Asozial solidarisch – das geht

In Plauen gibt es einen Verdacht. Kampfmittel könn­ten auf einem Gelände lie­gen. "Deshalb wer­den am 16. Juli mit einem gepan­zer­ten Spezialbagger die Verdachtsbereiche frei gelegt und durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst kon­trol­liert" (plauen.de). Vermutlich wird es am 16.7. zu einer Evakuierung kom­men. Die Stadt infor­miert:

»Notunterkünfte
Wer bei Verwandten, Bekannten oder Freunden unter­kom­men kann, soll­te die­se Möglichkeit nut­zen. Achtung: die aktu­ell gel­ten­den Corona-Regeln sind zu beachten.

Für all jene, die kei­ne ande­re Aufenthaltsmöglichkeit haben, stellt die Stadt zwei Notunterkunfte [sic] zur Verfügung:

Entsprechend dem Rettungszweckverband „Südwestsachsen“ erhal­ten nur Personen Zutritt zur Notunterkünft [sic] die

        • geimpft oder
        • gene­sen und 1 x geimpft oder
        • tages­ak­tu­ell getes­tet sind.

Ensprechende [sic] Nachweise soll­ten bei der Evakuierung mit­ge­bracht wer­den (ana­log / digi­tal). Eine Übersicht über die aktu­el­len Testzentren fin­det man unter:

Übersicht über Corona-Testzentren

Für den Notfall ste­hen auch vor Ort Testmöglichkeiten zur Verfügung. Um Staus zu ver­mei­den, soll­ten jedoch die Angebote der Testzentren vor­ab genutzt werden.

Pflegebedürftige Anwohner/ Corona-Patienten/ Quarantäne

Alle pfle­ge­be­dürf­ti­gen Anwohner kön­nen vom Rettungszweckverband abge­holt wer­den. Corona posi­tiv getes­te­te Bürger*innen oder Bürger*innen in Quarantäne wer­den unter Schutzbedingungen in eine geson­der­te Einrichtung gebracht. Covid-19 Patienten bzw. Menschen in Quarantäne als auch bett­lä­ge­ri­ge bzw pfle­ge­be­dürf­ti­ge Personen wen­den sich bit­te an das Bürgertelefon. Betroffene wer­den zu Hause abge­holt und in ein Evakuierungsobjekt gebracht. Alle wei­te­ren Details wer­den tele­fo­nisch geklärt.

Bürgertelefon

Telefon:+49 3741 291‑2345 (Bandansage)
 Telefon:+49 3741 291‑2222 (Bürgerbüro – bit­te Öffnungszeiten beach­ten)«

Blöd wird es für Gesunde ohne Verwandte. Ob "TestverweigerInnen" das Evakuierungsgebiet nicht ver­las­sen dür­fen, ist noch ungewiß.

Demnächst ist bei einem Anruf bei der Feuerwehr der QR-Code einer GGG-Bescheinigung vor­zu­le­sen. Auf plauen.de wird dem­nächst ein Podcast bereit­ge­stellt, der erklärt, wie ein­fach das geht. Dort wer­den dann auch Zeitfenster für sons­ti­ge Notrufe vergeben.

Bei der letz­ten Bürgermeisterwahl haben sich die PlauenerInnen für einen FDP-Mann ent­schie­den. Seitdem gel­ten dort weder Rechtschreibung noch Zeichensetzung oder Logik. Update: Ein Leser klärt, daß mei­ne auf Wikipedia gestütz­te Information falsch ist und der Bürgermeister Zenner von der CDU ist. Verzeihung!

9 Antworten auf „Asozial solidarisch – das geht“

    1. nu alle, de sachsn sin doch hel­le, die wid­dern den var­rat. ich tip­pe auf 90% denn:sicha is sicha.
      voll­hors­te allesamt
      nix gegen horst und sach­sen, isklar.

  1. In ganz Plauen gibt es der­zeit 2 "Meldefälle", davon 1 soge­nann­te "Neuinfektion". Da muß offen­bar mal wie­der kräf­tig hoch­ge­tes­tet wer­den … sonst hät­te man das alles den bei­den ja per­sön­lich mit­tei­len können.

  2. @aa:
    Nur zur Klarstellung: Die letz­te Bürgermeister Wahl gewon­nen hat Steffen Zenner von der CDU. Ändert aber an der Qualität der Politik ohne­hin nichts.

    1. @MMKK: Danke! Wieder ein guter Hinweis, daß ich mich auch bei Überblicksinfos nicht auf Wikipedia ver­las­sen soll­te. Ich habe das im Text nachgetragen.

  3. Herr wirf Hirn vom Himmel! Trockener Gruß aus dem abge­sof­fe­nen NRW/#Wuppertal. Das 3G Gedöns hät­te den Betroffenen hier in den Not!!unterkünften noch gefehlt.…

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