Kanzlerin Merkel besucht Biontech-Zulieferer:
„Eine Perle des Mittelstands“

Der "Tagesspiegel" ent­blö­det sich nicht, dafür am 16.9. einen "Live-Ticker des Merkel-Besuchs" (Bezahlschranke) zu ver­öf­fent­li­chen. Wahnsinnig interessant:

»9.42 Uhr: Der Pressefotograf von AFP muss beim Security-Check all sei­ne Kameras und Objektive prä­sen­tie­ren; der Berichterstatter vom Tagesspiegel wedelt mit der Smartphonekamera. Rote Presseschilder…

10.08 Uhr: Gespräch unter den war­ten­den Fotografen. „Sie ist ganz schnell da – und dann muss das Bild sit­zen.“ „Ich ste­he da, wo stehst Du?“ „Dann ich ste­he ich dort.“ Wird es ein Foto der Kanzlerin mit dem Firmengründer Herbert und sei­ner Tochter und aktu­el­len Inhaberin Alexandra Knauer geben? „Ich hof­fe“, ant­wor­tet ein Firmenmitarbeiter.

10.11 Uhr: Ein Fahrzeug des Bundeskanzleramts rollt auf den Hof – ohne Angela Merkel. Das Team vom Bundespresseamt ist schon da.

10.13 Uhr: Eine schwar­ze Limousine des Bundeskriminalamts bahnt sich den Weg auf das Firmengelände. Alle Journalisten müs­sen hin­ter das rote Absperrband; Pressegatter.

10.23 Uhr: Ein Polizeiwagen mit Blaulicht stoppt auf dem Hegauer Weg.

10.24 Uhr: Die Limousine von Angela Merkel hält vor dem Haupteingang, die Bundeskanzlerin steigt aus, wird von Alexandra Knauer und Geschäftsführer Carsten Losch begrüßt.

10.25 Uhr: Auf dem Boden des Parkplatzes sind vor einer blau­en Fotowand drei eben­falls blaue Klebebänder auf­ge­bracht; die drei neh­men jeweils hin­ter einem Klebestreifen Aufstellung, Merkel in der Mitte. Raute.

10.25 und ein paar Sekunden: Vorbei. Fotografin: „Habe ich ja gesagt.“

10.26 Uhr: Die Kanzlerin ent­schwin­det zum Firmenrundgang im Gebäude, drei aus­ge­wähl­te Pressefotografen dür­fen sie beglei­ten. Alle ande­ren müs­sen drei Minuten war­ten – dann wird der Pressetross in einen Besprechungsraum geführt…

10.31 Uhr: Erster Obststick (mit Erdbeere).

10.37 Uhr: Limonade (Bio) wird geöff­net. Blättern in der Pressemappe. Zweiter Obstick…

11.22 Uhr: BKA-Beamte betre­ten den „Erdbeerblick“.

11.24 Uhr: Angela Merkel, Alexandra Knauer und Carsten Losch neh­men vor der blau­en Fotowand im Pressezimmer Aufstellung. „Ich habe die­ses Unternehmen heu­te sehr ger­ne besucht, weil hier höchs­te Präzisionstechnik ent­wi­ckelt wird“, sagt die Kanzlerin und lobt das neu­es­te Produkt, „etwas, was drin­gendst gebraucht wur­de für die Produktion der mRNA-Impfstoffe in gro­ßem Maßstab“. Sie bezeich­ne­te Knauer als „Juwel des deut­schen Mittelstandes“ – nicht nur weil die LNP-Technik hier ver­fei­nert wurde…

11.29 Uhr: Fragen sind nicht vor­ge­se­hen, Angela Merkel und die Geschäftsführung keh­ren „Erdbeerblick“ den Rücken…

11.50 Uhr: „Die Aufmerksamkeit durch den Besuch von Frau Bundeskanzlerin Merkel hilft uns gera­de auf den Exportmärkten“, sagt Geschäftsführer Carsten Losch im Tagesspiegel-Interview auf dem Parkplatz. „Ich glau­be auch, dass in der Zukunft vie­le, vie­le wei­te­re wich­ti­ge Medikamente mit LNP-Enkapsulierungen her­ge­stellt und zum Beispiel Krebsmedikamente fol­gen wer­den.“..«

2 Antworten auf „Kanzlerin Merkel besucht Biontech-Zulieferer:
„Eine Perle des Mittelstands““

  1. Der Plan…

    "..Ganz offen­sicht­lich wird bereits der nächs­te Lockdown vor­be­rei­tet und unser Eilantrag, der genau das ver­hin­dern soll­te, ist schon seit bald neun Monaten beim Bundesverfassungsgericht anhän­gig und es wer­den immer mehr, denen die Zeit davon läuft, weil sie kei­nen Masernschutz haben oder sich nicht gegen Corona imp­fen las­sen möchten.

    Also, was kön­nen wir als Team von der Verfassungsbeschwerde noch tun?

    Wir kön­nen eine Verzögerungsrüge für unse­re bis­lang drei nicht beschie­de­nen Eilanträge an das BVerfG machen und im Anschluss dann eine Menschenrechtsbeschwerde am EGMR in Straßburg.

    Wir kön­nen ein Beschwerdeverfahren an das OVG Münster u.a. gegen das sog. „Masernschutzgesetz“ initiieren.

    Wir soll­ten unbe­dingt gegen die 2G-Regel vorgehen.

    Wir kön­nen wei­ter umfas­send vor dem BVerfG vor­tra­gen, ins­be­son­de­re zur Thematik der Impfschäden (seit Mitte Juni konn­ten wir die Vorträge nicht mehr ergän­zen, da die Schulden zu hoch waren bzw. sind, haben aber flei­ßig Informationen gesammelt).

    In per­sön­li­chen Chats mit Leuten kom­men immer wie­der inter­es­san­te Fragen und vie­len ist gar nicht bewusst, wie umfas­send unse­re Beschwerden sind. Auch die neu­en Regelungen eini­ger Bundesländer, dass unge­impf­te Mitarbeiter ohne Lohnfortzahlung in Quarantäne geschickt wer­den sol­len, haben wir in unse­rem Eilantrag Mitte Januar gegen die "epi­de­mi­sche Lage natio­na­ler Tragweite" bereits ange­schnit­ten, wo wir die Aussagekraft der PCR-Tests aus­ein­an­der genom­men haben.

    Mittlerweile dürf­te auch fast allen klar sein, wie eng das Masernschutzgesetz mit dem Coronaschutz zusam­men­hängt und dass es ein­fach viel mehr Menschen betrifft als anfangs angenommen.

    Daher bit­te ich euch wei­ter, unser Beiträge zu tei­len und uns zu hel­fen, auch finan­zi­el­le Unterstützung für unse­re wei­te­ren Vorhaben zu bekom­men. Wir selbst ver­die­nen auch nichts dar­an, hof­fen aber, unse­ren Kindern damit eine bes­se­re Zukunft zu ermöglichen. .."

    https://t.me/s/Masernschutzgesetz/248

    Bitte unter­stützt den Kanal 🙂

  2. Aktuelle Corona-Lage: Inzidenz in Bonn ist deut­lich gesunken

    Liveblog Bonn/Region Die Inzidenz in Bonn ist deut­lich gesun­ken. Experten und Behörden fal­len ver­mehr­te Impfdurchbrüche beim Impfstoff von Johnson&Johnson auf. Aktuelle Entwicklungen rund um die Pandemie und Fallzahlen in unse­rem Liveblog. 

    https://ga.de/bonn/stadt-bonn/corona-in-bonn-und-rhein-sieg-fallzahlen-regeln-inzidenzwert_aid-54234201

    So, so. "Experten und Behörden fal­len ver­mehr­te Impfdurchbrüche beim Impfstoff von Johnson&Johnson auf."
    Jetzt aber fix an die Nadel von Biontech/Pfixer.
    Zur Auffrischung.

    Der Bonner General-Anzeiger gehört dem Qualitätsherausgeber Rheinische Post, unge­fähr so wie das Klopapier zum Klopapierhalter.

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