"Ohne Maske vor dem Joghurtregal: viele Tote, jeden Tag"

Das lesen wir am 25.4. in einem Kommentar auf faz.net (Bezahlschranke):

»Wie vie­le Menschenleben darf es kos­ten, ohne Maske vor dem Joghurtregal im Supermarkt zu ste­hen? Wir soll­ten ehr­lich sagen, was uns unse­re Bequemlichkeit wert ist: vie­le Tote, jeden Tag…«

Zu der pole­mi­schen Frage schreibt Bender:

»Die Frage ist kei­nes­wegs pole­misch, weil der Zusammenhang zwi­schen Masken, Tests und Totenzahlen erwie­sen ist. Die Frage klingt nur des­halb schrill, weil man sie eigent­lich nicht beant­wor­ten kann. Es kann kei­ne all­ge­mei­ne Regel geben, die Menschenleben ver­rech­net mit Bequemlichkeiten…

Jeder kann Maske tra­gen oder kann es las­sen, und wer es lässt, ent­schei­det damit, dass die Totenzahl so blei­ben kann, wie sie ist. Ein Minister, der das täte, wäre untrag­bar, weil er an der Opferzahl gemes­sen wür­de. Bei Millionen von unbe­küm­mer­ten Bürgern aber ist die Schuld des Einzelnen so undurch­sich­tig gering, dass sie vie­len nicht der Rede wert ist. Einzelne wurmt es noch. Sie legen die Maske ab und mur­meln klei­ne Rechtfertigungen. Sie sagen, dass sie nur kurz ohne Maske gewe­sen sei­en oder die Maske ver­ges­sen hät­ten oder dass die Ungeimpften selbst schuld sei­en. Das sind jene, die schon ahnen, wie schwer ihre Entscheidung zu ver­tei­di­gen ist, wenn jemand mit den Menschenleben anfängt. Deshalb tas­ten sie sich vor.«

Mitten auf dem Höhepunkt

»Wer meint, mit die­ser Beobachtung sei es getan, ver­kennt, was gera­de pas­siert. Wir erle­ben die Normalisierung einer Pandemie mit­ten auf einem ihrer Höhepunkte… Wir soll­ten ehr­lich sagen, was uns unse­re Bequemlichkeit wert ist: vie­le Tote, jeden Tag.«

"Hose rauf! Zur Spritze lauf!" Soll uns das die Anzeige sagen?

47 Antworten auf „"Ohne Maske vor dem Joghurtregal: viele Tote, jeden Tag"“

  1. Justus Bender, der Don Quichotte, der stets gegen die AfD und den gesun­den Menschenverstand rei­tet. Er gehört gewiss nicht zu den klu­gen Köpfen, die einst­mals (lang ist es her) die FAZ redak­tio­nell betreuten.
    Heute fin­det man dort offen­bar nur noch ideo­lo­gisch gestähl­te Betonköpfe, die mei­nen, sie müss­ten Haltung zei­gen, anstatt die Realität abzubilden. 

    Wer so einen Schwachsinn wie im Artikel dar­ge­stellt publi­ziert, der zeigt ganz deut­lich, dass er von den Grundpfeilern einer sau­be­ren jour­na­lis­ti­schen Tätigkeit (tief­ge­hen­de Recherche zum Sachverhalt, objek­ti­ve Bewertung der Fakten) nichts hält. Es zählt allein, dass man im Chor der Regierungszäpfchen (wo führt man die doch gleich ein?) mit lau­ter Stimme mit­singt, so schrill und falsch die Töne auch sein mögen.

    1. @Angermann: Auch wenn Herr Bender es nicht beherrscht, so gibt es zahl­rei­che Gründe, mit gesun­dem Menschenverstand gegen die AfD zu "rei­ten".

      1. @aa: Welche? Ein Hoch auf die AfD sei mir an die­ser Stelle erlaubt! (Ich bin kein Mitglied und habe ver­sucht, die­se Partei zu wäh­len. Allein, das deut­sche Wahlamt war nicht in der Lage dazu, mir recht­zei­tig die Wahlunterlagen nach China zuzustellen.)

        Genau die­se Art Schizophrenie in der Bewertung hat nicht zuletzt zu den Verheerungen geführt, die Gegenstand Ihres Blogs sind. Ja, zu der Geisteskrankheit, wie sie Herr Bender exem­pla­risch vorführt.

      2. Ja die AFD ist auch bei mir durch gute Reden und ordent­lich Oppositionsarbeit im Ansehen gestie­gen. Als ich nun aber aus alter Gewohnheit den Wahlomat für NRW aus­ge­füllt habe, war das Ergebnis dann doch wie­der (so wie immer) sehr klar. AFD letz­ter Platz mit 43 % Übereinstimmung.

      3. Die Abgrenzeritis von der Partei die man nicht nen­nen darf ist für Impfzwanggegner, höf­lich gesagt, kon­tra­pro­duk­tiv. Man kor­ri­gie­re mich, soll­te ich falsch lie­gen, aber die unaus­sprech­li­che Partei ist die ein­zi­ge die kate­go­risch den Impfzwang ablehnt und
        auch jene, die auf nament­li­che Abstimmung im Bundestag bestan­den hat. Für Hinterbänkler*Innen gab es dadurch kein „Verstecken“ hin­ter dem Fraktionszwang.
        Gäbe es die­se alter­na­ti­ve Partei nicht, wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit der all­ge­mei­ne Impfzwang bereits bit­te­re Realität in Dummland, behaup­te ich als lin­ke Fußgängerin.

        Jetzt gibt es Gründe, die gegen die­se und jene Partei spre­chen, doch kei­ne die so gra­vie­rend sind wie bei den
        oliv-grü­nen Kriegstreiber*INNEN, und den Linken, die den Grünen in allem nach­äf­fen und des­halb vom Proletariat links lie­gen gelas­sen werden..

        1. @Wer rei­tet so spät…: Ich wer­de mich wei­ter von Organisationen abgren­zen, die Menschen aus­gren­zen – ob wegen ihres "Impfstatus", ihrer Hautfarbe, ihrer sexu­el­len Orientierung etc. Man darf, die Partei, der ihre Führungspersonen zuhauf abhan­den gekom­men sind wegen ihres faschis­ti­schen Flügels, durch­aus benen­nen. (Das macht ande­re Parteien nicht besser.)

  2. Bezeichnend, dass er sei­ne These über­haupt nicht belegt. Angeblich ist der Zusammenhang zwi­schen Tests, Masken und Todeszahlen erwie­sen????- Wo denn? Wer denn? Wie denn?
    Einfach daher­plap­pern reicht heut­zu­ta­ge. Die klu­gen Köpfe haben wohl auch bei der FAZ schon lan­ge das Weite gesucht.

  3. ben­der argu­men­tiert zeroCovid-esk:

    https://www.info-faktencheck.de/wordpress/2022/01/21/das-maerchen-vom-ende-der-pandemie/
    ZC Nr. 3 / ZeroCovid
    "Das Märchen vom Ende der Pandemie
    21. Januar 2022
    Verena Kreilinger
    […]
    Die Hoffnung, dass die Bedrohung durch SARS-Cov‑2 ein Ende hat, sobald das Virus ende­misch wird, beruht auf etli­chen Fehlannahmen.
    […]
    Endemisch bedeu­tet, dass eine Krankheit immer auf einem ähn­li­chen Level in einer Gesellschaft zuge­gen ist. Ob die­ses Level gesell­schaft­lich bewäl­tig­bar ist oder nicht, tut hier­bei nichts zur Sache. Die Höhe die­ses Levels wird nicht allein von den Eigenschaften des Krankheitserregers bestimmt, son­dern ist auch Ergebnis eines gesell­schaft­li­chen Aushandlungsprozesses: Wie vie­le Fälle wer­den akzep­tiert? Wir sehen aktu­ell, dass 400 Corona-Tote täg­lich in Deutschland ein poli­tisch akzep­ta­bler Wert zu sein schei­nen. Weltweit Siebentausend. Die gesell­schaft­li­che Verrohung, die sich hier voll­zieht, ist besorgniserregend.

    Ob ein ende­mi­sches Stadium, also ein „Ende der Pandemie“ oder „Tote ohne Ende“ bedeu­tet, hängt also auch davon ab, ob es uns als Gesellschaft gelingt, Menschlichkeit und Solidarität gegen die Bestrebungen des Kapitals und der Rechten zu verteidigen."

    Bestrebungen der Rechten bedeu­ten "Tote ohne Ende".
    Wer sei­ne Maske nicht trägt, strebt den Rechten nach.

    1. Herr Blank, 0 Corona-Tote ges­tern. Es ist der glei­che Aushandlungsprozess, der mit den täg­li­chen Verkehrstoten, den täg­li­chen Toten durch fal­sche Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum, etc. statt­ge­fun­den hat. Und wenn die Zählweise (mit oder an) klar gere­gelt ist und die Medienwelt dem C‑Virus den Nimbus des "töd­li­chen, welt-ver­nich­ten­den" Charakter genom­men hat, kann tat­säch­lich auch wie­der ein Leben, ohne Maske UND ohne schlech­tes Gewissen, statt­fin­den. Nämlich jetzt. Und Menschen, die vor­er­krankt sind, soll­ten sich – wie auch vor Corona – beson­ders schützen.
      Am wich­tigs­ten, Herr Blank, ist das Ablegen der seit zwei Jahren tief in uns allen ein­ge­fleisch­ten Angst. Denn die­se beein­flusst unser aller Leben am meisten.

  4. Der neue Masken-Fetisch
    Ich habe die Nase gestri­chen voll von den gan­zen Maßregelungen und igno­rie­re jede Bitte der Läden, wei­ter­hin Maske zu tra­gen! Ich recht­fer­ti­ge mich auch nicht und Murmel kei­ne Entschuldigungen. Ich schreie es viel­mehr her­aus: ICH.MACH.NICHT.MEHR.MIT!!

    1. Rechtfertigen müs­sen sich nur die Regelaufsteller, nie­mand sonst! Gott oder die Evolution schuf uns mit Flimmerhärchen in der Nase, einem Verstand und einen Immunsystem. Sterben müs­sen wir trotz­dem alle und das ist auch gut so, den jeder hat sei­ne Zeit bis dahin das Richtige zu tun.

        1. Nachschub-Probleme beim Verstand bedeu­tet: es muß Verstand vor­han­den gewe­sen sein (sonst wäre es kein Nachschub). Wenn ich mir das Führungspersonal unse­rer Parteien so anse­he, haperts bei der einen oder ande­ren schon bei der Erstbestückung.

  5. Welch uner­träg­lich fak­ten­frei­es Geschwurble.
    Es ist wohl der Versuch, eine Art moder­nen pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen Büßerkult zu etablieren.
    Der täg­li­che Tod am Joghurtregal…
    Was macht da schon das biss­chen Weltkriegsgefahr, die auch unse­re Qualitätsmedien täg­lich anheizen?!

  6. An die­sem Wochenende in München:

    Im Zirkus-Krone Menschenmassen (4.000?) ohne Abstand ohne Maske (1, in Worten: eine Maske) applau­die­ren mit stan­ding-ova­tions einem redu­zier­ten Programm, wo teil­wei­se ein-und-der­sel­be Zirkusdompteur – akro­bat drei Nummern bestrei­ten muß­te und kei­ner geht vor­zei­tig raus, um zu sei­nem Parkplatz zu kom­men. Im Zirkus-Krone! Einem Vergnügen von vor­vor­ges­tern und nicht gera­de kom­pa­ti­bel mit Tierschutz und Klimawandel: Zwei Jahre habe ich jeden Abend um die­sel­be Uhrzeit beim Vorbeiradeln die Löwen mar­kerschüt­ternd brül­len hören. Angeblich trägt die­ses Brüllen 5 km weit – und genau­so haben wir uns im Lockdown gefühlt. Jeden Abend.

    Dann das Frühlingsfest: War das in Vor-Corona-Zeiten eher so-so-la-la, nur Touristen lie­fen dort in Tracht her­um, so tru­gen am Wochenende die Wonneschreie von den Fahrgeschäften min­des­tens 5 km weit, die Bierzelte beb­ten als wäre Oktoberfest und auf den umge­ben­den Strassen quol­len die Menschenmassen über die Fahrbahnen, nie­mand war sich sei­nes Lebens sicher, zumin­dest nicht nach der Strassenverkehrs- oder Coronaverordnung. Viel auf­ge­stau­ter Lebenshunger aller Altersklassen brach da durch.

    Zuletzt dann eine Kneipe im Westend: Hier wur­de hart am Rande des gera­de noch Hinnehmbaren her­um­ge­al­bert, Turnschuhe wur­den Frauen von den Füssen geris­sen und zuerst auf die Markisen dann quer über die Strasse ins Gebüsch gewor­fen. Gekreische, Hinterhergerenne, in den erwei­ter­ten Ausschankflächen Fangen gespielt, sich spie­le­risch ange­brüllt und so getan als prü­ge­le man sich dem­nächst, jun­ge Pferde, Fohlen, Kälber – wenn sie das ers­te Mal auf die Wiese dür­fen: Und das kol­lek­tiv. Aber es waren auch Silberrücken drin­nen geses­sen inmit­ten der toben­den Fussballmeute und nie­mand hat auch nur eine Miene verzogen.

    Das geht nicht mehr in die Flasche zurück. Dieser Geist ist jetzt drau­ßen. Vielleicht schafft es der Krieg noch­mal, die Energiekrise – aber Corona ganz sicher nicht mehr. LG Josi

    1. Is halt Frühling. Das muß so.
      Eigene Volksfesterfahrungen wur­den schon verewigt.
      Wasse Bender?
      Was wolle?
      Flasche leer.
      Hat fertig.

    2. Da bin ich ja froh, dass ich bereits seit 1983 nach diver­sen all­er­gi­schen Schocks nach Joghurtverzehr kein Joghurtregal mehr aus der Nähe gese­hen habe. Scheint ja inzwi­schen wirk­lich – jeden­falls in Frankfurt – ein lebens­be­droh­li­cher Ort gewor­den zu sein. Weiß jemand, ob es an der Gemüsetheke ähn­lich infek­ti­ös zugeht? Schon erstaun­lich mit wel­chen intel­lek­tu­el­len Glanzleistungen sich die­ser Bender und wei­te­re min­der­be­gab­te "Journalisten" ihren Lebensunterhalt so (v)erdienen.

  7. "Zusammenhang zwi­schen Masken, Tests und Totenzahlen erwie­sen"??? Argumentum ad populum?
    Spannend: der Zusammenhang zwi­schen "Masken und Tests" mag durch­aus bestehen (den zwi­schen Nicht-Maskentragen und Tests kann ich aus mei­ner Umgebung näm­lich empi­risch bestä­ti­gen: wer kei­ne Maske trägt lässt sich fak­tisch nie tes­ten – und wer krank ist bleibt trotz­dem zuhau­se), der zwi­schen "Tests und Totenzahlen" müss­te genau­er defi­niert werden.
    "Covid19-Totenzahlen"? Ja!
    Gesamt-Totenzahlen? (vul­go: "Übersterblichkeit"?) Nein! (in der BRD zumin­dest in 2020 und 2021 fast nicht und 2022 ist noch unbekannt).

    "Kleine Rechtfertigungen" für das Ablegen der Maske, die der Kommentator fest­ge­stellt haben will, sind mir noch nicht aufgefallen.
    "Keine" wäre kor­rekt und angemessen.
    (Ein "Sorry" beim Nicht-Niesen in die Armbeuge ist aber immer OK).

    Ansonsten lässt sich wun­der­bar dar­über grü­beln, was "Justus Bender" dazu ver­an­lasst haben mag, so einen hane­bü­che­nen Blödsinn abzusondern.
    Aber ad homi­nem zu argu­men­tie­ren ver­bie­tet sich bereits wegen
    https://www.corodok.de/von-fehlern-infantifa/

  8. Vielleicht soll­ten man dem Herrn Bender ein­fach nur mal den Tip geben, er kön­ne es ja mal mit Mundwasser oder ein­fach nur mal mit Zähneputzen pro­bie­ren, damit die Menschen neben ihm am Jogurtregal nicht tot umfallen.

    Wie hat die Menschheit solan­ge ohne die­se Unfug und vor allem ohne die­se Dummschwätzer über­le­ben können??

  9. Ich habe kei­ne Ahnung, wo genau und wie Herr Bender sei­ne Luft ein­at­met. Wer frei­wil­lig mit Maske her­um­läuft hat, außer viel­leicht im Karneval, aus mei­ner Sicht kom­plett einen an der Klatsche. Damit aber nicht der Eindruck ent­steht, ich sei unso­li­da­risch, wer­de ich ab sofort, wenn ich ohne Maske vor dem Joghurtregal im Supermarkt ste­he, für ca. 3 Sekunden die Luft anhal­ten. Ich sage ehr­lich, dies ver­mei­det vie­le Tote jeden Tag. Wenn es nun allen Menschen, wel­che ohne Maske her­um­lau­fen, gelingt, ihre Einkäufe im Supermarkt zu machen, ohne dabei auch nur ein ein­zi­ges Mal zu atmen, dann könn­te so ver­mut­lich die gan­ze Welt geret­tet wer­den. Maskenträger kön­nen da lei­der nicht mit­hal­ten. Deren Sauerstoffzufuhr wur­de schon zu lan­ge abge­rie­gelt. Da gibt es nichts mehr zu retten.

  10. Corona-Regeln bei Einreisen sol­len bis Ende Mai ver­län­gert werden
    25.04.2022

    BERLIN (dpa-AFX) – Für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland sol­len vor­erst wei­ter Corona-Regeln gelten.
    Das Bundesgesundheitsministerium will die an die­sem Donnerstag aus­lau­fen­de Einreiseverordnung bis Ende Mai ver­län­gern, wie ein Sprecher am Montag in Berlin sagte. 

    https://www.boersen-zeitung.de/dpa-afx/e72314cc-c3ec-4a50-94fe-fecdb645ed32

    aus
    https://twitter.com/jeha2019/status/1518553237179486208?cxt=HHwWgMDSqfSH_pIqAAAA

  11. Bender: "Die Frage ist kei­nes­wegs pole­misch, weil der Zusammenhang zwi­schen Masken, Tests und Totenzahlen erwie­sen ist."

    Einen Beweis kann er nicht lie­fern, sonst hät­te er ihn erbracht.

    "Die Frage klingt nur des­halb schrill, weil man sie eigent­lich nicht beant­wor­ten kann."

    Was denn nun? Beweisen oder kann man nicht.

    "Es kann kei­ne all­ge­mei­ne Regel geben, die Menschenleben ver­rech­net mit Bequemlichkeiten…"

    Stimmt nicht. Der Gesetzgeber for­dert in vie­len Bereichen des Lebens eine Risikoabschätzung. Es fin­det auch eine Abwägung zwi­schen Nutzen und Risiko statt, bei­spiels­wei­se beim Einsatz ioni­sie­ren­der Strahlung. Insbesondere beim Einsatz einer Technologie wird von der zustän­di­gen Stelle das akzep­ta­ble Risiko defi­niert und mit­hil­fe von Normen (z. B. DIN EN 61508 oder ISO 26262) wird sicher­ge­stellt, dass das akzep­tier­te Risiko nicht über­schrit­ten wird. Da geht auch die Zahl der erwar­te­ten Toten mit ein.

    Was die Masken betrifft, gibt es Regeln, bei­spiels­wei­se der DGUV bzw. der Berufsgenossenschaften in der Arbeitswelt. Man kann als Arbeitgeber nicht so ohne wei­te­res eine per­sön­li­che Schutzausrüstung ver­ord­nen, ohne Risiko und Schaden abzu­wä­gen, Risiko und Nutzen nach­zu­wei­sen, erfor­der­li­che ärzt­li­che Untersuchungen durch­zu­füh­ren usw. Die DGUV äußert sich sogar zu SARS-CoV‑2 und schreibt vor, dass die­ses Virus in die Risikogruppe 3 gehört, was nicht nur eine Kennzeichnung und Zugangskontrolle zu den Risikozonen erfor­der­lich macht, son­dern auch den Einsatz von FFP3-Masken. Damit sind wie­der­um wei­te­re Auflagen ver­bun­den, auch zum Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefahren, die von der per­sön­li­chen Schutzausrüstung ausgehen.

    Bender ist ein Dummschwätzer.

  12. When will the COVID-19 fol­lies stop?
    6 April 2022
    Peter C Gøtzsche, Director
    Institute for Scientific Freedom
    Copenhagen
    I won­der when the aut­ho­ri­ties will think out­side the
    “per­pe­tu­um mobi­le” (more of the same, inde­fi­ni­te­ly) box and con­clu­de that we are in a situa­ti­on that is not much
    dif­fe­rent to flu sea­sons and allow us to live nor­mal­ly. The ori­gi­nal SARS-CoV‑2 virus is likely not worse than influ­en­za but kil­led many peop­le becau­se the populations
    were non-immu­ne, just like meas­les kil­led 10 times as many as usu­al when it hit the Faroe Islands in 1846. I wri­te about this in my vac­ci­ne book:
    “The same virus can kill rela­tively few peop­le, or it can beco­me very dead­ly if there
    is over­crow­ding and it hits a nonim­mu­ne popu­la­ti­on. In the Faroe Islands, measles
    had not pre­vai­led sin­ce 1781 when it bro­ke out 65 years later, in 1846.49 During the
    epi­de­mic, 78% were atta­cked and the case fata­li­ty rate was 2.8%, which is over 10
    times hig­her than the usu­al rate of about 0.2%.”
    Now we have omic­ron, which likely cor­re­sponds to a rela­tively mild influ­en­za strain.
    So why are the­re still clo­sed restau­rants, semi-empty air­ports, and man­da­to­ry use of
    face masks in several European countries?
    And why did Sweden do rela­tively well, with fewer deaths per mil­li­on than in France,
    Italy, Spain, the UK, and USA, des­pi­te having very litt­le lock­down and not
    recom­men­ding face masks, which very few peop­le used? (Download my book for
    free: The Chinese virus: Killed mil­li­ons and sci­en­ti­fic freedom).
    Why do we not con­clu­de, in accordance with a stu­dy John Ioannidis and colleagues
    did com­pa­ring minor with major lock­downs that found no dif­fe­rence, that we should
    NOT have major lock­downs with all its immense harms, and that it should be
    vol­un­ta­ry to wear face masks, as they have a tiny effect, if any (see The Chinese virus
    book)? The 1% dif­fe­rence in COVID-19 infec­tions in the lar­ge RCT in Bangladesh can
    be exp­lai­ned by the fact that 5% more peop­le kept distance when they wore masks
    than if they didn’t.
    When do we admit that we over­tes­ted our popu­la­ti­ons to the extre­me? Even the
    PCR test cau­ses enor­mous harm, as it has a 2% fal­se posi­ti­ve rate. Thus, when
    peop­le are tes­ted over and over, a huge num­ber will be qua­ran­ti­ned even though
    they are healt­hy. My coun­try, Denmark, has a most embarr­as­sing world record in
    testing:
    Tests per 1 mil­li­on peop­le in Sweden are only 1.8, which is 8% of the Danish rate of
    21.8. The high Danish rate means that every citi­zen could have been tes­ted 22
    times! This is total­ly, total­ly insa­ne, and extre­me­ly costly.
    I have no idea how many of the­se tests that are quick tests and how many that are
    PCR tests, but we can easi­ly do a litt­le mathe­ma­tics, if we assu­me that all of them
    are PCR tests. If we also assu­me that all tests in the same healt­hy per­son have the
    same likeli­hood of 2% of being a fal­se posi­ti­ve, this means that the chan­ce of NOT
    being decla­red infec­ted at any time when tes­ted 22 times is 1 – 0.9822 = 1 – 0.64 =
    36%.
    Thus, the chan­ce that a healt­hy per­son will be decla­red infec­ted at least once is
    dou­ble as high as the chan­ce that the per­son will be decla­red non-infec­ted every
    time.
    Will the fol­lies ever stop?

    https://www.scientificfreedom.dk/wp-content/uploads/2022/04/Gotzsche-When-will-the-COVID-19-follies-stop.pdf

  13. Stellen Sie sich doch mal vor das Zeitschriftenregal und fra­gen Sie sich mal wie­vie­le Tote die­se Art von Papierverschwendung kostet.

    Einfach abar­tig!

  14. "Dummheit
    Als Dummheit (Nicht zu ver­wech­seln mit Blödsinnigkeit) beschreibt man die Fähigkeit des mensch­li­chen Gehirns, wich­ti­ge und vor­teil­haf­te Informationen aus­zu­fil­tern und lang­fris­tig zu ent­sor­gen. Dies darf aber nicht mit der infan­ti­len Intelligenz ver­wech­selt wer­den, bei der Informationen nicht ent­sorgt, son­dern gar nicht erst auf­ge­nom­men, geschwei­ge denn ver­ar­bei­tet, werden.
    Dummheit ist eine heut­zu­ta­ge in nahe­zu allen Gesellschaftsschichten weit ver­brei­te­te Eigenschaft, die sowohl ver­erb­bar als auch erlern­bar ist. Prominente Beispiele dafür sind etwa Daniela Katzenberger, Oliver Pocher, CDU, SPD, AFD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Donald Trump. In neue Dimensionen gesetzt wur­de die Dummheit durch die Erfinder von Stupidedia. Artikel wie genau die­ser spre­chen für sich. Die guten Artikel gehen dar­in unter.

    Neueste Erkenntnisse legen nahe, dass Dummheit eine Form der spe­zi­fi­schen Intelligenz ist. Die dümms­te Art von Mensch ist die Weichbirne. Staatlich aner­kann­te Qualifikation für schwers­te kör­per­li­che Berufe. Siehe auch BWL.

    Die Symptome der Dummheit gehö­ren zu den ange­nehms­ten aller Krankheiten, solan­ge man nichts davon merkt, wenn über einen selbst geläs­tert wird. Beispiele für aku­te Dummheit sind Politiker, TV-Moderatoren oder auch ganz all­ge­mein daher­ge­lau­fe­ne Dumme. Allgemein gel­tend kann man sagen, dass alle Dummen nicht mer­ken, dass sie dumm sind, da ihnen der nöti­ge Verstand fehlt – ein Symptom der Dummheit – um über­haupt dar­über nachzudenken.

    Dummheit äußert sich auch oft durch unzu­rei­chen­de Fähigkeiten, sich ortho­gra­phisch wie ver­bal kor­rekt aus­zu­drü­cken. Ein häu­fig wie­der­keh­ren­des und all­ge­gen­wär­ti­ges Indiz dafür sind Rechtschreibfeler.

    ××× unter­schei­den, zwi­schen Rechtschreibfehler aus Unwissen, Ignoranz oder Style. daher wer dies schrieb über Erkennung der Dummen durch Schreibfehler, ist selbst ein Beispiel der Dummen.

    Generell wird Dummheit gezüch­tet. Diese Zivilisation benö­tigt Dumme, da sonst Kapitalismus oder sons­ti­ge Onanie nicht funk­tio­nie­ren. Insbesondere züch­ten geschlech­ter­spe­zi­fi­schen Umgänge Dummen. ZB.: Männer sind total dumm, da sie sich von all­ge­mein düm­me­ren und schwä­che­ren vor­schrei­ben las­sen, wie sie sich am bes­ten umbrin­gen. Frauen hin­ge­gen züch­ten sich selbst in Infantelie und Schwäche, da sie so am bes­ten leben kön­nen, hier­zu durch deren Schwäche und Infantelie rufen sie her­vor Beschützer und Versorgerinstinkte der Männer, wel­che dann die Frauen umsor­gen selb­stop­fernd. Dieses Aspekt wird ger­ne als Kontrollmechanismus aus­ge­nutzt, um intel­li­gen­te Bevölkerung und des­sen Intelligenz unter Kontrolle zu hal­ten. (die­se Zivilisation ist nicht die Erste auf Erde). Es geht ein­fach um Erdenresourcen, Metalle und Co.

    Jede inter­stel­la­re Zivilisation ist geschlechts­un­ab­hän­gig. Diese Zivilisation sind nur Arbeitet auf Plantage Erde, die dann spä­ter durch "eige­ne" Dummheit sich ent­sor­gen. Daher kommt und wird gezüch­tet die meis­te Dummheit.…"

    https://www.stupidedia.org/stupi/Dummheit

  15. Warum hat der Heuchler auf dem Foto kei­nen Maulkorb an? Ein toter Fotograf ist ihm wohl wurscht, oder was? Ansonsten kann man sol­chen infan­til-debi­len Schwachsinn nur igno­rie­ren. Aber ein gutes hat das ja auch, man erkennt die Idioten jetzt gleich an der Gesichtswindel.

  16. Es wäre inter­es­sant zu erfah­ren, ob es schon wis­sen­schaft­li­che Studien gibt, die bele­gen, dass unmas­kier­tes Vor-dem-Joghurtregal-Stehen zu einer erhöh­ten Sterblichkeit führt und ob das Stehen vor andern Regalen die Ansteckungsgefahr stei­gert oder senkt.

  17. Wie vie­le Menschenleben darf es kos­ten, ohne Maske vor dem Joghurtregal im Supermarkt zu stehen?

    Pink-grün.

    Jeder kann Maske tra­gen oder kann es las­sen, und wer es lässt, ent­schei­det damit, dass die Totenzahl so blei­ben kann, wie sie ist.

    1. Nicht jeder kann Maske tragen.
    2. Und wer es nicht lässt und Maske trägt, der ent­schei­det damit eben­falls, dass die Totenzahl so blei­ben kann, wie sie ist. Wobei die­se Aussage unge­ach­tet etwai­ger Langzeitfolgen auf­grund von ein­ge­at­me­ten Maskenrückständen geschah; zum Vergleich die­se Studie.

  18. In Meck/Pomm ist ja nun auch die Maskenpflicht gefal­len. Im Bus aller­dings nicht, im Krankenhaus nicht … aber in mei­nem klei­nen Supermarkt. Es hängt zwar noch ein Schild im Eingang, aber 3/4 der Leute war oben ohne unterwegs.
    Mir taten die vor­wie­gend Älteren mit Maske leid, die sich sicht­bar unwohl fühl­ten, ver­mut­lich aus Angst, und ich mach­te einen gro­ßen Bogen um sie her­um. Auch die Verkäuferin hat­te kei­ne Maske, aller­dings haben die­se es schon frü­her nicht so eng gese­hen – meist war min­des­tens die Nase draußen.

    Das ist ohne­hin ein Phänomen der letz­ten 2 Jahre- egal, in wel­chem Supermarkt – die Verkäuferinnen schie­nen mir alle kei­ne Angst zu haben. Liegt es dar­an, dass sie noch nie etwas vom "Tod am Joghurtregal" gehört haben, weil sie die FAZ nicht lesen? Oder hän­gen sie etwa gar der VT an, dass ein gesun­der Mensch nie­man­den anste­cken kann und dass das A und O ein gesun­des Immunsystem ist?

    Fragen über Fragen. Jedenfalls mach­te das Einkaufen heu­te wie­der Spaß.

  19. Mit die­ser Argumentation kann man jede Handlung und ihr Gegenteil ver­un­glimp­fen, denn es gibt nichts, was man tut oder unter­lässt, was nicht dazu füh­ren kann, dass irgend­et­was ein wenig frü­her stirbt.

  20. Dass man in der FAZ mal Texte auf dem Niveau von "Der Angriff der Killertomaten" lesen muss, hät­te sich zwi­schen 1978 und 2019 wohl nie­mand träu­men las­sen. https://de.wikipedia.org/wiki/Angriff_der_Killertomaten

    Vielleicht soll­te sich Herr Bender bei der "Weekly World News" bewer­ben: https://de.wikipedia.org/wiki/Weekly_World_News

    Und mor­gen dann: "RKI bestä­tigt 35 % Infektionen durch am Kühlregal auf­stei­gen­de Virenschwaden infi­ziert. Zur Prävention set­zen Handelsketten die Butterpreise hoch. Brancheninsider berich­ten, dass hun­dert­tau­sen­de Supermarkt-Mitarbeiter die letz­ten bei­den Jahre nur über­leb­ten, weil sie sich nur in der mit Plexiglas mar­kier­ten No-Virus-Zone um die Kasse auf­hiel­ten. Die Impfung schützt aber auch."

    Apropos: Die zuneh­men­den kogni­ti­ven Relotionen schei­nen eine Form von Long Impfung zu sein. Der öffent­lich-recht­li­che "Funk" zeigt auch schon Störungen im Redaktionsstübchen:

    05.04.2022: "Sarah ist objekt­o­p­hil und liebt ihre Boeing 737"
    https://www.funk.net/channel/tru-doku-12074/sarah-ist-objektophil-und-liebt-ihre-boeing-737-i-tru-doku-1796028

    Blöde digi­ta­le Demenz – das hat­ten wir doch schon im ers­ten Lockdown:

    17.03.2020: "Sex mit einem Flugzeug – Michèle ist objektophil"
    https://www.funk.net/channel/follow-mereports-1332/sex-mit-einem-flugzeug-michle-ist-objektophil-1679494

    Oder ist das ein Cover von Sandra aus Budapest?

    10.03.2022: "Hungarian Woman Claims to Be in a Romantic Relationship With a Toy Plane"
    https://www.odditycentral.com/news/hungarian-woman-claims-to-be-in-a-romantic-relationship-with-a-toy-plane.html

    And now to some­thing com­ple­te­ly dif­fe­rent: Corona.

  21. Warum gibt das Feuilleton die­sen Zeugen Corona's immer noch eine Plattform? Die Zero Covidianer sind zu eine Sekte der ganz schlim­men Art mutiert. Ist mir unbe­greif­lich war­um das immer noch unter­stützt wird.

  22. Seit die Laborthese kei­ne Verschwörungstheorie mehr ist und nur noch dar­über spe­ku­liert wer­den kann, ob die welt­wei­te Verbreitung ver­se­hent­lich oder absicht­lich erfolg­te (- wobei von den übli­chen Profitieren i.d.R. wenig dem Zufall über­las­sen wird), muss unbe­dingt eine unab­hän­gi­ge, scho­nungs­lo­se Aufklärung erfol­gen, damit sich so etwas nie­mals wie­der­holt oder auch jetzt noch künst­lich per­p­etu­iert ( zB durch absicht­li­che Ausbringung wei­te­rer Virenmutationen)‼️
    Dies ist auch aus Gründen der all­ge­mei­nen "Psychohygiene" und der gesell­schaft­li­chen Versöhnung drin­gend gebo­ten, wie man an die­sem Beispiel deut­lich erkennt‼️

    1. Massen-Hysterien, durch wen oder was auch immer aus­ge­löst, gehö­ren zur Menschheit. Selbstverständlich wird sich das (lei­der?) in Varianten wie­der­ho­len. Die Idee der Aufklärung durch Wissen und Zweifel die­se Phänomene ein­zu­he­gen ist lei­der in der Praxis geschei­tert oder ich sage mal zur Sisyphos-Arbeit gewor­den. Der Nachweis von Viren und ihrer in vivo Vermehrung ist nicht geführt. Seit min­des­tens 120 (Pasteur, Koch, Rockefeller Institute) Jahren wird dar­an geforscht bio­lo­gi­sche Kampfmittel her­zu­stel­len, weil die ande­ren das ja auch machen, damit man ein Gegenmittel parat hat. Es wird nicht gelin­gen, da es sich um ein logi­sches Paradoxon han­delt, weil Natur nicht sta­tisch son­dern veän­der­lich ist.

  23. Mein Gott, da fällt mir aber ein Stein vom Herzen !
    Als vegan leben­dem Menschen wird mir der Tod vor'm Joghurt-Regal wohl erspart bleiben…

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