"Impfbändchen" aus Papier – Einladung zum Do it yourself?

»Coro­na in Soest: So sehen die 2G-Arm­bän­der aus – wann und wo sie zu haben sind
Soest – An die­sem Sams­tag (11. Dezem­ber) wer­den die Arm­bän­der an Händ­ler und Gas­tro­no­men ver­teilt. Dann geben zahl­rei­che Geschäf­te die Bänd­chen aus und Kun­den kön­nen sie beim wei­te­ren Ein­kaufs­bum­mel vor­zei­gen, um Zeit zu sparen.

Die Arm­bän­der mit Soest-Schrift­zug und abge­druck­ter Stadt-Sil­hou­et­te sind nur tages­ak­tu­ell gül­tig und wech­seln daher täg­lich ihre Far­be. Sie gel­ten auch für den Besuch des Weihnachtsmarktes.

Anders als die Arm­bän­der, die wäh­rend der Aller­hei­li­gen­kir­mes genutzt wor­den sind, bestehen die neu­en Bän­der nicht aus Stoff, son­dern aus Papier. © WMS

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Man hat in Soest an alles gedacht, selbst an das Zugfahrtverbot:

»Durchfahrt auch mit Maske verboten

Die Schil­der, die auf die erwei­ter­te Mas­ken­pflicht in der Fuß­gän­ger­zo­ne, am Bahn­hof und am Bus­treff Han­sa­platz hin­wei­sen, hän­gen seit Mit­te der Woche.

Dass sie die Ver­kehrs­zei­chen „Durch­fahrt ver­bo­ten“ ver­de­cken, hat aller­dings kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Rech­te von Auto­fah­rern – denn: Die Mas­ten und Schil­der sind zusätz­lich und pro­vi­so­risch vom Kom­mu­nal­be­trieb auf­ge­stellt wor­den, stan­den vor­her also gar nicht an die­sen Stel­len. Für das Zug­fahrt­ver­bot [sic] gel­ten nach wie vor die Fuß­gän­ger­zo­ne-Schil­der.«
soes​ter​-anzei​ger​.de (10.12.)

23 Antworten auf „"Impfbändchen" aus Papier – Einladung zum Do it yourself?“

  1. Ich spre­che seit April 2020, lan­ge vor Kekulé (der erst im April 2021 und nur im Zusam­men­hang mit der «Imp­fung»), von einem «Welt­ex­pe­ri­ment». – Inzwi­schen wäre die Bezeich­nung «Welt­schild­bür­ger­streich» wesent­lich angemessener…

    https://​welt​ex​pe​ri​ment​.com/

    Vie­len Dank Herr Asch­mon­eit, für die uner­müd­li­che Arbeit!

  2. Als zu Beginn der Anti-Maß­nah­men-Demons­tra­tio­nen Teil­neh­mer mit gel­ben Ster­nen auf­tauch­ten, wur­de das als geschmack­los, holo­caust­ver­harm­lo­send und als nicht ver­gleich­bar gebrand­markt. Ab wann darf denn ver­glei­chen? Ist es jetzt schon so weit oder war­ten wir erst noch auf die moder­ne­ren RFID-Etiketten?

    1. @Henning: Man darf Fal­sches erzäh­len. Ers­tens wer­den hier nicht Opfer mar­kiert, son­dern Mit­läu­fe­rIn­nen. Zwei­tens ist es absurd, das zu ver­glei­chen mit dem indus­tri­el­len Mas­sen­mord der Nazis. Es ist ein belieb­ter Feh­ler, von For­men auf Inhal­te zu schlie­ßen. Die For­men der Aus­gren­zung sind durch­aus faschis­to­id. Ein Ver­nich­tungs­wil­le kann dar­aus nicht abge­lei­tet wer­den. Es soll Unter­wer­fung erzwun­gen wer­den. Das ist unge­heu­er­lich und zu ver­ur­tei­len. Ein Ver­gleich mit dem Holo­caust ist aber abwegig.

      1. Als Ergän­zung: Wenn man schon deut­sche faschis­to­ide Zustän­de als Ver­gleich her­an­zieht, dann passt "14/18" in vie­ler­lei Hin­sicht bes­ser als "33". Es wur­de ja ein Welt­vi­ren­krieg aus­gru­fen ("Nous som­mes en guer­re", Macron 2020) und in die­sem wäh­nen sich vie­le Viren­pa­ra­noi­ker. Die, die nicht mit­ma­chen sind dem­zu­fol­ge nicht "Juden" (die ja nichts gegen ihre dies­bzgl. Klas­si­fi­zie­rung tun konn­ten), son­dern "Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rer", "Deser­teu­re" oder "Dolch­stos­ser", die sich jeder­zeit "ein­be­ru­fen" las­sen kön­nen, indem sie sich die Sti­che set­zen las­sen. Das ist schon ein logi­scher Unter­schied. Auch die ewi­ge Wie­der­kehr der vira­len "Angriffs­wel­len" mit den immer­glei­chen "Abwehr­mass­nah­men" die nichts brin­gen passt ganz gut zu den Gra­ben­kämp­fen des 1. Weltkrieges.

        Was den Begriff "Faschis­mus" angeht, der ja auch nicht­mas­sen­mör­de­ri­sche Regime wie Mousso­li­nis Ita­li­en, Fran­cos Spa­ni­en usw. umfasst, wür­de ich ihn so defi­nie­ren: Eine Dik­ta­tur mit einer welt­an­schau­li­schen Grund­la­ge (Ideo­lo­gie) in der alle Insti­tu­tio­nen gebün­delt / gleich­ge­schal­tet sind (fas­ces = Bün­del). In die­sem Sin­ne kann man den aktu­el­len Gesell­schaft­zu­stand schon als unfer­ti­gen (pro­to-) Medi­zi­nal­fa­schis­mus bezeichnen.

      2. Soweit ich weiß, soll­ten Juden zunächst nur umge­sie­delt wer­den. Dabei ist es dann ja auch geblie­ben, nur dass man "umsie­deln" umin­ter­pre­tiert hat.
        War­um muss die Mar­kie­rung heu­te das glei­che Vor­zei­chen haben wie damals? Aber wenn es unbe­dingt so sein muss, man kann natür­lich auch mit Arm­bin­den und Emblem drauf zur Demo gehen, wenn nur die­se Par­al­le­le zuläs­sig sein soll.

      3. Es geht nicht um den Holo­caust, son­dern um eine Epo­che der deut­schen Geschich­te, die begann mit der Aus­gren­zung, Ent­rech­tung und dem Ver­ächt­lich­ma­chen eines bedeu­ten­den Teils der deut­schen Bevöl­ke­rung, der zwar unbe­schol­ten war, der aber als gefähr­lich ver­däch­tigt wur­de (für den 'gesun­den' Volks­kör­per). Wann sonst gab es das seit­her wie­der, wenn nicht jetzt?
        Neben­bei – im Namen der Wahr­heit darf man alles mit allem ver­glei­chen. Ver­glei­che sind dazu da, uns die Gemein­sam­kei­ten und(!) die Unter­schie­de der Din­ge erken­nen zu lassen.

        1. @Irene Mon­re­al: Genau dar­um geht es mir. Der Juden­stern ist schlech­ter­dings nicht zu tren­nen von dem damit ver­bun­de­nen ras­sis­ti­schen Mas­sen­mord. Da hat­te sich nicht irgend­et­was ein­ge­schli­chen, das gar nicht beab­sich­tigt war. Die "End­lö­sung der Juden­fra­ge" war, wenn auch nicht immer mit die­sen Wor­ten beschrie­ben, von Beginn an ein stra­te­gi­sches Ziel der Nazis. Sie konn­ten sich dabei auf eine lan­ge Tra­di­ti­on des reli­giö­sen Anti­se­mi­tis­mus (über­haupt nicht nur in Deutsch­land) stüt­zen, den sie ras­sis­tisch "wei­ter­ent­wi­ckel­ten". Das macht einen ent­schei­den­den Unter­schied aus.
          Wer soll mit den "Imp­fun­gen" aus­ge­löscht wer­den? Oder, wenn es um die "Impf­ver­wei­ge­re­rIn­nen" geht, sol­len Mil­lio­nen von ihnen ermor­det wer­den? Sie sol­len zum Gehor­sam gezwun­gen wer­den, dabei schü­ren Regie­ren­de und Medi­en Res­sen­ti­ments, die tat­säch­lich an die Pro­pa­gan­da der Nazis anknüp­fen. So viel zu Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­den aus mei­ner Sicht.

          1. aa: Zur Erin­ne­rung: die Wann­see­kon­fe­renz, wo die Ein­rich­tung der Ver­nich­tungs­la­ger beschlos­sen wur­de, fand statt am 20. 1. 1942. Bis dahin dien­ten die KZs der soge­nann­ten Schutz­haft. Wie zuvor mit unge­heu­re­rem juris­ti­schem, admi­nis­tra­ti­vem, medi­zi­ni­schem Auf­wand die so defi­nier­ten 'Juden' aus der Gesell­schaft aus­sor­tiert wur­den, lässt sich in Vic­tor Klem­pe­rers Tage­bü­chern Jahr für Jahr nach­le­sen. Auch dies lief erstaun­lich unbe­merkt von der nicht­jü­di­schen 'Öffent­lich­keit' ab.

            1. @Irene Mon­re­al: Das sehe ich fast genau so. Aller­dings wur­den auch schon vor 1942 vie­le Men­schen in den KZs und Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­gern tot­ge­schla­gen und durch Arbeit oder Hun­ger ermor­det. Das ist doch, bit­te, ein wesent­li­cher Unter­schied zu heu­te! Heu­te haben allein in Ham­burg mehr als 10.000 Men­schen demons­triert. Das war in zwölf Jah­ren Faschis­mus undenk­bar. Einig sind wir uns im Ent­set­zen dar­über, wie schein­bar rei­bungs­los heu­te wie­der Aus­gren­zung zu funk­tio­nie­ren scheint.

          1. @Marc Dam­lin­ger: Dumm auch hier mal wie­der scha­de, daß die Links zu den Quel­len nicht funk­tio­nie­ren. War­um jetzt eine Wel­le gemacht wird zu einem Papier aus dem März 2020, über das der Coro­na-Aus­schuß am 18.3.21 berich­te­te, ist mir unklar (https://​2020​news​.de/​n​e​u​e​r​-​l​e​a​k​-​d​i​e​-​u​m​s​e​t​z​u​n​g​-​d​e​s​-​p​a​n​i​k​p​a​p​i​e​rs/). Offen­bar muß­te Reit­schus­ter Fut­ter für sei­ne Chi­na-Pho­bie fin­den. Denn die Ver­fas­ser sei­en zum Teil "Mao­is­ten"…

    2. @Henning: Eini­ge sehen da doch über­haupt kein Pro­blem für sich. Für die ist das ein Ein­lass­bänd­chen wie beim Fes­ti­val, fer­tig. Wenn ich mir Twit­ter so anschaue gibt es eine gan­ze Men­ge Leu­te die sich ERNSTHAFT Sor­gen machen wegen Long-Covid und der "Kin­der­durch­seu­chung" und stei­gen­der Zah­len und der­glei­chen mehr.
      Auch die wol­len ernst genom­men wer­den mit ihren Ängs­ten und ihrem Sicher­heits­be­dürf­nis, für vie­le hat das so gar­nichts mit "Nazi" zu tun. Son­dern sie wol­len etwas gutes tun, indem sie vor­sich­tig sind. Aus die­ser Per­spek­ti­ve betrach­tet ist der Vor­wurf etwas mit " Nazi" zu tun zu haben ein­fach nur eine dreis­te Beleidigung.

      1. Ich sehe die Haupt­ur­sa­che des der­zei­ti­gen Dilem­mas (ver­nied­li­chen­der Begriff) in dem Schü­ren von Angst. Angst davor im Not­fall der Tria­ge zum Opfer zu fal­len, Angst vor Long Covid, Angst davor Schuld zu sein. Angst ist ein unan­ge­neh­mes Gefühl. Das soll weg. Nun gibt es unter­schied­li­che Wege aus der Angst. Ich kann sie ana­ly­sie­ren und ratio­na­les Den­ken ent­ge­gen setz­ten. (mir hilft da z.B. die rki Influ­en­za Sei­te, Daten und Hin­ter­grün­de). Doch lei­der haben sich die Medi­en zur Auf­ga­be gemacht, die­sem Angst­ge­fühl ein ande­res Ven­til anzu­bie­ten: und das ist der Hass auf die Unge­impf­ten, bzw. letz­tes Jahr die trotz­dem Fei­ern­den, die Rei­sen­den, die Schlacht­hof­ar­bei­ter, die "Aso­zia­len Ungebildeten".
        Die Angst geht weg wenn ein Schul­di­ger aus­ge­macht wer­den kann. Lei­der (so sehe ich das) ver­sucht das die vor­geb­li­che Gegen­sei­te genauso.
        Wer profitiert?

        1. @Mensch ohne Welt: Die Angst anneh­men und ande­ren Ver­ständ­nis zei­gen für ihre Ängs­te. Dann wird zugehört. 

          "..Weni­ge Din­ge kön­nen Span­nun­gen zwi­schen Par­tei­en auf­lö­sen sowie ein freund­li­ches Wort oder eine gute Tat (und viel­leicht auch etwas Humor). Es ist ent­waff­nend, beson­ders wenn es uner­war­tet kommt. .."

          http://​de​.psy​.co/​s​i​n​d​-​s​i​e​-​g​e​n​u​g​-​f​r​-​r​a​d​i​k​a​l​e​-​f​r​e​u​n​d​l​i​c​h​k​e​i​t​.​h​tml

    3. @Henning, natür­lich geht es um Per­so­nener­ken­nung. Kon­kret geht es dar­um, Men­schen ihrer Klas­sen­zu­ge­hö­rig­keit ent­spre­chend zu kenn­zeich­nen damit jeder Strei­fen­po­li­zist einen Pro­le­ten sicher von einem Unter­neh­mer unter­schei­den kann. Idea­ler­wei­se kon­takt­los. RFID wäre eine Mög­lich­keit aber wie das alles am Ende funk­tio­nie­ren soll, dar­über kön­nen wir nur spekulieren.

      Dar­an wird mit Hoch­druck gear­bei­tet, das ist sicher. Was denen ent­ge­gen­kommt ist die Tat­sa­che daß vie­le dabei mit­ma­chen und dies­be­züg­li­che Apps frei­wil­lig nut­zen oder Bänd­chen am Hand­ge­lenk tragen.

      @aa: Es ging noch nie dar­um Men­schen ihres Glau­bens wegen zu ver­fol­gen! Das haben die nur behaup­tet um von ihren wah­ren Zie­len abzulenken!

    4. Smart­phone aus­schal­ten, daheim las­sen. Älte­res Han­dy zB von Nokia als Not­te­le­fon, aber auch aus­ge­schal­tet in Griff­nä­he. Die neu­en Not­fall­sys­te­me in neu­en PKW aB set­zen. Das sind pri­mi­ti­ve Mög­lich­kei­ten, die staat­li­che Über­grif­fig­keit zu bremsen.

  3. Hier wer­den Men­schen genö­tigt, man­che durch die Mass­nah­men gezwun­gen (Beurfs­aus­übungs­ver­bo­te!) an einem Expe­ri­ment teil­zu­neh­men, das sie even­tu­ell nicht über­le­ben werden.

    Die Ster­be­ra­te wird wohl gerin­ger sein.
    Aber wer kann schon in die Zukunft schauen?

    Da kann man doch mal über zacki­ge Gelb­mar­kie­run­gen an Per­so­nen nachdenken…

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