Verschleppt Paul-Ehrlich-Institut weiter Daten zu Nebenwirkungen der "Impfung"?

Der letz­te Bericht des PEI mit Stand 30. Juni 2021 stammt vom 15. Juli. Seitdem ste­hen wei­te­re lebens­wich­ti­ge Informationen aus. Damit ver­stößt das Institut des Pharma-Lobbyisten Klaus Cichutek gegen das Arzneimittelgesetz, in dem es heißt:

»2) Die zustän­di­ge Bundesoberbehörde erfasst alle Verdachtsfälle von Nebenwirkungen, von denen sie Kenntnis erlangt. 

Meldungen von Patienten und Angehörigen der Gesundheitsberufe kön­nen in jeder Form, ins­be­son­de­re auch elek­tro­nisch, erfol­gen. Meldungen von Inhabern der Zulassung nach § 63c erfol­gen elek­tro­nisch. Die zustän­di­ge Bundesoberbehörde stellt durch Sammeln von Informationen und erfor­der­li­chen­falls durch Nachverfolgung von Berichten über ver­mu­te­te Nebenwirkungen sicher, dass alle geeig­ne­ten Maßnahmen getrof­fen wer­den, um sämt­li­che bio­lo­gi­sche Arzneimittel, die im Geltungsbereich die­ses Gesetzes ver­schrie­ben, abge­ge­ben oder ver­kauft wer­den und über die Verdachtsfälle von Nebenwirkungen berich­tet wur­den, klar zu iden­ti­fi­zie­ren, wobei der Name des Arzneimittels und die Nummer der Herstellungscharge genau ange­ge­ben wer­den sollen.

(3) Die zustän­di­ge Bundesoberbehörde hat bei Arzneimitteln, die zur Anwendung bei Menschen bestimmt sind, jeden ihr gemel­de­ten und im Inland auf­ge­tre­te­nen Verdachtsfall einer schwer­wie­gen­den Nebenwirkung inner­halb von 15 Tagen und jeden ihr gemel­de­ten und im Inland auf­ge­tre­te­nen Verdachtsfall einer nicht schwer­wie­gen­den Nebenwirkung inner­halb von 90 Tagen elek­tro­nisch an die Datenbank nach Artikel 24 der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 (EudraVigilance-Datenbank) zu über­mit­teln. Die zustän­di­ge Bundesoberbehörde hat bei Arzneimitteln, die zur Anwendung bei Tieren bestimmt sind, jeden ihr gemel­de­ten und im Inland auf­ge­tre­te­nen Verdachtsfall einer schwer­wie­gen­den Nebenwirkung unver­züg­lich, spä­tes­tens aber inner­halb von 15 Tagen nach Bekanntwerden, an die Europäische Arzneimittel-Agentur und an den Inhaber der Zulassung, wenn die­ser noch kei­ne Kenntnis hat, zu über­mit­teln. Die zustän­di­ge Bundesoberbehörde arbei­tet mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur und dem Inhaber der Zulassung zusam­men, um ins­be­son­de­re Doppelerfassungen von Verdachtsmeldungen fest­zu­stel­len. Die zustän­di­ge Bundesoberbehörde betei­ligt, soweit erfor­der­lich, auch Patienten, Angehörige der Gesundheitsberufe oder den Inhaber der Zulassung an der Nachverfolgung der erhal­te­nen Meldungen.«
Auch wenn das Gesetz an die­ser Stelle nur eine Weitergabe von Informationen an ande­re Behörden vor­sieht, nimmt das Institut für sich in Anspruch:

»Eine offe­ne Kommunikation auch mög­li­cher Risiken ist eine Voraussetzung für eine hohe Impfakzeptanz in der Bevölkerung. Der Nutzen der COVID-19-Impfung für die Gesundheit Einzelner und der Bevölkerung sowie ihr Effekt im Kampf gegen die Pandemie hängt wesent­lich vom Vertrauen in die Impfung ab. Um dem Rechnung zu tra­gen, infor­miert das Paul-Ehrlich-Institut über alle in Deutschland gemel­de­ten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeit­li­chen Zusammenhang mit der Impfung gegen COVID-19 kon­ti­nu­ier­lich in Sicherheitsberichten.«

Hatte das PEI zu Anfang des Jahres noch wöchent­lich über Verdachtsfälle berich­tet, so dehn­te es ab April die Abstände der Sicherheitsberichte immer mehr aus.


Siehe auch Cichuteks Paul-Ehrlich-Institut ver­schleppt Daten zu Nebenwirkungen der "Impfung".

Daß Cichutek längst nicht so harm­los ist, wie er aus­sieht, son­dern als knall­har­ter Pharma-Lobbyist agiert, ist nach­zu­le­sen in Alles Gute kommt aus Frankfurt (Goethe-Universität). Interessenkonflikt von Klaus Cichutek.

5 Antworten auf „Verschleppt Paul-Ehrlich-Institut weiter Daten zu Nebenwirkungen der "Impfung"?“

  1. Och, ist doch mor­gen schon Schnee von gestern. 😉
    Es geht jetzt in die nächs­te Runde.
    Die fro­he Botschaft ver­kün­det Rainer Woratschka aus dem Tempel der Zeugen Coronas.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/experte-warnt-vor-influenza-gefahr-grippeviren-koennten-aggressiver-geworden-sein/27506338.html

    Experte warnt vor Influenza-Gefahr
    „Grippeviren könn­ten aggres­si­ver gewor­den sein“

    Der Impfexperte Klaus Wahle fürch­tet, dass die Gefahr durch Influenza aus dem Blick gerät. Dabei könn­ten die Risiken durch Corona gestie­gen sein.

    bla bla bla

    Ich sehe das eher als Chance. In den USA wur­de in einer Studie gera­de belegt, dass eine soge­nann­te Co-Administration – also die gleich­zei­ti­ge Gabe von Covid-19-Auffrischimpfung und Influenza-Impfung, kom­pli­ka­ti­ons­los mög­lich ist. Ich könn­te mir eine sol­che Kombination als Impfstrategie für Deutschland und ins­be­son­de­re für die älte­re Bevölkerung durch­aus vorstellen.

    Genau. Irgendwo muss die­se "Studie" wohl in den USA rumfliegen.

  2. Es fällt doch auf, dass die Weisen von Corona uns stets mit Verweisen auf Studien aus England u.a. Ländern davor war­nen, die töd­li­chen Gefahren, wel­che von die­sem Virus aus­ge­hen, zu rela­ti­vie­ren. Nun hör­te ich, dass es hier zu Lande auch Stellen geben soll, die sich mit Forschung, auch im Gesundheitsbereich, befas­sen, vie­le auch mit Steuergeldern finan­ziert, wie z.B. ein Bundesministerium (BMBF). Haben sich die bekann­ten und all­seits belieb­ten Chefexpert*Innen je mal auf deut­sche Studien beru­fen oder gibt es Gründe dafür, dass sich deut­sche Forschungsbereiche zu die­sem Thema vor­nehm zurückhalten?

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