Mit-Autor des "Schockpapiers" plaudert

Mitte März hat­te das Bundesinnenministerium ein gehei­mes Thesenpapier "Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekom­men" erstellt. Erst auf öffent­li­chen Druck wur­de es am 28.4. ver­öf­fent­licht. Nach Aussage des Ministeriums floß es "in die Diskussion über den wei­te­ren Umgang mit der Corona-Pandemie" ein. Es wur­de nie zurück­ge­nom­men. Hier war an ver­schie­de­nen Stellen dar­über berich­tet wor­den (s.u.). Einer sei­ner Mitverfasser plau­dert am 20.10. auf 3sat darüber:

Siehe auch: Schock-Papier – ver­faßt von Lobbyisten und ver­stö­ren­dem SprachlehrerSchockpapier Innenministerium: Verfasser plau­dert Interessantes aus und Wie war das noch… mit dem Schock-Papier des Innenministeriums?Neues vom Mitverfasser von Seehofers "Schockpapier".

4 Antworten auf „Mit-Autor des "Schockpapiers" plaudert“

  1. Wenn er von "wir" spricht, wen meint er da? Wieso muss ein "wir" das Kabinett über­zeu­gen dass es einen Gefahr ist. Keine Drohkulisse, aber wir brau­chen Angst. Orwell pur. Einfach nur krass. Die geben das alles selbst zu…

  2. Dr. Heinz Bude, einer der Mitverfasser, ist die Angst in Person.

    Auf sei­ner Hompage :
    https://heinzbude.de/hb/index.php/gesellschaft-der-angst
    zeigt er womit er sich befasst.
    Da kommt einem das Fürchten.

    Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur
    „Politiker als Angstabsorbierer in Zeiten glo­ba­ler Krisen.“

    SWR 2 Kultur
    „Die rie­seln­de Angst vor dem eige­nen Ungeschick.“

    Wirtschaftswoche
    „Generation Null Fehler“

    Die Zeit
    „Bloß nicht als der Dumme dastehn.“

    Stuttgarter Zeitung
    „Bloß jetzt kei­ne Fehler machen.“

    taz die tageszeitung
    „Heinz Bude skiz­zier­te die Umrisse eines
    ‚post­de­mo­kra­ti­schen‘ und ‚post­sä­ku­la­ren‘ Unbehagens.“

    Neue Zürcher Zeitung
    „Fremdenfeindlichkeit: Existentieller Neid“

    DIE ZEIT
    „Ein Ausdruck sozia­ler Verbitterung. Über PEGIDA“

    taz die tageszeitung
    „Der Solidaritätsbedarf wird unterschätzt“

    bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche bildung
    „Niemand will dumm dastehen“

    Nido
    „Uns geht es beängs­ti­gend gut“

    Literaturhaus Hamburg
    Frankfurter Hefte
    „Eine beklem­men­de, aber zugleich erhel­len­de Lektüre“

    Apropos Salzburger Straßenzeitung
    „Persönliche Ängste sind stär­ker als Furcht vor Ebola“

    Focus online
    „Welche Faktoren las­sen die Angst vor dem Fremden in einen Hass auf den Fremden umschlagen?“

    Was tun? Philosophen zur Flüchtingskrise
    „Angst ist ein Gefühl mit schwan­ken­dem Boden“

    Socialnet
    „Heinz Bude for­dert eine Erfolgskultur, die zwar Gewinner prä­miert, aber die
    Verlierer nicht herabwürdigt.“

  3. Damit hat sich jetzt auch Scobel (mit Lesch, Yogi, und wie sie alle hei­ßen) "end­lich" zur Antiwissenschaft bekannt.

    Ich bin auf jeden Fall ganz froh, wenn man weiß, wor­an man ist.

    (hielt frü­her von Scobel noch etwas).

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