörper hat­ten und gar nicht alle 6 in den 22 ent­hal­ten sind? 20 % ohne erkenn­ba­re Wirkung der Impfung?
    Außerdem, wenn man denn unbe­dingt imp­fen will, wäre es doch schlau­er, den Antikörper-Status vor­her zu ermit­teln. Man wür­de dann auch nicht soviel Impfstoff benö­ti­gen. Ach, ich ver­gaß, das ist ja dann über­haupt nicht mehr so rich­tig ein­fach kon­trol­lier­bar, letzt­end­lich geht es ja nicht um die Gesundheit, son­dern dar­um, dass das Zeug in den Arm kommt.

  6. Eine Ampulle mit sechs Dosen ist her­un­ter­ge­fah­ren und 22 Personen haben kei­nen Titer ent­wi­ckelt. Das sind 16 Personem zu viel. 117 Personen wur­den zum Antikörpertest gela­den. Das heißt, dass über 10% gar kei­nen(!) Titer ent­wi­ckelt haben trotz Gentherapie. Und das ist nun die Grundlage dafür, sie nun für unge­fähr­lich zu erklären?
    Ganz davon ab, dass die bis­her bedingt zuge­las­se­nen Produkte kei­ne ste­ri­le Immunität bie­ten kön­nen und so per se kei­ne ein­zi­ger Proband vor ,,Infektion" geschützt wäre und somit auch zur Verbreitung wei­ter beiträgt.

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