Tausende bei Corona-Streiks in ganz Österreich

Das ist am 1.12. zu lesen auf dem Portal der über­re­gio­na­len Tageszeitung oe24.at:

»Wien. Der Aufruf von Gegnern der Corona-Maßnahmen zu einem "Warnstreik" hat offen­bar Wirkung gezeigt. In meh­re­ren Bundesländern wur­de am Mittwoch wie­der vor allem gegen die geplan­te Impfpflicht demons­triert. In Klagenfurt und St. Pölten zogen die Demonstranten spon­tan vor die jewei­li­gen ORF-Landesstudios. Auch in Wien ver­sam­mel­ten sich am Maria-Theresien-Platz meh­re­re Hundert Personen. Vorfälle wur­den am Nachmittag kei­ne gemeldet.

1.500 Teilnehmer in Linz

In Oberösterreich hat­ten sich gegen 12.30 Uhr bereits etli­che Dutzend Menschen auf dem Hauptplatz in Linz ver­sam­melt. Sie tru­gen Transparente mit "Lehrer gegen Impfpflicht" und "Wenn Lügen wirk­lich kur­ze Beine hät­ten, gäbe es in der Bundesregierung haupt­säch­lich Liliputaner (sic!)". Gegen 13.00 Uhr star­te­te der Tross, in dem sich vie­le jun­ge Leute und Kinder, auch Babys im Kinderwagen, befan­den, in Richtung Landhaus. Topfklappern, Tröten und "Widerstand"-Chöre schall­ten über den Platz, Anhänger des ein­schlä­gi­gen TV-Senders AUF1 schwan­gen "Nein zum Impfzwang"-Schilder und etli­che Teilnehmer hat­ten rote Rosen mit, die sie den Polizisten vor die Füße leg­ten. Der Landhaus-Durchgang war zu bei­den Seiten mit Holztoren geschlos­sen wor­den. Die Polizei nahm dort Aufstellung. Den gan­zen Nachmittag über ström­ten Demonstranten nach. "Es scheint hier einen Art Sternmarsch zu geben", hieß es von der Exekutive. Gegen 15.30 Uhr waren es dem­nach etwa 1.500 Teilnehmer, die sich vor dem Landhaus, aber auch auf der Nibelungenbrücke und in der Dametzstraße auf­hiel­ten, Tendenz stei­gend. Vor den Spitälern blieb es aller­dings ruhig und es kam zu kei­nen Versammlungen.

Etwa 400 Personen demonstrierten in Graz

Zwischen 300 und 400 Personen haben zu Mittag in Graz im Hof des Landhauses – dem Sitz des Landtags und Teilen der Landesregierung – gegen die Covid-Schutzmaßnahmen demons­triert. Manche wur­den in den engen Platz nicht mehr von der Polizei rein­ge­las­sen, die ande­ren insze­nier­ten sich laut­stark vor der advent­li­chen Kulisse der Eiskrippe. Die Demonstranten hiel­ten Schilder mit Aufschriften wie "Impfpflicht … nicht ganz dicht"? , "Streiken statt spiken", "Hände weg von unse­ren Kindern" sowie jah­res­zeit­lich ent­spre­chend "Advent, Advent, der Rechtsstaat brennt". Manche Manifestanten tru­gen Aluhüte, teils hat­ten die dicht gedrängt ste­hen­den Menschen Masken auf. Im Laufe des Nachmittags stie­ßen immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Demonstration. Die Polizei sprach auf APA-Nachfrage zunächst von rund 1.500, die dann von der Herrengasse durch die Innenstadt bis zur Grazer Burg zogen. Dort hiel­ten sie für rund 20 Minuten an, um auch dort unter ande­rem ihren Widerstand gegen die Impfpflicht kund­zu­tun. Danach zog der Tross zurück in die Herrengasse und zum Jakominiplatz, doch die Anzahl der Teilnehmer hat­te bis dahin schon abgenommen.

Demonstranten vor das ORF-Landesstudio gezogen

Mehrere hun­dert Personen haben sich vor der Kärntner Landesregierung am Arnulfplatz zu einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen und eine Impfpflicht ein­ge­fun­den. Dort wur­den Kärntner Fahnen geschwenkt und zu einer "zwei­ten Kärntner Volksabstimmung" gegen die Corona-Maßnahmen auf­ge­ru­fen. Unangekündigt zogen die Demonstranten am Nachmittag wei­ter vor das ORF-Landesstudio, das kurz zuvor von Polizisten und mit Absperrgittern gesi­chert wor­den war. Zu Übergriffen kam es nicht.

In der Salzburger Altstadt haben sich am Mittwochnachmittag meh­re­re hun­dert Demonstranten vor dem Chiemseehof ver­sam­melt, dem Sitz des Landtags und des Landeshauptmanns. Blieben die Eingangsportale zunächst noch ver­schlos­sen, ström­ten die Massen zunächst durch einen zwei­ten Eingang in den Innenhof, spä­ter wur­den die Tore all­ge­mein geöff­net. Die Menge skan­dier­te Parolen wie "Freiheit" und "Demokratie". Die Stimmung war teil­wei­se auf­ge­heizt, an die Maskenpflicht hielt sich kaum jemand. Mehr als ein sym­bo­li­scher Akt war die Kundgebung frei­lich nicht: Abgeordnete und Regierungsmitglieder waren gar nicht vor Ort. Die heu­ti­gen Budgetberatungen des Landtags fan­den im Messezentrum statt. Die Polizei schätz­te die Zahl der Teilnehmer spä­ter auf etwa 500, ein Teil der Demonstranten zog noch von der Exekutive beglei­tet durch die Stadt weiter.

Rund 1.500 Teilnehmer in Tirol

In Tirol demons­trier­ten am Mittwochnachmittag nach Schätzungen des Einsatzleiters der Polizei rund 1.500 Personen vor dem Innsbrucker Landhaus. Es hand­le sich um eine "Dauer-Demo", sag­te der Einsatzleiter der APA. Polizisten posi­tio­nier­ten sich von dem Eingang zum Landhaus. Die Teilnehmer skan­dier­ten Parolen, vor allem wur­de nach "Freiheit" geru­fen. Trillerpfeifen und Glocken taten ihr Übriges, der Lärmpegel war hoch. Die Mehrheit der Demonstrierenden trug kei­ne Maske. Es wur­den Tirol-Fahnen geschwun­gen. Im Laufe des Nachmittages mar­schier­te ein Demonstrationszug durch die gesam­te Innenstadt, der in der Maria-Theresien-Straße ende­te. Die Demo sei "ohne Vorfälle über die Bühne" gegan­gen, hieß es von der Polizei. Am Landhausplatz setz­te es aber Anzeigen wegen Nicht-Einhaltung der Maskenpflicht.

In Bregenz haben sich laut einer ers­ten Schätzung von Polizeisprecher Rainer Fitz etwa 600 bis 700 Demonstranten vor dem Landhaus ver­sam­melt und lausch­ten den zahl­rei­chen Rednern. Die Stimmung sei fried­lich. Es wür­den mehr Masken getra­gen als bei frü­he­ren Demos. Die Polizei habe bereits ent­spre­chen­de Kontrollen durch­ge­führt, gegen Nicht-Maskenträger wür­den auch Strafen ver­hängt, so Fitz…«

17 Antworten auf „Tausende bei Corona-Streiks in ganz Österreich“

  1. Und in Berlin stan­den heu­te Studenten mit etwa 30 Mitstreitern vor der Ösi-Botschaft auf. "Österreich bleib stand­haft!", schrie­ben sie auf ihrem Banner und ver­an­lass­ten damit die Staatsmacht, Personalien aufzunehmen.
    Solidarität ist nur gut, wenn sie von oben gemahnt wird, sonst kann sie der­zeit schon "Ermittlungen" zur Folge haben. "Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.", sag­te Che Guevara in einer Zeit, die sehr von der ech­ten Solidarität lebte.

  2. Daniele Ganser: «Ich hal­te es für wich­tig, dass wie­der Brücken gebaut wer­den» | NDS-Podcast

    "Daniele Ganser wirbt mit einer Plakat-Aktion gegen die zuneh­men­de Spaltung der Gesellschaft. Corona-Transition sprach mit dem Historiker. Wir ver­öf­fent­li­chen die­ses Interview von Corona-Transition auf den NachDenkSeiten und wei­sen auf die Plakate hin. .."

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=78450
    https://www.youtube.com/watch?v=x‑Qj8Rfc1zw

    1. @Aeon: Diese Art der Schönrednerei ist kon­tra­pro­duk­tiv. Es ist begrü­ßens­wert, wenn vie­le Menschen auf die Straße gehen. Wenn man aller­dings einen "Generalstreik" aus­ruft und dann "Zehntausende" zählt und das dar­stellt als "Die Österreicher haben genug von den Schikanen", dann lügt man sich in die Tasche.

  3. @aa: So ganz stimmt das nicht. Das war erst mal der Warnstreik und noch nicht der Generalstreik – der kommt noch, falls not­wen­dig. Und Dafür war es im gro­ßen und gan­zen ein schö­ner Erfolg.

    Edit: In Ö gibt es kein indi­vi­du­el­les Streikrecht…

    Viele Grüße,
    Der Ösi

    1. @Der Ösi: Ich will mich nicht zan­ken, aber ich habe im Vorfeld meh­re­re Aufrufe zu einem Generalstreik gele­sen. Und auch so etwas, was auf man­che Menschen durch­aus absto­ßend gewirkt haben kann: "Heute beginnt der Aufstand, heu­te beginnt der mas­si­ve Widerstand, die letz­te Möglichkeit einer fried­li­chen Auseinandersetzung. Das höre ich in vie­len Gesprächen. Sie wol­len und wer­den einen Generalstreik vom Zaun bre­chen, der die­sem System den Stecker zie­hen wird." Von Stefan Magnet unter einem gro­ßen Foto der rechts­ra­di­ka­len Identitären (https://www.pi-news.net/2021/11/nach-der-grossdemo-in-wien-kommt-jetzt-der-generalstreik/ und https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/der-aufstand-hat-begonnen-die-wende-beginnt/).

      1. @aa: Du wirst lachen – oder auch nicht, aber ich lie­be solch star­ke Sprüche und fin­de sie als "Gutmensch" (Achtung Schimpfwort :D) ganz und gar nicht absto­ßend. Im Gegenteil, ich wür­de mir wün­schen, dass wir die Macht und die Möglichkeit hät­ten "dem System den Stecker zu zie­hen". Leider weiß ich, dass dies natür­lich nicht mach­bar ist und es sich nur (popu­lis­ti­sche?) Sprüche han­delt – aber ein biss­chen träu­men wird man wohl noch dür­fen 🙂 Wichtig ist mir der der Begriff "fried­lich" (Minute 1:13). Das hast Du beim auf­zäh­len der Aussagen aus dem Video beflis­sent­lich (?) vergessen. 

        Es wir end­lich Zeit die Scheuklappen vor den "Rechten" und ggF. den Ultrarechten (Identitären) abzu­neh­men und gemein­sa­me Sache zu machen um (für allei­nig die­sen Zweck) mit ihnen gemein­sam an einem Strang zu zie­hen. Wichtig ist mir, dass es ein fried­li­cher Protest ist, und dass kei­ne nega­ti­ven unter­schwel­li­gen Botschaften (z.B. Hass gegen eine Randgruppe) ver­brei­tet wer­den. In die­ser Hinsicht bin ich näm­lich sehr hell­hö­rig und fein­füh­lig. Das Thema Ausländerfeindlichkeit ist bei "Rechten" der­zeit sowie­so hint­an­ge­stellt. Antisemitismus (auch kein ver­deck­ter) ist mir zum Glück bis­her in die­ser Szene noch nicht unter­ge­kom­men. Und wenn auf einem Transparent "Heimatschutz statt Mundschutz" steht – jo mei – hat zwar mit­ein­an­der null zu tun, ist aber auch nicht son­der­lich extrem…

        Wenn es der "guten Sache" (gegen die Corona-Diktatur) dient, dann wür­de ich auch mit Sellner, Küssel, Magnet, Kickl und wie sie alle hei­ßen mögen, von mir aus unter der Fahne der Identitären ums Lagerfeuer rigel­reia tan­zen. Aber wenn es aber zu Thema käme wür­de ich auch mit ihnen strei­ten und mei­ne Position gegen die Ausgrenzung von Minderheiten, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und gegen Homophobie, kund­tun – ich rich­te mei­ne Fahne nicht um jeden Preis nach dem Wind. 

        Im Augenblick lau­tet die Devise, frei nach den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer "Mander, ´s isch Zeit!" um dem System den Stecker zu zie­hen 😀 Natürlich friedlich 🙂

        Übrigens, in dem Video ist die Europahymne zu hören. Da gefällt mir die Version von Kurt Sowinetz – "Alle Menschen San Ma Zwiderer" wesent­lich bes­ser: https://www.youtube.com/watch?v=GTNrQuA0pKc Sehenswert, weil sehr intelligent 🙂

        Liebe Grüße,
        Walter aka Der Ösi

        1. @Der Ösi: Ich wer­de mich nicht in inner­ös­ter­rei­chi­sche Angelegenheiten einmischen 🙂 

          Ich habe noch nie bei den poli­ti­schen Aktionen in mei­nem Leben nach den Parteibüchern der Menschen gefragt, die dar­an teil­nah­men. Wenn mir die gemein­sa­men Ziele ver­nünf­tig erschie­nen, war mir schnup­pe, was sie ansons­ten dach­ten. Allerdings habe ich mich dage­gen gewehrt, wenn die gemein­sa­men Aktionen instru­men­ta­li­siert wur­den, um ganz ande­re Botschaften zu ver­brei­ten. Zum Beispiel, als auf Friedensdemos Leute "mit Migrationshintergrund" auf­tauch­ten, die Antiimperialismus zu anti­se­mi­ti­schen Parolen ver­kürz­ten. Oder bei Aktionen gegen Hartz IV Leute mit Transparenten "Deutsche Arbeitsplätze für Deutsche" ankamen.

          Ich wer­de mich nicht an Demonstrationen betei­li­gen, wofür oder woge­gen auch immer, in denen an pro­mi­nen­ter Stelle ras­sis­ti­sche und ande­re aus­gren­zen­de Transparente getra­gen wer­den. Ich bin sicher, daß es der Bewegung gegen die Maßnahmen in der BRD enorm gescha­det hat, daß an den Geschichten über Unterwanderungsversuche von Reichsbürgern und Neonazis immer auch etwas dran war. Noch auf der gro­ßen Demo Ende August 2020 konn­te Ballweg sei­ne ent­spre­chen­den Konzepte weit­ge­hend unkri­ti­siert ver­kün­den. Es ist etwas ent­schie­den Anderes, ob Leute in einer Demo mit­lau­fen, die neben­be­ruf­lich auch noch Reichsbürger sind, oder ab sie an der Spitze einer Bewegung stehen.

          Ich habe nicht falsch zitiert oder etwas weg­ge­las­sen. "Heute beginnt der Aufstand, heu­te beginnt der mas­si­ve Widerstand, die letz­te Möglichkeit einer fried­li­chen Auseinandersetzung." Das steht da wört­lich. Und zwar in bei­den von mir ange­ge­be­nen Quellen unter Videos mit den gro­ßen Transparenten an der Demospitze "Großer Austausch, Great Reset" und "Heimatschutz statt Mundschutz". Was von Dir als "star­ke Sprüche", die Du liebst, ange­se­hen wird, ist die zen­tra­le Botschaft der moder­nen Neonazis, und sie steht an pro­mi­nen­ter Stelle. "Jo mei", sagst Du, "hat mit­ein­an­der null zu tun". Was Dir put­zig erscheint, ist eine lang­fris­ti­ge Strategie. Die wol­len nicht nur spielen.

          Einer der Chefideologen der Identitären Bewegung, Martin Sellner, hat das bereits 2020 so formuliert:

          »Interessant wäre es, fest­zu­stel­len, wie vie­le der Anti-Corona-Demonstranten zum Zenit von PEGIDA auch in Dresden dabei waren. Tatsächlich dürf­te eine spon­ta­ne Befragung der Demoteilnehmer in Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit erge­ben, dass dort eine kri­ti­sche Meinung zur glo­ba­len Migrationspolitik überwiegt…
          Was, wenn die­ses laten­te iden­ti­tä­re Potential, auf­bricht und neben dem Thema Corona auch der hei­li­ge Gral der Globalisten, näm­lich ihre Bevölkerungspolitik ins Visier genom­men wird?…
          Die Gefahr, daß die Coronabeweung [sic] die­ses Thema lang­fris­tig aus­blen­det, ist eher gering. Ebenso wie die AfD vom Eurothema zur Grenzfrage wird die­se Masse mit­tel­fris­tig von der glo­ba­len Gesundheitspolitik bald zur glo­ba­len Migrationskritik kommen…

          Was jetzt schon getan wer­den muß und was ich seit Monaten jedem Patrioten emp­feh­le, ist, sich in den Protest ein­zu­brin­gen, nütz­lich zu machen, dort Leute zu rekru­tie­ren und fried­li­che, loka­le Widerstandsnester auf­zu­bau­en. Daß sich eine gro­ße Zahl an Menschen in der Hauptstadt gesam­melt hat, die jeder­zeit in einen migra­ti­ons­kri­ti­schen Sprechchor ein­fal­len könn­te ist ein Risiko für das Experiment der Eliten. Ihre Hoffnung liegt dar­in, daß das den Leuten nicht bewußt wird. Unser Aufgabe lau­tet, es ihnen bewußt zu machen!«

          Näheres dazu hier.

          1. @aa: [zitat=aa]Ich habe nicht falsch zitiert oder etwas weg­ge­las­sen. "Heute beginnt der Aufstand, heu­te beginnt der mas­si­ve Widerstand, die letz­te Möglichkeit einer fried­li­chen Auseinandersetzung." Das steht da wört­lich.[/zitat]
            Entschuldige viel­mals, war mein Fehler, das habe ich über­le­sen. Vermutlich weil ich es nicht erwar­tet hatte.

            [zitat=aa]Ich wer­de mich nicht an Demonstrationen betei­li­gen, wofür oder woge­gen auch immer, in denen an pro­mi­nen­ter Stelle ras­sis­ti­sche und ande­re aus­gren­zen­de Transparente getra­gen wer­den.[/zitat]
            Klar, das trifft für mich genau­so zu!

            [zitat=aa]"Großer Austausch, Great Reset" und "Heimatschutz statt Mundschutz". Was von Dir als "star­ke Sprüche", die Du liebst, ange­se­hen wird…[/zitat]
            Nein da irrst Du, als star­ke Sprüche mein­te ich eigent­lich die von Magnet in dem Promotion-Video auf auf1 getä­tig­ten Aussagen.

            [zitat=aa]gro­ßen Transparenten an der Demospitze "Großer Austausch, Great Reset" und "Heimatschutz statt Mundschutz". … ist die zen­tra­le Botschaft der moder­nen Neonazis, und sie steht an pro­mi­nen­ter Stelle. "Jo mei", sagst Du, "hat mit­ein­an­der null zu tun". Was Dir put­zig erscheint, ist eine lang­fris­ti­ge Strategie. Die wol­len nicht nur spie­len.[/zitat]
            Tut mir leid, aber das ist mir, und uns "nor­ma­len" Demonstranten, etwas zu vir­tu­ell. Wenn sich ein paar Neonazis mit die­sen Sprüchen abfei­ern und sich dabei den­ken wir cle­ver sie ein ver­steck­te Botschaft sie da pro­mi­nent her­über brin­gen, so ist sie der­art gut ver­steckt, dass es für die Masse schon wie­der harm­los ist, so sei ihnen das unnom­men. Nicht ein­mal der Verfassungsschutz hat was dage­gen. Lediglich unser Staatsfunk (ORF) hat sich über das Transparent mit der Aufschrift "Heimatschutz statt Mundschutz" mokiert.
            Das ist eigent­lich schon eine Schande, dass das Wohl und Weh einer Protestbewegung an der 150.000 – 200.000 Leute (20.Nov.) von 2 so bescheu­er­ten Plakaten (über des­sen Bedeutung sich 95% der Teilnehmer kei­ne Ahnung haben) abhän­gen soll. 

            Btw., Die Begriffe "The Great Reset" und "Globalisten" sind mir im Zusammenhang mit Klaus Schwab und dem Weltwirtschaftsforum ein Begriff. Für mich aller­dings VT…

            Liebe Grüße,
            Walter aka Der Ösi

          2. @aa: Bei der Demo ges­tern (11.Dez.) waren wir, Petra und ich, das ers­te Mal bei einer Veranstaltung der FPÖ, und das auch nur des­halb, weil wir den Herrn Kickl mal live sehen wollten.
            Naja, was soll ich sagen, die Aussagen (das Gebrüll) das von der Bühne kam war recht inhalts­leer und eher für schlich­te­re Gemüter gedacht. Wäre Herbert Kickl nicht unter den Rednern ver­tre­ten gewe­sen hät­ten wir eh die Veranstaltung der MFG, bei denen jeder Beitrag wirk­lich inter­es­sant ist, besucht.
            Aber auch von den Aussagen von Hr. Kickl bin ich etwas ent­täuscht. So elo­quent er bei der PK war, so platt war er auf der Bühne. 

            Leider wer­den dann im Staatsfunk Berichte über sei­ne Aussagen her­an­ge­zo­gen um damit stell­ver­tre­tend die Proteste vie­ler zig- oder gar hun­dert Tausender zu diskreditieren:
            [zitat= https://wien.orf.at/stories/3133905/ ]
            FPÖ-Chef Herbert Kickl wet­ter­te dort gegen die Politik der Regierung und ver­zich­te­te dabei nicht auf Kraftausdrücke. Manche hät­ten noch nicht begrif­fen, dass sie von einer Regierung „ver­arscht“ und in den „Hintern getre­ten“ wür­den, da man ihnen eine Karikatur von Freiheit für die ech­te Freiheit anbie­te, kri­ti­sier­te er Lockdown und Impfpflicht. Man wür­de, so beteu­er­te er, auch für jene kämp­fen, die das doch nicht „gnei­ßen“ wür­den: „Das ist unse­re Form der Solidarität.“[/zitat]

            Aber "wir" brau­chen nun mal auch die­se Leute für den fried­li­chen Protest auf der Straße!

            Liebe Grüße aus Wien,
            Walter aka Der Ösi

  4. Interessant in die­sem Zusammenhang ist wie­der mal die Grafik (Our World in Data) der tgl. ver­ab­reich­ten Dosen als Mass dafür, wie erfolg­reich die "Booster"-Kampagne ist: Höhepunkt in Österreich war am 28. Nov., jetzt sinkt sie ten­den­zi­ell. In den USA scheint die Kampagne sogar im frei­en Fall zu befin­den. Wenn es so bleibt, dass alles was in Amerika pas­siert, zu uns rüber­schwappt, erle­ben wird ggf. wirk­lich gera­de den Anfang vom Ende des Coronawahns. 

    https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&facet=none&uniformYAxis=0&pickerSort=asc&pickerMetric=location&Metric=Vaccine+doses&Interval=7‑day+rolling+average&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=AUT~DEU~USA

  5. Eine klei­ne Korrektur muss ich noch anbringen…
    [zitat]Auch in Wien ver­sam­mel­ten sich am Maria-Theresien-Platz meh­re­re Hundert Personen.[/zitat]

    Das stimmt Anfangs waren es ein paar hun­dert Menschen. Aber als wir zur Runde über den Ring star­te­ten waren, waren meh­re­re tau­send dabei. 

    Schaut wie die Mainsterammedien den Steik resp. die Demo klein­re­de­ten resp. wel­che Unwahrheiten ver­brei­tet wur­den: https://auf1.tv/nachrichten-auf1/imposanter-impf-warnstreik-auf1-sondersendung-am‑1–12-2021/ (Minute 13:21 – 16:32)

    Trivia: Bei der Demo in Wien war ich selbst­ver­ständ­lich dabei. Auch vor bei die­ser Aktion vor dem "Mückstein-Ministerium": https://www.wochenblick.at/widerstand-auch-am-abend-protestzug-zieht-vor-mueckstein-schaltzentrale/ Ich war einer der­je­ni­gen die vor den Polizisten gekniet sind. Zuerst waren es 3 (sie­he Bild), dann wur­den es mehr. Leider bin ich mit mei­ner Trommel dar­auf nicht zu sehen. Die Kurzvideos ~30Sek sind durch­aus sehenswert! 😀

    😎
    Walter aka Der Ösi

  6. Bei uns in Österreich ver­las­sen die ers­ten Ratten schon das sin­ken­de Schiff. Auch beim ORF wird man wohl lang­sam ner­vös, da ges­tern in Klagenfurt ja die dor­ti­ge Niederlassung mit Lügenpresse Sprechchören besun­gen wurde.
    Nun fehlt nur mehr, dass der Hardliner Nehammer Kanzler wird, dann kracht es endgültig.

  7. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/lmu-stellt-mitarbeiterin-nach-wut-video-ueber-corona-massnahmen-frei-17663609.html

    Sieht gut aus. Mitarbeiterin nur noch "frei­ge­stellt" und noch nicht "frist­los gekündigt".
    "Die jun­ge Frau, die nach eige­nen Angaben dabei ist, „eine Bewegung zu star­ten“, unter dem Namen „Paragraph 32“ (das ist der Notwehrparagraf des Strafgesetzbuchs), soll nach dem Willen der Universität frist­los ent­las­sen wer­den. Auf wel­cher recht­li­chen Grundlage dies gesche­hen soll, konn­te die Universität zunächst eben­falls nicht beant­wor­ten. Vorsorglich distan­zier­te sie sich nicht nur „aufs Schärfste“ von dem Inhalt des Videos, son­dern wies eben­so dar­auf hin, „dass das Drehen und Posten von Videomaterialien in den Räumlichkeiten der LMU für Privatzwecke und ohne Genehmigung unzu­läs­sig ist“."

    Spannenderweise ist der Artikel neutral.

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