Quiz des Tages

Von wem stammt die­ses Zitat?

»Die Maßnahmen, die wir bereits getrof­fen haben und noch tref­fen müs­sen und die ich im wei­te­ren Teil mei­ner Ausführungen des nähe­ren erläu­tern wer­de, sind ein­schnei­dend für das gesam­te pri­va­te und öffent­li­che Leben. Die Opfer, die der ein­zel­ne Bürger dabei zu brin­gen hat, sind manch­mal schwer; aber sie bedeu­ten nur wenig den Opfern gegen­über, die er brin­gen müß­te, wenn er sich zu die­sen Opfern wei­ger­te und damit das größ­te natio­na­le Unglück über unser Volk her­auf­be­schwör­te. Es ist bes­ser, zur rech­ten Zeit einen Schnitt zu tun, als zuzu­war­ten und die Krankheit sich erst rich­tig fest­set­zen zu las­sen. Man darf aber dem Operateur, der den Schnitt tut, nicht in den Arm fal­len oder ihn gar wegen Körperverletzung ankla­gen. Er schnei­det nicht, um zu töten, son­dern um das Leben des Patienten zu retten.«

    1. Angela Merkel, 2.11.2020
    2. Joseph Goebbels, 8.2.1943
    3. Emmanuel Macron, 21.4.2020
    4. Bernd Höcke, 31.1.2022

Wer als Erster in einem Kommentar die rich­ti­ge Antwort mit Quelle nennt, bekommt das coro­dok-Verdienstkreuz am Bande. Wer pfu­schen will, schaut hier nach.

17 Antworten auf „Quiz des Tages“

  1. Erschreckend genug, ich wür­de die Rede jedem zutrau­en, außer dem Höcke.
    Dem aller­dings fehlt ledig­lich der pas­sen­de Amtssessel dazu.

  2. @aa Das ist eine inter­es­san­te Idee. Eine Quizfrage. Möglicher Ansatz für einen Ausweg aus unser aller Verkrampfung. Mir schwebt ein ähn­li­cher Showdown (nicht Shut/Lockdown) wie in

    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welle

    vor, der unser aller Augen öff­net und wie­der zurück zur Realität fokussiert.

    An den Goebbels'schen Sätzen müss­ten tat­säch­lich nur weni­ge ver­rä­te­ri­sche Stellen geeig­net ersetzt wer­den (z.B. natio­nal, Operateur und Körperverletzung) und schon könn­te das von einem zeit­ge­nös­si­schen tal­king head zur prime time gespro­chen wer­den. Grusel. Wir meis­ten wür­den es kau­fen. Geimpft krie­gen wir's sogar umsonst.

  3. Hm. Mit Ausschlussverfahren isses kinderleicht:
    nicht a) (sie wür­de nie­mals die Bürgerin und die Patientinnen ver­ges­sen – die Operateurin schon)
    nicht c) (kann kein Deutsch)
    nicht d) (wegen des Datums)

    1. Frau Merkel wür­de auch nicht vom Volk spre­chen, son­dern von "der Bevölkerung", so wie unser Steinmeier. Der hat ja sogar im Gelöbnis der Bundeswehr das Volk durch die Bevölkerung ersetzt.

  4. Mediziner und die Operation Volkskörper
    Zitate aus "Hitlers Eliten nach 1945", Norbert Frei (2003):

    "Zwischen Medizin und Nationalsozialismus hat­te es enge Verbindungen und weit­ge­hen­de Übereinstimmungen gege­ben. Die Reinigung des »deut­schen Volkskörpers«, die Ausgrenzung und Vernichtung alles »Minderwertigen« – die­ses Projekt hat­ten das Regime und vie­le Ärzte bis zuletzt gemein­sam vor­an­ge­trie­ben." S. 13.

    "Eine kos­ten­mi­ni­mie­ren­de Kollektivmedizin soll­te den »Volkskörper« als Ganzes in den Blick neh­men und ihn von kran­ken Organen oder Gliedern befrei­en. Für die Bevölkerung galt die Pflicht zur Gesundheit, und der Arzt wur­de zum »Arzt am Volkskörper«. Nicht jeder Mediziner konn­te die­ser Vision etwas abge­win­nen – all­zu vie­len aber erschien eine obrig­keits­staat­lich geplan­te und von Experten auto­ri­tär durch­ge­setz­te Gesundheitspolitik als das Gebot der Stunde." S. 15.

    Massensterilisationen nann­te man frü­her "Arbeit am Volkskörper" (S. 16), heu­te sagt man, nach Gates, eher "Bevölkerungsreduktion" und "Impfung", bei­des aber Formen von "Arbeit am Völkskörper" (Die gan­ze Welt impfen).

    Die "Standesvertreter" mach­ten in der Publikation "Wissenschaft ohne Menschlichkeit" (1949) die ein­fluss­rei­che Behauptung, dass "nur ein ver­schwin­dend gerin­ger Teil der Standesangehörigen die Gebote der Menschlichkeit und der ärzt­li­chen Sitte ver­letzt hat. (…) Von etwa 90 000 in Deutschland täti­gen Ärzten haben etwa 350 Medizinverbrechen began­gen. Die Masse der deut­schen Ärzte hat unter der Diktatur des Nationalsozialismus ihre Pflichten getreu den Forderungen des Hippokratischen Eides erfüllt, von den Vorgängen nichts gewußt und mit ihnen nicht im Zusammenhang gestan­den". S.26.

    "Der Blick auf die viel­fäl­ti­gen Übereinstimmungen zwi­schen Medizin und NS-Regime, die Verstrickung der Ärzteschaft als Berufsgruppe, wur­de durch die­se Zahlendebatte jedoch völ­lig ver­stellt – aus der Sicht der Ärztekammern exakt das erwünsch­te Ergebnis". S. 26.

    "Die Zahl 350 war von nun an für 40 Jahre das ein­zi­ge, was der Ärzteschaft zu ihrer NS-Vergangenheit ein­fiel. Jenseits der ver­meint­lich 350 Schuldigen strahl­te die Medizinerzunft im Gewand der Unschuld – und im wei­ßen Kittel der 65 Arztfilme, die allein zwi­schen 1946 und 1959 gedreht wur­den". S.27.

    Erst Mitscherlich, auf­grund sei­ner Aufklärungsbemühungen "einer der »best­ge­h­aß­ten Männer der deut­schen Medizin«" , fand mit sei­nem Report "Medizin ohne Menschlichkeit" (1960) ein "nen­nen­wer­tes Echo in der Öffentlichkeit". Das Fazit aus sei­nem Buch lau­tet: "Dreihundertfünfzig waren unmit­tel­ba­re Verbrecher – aber es war ein Apparat da, der sie in die Chance brach­te, sich zu ver­wan­deln". S. 28.

    Fazit:
    Offenbar brach­te Mitscherlichs öffent­li­cher Beitrag kaum etwas und es gab lei­der, wie man jetzt leicht sehen kann, kei­ne wirk­li­che "Stunde Null" bei den Ärzten in Deutschland. Schon wie­der wird Medizin durch eine völ­lig irra­tio­na­le Hygiene-Ideologie verdrängt.

    "Bleiben Sie gesund!"

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