Serdar Somuncu: "Das ist genau die Argumentation der Schwurbler und Querdenker, und sie ist zu Teilen leider richtig"

»+++Die­se Regie­rung hat jetzt schon versagt!+++

Ich weiß, dass ich mit die­sem Text Unmut erre­gen wer­de. Ich wer­de zum Schwurb­ler erklärt, zu einem, der jetzt auch abge­drif­tet ist. Mitt­ler­wei­le ein uner­träg­li­cher Schwät­zer, auf hal­bem Weg einer von denen zu sein, die er frü­her bekämpft hat und obwohl manch einer bis­her noch mein Fan war, bleibt nichts ande­res übrig, als sich ange­wi­dert von mir abzuwenden.

Ok. Ich igno­rie­re das und es ist mir trotz­dem nicht egal. Ich könn­te argu­men­tie­ren und schrei­ben, dass ich gera­de, weil ich mich seit gerau­mer Zeit damit beschäf­ti­ge, ein beson­de­res Gespür für unge­sun­de Ent­wick­lun­gen habe, aber das wäre müßig und ange­be­risch. Es gibt so vie­le Mei­nun­gen auf der Welt, dass man dage­gen nicht ankommt. Sinn­los. Und trotz­dem möch­te ich mich äußern. Also bit­te jetzt weg­le­sen, falls Sie es, so wie ich, nicht ertra­gen kön­nen, dass es ande­re Mei­nun­gen gibt!
Vor­sorg­lich aber sper­re ich, als rei­ne Vor­sichts­maß­nah­me, die Kom­men­tar­funk­ti­on, weil ich kei­ne Lust dar­auf habe und auch nicht dazu ver­pflich­tet bin, mir den geis­ti­gen Müll durch­zu­le­sen, den man­che dann in sol­chen Debat­ten ablas­sen, so wie jeder ande­re auch frei­wil­lig ent­schei­den kann, ob er mei­nen Wor­ten Auf­merk­sam­keit schenkt. (Das habe ich mir übri­gens von pro­mi­nen­ter Stel­le abgeguckt.)
Aber lang­sam reicht es mir. Nein, eigent­lich reicht es mir schon von Anfang an. Die Infek­ti­ons­zah­len stei­gen und stei­gen. Die Inzi­denz pen­delt hin und her, die Kran­ken­haus­be­le­gun­gen sind sta­bil nied­rig und alles was unse­rer Regie­rung seit Wochen ein­fällt ist, die Maß­nah­men­schrau­be wei­ter­zu­dre­hen und so einen immer grö­ßer wer­den­den Teil der Bevöl­ke­rung fak­tisch unter Haus­ar­rest zu stel­len und vom öffent­li­chen Leben aus­zu­schlie­ßen und mit immer abstru­ser wer­den­den Regeln dafür zu sor­gen, dass weder gilt, was noch vor eini­gen Wochen Richt­li­nie sein soll­te (3/6/9), noch kann man sich auf die Aus­sa­ge derer ver­las­sen, die mei­nen das Rich­ti­ge zur rich­ti­gen Zeit zu tun. Flan­kiert von einem Heer von Mei­nungs­ma­chern und im Boos­ter­rausch sich sicher wäh­nen­den Latent­pa­ni­kern, ergibt sich eine hoch­to­xi­sche Mischung aus beid­sei­tig radi­ka­li­sier­ten Rich­tig- und Wich­tig­tu­ern. Der deut­sche Michel hat sein The­ma gefun­den. Coro­na wird zur Gewis­sens­fra­ge, Zwei­fel zum Ver­rat und Gehor­sam zur Vernunft.
Wäh­rend in ande­ren Län­dern mit weni­ger stren­gen Maß­nah­men die Zah­len wie­der sin­ken, ver­har­ren bzw. stei­gen die Zah­len gera­de in den Län­dern, wel­che die höchs­ten Impf­quo­ten haben. Das ist auch nicht mit pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen Erklä­run­gen abzu­tun. Es liegt ein­fach auf der Hand, dass die Zwei­fel an der Vor­ge­hens­wei­se der Poli­tik berech­tigt sind und die bis­he­ri­gen Stra­te­gien, trotz aller nach­träg­li­chen Erkennt­nis­se unef­fek­tiv gewe­sen sein müssen.
Und ja, ich weiß, das ist genau die Argu­men­ta­ti­on der Schwurb­ler und Quer­den­ker und sie ist zu Tei­len lei­der rich­tig. Hät­te man mich z.B. noch vor einem Jahr gefragt, ob es in Deutsch­land eine Impf­pflicht geben kann, hät­te ich lachend abge­wun­ken. Nie­mals! Heu­te ist es Rea­li­tät und sie wird gera­de von denen gefor­dert, die mei­nen, Soli­da­ri­tät defi­nie­re sich durch bedin­gungs­lo­se Zustim­mung und Ver­trau­en, in wen oder was auch immer und nicht durch Ver­ständ­nis für Andersdenkende.
Das, was wir gera­de erle­ben, ist nichts ande­res als der hilf­lo­se Umgang der Poli­tik mit einer Pan­de­mie, deren Ende so lan­ge nicht abzu­se­hen ist, wie wir immer wie­der auf angeb­li­che ulti­ma­ti­ve Lösun­gen set­zen, statt auf eine ste­ti­ge Anpas­sung der Maß­nah­men, gemes­sen an den Zie­len, die wir haben und den Gefah­ren, die wir ver­mei­den wollen.
Zah­len schei­nen dabei nur noch eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le zu spie­len und die Macht, die man den immer glei­chen Kom­men­ta­to­ren und Sen­dern gibt, ist so über­groß, dass eine wei­te­re Ver­schär­fung und Zuspit­zung der Situa­ti­on kaum zu ver­mei­den ist. Denn auch die man­tra­haft wie­der­hol­ten Nar­ra­ti­ve funk­tio­nie­ren nicht mehr. Anfangs war es noch die "Pan­de­mie der Unge­impf­ten", dann sprach man von einer "ver­schwin­dend gerin­gen Min­der­heit rechts­ra­di­ka­ler Eso­the­ri­ker im Osten", die auf die Stra­ße gehen, weil sie stur und sowie­so unzu­frie­den mit dem Sys­tem sind, jetzt ver­schweigt man ein­fach, dass es von Tag zu Tag immer mehr wer­den, die ihren Pro­test auf die Stra­ße tra­gen, wäh­rend die Metho­den sie zum Schwei­gen zu brin­gen immer auto­ri­tä­rer werden.
Die Poli­tik hat schon längst die Zügel aus der Hand gege­ben und schwingt statt­des­sen die Peit­sche, wäh­rend ein Teil des Volks die Faust in der Tasche ballt. Sie hat die Aus­füh­rung ihrer Maß­nah­men an Stell­ver­tre­ter über­ge­ben. Poli­zis­ten, Schaff­ner, Ver­an­stal­ter und Gas­tro­no­men ste­hen an vor­ders­ter Front. Und es wird noch unüber­schau­ba­rer und absur­der. Wäh­rend wir auf der einen Sei­te mer­ken, dass die bis­he­ri­gen Maß­nah­men, wofür sie auch immer sein sol­len, nicht funk­tio­nie­ren, for­dern wir auf der ande­ren Sei­te Kon­se­quen­zen, die wir nicht durch­set­zen kön­nen. Eine Impf­pflicht ohne ein Impf­re­gis­ter macht kei­nen Sinn. Ein Impf­re­gis­ter wird sich ohne enor­me ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken nicht ein­füh­ren und durch­set­zen las­sen. Und an wen dele­giert man die­se Pflicht? Die Kas­sen­ärz­te wei­gern sich jetzt schon. Wer soll das über­wa­chen? Die Poli­zei, das Mili­tär, die sowie­so schon hoff­nungs­los über­for­der­ten Ord­nungs­äm­ter? Oder zahlt man Prä­mi­en für Denun­zia­ti­on? Dabei ist das Gan­ze jetzt schon eine natio­na­le Anstren­gung unge­kann­ten Aus­ma­ßes. Und sie über­for­dert. Apo­the­ker sol­len imp­fen, Ein­zel­händ­ler sol­len Impf­nach­wei­se prü­fen, Beam­te sol­len sich gegen Bür­ger stel­len und wäh­rend­des­sen wer­den die Richt­li­ni­en, Fris­ten und Gül­tig­kei­ten will­kür­lich ver­kürzt und geän­dert, ohne dass man dar­über die Öffent­lich­keit infor­miert oder den Men­schen die Mög­lich­keit gibt, dar­auf zu reagieren.
Unge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach ist in einem ent­fes­sel­ten For­de­rungs­rausch gefan­gen, er erlebt mit einer aggres­si­ven Unter­stüt­zung einer ihn zur Kult­fi­gur sti­li­sie­ren­den Glau­bens­ge­mein­de, einen Drohor­gas­mus nach dem ande­ren und hat die größ­te Zeit sei­nes Lebens, das zuvor aus sei­nem Hin­ter­bänk­ler­da­sein in Aus­schüs­sen bestand. Als Allein­herr­scher über Sank­tio­nen und Ver­bo­te, wird er dabei flan­kiert von einem ori­en­tie­rungs­lo­sen Robert Koch Insti­tut, das regel­mä­ßig sei­ne eige­nen Berech­nun­gen kor­ri­giert und in Fra­ge stellt, um anschlie­ßend Rück­schlüs­se dar­aus zu zie­hen, deren Halt­bar­keit sich offen­sicht­lich aus der trot­zi­gen Recht­ha­be­rei ihrer eige­nen Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen errechnet.
Nie­mand weiß mehr was gilt und was nicht. Und schon gar nicht erin­nert man sich dar­an, was ges­tern war und ahnt was mor­gen kommt. Und was macht eigent­lich der "Exper­ten­rat" der Bun­des­re­gie­rung, außer Pod­casts auf­zu­neh­men und Inter­views zu geben und abwech­selnd sphynx­haft zu beschwich­ti­gen und anschlie­ßend wie­der irra­tio­na­le Angst zu befeu­ern. Und wo ist eigent­lich gera­de Grin­se­kanz­ler Olaf Scholz? Der Kapi­tän ist von Bord. Scholz wirkt mitt­ler­wei­le in sei­ner selbst­ge­fäl­li­gen Schweig­sam­keit, fast schon wie Fran­ce­so Schet­ti­no und sei­ne Aura wirkt auf sein Kabi­nett, wie das Bild der hava­rier­ten Cos­ta Con­cor­dia auf die Ein­woh­ner der Insel Giglio.
Darf man sich dann wun­dern, wenn am Ende die Extre­men am rech­ten und lin­ken Rand die Pro­fi­teu­re die­ser heil­los ver­irr­ten Kata­stro­phen­po­li­tik wer­den, oder wol­len wir uns dann wie­der auf eine zutiefst lädier­te Demo­kra­tie ver­las­sen, in der nichts mehr, was noch vor weni­gen Mona­ten ver­spro­chen wur­de, gehal­ten wird und nichts mehr, was zu den uner­schüt­ter­li­chen Grund­la­gen unse­rer Ver­fas­sung zählt, zu gel­ten scheint?
Wir steu­ern mit hoher Geschwin­dig­keit auf eine mul­ti­ple Kata­stro­phe zu, wenn wir wei­ter das Boos­tern zum Mas­ter­plan ernen­nen und die Zahl der Unge­impf­ten durch immer wei­te­re Ein­schrän­kun­gen zur Immu­ni­täts­gül­tig­keit ver­grö­ßern. Dabei ist nicht mehr zu über­se­hen, dass der Impf­stoff gegen die neu­en Vari­an­ten nicht wirkt, wie er ver­spricht und selbst die Anzahl der schwe­ren Fäl­le nicht aus­schließ­lich auf Unge­impf­te zurück­zu­füh­ren sind. Abge­se­hen davon brau­chen wir eine muti­ge Debat­te über die Hin­ter­grün­de die­ser Stra­te­gie und ihrer Fol­gen. Nicht nur die Maß­nah­men, son­dern auch das bedin­gungs­lo­se Ver­trau­en in die Aus­sa­gen der Ver­ant­wort­li­chen, muss in Fra­ge gestellt wer­den dürfen.
Wenn wir nicht noch mehr Unheil ris­kie­ren wol­len, brau­chen wir drin­gend eine klu­ge Linie, die Scha­den und Nut­zen abwägt, Zah­len rea­lis­tisch ein­ord­net und Regeln auf­stellt, die für alle nach­voll­zieh­bar sind. Eine Mischung aus sofor­ti­ger Wie­der­her­stel­lung der Grund­rech­te und Frei­hei­ten und ver­nünf­ti­ger Ein­schrän­kun­gen und Maß­nah­men, die für alle gel­ten. Mehr Kon­sens, statt Kon­flikt. Mehr grif­fi­ge Argu­men­te, statt vager Ankün­di­gun­gen. Mehr Logik, statt Erpres­sung und Sank­ti­on. Weni­ger Selbst­ge­fäl­lig­keit und mehr ziel­ori­en­tier­te Diskursoffenheit.
Was bringt es, wenn man in ein und dem­sel­ben Zug in einem Abteil eine Mas­ke tra­gen muss und auf der ande­ren Sei­te nur einen Kaf­fee zu bestel­len braucht, wenn man dann die gan­ze Fahrt die Mas­ke abzie­hen darf. Was brin­gen 3G und 2G plus, wenn doch alle getes­tet sein soll­ten, Schu­len in denen drei­mal wöchent­lich Tests gemacht wer­den und immer noch kei­ne Stra­te­gie einer Staf­fe­lung der Unter­richts­zei­ten in Erwä­gung gezo­gen wird? Was kön­nen unse­re Kin­der dafür, dass sie seit zwei Jah­ren um ihre Kind­heit beraubt wer­den, obwohl die Ver­läu­fe unter Kin­dern bis­her bei wei­tem nicht so schwer waren? Was kön­nen Unge­impf­te für ihre Ängs­te und Zwei­fel und war­um wer­den sie in eine Ecke gestellt mit Staats­fein­den, wo doch sonst jeder jetzt so staats­kon­for­me drei­fach Gepimp­te sich um jede Ver­pa­ckung und jedes Stück Fleisch mehr Sor­gen macht, als um die Bedürf­nis­se sei­ner Mitmenschen.
Wenn wir all die­se Fra­gen nicht bald klä­ren, wird es knal­len, das ver­spre­che ich. Und es wird nicht dabei blei­ben, son­dern die­se miss­lun­ge­ne Bän­di­gung unse­rer gesell­schaft­li­chen Kri­tik- und Kon­sens­fä­hig­keit wird zu schwer­wie­gen­den und dau­er­haf­ten Fol­gen füh­ren. Ob die­je­ni­gen, die sich jetzt in der Pflicht sehen, etwas dage­gen zu tun, die­se erken­nen, bleibt unge­wiss. Am Ende wer­den wir alle die Leid­tra­gen­den sein.«
face​book​.com (19.1.)

56 Antworten auf „Serdar Somuncu: "Das ist genau die Argumentation der Schwurbler und Querdenker, und sie ist zu Teilen leider richtig"“

    1. Wenn ich eine Peti­ti­on star­ten könnte:
      Grund­rech­te für alle…insbesondere die, die seit zwei Jah­ren, unge­tes­tet und ohne injek­ti­on nicht ein­mal beim Arzt waren…(außer fürs Rezept abho­len drau­ßen vor der Tür-
      nix sta­tus, daher: s.o.

  1. Ver­ständ­li­che Ent­rüs­tung, klas­si­scher KO für "Drohor­gas­mus-Lau­ter­bach", und anschei­nend noch jede Men­ge Idealismus.
    Ich wünsch­te, ich könn­te ihn teilen.

  2. Kom­men­tar Roland Tichy:
    Auszug:

    „Das ist ein Tief­schlag für Mil­lio­nen von Bür­gern, die der Impf­po­li­tik ver­traut hat­ten: Die­je­ni­gen, die sich mit dem Vak­zin von Johnson&Johnson haben behan­deln las­sen, ver­lie­ren ihren Sta­tus als Vollgeimpfte. 
    Ohne Begrün­dung und ohne öffent­li­chen Hin­weis hat Gesund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach für meh­re­re Mil­lio­nen Gene­se­ner die Befrei­ung von der fak­ti­schen Impf­pflicht aufgehoben.
    Durch die Ein­füh­rung von 2G+ wer­den Dop­pelt­ge­impf­te plötz­lich ein­ge­sperrt, nach­dem man ihnen ver­spro­chen hat­te, dass eine zwei­fa­che Imp­fung den Weg zurück aus den Beschrän­kun­gen für sie führe.

    Grund­rech­te wer­den an- und abge­schal­tet wie das Flurlicht
    Nach vor­sich­ti­gen Schät­zun­gen sind dies mitt­ler­wei­le 20 bis 40 Mil­lio­nen Bürger.
    -
    Die tota­le Kon­trol­le per App wie in Chi­na gilt jetzt auch in Deutsch­land, seit­dem auf­fliegt, dass vie­le Poli­zei­ein­hei­ten die Luca-App auch zur Ver­fol­gung von Knei­pen­schlä­ge­rei­en ein­set­zen und alle Gäs­te erfas­sen. Es ist ille­gal, aber den Behör­den wie auch ande­re Rechts­ver­stö­ße scheißegal.
    -
    Grund­rech­te die vom Bun­des­tag an- und abge­schal­tet wer­den kön­nen wie das Licht im Haus­flur, sind kei­ne Grund‑, son­dern nur Gna­den­rech­te. Jetzt aber befin­den wir uns im Kel­ler, da, wo sonst nur fie­se klei­ne Dik­ta­tu­ren die Men­schen­rech­te ver­gam­meln las­sen: Eine Behör­de ent­schei­det in Deutsch­land über Grund­rech­te und Gesundheit.
    .
    Wel­che Zie­le ver­folgt Lauterbach?
    Um die Bekämp­fung des Virus geht es nicht. Wäh­rend Deutsch­land wirk­lich höchst frag­wür­di­ge Stu­di­en her­an­zieht, wonach Gene­se­ne anste­ckend sein sol­len, um sie ein­sper­ren zu kön­nen, ver­dop­pelt die Schweiz die Dau­er der ver­mu­te­ten Zeit der Nicht-Anste­ckung, Schott­land hebt Beschrän­kun­gen auf.
    .
    Auch für Geimpf­te, die bis­her alle Maß­nah­men mit­ge­gan­gen sind; unmiss­ver­ständ­lich offen­sicht­lich soll die Sta­tis­tik wie­der mani­pu­liert wer­den, um einen wie auch immer gear­te­ten Impf­zwang durch­zu­set­zen: Wenn Gene­se­ne als anste­ckend inter­pre­tiert, Geimpf­te als Unge­impf­te umfri­siert wer­den, dann dient das dazu, sta­tis­tisch eine „Impflü­cke“ zu behaup­ten, die den Impf­zwang erfor­der­lich macht.
    Und weil der angeb­li­che so groß­ar­ti­ge Impf­schutz beim bes­ten Wil­len nicht mehr behaup­tet wer­den kann, seit die „Impf­durch­brü­che“ die Inten­siv­sta­tio­nen bevöl­kern, wird jetzt die gerin­ge­re Krank­heits­be­las­tung bei Anste­ckung behaup­tet. Ich habe nach­ge­le­sen: Ärz­te-Rat­ge­ber emp­feh­len fol­gen­de dra­ma­ti­sche Medi­ka­men­te für Haus­apo­the­ke, um Omi­krom-Erkran­kung zu bekämp­fen: Par­acet­amol, Hus­ten­saft, Nasen­spray, Thy­mi­an­saft – und viel trinken.
    Das ist es also, was mit einer schnell erfun­de­nen und nicht bewähr­ten Impf­tech­nol­gie bekämpft wer­den soll? 
    Es pfei­fen nun wirk­lich die Spat­zen von den Dächern, dass die gesam­te Coro­na-Argu­men­ta­ti­on nach heu­ti­gem Wis­sen erstun­ken und erlo­gen ist.
    Omi­kron ist kei­ne Ver­schär­fung der Pan­de­mie, son­dern der Weg in ihr Abklin­gen; vie­le ande­re Län­der öff­nen daher ihre Zwangs­maß­nah­men; von Spa­ni­en, das Coro­na als Grip­pe dekla­riert, bis Groß­bri­tan­ni­en mit sei­nem „Free­dom-Day“. Nur der medi­zi­ni­sche Fast-Laie Lau­ter­bach behaup­tet das Gegenteil.
    Die Kran­ken­häu­ser sind über­las­tet, nicht, weil die Zahl der Coro­na-Pati­en­ten steigt, son­dern weil seit Jah­ren ihre Kapa­zi­tä­ten abge­baut werden.
    Der Pfle­ge­not­stand ergibt sich nicht wegen unein­sich­ti­ger „Impfleug­ner“, son­dern weil das Per­so­nal sich nicht imp­fen las­sen will. Das soll­te uns alle alar­mie­ren: Vie­le von denen, die täg­lich das Leid und die Not der Pati­en­ten beob­ach­ten, las­sen sich nicht imp­fen. Sie haben ihre Abwä­gung getrof­fen. Sie sind kei­ne Coro­na-Leug­ner. Die der­zeit han­deln­den Poli­ti­ker sind Wahrheitsleugner.
    Nicht die vie­len hun­dert­tau­send Demons­tran­ten sind Staats­fein­de, wie der Prä­si­dent des Bun­des­amts für Ver­fas­sungs­schutz Tho­mas Hal­den­wang behaup­tet. Unse­re Poli­ti­ker zer­stö­ren das Ver­trau­en in den Staat, weil sie Maß­nah­men erzwin­gen, die kaum hilf­reich, ver­mut­lich in vie­len Fäl­len schäd­lich sind und in jedem Fall gegen die Grund­rech­te ver­sto­ßen. Sie haben in den letz­ten Wochen die Poli­zei miss­braucht, um sie auf ver­nünf­ti­ge Men­schen zu het­zen, die für ihre Grund­rech­te demons­triert haben. Damit haben sie auch das Ver­hält­nis vie­ler Bür­ger zu ihrer Poli­zei beschädigt.
    Wie weit will die­se Poli­tik noch gehen in ihrem Kampf gegen die Bür­ger und die Wahrheit“

    https://​www​.tichys​e​inblick​.de/​t​i​c​h​y​s​-​e​i​n​b​l​i​c​k​/​d​i​e​-​c​o​r​o​n​a​-​p​o​l​i​t​i​k​-​d​e​r​-​w​a​h​r​h​e​i​t​s​l​e​u​g​n​e​r​-​z​e​r​s​t​o​e​r​t​-​d​a​s​-​s​t​a​a​t​s​v​e​r​t​r​a​u​en/

  3. Herr Somun­cu ist immer noch stark im Nar­ra­tiv gefan­gen. Er fragt noch nach der Dis­kus­si­on um die Hin­ter­grün­de. Aber sein Zorn und sei­ne Erkennt­nis­se sind schon gut. Aller­dings ist Zorn auch Teil sei­nes Schaf­fens. Wie sei­ne Kunst, so war ich auch von sei­ner obi­gen Zwi­chen­rech­nung beein­druckt und amu­siert zugleich. Bei Frat­ze­book habe ich nix, und das geht sowie­so alles an mir vor­bei. Der Kon­zern drückt für mich die welt­wei­te kran­ke Bequem­lich­keit aus einem Mul­ti­mil­lio­när sein gesam­tes Ver­trau­en ent­ge­gen­zu­brin­gen anstatt sich zu hin­ter­fra­gen was die­se Art von Exhi­bi­ti­on eigent­lich dar­stel­len soll, und was sie tat­säch­lich ist. Nun­ja, kann mich glück­lich schät­zen nicht beruf­lich drauf ange­wie­sen zu sein. Leich­tes Reden auch!
    Scha­de, es wird die gefor­der­te Dis­kus­si­on nie­mals geben, und die­je­ni­gen wel­che er in der Ver­ant­wor­tung sieht haben alles was jetzt an Recht­schaf­fen­heit noch ein­tre­ten könn­te und müss­te, voll­ends ver­wirkt mit zu gestal­ten.. Sie wer­den eine mög­li­che Ver­ant­wor­tung nicht mehr dis­ku­tie­ren. Ganz egal ob ihr Wir­ken wei­ter geht oder nicht. Wer nicht aus der Poli­tik ein­fach nur zu ent­fer­nen wäre, wür­de sich zudem wohl vor Gericht zu ver­ant­wor­ten haben. Letz­ten­en­des wer­den wir mit der Lüge zu leben haben, etwa wie nach dem Krieg, bloss mit weni­ger Opfern. (der­zei­ti­ger Stand) Wir wis­sen nicht wie's wei­ter geht. Bin gespannt was wir von Sar­dar Somun­cu in etwa zwei Mona­ten hören wer­den, denn sein Inter­es­se und sei­ne Neu­gier schei­nen geweckt und blöd kam er mir noch nie vor. Er ist mora­lisch und kein Feig­ling. Bin mal gespannt. Ein paar weni­ge Sach­ver­hal­te schei­nen ihm noch zu feh­len. Die Kri­tik an den Mass­nah­men ist ja noch nicht alles was einen ech­ten schwur­beln­den, quer­den­ken­den, ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sie­ren­den Impf­ver­wei­ge­rer aus­macht, oder? :-D.

    1. nach­ge­reicht:

      Was machen eigent­lich die Kanz­ler. War­um hören wir nur noch Prof. Dr. med. Karl Wil­helm Lau­ter­bach? Wird Der vor­ge­scho­benn oder hat er qua­si schon das Amt. Was macht eigent­lich Olof Scholz? Amtiert er noch oder schämt er sich schon. Nun­ja, es fehlt ja nicht an State­ments. Ladys and Gen­tle­men, Chancellor's by their Lieb­lings­be­schäf­ti­gung, brea­king the rights"

      https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​E​R​Z​n​E​P​A​m​CGg

      Dear schanz­las: pli­es try to regar­dez if the rights-bas­hing is intel­li­gent and can't put a bush­beck! sory bed­eng­lisch! sommt­i­mes beden­gisch is bed­da sen tumbs scher­man, say I to Me. siems wrong so. perhabs

      1. Ich glau­be Lau­ter­bach eine Auf­ga­be hat, impf­zwang durch­trei­ben. Danach will er von scholz-der-holz sei­nen Post erlöst.

  4. Noch nicht mitbekommen ?
    Es knallt schon längst.
    Liest sich – ober­fläch­lich gese­hen – ganz gut. Ich hal­te nur Men­schen, die bis vor kur­zem noch das all­ge­mei­ne Nar­ra­tiv nach
    Strich und Faden bedient haben (und es zumin­dest teil­wei­se, wie
    obi­ger Post beweist, auch immer noch tun) und sich genauso
    gehäs­sig, wie das ja z.Zt. all­ge­mei­ner Usus ist, über die Kritiker
    geäu­ßert haben, für nicht beson­ders glaubwürdig.
    Zumal, wenn er sich z.B. mit einem solch trau­ri­gen Clown wie
    F. Schroe­der zusam­men­tut (sie­he S. Website).
    Sich nach knapp 2 Jah­ren in der Form zu äußern, als wäre man qua­si schon die gan­ze Zeit kri­tisch gewe­sen, ist mir ein­fach zu
    bil­lig. Sicher kann man dazu­ler­nen, aber dann – v.a. in einem
    'öffent­li­chen' Auf­tritt – soll­te man viel­leicht ein biß­chen beschei­de­ner auf­tre­ten und ggf. auch zuge­ben kön­nen, daß man
    sich in der ein oder ande­ren Sache viel­leicht geirrt hat.
    So wirkt der Text auf mich ein­fach nur groß­kot­zig und – wie bereits erwähnt – nicht beson­ders glaubwürdig.

    1. @Brian: Tja, so funk­tio­niert Umden­ken im all­ge­mei­nen. Somun­cu ist übri­gens seit eini­ger Zeit nach­denk­li­cher. Sol­ches Bas­hing ist eher unklug.

      1. @aa
        Wer­ter Herr Asch­mon­eit, Sie müs­sen mich nicht von oben herab
        beleh­ren. Ich den­ke, ich bin sel­ber lebens­er­fah­ren genug, um zu
        wis­sen, wie ein Umden­ken von­stat­ten gehen kann.
        Und wie Sie viel­leicht schon öfter mit­be­kom­men haben, sind auch
        Ihre Leser durch­aus in der Lage, ver­schie­de­ne Informationen
        zusammenzutragen.
        Und ich den­ke auch, daß ich mei­nen Stand­punkt einigermaßen
        klar gemacht habe. Das ist schlicht und ergrei­fend mei­ne Meinung.
        In Anleh­nung an Ihren letz­ten Satz : sol­cher­art Arro­ganz ist eher
        unklug. Die steht nie­man­den gut.

        1. @Brian: Wenn mei­ne Wor­te als Beleh­rung von oben her­ab ver­stan­den wer­den konn­ten, tut mir das leid, und ich bit­te Sie um Entschuldigung.

          1. @aa
            Oh ? Ich muss zuge­ben, das hät­te ich nicht erwartet.
            Dan­ke, natür­lich angenommen.
            Bin mitt­ler­wei­le etwas emp­find­lich, was Beleh­run­gen angeht.
            Sachlich/Inhaltlich kann man mir ger­ne die Mei­nung sagen
            😉

  5. ERQUICKLICH !

    Mei­ne Sor­ge ist nur.., dass die
    Kata­stro­phe auf die wir in sei­nen Augen
    zusteu­ern ..genau das Ziel ist .

    Das ist eine neue VT.
    Die Alten haben sich inzwi­schen ja alle bewahrheitet.

    1. @# such­die­Lo­gik:

      " … dass die Kata­stro­phe auf die wir in sei­nen Augen
      zusteu­ern ..genau das Ziel ist "

      Das sehe ich auch so. Das haben Vie­le anschein'ds aber noch nicht verstanden.

  6. Ja. Schön zu lesen. Ändert nur nix. Der hat in die­sem Text eine Viel­zahl von Ver­fas­sungs­brü­chen auf­ge­zeigt und macht den drin­gen­den Ein­druck, dass er die­se Umstän­de auch schon in der Ver­gan­gen­heit als Ver­fas­sungs­bruch iden­ti­fi­zier­te so sie bereits exis­tent waren.
    Statt nun damals die­se Erkennt­nis­se in jeweils eine Ver­fa­sungs­kla­ge umzu­set­zen und Erkennt­nis nebst Kla­ge in sei­nen Tex­ten zu behan­deln, sang er wei­ter­hin das Lob­lied der Pro­pa­gan­da. Erst mit der Erkennt­nis, dass sei­ne Ziel­grup­pe lie­ber im Regen spa­zie­ren geht, als sei­nen fest­ge­fah­re­nen Gedan­ken zu fol­gen, outet er sich end­lich als der schon immer kri­ti­sche oder wahl­wei­se auch selbst­er­ken­nend reuh­mü­ti­ge Geist. Natür­lich bleibt es wie­der nur bei Wor­ten statt Kla­gen. Er will ja nichts bewir­ken, nur ein­fach sei­ne Tex­te verkaufen.
    Ich ken­ne den nicht, neh­me aber an, dass es nicht scha­den kann wenn der nun auch end­lich anfängt öffent­lich nachzudenken.

    Sol­che Leu­te sind gefähr­lich. Sie sug­ge­rie­ren Bewe­gung in die rich­ti­ge Rich­tung wo kei­ne ist. Sie sug­ge­rie­ren Erkennt­nis oder Ein­sicht bei Ent­schei­dungs­trä­gern oder deren Bera­tern wo kei­ne ist. Sie rufen Leu­te zur Hand­lung auf, die bereits han­deln. Sie sind wie der König im klei­nen Prin­zen, der jeden Mor­gen der Son­ne befielt auf­zu­ge­hen und die Mor­gen­däm­me­rung dann als Erfolg eines wei­sen Macht­ge­brauchs ver­kau­fen. Sie lau­fen der Fackeln und Mist­ga­beln Meu­te hin­ter­her und schrei­en "vor­wärts! mir nach!"

      1. Klug bleibt klug.
        und
        Wahr bleibt wahr.

        Wie­viel Zeit bleibt denn noch..
        Bis begin­nen­de Lern­pro­zes­se " durchschlagen "

        Ich traue dem Herrn auch zu, dass er das schon
        län­ger wusste…und es zurückhielt.

      2. @aa : ich habe den nicht selbst ange­spro­chen, also auch nicht nie­der­ge­macht. Ich habe ledig­lich in Abre­de gestellt, dass es sich um den Beginn eines Lern­pro­zes­ses han­delt. Ich habe dar­auf hin­wei­sen wol­len, dass Per­so­nen, die lang­fris­tig gesam­mel­te Daten­punk­te immer nur mit der aktu­ell mehr­heits­fä­hi­gen Bewer­tung ver­öf­fent­li­chen, kei­ner­lei Ein­fluss auf die­se Mehr­heits­fä­hig­keit haben. Jemand der sein Fähn­chen nur nach dem Wind dreht ist maxi­mal ein Ver­stär­ker in der jewei­li­gen Echo­kam­mer (oder Bubble). Wenn sol­che Leu­ten zu viel Auf­merk­sam­keit bekom­men, könn­te der Ein­druck ent­ste­hen, es sei irgend­was gewon­nen mit deren Zustim­mung. Ist aber nicht. Ja, ist nett, dass er uns am Pro­zess der Fähn­chen­aus­rich­tung teil­ha­ben lässt … wird von ande­ren zu über­zeu­gen­den aber nicht mehr wahr­ge­nom­men und bestä­tigt die­je­ni­gen , die nicht mehr über­zeugt wer­den müs­sen. Er könn­te sei­nen poin­tiert und gut geschrie­be­nen Text neh­men und jeden ein­zel­nen Punkt mit­hil­fe sei­nes Anwal­tes vor einem Ver­fa­sungs­ge­richt oder Ver­wal­tungs­ge­richt wie­der­ho­len. Er könn­te sich von die­sen Gerich­ten abwei­sen las­sen und bei einem zustän­di­gen Euroäi­schen Gerichts­hof wei­ter­stän­kern weil nahe­zu jede ein­zel­ne Coro­na­re­gel gro­ße Men­gen hier leben­der EU-Bür­ger ande­rer Staa­ten in unzu­läs­si­ger Wei­se diskriminiert.
        Das tut er nicht – statt des­sen beschränkt er sich auf "ich jetzt auch" und "hab ich schon immer gesagt" nach­dem es vor­her hieß "haben wir noch nie so gemacht" und "wenn das jeder machen wür­de" … letz­te­res durf­ten wir dann ja vor eini­gen Tagen als den Kant'schen Impe­ra­tiv des K.Lauterbach erler­nen. Ich war­te noch drauf, dass der auch plötz­lich schon immer ein Geg­ner der Maß­nah­men war.

  7. Ich ver­ste­he die vie­len nega­ti­ven Kom­men­ta­re nicht.
    Auch ich sehe vie­le kri­tisch, die ihr Fähn­chen nun plötz­lich in die ande­re Rich­tung hal­ten und glau­be, dass es lei­der nur zu oft ledig­lich bil­li­ger Oppor­tu­nis­mus ist, aber er begrün­det sei­ne Mei­nung und das wirkt ehrlich.
    Und jemand, der nun zwei Jah­re dem gro­ßen Nar­ra­tiv gefolgt ist und es ver­mut­lich GEGLAUBT hat! , BEGINNT ja nun erst­mal nach­zu­den­ken, neu zu sor­tie­ren, ein­zu­ord­nen und sich viel­leicht auch mehr Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu ver­schaf­fen, als die, die er bis­her besaß. Sei­ne wich­tigs­te Erkennt­nis scheint mir die zu sein, dass er nun auch für einen Schwurb­ler gehal­ten wer­den wird.… da könn­ten vie­le wich­ti­ge Gedan­ken­gän­ge und Rück­schlüs­se für ihn draus fol­gen, eben so wie bei den Ex-Geimpf­ten, die plötz­lich auch draus­sen blei­ben müssen.…

    Was wol­len wir Ur-Schwurb­ler denn sonst eigendlich?!?
    Wol­len wir nicht, dass Leu­te auf­wa­chen und begin­nen umzu­den­ken?!? Oder wol­len wir nun jeden, der sich zuvor anders geäu­ßert hat, hoch­nä­sig auf sei­ne alten Äus­se­run­gen hin­wei­sen, statt ihm Zeit zur Erkennt­nis zu geben?
    Und ja, vie­les war/ist so ver­let­zend, dass WIR auch gefor­dert sein wer­den, irgend­wann zu VERZEIHEN, zumin­dest denen, die wach wer­den, auch wenn es bei all dem, was man ein­ste­cken muss­te, noch so schwer fal­len wird.
    Einen ande­ren Weg sehe ich nicht.

    1. @Schwarzmalerin
      Es geht nicht dar­um, daß man­che Men­schen etwas län­ger für ihr
      'Umden­ken' brau­chen oder wahr­schein­lich wirk­lich an vie­le Dinge
      geglaubt haben, die offi­zi­ell ver­laut­bart wurden.
      Es geht dar­um, WIE sich man­che Men­schen v.a. in den letz­ten 2
      Jah­ren ver­hal­ten haben.
      'Ken­nen' Sie Herrn Somun­cu ? Ich habe schon so eini­ge Sendungen
      mit ihm gese­hen, der Herr teilt ger­ne aus, das ist Teil sei­nes Pro­gramms. Das ist ok, kann man so machen. Dann muss man aller­dings auch damit leben, sich an sol­chen Vor­ge­hens­wei­sen mes­sen zu lassen.
      Mich erst von sol­chen Men­schen beschimp­fen las­sen bzw.
      lächer­lich gemacht wer­den und dann so tun, als ob nix gewe­sen wäre ? Nö.
      Ein wirk­li­ches Ver­zei­hen ist auch immer nur dann mög­lich, wenn
      beim Gegen­über eine Ein­sicht statt­ge­fun­den hat und ehrliche
      Reue vor­han­den ist. Alles ande­re ist Heu­che­lei und unecht.

      1. @brian:
        Das sehe ich genau­so! Nur den­ke ich, dass man ihnen eine Chan­ce geben muss. Die Erkennt­nis, wie ver­let­zend und z.T. men­schen­ver­ach­tend oder auch unmensch­lich sie waren, wird erst nach und nach ein­set­zen und garan­tiert auch nicht bei jedem.
        Wer sich dann wirk­lich am Ende viel­leicht auch für das, was er von sich gege­ben hat, ent­schul­digt, wird sich zeigen.
        Aber ich plä­die­re zumin­dest für die Chan­ce und den­ke, dafür ist Zeit und Auf­ein­an­der zuge­hen nötig.

        1. @Schwarzmalerin
          Da pflich­te ich Ihnen bei mit der grund­sätz­li­chen Offenheit
          und dem Chan­ce geben.
          Nur : wann hat sich denn schon mal eine Per­son des 'öffent­li­chen Lebens' oder v.a. ein Poli­ti­ker ehr­lich und glaub­haft für sein Fehl­ver­hal­ten ent­schul­digt ? Das war m.E.
          bis­her eher sel­ten der Fall. Viel­mehr wird sich gerechtfertigt
          und abge­lenkt, was das Zeug hält. Und auch im pri­va­ten Bereich sind mei­ne Erfah­run­gen dies­be­züg­lich nicht beson­ders hoffnungsgebend.
          Aller­dings habe ich auch durch­aus mal die 'gegen­tei­li­ge'
          Erfah­rung gemacht. Mit einem Men­schen, der sich mir gegen­über trotz völ­li­gem Anhän­gen ans Nar­ra­tiv sehr
          unter­stüt­zend ver­hal­ten hat.
          Ich glau­be nicht, daß ich von den Men­schen Unmögliches
          (und schon gar nicht sofort) ver­lan­ge. Aber ich ver­su­che, die
          Din­ge ins Ver­hält­nis zu set­zen. Und wie ein Mensch ist, das
          zeigt er nun mal v.a. durch sein Ver­hal­ten. Und da haben sich
          ziem­lich vie­le v.a. in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit nicht gera­de mit Ruhm bekleckert.

      2. Wer da ohne Fehl ist, der wer­fe den ers­ten Stein…
        Brian…
        Ver­kauft hier jemand kan­dier­te Otterna­sen? Man möch­te sich ja bequem zurück­leh­nen und das Stei­ni­gungs­ge­met­zel so rich­tig genießen…

  8. Nan­cy Faeser
    @NancyFaeser
    Ich wie­der­ho­le mei­nen #Appell: Man kann sei­ne #Mei­nung auch kund­tun, ohne sich gleich­zei­tig an vie­len Orten zu versammeln.

    Seit wann ist das ein Pro­blem? Ich wer­de mor­gen um 18 selbst­ver­ständ­lich in Hes­sen spa­zie­ren gehen.

  9. Ich trau ihm nicht!
    Und in echt: in den 2 Jah­ren habe ich sovie­le VIP/Helden ver­lo­ren, dass ich jetzt kei­ne brauche! 

    Und jmd der ein­fach nur "rüber­springt" erst recht nicht!

    Es wäre für Vie­le gut, auch für eine gespal­te­ne Gesell­schaft wenn die eige­nen Feh­ler betrach­tet wer­den würden.
    Es sind auf 'mei­ner' sei­te unglaub­li­che Schä­den ent­stan­den. … damit soll ich allein bleiben?
    Vor dem Ver­zei­hen, kommt ein "um Ver­zei­hung bitten!" 

    Ich hät­te gern gewusst war­um er nicht sei­nen Kol­le­gen #alle­sauf­den­Tisch wenigs­tens die offe­ne Mei­nung zuge­stan­den hat.

    1. @Marla:
      VIPs oder Hel­den brauch ich per­sön­lich auch über­haupt nicht, aber Men­schen, die in der Öffent­lich­keit ste­hen, errei­chen mit ihren Wor­ten doch viel­leicht mehr Men­schen, als wir es auf die­sem Weg könnten.…
      Ja, auch ich wünsch­te mir,zumindest irgend­wann ein­mal, um Ver­zei­hung gebe­ten zu wer­den, aber wenn das über­haupt jemals gesche­hen soll­te, ist das noch ein lan­ger Weg und davor müs­sen die Men­schen doch erst­mal anfan­gen zu ver­ste­hen. Solan­ge sie ihre eige­nen Feh­ler nicht wirk­lich und rich­tig erken­nen kön­nen, kann auch nie­mand um Ver­zei­hung bit­ten. Auf­ar­bei­tung ist immer ein lan­ger Weg.
      Ich ver­ste­he den Groll, tra­ge ihn selbst-im Inners­ten oft­mals tief ver­letzt- in mir. Aber ich glau­be- ratio­nal- wird uns das nicht helfen.
      Wir kön­nen ver­su­chen, Umden­ken­de zu begrü­ßen oder vom hohen Ross auf sie her­ab­bli­cken oder ver­letzt in unse­rer stu­ren Ecke bleiben…
      Wenn wir-trotz aller Ver­let­zun­gen- noch für irgend­was kämp­fen wol­len, ist ers­te­res wahr­schein­lich unum­gäng­lich, andern­falls kön­nen wir auch ein­fach mit einem Glas Sekt in der Hand und einem “ wir haben es ja immer gesagt“ auf den Lip­pen dem Trei­ben bis zum bit­te­ren Ende zuschauen.
      Letz­te­res habe ich viel­fach in Erwä­gung gezo­gen und es hat was 😉
      Aber da ich Kin­der habe, ist das für mich kei­ne ech­te Option.

      1. Puh!
        Von Kin­dern (und der Fuß­volk­klas­se in Gerichts­sää­len) wird aber "tut mir leid" gefor­dert … war­um also an Kin­dern und Pöbel For­de­run­gen, an Erwach­se­ne nicht? 

        Müss­te nicht gera­de MiLi­Li (mit­tel­in­ke­li­be­ra­le) mit ihren Ansprü­chen von Kul­tur, Tole­ranz, Gebil­det etc ihre eige­nen Ansprü­che erfüllen?

        Genau wie H.Arenth bin ich wg die­ser Klas­se zutiefst ver­stört und geschockt!!

        Nein, ich will und erwar­te kein "kein Gleich­schritt Marsch", also mei­ne Sicht­wei­se haben, aber ich erwar­te, dass auch sie sich dafür ein­set­zen, dass mei­ne Sicht­wei­se unbe­schmutzt Gül­tig­keit haben kann!!!

        Durch ihre Gleich­gül­tig­keit, Mit­läu­fer­tum, oder Mit­ma­chens haben sie Grund­la­gen unse­rer Gesell­schaft zerstört!!
        ICH den­ke, das ist ein wich­ti­ger Punkt der Veränderung …

        Scha­de­freu­de und und "ich habs ja immer gewusst" ist Sch.… hilft auch nicht!!
        Die­se Men­schen – öffent­lich- müs­sen erklä­ren, war­um sie (ich wer­fe ihnen nicht nur die mas­sen­haf­te Ver­let­zung, den Hass, den Aus­schluss vor, son­dern auch das "dabei ste­hen") nicht für offe­ne Gesell­schaft, Kul­tur, Tole­ranz, Mit­ge­fühl, Soli­da­ri­tät etc ein­ge­tre­ten sind!
        Nein, ich will sie nicht krie­chen sehen, aber ver­dammt ich will, dass sich in ihren Gehirn­käs­ten Schal­ter umlegen! !

        Dem­nächst steht der nächs­te Hype Kli­ma an: wer­den dann Leu­te wie­der genau­so mas­sa­kriert nur weil sie man­ches anders sehen?

        (Und in echt: ich fin­de er macht- wie die Anti­fa dau­ernd sülzt, eins auf Opfer­kult: "man wird mich bestimmt.…, man wird mich zum Schwurbler.… ")

  10. Hät­te er die Kom­men­tar­funk­ti­on bei die­sem Ein­trag nicht aus­ge­schal­tet, hät­te er sich selbst mal anhö­ren kön­nen, was sich maß­nah­men- und impf­kri­ti­sche Men­schen die letz­ten Mona­te so alles sagen las­sen muss­ten. Und zwar von Leu­ten, die er selbst womög­lich noch vor kur­zem ver­tei­digt hätte. 

    Das ist aber das ein­zi­ge, was ich hier kri­tisch sehe. Der Rest ist erfreu­lich. Somun­cu ist auch pro­mi­nent und laut genug, um wirk­lich als Ver­stär­ker die­nen zu kön­nen. Hof­fen wir, er rüt­telt noch ein paar mehr aus dem Schlaf.

    1. Ja. Ich sehe dass er bevor er sei­nen Sinneswandel
      ver­öf­fent­licht, die­sen in vie­len inne­ren einzelnen
      Erkennt­nis Etap­pen durch­ma­chen musste…
      Scha­de ist eben, dass er einen Dia­log verhindert .
      D a wäre m.E. das größ­te Poten­ti­al für
      Lern­ef­fek­te bei sei­nen Fans.
      Es wäre zwar unan­ge­nehm für ihn u.U.,
      Aber h i e r könn­te er Sei­nen Weg
      aufzeigen..
      Und viel­leicht ist es d a s , was uns un/bewusst
      Am meis­ten enttäuscht ?
      No Komment.

      1. @Alf: Tech­nik ver­stört mich! Oder mein­ten Sie ob er unten oder sie oben …? Ah, nein, mei­ne fal­sche Recht­schreib­tech­nik. Sie Pedant!

        1. @DianC.: Manch­mal steh' ich aber auch ganz schön auf dem Schlauch. Natür­lich woll­te ich Sie NICHT ver­stö­ren. T'schuldigung. Aber Dan­ke für's Kom­pli­ment. 😉 HiHi, ein Pedant aber auch, ich!

  11. Noch ein biss­chen völ­lig irrele­van­ter Klatsch:
    Somun­cu soll ja mit der Impfluen­ce­rin Kebe­kus ver­hei­ra­tet gewe­sen sein, die wie­der­um seit ein paar Wochen mit einem ande­ren B‑Promi liiert sein soll … .
    Ähn­li­che "Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten" kennt man auch von KLau­ti und sei­ner Ex, der (ech­ten!) Epi­de­mio­lo­gin Spelsberg.
    Nur, dass im letz­te­ren Fall einer MACHT hat.
    Ceter­um cen­seo Maß­nah­men esse delendam.

  12. Die­ses Umden­ken erle­be ich auch im Bekanntenkreis.
    Wir soll­ten alle mit Ver­ständ­nis und nicht mit hab ich doch schon immer gesagt reagieren.
    Man beach­te, soll­te der Spuk in denn nächs­ten Mona­ten zu Ende sein, sind die Gespritz­ten (neben den wirt­schaft­lich Geschä­dig­ten, Kin­dern und Jugend­li­chen mit ver­sau­ter Bil­dungs­his­to­rie, psy­chisch durch die Mass­nah­men Gestör­te) die eigent­li­chen Leidtragenden.
    Es wird aller Vor­aus­sicht nach eine gro­ße Men­ge Leu­te geben, die blei­ben­de gesund­heit­li­che Schä­den erlit­ten haben.
    Trotz des Has­ses und der Miss­gunst die man so erle­ben muss­te, ist man ohne Sprit­zung auf lan­ge Sicht bes­ser gefahren.
    Zumal die in Klam­mern auf­ge­führ­ten Grup­pen, nach mei­ner Beob­ach­tung, bei den Gespritz­ten über­pro­por­tio­nal ver­tre­ten sind.

    1. Sor­ry. …
      Vll habe ich erfah­rung aus dem Ver­ge­wal­ti­gung- und Gewalt­sys­tem Frau­en und Kinder!!
      Eine vor­aus­ei­len­des Ver­zei­hen unter­stützt deren "wei­ter-so"… Schlagen!
      Ohne sicht­ba­re "Umkehr " geht nix! 

      Noch­mal : es geht nicht dar­um den Geg­ner krie­chen zu sehen!!! (Denen die Wür­de weg­neh­men ist genau­so schlimm wie uns der Wür­de zu berauben! !!

      Opfer­auf­rech­nung:
      Den Klein­kin­dern, den Schul­kin­dern, den jun­gen Erwach­se­nen, allein­ste­hen­den Kran­ken und ihren Ange­hö­ri­gen, Ver­ge­wal­tig­te Frau­en und Kin­der, depres­si­ve Men­schen, Hun­gern­de hier und Ver­hun­ger­te welt­weit, unter­ver­sorg­te hier und Unter­ver­sorg­te Weltweit. …
      Also
      Es wird mal Zeit "die "CM-Geschla­ge­nen" ernst­haft neben­ein­an­der zustellen!
      Nicht als Auf­rech­nung, aber als sichtbar!!!

      Ich mag nicht das hämi­sche "ihr Gesprit­zen wer­det alle ster­ben", ich mag aber seit 03/2020 NICHT, dass die Opfer der CMs nicht gese­hen wer­den sollen!!!

      1. @Marla
        Sor­ry, aber ich muss Ihnen noch­mal zustimmen… 😉
        Mir geht die­ses ewi­ge rea­li­täts­frem­de "man muss Ver­ständ­nis haben" mitt­ler­wei­le nur noch auf die Nerven.
        Und wie Sie schon rich­tig schrei­ben, ich will nie­man­den auf den Knien sehen. Aber eine ehr­li­che und ernst­haf­te Aus­ein­an­der­set­zung schon.
        Mir sel­ber ist durch die­sen gan­zen Wahn­sinn mei­ne beruf­li­che Exis­tenz rui­niert wor­den. Was die Aus­wir­kun­gen des Nar­ra­tivs im
        Pri­va­ten betrifft, da kann wohl jeder eige­ne Erfah­run­gen zu bei­steu­ern. Und v.a. was die Drang­sa­lie­rung der Kin­der betrifft, da hört bei mir jeg­li­ches Ver­ständ­nis auf.
        Wo bleibt eigent­lich das Ver­ständ­nis der 'Gegen­sei­te' für uns ?
        M.E. war in den letz­ten Jahr­zehn­ten eine ech­te Aus­ein­an­der­set­zung immer nur punk­tu­ell vor­han­den. Gera­de nach den zwei Welt­krie­gen herrsch­te v.a. Din­gen eines : Schwei­gen. Und nicht sel­ten eine Mau­er davon.
        Ich glau­be kaum, daß sich die meis­ten von uns auf einem hohen Ross sehen und hämisch behaup­ten : "Ich hab's ja die gan­ze Zeit gesagt !". Aber ich las­se mich auch nicht beschimp­fen, ver­höh­nen und igno­rie­ren und gehe dann noch vol­ler Freu­de und Ver­ständ­nis auf jeman­den zu.
        Wer sich wie ein A.….ch benimmt, wird auch wie ein A.…..ch behandelt.
        (Klingt jetzt alles viel­leicht ein biß­chen zusam­men­ge­wür­felt, aber das sind halt die Gedan­ken, die mir so durch den Kopf gehen)

        1. Stim­me Ihnen zu!!
          Ich fin­de es sehr wich­tig, dass wir "unse­re " Wun­den anspre­chen und uns ernst nehmen …
          Die Gegen­sei­te teilt dau­ernd aus und kreischt beim kleins­ten Gegen­wind "Aua"!!
          (Sie teilt ja mit ihren Gegen­de­mos wei­ter­hin aus!! Meint jmd, mich Nazi, Anti­se­mi­tin, Wis­sen­schafts­feind­lich nen­nen sei net­te DialogBereitschaft?)

          Und: auf und in allen Berei­chen sind enor­me Schä­den enstan­den, gera­de um einen Bür­ger­krieg zu ver­mei­den ist es wesent­lich immer wie­der die Schul­di­ge zu benennen!! 

          Eins haben die 2 Jah­re (eig­ent­luch die letz­ten 30 Jah­re) deut­lich gemacht: wer schützt uns?
          (Und wenns ums gro­ße Ver­tei­len der Schuld geht?)

  13. Auch woher der Wind weht, hat­te mich stets inter­es­siert, womög­lich hilft die­ses Bild wei­ter, tinyurl​.com/​4​k​z​s​3​hac und auch wem gehört die EU?, tinyurl​.com/​3​y​7​h​c​dyc, Info­quel­le: tinyurl​.com/​y​c​k​t​h​698

  14. Kennt man schon lan­ge , aber den­noch ; das tote Pferd wird wei­ter gerit­ten, weil sich nie­mand traut den kurs abzu­wen­den und damit die Ver­ant­wort­lich­keit auf sich zuzie­hen. Aus Furcht vor Kon­se­quen­zen, die sich nach­hal­tig auf die­je­ni­gen aus­wir­ken könn­ten, die sich maß­geb­lich einer Mit­schuld ‑Fra­ge vor­wer­fen las­sen müs­sen, denn die weich-eier-lose Gefolg­schaft wird es nicht wagen, den not­wen­di­gen Mut auf­zu­brin­gen, da jeder die Ver­ant­wor­tung für sich selbst trägt. Sie haben nur soviel Macht, um den Unter­gang macht­los zuzu­se­hen. Oder sich Sang und Klang­los aus dem Staub zuma­chen. ( Und es wären nicht mal die ersten)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.