Ab 1.10. schützt das TerrFüKdoBw vor Russen, Hochwasser und Covid

Es kann nicht scha­den, noch ein­mal dar­auf hin­zu­wei­sen, wor­über hier bereits berich­tet wurde:

twit​ter​.com (11.8.)

»… Das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr (TerrFüKdoBwTerritoriales Führungskommando Bundeswehr) ist ver­ant­wort­lich für die ope­ra­ti­ve Führung natio­na­ler Kräfte im Rahmen des Heimatschutzes, einschl. der Amts- und Katastrophenhilfe sowie der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. Es nimmt die Aufgaben als „Aufmarsch füh­ren­des Kommando“ für natio­na­le Verlegungen gemäß den Planungen der NATO zur Landes- und Bündnisverteidigung wahr. Das Kommando orga­ni­siert die Verlegung alli­ier­ter Kräfte durch Deutschland in enger Abstimmung mit den NATO-Kommandos. 

Ministerin Lambrecht: „Mit dem neu­en Kommando kön­nen wir über die rein mili­tä­ri­schen Aufgaben hin­aus sehr schnell die nöti­gen Kräfte für einen natio­na­len Krisenstab bereit­stel­len, wenn das not­wen­dig ist – etwa im Falle von Hochwasserkatastophen oder wie in der Covid-Pandemie“

Das Kommando ist unmit­tel­bar dem Bundesministerium der Verteidigung nach­ge­ord­net und nicht Teil eines Organisationsbereiches. Dem Befehlshaber des TerrFüKdoBwTerritoriales Führungskommando Bundeswehr wer­den die Aufgaben des Nationalen Territorialen Befehlshabers über­tra­gen. Dem Kommando wer­den u.a. die Landeskommandos, die Heimatschutzkräfte und das Zentrum für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit unter­stellt. Die deut­schen Anteile des NATO Joint Support and Enabling Command (JSEC) und des mul­ti­na­tio­na­len Kommandos Operative Führung (MNKdo OpFü) wer­den mit Blick auf den ter­ri­to­ria­len Bezug der dort wahr­zu­neh­men­den Aufgaben dem TerrFüKdoBwTerritoriales Führungskommando Bundeswehr trup­pen­dienst­lich zuge­ord­net.«
bmvg​.de (13.6.)


Und wer ist der Chef der natio­na­len Kräfte im Rahmen des Heimatschutzes?

Dann kann ja nichts mehr schief gehen!

Die Ministerin hat General Breuer wohl die pazi­fis­ti­sche Haltung "Wir kön­nen nur den­je­ni­gen imp­fen, der sich auch imp­fen las­sen will" nach­ge­se­hen (s. Nach Wurst-Case denkt Breuer an Worst-Case). Nett auch Generaltambourmajor im Stellungskrieg und

„Wir wer­den im Herbst zwi­schen 50 und 60 Millionen Menschen imp­fen müssen“


Dabei ist das Ganze kei­nes­wegs lus­tig. Es geht um die kon­kre­te Vorbereitung der Bekämpfung "inne­rer Unruhen" im Rahmen der Notstandsgesetze und bei­lei­be nicht nur um das Infektionsschutzgesetz. In die­sen Kontext gehört die Gewöhnung an die Erschießung eines 16-jäh­ri­gen Jugendlichen im Rahmen eines Einsatzes von 11 PolizistInnen mit­tels einer Maschinenpistole von Heckler & Koch. Oder hat jemand Empörung wahr­ge­nom­men? Es ging auch nur um einen sui­zi­da­len Senegalesen. Wenigstens ein Kriminalist stellt Fragen zu dem "tra­gi­schen Ereignis" (s. Dortmund: Polizist erschießt 16–Jährigen – Experte irri­tiert: „Warum eine Maschinenpistole?“).

14 Antworten auf „Ab 1.10. schützt das TerrFüKdoBw vor Russen, Hochwasser und Covid“

  1. Auch im Innern Deutschlands wird auf den Krieg Deutschlands im Außen vor­be­rei­tet. Dieses Mal, wie 1914, als die SPD im Deutschen Reichstag die Kriegskredite für den 1. Weltkrieg beschloss, wie­der die SPD. Pfui, Frau Lamprecht! Pfui SPD! Ihr SPD-ler seid alle so Fascho!!!
    Sind Frauen die bes­se­ren Kriegstreiber(innen)?
    https://​www​.demo​kra​tie​ge​schich​ten​.de/​k​r​i​e​g​s​k​r​e​d​i​t​e​-​f​u​e​r​-​d​i​e​-​v​e​r​t​e​i​d​i​g​u​n​g​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​ds/

  2. Wenn die­se beschis­se­nen Faschisten auf die Idee kom­men soll­ten, im Rahmen der Fake-Pandemie oder ähn­lich gela­ger­ter Fälle Demonstranten erschie­ßen zu las­sen, wird das ihr 1905.

    Zu dem Vorfall in Dortmund lese ich im ver­link­ten Artikel: "Statt die Ermittlungen abzu­war­ten, wür­den sie das Geschehen kom­men­tie­ren, obwohl sie nicht dabei waren. 'Jetzt aus der Ferne irgend­wel­che Statements abzu­ge­ben, hal­te ich für nicht kor­rekt“, so Maatz gegen­über unse­rer Redaktion. Diese öffent­li­chen Spekulationen wür­den nicht wei­ter­hel­fen. Man kön­ne gewiss sein, dass das Geschehen auf­ge­klärt wird.'"

    Wer ermit­telt? Ach, die Täter.

  3. https://​www​.nach​denk​sei​ten​.de/​?​p​=​8​6​784

    Innerhalb von nur sie­ben Tagen sind in Deutschland bei Polizeieinsätzen drei Personen erschos­sen wor­den: Ein Flüchtling, ein Obdachloser sowie ein Straßenmusiker im Zuge einer Zwangsräumung. Des Weiteren starb ein 39-Jähriger nach Fixierung und Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei. Diese Häufung an Todesfällen ist zumin­dest für bis­he­ri­ge deut­sche Verhältnisse unge­wöhn­lich und sie zeu­gen auch von den zuneh­men­den sozia­len Verwerfungen in der Bundesrepublik.

  4. Es geht dabei zu 100% um die "kom­men­den Volksaufstände".
    Auch das Festklammern an Maskenpflichten und Abständen im öffent­li­chen Raum: sie wol­len nur Demos verhindern.
    Zu dem Zweck wur­den auch mas­sen­haft neue Polizeipanzerfahrzeuge angeschafft.

    1. Das ist schon seit gut 10 Jahren zu beob­ach­ten, sogar weltweit.

      Beispiel: https://​en​.wheel​sa​ge​.org/​g​a​z​/​t​igr

      Wo gab es im "Kalten Krieg" ähn­li­che Fahrzeuge?
      Entweder Jeeps (mit MG, Panzerabwehr etc.) oder gleich rich­ti­ge (Schützen-)Panzer.
      Diese gepim­ten Geländewagen dürf­ten für ech­te Kriegseinsätze weder Fisch noch Fleisch sein.
      Zumal sie sehr oft mit auf­wen­di­gem Gitter rings­um ver­se­hen sind.
      Sowas schützt nicht vor Granaten oder sons­ti­gen Projektilen.
      Dient ledig­lich dazu, ein­zel­ne Personen oder Menschenmassen fernzuhalten.
      Ergo? 

      Gut, viel­leicht hat man die Fahrzeuge für Afghanisten usw. ent­wor­fen, wo kein kon­ven­tio­nel­ler Krieg geführt wurde.
      Aber evtl. wird ein alter­na­ti­ver Verwendungszweck durch­aus begrüßt.

  5. War doch ne schö­ne Übung für die BW übers Ahrtal zu flie­gen und zu erle­ben wie tota­le Zerstörung aus­sieht. Und ARD+ZDF haben danach ein Weihnachtsbäumchen auf­ge­stellt und mit den Weinbauern die Rettung ihrer Erträge gefei­ert. Stille Nacht, hei­ligs Kapital.

  6. Natürlich geht es um die Niederschlagung von Protest. Für zivi­le Katastrophenschutzaufgaben kön­nen tra­di­tio­nell zivi­le Hilfsorgaisationen nach Ersatz der Bonzen durch geeig­ne­tes Personal ein­ge­setzt werden. 

    Darf der "Heimatschutz" dann end­lich tra­di­tio­nell als einer Junta unter­stellt bezeich­net wer­den. Man sehe sich die Bilder der mili­tä­risch aus­ge­rüs­te­ten Polizei bei Demonstrationen an. Man fühlt sich irgend­wie in eine Militärdiktatur ver­setzt (und ja, ich kann­te Personen, die dies in ver­schie­de­nen Ländern in Südamerika erdul­den mussten). 

    Nett war vor zehn Jahren auch der Besuch eines Geldautomaten in einer Bankfiliale, wobei auf­grund eines Staatsbesuchs eines west­li­chen Regierungschefs zwei mit Maschinenpistolen aus­ge­stat­te Polizisten mich rou­ti­ne­mä­ßig kon­trol­lier­ten … Irgendwie deckt sich offen­bar mein Verständnis von einer freheit­li­chen Demokratie und Zivilgesellschaft nicht mit der neu­es­ten Version des ver­brei­te­ten "Narrativs".

    Herrje, das ist ja schon wie­der subversiv.

  7. Seltsam, vor 25 Jahren bei der Oderflut hat die Hilfe der Bundeswehr mit 30.000 Soldaten auch ohne eine sol­che Einrichtung funk­tio­niert. Da haben ein­fach alle mit ange­packt. Wie auch bei den Überschwemmungen in Hitzacker.

    Geht das heu­te nicht mehr?

  8. Steht nicht irgend­wo im Grundgesetz (hor­ri­bi­le dic­tu!), dass die Bundeswehr nicht für Inlandseinsätze mobi­li­siert wer­den darf?
    Können wir dage­gen in Karlsruhe klagen?
    (Ich muss das recher­chie­ren, viel­leicht kennt sich hier jemand damit aus.)

  9. Hardthöhen-Kurier

    Ulm. Generalleutnant Alexander Sollfrank ist neu­er Befehlshaber des Multinationalen Kommandos Operative Führung [ MN KdoOpFü; eng­lisch MN JHQ Ulm ] sowie Commander des Joint Support and Enabling Command [ JSEC ] 

    EU-Ausrichtung

    Das Multinationale Kommando Operative Führung (MNKdoOpFü) steht der Europäischen Union (EU) als stra­te­gi­sches Hauptquartier für mili­tä­ri­sche Einsätze zur Verfügung. In ihm arbei­ten Soldatinnen und Soldaten aus den Mitgliedsländern der Europäischen Union. Das Ulmer Kommando hat sich seit Aufstellung im Jahr 2013 eine ein­zig­ar­ti­ge fach­li­che EU-Expertise auf­ge­baut und die­se mehr­fach bei mul­ti­na­tio­na­len und teil­streit­kraft­ge­mein­sa­men Übungen unter Beweis gestellt. Von die­sem Fundus pro­fi­tie­ren nicht nur die Exekutivorgane der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der EU, son­dern auch die NATO. Mit mul­ti­na­tio­na­ler Unterstützung leis­tet Deutschland so einen wesent­li­chen Beitrag zur Krisenreaktionsfähigkeit der EU. 

    hardthoehenkurier.de/index.php/news/9‑news/3401-in-voller-fahrt-zweifache-kommandouebergabe-in-ulm

    MN KdoOpFü

    Das Multinationale Kommando Operative Führung (MN KdoOpFü; eng­lisch Multinational Joint Headquarters Ulm – MN JHQ Ulm) 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Multinationales_Kommando_Operative_F%C3%BChrung

    JSEC
    Joint Support and Enabling Command 

    Stärke
    100 (Frieden)
    500 (nach Aktivierung) 

    JSEC ist für Truppen- und Materialtransporte im Verantwortungsbereich von SACEUR bei Aktivierung im Bündnisfall zuständig. 

    Kritik

    In Ulm kommt es immer wie­der zu Protesten gegen das JSEC. 

    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​J​o​i​n​t​_​S​u​p​p​o​r​t​_​a​n​d​_​E​n​a​b​l​i​n​g​_​C​o​m​m​and

    10.05.2022 | SWR 

    In Ulm sind zwei inter­na­tio­na­le Truppenverbände ange­sie­delt. Das Nato-Kommando JSEC (Joint Support and Enabling Command) ist zustän­dig für Truppenverlegungen im gro­ßen Stil, aktu­ell für 40.000 Soldatinnen und Soldaten an die Ostflanke. Das zwei­te Kommando ist den EU-Streitkräften zuge­ord­net. Es heißt "Multinationales Kommando Operative Führung". 

    https://​www​.swr​.de/​s​w​r​a​k​t​u​e​l​l​/​b​a​d​e​n​-​w​u​e​r​t​t​e​m​b​e​r​g​/​u​l​m​/​s​o​l​l​f​r​a​n​k​-​i​n​t​e​r​v​i​e​w​-​n​a​t​o​-​h​a​u​p​t​q​u​a​r​t​i​e​r​-​u​l​m​-​1​0​0​.​h​tml

    Multinationales Kommando Operative Führung / Multinational Joint Headquarters Ulm (KdoOpFü / MN JHQ) 

    Das Multinationale Kommando Operative Führung / Multinational Joint Headquarters Ulm ist im Wesentlichen dar­auf aus­ge­rich­tet, im Auftrag der VN, der NATO oder der EU, die Planung und Führung von welt­wei­ten Krisenmanagementeinsätzen zu über­neh­men. Das Personal des Kommandos ist dazu mul­ti­na­tio­nal und aus Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst, der Streitkräftebasis und zivi­len Experten zusam­men­ge­setzt. Das Ulmer Kommando ist die zukunfts­wei­sen­de Antwort auf die immer kom­ple­xer wer­den­den Herausforderungen von Einsätzen einer­seits und dem Zwang zur effi­zi­en­te­ren Nutzung vor­han­de­ner mili­tä­ri­scher Mittel. Im Rahmen der NATO-Initiative „Smart Defence“ und „Pooling and Sharing“ der EU trägt Deutschland damit dem Kooperationsbestreben der supra­na­tio­na­len Organisationen weg­wei­send Rechnung. 

    ser​vice​.bund​.de/​C​o​n​t​e​n​t​/​D​E​/​D​E​B​e​h​o​e​r​d​e​n​/​B​/​B​u​n​d​e​s​w​e​h​r​/​K​o​m​m​a​n​d​o​s​/​K​d​o​-​O​p​F​u​e​/​M​u​l​t​i​n​a​t​i​o​n​a​l​e​s​-​K​o​m​m​a​n​d​o​-​O​p​e​r​a​t​i​v​e​-​F​u​e​h​r​u​n​g​.​h​tml

    ::

    Sie wer­den ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Kein Volk wird gegen das ande­re das Schwert erhe­ben, und sie wer­den fort­an nicht mehr ler­nen, Krieg zu führen. 

    Micha

    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​S​c​h​w​e​r​t​e​r​_​z​u​_​P​f​l​u​g​s​c​h​a​r​e​n​#​M​i​cha

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